Betriebsanleitung DME5000 Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte bleiben bei der Firma SICK AG. Eine Vervielfältigung des Werkes oder von Teilen dieses Werkes ist nur in den Grenzen der gesetzlichen Bestimmun- gen des Urheberrechtsgesetzes zulässig. Eine Abänderung oder Kürzung des Werkes ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Firma SICK AG untersagt.
Lesen Sie die Betriebsanleitung vor der Inbetriebnahme. Anschluss, Montage und Einstellung nur durch Fachpersonal. Schützen Sie das DME5000 bei Inbetriebnahme vor Feuchte und Verunreinigung. Das DME5000 ist kein Sicherheitsmodul gemäß EU-Maschinenrichtlinie. Beachten Sie die nationalen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften.
Die gemessene Distanz wird, je nach Gerätevariante, über eine SSI-, RS-422-, DeviceNet-, Hiperface- oder PROFIBUS-Schnittstelle an eine Steuerung oder einen Lageregelkreis übertragen. Durch die schnelle Messwertermittlung ist das DME5000 für den direkten Betrieb in einem geschlossenen Lageregelkreis über die SSI-Schnittstelle z. B. mit einem Frequenz- umrichter geeignet.
DME5000 Inbetriebnahme Montage Das DME5000 und der Reflektor werden so befestigt, dass der Reflektor immer im Sicht- feld des Sensors ist. Das DME5000 wird so ausgerichtet, dass sich der (auch in großen Abständen) gut sicht- bare Lichtfleck im Zentrum des Reflektors befindet.
Vorgehensweise bei der Ausrichtung Bringen Sie Fahrzeug und Reflektor auf kleine Distanz. Richten Sie das DME5000 so aus, dass der Lichtfleck sich im Zentrum des Reflektors befindet. Vergrößern Sie die Entfernung von Fahrzeug zu Reflektor und beobachten Sie dabei den Lichtfleck.
Speziell muss auf die beidseitige Auflage des Kabelschirmes an Schaltschrank und DME5000 geachtet werden. Der Kabelschirm der vorkonfektionierten M16-Kabel ist mit dem Metallstecker und damit mit dem DME5000-Gehäuse verbunden. Der Kabelschirm am Schaltschrank muss großflächig mit der Betriebserde verbunden werden.
Kapitel 7 DME5000 Menüstruktur Flussdiagramm Auf der Innenseite der hinteren Umschlagklappe ist die Menüstruktur des DME5000 in Form eines Flussdiagramms dargestellt. Klappen Sie diese Seite aus, um sich während der folgenden Erklärungen besser in der Menüstruktur zurechtzufinden. Erklärungen zur Menüstruktur Code Schutz vor unbeabsichtigtem Verändern der eingestellten Parameter.
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Serial Baudrate Baudrate für RS-422-Schnittstelle (max. 115,2 kBd) 19,2 (default) Baudrate für Monitor-Schnittstelle über MF1 und MF2 (max. 38,44 kBd), nur bei DME5000 mit SSI- bzw. Hiperface-Schnittstelle Genaue Beschreibung siehe Abschnitt 13.4 „Schnittstellenadapter – Monitor-Mode“. Data 7-Datenbit, gerade Parität, 1 Stopbit 7,e,1 8-Datenbit, gerade Parität, 1 Stopbit...
Vorgehensweise: GSD Parameter „Preset mode“ auf „Preset mode“ einstellen. gewünschten Preset-Wert über Bit 0 … 24 der Ausgangsdaten zum DME5000 senden (Einheit des Preset-Wertes entspricht der Einstellung des Parameters „Auflösung“). Zur Auslösen des Presets Bit 31 in den Ausgangsdaten aktivieren; dieses Bit kann z. B.
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Anhang Betriebsanleitung Kapitel 13 DME5000 Der Ausgabewert des DME5000 entspricht danach an der Initialisierungsposition dem eingestellten Preset-Wert. Weitere Infos siehe Abschnitt 13.2, „PROFIBUS-Schnittstelle“. Hinweis Der Multifunktionseingang arbeitet flankengesteuert: Aktiv 0: Aktiv 1: Definitionen Vom Messkern ermittelte aktuelle Distanz zum Reflektor...
