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CNCelite 8058/8060 8065/8070 Programmierungshandbuch. Ref: 2508...
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Die Existenz von Computerviren im System impliziert den Garantieverlust. DUAL-USE-GÜTER Produkte von Fagor Automation von 1. April 2014 hergestellt, wenn das Produkt nach EU 428/2009 Regelung ist in der Liste der Dual-Use-Gütern enthalten, umfasst die Produktidentifikationstext-MDU und erfordert Lizenz Exporte Ziel.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. I N D E X Über das Handbuch........................11 Über das Produkt........................13 EG-Konformitätserklärung, Garantiebedingungen und Qualitätszertifikate........ 19 Sicherheitsbedingungen......................21 Rücksendungsbedingungen....................... 25 CNC-Wartung..........................27 Neuen Leistungen........................29 KAPITEL 1 BAU EINES PROGRAMMS.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Koordinatenvoreinstellung (G92) ................... 91 Nullpunktverschiebungen (G54-G59/G159) ..............92 5.5.1 Variablen zur Definition der Nullpunktverschiebungen ..........94 5.5.2 Inkrementale Nullpunktverschiebung (G158)............. 95 5.5.3 Achsauschluss bei der Nullpunktverschiebung (G157) ..........97 Abbruch der Nullpunktverschiebung (G53)..............
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Tangentenbogen zum vorherigen Bahnverlauf (G08)..........175 Mit drei Punkten definierter Bogen (G09)..............177 Schraubenlinieninterpolation (G02/G03)..............179 Krummlinige Interpolation (G106)................181 Kurvenförmige Interpolation durch den Mittel- und Endpunkt (G107)......185 Spline-Interpolation (Akima)..................
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. 12.2.1 Definieren sie die Primärbegrenzung der Software (G198/G199)......268 12.2.2 Definieren sie die Primärbegrenzung der Software über Variablen......270 12.2.3 Definieren sie die zweite Softwarebegrenzung anhand der Variablen....271 12.2.4 Den Geschwindigkeitbegrenzungen zugeordnete Variablen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.3.2 L. Aufruf einer globalen Subroutine................344 16.3.3 #CALL. Aufruf einer lokalen oder globalen Subroutine ..........345 16.3.4 #PCALL. Aufruf eines lokalen oder globalen Unterprogramms, wodurch die Parameter initialisiert werden.....................
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Empfehlungen für die Bearbeitung................462 20.2 Benutzer-Unterprogramme G500-G501 zur Aktivierung/Annullierung der HSC..463 20.2.1 Alternativbeispiel zu den Funktionen G500-G501 die von Fagor geliefert werden. . 465 20.3 Modus HSC SURFACE. Optimierung der Oberflächenstruktur........467 20.4 HSC-Betrieb CONTERROR. Optimierung des Konturfehlers........470 20.5...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. KAPITEL 24 PROGRAMMIERANWEISUNGEN. 24.1 Die ISO-Erzeugung...................... 505 24.2 Modifizieren der Konfiguration der Achsen eines Kanals..........508 24.3 Modifizieren der Konfiguration der Spindeln eines Kanals.......... 513 24.4 Feststellung von Zusammenstößen................
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Zugehörige Version. v2.50.05 Haftungsausschluss. Die in diesem Handbuch beschriebene Information kann aufgrund technischer Veränderungen Änderungen unterliegen. Fagor Automation behält sich das Recht vor, den Inhalt des Handbuchs zu modifizieren und ist nicht verpflichtet, diese Änderungen bekannt zu geben. CNCelite Trademarks.
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Es ist zu berücksichtigen, dass einige der in diesem Handbuch beschriebenen Leistungen von den installierten Softwareoptionen abhängen. Die aktiven Softwareoptionen im CNC können im Diagnosemodus im Abschnitt Softwareoptionen abgerufen werden (Zugriff über das Aufgabenfenster mit der Tastenkombination [CTRL][A]). Informieren Sie sich bei Fagor Automation über die für Ihr Modell verfügbaren Softwareoptionen. Softwareoption.
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Zyklen. Es ist nicht erforderlich, mit Teilprogrammen zu arbeiten, Programmiervorkenntnisse zu haben oder mit den CNCs von Fagor vertraut zu sein. Die Arbeit im Gesprächsmodus ist leichter als im ISO- Modus, da die Eingabe der adäquaten Daten gesichert ist und die Anzahl der Definitionsvorgänge minimiert wird.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Softwareoption. Beschreibung. SOFT Y AXIS Option zur Aktivierung der Kinematik der Y-Achse auf einer Drehmaschine und der zugehörigen Festzyklen. SOFT TANDEM AXES Option zur Aktivierung der Tandemachsen-Steuerung. Eine Tandemachse besteht aus zwei mechanisch verkoppelten Motoren, um ein einziges Übertragungssystem zu formen (Achse oder Kopf).
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CNCelite diese Vorgänge ermöglicht. 8058 8060 SOFT FFC Option zur Aktivierung der FFC (Fagor Feed Control). 8065 8070 Während der Ausführung eines Festzyklus des Editors ermöglicht die Funktion FFC das Ersetzen des im Zyklus programmierten Vorschubs und der Geschwindigkeit durch die in der Ausführung aktiven Werte, die durch den...
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( e n t s p r e c h e n d d e r e r w o r b e n e n Softwareoptionen). SOFT FCAS Option zur Aktivierung des FCAS (Fagor Collision Avoidance System). Die FCAS-Option überwacht rechtzeitig, innerhalb der Grenzen des Systems, die tatsächlichen Bewegungen bei der automatischen,...
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NRTL-ZERTIFIKAT FÜR USA UND KANADA Die Qualitätszertifikate sind über das Label - das Unternehmen - auf der Website von Fagor Automation erhältlich. https://www.fagorautomation.com/en/sections/quality/ GARANTIEBEDINGUNGEN Die Verkaufs- und Garantiebedingungen sind im Download-Bereich der Unternehmenswebsite von Fagor Automation verfügbar. https://www.fagorautomation.com/en/downloads/ Dateityp: Allgemeine Geschäftsbedingungen-Garantie. CNCelite...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. SICHERHEITSBEDINGUNGEN. Die folgenden Sicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung von Verletzungen und Schäden an diesem Produkt und an den daran angeschlossenen Produkten lesen. Fagor Automation übernimmt keinerlei Haftung für physische oder materielle Schäden, die sich aus der Nichteinhaltung dieser grundlegenden Sicherheitsrichtlinien ableiten.
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Dieses Gerät ist für den gewerblichen Einsatz ausgestattet und entspricht den in der Europäischen Wirtschaftsunion geltenden Richtlinien und Normen. Fagor Automation übernimmt keine Haftung für eventuell erlittene oder von CNC verursachte Schäden, wenn es unter anderen Bedingungen (Wohn- und Haushaltsumgebungen) montiert wird.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. SICHERHEITSSYMBOLE Symbole, die im Handbuch vorkommen können. Gefahren- oder Verbotssymbole. Gibt Handlungen oder Vorgänge an, die zu Schäden an Personen oder Geräten führen können. Warn- oder Vorsichtssymbol. Weist auf Situationen hin, die bestimmte Vorgänge verursachen können und auf die zu deren Vermeidung durchzuführenden Handlungen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. RÜCKSENDUNGSBEDINGUNGEN. Verpacken Sie das Modul in seinem Originalkarton mit dem Originalverpackungsmaterial. Steht das Originalverpackungsmaterial nicht zur Verfügung, die Verpackung folgendermaßen vornehmen: Einen Pappkarton besorgen, dessen 3 Innenmaße wenigstens 15 cm (6 Zoll) größer als die des Geräts sind.
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• Hantieren Sie nicht mit den Steckern, wenn der Apparat eingeschaltet ist. Sich vor der Handhabung der Stecker (Eingänge/Ausgänge, Mess-Systemeingang, etc.) vergewissern, dass das Gerät icht an das Stromnetz angeschlossen ist. • Nicht im Geräteinneren herumhantieren. Das Geräteinnere darf nur von befugtem Personal von Fagor Automation manipuliert werden. CNCelite...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. NEUEN LEISTUNGEN. Ref: 2508 Manuelle Referenz: August, 2025 Datum der Ausgabe: v2.50.05 Kompatible Software: Im Folgenden werden eine Liste der in jeder Softwareversion hinzugefügten Leistungen und die Handbücher gezeigt, in denen jede einzelne beschrieben wird. Leistungsliste.
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BAU EINES PROGRAMMS. Programmiersprachen. Die CNC verfügt über eine eigene Programmiersprache, die in diesem Handbuch erklärt wird. Die Programmedition erfolg satzweise, wobei jeder Satz in ISO-Sprache oder höherer Programmiersprache abgefasst sein kann. Siehe "1.3 Aufbau der Programmsätze." Seite 35. Sobald die Befehle in einer höheren Programmsprache editiert werden, bietet der Editor als Hilfe eine Liste der verfügbaren Befehle.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Aufbau des Programms. Ein CNC-Programm besteht aus einer Anordnung von Sätzen oder Anweisungen, die der CNC in zweckmäßiger Anordnung in Unterprogrammen oder im Körper des Programms die zur Bearbeitung des gewünschten Werkstücks erforderliche Information liefern. Jeder Satz enthält alle zur Ausführung einer Operation erforderlichen Funktionen oder Befehle, die eine Bearbeitung, die Vorbereitung der Schneidbedingungen, die Elementesteuerung der Maschine, etc.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 1.2.1 Körper des Programms. Der Hauptteil hat folgenden Aufbau. Kopf Der Anfang zeigt der Kopfzeile des Programms. Die Programmierung des Anfangs ist obligatorisch, sobald im Programm mehrere lokale Unterprogramme enthalten sind. Programmsätze Der Hauptteil des Programms ist derjenige, der die Bewegungen, Arbeitsgänge, usw.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 1.2.2 Die Subroutinen. Ein Unterprogramm ist eine Anordnung von Sätzen, die zweckmäßig gekennzeichnet von einem Unterprogramm oder vom Programm aus einmal oder mehrmals aufgerufen werden kann. Gewöhnlich werden die Unterprogramme zur Definition einer Anordnung von Operationen oder Verstellungen benutzt, die sich im Programm mehrere Male wiederholen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Aufbau der Programmsätze. Die die Unterprogramme und den Programmkörper bildenden Sätze oder Anweisungen können durch Befehle in ISO-Code oder in höherer Programmiersprache definiert werden. Zur Erstellung des Programms werden in der einen oder der anderen Sprache geschriebene Sätze benutzt, wobei in demselben Programm in den zwei Sprachen geschriebene Sätze kombiniert werden können.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 1.3.1 Programmierung in ISO-Code. Die den ISO-Code bildenden Funktionen bestehen aus Buchstaben und numerischem Format. Die Buchstaben, die zu der Sprache gehören, sind "N", "G", "F", "S", "T", "D", "M", "H", "NR"...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Der Name der Spindel wird durch 1 oder 2 Zeichen festgelegt. Das erste Zeichen ist S und das zweite Zeichen, das optional ist, wird eine numerische Endung zwischen 1 und 9 sein. Auf diese Weise kann der Name der Achsen aus jedem Bereich von S bis S9.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 1.3.2 Programmierung in höherer Sprache. Die Befehle, aus denen die hohe Programmsprache besteht, sind Steueranweisungen "#" und Steuerungsbefehle "$". Aufbau des Satzes. Ein Satz kann aus den folgenden Funktionen bestehen, die nicht alle programmiert zu werden brauchen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Festlegung der Achsen. Programmierung mit dem Namen der Achse. Der Name der Achse wird durch 1 oder 2 Zeichen festgelegt. Das erste Zeichen muss eine der Buchstaben X - Y - Z - U - V - W - A - B - C - E. Das zweite Zeichen ist optional und stellt einen numerischen Suffix zwischen 1 und 9 dar.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Liste der G-Funktionen. Die folgenden Tabellen zeigen die Liste der G-Funktionen an, die in der CNC verfügbar sind. Zusammen mit jeder Funktion wird angezeigt, in welchem Kapitel dieses Handbuchs beschrieben ist;...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Funktion Bedeutung Tangentialer Ausgang. 11.7 Kantenanfasung. 11.5 Annullierung der Radiuskompensation. 13.1 Werkzeugradiuskompensation nach links. 13.1 Werkzeugradiuskompensation nach rechts. 13.1 Aktivieren und löschen der Tangentialkontrolle. 18.3 Betriebsart "halbrunde Ecken". 11.1 Abbruch der Nullpunktverschiebung.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Funktion Bedeutung (ꞏTꞏ-Modell). Festzyklus für das Nuten auf der Z-Achse. - - - Programmierung in absoluten Koordinaten. Programmierung in inkrementalen Koordinaten. Koordinatenvoreinstellung. Spezifikation der Bearbeitungszeit in Sekunden. Vorschub in Millimeter/Minute (Zoll/Minute). Vorschub in Millimeter/Umdrehung (Zoll/Umdrehung).
