PLANUNGSDATEN Lieferumfang und Zubehör Technische Daten Berechnung der Heizlast (des Wärmebedarfs) Anforderungen an den Schornstein Bestimmung des notwendigen Gesamtförderdrucks Verbrennungsluftversorgung MONTAGE DES PEPPA Benötigte Werkzeuge Erleichterung für Transport und Aufstellen Stellfüße Verbrennungsluftleitung anschließen Umlenkplatten einsetzen Feuertür ausbauen Einbauen der Feuertür Türverschluss einstellen...
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Bei dem Bauprodukt handelt es sich um „Raumheizer für feste Brennstoffe“ nach Anhang ZA.1 der EN 16510-2- 1:2022. Im Sprachgebrauch innerhalb dieser Dokumentation wird der seitens des Anwenders und der für die handwerkliche Ausführung geltenden Technischen Regeln übliche Begriff „Kaminofen“ verwendet.
Planungsdaten 1.2 Technische Daten Typ (Modell oder Nummer) des Geräts PEPPA PEPPA baurechtliche Verwendbarkeit als Bauprodukt, CE-Kennzeichnung gem. EN 16510-2-1:2022 Produkt nach Anhang ZA.1 der EN 16510-2-1:2022 Raumheizer für feste Brennstoffe Klassifi zierung / Art von Feuerstätten nach Abschnitt 4.1, EN 16510-1:2022 Typ BE Eignung des Geräts, CON oder INT...
Planungsdaten Typ (Modell oder Nummer) des Geräts PEPPA PEPPA Verbrennungsluftmassenstrom bei Teillast-Wärmeleistung gem. [g/s] DIN EN 13384) erforderliche Temperaturklasse des Schornsteins nach DIN 18160-1 / T400 G DIN EN 15287-1, T-Klasse Brennstoffe, Brennstoffdurchsätze – bei Teillast-Wärmeleistung verwendbare Brennstoffe – bei Teillast-Wärmeleistung Scheitholz (bevorzugt) und Holzbriketts Brennstoff-Füllmenge, Scheitholz –...
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Gemäß Tabelle 22 EN 16510-1:2022 anzugebende Gesamtmasse der Feuerstätte jew. ggf inkl. integriertem / mitgeprüftem Abgasrohr, m: 256 kg. Hinweise zur Prüfung / zu den verwendbaren Brennstoffen: Geprüft wurde der Kaminofen PEPPA mit Anschluss nach oben und einer Abgasrohrverbindung mit einem 90°-Segment-Bogen und einer gestreckten Länge von insgesamt 66 cm (90° Segmentbogen und 330 mm gerades Rohr) Geprüft wurde der Kaminofen PEPPA mit dem Prüfbrennstoff Scheitholz.
Tabellenverfahren (z.B. LEDA BImSchV-Rechner) erbracht werden. Beim PEPPA handelt es sich wegen der niedrigen Nennwärmeleistung unabhängig des Wärmebedarfs des Aufstellraums in jedem Fall um eine Einzelraumfeuerungsanlage. Der PEPPA kann nur dann gut und wirtschaftlich betrieben werden, wenn seine Wärmeleistung an die gegebenen Wärmebedarfsverhältnisse (Heizlast) und die Bedürfnisse des Betreibers angepasst ist.
Planungsdaten Der PEPPA ist ausschließlich für den geschlossenen Betrieb vorgesehen und grundsätzlich für eine Mehrfachbelegung geeignet. Die Feuertür des PEPPA muss dafür entsprechend umgerüstet sein (siehe Abschnitt „2.10 Türfeder einbauen – Umbau auf selbstschließende Feuertür“ ab Seite 13). Für eine Mehrfachbelegung müssen der Schornstein sowie alle daran angeschlossenen Feuerstätten technisch und formell für die Mehrfachbelegung geeignet sein.
– Verbrennungsluftversorgung ausschließlich über angeschlossene externe Verbrennungsluftleitung aus dem Freien. Die Verbrennungsluft- extern leitung ist am Verbrennungsluftstutzen des PEPPA angeschlossen. Es fi ndet kein nennenswerter Austausch von Verbrennungsluft und Raumluft statt. Der Nachweis der ausreichenden Verbrennungsluftversorgung ist zwingend über die angeschlossene Verbrennungsluft- leitung zu erbringen.
