Erstinbetriebnahme
Allgemein
Erstinbetriebnahme
Allgemein
Die Inbetriebnahme hat durch
geschultes Personal zu erfolgen.
Nichtbeachtung führt zum Verlust
der Garantieansprüche. Das Kessel-
protokoll ist auszufüllen.
Erstinbetriebnahme
Wasser und hydraulisches System
Vor der ersten Inbetriebnahme muss
eine Wasserprobe aus dem Heizungs-
system und des Nachfüllwassers
entnommen werden.
1
Bestimmung der Wasserhärte
mittels Titriermethode. Die
Wasserhärte muss kleiner als
14 °dH sein. Ist die gemessene
Härte zu hoch, muss das Wasser
enthärtet werden.
2
Bestimmung des Chloridge-
haltes. Dieser darf 200 mg/l nicht
überschreiten. Ist dies dennoch
der Fall, muss das System ge-
spült und erneut mit chloridarmen
Wasser gefüllt werden.
3
Kontrolle des Betriebsdruckes.
Dieser muss den in Tabelle
Seite 32 aufgeführten Werten
entsprechen.
Überprüfung der Pumpe und
Entlüften
Kessel über Hauptschalter einschalten.
Bevor der Kessel in Betrieb genommen
wird, ist es erforderlich, die Pumpe zu
entlüften, indem die Klappe am
Pumpenmotorgehäuse abgenommen
wird. Dieser Vorgang muss wieder-
holt werden, nachdem der Kessel
einige Zeit in Betrieb gewesen ist.
Überprüfung der Abgasführung
Die Abgasführung muss optisch auf
Undichtigkeit überprüft werden.
Speziell der Abgasstutzen muss mit
einem Alu-Klebeband abgeklebt wer-
den.
Entlüftung der Gasleitung
Hauptgasabsperrhahn öffnen.
Gasleitung bis zu dem Kessel ent-
lüften gemäss den Vorschriften.
Für gute Raumdurchlüftung sorgen.
Auf Undichtigkeit prüfen.
Einstellen mit Differenzdruck-
messung
ΔP Messen bei der Vorspülung(≅ 100%)
80% von diesem Wert am Druck-
wächter einstellen.
Einstellung über Elektronik (KM)
Ein Schaltmoment wird eingestellt
bei 0,8 x 80 = 64 %, ablesen
am P9.
Auf dem Display ist das Schalt-
moment abzulesen. Bei geöffneter
Klappe DW Eingangssignal.
Wenn der Kessel in der vorge-
gebenen Weise kontrolliert bzw.
kalibriert wurde, müssen die Werte
bei Volllast als Referenz auf dem
Inbetriebnahmeformular notiert
werden.
Kontrolle des Brenners bei Volllast
Brenner starten. Nach 3 Minuten
Volllastbetrieb müssen die
folgenden Einstellwerte kontrolliert
bzw. korrigiert werden.
Richtwerte Volllast
Richtwert CO
2
9,8 - 10,2 %
für Erdgas G20, G25
11,6 - 12,0 %
für Propan G31
13,6 - 14,0 %
für Butan G30
Richtwert CO
≤ 15
ppm für Erdgas G20, G25
≤ 25
ppm für Propan G31
≤ 200
ppm für Butan
Brennerdruck = Druck über
Brenner - Ventilatordruck
Hinweis (Skizze Umstellen siehe
Seite 44).
RENDAMAX 501 und 502
1,5 ± 0,5 mbar
P(bb)-P(vent)
RENDAMAX 503 bis 507/304 bis 307
2,0 ± 0,5 mbar
P(bb)-P(vent)
Kontrolle des Brenners bei
Minimumlast
Brenner auf Mindestlast einstellen.
Bei Mindestlast müssen folgende
Einstellwerte kontrolliert bzw.
korrigiert werden.
Richtwerte Mindestlast
Richtwert CO
9,0 - 9,4 %
10,8 - 11,2 %
12,8 - 13,2 %
Richtwert CO
≤ 15
≤ 25
≤ 180
Brennerdruck
(Pbb - Pvent) bei allen Typen
ca. 0,2 mbar.
Einstellen Gasventil
An dem Gasventil des Kessels be-
finden sich zwei Stellschrauben mit
der die Gasmenge (CO
Volllast und Minimumlast eingestellt
werden können.
Überprüfen Sie den CO
Volllastbetrieb. Korrigieren Sie den
CO
-Wert mit Hilfe der Stellschraube.
2
Überprüfen Sie den CO
Mindestlast. Korrigieren Sie den
CO
-Wert mit Hilfe der Stellschraube.
2
Einstellung am
RENDAMAX 501 / RENDAMAX 502
Min. Last
G30
Einstellung RENDAMAX
503 bis 507 /304 bis 307
Max. Last
2
für Erdgas G20, G25
für Propan G31
für Butan G30
ppm für Erdgas G20, G25
ppm für Propan G31
ppm für Butan
G30
-Wert) in
2
-Wert in
2
-Wert in
2
Max. Last
Min. Last
43