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Grundlagen Zu Den Bahnfunktionen; Werkzeugbewegung Für Eine Bearbeitung Programmieren - HEIDENHAIN TNC 620 Benutzerhandbuch

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7.2

Grundlagen zu den Bahnfunktionen

Werkzeugbewegung für eine Bearbeitung
programmieren
Wenn Sie ein Bearbeitungsprogramm erstellen, programmieren
Sie nacheinander die Bahnfunktionen für die einzelnen Elemente
der Werkstückkontur. Dazu geben Sie die Koordinaten für die
Endpunkte der Konturelemente aus der Maßzeichnung ein.
Aus diesen Koordinatenangaben, den Werkzeugdaten und
der Radiuskorrektur ermittelt die Steuerung den tatsächlichen
Verfahrweg des Werkzeugs.
Die Steuerung fährt gleichzeitig alle Maschinenachsen, die Sie in
dem NC-Satz einer Bahnfunktion programmiert haben.
Bewegungen parallel zu den Maschinenachsen
Wenn der NC-Satz eine Koordinatenangabe enthält, fährt
die Steuerung das Werkzeug parallel zur programmierten
Maschinenachse.
Je nach Konstruktion Ihrer Maschine bewegt sich beim
Abarbeiten entweder das Werkzeug oder der Maschinentisch
mit dem aufgespannten Werkstück. Beim Programmieren der
Bahnbewegung tun Sie so, als ob sich das Werkzeug bewegt.
Beispiel
N50 G00 X+100*
N50
Satznummer
G00
Bahnfunktion Gerade im Eilgang
X+100
Koordinaten des Endpunkts
Das Werkzeug behält die Y- und Z-Koordinaten bei und fährt auf die
Position X=100.
Bewegungen in den Hauptebenen
Wenn der NC-Satz zwei Koordinatenangaben enthält, fährt die
Steuerung das Werkzeug in der programmierten Ebene.
Beispiel
N50 G00 X+70 Y+50*
Das Werkzeug behält die Z-Koordinate bei und fährt in der XY-
Ebene auf die Position X=70, Y=50.
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Konturen programmieren | Grundlagen zu den Bahnfunktionen
HEIDENHAIN | TNC 620 | Benutzerhandbuch DIN/ISO-Programmierung | 10/2017

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