Die Leitung wird direkt an der Feuerstätte angeschlossen. Hierfür steht ein entsprechender Verbrennungsluftstutzen zur Verfügung (im Lieferumfang enthalten bzw. als optionales Zubehör verfügbar). Der PEPPA bezieht die gesamte Verbrennungsluft ausschließlich über diesen Stutzen im Boden des Kaminofens. Eine direkte und durchgehende Leitung aus dem Freien bis zur Feuerstätte ist empfohlen.
Feuerraumauskleidung und Bodenstein – siehe hierzu auch Abschnitt „3.7 Einstellen auf die Schornsteinverhältnisse“ ab Seite 27 2.3 Stellfüße Der PEPPA besitzt 4 Stellfüße im Boden – diese sind im Auslieferungszustand bereits eingeschraubt. Hiermit lässt sich der PEPPA genau ausrichten – Sechskant, SW 17 mm.
Auslieferungszustand dem Gerät bei (im Brennraum, eingepackt) und müssen eingesetzt werden. Umlenkungen können beim Aufstellen des PEPPA von oben leicht eingelegt werden. Dafür lässt sich die Guss-Abdeckplatte einfach vom oberen Gusssegment abheben. Auch vom Brennraum aus lassen sich Umlenkungen einsetzen, bzw. zur Wartung entnehmen.
Durchbrandöffnung ist hinten. Beim Einsetzen des Katalysators (2 Katalysator- Elemente, optionales Zubehör) anstelle oberer Umlenkung Aufnahmerahmen (Stahlblech) auf den Guss-Aufl agerahmen im PEPPA einsetzen, darauf die beiden Katalysator-Element aufl egen Abb. 2.4 Lage der Katalysatorplatten (optionales Zubehör), Abb.
Montage des PEPPA 2.7 Einbauen der Feuertür oberen Türscharnierstift mit Sicherungsfeder in die entsprechende Bohrung oben an der Feuertür einsetzen, den Türscharnierstift gegen die Feder komplett hineindrücken und mit Madenschraube sichern, Feuertür zuerst oben in den Türrahmen einführen und anheben, Feuertür gerade halten und unteren Scharnierstift in die untere Bohrung im Türrahmen einstecken...
Montage des PEPPA 2.10 Türfeder einbauen – Umbau auf selbstschließende Feuertür Der PEPPA wird serienmäßig mit nicht selbstschließender Feuertür ausgeliefert. Im Lieferumfang ist eine Türfeder und die zugehörigen Befestigungsschrauben enthalten. Durch den Einbau und das Spannen der Türfeder wird die Tür nach dem Öffnen selbsttätig in eine annähernd geschlossene Stellung zurückgestellt („selbstschließende Tür“).
Gussnocken angeschraubt, Abb. 2.17 Spannen der Türfeder Abb. 2.18 gespannte Türfeder 2.11 elektronische Heizhilfe (Zubehör) Für den PEPPA ist eine Elektronische Heizhilfe als optionales Zubehör verfügbar (ID-Nr. 1004-01039). Elektronische Heizhilfe als Set / Nachrüst-Set, bestehend aus LED-Element, Steuerung, Batteriegehäuse, Montagematerial.
Netzteil zu betreiben. Durch die Verbrennungsluftleitung ist der Zugriff auf das Batteriefach nur noch sehr eingeschränkt möglich, wenn das Batteriegehäuse innerhalb des PEPPA untergebracht ist. Der PEPPA mit el. Heizhilfe muss mit mindestens 1 cm freiem Bodenabstand aufgestellt werden, da sonst die LED-Anzeige nicht sichtbar ist! Einstellungen Die Steuerung der elektronischen Heizhilfe kann sowohl die normalen Funktionen der Heizhilfe-Informationen ausführen wie auch...
