GATE-x1 verwendet werden können. Die Gateways übertragen Daten in beide Richtungen zwischen dem Pluto Bus und anderen Feldbus-Systemen. Folgende Versionen sind verfügbar: - GATE-P1/P2 für Profibus-DP. - GATE-D1/D2 für DeviceNet. - GATE-C1/C2 für CANopen. - GATE-E1/E2 für Ethernet mit Modbus TCP, EtherNet/IP (EIP) oder PROFINET Protokoll.
Hardware Leuchte Pluto Bus Taster „K“ Anschluss für Computer Leuchte Feldbus Feldbus (Sekundär-Bus) Position der Stecker, Anzeigen etc. PLUTO Bus Feldbus (Sekundär-Bus) Spannungsversorgung 24 VDC DIP-Schalter Position der Stecker und DIP-Schalter 2TLC172009M0110_D...
Spannungsversorgung 24VDC SW1 - DIP-Schalter 1 Feldbus (Sekundär-Bus) SW2 – DIP-Schalter 2 Pluto Bus Unterseite des Gateway, Position der DIP-Schalter 2.1 Montage Das Gateway wird auf einer 35mm DIN Hutschiene befestigt. 2.2 Spannungsversorgung Das Gerät wird mit 24VDC betrieben. Der Anschluss befindet sich an der Unterseite des Gehäuses.
Seite 9
Tastendruck Funktion Neustart des Pluto Bus. Neustart des Feldbus (CANopen, DeviceNet bzw. PROFIBUS). Neustart des Gateways. -… Umschalten des Gateways in den Monitor-Modus. .--. Senden des Kommandos zum Neustart der Pluto-Geräte. 2TLC172009M0110_D...
3 PLUTO Bus Der Pluto Bus ist ein CAN-Bus, daher muss die Verbindung den allgemeinen Regeln für alle CAN- Bus Systeme entsprechen. Für nähere Informationen zur Pluto Sicherheits-SPS siehe Referenz 1. 3.1 Anschluss Der Anschluss für den Pluto Bus befindet sich an der Oberseite des Gehäuses (bei normaler Montage).
Die Adresse wird entsprechend der folgenden Tabelle eingestellt: SW2:3 SW2:4 Funktion 0 (OFF/AUS) 0 (OFF/AUS) Knoten Adresse 0 0 (OFF/AUS) 1 (ON/AN) Knoten Adresse 1 1 (ON/AN) 0 (OFF/AUS) Knoten Adresse 2 1 (ON/AN) 1 (ON/AN) Knoten Adresse 3 Einstellung der Adresse durch SPS 3.4.2 Die Adresse des Gateways kann über einen Parameter von der SPS eingestellt werden.
4 Daten zu/von Pluto In diesem Kapitel werden die verschiedenen Datentypen beschrieben, die zu/von Pluto über das Gateway übermittelt werden. Weiterhin wird die Kodierung der Daten erläutert. Die Auswahl der Daten und welchen bzw. wie vielen Pluto Stationen diese zugeordnet werden, unterscheidet sich je nach Gateway (PROFIBUS, DeviceNet, CANopen und Ethernet).
4.3 Additional Data - zusätzliche Daten von Pluto Die zusätzlichen Daten „Additional Data“ können derzeit mit folgenden Gateways genutzt werden: PROFIBUS (GATE-P1/P2) mit Software Version ab 2.0 und GSD Datei Version 2.0. DeviceNet (GATE-D1/D2) mit Software Version ab 2.0 und aktualisierter EDS-Datei.
Hinweis: Es ist möglich, mehrere zusätzliche Datenbereiche mit gleicher Stationsnummer und gleichem EA-Typ einzustellen. In diesem Fall erhält nur der erste Datenbereich die korrekten Daten des gewählten Pluto. Konfiguration per Terminal-Verbindung, GATE-E1/E2 4.3.1 Das Ethernet Gateway kann über eine Terminal-Verbindung über die Kommandos „addc“, „adds“, „add“...
Konfiguration per Terminal-Verbindung, GATE-D1/D2 und GATE-C1/C2 4.3.2 Wenn die DIP-Schalter auf PROG-Modus eingestellt sind, kann das DeviceNet/CANopen Gateway über eine Terminal-Verbindung mit den Kommandos „cs“ und „bw“ eingestellt werden. Nähere Informationen hierzu befinden sich in Kapitel 6.4.1. // Setup of Additional Data. dnet_gw>...