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Funktion Bedeutung G161 (ꞏMꞏ-Modell). Mehrfachbearbeitung im Parallelogramm. - - - G161 (ꞏTꞏ-Modell). Festzyklus des Bohrens/ Gewindeschneidens mit - - - Gewindebohrer an der zylindrischen Seite. G162 (ꞏMꞏ-Modell). Mehrfachbearbeitung unter Rasterbildung. - - - G162 (ꞏTꞏ-Modell).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. M-Hilffunktionsliste. Die folgende Tabelle zeigt die Liste der M-Funktionen an, die in der CNC verfügbar sind. Zusammen mit jeder Funktion wird angezeigt, in welchem Kapitel dieses Handbuchs beschrieben ist; wenn nicht das Kapitel angegeben ist, wird die Funktion in einer anderen Bedienungsvorschrift beschrieben.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Liste der Programmzeilen und Anweisungen. Die folgenden Tabellen zeigen die Liste der Programmzeilen und Anweisungen an, die in der CNC verfügbar sind. Zusammen mit jeder einzelnen von ihnen wird angezeigt, in welchem Kapitel dieses Handbuchs sie beschrieben sind;...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Befehl Bedeutung Bearbeitung-Koordinatensystem. 19.5 #CSROT Die Orientierung des Werkzeugs im Werkstückkoordinaten- 19.10.2 system. #CYL C-Achse. Bearbeitung auf der Zylinderfläche. 18.1 #DEF Makros. Makrodefinition. 24.5 #DEFGRPH Laden Sie einen modellierten Schaltplan der Maschine in die 15.2 HD-Grafik.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Befehl Bedeutung #MCALL Aufruf an lokales oder globales Unterprogramm mit 16.3.5 modalem Charakter zur Parameterinitialisierung. #MCS Maschinenkoordinatensystem. #MDOFF Löschung des modalen Charakters des Unterprogramms. 16.4 #MEET Kanälen. Die ausgewählte Flagge wird im angezeigten 24.6 Kanal aktiviert.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Befehl Bedeutung #SIGNAL Kanälen. Die ausgewählte Flagge wird im eigenen Kanal 24.6 aktiviert. #SLOPE Einfluss von G130 bis G133 auf die Beschleunigung und 6.17 Abbremsung. #SPLINE Splines Akima. #SYNC Spindelsynchronisierung (tatsächliche Abmessungen).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierung der Etiketten des Satzes. Anhand der Etiketten können Sie die Sätze identifizieren. Die Etikettenprogrammierung erleichtert die Verfolgung des Programms und ermöglicht die Ausführung von Sprüngen und Blockwiederholungen. Im letzteren Fall empfiehlt es sich, die Etiketten allein im Satz zu programmieren.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierung von Bemerkungen. Die CNC gestattet die Einfügung beliebiger Informationen in der Form von Kommentaren in die Sätze. Wenn das Programm ausgeführt wird, ignoriert die CNC diese Information. Die CNC bietet verschiedene Methoden zur Einfügung von Bemerkungen im Programm.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 1.10 Variablen und Konstanten. Konstanten. Dies sind feste Werte, die durch das Programm nicht geändert werden können, wobei als Konstanten die im Dezimal-, binär- und Hexadezimalsystem ausgedrückten Zahlen und die Tabellenwerte und Variablen mit nur Leseberechtigung betrachtet werden, da deren Wert nicht innerhalb eines Programms zu ändern ist.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 1.11 Die arithmetischen Parameter. Arithmetische Parameter sind Variablen allgemeinen Zwecks, die der Benutzer zur Erstellung seiner eigenen Programme benutzen kann. Die CNC verfügt über lokale, globale und allgemeine arithmetische Parameter. Der verfügbare Parameterbereich jedes Typs wird nach und in den Maschinenparametern festgelegt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 1.12 Operatoren und arithmetische und logische Funktionen. Ein Operator ist ein Symbol, das die durchzuführenden mathematischen oder logischen Operationen angibt. Die CNC verfügt über folgenden Operatorenarten. Arithmetische Operatoren. Ermöglichen die Durchführung arithmetischer Operationen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Boolesche Konstanten. Konstanten. Vorgang. Beispiel. TRUE Richtig. $IF V.S.VAR == TRUE FALSE Nicht richtig. $IF V.S.VAR == FALSE Trigonometrische Funktionen. Operator. Vorgang. Beispiel. Ergebnis. SIN[...] Sinus. P1 = SIN[30] P1 = 0.5 COS[...] Cosinus.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 1.13 Arithmetische und logische Ausdrücke. Ein Ausdruck ist jegliche gültige Kombination aus Operatoren, Konstanten, Parametern und Variablen. Die CNC gestattet die Programmierung von numerischen Teilen von Funktionen, Programmzeilen, usw. mit Hilfe von Formeln. Die Art der Berechnung dieser Ausdrücke wird von den Prioritäten der Operatoren und deren Assoziativität ab: Priorität von größer zu kleiner...
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ALLGEMEINES DER MASCHINE Nomenklatur der Achsen Die CNC gestattet dem Hersteller die Anwahl von bis zu 28 Achsen (die mit den Maschinenparametern in geeigneter Weise als linear, drehend, etc. definiert sein müssen), wobei in deren Programmierung keinerlei Beschränkung besteht und Interpolationen mit allen gleichzeitig durchgeführt werden können.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Maßstab der rechten Seite Es ist leicht, sich an die Richtung der Achsen X-Y-Z zu erinnern, wenn der Maßstab der rechten Seite (siehe untere Zeichnung) benutzt wird. Im Falle der Drehachsen wird der positive Drehsinn beim Rollen der Hauptachse, auf der sich die Drehachse befindet, mit den Fingern bestimmt, wenn der Daumen in die positive Richtung der Linearachse zeigt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Koordinatensystem Da jedes einzelne Ziel der numerischen Steuerung in der Steuerung der Bewegung und der Positionierung der Achsen liegt, muss ein Koordinatensystem zur Verfügung stehen, das die Definition der Position der verschiedenen die Verstellungen definierenden Punkte in der Ebene oder im Raum gestattet.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Referenzsysteme Eine Maschine kann die folgenden Referenzsysteme benutzen. • Referenzsystem der Maschine. Dies ist das eigene Koordinatensystem der Maschine, das vom Maschinenhersteller festgelegt wird. • Referenzsystem der Einspannungen. Legt ein der eingesetzten Einspannung zugeordnetes Koordinatensystem fest.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 2.3.1 Nullpunkte der Referenzsysteme Die Position der verschiedenen Referenzsysteme wird durch deren jeweilige Nullpunkte bestimmt. Maschinennullpunt Dies ist der Nullpunkt des Koordinatensystems der Maschine, der vom Maschinenhersteller festgelegt wird. Einspannungsnullpunkts Dies ist der Nullpunkt des Referenzsystems der eingesetzten Einspannung.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Maschinenreferenzsuche 2.4.1 Definition der "Maschinenreferenzsuche" Dies ist die Operation, mit der die Synchronisierung des Systems durchgeführt wird. Diese Operation ist erforderlich, wenn die CNC die Nullpunktposition verliegt (zum Beispiel beim Ausschalten der Maschine).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 2.4.2 Programmierung der "Maschinenreferenzsuche" Wenn eine "Maschinenreferenzsuche" programmiert wird, wird die Referenz der Achsen nacheinander in der vom Benutzer definierten Reihenfolge hergestellt. Es brauchen nicht alle Achsen in die "Maschinenreferenzsuche" einbezogen werden, sondern nur die, deren Referenz hergestellt werden soll.
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KOORDINATENSYSTEM Programmierung in Millimeter (G71) oder in Zoll (G70) Die Verstellungen und der Vorschub der Achsen können im metrischen System (Millimeter) oder im englischen System (Zoll) definiert werden. Das Einheitssystem kann vom Programm aus mit folgenden Funktionen angewählt werden: Programmierung in Zoll. Programmierung in mm.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Absolute (G90) oder inkrementale Koordinaten (G91) Die Koordinaten der verschiedenen Punkte können in absoluten Koordinaten (bezüglich des aktiven Nullpunkts) oder in inkrementalen Koordinaten (bezüglich der aktuellen Position) definiert werden. Der Koordinatentyp kann vom Programm aus mit folgenden Funktionen angewählt werden: Programmierung in absoluten Koordinaten.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 3.2.1 Drehachsen. Die CNC erlaubt verschiedene Formen der Konfiguration einer Rotationsachse in Abhängigkeit davon, wie die Zustellbewegungen durchgeführt werden sollen. So kann die CNC Drehachsen mit Begrenzungen des Verfahrwegs, zum Beispiel zwischen 0º und 180º (linearförmige Rotationsachse), haben;...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Positionier-Drehachse, Diesen Typ Rotationsachse kann man in beiden Richtungen verfahren, aber bei den absoluten Bewegungen erfolgt das Verfahren auf den kürzesten Weg. Die CNC zeigt die Werte zwischen den Grenzen des Moduls an. Betriebbewegungen in G90.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Absolute und inkrementelle Koordinaten im gleichen Satz (I). Der Befehl I kann zur programmierten Position hinzugefügt werde und gestattet, dass diese Position in inkrementell umgewandelt wird. Dieser Befehl ist nicht modal und gibt an, dass die Position inkrementell programmiert wurde, unabhängig von den restlichen Sätzen und von der aktiven Funktion G90/G91.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierung in Radien (G152) oder in Durchmessern (G151) Die folgenden Funktionen sind auf Maschinen des Typs Drehmaschine ausgerichtet.. Die Modalität der Programmierung in Durchmessern ist nur an den vom Maschinenhersteller genehmigten Achsen verfügbar (DIAMPROG=SI).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Koordinatenprogrammierung 3.5.1 Kartesische Koordinaten Die Programmierung der Koordinaten erfolgt nach einem kartesischen Koordinatensystem. Dieses System besteht aus zwei Achsen in der Ebene und drei oder vier Achsen im Raum. Koordinatendefinition Die Position der verschiedenen Punkte in diesem System wird mit deren Koordinaten an den verschiedenen Achsen ausgedrückt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 3.5.2 Polarkoordinaten Existieren Kreiselemente oder Winkelabmessungen kann es zum Ausdrücken der Koordinaten der verschiedenen Punkte in der Ebene die Verwendung von Polarkoordinaten zweckmäßiger sein. Für diese Koordinatenart ist ein Referenzpunkt erforderlich, der "Polarnullpunkt" genannt wird und der Nullpunkt des Polarkoordinatensystems ist.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiele. Definition von Punkten in Polarkoordinaten. 63.4 33.7 33.7 33.7 360 63.4 CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ73ꞏ...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 3.5.3 Winkel und kartesische Koordinate. Auf der Hauptebene kann ein Punkt anhand einer seiner kartesischen Koordinaten (X...Z) definiert werden und der Winkel (Q) der aus der Abszissenachse und der Zeile besteht, durch die die Anfangs- und Endpunkte gebildet werden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiele für die Programmierung (Modell ꞏTꞏ). G00 G90 X0 Z160 ; Punkt P0 G01 X30 Q90 ; Punkt P1 G01 Z110 Q150 ; Punkt P2 G01 Z80 Q180 ; Punkt P3 G01 Z50 Q145 ;...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ76ꞏ...
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ARBEITSEBENEN. Mit der Arbeitsebenen wird bestimmt, welche Achsen die Dreiflächner/Arbeitsebene definieren und welche Achse der Längsachse des Werkzeugs entspricht. Die Ebenenanwahl ist erforderlich, wenn zum Beispiel folgende Operationen ausgeführt werden sollen: • Kreis- und Schraubenlinieninterpolationen. • Anfasungen und Kantenabrundungen. • Tangentiale Ein- und Ausgänge. •...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Über die Arbeitsebenen bei den Modellen Drehmaschine oder Fräsmaschine. Der Betrieb der Arbeitsebenen hängt von der geometrischen Konfiguration der Achsen ab. Bei einem Modell einer Fräsmaschine ist die geometrische Konfiguration der Achsen immer vom Typ "Dreiflächner", während bei einer Drehmaschine die geometrische Konfiguration kann vom Typ "Dreiflächner"...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Hauptarbeitsebenen auswählen. 4.2.1 Fräsmaschine-Modell oder Drehmaschine-Modell mit Konfiguration der Achsen vom Typ "Dreiflächner". Die Hauptebenen können aus dem Programm mit den Funktionen G17, G18 und G19 angewählt werden, und werden von zwei der ersten drei Achsen des Kanals bestehen. Die dritte Achse entspricht der Achse senkrecht zur Arbeitsebene, die mit der Längsachse des Werkzeugs übereinstimmt, und die Längsachse ist jene Achse, auf der die Werkzeuglängenkompensation gemacht wird.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 4.2.2 Drehmaschine-Modell mit Konfiguration der Achsen der „Ebene“ Art. Die Arbeitsbene wird immer G18 und durch die zwei ersten Achsen gebildet, die im Kanal festgelegt sind. Die Funktionen G17 und G19 haben keine Bedeutung für die CNC. Hauptebene, die aus der zweiten Achse (Abszissenachse) und ersten Achse (Ordinatenachse) des Kanals gebildet wird.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Auswahl einer Arbeitsebene und einer beliebigen Längsachse. Die Bedeutung der G20-Funktion hängt vom Typ der Konfiguration der Achsen der Maschine (Typ "Ebene" für Drehmaschine oder "Dreiflächner" für Fräsmaschine) ab. •...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Auswählen der Längsachse des Werkzeugs. Wenn man die Längsachse mit der Funktion G20 auswählt, kann man die Ausrichtung des Werkzeugs gemäß dem einprogrammierten Zeichen festlegen. • Wenn der Parameter zur Anwahl der Längsachse positiv ist, wird das Werkzeug im positiven Sinne der Achse positioniert.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Auswählen der Längsachse des Werkzeugs. Die Programmzeile #TOOL AX ermöglicht die Änderung der Längsachse des Werkzeugs, mit Ausnahme von diesen beim Drehen. Dieser Befehl ermöglicht es, jede Maschinenachse als neue Längsachse zu wählen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ84ꞏ...
