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Fluchttür-Steuerterminal 1338-/1340-14/-15/-20/-21 Installations- und Montageanleitung ASSA ABLOY, the global leader in D00135 door opening solutions...
Fluchttür konzipiert. Es beinhaltet die gesamte Steuerelektronik, so dass kein zusätzliches Steuergerät benötigt wird. Alle relevanten Bedien- und Kontrollelemente sind im Steuerterminal integriert und müssen daher nicht zusätzlich extern angeschlossen werden. Gilt für die Modelle 1338-14/-15/-20/-21 und 1340-14/-15/-20/-21: Folgende Funktionen stehen Ihnen zur Verfügung: •...
Netzteil. Es ist daher erforderlich, die Steuerterminals und die Verriegelungselemente über eine externe Stromversorgung mit Spannung zu versorgen. 1.2.1.3 Fluchttür-Steuerterminal Modelle 1338-14/-15 und 1340-14/-15 Diese Steuerterminals haben den gleichen Funktionsumfang wie die Modelle …-20/-21 jedoch ohne Busunterstützung. Sie sind für den reinen Stand-Alone-Betrieb vorgesehen.
1.3.2 Kurzzeitfreigabe Das Steuerterminal bietet die Möglichkeit, die verriegelte Tür mit der Funktion „Kurzzeitfreigabe“ für die an S1 eingestellte Zeit, zu entriegeln. Dazu muss der interne Schlüsseltaster in Richtung „Verriegeln“ betätigt oder das Steuerterminal über die Klemmen 11/12 bzw. 17/20 angesteuert werden. Angezeigt wird der Zustand „Kurzzeitfreigabe“...
1.3.3 Dauerentriegelung Das Steuerterminal bietet die Möglichkeit, die verriegelte Tür über die Funktion „Dauerentriegelung“ zu entriegeln. Dies kann auf zwei Arten erfolgen. Bei der ersten Möglichkeit entriegelt die Tür sofort, wenn der interne Schlüsseltaster in Richtung “Entriegeln” betätigt wird (abhängig von JP2) oder eine Ansteuerung durch einen externen Kontakt an den Klemmen 9/10 erfolgt.
1.4 Alarm Ein Alarm wird ausgelöst, sobald eine der nachfolgend aufgeführten Bedingungen gegeben ist. Dabei unterscheidet man drei Arten von Alarmen. • Den Gefahrenalarm • Den Sabotagealarm • Den Alarm in Verbindung mit der Überwachung der Türöffnungszeit Quittieren: Wurde ein Alarm ausgelöst, kann dieser nur in zwei Schritten zurückgesetzt werden. Im ersten Schritt muss zunächst der Alarm quittiert werden.
1.4.2 Anschluss und Alarm durch eine Brandmeldeanlage (Klemme 13/14) Am Fluchttürsteuerterminal kann zusätzlich der Auslösekontakt einer Brandmeldeanlage (Ruhestromschleife) angeschlossen werden. Durch das Auslösen der Brandmeldeanlage wird am Steuerterminal Alarm ausgelöst und die Tür sofort entriegelt. Wichtiger Hinweis! Wird am Steuerterminal kein Brandmeldekontakt angeschlossen, so sind die Anschlussklemmen 13/14 unbedingt mit einer Drahtbrücke zu verbinden.
1.4.6 Überwachung der Türöffnungszeit Die Tür wird auf die maximal zulässige Öffnungszeit hin überwacht. Kann die Tür nach einer Kurzzeitfreigabe nicht verriegelt werden, weil sie nicht geschlossen ist, erfolgt nach der mit S1 vorgewählten Freigabezeit der Voralarm. Nach Ablauf der mit S2 vorgewählten Voralarmzeit, erfolgt der Alarm (Im Busbetrieb müssen die Zeiten am Bus-Steuerungstableau eingestellt werden).
1.5 Übersicht über Bedien- und Anzeigeelemente Leuchtdioden-Türstatusanzeige = Fluchttür verriegelt rot / gelb = Fluchttür verriegelt. Tür war zu lange offen und wurde wieder geschlossen / die Tür wurde aufgebrochen oder Sabotage. grün = Fluchttür entriegelt grün blinkend (9:1)* = Kurzzeitentriegelung grün blinkend (1:1)* = quittierter Alarm, Alarmgrund steht noch an grün / gelb...