Aufteilung der zusätzlichen Daten 4.3.3 Nachfolgend sind die zusätzlichen Daten aller Software-Bausteine der Pluto SPS beschrieben. Hinweis: Jedem benutzerdefinierten Block in jeder Pluto Station muss eine eindeutige Nummer von 1 bis 99 zugewiesen werden (Eingang „No“). Diese Nummer dient zur Identifikation des Blocks auf der Empfängerseite. Die Standard-Blöcke übertragen festgelegte Daten.
Seite 17
Standard „ToGateway_ASi_16_31_Safe“ (EA-Typ Nummer 102, 0x66) Byte Ix.13* Ix.12* Ix.11* Ix.10* Ix.3* Ix.2* Ix.1* ASIx.23 ASIx.22 ASIx.21 ASIx.20 ASIx.19 ASIx.18 ASIx.17 ASIx.16 ASIx.31 ASIx.30 ASIx.29 ASIx.28 ASIx.27 ASIx.26 ASIx.25 ASIx.24 Pluto Fehlernummer *Für B42 AS-i nicht definiert. Ix.y = Eingang y an Pluto Station x, ASIx.y = sicherer AS-i Slave y an Pluto AS-i Station x. Nicht definierte Werte sind mit ‚–’...
Seite 18
Standard „ToGateway_ASi_20_23_NonSafe_In“ (EA-Typ Nummer 108, 0x6C) Byte Ax.20B.4 Ax.20B.3 Ax.20B.2 Ax.20B.1 Ax.20.4 Ax.20.3 Ax.20.2 Ax.20.1 Ax.21B.4 Ax.21B.3 Ax.21B.2 Ax.21B.1 Ax.21.4 Ax.21.3 Ax.21.2 Ax.21.1 Ax.22B.4 Ax.22B.3 Ax.22B.2 Ax.22B.1 Ax.22.4 Ax.22.3 Ax.22.2 Ax.22.1 Ax.23B.4 Ax.23B.3 Ax.23B.2 Ax.23B.1 Ax.23.4 Ax.23.3 Ax.23.2 Ax.23.1 Ax.y.z = Bit Nummer z von AS-i Slave y an Pluto AS-i Station x. Standard „ToGateway_ASi_24_27_NonSafe_In“...
Programmierung der Pluto SPS 4.3.4 4.3.4.1 Bibliothek mit Funktionsblöcken Bei Verwendung der „zusätzlichen Daten von Pluto“ muss die Bibliothek „Ext01_1.fps“ im Projekt eingebunden werden. Die Bibliothek enthält alle zuvor aufgeführten Blöcke (4.3.3.1 und 4.3.3.2). 4.3.4.2 Verwendung der Funktionsblöcke Wie zuvor beschrieben gibt es Standard- und benutzerdefinierte Blöcke. Die Standard-Blöcke übertragen festgelegte Daten.
4.3.4.3 Beispiel der Anwendung im Pluto Programm Die folgenden beiden Beispiele zeigen, wie die gesteuert werden kann, um die Auslastung des CAN-Bus und die Ausführungszeit in Pluto zu begrenzen. Beispiel 1: Übertragung lokaler E/A einer Pluto B46-6 und lokaler Merker. Eingang „“Send“...
Seite 21
Beispiel einer Übertragung von einem Pluto AS-i. Die Übertragung kann über Merker M0.0 in Sequenz 0 aktiviert werden, dann wird alle 50 ms ein Telegramm gesendet. Diese Methode wird empfohlen, wenn viele Blöcke verwendet werden, da hierdurch die Buslast reduziert wird und inaktive Sequenzen nicht ausgeführt werden müssen. 2TLC172009M0110_D...
4.4 Daten an Pluto Ein Gateway kann insgesamt 64 Bit-Variablen und 8 Register vom Feldbus an den Pluto Bus übertragen. Der Datenbereich „Data to Pluto“ ist in vier Pakete mit jeweils 16 Bit-Variablen und zwei Registern gemäß der nachfolgenden Tabelle aufgeteilt. „Data to Pluto“...