NULLPUNKTANWAHL Die CNC ermöglicht die Programmierung der Verfahrwege im Referenzsystem der Mas c hi n e o de r d i e D urc hfü hr un g v on Ver sch ie bu n ge n z ur B en utz un g v on Referenzsystemen hinsichtlich der Einspannungen oder des Werkstücks, ohne dass beim Programmieren die Änderung der Koordinaten der verschiedenen Punkte des Werkstücks erforderlich wäre.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierung bezüglich des Maschinennullpunkts Der Maschinennullpunkt ist der Nullpunkt des Referenzsystems der Maschine. Die Programmierung der Verfahrwege bezüglich des Maschinennullpunkts erfolgt mit den Befehlen #MCS y #MCS ON/OFF. Verfahren-Programmierung bezüglich des Maschinennull- punkts.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Das Einheitssystem; Millimeter oder Zoll Bei den Zustellbewegungen in Bezug auf den Maschinennullpunkt werden die Maßeinheiten in der G70/ G71 (Zoll / Millimeter), die vom Nutzer ausgewählt wurden, außer Acht gelassen. Es wird das Maßeinheitensystem übernommen, das im Steuerungsparameter INCHES vordefiniert wurde, welchen die CNC nach dem Einschalten übernimmt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Maschinenkoordinaten (G174) festlegen. Benutzen Sie diese Funktion mit Vorsicht. Die Änderung der Maschinenkoordinaten kann hervorrufen, dass die Achsen die Streckenbegrenzung während der Bewegung überschreiten. Die Funktion G174 gestattet, dass das Maß der Maschine bei einer Achse oder Spindel festgelegt wird;...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Eigenschaften der Funktion und Einfluss des Resets, des Ausschaltens und der Funktion M30. Die Funktion G174 ist modal. Diese Funktion wird nicht von den Funktionen M02 oder M30, und auch nicht von einem Reset, Notaus oder einer Ausschaltung der CNC beeinflusst.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Einspannverschiebung Die Einspannverschiebungen ermöglichen die Wahl des Einspannsystems, das Benutzt werden soll (wenn mehr als ein Einspannsystem zur Verfügung steht). Wenn eine Einspannverschiebung angewandt wird, übernimmt die CNC als neuen Einspannullpunkt den durch die angewählte Einspannverschiebung definierten Punkt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Koordinatenvoreinstellung (G92) Die Koordinatenvoreinstellung wird mit der Funktion G92 definiert und kann an jeder Maschinenachse erfolgen. Bei der Durchführung einer Koordinatenvoreinstellung geht die CNC davon aus, dass die nach der Funktion G92 programmierten Achskoordinaten die derzeitige Position der Achsen definieren.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Nullpunktverschiebungen (G54-G59/G159) Die Nullpunktverschiebungen ermöglichen es, den Werkstücknullpunkt an verschiedenen Positionen der Maschine zu setzen. Wenn eine Nullpunktverschiebung angewandt wird, übernimmt die CNC als neuen Werkstücknullpunkt den durch die angewählte Nullpunktverschiebung definierten Punkt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. G54 (G159=1) G55 (G159=2) G56 (G159=3) G57 (G159=4) N100 V.A.ORGT[1].X=0 V.A.ORGT[1].Z=420 N110 V.A.ORGT[2].X=0 V.A.ORGT[2].Z=330 N100 V.A.ORGT[3].X=0 V.A.ORGT[3].Z=240 N100 V.A.ORGT[4].X=0 V.A.ORGT[4].Z=150 N100 G54 (Anwendung der ersten absoluten Nullpunktverschiebung) ··· (Bearbeitung von Profil A1) N200 G55 (Anwendung der zweiten absoluten Nullpunktverschiebung)
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 5.5.1 Variablen zur Definition der Nullpunktverschiebungen Ta b e l l e d e r N u l l p u n k t v e r s c h i e b u n g e n ( o h n e F e i n e i n s t e l l u n g d e r Nullpunktverschiebungen).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 5.5.2 Inkrementale Nullpunktverschiebung (G158) Wenn eine inkrementale Nullpunktverschiebung angewandt wird, fügt die CNC sie der absoluten Nullpunktverschiebung zu, die zu diesem Zeitpunkt aktiv ist. Programmierung Die inkrementalen Nullpunktverschiebungen werden vom Programm aus durch die Funktion G158 definiert, wobei im Folgenden die Werte der Nullpunktverschiebung programmiert werden, die auf jede Achse angewandt werden soll.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. N100 G54 (Anwendung der ersten absoluten Nullpunktverschiebung) ··· (Bearbeitung von Profil A1) N200 G158 Z-90 (Anwendung der inkrementalen Nullpunktverschiebung) ··· (Bearbeitung von Profil A2) N300 G55 (Anwendung der zweiten absoluten Nullpunktverschiebung) (Die inkrementale Nullpunktverschiebung bleibt aktiv) ···...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 5.5.3 Achsauschluss bei der Nullpunktverschiebung (G157) Der Achsausschluss gestattet es zu wählen, auf welche Achsen die folgende absolute Nullpunktverschiebung nicht angewandt werden soll. Nach der Anwendung der Nullpunktverschiebung wird der programmierte Achsausschluss deaktiviert und muss jedesmal erneut programmiert werden, wenn er angewendet werden soll.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Abbruch der Nullpunktverschiebung (G53) Ab der Ausführung von Funktion G53 wird die aktive Nullpunktverschiebung aufgehoben, egal, ob diese von einer Voreinstellung (G92) oder einer Nullpunktverschiebung stammt, einschließlich inkrementale Verschiebung und definierter Achsausschluss. Auch die aus einer Messung mit Messtaster stammende Nullpunktverschiebung wird aufgehoben.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Vorwahl vom polaren Nullpunkt (G30) Funktion G30 gestattet die Voreinstellung eines beliebigen Punkts der Arbeitsebene als neuen Polarkoordinatennullpunkt. Wird er nicht gewählt, wird als Polarnullpunkt der Nullpunkt des aktiven Referenzsystems übernommen (Werkstücknullpunkt). Programmierung Die Voreinstellung des Polarnullpunkts ist alleine im Satz zu programmieren.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. G18 G151 ; Z-X Hauptebene und Programmierung in Durchmesser. G90 X180 Z50 ; Punkt P0, Programmierung in Durchmessern. G01 X160 ; Punkt P1, auf Gerader (G01). G30 I90 J160 ;...
TECHNOLOGISCHE FUNKTIONEN. Bearbeitungsvorschub (F). Der Code "F" definiert den Bearbeitungsvorschub auf der Bahn. Die Programmiereinheiten h ä n g e n v o n d e n F u n k t i o n e n G 9 3 , G 9 4 o d e r G 9 5 a b . D i e p r o g r a m m i e r t e Vorschubgeschwindigkeit "F"...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Vorschubprogrammiereinheiten (G93/G94/G95). M i t d e n F u n k t i o n e n G 9 3 , G 9 4 u n d G 9 5 k ö n n e n S i e d i e E i n h e i t e n d e r Vo r s c h u b g e s c h w i n d i g k e i t a u s w ä...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Anpassung der Vorschubgeschwindigkeit zwischen den Blöcken (G108/G109/G193). Die Funktionen G108, G109 und G193 ermöglichen es, die Anpassung der Vo r s c h u b g e s c h w i n d i g k e i t z w i s c h e n z w e i m i t...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. • Bei G109 erfolgt die Anpassung an die neue Vorschubgeschwindigkeit (Beschleunigung oder Verlangsamung) am Ende des laufenden Satzes. Der nächste Satz beginnt die Ausführung mit dem geplanten Vorschub. N10 G01 G109 X100 F300 N10 G01 G109 X100 F100 N20 X250 F100...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Konstante Vorschubmodalität (G197/G196). Mit den Funktionen G196 und G197 können Sie auswählen, ob der Vorschub in der Werkzeugmitte oder der Vorschub an der Schnittstelle konstant gehalten werden soll. Bei G196 und aktiver Radiuskompensation entspricht der programmierte Vorschub "F"...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Mindestradius zur Anwendung des konstanten Vorschubs (#TANGFEED RMIN). Mit der Anweisung #TANGFEED RMIN können Sie einen Mindestradius festlegen, um einen konstanten tangentialen Vorschub anzuwenden. Der Mindestradius wird ab dem folgenden Satz mit Verschiebungsinformation angewendet und verliert seinen Wert nach der Ausführung von Funktion G197 nicht.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Vorschubanteil 100 % (G266). Diese Funktion legt den Vorschubanteil auf 100 % fest, wobei dieser Wert weder mit dem wählschalter des bedienteils noch von der SPS aus zu ändern ist. Die Funktion G266 wirkt nur auf den Satz, in dem sie programmiert wurde.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Prozentsatz der anzuwendenden Beschleunigung (G130/G131). Mit den Funktionen G130 und G131 können Sie die prozentuale Veränderung der Beschleunigung und Verzögerung auf die Achsen und Spindeln anwenden. G130 Pro Achse oder Spindel anzuwendender Beschleunigungsanteil. G131 Global anzuwendender Beschleunigungsanteil.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Anzuwendender Jerk-Anteil (G132/G133). Mit den Funktionen G132 und G133 können Sie den Jerk-Anteil, der auf die Wellen und Spindeln ausgeübt wird, variieren. G132 Pro Achse oder Spindel anzuwendender Beschleunigungsruck-Anteil. G133 Global anzuwendender Jerk-Anteil.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Anzuwendender Feed-Forward-Anteil (G134). Mit der Funktion G134 können Sie den Prozentsatz des Feed-Forward, der auf die Achsen angewendet wird, variieren. Durch die Einstellung des Feed-Forward kann der Schleppfehler minimiert werden. Programmierung.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 6.10 Prozentsatz des anzuwendenden AC-Forward (G135). Mit der Funktion G135 können Sie den Prozentsatz des AC-Forward, der auf die Achsen angewendet wird, variieren. Die Einstellung des AC-Forward ermöglicht eine verbesserte Reaktion des Systems auf Beschleunigungsänderungen und eine Verringerung des Schleppfehlers in den Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 6.11 Einfluss von G130 bis G133 auf die Beschleunigung und Abbremsung (#SLOPE). Die Anweisung #SLOPE bestimmt den Einfluss der Funktionen G130 bis G133 auf die Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen und auf die Bewegungen in G0. Die Funktionen G130 bis G133 ermöglichen es, die in den Maschinenparametern definierte Beschleunigung und den Jerin Prozent zu variieren.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 6.12 Spindelgeschwindigkeit (S). Ein Kanal kann mehrere zugehörige Spindeln haben. Der Code "S..S9" (Spindelname) definiert die Spindeldrehzahl. In einem einzigen Satz kann man die Drehzahlen für alle Spindeln des Kanals programmieren. Siehe Kapitel "7 Die Spindel.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 6.13 Anwahl eines Werkzeugs (T). Der Code "T" wählt ein Werkzeug aus dem Lager oder vom Boden aus. Programmierung. Es ist nicht notwendig, diese Funktion allein im Satz zu programmieren. Programmierformat.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. • Wenn das aktive Werkzeug programmiert ist und eine aktive Korrektur vorhanden ist, lädt die CNC die Werkzeug- und Korrekturdaten neu. Die CNC sendet auch die Aufforderung zur Erstellung des T an den Manager. T5 D2 M6 (Die CNC lädt die Daten von T5 und D2 neu) •...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 6.13.1 Be- und Entladen von Werkzeugen im Lager. Um die Werkzeuge in den Werkzeugspeicher zu laden, muss sich das Programm im Modus Laden befinden. Um die Werkzeuge aus dem Werkzeugspeicher zu entladen, muss sich das Programm im Modus Entladen befinden.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 6.13.2 Laden eines Werkzeugs an einer bestimmten Position im Magazin (POS- Befehl). Es gibt Werkzeuge, die auf Grund ihrer Eigenschaften (Größe, Gewicht, usw) in eine bestimmte Position im Magazin eingeordnet werden müssen - um zum Beispiel das Magazin im Gleichgewicht zu halten.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 6.13.3 Laden eines Werkzeugs in ein Mehrspeichersystem (MZ-Befehl). Wenn es mehrere Lager gibt, definiert der MZ-Code die Lagernummer. Programmierung. Der MZ-Befehl muss sich immer im gleichen Block wie der "T"-Code befinden. Programmierformat.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 6.14 Werkzeugwechsel (M06). Funktion M06 führt den Werkzeugwechsel durch. Die CNC verwaltet den Werkzeugwechsel und aktualisiert die dem Werkzeugmagazin entsprechende Tabelle. Programmierung. Es ist nicht notwendig, diese Funktion allein im Satz zu programmieren. Programmierformat.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 6.15 Werkzeugkorrektur (D). Mit dem Code "D" wird die Werkzeugkorrektur ausgewählt, deren Beschreibung und Abmessungen festgelegt werden. Jedes Werkzeug kann bis zu 8 definierte Korrektoren haben. Wenn eine Werkzeugkorrektur programmiert wird, ist sie immer mit dem aktiven Werkzeug verbunden.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 6.16 Dynamischer Ausgleich Schleifscheibenverschleißes während des Schleifens. Die CNC kann den Verschleiß der Schleifscheibe dynamisch ausgleichen, ohne die B e a r b e i t u n g a n z u h a l t e n .
