Bau- und Bedienungsanleitung
Ansicht der fertig bestückten
Platine des RIM 1000 mit
zugehörigem Bestückungsplan
von der Displayseite
Leitungen und 4 Ebenen (COM 0
bis COM 3), die direkt mit den zu-
gehörigen Ports des Mikrocontrol-
lers verbunden sind.
Die Anpassung des Display-Kon-
trastes erfolgt mit Hilfe der Wider-
stände R 2 bis R 4.
Der Taktoszillator des Mikro-
controllers ist an Pin 15 und Pin 16
mit dem Quarz 1 sowie den Kon-
densatoren C 6 und C 7 beschaltet.
Im Einschaltmoment des Gerä-
tes sorgt der Kondensator C 1 für
einen Power-on-Reset des Mikro-
controllers und der Programmier-
adapter PRG 1 dient ausschließlich
zum Programmieren des Mikrocon-
trollers in der Produktion.
Das Netzteil sowie die Kompo-
nenten zum Ein- und Ausschalten
des RIM 1000 sind in Abbildung 9
dargestellt, wo eine 9-V-Blockbat-
terie zur Spannungsversorgung
dient. Diese Spannung wird mit C 13 ge-
puffert und liegt am Emitter des Transi-
stors T 4 an. Zum Einschalten wird dieser
Transistor dann mit dem Ein-Taster in den
leitenden Zustand versetzt. Daraufhin wird
der Eingang des Spannungsreglers IC 3
mit Spannung versorgt und an dessen Aus-
gang stehen stabilisiert 5 V zur Schaltungs-
versorgung zur Verfügung.
Über Port 2.2 sowie den Spannungstei-
ler R 7, R 9 wird der Transistor T 2 durch-
gesteuert und somit das Gerät im Ein-
Zustand gehalten. Durch Betätigen der Aus-
Taste kann der Transistor T 2 jederzeit
wieder in den Sperrzustand versetzt und
somit das RI 1000 ausgeschaltet werden.
Eine über die Software realisierte Auto-
Power-off-Funktion führt zum Abschalten
des Gerätes, wenn länger als 10 Minuten
weder eine Taste betätigt wird noch eine
Messwerterfassung erfolgt.
Die Überprüfung der Batteriespannung
6
erfolgt mit Hilfe des Spannungsteilers R 8,
R 6, der am Multiplexer IC 4 angeschlos-
sen ist. Sobald die Batteriespannung unter
7 V absinkt, erscheint die Anzeige „Bat"
im Display.
Für den Operationsverstärker IC 7 und
den AD-Wandler wird zusätzlich eine ne-
gative Betriebsspannung benötigt. Dazu
steuert der Mikrocontroller den Transistor
T 8 mit einem Taktsignal, sodass an dessen
Kollektor ein Rechtecksignal entsteht. T 6
und T 7 schalten dann alternierend durch.
Mit C 9 und D 2 wird der positive Pegel
des Signals auf Masse geklemmt und über
den mit D 1 und C 12 aufgebauten Spitzen-
wert-Gleichrichter entsteht die negative Be-
triebsspannung. D 4 begrenzt diese Span-
nung auf 5,1 V.
Die weiteren Kondensatoren im Bereich
des Netzteils dienen zur allgemeinen Sta-
bilisierung und Störabblockung.
Nachbau
Beim RIM 1000 kommen vorwiegend
SMD-Komponenten für die Oberflächen-
montage zum Einsatz. Voraussetzung für
die Verarbeitung dieser Miniatur-Bauteile
von Hand ist Löterfahrung und eine beson-
ders sorgfältige Arbeitsweise. Insbesonde-
re der Mikrocontroller mit seinen 80 An-
schlusspins und entsprechend geringem
Pinabstand ist nicht ganz einfach zu verar-
beiten.
An Spezial-Werkzeugen sollten ein Löt-
kolben mit sehr feiner Lötspitze, eine SMD-
Pinzette und eine Lupenleuchte oder zu-
mindest eine Lupe zur Verfügung stehen.
Weiterhin sind SMD-Lötzinn und Entlöt-
litze sehr hilfreich.
Wir beginnen die Bestückungsarbeiten
gleich mit dem am schwierigsten zu verar-