4.5 Empfang externer Daten vom Gateway in Pluto Für die externe Kommunikation steht in jedem Pluto ein in vier Blöcke aufgeteilter Datenbereich zur Verfügung, um vier Datenpakete von verschiedenen Quellen (z.B. vier Gateways) zu empfangen. Jeder Block wird in Pluto für den Empfang eines bestimmten Pakets (0-3) von einem bestimmten Gateway (0-3) programmiert.
4.5.3.3 Funktionsblock „ExtVarBlock“ Der Funktionsblock ExtVarBlock erlaubt es, alle Variablen in einem externen Datenblock im SPS Programm zu verwenden. Der Funktionsblock ist zwar groß, jedoch einfacher zu handhaben, da lediglich die Nummer des Blocks als Parameter angegeben werden muss. Setzen von BlockNo = 0: Bits 0…15 und Register 0..1 werden ausgegeben. Setzen von BlockNo = 1: Bits 16…31 und Register 2..3 werden ausgegeben.
5 PROFIBUS Das PROFIBUS Gateway ist als DP-Salve mit dem DP-V0 Protokoll ausgeführt. Das Protokoll DP-V0 ist vollständig kompatibel zu den Protokollen DP-V1 und DP-V2. Weiterführende Informationen zu PROFIBUS siehe Referenz 2. 5.1 Anschluss Auf der Frontseite befindet sich eine standardmäßige, 9-pol. D-Sub PROFIBUS Anschlussbuchse. Signal Beschreibung Schirm...
5.2 Anzeige PROFIBUS Die Anzeige für den PROFIBUS befindet sich unmittelbar über dem PROFIBUS Stecker. Beschreibung Bemerkung GRÜN/ROT Suche nach Datenaustausch schnell Erkennung der Übertragungsrate und Einstellung der blinkend passenden Übertragungsrate GRÜN Funktionierender PROFIBUS schnell Warten auf Parameter wurde erkannt, warten auf blinkend Parameter vom Master GRÜN...
5.4 GSD Datei Mit Hilfe der GSD Datei erscheint das Gateway als Feldgerät und macht es möglich, nach Bedarf Module hinzuzufügen. Die folgenden Module können aus der GSD-Datei gewählt werden. Modul Daten Richtung Kapitel PLUTO Status Pluto Statusdaten von Pluto PLUTO address 00 Globale Variablen von Pluto 0 von Pluto...
Modul Daten Richtung Kapitel Additional Data 15 Zusätzliche Daten von Pluto von Pluto Additional Data 16 Zusätzliche Daten von Pluto von Pluto Additional Data 17 Zusätzliche Daten von Pluto von Pluto Additional Data 18 Zusätzliche Daten von Pluto von Pluto Additional Data 19 Zusätzliche Daten von Pluto von Pluto...
5.4.3 Module – „Req/Resp of local data“ Mit dem Modul „Req/Resp of local data“ kann das Profibus-System lokale Variablen (M, SM, R, SR, …) der Pluto-Geräte lesen. Im Gegensatz zu den globalen Daten werden diese nicht automatisch auf dem Pluto Bus übertragen, sondern das Gateway muss die Übertragung der Daten mit einem Telegramm beim jeweiligen Pluto explizit anfordern.
Antwort Pluto Stationsnummer Der Wert entspricht der gesendeten Stationsnummer, ergänzt um einen kodierten Fehlerstatus. Bit 15 Bit 11 Bit 10 Bit 9 Bit 8 Beschreibung Warten auf senden der ausgehenden Daten Quittierung für setzen der Ausgangsdaten Warten, Daten werden empfangen Falscher Parameter, ID/Adress-Fehler Timeout, Gerät inaktiv / falsche Adresse OK, Lokale Daten gültig...
5.4.3.4 Gliederung der PLUTO Variablen Die folgenden Tabellen beschreiben die Organisation der Pluto-Variablen. Beim Empfang lokaler Daten von Pluto ist die „lokale Datenadresse“ für die entsprechenden Daten gemäß dieser Tabellen zu verwenden. Pluto A20 Familie (A16, A20, B16, B20, B22, D20, S19, S20) Lokale Pluto Register Lokale Datenadresse SR0..99...