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 6.17 Positionierung eines Hochregallagers (#ROTATEMZ). Die Anweisung #ROTATEMZ wählt eine Revolverposition aus, unabhängig davon, ob sie ein Werkzeug hat oder nicht. Mit dieser Anweisung können Sie direkt die Position oder die Anzahl der Positionen, die gedreht werden sollen, sowie die Drehrichtung festlegen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 6.18 Hilfsfunktionen (M). Die "M"-Hilfsfunktionen hängen mit der allgemeinen Ausführung des CNC-Programms und der Steuerung der Maschinenmechanismen wie zum Beispiel Spindebereichswechsel, Kühlmittel, Werkzeugwechsel usw. zusammen. Die folgenden Funktionen haben eine interne Bedeutung in der CNC;...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 6.19 Hilfsfunktionen (H). Die "H"-Hilfsfunktionen werden benutzt, um Information an die SPS zu senden. Im Unterschied zu den "M"-Funktionen erwarten die "H"-Hilfsfunktionen keine Bestätigung für die Funktionsausführung, um mit der Ausführung des Programms fortzufahren. H- Funktionen werden vom OEM definiert, siehe Maschinendokumentation.
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DIE SPINDEL. GRUNDLEGENDE STEUERUNG. Die CNC kann bis zu vier Spindeln haben, die zwischen den verschiedenen Kanälen des Systems aufgeteilt sind. Einem Kanal können eine, verschiedene oder gar keine Spindeln zugewiesen sein. Jeder Kanal kann nur seine Spindeln steuern; es ist nicht möglich, die Spindeln von einem anderen Kanal direkt zu starten oder zu stoppen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Die Hauptspindel des Kanals Als Hauptspindel gilt die erste Spindel des Kanals. Es ist die Spindel, an die alle Befehle gehen, wenn keine Spindel konkret festgelegt ist. In der Regel gilt, dass immer wenn ein Kanal eine einzige Spindel hat, dass diese dann die Hauptspindel ist.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. • Wenn ein Kanal mit zwei Spindeln aber keine Hauptspindel eine von ihnen abgibt, ist die verbleibende dann seine Hauptspindel. • Wenn anfänglich ein Kanal über verschiedene Spindeln verfügt, wird diejenige die Hauptspindel sein, die als erste Spindel gemäß...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 7.1.1 Handauswahl einer Hauptspindel Auswählen einer neuen Hauptspindel Immer wenn ein Kanal eine einzige Spindel hat, wird diese seine Hauptspindel. Sobald ein Kanal verschiedene Spindeln hat, wählt die CNC die Hauptspindel gemäß den Kriterien, welche zuvor beschrieben wurden.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Spindeldrehzahl Die Drehzahl der Spindel wählt man aus einem Programm mit Hilfe des Namens der Spindel, der dann von der Drehzahl gefolgt wird. In einem einzigen Satz kann man die Drehzahlen für alle Spindeln des Kanals programmieren.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 7.2.1 G192. Prozentuale Änderung der Drehgeschwindigkeit Die Funktion G192 beschränkt die Drehzahl der Spindel in beiden Arbeitsmodi; G96 und G97. Diese Funktion erweist sich besonders nützlich, sobald man mit einer konstanten Schnittgeschwindigkeit arbeitet, bei der Bearbeitung von Werkstücken mit großen Abmessungen oder bei Wartungsarbeiten an der Spindel.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 7.2.2 Konstante Schneidgeschwindigkeit Die folgenden Funktionen sind auf Maschinen des Typs Drehmaschine ausgerichtet.. Für die Verfügbarkeit der Modalität konstante Schneidgeschwindigkeit muss der Maschinenhersteller eine der Achsen als -Stirnachse- (normalerweise die Diametralachse des Werkstücks) definiert haben. Die der Geschwindigkeitsprogrammierung zugeordneten Funktionen gestatten es zu w ä...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Start und Halt der Spindel Um eine Spindel einzuschalten, muss es eine festgelegte Drehzahl geben. Das Einschaltprozess und Halt der Spindel werden mit der folgenden Hilfsfunktionen festgelegt. M03 - Startet die Spindel nach rechts. M04 - Startet die Spindel nach links.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. (M03/M04). Wenn beide Drehrichtungen stimmen nicht überein, zeigt die CNC den entsprechenden Fehler an. Die CNC führt diese Überprüfung jedes Mal durch, wenn man eine M03, M04 oder M06 programmiert. Erkennen, welches die voreingestellte Drehrichtung ist.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Geschwindigkeitsbereichwechsel Jede Spindel kann über bis zu 4 verschiedene Drehzahlbereiche verfügen. Jeder Bereich beinhaltet einen Drehzahlbereich, innerhalb dessen die CNC arbeiten kann. Die einprogrammierte Drehzahl muss innerhalb des aktiven Bereichs liegen; im entgegengesetzten Fall ist es notwendig, eine Schaltung der Bereiche durchzuführen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Erkennen, welches der aktive Bereich ist. Im Fenster der M-Funktionen für den automatischen oder manuellen Modus wird angezeigt, welches der aktive Drehzahlbereich ist; wenn kein Bereich angezeigt wird, bedeutet es, dass der Bereich "1"...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Orientierter Halt der Spindel Diese Arbeitsweise ist nur bei Maschinen verfügbar, die über einen an die Spindel angekoppelten Drehpositionsfühler (Drehgeber) verfügen. Der ausgerichtete Stopp der Spindel wird mit Hilfe der Funktion M19 definiert. Diese Funktion stoppt die Spindel und positioniert sie in dem Winkel, der im Parameter "S"...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Zum Zeitpunkt des Einschaltens, nach der Ausführung von M02 oder M30 oder nach einem NOTAUS oder RESET übernimmt die CNC der Spindel im Geschwindigkeitsbetrieb mit der Funktion M05. Wie die Winkelpositionierung durchgeführt wird Wenn man die Funktion M19 ausführt, wird die CNC wie folgt reagieren.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 7.5.1 Die Drehrichtung für die Ausrichtung der Spindel Die Drehrichtung für die Positionierung kann man zusammen mit der Funktion M19 programmieren; wenn man sie nicht definiert, wendet die CNC eine Standard-Drehrichtung an.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Wie man den Typ der Spindel erkennt? Der Spindeltyp kann man direkt in der Maschinenparametertabelle oder mit Hilfe der folgenden Variablen abfragen. (V.)SP.SHORTESTWAY.Sn Von der PRG und SPS aus zu lesende Variable. Die Variable zeigt an, ob die Spindel Sn auf dem kürzesten Weg sich positioniert.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 7.5.2 Funktion M19 mit zugeordnetem Unterprogramm. Die Funktion M19 kann ein zugeordnetes Unterprogramm haben, das die CNC anstatt der Funktion ausführt. Wenn innerhalb des zugeordneten Unterprogramms mit einer M- Funktion verbunden die gleiche Funktion programmiert ist, wird nur die CNC ausführen, nicht aber das zugeordnete Unterprogramm.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 7.5.3 Positionierungsgeschwindigkeit Die CNC gestattet die Definierung der Positionierungsgeschwindigkeit der Spindel, wird sie nicht definiert, übernimmt die CNC die vom Maschinenhersteller als solche im Maschinenparameter definierte Positionierungsgeschwindigkeit REFEED1. Jede Spindel kann eine andere Positionierungsgeschwindigkeit haben.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. M-Funktionen mit der dazugehörige Subroutine. Die Funktionen M3, M4, M5, M19 und M41 bis M44, die mit einer Subroutine verbunden sind, können von der CNC anstelle der Funktion ausgeführt werden. Obwohl eine Funktion kann mehr als eine Spindel im gleichen Satz betreffen, wird die CNC die Subroutine nur einmal pro Satz ausführen Wenn innerhalb des zugeordneten Unterprogramms mit einer M-Funktion verbunden die...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Spindelsynchronisierung. 7.7.1 Aktivierung der Spindelsynchronisierung (#SYNC). Die Anweisungen #SYNC und #TSYNC synchronisieren ein oder mehrere Paare von Spindeln in Position und/oder Geschwindigkeit in einem bestimmten Verhältnis. Die Synchronisation wird immer auf dem Kanal programmiert, auf dem sich die Slave-Spindel befindet, sowohl für die Aktivierung und Deaktivierung als auch für das Zurücksetzen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. #SYNC [S,S1,O30,CLOOP, CANCEL] (Synchronisation der Spindeln in Geschwindigkeit und Position) (Beide Spindeln drehen sich mit der gleichen Geschwindigkeit; Verhältnis 1:1) (Master-Spindel mit geschlossener Regelkreis) (Die CNC löscht die Synchronisation nach M30, einem Fehler oder einem Reset) Überlegungen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. schaltet er ebenfalls auf den in seinem SYNCSET-Parameter angegebenen Bereich um. Wenn sich die Hauptspindel in einem anderen Kanal befindet, muss vor der Aktivierung der Synchronisation der Bereich aktiviert werden. Es liegt daher in der Verantwortung des Nutzers, die Hauptspindel vorzubereiten, damit die abhängige Spindel synchronisiert werden kann.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 7.7.3 Verwandte Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus (PRG) dem Werkstückprogramm, aus dem Modus MDI/MDA, von der SPS und (INT) von einer externen Anwendung aus zugegriffen werden. Der Zugriff auf die Variable kann lesend (R) oder schreibend (W) erfolgen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Auswahl des Schleifentyps für eine Achse oder Spindel (offen/geschlossen). 7.8.1 Den Modus für den geschlossenen Regelkreis aktivieren (#SERVO ON). Diese Funktionalität steht nicht für SERCOS-Servoantriebe für die Position der Achse oder Spindel zur Verfügung.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 7.8.2 Modus für geschlossenen Regelkreis deaktivieren (#SERVO OFF). Bei einer Spindel deaktiviert die Anweisung #SERVO OFF den Closed-Loop-Modus und die Spindel kehrt in die Situation zurück, in der sie sich vor dem Schließen der Regelkreis befand.