Servicebereich bzw. auf der DME5000-Produktseite unter http://www.sick.com. Das DME5000 kann wahlweise als Klasse-1- oder Klasse-2- (empfohlen) Encoder arbei- ten. DME5000 ist dabei vom Typ linearer Absolut-Encoder. Angelehnt an das ENCODER- Profil (Klasse 2) ist ein ebenfalls implementiertes SICK-Profil. Beide Profilarten münden in die gleiche GSD-Datei.
Diagnosedaten nicht Schnittstelle senden Bei Verwendung des SICK-Profils kann zur Trennung der 7 Diagnosebits (Bit 25 … 31) vom Hinweis Messwert (Bit 0 … 24) das Doppelwort mit der Operation SLD7 nach links und danach mit der Operation SRD7 nach rechts geschoben werden. Hierdurch werden alle 7 Diagnosebits durch „0“...
Betriebsanleitung DME5000 13.4 Schnittstellenadapter Der Schnittstellenadapter (Best.-Nr. 1023359) dient als Servicezubehör zur Ankopplung eines DME5000 (außer DME5000-XX5) an einen Laptop mit serieller RS-232-Schnittstelle. Im Lieferumfang des Schnittstellenadapters sind enthalten: Schnittstellenadapter Steckernetzteil 24 V Verbindungskabel Laptop – Schnittstellenadapter (9-polig Sub D) ...
Parameter zum Laptop gesendet. 13.5 Sleepmodus Mit der Funktion Sleepmodus kann der Messlaser des DME5000 über den Eingang MF1 aus- und eingeschaltet werden. Bei ausgeschaltetem Laser ist das DME im Standby- Betrieb, die Ready-Anzeige im Display erlischt, als Messwert wird „0“ ausgegeben.
Grundlage ist die DeviceNet-Spezifikation 2.0, Errata 5. Der Produktname ist „DME5000“. 13.7.2 Konfiguration Die Konfiguration und Inbetriebnahme des DME5000 als DeviceNet-Slave wird anhand der Allen-Bradley-Software „RS Networx for DeviceNet (Revision 4.12)“ gezeigt: Vorgehensweise: DME5000-xx4 8-poligen M16-Gerätestecker aufstecken und anschließen.
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Betriebsanleitung DME5000 Parametrierung von MF1 und MF2 Gerätevarianten DME5000-xx5 sind nur mit einem 5-poligen DeviceNet-Stecker ausgerüs- tet. Die Multifunktionsein- und -ausgänge MF1 und MF2 sind hardwaremäßig nicht verfüg- ACHTUNG bar. Die Parametrierung von MF1 und MF2 ist trotzdem möglich und das Ergebnis kann im Diagnosebyte (siehe Abschnitt 13.7.3 „Datenaustausch“) über den Bus abgefragt werden.
Zählen der sin/cos-Nulldurchgänge kann deshalb durch eine optionale, steuerungsseitig implementierte Arctan-Interpolation die Auflösung deutlich erhöht werden. Das DME5000 arbeitet, im Gegensatz zu rotativen Systemen, nach dem Messprinzip der Lichtlaufzeitmessung. Der Messkern des DME5000 ermittelt dabei immer einen digitalen Distanzwert, aus welchem die analogen sin/cos-Signale über einen D/A-Wandler erzeugt werden.
Sowohl Fehler als auch Vorausfallmeldungen können im Kommandobyte erkannt werden. Im fehlerfreien Zustand beinhaltet die Antwort auf einen über den RS-485-Parameterkanal zum DME5000 gesendeten Befehl immer das Kommandobyte des Befehls unmittelbar hinter dem Adressbyte. Im Fehlerfall oder bei anliegender Vorausfallmeldung wird im Kommandobyte der Antwort das MSB-Bit gesetzt.