P31
Messeinheit
Temperatur und Leistungs-Messeinheiten metrisch oder imperial
Limitiert den minimalen Wert im Heizbetrieb. Der Parameter erhält Priorität
P32
Min. Vorlauftemp.
gegenüber dem eingestellten Wert am Kesselpanel
Aktivierung
Die Frostschutzfunktion aktiviert sich durch den gemeinsamen Vorlauffühler
P33
Frostschutz-
Der Kessel schaltet sich ein, sobald der IST- unter den SOLL-Wert fällt
funktion
Deaktivierung
P34
Frostschutz-
Der Kessel schaltet sich nach Erreichen der eingestellten Temperatur ab
funktion
Verzögerung bei
Bei einfachem Kaskadenbetrieb wird unnötiges Ein- bzw. Ausschalten des
P35
Kaskade
Zweitkessels verhindert
Temperatur-
Zeitintervall zum Errechnen der Kesseltemperatur
P36
anpassung
Achtung: Diesen Parameter nicht verändern.
P37
0–10 V Eingang
Der Kessel arbeitet entweder mit der Temperatur- oder Fühlereinstellung
Konfig. gemeinsa-
P38
Aktiviert die Funktion für den gemeinsamen Vorlauffühler
mer VL-Fühler
3.8 LUFT/GAS-VERHÄLTNIS ANPASSEN.
Kalibrierung CO
-Minimum
2
Schalten Sie den Kessel ein und betätigen Sie
die Rauchfangkehrerfunktion bei minimaler
Leistung (0%) Um einen exakten CO
ermitteln, muss die Fachperson einen Messfühler
bis zum Boden des Messpunktes einführen.
Anschließend wird der gemessene CO2-Wert
mit der in der Tabelle unter 3.23 verglichen.
Bei Nichtübereinstimmung kann mit Hilfe der
Stellschraube (3 Abb. 3-11, Offset-Regelung)
nachgestellt werden. Um den CO
erhöhen, drehen Sie die Stellschraube (3) im
Uhrzeigersinn bzw. in die andere Richtung, um
den Wert zu senken.
Kalibrierung CO
-Maximum
2
Nach Einstellung des CO
-Minimum-Wertes
2
schalten Sie den Kessel wieder ein und betätigen
Sie die Rauchfangkehrerfunktion bei maximaler
Leistung (100%).
Um einen exakten CO
-Wert zu ermitteln, muss
2
die Fachperson einen Messfühler bis zum Boden
des Messpunktes einführen. Anschließend wird
der gemessene CO2-Wert mit der in der Tabelle
unter 3.23 verglichen. Bei Nichtübereinstim-
mung kann mit Hilfe der Stellschraube (12 Abb.
3-11, Gasdurchsatzregler) nachgestellt werden.
Um den CO
-Wert zu erhöhen, drehen Sie die
2
Stellschraube (12) gegen den Uhrzeigersinn bzw.
in die andere Richtung, um den Wert zu senken.
Nach jeder Einstellung an der Stellschraube
(12) ist es nötig, zu warten, bis sich der Kessel t
stabilisiert hat (etwa 30 sek.).
3.9 EINSTELLUNG DER
HEIZWASSERLEISTUNG.
Wenn es notwendig ist, die Heizwasserleistung
anzupassen, müssen die Parameter „P08" und
„P09" geändert werden. Um den regulierten Leis-
tungswert zu überprüfen, vegleichen Sie die Um-
drehungszahl mit der in der Tabelle unter 3.23.
3.10 LEISTUNGSANPASSUNG WÄHREND
DEM WARMWASSERBETRIEB.
Nur in Kombination mit einem optionalen,
externen Speicher!
-Wert zu
Wenn es notwendig ist, die Warmwasserleistung
2
anzupassen, müssen die Parameter „P20" und
„P21" geändert werden. Um den regulierten Leis-
tungswert zu überprüfen, vegleichen Sie die Um-
drehungszahl mit der in der Tabelle unter 3.23.
3.11 KAMINKEHRERFUNKTION
-Wert zu
Diese Funktion erlaubt der Fachperson die Über-
2
prüfung der Kesselparameter. Der Kesselbetrieb
in der Kaminkehrerfunktion kann auf eine Lei-
stung zwischen 0% und 100% eingestellt werden..
Um die Funktion aufzurufen, halten Sie "A"
gedrückt.
0–127 = °C, kW
1 = Leistung
Für den Fall, dass ein gemeinsamer Vorlauffühler
installiert ist, ist es möglich, die Kaminkehrer-
funktion durch gleichzeitiges Drücken von "A"
und "B" aufzurufen. In diesem Fall aktiviert sich
die Heizungspumpe und der Kessel ebenfalls (im
einfachen Kaskadenbetrieb beide Kessel). Die
Leistung lässt sich zwischen 0 und 100% mit den
"+" und "-" Tasten der Warmwassereinstellung
anpassen, während durch Drücken der "+" und
"-" Tasten an der Heizungseinstellung ändert sich
die Prozentanzeige jedes Mal um 1%, wenn diese
gedrückt werden.
In diesem Status werden alle Einstellungen nicht
berücksichtigt und nur der Sicherheitsthermostat
und der Begrenzungsthermostat bleiben aktiv.
Wenn die Überprüfungen abgeschlossen sind,
beenden Sie die Funktion mit der Taste "A".
Wenn Sie diese Funktion aufrufen, ist es nötig,
etwa 30 Sekunden zu warten, bis die eingestellte
Leistung (3# auf dem Slave-Kessel) erreicht ist.
3.12 BLOCKIERSCHUTZ DER PUMPE.
Der Kessel verfügt über eine Funktion, die die
Pumpe und das Dreiwegeventil alle 24 Stunden
mindestens einmal für die Dauer von 20 Sekun-
den gestartet wird, um die Gefahr des Blockie-
rens wegen zu langem Stillstand zu verringern.
3-10
24
0
128–256 = °F,
kBTu/h
-
0
2–20°C
5°C
2–20°C
15°C
0–255 sek
60 sek
1–10 sek
3 sek
0 = Tempe-
ratur
0 = kein
Fühler
1 = Fühler
vorhanden
Gasventil 848
Legende:
1 - Eingangsdruckpunkt
2 - Ausangsdruckpunkt
3 - Offset-Stellschraube
12 - Durchsatzregler-Stellschraube
3-11