STEUERUNG DES BAHNVERLAUFS. Eilgangpositionierung (G00). Die G00-Funktion führt eine schnelle Positionierung nach einer geraden Linie und einen durch das OEM definierte schnellen Vorschub ausgehend von der aktuellen Position zum programmierten Punkt durch. Der sich ergebende Bahnverlauf ist unabhängig von der Anzahl der verfahrenden Achsen immer eine gerade Linie.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Umkehrpunkt am Auslauf. • In den kartesischen Koordinaten müssen die Koordinaten des Endpunkts (X...C) in den verschiedenen Achsen definiert werden. Es brauchen nicht alle Achsen programmiert zu werden, sondern nur die zu verfahrenden. •...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Lineare Interpolation (G01). Die G01-Funktion aktiviert die lineare Bewegung, den aktiven "F"-Vorschub für die darauf folgenden programmierten Verschiebungen. Gibt es im Satz der linearen Interpolation programmierte Hilfsachsen oder Drehachsen, berechnet CNC den Vorschub dieser Achsen so, dass der Beginn und das Ende der Bewegungen mit den Hauptachsen übereinstimmt.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. • Bei polaren Koordinaten wird der Radius (R) und der Winkel des Endpunkts im Verhältnis zum Polarnullpunkt definiert. Radius "R" ist der Abstand zwischen dem Polarnullpunkt und dem Punkt. Winkel "Q" wird von der Abszissenachse und der Strecke gebildet, die den Polarnullpunkt mit dem Punkt verbindet.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiele für die Programmierung (Modell M). Kartesianische absolute und inkrementale Koordinaten. Absoluten Koordinaten. N10 G00 G90 X20 Y15 N20 G01 X70 Y15 F450 N30 Y30 N40 X45 Y45 N50 X20 N60 Y15 N70 G00 X0 Y0...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiele für die Programmierung (Modell M). Kartesianische und Polarkoordinaten. N10 T1 D1 N20 M06 N30 G71 G90 F450 S1500 M03 (Anfangskonditionen) N40 G00 G90 X-40 Y15 Z10 (Annäherung an Profil 1) N50 G01 Z-5 N60 X-40 Y30 (Bearbeitung von Profil 1) N70 X-65 Y45...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiele für die Programmierung (Modell T). Programmierung in Radien. Absoluten Koordinaten. G90 G95 G96 F0.15 S180 T2 D1 M4 M41 G0 X50 Z100 G1 X0 Z80 ; Punkt A G1 X15 Z65 ;...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiele für die Programmierung (Modell T). Programmierung in Durchmessern. Absoluten Koordinaten. G90 G95 G96 F0.15 S180 T2 D1 M4 M41 G0 X100 Z100 G1 X0 Z80 ; Punkt A G1 X30 Z65 ;...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Kreisinterpolation (G02/G03). Die im Anschluss an G02 und G03 programmierten Verschiebungen werden in einem Kreisbahnverlauf und in dem programmierten Vorschub „F” von der aktuellen Position bis zu dem spezifizierten Punkt ausgeführt. Die Kreisinterpolation kann nur in der aktiven Arbeitsebene ausgeführt werden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Polarkoordinaten. Die Definition des Bogens erfolgt durch Programmierung der Funktion G02 oder G03 und anschließend der Koordinaten des Bogenendpunkts und der Koordinaten der Mitte (bezüglich es Ausgangspunkts) entsprechend den Achsen der aktiven Arbeitsebene.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.3.1 Kartesische Koordinaten (Programmierung der Pfeilmitte). Die Definition des Bogens erfolgt durch Programmierung der Funktion G02 oder G03 und anschließend der Koordinaten des Bogenendpunkts und der Koordinaten der Mitte (bezüglich es Ausgangspunkts) entsprechend den Achsen der aktiven Arbeitsebene.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierbeispiele. Ebene XY (G17) Ebene XY (G17) Ebene YZ (G19) N10 G17 G71 G94 N10 G19 G71 G94 G02 X60 Y15 I0 J-40 N20 G01 X30 Y30 F400 N20 G00 Y55 Z0 N30 G03 X30 Y30 I20 J20 N30 G01 Y55 Z25 F400...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.3.2 Kartesianische Koordinaten (Progammierung des Bogenradius). Bei Programmierung eines Bogens mit der Radiusmethode können keine kompletten Umfänge programmiert werden, da unendliche Lösungen existieren. Die Definition des Bogens wird durch Programmierung der Funktion G02 oder G03 und anschließend der Koordinaten des Bogenendpunkts und -radius vorgenommen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierbeispiele. Ebene XY (G17) Ebene ZX (G18) Ebene YZ (G19) G03 G17 X20 Y45 R30 G03 G18 Z20 X40 R-30 G02 G19 Y80 Z30 R30 CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ162ꞏ...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.3.3 Kartesianische Koordinaten (Vorprogrammierung des Bogenradius) (G263). Die Definition des Bogens wird durch Programmierung der Funktion G02 oder G03 und anschließend der Koordinaten des Bogenendpunkts und -radius vorgenommen. Der Bogenradius wird in einem vorhergehenden Satz über die G263-Funktion oder den "R1"- Befehl programmiert.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.3.4 Polarkoordinaten. Die Definition des Bogens erfolgt durch Programmierung der Funktion G02 oder G03 und anschließend der Koordinaten des Bogenendpunkts und der Koordinaten der Mitte (bezüglich es Ausgangspunkts) entsprechend den Achsen der aktiven Arbeitsebene. Programmierformat.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Ebene. Programmierung der Mitte. G17 G18 G19 Die Buchstaben I, J und K gehören zur ersten, zweiten und dritten Achse des jeweiligen Kanals. G17 (Ebene XY) G02/G03 R... Q... I... J... G18 (Ebene ZX) G02/G03 R...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.3.5 Beispiele für die Programmierung (Modell M). Polarkoordinaten. A b s o l u t e n I n k r e m e n t a l e n Koordinaten.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.3.6 Beispiele für die Programmierung (Modell M). Polarkoordinaten. Absoluten Koordinaten. G90 R46 Q65 F350 ; Punkt P1. Punkt P1. G01 R31 Q80 ; Punkt P2. Gerade. G01 R16 ; Punkt P3. Gerade. G02 Q65 ;...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.3.7 Beispiele für die Programmierung (Modell T). Programmierbeispiele. 63.4 33.7 33.7 33.7 360 63.4 A b s o l u t e n I n k r e m e n t a l e n Koordinaten.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.3.8 Polarkoordinaten. Zeitweiliges Versetzen des Nullpunkts zur Mitte des Bogens (G31). Die Funktion G31 verschiebt zeitweilig den Nullpunkt zur Mitte des programmierten Bogens. Diese Funktion ist nur in dem Satz möglich, in dem sie einprogrammiert wurde; ist der Satz erst einmal ausgeführt, wird der vorherige Nullpunkt des Polarwinkels wiederhergestellt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.3.9 Kartesische Koordinaten. Bogenmitte in absoluten Koordinaten (nicht modal). Die G06-Funktion zeigt an, dass die Bogenmitte in Absolutkoordinaten definiert ist, unter Berücksichtigung des aktiven Referenzsystemursprungs (Werkstücknullpunkt, Polarnullpunkt, usw.). G02 G06 Programmierung.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.3.10 Kartesische Koordinaten. Bogenmitte in absoluten Koordinaten (G06/G261/G262) Die Funktion G261 gibt an, dass die Bogenmitte in absoluten Positionen definiert wurde, unter Berücksichtigung des Ursprungs des aktiven Referenzsystems (Werkstücknullpunkt, Polarnullpunkt, usw.).
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. G02 G261 X50 Y0 I38 J5 G261 G02 X50 Y0 I38 J5 Eigenschaften der Funktion und Einfluss des Resets, des Ausschaltens und der Funktion M30. • Die Funktionen G261 und G262 sind modal und schliessen sich gegenseitig aus. •...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.3.11 Korrektur des Bogens (G264/G265). Die CNC berechnet zur Ausführung des programmierten Bogens die Radien des Ausgangs- und Endpunkts, die genau gleich sein müssen. Geschieht dies nicht, versucht CNC den Bogen mit korrigierter Mitte entlang des Bahnverlaufs auszuführen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Eigenschaften der Funktion und Einfluss des Resets, des Ausschaltens und der Funktion M30. • Die Funktionen G264 und G265 sind modal und schliessen sich gegenseitig aus. • Zum Zeitpunkt des Einschaltens, nach der Ausführung von M02 oder M30 oder nach einem NOTAUS oder RESET übernimmt die CNC die Funktion G265.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Tangentenbogen zum vorherigen Bahnverlauf (G08). Mit Funktion G08 kann ein zum vorherigen Bahnverlauf tangentialer Kreisbahnverlauf programmiert werden, ohne dass die Koordinaten (I, J oder K) der Mitte programmiert zu werden brauchen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierbeispiele. Angenommen, der Ausgangspunkt ist X0 Y40, es soll eine gerade Linie programmiert werden, anschließend ein dazu tangentialer Bogen und schließlich ein zu diesem tangentialer Bogen. G90 G01 X70 G08 X90 Y60 G08 X110 ;...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Mit drei Punkten definierter Bogen (G09). Die Funktion G09 kann eine Kreislaufbahn (Bogen) definieren, wobei ein Endpunkt und ein Zwischenpunkt programmiert wird, das heißt also, anstelle der Programmierung der Mittenkoordinaten wird irgendein Zwischenpunkt programmiert.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Eigenschaften der Funktion und Einfluss des Resets, des Ausschaltens und der Funktion M30. • Funktion G09 kann als G9 programmiert werden. • Funktion G09 ist nicht modal und muss daher stets programmiert werden, wenn ein durch drei Punkte definierter Kreisbahnverlauf ausgeführt werden soll.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Schraubenlinieninterpolation (G02/G03). Die Schraubenlinieninterpolation besteht aus einer Kreisinterpolation in der Arbeitsebene und der linearen Verschiebung der übrigen programmierten Achsen. Soll die Schraubenlinieninterpolation mehrere Umdrehungen vornehmen, muss die Steigung der Schraubenlinie definiert werden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Endpunkt auf der Arbeitsebene. Wird die Mitte der Kreisinterpolation definiert, brauchen die Koordinaten des Endpunkts in der Arbeitsebene nicht programmiert zu werden. Dieser Punkt wird von der CNC je nach Höhe und Steigung der Schraubenlinie berechnet.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Krummlinige Interpolation (G106). Die Funktion G106 führt eine krummlinige Interpolation auf der Grundlage von Splines, die durch die programmierten Punkte verlaufen, zum aktiven Vorschub "F" aus. Die Splines berechnen die Trajektorie so, dass die erzeugte Krümmung möglichst homogen und glatt ist.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. G106 (Aktivierung der G106-Funktion) X=28.660254 Y=19.151111 Z=16.069690 (Aktive Vorwärtsbewegung) G106 X=28.660254 Y=19.151111 Z=16.069690 F500 (Aktivierung der Funktion G106 und Vorwärtsbewegung F500) Koordinaten des Bogenendpunkts. Der Endpunkt wird in kartesischen Koordinaten programmiert und kann entweder in absoluten (G90) oder inkrementalen (G91) Abmessungen angegeben werden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Zwei Beispiele für die Auswirkung der Toleranz auf die Nachbearbeitung sind unten aufgeführt. Beispiel 1. CAM nachbearbeitetes Programm mit einer kleinen Fehlertoleranz; je kleiner die Toleranz, desto größer die Anzahl der Blöcke. Die erzeugte krummlinige Interpolation kommt der gewünschten Flugbahn recht nahe.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierbeispiel. Kurvenförmige Annäherung an einen Kreis mit dem Radius 10 mm, der um 40 Grad um die X-Achse geneigt ist. G0 X=30 Y=15.321 Z=12.856 G106 F1000 N1 X=28.660254 Y=19.151111 Z=16.069690 N2 X=25.000000 Y=21.955028 Z=18.422456 N3 X=20.000000 Y=22.981333 Z=19.283628 N4 X=15.000000 Y=21.955028 Z=18.422456...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Kurvenförmige Interpolation durch den Mittel- und Endpunkt (G107). Die Funktion G107 führt eine krummlinige Interpolation auf der Grundlage von Splines durch die programmierten Punkte (Mittelpunkt und Endpunkt in jedem Satz) auf den aktiven Vorschub "F"...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. G107 I/J/K{Mittelpunkt} X.. C{Endpunkt} <F{Fortschritt}> X..C{Endpunkt} Optional. Endpunkt. Einheiten. Millimeter oder Zoll. I/J/K{Mittelpunkt} Optional. Zwischenpunkt auf den Hauptachsen des Kanals. Einheiten. Millimeter oder Zoll. F{Vorschub} Optional. Vorschub. Einheiten. Die Einheiten hängen von der aktiven Funktion ab. •...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. gewünschten Kurve an und desto näher liegt die krummlinige Interpolation an der gewünschten Kurve. Gewünschter Bahnverlauf. Bahnverlauf von CAM erzeugt. Toleranz(1). Toleranz(2) < Toleranz(1). Zwei Beispiele für die Auswirkung der Toleranz auf die Nachbearbeitung sind unten aufgeführt.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. resultierende Flugbahn zu glätten. Wenn also die Krümmung der Flugbahn sehr variabel ist, passt sich die G106-Programmierung besser an und erzeugt eine glattere Flugbahn. Eigenschaften der Funktion und Einfluss des Resets, des Ausschaltens und der Funktion M30.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Spline-Interpolation (Akima). 8.9.1 Die Spline-Anpassung aktivieren (#SPLINE ON). Die Anweisungen #SPLINE ON passen den programmierten Pfad an einen Akima-Spline an, der durch die programmierten Punkte verläuft. Das programmierte Profil wird in gestrichelter Linie angezeigt. Der Spline wird als durchgehende Linie angezeigt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiel. N10 G00 X0 Y20 N20 G01 X20 Y20 F750 (Ausgangspunkt der Spline) N30 #ASPLINE MODE [1,3] (Typ der Ausgangs- und Endtangente der Spline) (Ursprünglicher Tangententyp; automatische Berechnung der Tangente) (Endgültige Tangententyp;...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.9.3 Auswahl des Typs der Ausgangs- und Endtangente (#ASPLINE MODE). Diese Anweisung legt den anfänglichen und endgültigen Tangententyp der Spline fest, der bestimmt, wie der Übergang zwischen der Spline und dem vorherigen und nächsten Pfad erfolgt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.9.4 Die Anfangstangente der Spline festlegen (#ASPLINE STARTTANG). Diese Anweisung definiert die Anfangstangente der Spline, wenn der Tangententyp als benutzerdefiniert definiert wurde (Wert 3 im #ASPLINE MODE). Die Tangente wird durch vektorialen Ausdrück ihrer Richtung an den verschiedenen Achsen bestimmt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.10 Polinomische Interpolation (#POLY). Mit der Anweisung #POLY kann eine Kurve durch Polynome bis zum vierten Grad ausgedrückt werden, wobei der Interpolationsparameter die Länge des Bogens ist. Programmierung. Muss alleine im Satz programmiert werden.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.11 Spanbruch. Um einen kürzeren Span zu erhalten, fügt diese Funktion dem Bearbeitungsweg eine Oszillation in Bewegungsrichtung hinzu. Durch diese mit der Spindeldrehung synchronisierte Oszillation entstehen Nicht-Bearbeitungsbereiche, wodurch der Span gebrochen wird.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierung (Deaktivierung). Muss alleine im Satz programmiert werden. Programmierformat. Das Programmformat ist folgendes. #BRKTURN OFF #BRKTURN OFF (Deaktivierung) Überlegungen. • Diese Funktion verlängert nicht die Bearbeitungszeit. • Der Mindestwert von N (Oszillationsfrequenz) beträgt 2/3. Wenn ein niedrigerer Wert programmiert wird, nimmt die CNC-Steuerung den minimal zulässigen Wert an.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 8.11.1 Übersicht über die Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus (PRG) dem Werkstückprogramm, aus dem Modus MDI/MDA, von der SPS und (INT) von einer externen Anwendung aus zugegriffen werden. Die Tabelle gibt für jede Variable an, ob ein Lesezugriff (R) oder ein Schreibzugriff (W) möglich ist.
