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elco RENDAMAX 500 Betriebsanleitung Seite 33

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Installation
Wasserqualität
Aus diesem Grund muss zu hartes
Nachfüllwasser enthärtet sein.
Um einen ordnungsgemässen Betrieb
von Kessel und System zu gewähr-
leisten, wird die Verwendung eines
Wasserenthärters empfohlen.
In "toten Zonen" im System können
sich grössere stationäre Blasen bilden,
deren Zusammensetzung stark
variieren kann (neben Sauerstoff und
Stickstoff wurden z.B. Wasserstoff
und Methan nachgewiesen).
Sauerstoff fördert die Korrosion.
Die Korrosionspartikel bilden zu-
sammen mit den übrigen Verun-
reinigungen eine Schlammab-
lagerung (Magnetit), die unter dem
Einfluss von Sauerstoff wiederum
eine Punktkorrosion verursacht.
Der Einsatz eines Luftabscheiders
mit automatischem Entlüfter wird
empfohlen (siehe Einsatz von
hydraulischen Weichen).
Der Chlorid-Wert darf 200 mg/l nicht
überschreiten. Sollte dies doch der
Fall sein, dann ist die Ursache zu
ermitteln. Der Chloridgehalt des
Nachfüllwassers muss mit dem des
Heizungswassers verglichen werden.
Wenn dieser Gehalt viel höher liegt,
deutet dies auf eine Eindickung hin,
vorausgesetzt, es wurden Chlorid-
haltige Stoffe hinzugefügt. Sofern
der Chloridgehalt sehr hoch ist, wird
das Wasser durch den komplettie-
renden Effekt aggressiver (unter
anderem durch falsch regenerierende
Wasserenthärter). Das System muss
gespült und mit chloridarmen Wasser
wieder gefüllt werden.
Um unnötigen Verschleiss und Ver-
stopfungen durch im System vor-
handene Verschmutzungen vorzu-
beugen, empfehlen wir den Einbau
eines Filtersystems mit einer
Maschengrösse von 100 Mikron.
Der Filter soll immer in den Rücklauf
des Sekundärheizkreises eingebaut
werden.
Um ein einwandfrei funktionie-
rendes Heizungssystem und eine
lange Lebensdauer zu gewähr-
leisten, müssen Verschmutzungs- und
Korrosionspartikel durch ein gut
funktionierendes Filtersystem ent-
fernt werden (siehe Einsatz von
hydraulischen Weichen).
Die Analyse des Systemwassers und
die Reinigung der Filter sind Bestand-
teil der periodischen Inspektion.
Sollen dem Wasser Chemikalien
(z.B. Inhibitoren) hinzugefügt werden,
dann muss vorher ELCO hiervon in
Kenntnis gesetzt werden.
Dort berät man Sie auch gerne über
Filtersysteme und andere Bedarfs-
artikel.
Wasserhärte
System-
trennung
Bypassanschluss
oder hydr. Weiche
Direktanschluss oder
Systemtrennung
Legende:
Altanlage > 15 Jahre,
A
mit verschmutztem Heizungs-
wasser
Neuanlage < 15 Jahre,
B
mit optisch sauberem Wasser
1
Lüftung, WW-System
2
Konvektoren, Heizlüfter
3
Heizwände
4
Röhren-Radiatoren
5
Fussbodenheizung
6
grossvolumige Gussradiatoren
7
ehemalige Schwerkraftheizung
Die untenstehende Grafik erlaubt ein
exaktes Bestimmen der richtigen
Systemeinbindung, in Abhängigkeit
der entsprechenden Wasserqualität.
spezifischer Anlageninhalt
max. Kesselaustrittstemp.
(inkl. BWW-Aufladung)
Ablesebeispiel: Heizung mit
Füllwasser 14° dH (25° fH),
Neuanlage (10 Jahre) mit optisch
sauberem Wasser, System mit Röhren
Radiatoren (20 l Anlageninhalt / KW
Kesselleistung) und max. Heiz-
temperatur bei WW-Ladung von 90° C.
Der Kessel kann ohne
Ergebnis:
Systemtrennung
angeschlossen werden!
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