RUCKSACK
Dein Rucksack wurde entworfen, um praktisch und bequem zu sein. Sein
Format erlaubt es Dein Gepäck gut zu verteilen. Die Schultergurte und der
Rückenteil wurden gepolstert, um den Gleitschirm auf längeren Wegen bequemer
transportieren zu können.
Solltest Du einmal ein größeres Packvolumen haben, kannst Du ein
weiteres Fach öffnen und den Rucksack vergrössern ohne seine Form zu
verändern. Um die Verstauung von kleineren Gegenständen zu erleichtern,
besitzt der Rucksack vorne zwei Aufsetztaschen in unterschiedlicher
Grösse.
GURTZEUG
Für den
werden alle Gurtzeuge des Typs ABS empfohlen, die
mit einer Karabineranbringung, in einer Höhe von 43 bis 47cm, abhängig
von der Grösse des Gurtzeuges, getestet wurden. Du solltest daran denken,
dass die Aufhängehöhe der Karabiner die „Normalposition" der Bremsen
beeinflusst.
Der Abstand, gemäss dem Gütesiegel, zwischen den Karabinern (am
Brustgurt einstellbar) beträgt 42cm für die Gleitschirmgrösse S, 44cm für
die Grösse M und 46cm für die Grösse L .
Abweichungen von mehr als 5cm verändern die Grundeigenschaften des
Gleitschirmes und sind potentiell gefährlich.
Das mitgelieferte Wartungskit enthält ein Massband, um den homolo-
gierten Karabinerabstand des Sitzgurtes zu messen, der abhängig ist von der
Schirmgrösse.
Achtung:
-Kreuzbänder können die Steuerbarkeit negativ beeinflussen und
verbessern nicht die Sicherheit.
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FLUG
Checkflug:
Wie für jeden anderen Gleitschirm ist auch für den
vorgeschrieben, der mit aller Aufmerksamkeit durchgeführt werden sollte.
Dieser Flug sollte am Übungshang erfolgen.
Nachdem Du den Gleitschirm geöffnet und in Hufeisenform ausgelegt
hast, solltest Du folgende Punkte beachten:
- Der Gleitschirm sollte so ausgelegt sein, dass wenn Du an den Tragegurten
„A" ziehst das Zentrum des Segels zuerst Zug bekommt, vor den
Flügelenden, dies garantiert einen einfachen Start und gute Richtungsstabilität.
- Ganz besondere Aufmerksamkeit solltest Du
Windrichtung widmen, damit beide Flügelseiten symmetrisch gefüllt werden.
- Alle Leinen sollten sortiert sein, frei liegen und dürfen nicht verknotet oder
in irgendetwas verwickelt sein. Ganz besonders wichtig ist es das die „A"-
Leinen frei von den Gurten, mit der roten Markierung, bis zum Segel laufen.
- Ebenso ist es äusserst wichtig, dass die Bremsleinen frei liegen und nicht
die Möglichkeit haben sich während des Starts in irgendeinem Hindernis zu
verfangen.
- Alle Leinen müssen gecheckt werden und die Gurte entsprechend geordnet
sein. Wenn die Gurte ausgerichtet und nicht verdreht sind, müssen die
Bremsleinen frei von den Bremsrollen bis zur Ausströmkante des Segels
.laufen.
- Es ist sehr wichtig, dass keine Leine um das Segel gewickelt ist. Eine unter
dem Segel verlaufende oder verhängte Leine könnte katastrophale Folgen
haben.
- Vor und nach jedem Flug müssen die Leinen, Gurte und das Segel auf
eventuelle Schäden hin geprüft werden.
Achtung:
Sollten Schäden bestehen darf nicht gestartet werden, auch wenn die
Schäden vermeintlich gering sind!
ein Checkflug
beim Auslegen des Segels der
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