1.6 Ermittlung einer Alarmbedingung Am Steuerterminal kann festgestellt werden, wodurch ein Alarm ausgelöst wurde, bzw. welche Alarmbedingung noch ansteht. Hinweis: Die Alarmbedingungen sind nur abfragbar, solange der Alarm noch ansteht und die grüne Leuchtdiode im Verhältnis 1:1 blinkt. Dazu muss folgendermaßen vorgegangen werden. Zuerst muss der Alarm quittiert werden. Anschließend den internen Schlüsseltaster zuerst nach links drehen, halten, und die Anzeige im Steuerterminal beachten.
= Es erfolgt kein akustischer Alarm nach Auslösung der externen Brandmeldeanlage oder nach einer Zentralfreigabe. 1.7.7 Funktionsschalter S 4.5 Bei den Modellen 1338-14/-15 und 1340-14/-15 muss der Funktionsschalter S 4.5 auf OFF stehen. S 4.5: ON (oben) = Bei den Modellen 1340-20/-21: Betriebsart 2 Steuerterminal arbeitet als Busteilnehmer amTürsteuerbus.
1.7.8 Vorwahlschalter S1: Freigabezeit Zeitbereich: 11 bis 176 Sekunden (11-Sekunden-Raster) bei Kurzzeitfreigabe: Wird die Kurzzeitfreigabe gestartet, erfolgt die Entriegelung der Tür für die Zeit, die an S1 eingestellt ist. Nach deren Ablauf wird die geschlossene Tür wieder verriegelt. Ist die Tür nach dem Öffnen nicht geschlossen worden, wird nach Ablauf der Kurzzeitfreigabezeit der Voralarm und nach dessen Ablauf, Alarm ausgelöst (abhängig von Steckbrücke JP-1 und Vorwahlschalter S 4.1).
1.7.11 Vorwahlschalter S4: Beleuchtung NOT-AUF-Schalter Die Beleuchtung des NOT-AUF-Schalters können Sie am DIP-Schalter S4 auf der Beleuchtungsplatine wie folgt einstellen: OFF ON OFF ON Beleuchtung: Beleuchtung: ist ausgeschaltet ist dunkel bei entriegelt leuchtet rot bei verriegelt Beleuchtung: Beleuchtung: leuchtet grün bei entriegelt leuchtet grün bei entriegelt ist dunkel bei verriegelt leuchtet rot bei verriegelt...
2.1 Hinweise! Gefahr durch elektrischen Strom! Bei Berührung von stromführenden Teilen kann es zu einer lebensgefährlichen Körperdurchströmung kommen. Vor Installation, Wartungsarbeiten und Öffnen des Gehäuses Spannungsfrei schalten Vor unbeabsichtigtem und selbsttätigen Einschalten sichern Unfallverhütungsvorschriften beachten Für die Installation und den Betrieb von elektrischen Verriegelungen von Türen in Rettungswegen sind baurechtliche Bestimmungen zu beachten! Die Geräte entsprechen den in der Europäischen Union geltenden Richtlinien bezüglich elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV).
2.2 Hinweise zur Montage Das Fluchttürterminal ist in unmittelbarer Nähe der Fluchttür zu montieren. Das Fluchttür- Steuerterminal ist für die Wandmontage vorgesehen. Um baulichen Anforderungen gerecht zu werden, steht eine Aufputz-(AP) und eine Unterputz-(UP) Ausführung zur Verfügung. Der UP-Ausführungen liegt zusätzlich eine Einputzdose aus verzinktem Stahlblech und ein Zubehörbeutel mit Montagematerial bei.
2.3 Leitungsauswahl Bei der Installation muss beachtet werden, dass die Steuerleitungen maximal 300 m und Leitungen zum Verriegelungsteil maximal 100 m lang sein dürfen. Des weiteren muss der Leitungsquerschnitt so gewählt werden, dass die Spannung am Verriegelungsteil bei Vollast und unter Berücksichtigung aller weiteren Verluste, wie z.B. des Spannungabfalls auf der Zuleitung, maximal 10% unter der angegebenen Betriebsnennspannung des Verriegelungsteils liegt.
2.4.2 Auswechseln des Profilhalbzylinders Sollte es nötig sein, den eingebauten Profilhalbzylinder gegen ein anderes Modell auszutauschen, z.B. wenn das Fluchttür-Steuergerät in ein vorhandenes Schließsystem integriert werden soll, so muss zuerst der eingebaute Profilhalbzylinder demontiert und anschließend der Austauschzylinder montiert werden. Bei den notwendigen Arbeiten ist auf besondere Sorgfalt zu achten, um Beschädigungen am Steuergerät zu vermeiden.