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STEUERUNG DES BAHNVERLAUFS. HANDEINGRIFF. Gestattet die Aktivierung des Arbeitshandbetriebs vom Programm aus; das heißt, es gestattet die Verschiebung der Achsen von Hand, auch wenn ein Programm in der Ausführung steht. Die Verschiebung kann mit Handrädern oder von der jog-Tastatur aus (inkremental oder fortlaufend) erfolgen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Additiver Handeingriffs (G201/G202). Der additive Handeingriff gestattet mit Handrädern oder der JOG-Tastatur (fortlaufend oder inkremental) die Verschiebung der Achsen von Hand, solange das Programm ausgeführt wird. Diese Funktion ist auf jede Achse der Maschine anzuwenden, auch wenn diese in Positionierungsbetrieb arbeiten kann.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Eigenschaften der Funktion und Einfluss des Resets, des Ausschaltens und der Funktion M30. Die Funktionen G201 und G202 sind modal und in sich sowie mit der Funktion G200 inkompatibel.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Exklusiv Handeingriff (G200). Der exklusiv Handeingriff gestattet mit Handrädern oder der jog-Tastatur (fortlaufend oder inkremental) die Verschiebung der Achsen von Hand und unterbricht dafür die Programmausführung. Diese Funktion ist auf jede Achse der Maschine anzuwenden, auch wenn diese in Positionierungsbetrieb arbeiten kann.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Vorschub der Zustellungsbewegungen im manuellen Modus. 9.3.1 Vorschub in fortlaufendem Jog-Tippbetrieb (#CONTJOG). Über diese Anweisung kann der Vorschub im fortlaufenden JOG-Modus für die angegebene Achse konfiguriert werden. Diese Werte können vor oder nach Aktivierung des Handeingriffs definiert werden und bleiben bis zum Programmende oder der Durchführung eines Resets aktiv.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 9.3.2 Vorschub in JOG-Inkremental (#INCJOG). Mit dieser Anweisung wird für jede Position des Umschalters des inkrementalen JOG- Tippbetriebs definiert, wie hoch die inkrementale Verschiebung und der Vorschub der vorgegebenen Achse ist.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 9.3.3 Vorschub in JOG-Inkremental (#INCJOG). Über diesen Befehl kann für jedes Position des Schalters für Handräder die Resolution der Handräder auf der angegebenen Achse konfiguriert werden. Diese Werte können vor oder nach Aktivierung des Handeingriffs definiert werden und bleiben bis zum Programmende oder der Durchführung eines Resets aktiv.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 9.3.4 Laufgrenzen für die manuellen Bewegungen (#SET OFFSET). Über diesen Befehl können Verfahrwegbegrenzungen für die mit additivem Handeingriff ausgeführten Verschiebungen konfiguriert werden. Diese Begrenzungen werden bei den durch Programm ausgeführten Verschiebungen nicht berücksichtigt. Die Begrenzungen müssen nach Aktivierung des Handeingriffs definiert werden und bleiben bis zu dessen Deaktivierung aktiv.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 9.3.5 Synchronisation der Positonen und des zusätzlichen Offsets (#SYNC POS). Dieser Befehl synchronisiert die Vorbereitungskoordinaten mit denen der Ausführung und übernimmt das zusätzliche Handoffset. Programmierung. Muss alleine im Satz programmiert werden. Programmierformat.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus dem Werkstückprogramm und aus dem Modus MDI/MDA zugegriffen werden. Für alle wird angegeben, ob die Variable (R)-lese- oder (W)- schreibfähig ist. Das Lesen dieser Variablen stoppt die Satzvorbereitung. Variable.
ELEKTRONISCHES UND STARRES GEWINDESCHNEIDEN. 10.1 Konstant gängiges elektronisches Gewindeschneiden (G33) Zur Ausführung elektronischer Gewindeschneidvorgänge muss die Maschine über einen an die Spindel angekoppelten Drehpositionsfühler (Drehgeber) verfügen. Das elektronische Gewindeschneiden führt in einem einzigen Durchlauf das programmierte Gewinde aus. Beim elektronischen Gewindeschneiden interpoliert die CNC nicht die Achsenverschiebung mit der der Spindel.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Gewindesteigung. • Die Ganghöhe wird mit Hilfe der Buchstaben "I", "J" oder "K" in Abhängigkeit von der aktiven Ebene definiert. G17 G18 G19 Die Buchstaben I, J und K gehören zur ersten, zweiten und dritten Achse des jeweiligen Kanals.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Nullpunktsuche der Spindel. Wenn keine Referenzsuche nach der Spindel durchgeführt worden ist, wird die erste G33 automatisch durchgeführt, wenn man mit der Hauptspindel arbeitet. Wenn die Spindel nicht die Hauptspindel ist und keine Referenzsuche durchgeführt worden ist, wird eine Warnung angezeigt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Eigenschaften der Funktion und Einfluss des Resets, des Ausschaltens und der Funktion M30. Funktion G33 ist modal und nicht mit G00, G01, G02, G03, G34, G63 und G100 kompatibel. Im Moment des Einschaltens, nach dem Ausführen von M02 oder M30, und nach einer Notausschaltung oder einem Reset verhält sich die CNC so mit G00 oder G01, wie es der Maschinenhersteller festgelegt hat (Parameter IMOVE).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 10.1.2 Beispiele für die Programmierung (Modell -T-). Beispiele mit X-Achseprogrammierung in Radien. Elektronisches längliches Gewindeschneiden Mit einem Arbeitsgang will man ein zylindrisches Gewinde mit 2 mm Tiefe und 5 mm Ganghöhe schneiden.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Elektronisches Kegel-Gewindeschneiden Mit einem Arbeitsgang will man ein konisches Gewinde mit 2 mm Tiefe und 5 mm Ganghöhe schneiden. S100 M03 G00 G90 X200 Z190 G33 X140 Z50 K5 G00 X200 Z190 Gewindeverbindung...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 10.2 Elektronische Gewindeschneiden mit variabler Ganghöhe (G34). Zur Ausführung elektronischer Gewindeschneidvorgänge muss die Maschine über einen an die Spindel angekoppelten Drehpositionsfühler (Drehgeber) verfügen. Das elektronische Gewindeschneiden führt in einem einzigen Durchlauf das programmierte Gewinde aus.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Anfangsgewindesteigung. • Die Ganghöhe wird mit Hilfe der Buchstaben "I", "J" oder "K" in Abhängigkeit von der aktiven Ebene definiert. G17 G18 G19 Die Buchstaben I, J und K gehören zur ersten, zweiten und dritten Achse des jeweiligen Kanals.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Die Erhöhung der Steigung in Abhängigkeit der Anfangs- und Endsteigung und Abstand kann auf folgende Weise berechnet werden. K1 = ( (Endsteigung)² – (Anfangssteigung)² ) / 2 * (Abstand) Überlegungen zur Ausführung.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Eine feste Gewindesteigung (G33) mit einer veränderlichen Gewindesteigung (G34) zusammenfügen. Der Anfangssteigung des variablen Gewindeschneidens (G34) muss gleich sein, wie der feste Gewindeschneidvorgang (G33). Die Erhöhung der variablen Gewindesteigung bei der ersten Drehung wäre eine halbe Erhöhung ("K1"/2) und bei nachfolgenden Drehungen wäre das eine vollständige Erhöhung "K1".
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 10.3 Interpoliertes Gewindeschneiden (G63) Zur Ausführung interpolierter Gewindeschneidvorgänge muss die Maschine über einen an die Spindel angekoppelten Drehpositionsfühler (Drehgeber) verfügen. Bei der Durchführung eines interpolierten Gewindeschneidens interpoliert die CNC die Verschiebung der Achsen mit der der Spindel.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. G63 Z0 S-150 (Rücklauf) M19 S120 (Zweiter Gang auf 120º) G63 Z-50 S150 G63 Z0 S-150 M19 S240 (Dritter Gang auf 240º) G63 Z-50 S150 G63 Z0 S-150 Dreigängiges Gewinde, 50mm Tiefe und 1mm Steigung Überlegungen zur Ausführung Geschwindigkeitsverhalten...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 10.4 Zurückziehen Achsen nach Unterbrechung eines elektronischen Gewindeschneidens (G233). Diese Leistung muss durch den OEM in den Maschinenparametern (Parameter RETRACTTHREAD) aktiviert werden; im umgekehrten Fall, wenn die Ausführung während des Gewindeschneidens unterbrochen wird (anhand der Taste [STOP] oder Markierung _FEEDHOL der SPS) halten die Achsen immer nach jedem Durchlauf an.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. E n t f e r n u n g d e s G e w i n d e a b s ta n d s a u f d e r s e n k r e c h t e n A c h s e z u m Gewindeschneiden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. dieses bereits in den Zyklen integriert wurde, die als Gewindeausgang programmiert wurden. • Bei den Festzyklen, bei denen ein Gewindeausgang programmiert ist, wird der Abstand, um den sich die Achse senkrecht zum Gewinde zurückzieht, automatisch berechnet und entspricht dem Wert dieses Gewindeausgangs jedes Durchgangs.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 10.4.1 Zu G233 gehörige Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus dem Werkstückprogramm und aus dem Modus MDI/MDA zugegriffen werden. Für alle wird angegeben, ob die Variable (R)-lese- oder (W)- schreibfähig ist.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 10.5 Entfernen des Zapfhahns nach Abschaltung oder Fehler. Wenn während der Ausführung eines Gewindeschneidvorgangs die Spannung nachlässt, ein Fehler oder ein Reset auftritt, ermöglicht die CNC das Entfernen des Werkzeugs, indem sie die Gewindeschneidspindel und die Spindel auf die gleiche Weise bewegt wie die R ü...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ224ꞏ...
GEOMETRIEHILFEN. 11.1 Betriebsart "halbrunde Ecken" (G50). Die Funktion G50 aktiviert die Halbmatte-Kantenbearbeitung. Wenn in der Betriebsart "halbrunde Ecken" gearbeitet wird, beginnt die CNC die Ausführung der nächsten Verschiebung, sobald die Soll-Interpolation der aktuellen Verschiebung beendet ist und ohne darauf zu warten, dass sich die Achsen in Position befinden. Der Abstand von der programmierten Position zur Position, in der die Ausführung der nächsten Verschiebung beginnt, hängt vom programmierten Vorschub ab.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.2 Betriebsart "scharfe Ecken" (G07/G60). Die Funktionen G07 (modal) und G60 (nicht-modal) aktivieren die Bearbeitung im Modus der quadratischen Ecken. Im Modus mit quadratischen Ecken beginnt die CNC mit der Ausführung der nächsten Bewegung, wenn die tatsächliche Interpolation der aktuellen Bewegung abgeschlossen ist, wenn die Achsen in Position sind (Parameter INPOSW).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.3 Kontrollierte Betriebsart "runde Ecken" (G05/G61). Die Funktionen G05 (modal) und G61 (nicht-modal) aktivieren die Bearbeitung im Modus runde Ecke. Die CNC erlaubt die Konfiguration von fünf verschiedenen Arten des Eckenfräsens (#ROUNDPAR-Anweisung).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.3.1 Eckverrundung. #ROUNDPAR [1]. Dieser Typ definiert die zulässige Höchstabweichung zwischen dem programmierten Punkt und dem sich ergebenden Profil der Eckverrundung. Die Abstände des programmierten Punkts zu den Punkten, wo die Eckenverrundung beginnt und endet, werden automatisch berechnet und können nicht größer sein als die Hälfte des in dem Satz programmierten Bahnverlaufs.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.3.2 Eckverrundung. #ROUNDPAR [2]. Dieser Typ definiert den aktiven Vorschubanteil "F", der zur Bearbeitung der Eckverrundung eingesetzt wird. Die Abstände des programmierten Punkts zu den Punkten, wo die Eckenverrundung beginnt und endet, werden automatisch berechnet und können nicht größer sein als die Hälfte des in dem Satz programmierten Bahnverlaufs.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.3.3 Eckverrundung. #ROUNDPAR [3]. Dieser Typ definiert den Abstand des programmierten Punktes zu den Punkten, an denen die Eckenverrundung beginnt und endet. X50,Y30 a: Abstand zwischen dem programmierten Punkt und dem Punkt, an dem die Konturierung beginnt. b: Abstand zwischen dem programmierten Punkt und dem Punkt, an dem die Konturierung endet.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.3.4 Eckverrundung. #ROUNDPAR [4]. Dieser Typ definiert die zulässige Höchstabweichung zwischen dem programmierten Punkt und dem sich ergebenden Profil der Eckverrundung. Die Abstände des programmierten Punkts zu den Punkten, wo die Eckenverrundung beginnt und endet, werden automatisch berechnet und können nicht größer sein als die Hälfte des in dem Satz programmierten Bahnverlaufs.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.3.5 Eckverrundung. #ROUNDPAR [5]. Dieser Typ definiert den Abstand vom programmierten Punkt zu den Punkten, an denen das Eckfräsen beginnt und endet, sowie die Koordinaten eines Zwischenpunktes. Die Form der Ecke hängt die Kurvenform von der Position des Zwischenpunkts und dem Abstand des programmierten Punktes zu den Punkten ab, an denen die Eckverrundung beginnt und endet.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiel 1. Positive Anfangs- und Endabstände. X50,Y40 X65, Y-15, Z0 G92 X0 Y0 #ROUNDPAR [5,5,5,65,-15,0] N80 G01 G90 G61 X50 F850 N90 G01 Y40 Beispiel 2. Negative und größere (in absolutem Wert) Abstände als der Abstand des programmierten Punktes zu dem Zwischenpunkt an jeder Achse (etwa 4 Mal).