Beide Umlenkplatten liegen im Auslieferungszustand dem Gerät bei (im Brennraum, eingepackt) und müssen erst eingesetzt werden. Der Katalysator wird anstelle der oberen Umlenkung eingesetzt. Wurde der PEPPA bereits fertig montiert oder bereits betrieben, müssen beide Umlenkungen zum Einbau des Katalysators zunächst entnommen werden.
Siehe vorhergehenden Abschnitt „2.11 elektronische Heizhilfe (Zubehör)“ ab Seite 14. 2.13 Drehkonsole und drehbarer Abgasstutzen (Zubehör) Für den PEPPA ist ein Drehkonsolen-Set als optionales Zubehör verfügbar, es besteht aus der eigentlichen Drehkonsole (Gerätesockel) und dem drehbaren Abgasstutzen. Die Aufstellfläche muss eben und gerade sein, die Drehkonsole lässt sich nicht ausrichten. Eine Verbrennungsluftleitung ist nur im Anschluss von unten möglich.
Die Drehkonsole besitzt jeweils einen Endanschlag für die Drehung nach links und nach rechts. Die Endanschläge lassen sich auch nach der Montage der Drehkonsole unter dem PEPPA einstellen. Die Einstellung erfolgt über das rückseitige Revisionsblech. Der PEPPA kann zur Einstellung der Endanschläge mit seiner Rückseite nach vorne gedreht werden, bis die Revisionsöffnung gut zugänglich ist.
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Verbrennungsluftleitung anschließen Die Drehkonsole kann an eine Verbrennungsluftleitung angeschlossen werden, wenn diese mittig unter dem PEPPA aus dem Boden (Aufstellfl äche) herausgeführt wird. Der Anschluss der Drehkonsole an die Verbrennungsluftleitung kann vor der Montage der Drehkonsole unter dem PEPPA erfolgen.
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Montage des PEPPA die Einstellscheibe für die seitlichen Anschläge ausbauen – dazu 3 Schrauben lösen – M5 mm x 13 mm, Innensechskant (ISK), SW 3 mm, den Verbrennungsluftstutzen nach oben herausnehmen und die Leitung anschließen. Abb. 2.37 Verbrennungsluftstutzen, nach unten...
Aufbau und Anschluss Aufbau und Anschluss Erforderlicher Brandschutz, Schutz vor zu hohen Temperaturen, Standsicherheit und ausreichende Verbrennungsluftversorgung, sichere Abgasabführung sind beim Aufbau der Feuerstätte in jedem Falle zu berücksichtigen und sicherzustellen! 3.1 Brandschutz und Sicherheitsabstände Sicherheitsabstände neben und hinter dem Kaminofen Der Kaminofen muss nach hinten und zu den Seiten Mindestabstände zu temperaturemp- fi...
(siehe auch Abschnitt „Schutz der Aufstellfl äche“ auf Seite 5). Der dazu erforderliche Bodenabstand (d ) ist durch die Gerätefüße eingehalten. Auch im Strahlungsbereich vor dem PEPPA muss der Abstand bis zum Boden mit brennbaren Materialien eingehalten sein. Wärmestrahlung, insbesondere durch Glasfl ächen / Sichtscheiben der Feuerstätte, kann brennbare Gegenstände in der Nähe des Gerätes in Brand setzen.
Die statischen Eigenschaften der Aufstellfl äche müssen ausreichend dimensioniert und geeignet sein. Bei Bedarf müssen geeignete Maßnahmen zur Lastenver- teilung getroffen werden. Die Stellfüße des PEPPA sind in geringem Maße (um max. 1,5 cm) einstellbar. Die Aufstellfl äche muss daher nach Möglichkeit weitgehend eben und waagerecht sein.
Der PEPPA ist für den freistehenden Betrieb vorgesehen, der Einbau in eine Verkleidung oder eine Nische mit nur geringen Öffnungen ist nicht vorgesehen. Die gegenüber brennbaren Materialien erforderlichen Mindestabstände gelten nur für solche Aufstellsituationen, bei denen der Kaminofen seitlich neben einer Wand, vor einer Wand oder in einer Raumecke aufgestellt wird.