Seite 33
Pluto B42 AS-i Lokale Pluto Register Lokale Datenadresse SR0..99 0..99 SR Nummer R0..R347 100..447 R Nummer + 100 Lokale Pluto Bit-Variablen Lokale Datenadresse Q10..Q17 0..7 Q Nummer - 10 Q20..Q27 8..15 Q Nummer - 12 SM0..SM199 16..215 SM Nummer + 16 M0..M239 216..455 M Nummer + 216...
5.4.3.5 Beispiel in strukturiertem Text Das nachfolgende Beispiel in strukturiertem Text zeigt den Empfang der Fehlernummern von allen Pluto Stationen am Bus. Die jeweilige Fehlernummer wird im lokalen Pluto Systemregister SR11 gespeichert. PROGRAM MAIN (*output data value*) outPlutoId AT %Q*: UINT; (*output data, Pluto Unit Id [word 0]*) outPlutoAddress AT %Q*: UINT;...
5.4.4 Überprüfung der Konfiguration Über eine serielle Verbindung (siehe Kapitel 10) kann der Zustand des Gateways kontrolliert und die vom PROFIBUS Master empfangene Konfiguration überprüft werden. Die Informationen werden wie nachfolgend gezeigt nach Eingabe des Kommandos „bw“ ausgegeben. pb_gw> bw ----------------------------- PROFIBUS bus status.
5.4.5 Diagnosedaten Über die PROFIBUS Diagnosemeldungen teilt das Gateway einige Status-Informationen und Fehlermeldungen mit. Die Diagnosemeldungen sind entsprechend nachfolgender Tabelle kodiert. Byte Nummer Diagnosefunktion Datentyp Wert Station Status 1 Station Status 2 Station Status 3 Diagnose Master Adresse PNO Identifiaktionsnummer Word Extended diagnostic header Byte...
6 DeviceNet Das DeviceNet Gateway ist entsprechend ODVA Version 2.0 ausgeführt. Für weiterführende Informationen zu DeviceNet siehe Referenz 3. 6.1 Anschluss Auf der Frontseite befindet sich für DeviceNet ein Standard-Anschlussblock mit Schraubklemmen. Klemme Signal Beschreibung 0V Masse für +24VDC CAN-L (low) Signal CAN-Bus Schirm CAN-H (high) Signal +24VDC...
6.3.1 Übertragungsrate Die Übertragungsrate wird mit den DIP-Schaltern 1 und 2 am Schalterblock „SW1 – DeviceNet“ entsprechend nachfolgender Tabelle eingestellt. Geschwindigkeit [kbit/s] Bemerkung Standard PROG Die Übertragungsrate wird per Software über den seriellen Anschluss (oder den Pluto CAN-Bus) oder den DeviceNet Bus eingestellt Im programmierbaren Modus PROG MODE werden die Übertragungsrate und MAC ID über den PC-Anschluss mit dem Kommando „gs“...
6.3.3 PROG MODE Wenn Schalter SW1 auf PROG gesetzt ist, kann die Übertragungsrate und MAC ID über Software entweder über den PC-Anschluss oder vom DeviceNet Master eingestellt werden (siehe Seite 78). Die Einstellungen werden im EEPROM gespeichert und bleiben auch beim Ausschalten erhalten. Weiterhin können im PROG Modus über den PC-Anschluss Ein- und Ausgangsparameter eingestellt und im EEPROM gespeichert werden.
Für jeden EA-Datenbereich muss in der Konfiguration die Pluto Stationsnummer und der EA-Typ eingestellt werden. Die nachfolgende Tabelle zeigt ein Beispiel für die neuartige Konfiguration. Die Zuordnung beginnt beim Pluto Datenbereich 0 mit Daten von Pluto 24 und EA-Typ 111 (globale Daten). Im Beispiel werden insgesamt 4 Pluto EA-Datenbereiche verwendet.
6.5 EDS-Datei und Einstellung der Datenlänge Für GATE-D1/D2 stehen mehrere EDS-Dateien zur Verfügung. Dateiname Funktion GATE- D2 ABB_GATE-D2_v3.eds EDS Version 3 für GATE-D2 GATE-D1 JokabDeviceNet_GATE-D1_v3.eds EDS Version 3 mit Gateway Knotennummer, sonst wie JokabDeviceNet_GATE-D1_v2.eds JokabDeviceNet_GATE-D1_v2.eds EDS Version 2 mit zusätzlichen Daten, sonst wie JokabDeviceNet_GATE-D1_v1.eds JokabDeviceNet_GATE-D1_v1.eds Vollständiger Datenbereich für alle Eingangsdaten,...