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiel 3. Negative und kleinere (in absolutem Wert) Abstände als der Abstand des programmierten Punktes zu dem Zwischenpunkt an jeder Achse. X50,Y60 X65, Y5, Z0 G92 X0 Y0 #ROUNDPAR [5,-5,-5,65,5,0] G01 G90 G61 X50 F850 G01 Y60...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.4 Eckenverrundung (G36). Die Funktion G36 verrundet eine Ecke mit einem bestimmten Radius, ohne dass die Berechnung der Mitte oder des Anfangs- und Endpunkts des Bogens erforderlich ist. Programmierung.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierbeispiele. G01 G90 X25 Y60 G03 G90 X40 Y50 I0 J30 G36 I5 G36 I5 G01 X40 Y0 G01 X40 Y0 Überlegungen. Bearbeitungsvorschub. Der Vorschub, in dem die programmierte Verrundung ausgeführt wird, hängt vom nachfolgend programmierten Verschiebungstyp ab: •...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.5 Kantenanfasung (G39). Mit der Funktion G39 wird eine Kante mit der definierten Größe gefast, ohne dass die Schnittpunkte berechnet werden müssen. Programmierung. Die Funktion G39 mit ihren Parametern allein im Block und zwischen den beiden Bahnen programmieren, die die abzufasende Ecke definieren.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierbeispiele. G01 G90 X25 Y60 G03 G90 X40 Y50 I0 J30 G39 I5 G39 I5 G01 X40 Y0 G01 X40 Y0 Überlegungen. Bearbeitungsvorschub. Der Vorschub, in dem die programmierte Fase ausgeführt wird, hängt vom nachfolgend programmierten Verschiebungstyp ab: •...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.6 Tangentialer Eingang (G37). Funktion G37 gestattet den Beginn der Bearbeitung mit einem Tangentialeingang des Werkzeugs, ohne dass die Schnittpunkte berechnet zu werden brauchen. Programmierung. Die Funktion G37 mit ihren Parametern allein im Block, nach dem zu ändernden Pfad programmieren.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.7 Tangentialer Ausgang (G38). Funktion G38 gestattet den Beginn der Bearbeitung mit einem Tangentialausgang des Werkzeugs, ohne dass die Schnittpunkte berechnet zu werden brauchen. Programmierung. Die Funktion G38 mit ihren Parametern allein im Satz vor dem zu ändernden Pfad programmieren.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.8 Spiegelbild (G10, G11, G12, G13, G14). 11.8.1 Aktivierung des Spiegelbildes (G11, G12, G13, G14). Die Funktionen G11 bis G13 aktivieren das Spiegelbild auf den Hauptachsen. Die Funktion G14 aktiviert oder deaktiviert das Spiegelbild auf einer beliebigen Achse.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Überlegungen. Bei der Bearbeitung eines Profils mit Spiegelbild ist der Bearbeitungssinn dem des programmierten Profils entgegengesetzt. Wenn dieses Profil mit Radiuskompensation definiert wird, ändert die CNC bei der Aktivierung des Spiegelbilds zur Erzielung des programmierten Profils den Kompensationstyp (G41 ode G42).
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiele für die Programmierung (Modell M). %L PROFILE (Unterprogramm mit dem Profil) N10 G00 X10 Y10 N20 G01 Z0 F400 N30 G01 X20 Y20 F850 N40 X50 N50 G03 X50 Y50 R15 N60 G01 X30 N70 X20 Y40 N80 Y20...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.8.2 Annullierung des Spiegelbildes (G10). Die Funktion G10 deaktiviert die Spiegelung auf allen Achsen, einschließlich der durch G14 aktivierten. Programmierung. Die G10-Funktion kann allein im Satz programmiert oder über einen BewegungsSatz hinzugefügt werden.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.9 Drehung des Koordinatensystems (G73). Funktion G73 gestattet die Drehung des Koordinatensystems, wobei als Drehzentrum der Nullpunkt des aktiven Referenzsystems (Werkstücknullpunkt) oder auch die programmierte Drehmitte genommen wird. Programmierung.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. G73 Q60 G73 Q60 I20 J30 Programmierung. Koordinatendrehung aufheben. Die Funktion G73 allein im Block programmieren (ohne Parameter). Programmierformat. Das Programmformat ist folgendes. G73 (Koordinatendrehung aufheben) Überlegungen. Die Werte "I" und "J" werden von den aktiven Spiegelbildern betroffen. Wird irgendeine aktive Bildfunktion vorgefunden, wendet die CNC zuerst die Spiegelbildfunktion und anschließend die Drehung des Koordinatensystems an.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierbeispiel. 45˚ %L PROFILE (Unterprogramm mit dem Profil) G01 X21 Y0 F300 G02 G31 Q0 I5 J0 G03 G31 Q0 I5 J0 G03 G31 Q180 I-10 J0 M29 (Unterprogrammende) %PROGRAM (Hauptprogramm) $FOR P0=1, 8, 1 (Wieder das Profil und die Koordinatendrehung acht Mal) LL PROFILE (Aufruf des Unterprogramms;...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.10 Maßstab Allgemein-Faktor (G72/#SCALE). 11.10.1 Maßstab Allgemein-Faktor (G72/#SCALE). Mit den Funktionen G72 oder #SCALE ist es möglich, die programmierte Geometrie um einen Faktor zu vergrößern oder zu verkleinern, der für alle Achsen des Kanals gilt. Nachdem der allgemeine Maßstabsfaktor aktiviert wurde, werden alle eingegebenen Koordinaten mit diesem Maßstabsfaktor multipliziert, bis ein neuer Maßstabsfaktor festgelegt wird oder der Wert gelöscht wird.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. #SCALE [{Faktor}] {Faktor} Meßstabsfaktor. Einheiten. -. #SCALE [2] (Allgemeiner Meßstabsfaktor von 2) #SCALE [0.5] (Allgemeiner Meßstabsfaktor von 0.5) Programmierung. Maßstabsfaktor löschen. Den allgemeinen Maßstabsfaktor löscht man mit Hilfe der gleichen Befehle G72 oder #SCALE, wobei ein Maßstabswert von ꞏ0ꞏ...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiele für die Programmierung (Modell M). %L PROFILE (Unterprogramm mit dem Profil) G90 X-19 Y0 G01 X0 Y10 F150 G02 X0 Y-10 I0 J-10 G01 X-19 Y0 M29 (Unterprogrammende) %PROGRAM G00 X-30 Y10 #CALL PROFILE (Aufruf der Unterroutine;...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiele für die Programmierung (Modell T). %L PROFILE (Das Unterprogramm definiert die Bearbeitung des Teils "A1") G90 G01 X200 Z0 G01 X200 Z30 F150 G01 X160 Z40 G03 X160 Z60 R10 G02 X160 Z80 R10 G03 X160 Z100 R10 G02 X160 Z120 R10...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.10.2 Skalierungsfaktor pro Achse (G72). Mit der Funktion G72 kann die programmierte Geometrie um einen Faktor vergrößert oder verkleinert werden, der für jede Achse unterschiedlich sein kann. Der Skalierungsfaktor pro Achse ermöglicht die Programmierung des Referenzpunktes für die Anwendung der Skalierung.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierung. Maßstabsfaktor löschen. Der Skalierungsfaktor pro Achse wird durch die Funktion G72 aufgehoben, indem ein Skalierungswert von -0- oder -1- definiert wird. Wenn die Funktion G72 allein im Satz programmiert wird, wird der Maßstabsfaktor für alle Achsen aufgehoben.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.11 Arbeitsbereiche (G120/G121/G122/G123). Die Funktionen G120 bis G123 können zum Definieren, Aktivieren und Deaktivieren von bis zu fünf Arbeitszonen verwendet werden. Die Arbeitsbereiche bestimmen einen begrenzten Bereich für die Werkzeugbewegung, die die programmierte Zone nicht verlassen darf (nicht ausfahrbarer Bereich) oder nicht eintreten darf (nicht anfahrbarer Bereich).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.11.1 Verhalten des CNC bei aktiven Arbeitsbereichen. Allgemeine Hinweise. • Nach dem Start überwacht CNC die Zonen nicht, deren Begrenzungen durch Achsen mit nicht absoluter Erfassung definiert werden, die noch nicht referenziert wurden. •...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.11.2 Die linearen Begrenzungen des Arbeitsbereichs definieren (G120/G121). Die Funktionen G120 und G121 definieren die linearen Grenzen eines Arbeitsbereichs. Ein Arbeitsbereich wird über die Programmierung der unteren und oberen Grenzpositionen auf einer oder mehreren Achsen des Kanals definiert.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. • In einem Bereich können Kreisbegrenzungen mit 2 Achsen mit linearen Begrenzungen auf verschiedenen Achsen kombiniert werden. • Die programmierten Änderungen an den Begrenzungen oder dem Status der Bereiche stoppen die Satzvorbereitung.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.11.3 Die Umgebungsgrenze des Arbeitsbereichs zu definieren (G123). Die Funktion G123 definiert einen kreisförmigen Arbeitsbereich. Zudem kann ein Kreisbereich auf zwei der Achsen mit unteren und oberen Begrenzungen auf anderen Kanalachsen kombiniert werden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Eigenschaften der Funktion und Einfluss des Resets, des Ausschaltens und der Funktion M30. • Die Funktion G123 ist modal. • Zum Zeitpunkt des Einschaltens, nach der Ausführung von M02 oder M30 oder nach einem NOTAUS oder RESET aktiviert die CNC alle Hirth-Achsen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.11.4 Arbeitsbereiche aktivieren/deaktivieren (G122). Die Funktion G122 aktiviert die Arbeitsbereiche als No-entry- oder No-exit-Zonen oder deaktiviert sie. Ist ein BEreich aktiviert, überwacht CNC standardmässig die Werkzeugspitze, wobei optional auch die Basis oder beides (Basis und Spitze) kontrolliert werden können).
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Überlegungen. Verhalten von CNC wenn eine Achse einen Sperrbereich verletzt. Treten eine oder mehrere Achsen in einen nicht anfahrbaren Bereich ein oder verlassen einen nicht ausfahrbaren Bereich, stoppt CNC die Ausführung und zeigt eine entsprechende Fehlerwarnung an.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiel 2. Um die Bewegung nur im schraffierten Bereich zu erlauben, werden 2 Bereiche in einander kombiniert; der Aussenbereich des nicht ausfahrbaren Bereichs und der Innenbereich des nicht anfahrbaren Bereichs. G122 K1 E2 G122 K2 E1 Beispiel 3.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 11.11.5 Übersicht über die Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus (PRG) dem Werkstückprogramm, aus dem Modus MDI/MDA, von der SPS und (INT) von einer externen Anwendung aus zugegriffen werden. Die Tabelle gibt für jede Variable an, ob ein Lesezugriff (R) oder ein Schreibzugriff (W) möglich ist.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Initialisierung der Variablen. ꞏchꞏ Kanalzahl. ꞏnꞏ Bereichsnummer. ꞏxnꞏ Name, logische Nummer oder Index der Achse. V.[2].G.ZONEST[1] Kanal ꞏ2ꞏ. Zone 1. V.A.ZONEUPLIM[1].Z Z–Achse. Zone 1. V.A.ZONEUPLIM[1].4 Achse mit logischen Nummer ꞏ4ꞏ. Zone 1. V.[2].A.ZONEUPLIM[1].1 Achse mit Index ꞏ1ꞏ...
ZUSÄTZLICHE VORBEREITENDE FUNKTIONEN 12.1 Zeitgebung (G04 / #TIME). Die Funktion G04 und die Anweisung #TIME gestatten die Ausführung des Programms, während einer bestimmten Zeit zu unterbrechen. Beide Befehle sind ähnlich und können ohne Unterschied verwendet werden. Die CNC wartet immer auf die programmierte Zeit; sie ignoriert die Taste [START], bevor die Zeit abgelaufen ist.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. #TIME [5] #TIME 5 (Verweilzeit von 5 Sekunden) P1=2 #TIME [P1] #TIME P1 (Verweilzeit von 2 Sekunden) P1=2 #TIME [P1+3] (Verweilzeit von 5 Sekunden) Eigenschaften der Funktion und Einfluss des Resets, des Ausschaltens und der Funktion M30.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 12.2 Softwarebeschränkungen. Die CNC gestattet, dass Softwarebegrenzungen in den linearen und sich drehenden Achsen definiert werden. Durch die Softwarebegrenzungen werden die Grenzen der Strecke der Achsen definiert, um zu vermeiden, dass die Wagen die mechanischen Anschläge erreichen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 12.2.1 Definieren sie die Primärbegrenzung der Software (G198/G199). Die CNC gestattet, dass Softwarebegrenzungen in den linearen und sich drehenden Achsen definiert werden. Die Primär-Softwarebegrenzungen der Achsen, sind in den Maschinenparametern (Parameter LIMIT+ / LIMIT-) vordefiniert.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Überlegungen. Absolute Programmierung (G90) oder inkrementelle (G91). Je nach aktiver Arbeitsweise G90 oder G91 ist die Position der neuen Begrenzungen in absoluten Koordinaten (G90) im Referenzsystem der Maschine oder in inkrementalen Koordinaten (G91) bezüglich der aktiven Begrenzungen definiert.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 12.2.2 Definieren sie die Primärbegrenzung der Software über Variablen. Die Primär-Softwarebegrenzungen können ebenfalls anhand Variablen definiert werden, die äquivalent zu G198/G199 sind. Sowohl die Funktionen als auch die Variablen können die gleichen Softwarebegrenzungen ändern, deswegen ist es egal ob die einen oder anderen verwendet werden.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 12.2.3 Definieren sie die zweite Softwarebegrenzung anhand der Variablen. Die Zweiten-Softwarebegrenzungen können nur anhand Variablen definiert werden V.A.RTNEGLIMIT.xn D e f i n i e r e n s i e d i e u n t e r e n S o f t w a r e b e g r e n z u n g e n (Primärbegrenzung).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 12.2.4 Den Geschwindigkeitbegrenzungen zugeordnete Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus dem Werkstückprogramm und aus dem Modus MDI/MDA zugegriffen werden. Für alle wird angegeben, ob die Variable (R)-lese- oder (W)- schreibfähig ist.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 12.3 Die Hirth-Achsen (G170/G171) aktivieren und deaktivieren. Als Hirth-Achse wird die Achse bezeichnet, die immer auf konkreten Positionen platziert werden muss, mehrfache Anzahl ihrer Steigung (Parameter HPITCH). Wenn eine Hirth- Achse nicht aktiv ist, verhält sich diese wie eine Drehachse oder lineare normale Achse und kann jegliche Position erreichen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 12.4 Änderung von Einstellung und Bereich. 12.4.1 Den Parametersatz einer Achse (G112) ändern. Die CNC-Steuerung kann über 12 Parametersätze pro Achse oder Spindel verfügen. Dieser Satz kann über die Funktion G112 im Programm ausgewählt werden. •...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 12.4.2 Variablen die der Änderung der Einstellung und des Breiches zugeordnet sind. Auf die folgenden Variablen kann aus dem Werkstückprogramm und aus dem Modus MDI/MDA zugegriffen werden. Für alle wird angegeben, ob die Variable (R)-lese- oder (W)- schreibfähig ist.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 12.5 Den Bahnverlauf und den Vorschub glätten. Standardmässig berechnet CNC den Raum und den Vorschub der drei Hauptachsen und die restlichen Achsen folgen dem entsprechenden Vorschub. Auf diese Weise bewegt sich eine die Werkzeugspitze einer Maschine mit aktivierter Kinematik und RTCP und drei beweglichen Achsen mit dem programmierten Vorschub.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 12.5.2 Den Bahnverlauf und den Vorschub glätten (#FEEDND). Ist dieser Befehl aktiviert (#FEEDND ON), berücksichtigt CNC alle Achsen im berechneten Raum. Der programmierte Vorschub ergibt sich aus der Zusammenstellung der Bewegungen auf allen Kanalachsen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ278ꞏ...