2.5 Busbetrieb – Modelle 1338-20/-21 und Modelle 1340-20/-21 Wird das Fluchttür-Steuerterminal in der Betriebsart 2 am TS-Bus in Verbindung mit einem Bus- Steuerungstableau 925 betrieben, erfolgt die Steuerung und Überwachung der Fluchttür nach wie vor durch das Steuerterminal. Der gesamte bereits beschriebene Funktionsumfang des Steuerterminals sowie der Ablauf der einzelnen Funktionen stehen im Busbetrieb nahezu unverändert zur Verfügung.
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Die gleichzeitige Drehschalterstellung S3 --> 0 und S2 --> 0 ist nicht zulässig Beispiel: Es soll die Teilnehmeradresse 58 am Fluchttürterminal eingestellt werden. Der Drehschalter S3 für den Adressbereich muss dazu in Stellung 3 gebracht werden. Diese Einstellung entspricht dem Adressbereich 48-63. Von der Adresse 48 ausgehend, muss nun die Differenz zu der gewünschten Adresse 58, in diesem Fall 10, mit dem Drehschalter S2 für die Einzeladressen eingestellt werden.
Technische Daten und Anschlusspläne 2.6 Technische Daten und Anschlussplan für 1338 2.6.1 Elektrische Daten 2.6.1.1 Primär Betriebsnennspannung 230 VAC +10% / -15% / 50-60 Hz Nennstromaufnahme Max. 0,4 A 2 A träge (Kleinstsicherung Serie 382; Sicherung F1 (Platine Netzteil) Wickmann, Typ TR .5 Das Gerät muss durch eine leicht zugängliche Trennvorrichtung vomVersorgungsstromkreis getrennt werden können 2.6.1.2 Sekundär...
2.7 Technische Daten und Anschlussplan für 1340 Version 12V 2.7.1 Elektrische Daten Nennbetriebsspannung 12 VDC 12 VDC ±10% stabilisierte Gleichspannung Betriebsspannungsbereich (Restwelligkeit max. 1 Vss) Das Netzteil für die Spannungsversorgung des Geräts muss der aktuellen DIN EN 60950 entsprechen! Eigenstromaufnahme max.
2.8 Technische Daten und Anschlussplan für 1340 Version 24 V 2.8.1 Elektrische Daten Nennbetriebsspannung 24 VDC 24 VDC ±10% stabilisierte Gleichspannung Betriebsspannungsbereich (Restwelligkeit max. 1 Vss) Das Netzteil für die Spannungsversorgung des Geräts muss der aktuellen DIN EN 60950 entsprechen! Eigenstromaufnahme max.
Inbetriebnahme, Wartung, wiederkehrende Prüfung Einbau und Betrieb von elektrischen Verriegelungen von Türen in Rettungswegen unterliegen bauaufsichtlichen Regelungen, deren Einhaltung sowohl von Seiten des Installateurs als auch seitens des Betreibers sicherzustellen ist. 3.1 Inbetriebnahme und wiederkehrende Prüfung Vor der ersten Inbetriebnahme eines elektrischen Fluchttürverriegelungssystems muss der ordnungsgemäße Einbau aller Elemente und deren elektrischer Anschluss überprüft werden.
Checkliste zur Prüfung vor Erstinbetriebnahme 4.1 Komponenten • Alle Komponenten entsprechen der EltVTR? - eingebautes Verriegelungselement .................O - Steuerung ........................O - Bedienelement......................O • Einbau- und Betriebsanleitung • Formular für Prüfung des Fluchttürverriegelungssystems vor Erstinbetriebnahme ist vorhanden ....................O • Bei externer Stromversorgung des Verriegelungssystems oder von Teilen desselben: Entspricht die Energieversorgung EN 60 950 (CE-Zeichen vorhanden)? ......
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Wenn eine Gefahrenmeldeanlage (z.B. Brandmeldeanlage) aufgeschaltet ist: Alarm zurücksetzen Verriegelungssystem aktivieren! Prüfen, ob rote Anzeige am Bedienelement leuchtet!. Prüfen (manuell), ob Tür sicher verriegelt ist! Ruhestromschleife der Gefahrenmeldeanlage öffnen! • Die Tür wird unverzögert freigegeben..................... O • Die Tür kann ohne erheblichen Kraftaufwand geöffnet werden ..........O •...
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