6.5.1 Aufbau der eingehenden Daten – Daten von Pluto Über den Parameter „Input Assembly Instance“ können die Daten in 3 verschiedenen Formaten von Pluto an den DeviceNet Master gesendet werden. Der Standard ist „Only Pluto Data“, siehe untenstehende Tabelle. Welche Pluto Stationen in den eingehenden Daten enthalten sind, kann über den Parameter „Expected Nodes Bitmap“...
6.5.2 Aufbau der ausgehenden Daten – Daten an Pluto Für die Datenübertragung an Pluto muss der DeviceNet Master folgende Parameter im Gateway setzen: - „Output Assembly Instance“ - „Enable Data To Pluto“ - „Data to Pluto Timeout“ (falls verwendet, Standardwert 0 bedeutet kein Zeitlimit) Weitere Informationen sind ab Seite 76 zu finden.
6.5.4 Überprüfung der Konfiguration Über eine serielle Verbindung (siehe Kapitel 10) kann der Zustand des Gateways kontrolliert und die vom DeviceNet Master empfangene Konfiguration überprüft werden. Die Informationen werden wie nachfolgend gezeigt nach Eingabe des Kommandos „bw“ ausgegeben. Konfiguration mit erwarteten Knoten dnet_gw>...
7 CANopen Das CANopen Gateway ist entsprechend Version 4.02 des CIA Draft Standard 301 ausgeführt. Für weiterführende Informationen zu CANopen siehe Referenz 4. 7.1 Anschluss Auf der Frontseite befindet sich Anschlussblock mit Schraubklemmen. Klemme Signal Beschreibung CAN-L (low) Signal CAN-Bus Schirm CAN-H (high) Signal Es ist zu beachten, dass ein 120 Ohm Abschlusswiderstand zwischen CL und CH notwendig ist, falls das Gateway das erste oder letzte Gerät am Bus ist.
7.3.1 Übertragungsrate Die Übertragungsrate wird mit den DIP-Schaltern 1 und 2 am Schalterblock SW1 entsprechend nachfolgender Tabelle eingestellt. Geschwindigkeit [kbit/s] Bemerkung Standard PROG Die Übertragungsrate und MAC ID werden per Software über den seriellen Anschluss (oder den Pluto CAN-Bus) eingestellt. Im programmierbaren Modus PROG MODE werden die Übertragungsrate und MAC ID über den PC-Anschluss mit dem Kommando „gs“...
Die Einstellungen erfolgen gemäß nachfolgender Tabelle. Schalter SW2 Daten von Pluto Station Anzahl Bemerkung PDOs 0 – 1 Daten der ersten 2 Pluto Stationen 0 – 7 Daten der ersten 8 Pluto Stationen 0 – 15 Daten der ersten 16 Pluto Stationen 0 –...
co_gw> cs NOTE set TPDO parameters for ALL enabled TPDO:s =============================================== TPDO Transmission Type (0-255) [1] : TPDO Inhibit Time [50] (ms) : TPDO Event Time [30000] (ms) : IO Configuration way : 0 : Expected Node Configuration [Only global data] 1 : Additional Data Configuration [Clear current configuration] 2 : Additional Data Configuration [Keep current configuration]...
7.4.1 Konfiguration TPDO Das Gateway sendet Daten an die SPS (Daten von Pluto) entsprechend der Konfiguration über TPDO Index 0x1800 bis 0x180F (TPDO0 bis TPDO16). Jedes TDPO enthält die Daten für zwei Pluto oder zusätzliche Daten. Für jedes TDPO gibt es folgende Parameter: Subindex Daten Synchron...
7.4.2 Konfiguration der ausgehenden Daten – Daten an Pluto Die CANopen SPS kann mir RPDOs Daten an Pluto senden (siehe Kapitel 4.4), jedoch muss im Gateway das Senden an den Pluto Bus freigegeben werden. Dies erfolgt über Index 0x2002. Subindex Daten Beschreibung 0x01...
