Installation
Anschlussklemmen, Heizungsanschluss,
Verbrennungsluftzufuhr
37-38
Externe Beeinflussung (2-10V
Gleichspannung, entsprechend
+10 °C - +90 °C)*. Bei Spannungen
kleiner als 2 V wird der Kessel auf
"konstanten Vorlaufbetrieb" um-
schalten.
39-40
Belastungsmeldung*. Nur wenn pro-
grammiert für Gebläsesteuerung.
Hierbei ist es möglich die Kesselbe-
lastung abzulesen.
0 - 100 % = 0 - 10 V Gleichspannung.
Bei der maximalen Belastung beträgt
der Strom 0,5 mA.
41-42
Busanschluss SCOM (Polarität be-
achten).
43-44
Steuerung der drehzahlgeregelten
Kesselkreispumpe (0 - 10 V
Gleichspannung).
*)
Um Störungen infolge von In-
duktion, statischer Aufladung oder
hochfrequenter Signale auszu-
schliessen, ist die Verwendung
von abgeschirmtem Kabel,
maximal 40 m lang, erforderlich.
22
Heizungsanschluss
Der Kessel soll von einem aner-
kannten Installateur nach den gültigen
Normen und Vorschriften installiert
werden (siehe Ergänzung). Die
Vorlauf- und Rücklaufanschlüsse
befinden sich an der Rückseite des
Kessels.
Abstützung der Heizungsan-
schlüsse
Es wird empfohlen, die Vorlauf- und
Rücklaufanschlüsse abzustützen.
Hiermit soll einer Beschädigung
durch Gewichtsüberlastung vor-
gebeugt werden. Ausserdem wird
hierdurch die Wartung vereinfacht.
Die RENDAMAX 500 Kessel gehören
zur Kategorie der Zwangsumlauf-
wärmeerzeuger und eignen sich
nicht zum Einbau in offene oder
drucklose Heizungsanlagen. In
solchen Fällen ist ein Plattenwärme-
tauscher zu verwenden, der für eine
Systemtrennung sorgt.
Zur Standardausrüstung des Kessels
gehört eine Kesselpumpe die den
Mindestwasservolumenstrom durch
den Kessel gewährleistet.
Die Leistung und Förderhöhe der
Pumpe sind für den Kesselwiderstand
und einen gewissen Systemwider-
stand ausgelegt.
E
Die Kesselpumpe kann jedoch
nicht als Heizungspumpe einge-
setzt werden.
Falls der Systemwiderstand höher ist
als die Förderhöhe der Pumpe, wird
der Brenner durch den Strömungs-
wächter abgeschaltet. Um dem vor-
zubeugen, müssen Länge und Durch-
messer der Primärleitungen bis zum
Anschluss an die hydraulische
Weiche oder dem Verteiler so gewählt
werden, dass die Restförderhöhe der
Pumpe (siehe Tabelle Seite 27) nicht
überschritten wird. Der Einbau von Ab-
sperrschiebern wird empfohlen.
E
Damit Stillstandsverluste begrenzt
werden, wird in der Regel ein Motor-
Absperrventil in die Vorlauf- und
Rücklaufleitung eingesetzt. Es können
aber auch Rückschlagklappen oder
eine spezielle hydraulische Weiche,
die als Zubehör lieferbar ist, einge-
setzt werden.
Stillstandsverluste lassen sich durch
Ausschalten des Kessels über die
"Kesselfreigabe"-Anschlussklemmen
verringern. Bei einer richtig dimensio-
nierten hydraulischen Weiche ist die
natürliche Strömung über den Kessel
unerheblich.
Verbrennungsluftzufuhr
Allgemein
Dieser Kessel ist auch für
raumluftunabhängigen Betrieb
ausgerüstet.
Hiermit wird die Aufstellungsmöglich-
keit innerhalb des Gebäudes verein-
facht. Die Ausführung erfolgt nach
Art C53, C33 oder C63.
Richtlinien und Installations-
vorschriften
Abgasrohr und Verbrennungsluftkanal
sollen von einem anerkannten
Installateur nach den gültigen Normen
und Vorschriften installiert werden
(siehe Ergänzung).
Der Gesamtwiderstand von Abgasan-
lage und Verbrennungsluftkanal darf
einen Druckabfall von 1,8 mbar
(60 + 80) 1,0 mbar (100 - 250)
nicht überschreiten. Eine ins Freie
führende Öffnung mit einem Quer-
2
schnitt von 150 cm
oder zwei
2
Öffnungen von 75 cm
müssen vor-
handen sein. Offene T-Stücke oder
Zugregler sind nicht erlaubt.