Wenn eine Komponente durch ASR überwacht wird und der Server den Betrieb
ohne diese Komponente fortsetzen kann, wird der Server automatisch neu gestartet,
wenn diese Komponente einen Fehler aufweist oder ausfällt. Dadurch wird
verhindert, dass eine defekte Hardwarekomponente das gesamte System außer
Betrieb setzt oder ständig abstürzen lässt.
Wenn während des Einschaltens ein Fehler gefunden wird, wird die fehlerhafte
Komponente deaktiviert. Wenn das System weiterhin funktionsfähig ist, wird der
Startvorgang fortgesetzt.
Zur Unterstützung einer solchen eingeschränkten Startfähigkeit bedient sich die
OpenBoot-Firmware der 1275 Client-Schnittstelle (über die Gerätestruktur), um die
Geräte als ausgefallen oder deaktiviert zu kennzeichnen. Zu diesem Zweck wird im
Gerätestrukturknoten eine entsprechende Statuseigenschaft erstellt. Das Solaris-
Betriebssystem aktiviert für auf diese Weise gekennzeichnete Subsysteme keinen
Treiber.
Solange die ausgefallene Komponente elektrisch inaktiv ist (d. h. keine zufälligen
Busfehler, Signalrauschen o. ä. verursacht), kann das System auf diese Weise
automatisch neu gestartet und wieder in Betrieb genommen werden, während der
Kundendienst gerufen wird.
Sobald ein ausgefallenes oder deaktiviertes Gerät durch ein neues ersetzt wird,
ändert die OpenBoot-Firmware automatisch den Status des Geräts beim Neustart.
Hinweis – Die ASR-Funktionen müssen durch den Benutzer aktiviert werden (siehe
„So aktivieren Sie ASR" auf Seite 33).
Optionen für automatisches Starten
Die Einstellung auto-boot? steuert, ob die Firmware das Betriebssystem
automatisch nach jedem Zurücksetzen neu startet. Die Standardeinstellung ist true.
Die Einstellung auto-boot-on-error? steuert, ob das System versucht, einen
eingeschränkten Start durchzuführen, wenn ein Subsystemfehler entdeckt wird.
Sowohl die Einstellung auto-boot? als auch die Einstellung auto-boot-on-
error? muss auf true gesetzt sein, damit automatisch ein eingeschränkter
Startvorgang möglich ist.
Kapitel 1 Fehlerbehebungswerkzeuge
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