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Beatcounter; Setup-Utility; Menüstruktur - Reloop Rmx95 Bedienungsanleitung

Quelle: reloop.com
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3.3.11 TAPE DELAY
Tape Delay ist ein charismatischer Effekt, der auf der Basis der ersten
Delay-Effektgeräte basiert, die noch mit einer Tape-Endlosschleife
gearbeitet haben. Level Depth regelt das Verhältnis zwischen
Effektsignal und originalem Signal. Es wird im Effekt-Display -38- als Dry
& Wet angezeigt. 0% bedeutet kein Effekt. 100% bedeutet maximale
Effekteinstellung. Der Time Encoder regelt die Tonhöhe des wiederholten
Signals stufenlos von 2 ms - 4.000 ms. Die Time-Takt-Buttons regeln die
Tonhöhe des wiederholten Signals stufenweise. -100 bis +100.
3.3.12 BIT CRUSHER
Der Bit Crusher-Effekt reduziert die Qualität des Originalsignal, was
zu einem „crispy oldschool" Sound führt. Level Depth regelt das
Verhältnis zwischen Effektsignal und Originalsignal. Es wird im Effekt-
Display -38- als Dry & Wet angezeigt. 0% bedeutet kein Effekt. 100%
bedeutet maximale Effekteinstellung. Der Time Encoder reduziert die
Qualität stufenlos von -100 bis +100. Die Time-Takt-Buttons reduzieren
die Qualität -100 bis +100 stufenweise. 100; 50; 10; -10; -50; -100
3.3.13 TRANSFORMER
Der Transformer fadet das Signal rhythmisch ein und aus. Level Depth
regelt das Verhältnis zwischen Effektsignal und Originalsignal. Es wird
im Effekt-Display -38- als Dry & Wet angezeigt. 0% bedeutet kein
Effekt. 100% bedeutet maximale Effekteinstellung. Der Time Encoder
regelt die zeitliche Verzögerung zwischen Fade In – Fade Out stufenlos
in Millisekunden. Bei gedrücktem Time Encoder in 10 Millisekunden (25
ms – 16.000 ms). Die Time-Takt-Buttons regeln die zeitlichen Abstände
zwischen Fade In und Fade Out stufenweise. 1-8; 1-4; 1-2; 1-1; 2-1; 4-1.
3.4 FX FREQUENCY
Wählt den Frequenzbereich aus, auf den die Effekte angewandt werden
sollen. In der Mittelstellung wird das ganze Frequenzband genutzt.

4. BEATCOUNTER

4.1 CUE BEATCOUNTER
Der RMX-95 ist mit zwei unabhängigen Beat-Countern ausgestattet.
Beatcounter 1 ermittelt das Tempo des Kanals, bei dem die Cue-Taste -6-
aktiv ist. Das ermittelte Tempo wird im BPM Cue Display -42- angezeigt.
Die Zahl blinkt, während der Beatcounter die BPM ermittelt oder wenn
ein zu schwaches, nicht zählbares oder gar kein Signal anliegt.
4.2 CHANNEL/FX BEATCOUNTER
Drücken Sie den Tap-Taster -11- mindestens 4-mal im Rhythmus der
Musik. Nun wird bei aktivem Effekt On/Off-Taster das Tempo des Kanals
ermittelt, welcher mit dem FX Routing Selector -31- ausgewählt ist.
TIPP: Achten Sie darauf, ob der Effekt On/Off-Taster an oder aus
ist und stellen Sie den Effekt On/Off-Schalter ggf. ganz nach links,
wenn Sie ausschließlich den Beatcounter nutzen wollen. In beiden
Fällen wird das ermittelte Tempo im BPM Channel/FX Display
-41- angezeigt und dient als Grundlage der Zeitberechnung von
tempobasierten Effekten. Die Zahl blinkt, während der Beatcounter
die BPM ermittelt oder wenn ein zu schwaches, nicht zählbares oder
gar kein Signal anliegt.
HINWEIS! Der RMX-95 verfügt über einen intelligenten Beatcounter, der
für Tempi zwischen 80 BPM und 160 BPM optimiert ist. Erkennt der
Beatcounter ein Tempo unter 80 BPM, z.B. 70 BPM, so interpretiert er
dieses als die doppelte Geschwindigkeit, also 140 BPM. Im Umkehrschluss
werden Tempi über 160 BPM als halbierte Größe erkannt, z.B 180 BPM
als 90 BPM. Wenn keine kontinuierliche Rhythmusstruktur vorhanden
ist oder sich die Beats zu schwach vom Rest des Tracks abheben, um als
Rhythmuselement identifiziert werden zu können, kann das Tempo nicht
automatisch ermittelt werden. In diesem Fall muss von dem manuellen
Beatcounter per Tap-Taster Gebrauch gemacht werden.