7.4.4 Pluto Gateway Stationsnummer Mit den DIP-Schaltern (0 – 3) wird die Knotennummer des Gateways am Pluto Bus eingestellt. Ab CANopen Firmware Version 2.0 kann die Nummer im Bereich 0 – 15 liegen und auch über Index 0x2006 gesetzt werden. Für weitere Informationen siehe Seite 90. Subindex Daten 0x01...
7.4.9 Gateway Knotennummer Die Knotennummer des Gateway kann mit einem SDO eingestellt werden. Bei einem Wert von Null werden die Einstellungen der DIP-Schalter übernommen. Für die Knotennummer 0 ist der Wert auf 1 zu setzen. Siehe Objekt 0x2005 in Appendix B, CANopen EDS description ab Seite 90. 7.4.10 TPDO aktivieren Jedes TPDO kann über ein einfaches Kommando ein-/ausgeschaltet werden, siehe Objekt 0x2005 in Appendix B, CANopen EDS description ab Seite 90.
8 CAN Überbrückungsmodus Die Gateway Versionen GATE-D1/D2 und GATE-C1/C2 besitzen einen Betriebsmodus, bei dem die normalen DeviceNet bzw. CANopen Funktionen deaktiviert sind und das Gerät stattessen als Brücke zwischen zwei CAN-Bus Systemen arbeitet. Dies kann beispielsweise verwendet werden, wenn die Kabellänge des Busses länger als bei der Übertragungsgeschwindigkeit erlaubt ist. Die Kommunikation über die Gateway Brücke ist sicher.
Seite 56
Mit dem Kommando „fs“ werden die Filter eingestellt. Es folgen nacheinander Abfragen, die jeweils mit ja [Y] oder nein [N] zu beantworten sind. Das nachfolgende Beispiel verdeutlicht den Ablauf, wobei Pluto 1 und 26 bis 31 vom Gateway geblockt werden. Zuerst wird abgefragt, ob die Filterung aktiviert werden soll, zuletzt müssen die Einstellungen bestätigt werden.
9 Ethernet Gateway Das Ethernet Gateway GATE-E1/E2 stellt verschiedenen Ethernet Protokolle zur Verfügung, die alle gleichzeitig im Gateway aktiv sind. Dennoch sollten manche Protokolle nicht gleichzeitig verwendet werden. Die Tabelle unten gibt an, welche Protokolle miteinander kombiniert werden können. Protokoll EtherNet/IP Nähere Infos siehe Referenz 3 PROFINET...
9.3 Ethernet Netzwerkeinstellungen Für Ethernet Geräte müssen die IP-Adresse, IP-Netzwerkmaske und falls vorhanden IP-Gateway Adresse eingestellt werden. Die Tabelle unten zeigt die Werkseinstellungen bei Lieferung. Ethernet Netzwerkeinstellung Standardeinstellung IP-Adresse 192.168.0.100 IP-Netzwerkmaske 255.255.255.0 IP-Gateway Adresse 0.0.0.0 PNIO Gerätename GATE-E2 9.3.1 Änderung der IP-Adresse Die IP-Adresse kann auf drei Arten überprüft und geändert werden: Serieller PC-Anschluss (empfohlen).
9.4 Protokolle In diesem Kapitel werden die verschiedenen Protokolle erläutert. 9.4.1 Web-Server Mit einem Web-Browser kann auf die unten gezeigte Web-Seite zugegriffen werden. Auf dieser Seite zeigt das Gateway Statusinfos und erlaubt die Änderung der Netzwerkeinstellungen etc. GATE-E1/E2 Status Angabe der Gateway Firmware Version incl.
9.4.3 EtherNet/IP (EIP) Nähere Informationen zu EtherNet/IP (EIP) siehe Referenz 3. EtherNet/IP verwendet ODVA „CIP“ Ausgabe 3.2 und „EtherNet/IP Adaption of CIP“ Ausgabe 1.3. Die Implementation des EtherNet/IP Protokolls im Gateway ist in Appendix C, Object description EtherNet/IP ab Seite 99 dokumentiert. Das Beispiel unten zeigt die Konfiguration eines Allen-Bradley Systems über ein neues Ethernet Modul vom Typ „Generic Ethernet Module“...
