Systemeinrichtung
Sender
1. Vergleichen Sie die Regionskennzeichnungsnummer am Sender mit der des Empfängers, um die
Kompatibilität sicherzustellen.
übereinstimmen.
2. Legen Sie Batterien korrekt in den Sender ein, um ihn einzuschalten (siehe Batterien
einlegen/Einschalten im Abschnitt Sender).
3. Programmieren Sie im Menü "Senderauswahl" den Empfänger dazu, Typ und Frequenz des
verwendeten Senders zu erfassen (siehe Senderauswahl im Abschnitt Sender).
Prüfung auf Störsignale durchführen
Was sind Signalstörungen und wie kontrolliert man sie
Vor dem Bohren (vorzugsweise bevor ein Angebot für einen Auftrag abgebeben wird) sollte das
Störungspotential am Bohrort evaluiert werden.
reduzieren oder zu fluktuierender Anzeige von Werten führen und dadurch möglicherweise die Arbeit
verlangsamen. Störsignale können von aktiven oder passiven Quellen ausgehen.
Aktive Störung wird auch als elektromagnetische Störung oder Hintergrundrauschen bezeichnet und
kann verschiedene Auswirkungen auf die F5 Ortungsgeräte haben. Die meisten Elektrogeräte geben
Signale aus, die die Fähigkeit, den Bohrkopf genau zu orten oder gute Neigungs-/Drehungsmesswerte zu
erhalten, beeinträchtigen.
Hundezäune,
kathodischer
Faseroptikkabel, Datenübertragungen von Versorgungsunternehmen, Sicherheitssysteme, Stromkabel
und Telefonleitungen. Eine Prüfung auf die Anwesenheit von aktiver Störung soll mit dem F5 System
durchgeführt werden; siehe Ausführen einer Prüfung auf Hintergrundrauschen weiter unten.
Passive Störungen können die Stärke des vom Sender empfangenen Signals reduzieren, was zu
unerwarteten großen Tiefenmessungen oder einem vollständig blockiertem Signal führt.
passiver Störung sind Metallgegenstände (wie beispielsweise Rohre, Armierungseisen, Spundwände,
Maschendrahtzäune
Salzwasser/Salzstöcke sowie leitende Böden, wie beispielsweise Eisenerz. Die Anwesenheit passiver
Störungen kann nicht mit dem F5 System geprüft werden. Zum Auffinden passiver Störungsquellen ist es
am besten, vor dem Bohren eine gründliche Standortuntersuchung durchzuführen.
Um sich mit dem Störungspotential entlang dem vorgesehenen Bohrpfad vertraut zu machen, muss
zuerst eine Prüfung auf Hintergrundrauschen durchgeführt werden. Dann müssen Geschwindigkeit und
Genauigkeit der Angaben zu Drehung und Neigung überprüft werden.
Prüfung auf Hintergrundrauschen
Schalten Sie bei ausgeschaltetem Sender den Empfänger ein und gehen Sie den Bohrpfad ab.
Beobachten Sie dabei die Signalstärke am Bildschirm des Empfängers und notieren Sie alle Orte, an
denen sie sich ändert.
schwächer sein sollte als die Signalstärke des Senders bei Messung an der größten Tiefe für diese
Bohrung. In der untenstehenden Abbildung kennzeichnen die roten Fahnen einen Bereich mit erhöhtem
Hintergrundrauschen.
60
Wenden Sie sich an den DCI Kundendienst, falls sie nicht
Beispiele für aktive Störsignale sind Verkehrsampelschleifen, erdverlegte
Schutz,
Funkverkehr,
und
Fahrzeuge).
Als Faustregel gilt, dass das Hintergrundrauschen mindestens 150 Punkte
Störsignale können die Reichweite des Senders
Mikrowellen-Sendetürme,
Zwei
weitere
Beispiele
DigiTrak
Kabelfernsehen,
Beispiele
passiver
Störung
®
®
F5
Bedienungsanleitung
sind