5. SETUP-UTILITY

5.1 MENÜSTRUKTUR
Das Setup-Menü ermöglicht Ihnen, grundlegende Systemeinstellungen an
Ihren individuellen Bedürfnissen anzupassen. Um in das Setup-Menü zu
gelangen, drücken und halten Sie im ausgeschalteten Zustand die Auto/
Tap- -13- und Tap-Tasten -11- und schalten dann das Gerät ein. Im Effekt-
Display -38- erscheint MASTER. Durch Drehen des Beat FX Encoders
-30- gelangen Sie zu den verschiedenen Menüpunkten. Haben Sie Ihren
gesuchten Menüpunkt gefunden, können Sie durch einen Druck auf den
Beat FX Encoder den gewünschten Menüpunkt durch Drehen des Beat FX
Encoders manipulieren.
5.2 MENÜPUNKTE
5.2.1 MASTER
Wählen Sie zwischen Stereo oder Mono. Falls Ihre Anlage nur mono
verschaltet ist, empfiehlt es sich Mono zu aktivieren, um sicherzustellen,
dass an allen Lautsprechern das gleiche Signal gesendet wird.
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5.2.2 LIMITER
Der Limiter reduziert das Ausgangssignal. Wählen Sie zwischen einer
Reduktion von 0dB, -3dB, -6dB & -12dB. Um eine (z.B. gesetzlich)
vorgegebene Lautstärke nicht überschreiten zu können, ist es hilfreich,
im Vorfeld den maximalen Output zu begrenzen.
5.2.3 USB-OUT
Sie haben die Möglichkeit, verschiedene Eingangssignale des
Mischpultes über die USB-Anschlüsse -55- und -56- an Ihren Computer
zu senden. Stellen Sie die jeweiligen Input-Switches auf die Position
USB A oder USB B.
• TURNTABLES: Plattenspieler
• CDJs: CD-Spieler
• Custom: Basierend auf der Einstellung im USB OUT Firmware Menü, können
Sie auch unterschiedliche DVS-Quellen (TURNTABLES & CDJs) benutzen.
• USB IN (Mixer Ausgang)
• 1+2: DVS Eingangsquelle Deck 1
• 3+4: DVS Eingangsquelle Deck 2
• 5+6: DVS Eingangsquelle Deck 3
• 7+8: DVS Eingangsquelle Deck 4
• 9+10: Master Recording (Mix)
HINWEIS: Die Eingangsquellen können über das Firmware-Menü
ausgewählt werden.
• USB OUT (Mixer Input)
• 1+2: Deck 1
• 3+4: Deck 2
• 5+6: Deck 3
• 7+8: Deck 4
• 9+10: Master (Return)
HINWEIS! Bitte informieren Sie sich auf https://www.reloop.com/faqs/
welche DJ Software für die DVS-Nutzung mit dem RMX-95 geeignet ist.
5.2.4 AUX GAIN
Erhöht die Eingangsempfindlichkeit um bis zu +6dB. Dies kann nützlich
sein, wenn Sie z.B. ein Audiogerät mit wenig Ausgangsleistung (z.B.
Smartphone) an den Aux-Anschluss -43- anschließen.
5.2.5 PAN / BALANCE
Stellt die Links/Rechts-Balance der Soundausgabe der Ausgänge -49-
50-ein.
5.2.6 CUE SET
Solo: Nur ein Kanal kann als Cue-Quelle gewählt werden. Vorteil bei dieser
Variante ist, dass Sie beim Umschalten nur einen Cue-Taster betätigen
müssen.
Mix: Mehrere Kanäle können gleichzeitig als Cue-Quelle gewählt
werden.
5.2.7 TALKOVR
Talkover bestimmt, wie stark Signale durch das Mikrofonsignal
unterdrückt werden. -6dB, -12dB, -18dB, -24dB
5.2.8 ISO XOVR (ISOLATOR CROSSOVER)
Passen Sie die Bass- und Höhen-Crossover-Frequenzen des EQs Ihren
Bedürfnissen an.
5.2.9 MIC BTH (MIC BOOTH)
ON: Das Mikrofonsignal wird auch über den Booth-Ausgang ausgegeben.
OFF: Das Mikrofonsignal wird nicht über den Booth ausgegeben.
HINWEIS! Die Einstellung OFF kann ggf. Rückkopplungen vorbeugen.
5.2.10 MIC LOW CUT
Wenn eingeschaltet, werden die tiefen Frequenzen (f<80Hz) ausgefiltert.
5.2.11 BTH SRC (BOOTH SOURCE)
Mithilfe dieser Funktion kann ein individuelles Signal auf den Booth-
Ausgang geroutet werden.
5.2.12 MIDI
Das Mischpult kann zusätzlich MIDI-Signale senden. Sie können die
MIDI-Funktion ein-/und ausschalten.
5.2.13 EQ CONTROL
Schaltet die Hardware-Funktion der Equalizer-Regler -3- an oder aus.
Wenn ausgeschaltet, senden die Equalizer-Regler nur MIDI-Signale.
5.2.14 LED CHECK
Alle LEDs werden aktiviert, um Sie zu überprüfen.
5.2.15 FACT RST (FACTORY RESET)
Falls Sie versehentlich eine Einstellung getätigt haben, die Sie nicht
mehr rückgängig machen können, können die Werkseinstellungen
wieder hergestellt werden.
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