Seite 61
Einstellungen der Eingangsbaugruppe Falls ausschließlich Eingangsdaten verwendet werden, können alle unten aufgeführten Größen verwendet werden. Werden auch Ausgangsdaten genutzt, sollte INT als Größe gewählt werden. Instanzgröße Eingangsdaten Instanznummer Daten - SINT Daten – INT Daten – DINT Nur Status Nur Daten Status und Daten Die Struktur der Daten jeder Instanz ist entsprechend der Tabelle unten.
Seite 63
Paket-Abfrageintervall (Requested Packet Interval, RPI) Im Reiter der Verbindung wird das Abfrageintervall eingestellt und sollte mindestens 50 ms sein. Einstellungen der Konfigurationsdaten Sobald die SPS eine Verbindung zum Gateway hat und/oder eine neue Verbindung aufgebaut wurde, kann/sollte die SPS die Konfigurationsdaten an das Gateway senden. Dies kann mit Nachrichten-Blöcken erfolgen.
Beispiel einer Konfigurationsnachricht. Abbruchzeit durch schreiben von Attribut 0x11 einstellen. Zusätzliche Daten werden auf ähnliche Art durch schreiben/lesen weiterer Attribute eingestellt. Für weitere Informationen siehe Kapitel 4.3. 9.4.4 PROFINET Nähere Informationen zu PROFINET siehe Referenz 2. Für die Konfiguration des PROFINET Gateways müssen am Gerät die korrekte TCP/IP Adresse und der PNIO Gerätename eingestellt sein.
9.4.4.2 Siemens Konfiguration Nach hinzufügen der GSDML-Datei für PROFINET zum Siemens System erfolgt die Einstellung ähnlich wie bei PROFIBUS in der Hardware-Konfiguration. Das Bild unten zeigt zwei Geräte am PROFIBUS und zwei Geräte an PROFINET (untere beiden Geräte). Bei der Konfiguration ist folgendes zu überprüfen: In der Hardware-Konfiguration müssen alle Gateways korrekte IP-Adressen und PNIO Gerätenamen im PROFINET-System besitzen.
9.4.6 Binärer TCP/IP-Server Hinweis: Dieses Protokoll ist nicht standardisiert und sollte nicht genutzt werden. Es wird zukünftig nicht mehr unterstützt. Der binäre TCP-Server nutzt ein spezielles binäres Protokoll. Dieses Kapitel beschreibt für dieses Protokoll die Struktur eines Frames. Die Daten in einem Frame entsprechen dem Modbus TCP Protokoll, siehe Appendix D, Modbus TCP Information ab Seite 127.
Über den binären TCP-Server müssen Daten mit der korrekten Länge gesendet werden. Werden zu viele Daten mit einem Telegramm gesendet, verbleiben die überschüssigen Daten im Puffer und werden den nachfolgenden Telegrammen hinzugefügt. Falls ungültige Daten gesendet werden erfolgt keine korrekte Antwort oder das Kommando wird nicht ausgeführt und der Server muss eventuell zurückgesetzt werden.
9.6 Überprüfung der Konfiguration Über eine serielle Verbindung (siehe Kapitel 10) kann der Zustand des Gateways kontrolliert und die vom Master empfangene Konfiguration überprüft werden. Die Informationen werden wie nachfolgend gezeigt nach Eingabe des Kommandos „bw“ ausgegeben. e_gw> bw ----------------------------- IP Address : 192.168.130.212 Subnet Mask : 255.255.255.0...
10 Serielle PC-Schnittstelle 10.1 Anschluss Das Gateway besitzt einen seriellen Anschluss für Diagnosen und die Aktualisierung der Software. Der Stecker entspricht dem Anschluss an den Pluto Stationen und auch die Parameter für die serielle Kommunikation stimmen überein. Daher kann das Terminal-Fenster im Pluto Manager verwendet werden.
Seite 71
Das Kommando „h“ gibt eine kurze Hilfe zu allen verfügbaren Kommandos aus (hier DeviceNet): dnet_gw> h <a> Read gateway SysRegister value <p.a> Read Input status <p.a> Read Output status <p.a> Read Globle mem status <p.a> Read Memory bit status <p.a> Read SysMem bit status <p.a>...