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Startcheck; Start; Normalflug; Kurven - Sol Start One Handbuch

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Startcheck! - Nie vergessen!
1. Ist der Rettungsschirm o.K.? Sitzen die Splinte korrekt?
2. Hast Du den Helm auf und den Kinnriemen geschlossen?
3. Sind die Karabiner richtig geschlossen?
4. Ist das Gurtzeug richtig angelegt und alle Gurte geschlossen?
5. Hast Du die „A"-Gurte in der Hand?
6. Hast Du die Bremsen, je nach Startmethode, richtig in der Hand?
7. Stehst Du in der Mitte des ausgelegten Schirmes?
8. Ist der Startplatz frei?
9. Sind Schirm und Pilot richtig zum Wind gestellt?
10. Ist der Luftraum für den Start frei?
11. Ist der Abstand der Karabiner richtig eingestellt?

Start:

Der Start mit dem
ist einfach. Ist der Pilot zum Starten
fertig, sollte er die Gurte „A" und „A1" zusammen mit den Bremsschlaufen
in die Hand nehmen. Um die Leinen und Gurte gut unterscheiden zu
können, besitzen die „A"-Gurte und die „A"- Leinen eine andere Farbe.
Vor dem Aufziehen des Segels ist ein nochmaliger Kontrollblick über den
ausgelegten Schirm zu werfen! Die Arme sind nach hinten ausgestreckt
und bilden sozusagen die Verlängerung der „A"-Gurte. Kräftiges anlaufen
erlaubt es nun den Gleitschirm schnell und gleichmässig zu füllen. Dass der
Gleitschirm den Piloten über dem Kopf überholt ist selten. Nach dem
Anlaufen muss der Druck auf den Gurten beibehalten werden, die Arme
werden dabei nach oben und vorne geführt, in einem Viertelkreis, bis sich
das Segel über Deinem Kopf befindet. Nun solltest Du gut dosiert die
Bremsen anziehen und auf eine eventuelle Kurskorrektur vorbereitet sein.
Die beste Methode für eine eventuelle Korrektur besteht darin unter das
Zentrum des Segels zu laufen, wenn der Platz dazu ausreichend ist.
Der Pilot schaut nun nach oben - der Kontrollblick: Ist das Segel gleichmäßig
gefüllt, direkt über ihm, sind alle Leinen frei? Jetzt trifft der Pilot die
Entscheidung ob er starten möchte oder nicht.
Der sogenannte Rückwärtsstart, bei stärkerem Wind, ist ebenso einfach
auszuführen. Da beim Rückwärtsstart die Gefahr besteht, dass der Pilot in
die falsche Richtung ausdreht, sollte dieser Start zunächst am Übungshang
geübt werden.
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Normalflug:

Der
zeigt seine beste Leistung, wenn der Pilot die Hände mit
den Bremsschlaufen oben hält. Zieht der Pilot die Bremsen etwa 25 cm an,
fliegt der Gleitschirm mit Minimalgeschwindigkeit, aber noch innerhalb der
Sicherheitsgrenzen. Um die Geschwindigkeit um 12 - 14 km/h zu erhöhen
benutzt Du das Beschleunigersystem, indem Du die Füsse auf den Beschleuniger
stellst und die Beine ausstreckst.

Kurven:

Der
ist sehr sensibel und reagiert schnell und leicht auf
Kurvenkommandos. Durch Gewichtsverlagerung kannst Du flache Kurven
bei minimalem Höhenverlust fliegen.
Eine Kombination aus Gewichtsverlagerung und sensiblem Bremseinsatz ist
die wirksamste Technik, in jeder Situation, um Kurven zu erfliegen. Der
Kurvenradius wird vom Einsatz der Bremse bestimmt.
Wenn Du die Kurvenaussenbremse leicht und dosiert einsetzt und mit
maximaler Gewichtsverlagerung die Kurven fliegst, erhöhst Du die
Effizienz und auch die Festigkeit des Segels gegenüber Einklappern in
turbulenten Konditionen, besonders wenn der Aussenflügel in die Thermik
gerät.
Sollte es notwendig sein, mit dem
Raum zu fliegen, empfehlen wir die Aussenbremse ganz zu lösen und die
Innenbremse stärker zu betätigen.
Achtung:
Falls Du eine Bremse sehr plötzlich oder stark anziehst, besteht die
Gefahr, dass der Schirm ins „Trudeln" kommt!
Der
erreicht seine beste Leistung, wenn Du die Bremsen nicht betätigst.
enge Kurven auf kleinem
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