Kontakt des Gerätebodens mit der Aufstellfl äche vorhanden ist! Bei Verwendung der elektronischen Heizhilfe sollte beim PEPPA ein Bodenabstand von mindestens 1 cm eingestellt werden. Ist der PEPPA mit zu wenig Bodenabstand aufgestellt, ist die Lichtanzeige der Heizhilfe nicht oder nicht gut sichtbar.
Außerhalb der Feuerstätte werden die Abgasrohre als „Verbindungsstück“ bezeichnet. An sie werden baurechtliche Anforderungen hauptsächlich gemäß Feuerungsverordnung (FeuVO) des jeweiligen Bundeslands gestellt. Das Abgasrohr (Verbindungsstück) muss beim PEPPA insgesamt mindestens 66 cm lang sein, Segment-Bogen 90° und Abgasrohr 330 mm. Das Abgasrohr (Verbindungsstück) muss auf dem Abgasanschluss der Feuerstätte sicher befestigt / aufgesteckt sein.
Anschlüsse jeweils um 90° versetzt angeordnet sind oder alle Anschlüsse unter 45° an den Schornstein angeschlossen sind. Bei Mehrfachbelegung müssen alle an den selben Schornstein angeschlossenen Feuerstätten für die Mehrfachbelegung geeignet sein. Der PEPPA ist ausschließlich für den geschlossenen Betrieb vorgesehen und grundsätzlich für eine Mehrfachbelegung geeignet. Die Feuertür des PEPPA muss dafür entsprechend umgerüstet sein (siehe Abschnitt „2.10 Türfeder einbauen –...
VSR bei angeschlossener Verbrennungsluftleitung oder bei Anschluss an ein LAS Die Einstellung des VSR erfolgt beim PEPPA auf der Grundlage einer Schornsteinberechnung. Bei Anschluss einer Verbrennungsluftleitung oder bei Anschluss an ein LAS ist daher dieser zusätzliche Förderdruck für die Verbrennungsluftversorgung zu berücksichtigen.
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Aufbau und Anschluss Einstellung anhand folgender Tabelle: nach DIN EN 13384 errechneter Einstellung des VSR Druck-Überschuss (PZ - PZe) in bis 1,6 1,7 bis 3,2 3,3 bis 4,9 5,0 bis 6,5 6,6 bis 8,2 8,3 bis 9,8 9,9 bis 11,5 11,6 bis 13,1 13,2 bis 14,7 14,8 bis 16,4...
Erstinbetriebnahme Erstinbetriebnahme Wir empfehlen, bei der ersten Inbetriebnahme der Feuerstätte nur mit geringer Brennstoffaufgabe (0,4 bis 0,7 kg) zu heizen. Während der Erstinbetriebnahme kann es kurzzeitig zu leichter Geruchsbildung kommen. Bitte sorgen Sie während dieser Zeit für ausreichende Lüftung des Aufstellraums und vermeiden Sie ein direktes Einatmen.
Normen und Richtlinien Normen und Richtlinien Nachstehende Rechtsvorschriften, Technische Regeln, nationale und europäische Normen und Richtlinien sind für die Planung und Erstellung, sowie den Betrieb von Feuerstätten (wie z.B. Kaminöfen oder Kachelöfen) und Heizungssystemen besonders zu beachten: DIN 18896 Feuerstätten für feste Brennstoffe – Technische Regeln für die Installation, in der Fassung von September 2025 Landesbauordnung des jeweiligen Bundeslandes (in Deutschland) FeuVO Feuerungsverordnungen der jeweiligen Bundesländer (in Deutschland)
Informationen und Anforderungen an die Stromversorgung fi nden Sie gegebenenfalls in den separaten Anleitungen zum LEDA Unterdruck-Controller LUC. Einbau und Betrieb von Steuerungs- und Sicherheitseinrichtungen Informationen für den Einbau und Betrieb von Steuerungs- und Sicherheitseinrichtungen fi nden Sie gegebenenfalls in den separaten Anleitungen zum LEDA Unterdruck-Controller LUC.
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Fordern Sie weitere Infos an: LEDA Werk GmbH & Co. KG Postfach 1160 26761 Leer Telefon 0491 - 6099 - 0 Telefax - 290 www.leda.de info@www.leda.de...