WERKZEUGKOMPENSATION Die Werkzeugkompensation gestattet die Programmierung der zu bearbeitenden Kontur von den Werkstückabmessungen aus und ohne Berücksichtigung der später benutzten Werkstückabmessungen. Auf diese Weise wird vermieden, den Bahnverlauf je nach Radius oder Länge des Werkzeugs berechnen und definieren zu müssen. Kompensationstypen Radiuskompensation (Fräsmaschine).
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Kompensationswerte Der in jedem Fall angewendete Kompensationswert wird von den Werkzeugabmessungen aus berechnet. • Bei der Radiuskompensation wird als Kompensationswert die Summe der Radiuswerte und der Abnutzung des Radius des gewählten Werkzeugs angewendet. •...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 13.1 Radiuskompensation Die Radiuskompensation wird in der aktiven Arbietsebene angewendet, die zuvor mit den Funktion G17 (Ebene XY), G18 (Ebene ZX), G19 (Ebene YZ) oder G20 (vom Benutzer definierte Ebene) gewählt wurde.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Eigenschaften der Funktionen Die Funktionen G40, G41 und G42 sind modal und untereinander inkompatibel. Zum Zeitpunkt des Einschaltens, nach der Ausführung von M02 oder M30 oder nach einem NOTAUS oder RESET übernimmt die CNC Funktion G40.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ283ꞏ...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ284ꞏ...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 13.1.2 Der Radiuskompensation zugeordnete Funktionen Die der Radiuskompensation zugeordneten Funktion können in jedem beliebigen Teil des Programms und selbst bei aktiver Radiuskompensation programmiert werden. WAHL DES ÜBERGANGSTYPS ZWISCHEN SÄTZEN Der Übergang zwischen Sätzen bestimmt, wie die kompensierten Bahnverläufe untereinander verbunden sind.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. A K T I V I E R U N G S - U N D ST O R N I E R U N G S S T R A T E G I E D E R RADIUSKOMPENSATION Die der Aktivierungs- und Stornierungsstrategie zugeordneten Funktionen bestimmten, wie die Radiuskompensation gestartet und beendet wird.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Eigenschaften der Funktionen Die Funktionen G138 und G139 sind modal und schliessen sich gegenseitig aus. Zum Zeitpunkt des Einschaltens, nach der Ausführung von M02 oder M30 oder nach einem NOTAUS oder RESET übernimmt die CNC Funktion G139.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 13.1.3 Beginn der Radiuskompensation Die Radiuskompensation wird mit folgenden Funktion gewählt: Werkzeugradiuskompensation links. Werkzeugradiuskompensation rechts. Nach der Ausführung einer dieser Funktionen aktiviert sich die Radiuskompensation bei der nächsten Verschiebung in der Arbeitsebene, die linear erfolgen muss. Di e Weise, in der die Ra diusko mpen sation beginnt, häng t vo m gew ählten Aktivierungsstrategietyp G138/G139 und dem gewählten Übergangstyp G136/G137 ab: •...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. GERADER BAHNVERLAUF - GERADEN Wenn der Winkel zwischen Bahnverläufen kleiner gleich 180º ist, ist die Aktivierungsweise der Radiuskompensation unabhängig von den gewählten Funktionen G136/G137 und G138/G139. 0º...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. GERADER BAHNVERLAUF - BOGEN Wenn der Winkel zwischen dem geraden Bahnverlauf und der Tangente des Kreisbahnverlaufs kleiner gleich 180º ist, ist die Aktivierungsweise der Radiuskompensation unabhängig von den gewählten Funktionen G136/G137 und G138/G139. ...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 13.1.4 Radiuskompensationsabschnitte Die Weise, in der die kompensierten Bahnverläufe verbunden werden, hängt vom gewählten Übergangstyp G136/G137 ab. In den nächsten Tabellen werden je nach gewählter Funktion G136 oder G137 unterschiedliche Übergangsmöglichkeiten zwischen verschiedenen Bahnverläufen gezeigt.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. GERADER BAHNVERLAUF - BOGEN Wenn der Winkel zwischen dem geraden Bahnverlauf und der Tangente des Kreisbahnverlaufs kleiner gleich 180º ist, ist der Übergang zwischen den Bahnverläufen unabhängig von der gewählten Funktion G136/G137. ...
Seite 293
P r o gramm i eru ng s han db uc h. BOGEN BAHNVERLAUF - GERADEN Wenn der Winkel zwischen der Tangente des Kreisbahnverlaufs und dem geraden Bahnverlauf kleiner gleich 180º ist, ist der Übergang zwischen den Bahnverläufen unabhängig von der gewählten Funktion G136/G137. ...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. BOGEN BAHNVERLAUF - BOGEN Wenn der Winkel zwischen den Tangenten der Kreisbahnverläufen kleiner gleich 180º ist, ist der Übergang zwischen den Bahnverläufen unabhängig von der gewählten Funktion G136/G137. ...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 13.1.5 Wechsel bei der Art des Radiusausgleichs während Bearbeitung Den Ausgleich kann man mit den Funktionen G41 bis G42 oder umgekehrt ändern, ohne dass es erforderlich ist, diesem mit G40 abzubrechen. Den Wechsel kann man in jedem Satz für eine Bewegung machen, und sogar in einem mit Nullbewegung;...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. • Bahn mit Vor- und Rücklauf auf dem gleichen Weg. • Zwischenbahn mit gleicher Länge wie der Werkzeugradius: CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ296ꞏ...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 13.1.6 Annullierung der Radiuskompensation Die Radiuskompensation wird mit folgenden Funktion G40 gelöscht. Nach der Ausführung dieser Funktion wird die Radiuskompensation bei der nächsten Verschiebung in der Arbeitsebene, die linear erfolgen muss, gelöscht. Die Weise, in der die Radiuskompensation gelöscht wird, hängt vom gewählten Aktivierungsstrategietyp G138/G139 und dem gewählten Übergangstyp G136/G137 ab: •...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. GERADER BAHNVERLAUF - GERADEN Wenn der Winkel zwischen Bahnverläufen kleiner gleich 180º ist, ist die Stornierungssweise der Radiuskompensation unabhängig von den gewählten Funktionen G136/G137 und G138/G139. 0º...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. BAHNVERLAUF BOGEN-GERADE Wenn der Winkel zwischen der Tangente des Kreisbahnverlaufs und dem geraden Bahnverlauf kleiner gleich 180º ist, ist die Stornierungsweise der Radiuskompensation unabhängig von den gewählten Funktionen G136/G137 und G138/G139. ...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 13.2 Längenkompensation Längenkompensation (Fräsmaschine). In einer Fräsmaschine wird die Längenkompensation auf die mit der Anweisung "#TOOL AX" angegebene Achse oder in deren Ermangelung auf die mit der Ebenenwahl bestimmte Längsachse angewendet.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierung Die Längenkompensation wird bei der Wahl eines Werkzeugkorrektors aktiviert. • Zur Aktivierung der Kompensation muss Code "D<n>" programmiert werden, wobei <n> die Nummer des Korrektors ist, in dem die Werkzeugabmessungen definiert sind, die als Kompensationswerte benutzt werden.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 13.3 3D-Werkzeugkompensation. In der Radiuskompensation (G41 / G42) Die Werkzeugorientierung ist konstant. Die 3D- Werkzeugkompensation gestattet, die Orientierung des Werkzeugs während des Verlaufs, wobei die Abmessungen und die Form des Werkstücks zu beachten sind. E s g i b t z w e i 3 D - K o m p e n s a t i o n s a r t e n ;...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Kompensationstyp. Compensation 3D mit Normalvektor. Die CAM erzeugt ein Programm mit der notwendigen Information, damit die CNC Bahnen an den Ecken erzeugt, gemäß Werkzeugart, wenn es notwendig sein sollte. Diese Art der Kompensation kann nur mit zylindrischen, O-Ringen oder kugelförmigen Werkzeugen ausgeführt werden.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 13.3.1 Programmierung des Vektors im Satz. Die Programmierung des Vektors ist in allen linearen und kreisförmigen Bewegungssätzen obligatorisch; wenn diese nicht programmiert werden und die 3D_kompensation aktiv ist, läuft die CNC auf einen Fehler.
STEUERN SIE DIE AUSFÜHRUNG UND ANZEIGE DES PROGRAMMS. 14.1 Satzsprungbedingung (/). Damit sie diese Eigenschaft benutzen können, muss der Hersteller der Maschine vorher das Manöver der entsprechenden SPS definiert haben. Schlagen Sie in der Dokumentation der Maschine nach, um mehr Informationen zu erhalten. Die Bedingung für das Überspringen von Sätzen (/) wird durch die Markierung BLKSKIP1 der SPS bestimmt;...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.2 Programmunterbrechung (M00). Funktion M00 unterbricht die Programmausführung. Sie hält weder die Spindel an, noch werden die Schneidbedingungen initialisiert. Um die Ausführung des Programms fortzusetzen, müssen Sie erneut die Taste [START] drücken. Programmierung.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.3 Bedingte Programmunterbrechung (M01). Wenn der externe bedingte Stoppschalter (SPS-Signal "M01 STOP") aktiv ist, unterbricht die M01-Funktion die Ausführung des Programms. Sie hält weder die Spindel an, noch werden die Schneidbedingungen initialisiert.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.4 Abbrechen der Programmausführung und neustarten in einem anderen Satz oder Programm. Damit sie diese Eigenschaft benutzen können, muss der Hersteller der Maschine vorher das Manöver der entsprechenden SPS definiert haben. Schlagen Sie in der Dokumentation der Maschine nach, um mehr Informationen zu erhalten.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.4.1 Definieren Sie den Satz oder das Programm, in dem die Ausführung (#ABORT) fortgesetzt wird. Der Punkt, an dem die Ausführung fortgesetzt wird, wird mit Hilfe der Programmzeile #ABORT definiert.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Überlegungen. Es wird empfohlen, dass die Kennungen, bei denen ein Sprung in den Anfangsbereich des Programms erfolgt, außerhalb des Hauptprogramms programmiert werden. Im entgegengesetzten Fall und in Abhängigkeit von der Länge des Programms, wenn sich die Kennungen für einen Sprung am Ende desselben befinden, kann man die Programmzeile #ABORT bei der Suche verzögern.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.5 Ein Sprung in der Ausführung eines Programms von der SPS. 14.5.1 Definition der Sprungmarke (#PRGJUMP). Bei dieser Art von Ausführungssprung wird der Zielblock im Programm definiert (#PRGJUMP) und der Sprungbefehl von der SPS gegeben (PRGJUMP-Marke), in der Regel über eine externe Drucktaste oder eine Taste auf dem Bedienfeld.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.6 Satzwiederholung (#RPT) 14.6.1 Einen Scroll-Satz n-mal wiederholen (NR/NR0). Der Befehl NR gibt an, wie oft die im Satz programmierte Bewegung ausgeführt wird. Wenn NR0 programmiert ist, führt die CNC den Satz nur einmal aus. Programmierung.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.6.2 Bereiten Sie ein Unterprogramm vor, ohne es auszuführen (NR0). Der Befehl NR0 (stets mit dem Wert 0) verhindert die Ausführung der im Satz programmierten modalen Unterprogramme oder des modalen Zyklus, lässt ihn aber in den folgenden Fahrsätzen zur Ausführung bereit.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.7 Wiederholung einer Satzgruppe (#RPT). Die Anweisung #RPT gestattet es, die Ausführung eines Teils des Programms, das zwischen zwei Sätzen angeordnet ist, zu wiederholen und die beiden Sätze werden mit Hilfe der Kennungen identifiziert.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. • Programmierung mit Namensschildern. #RPT [[BEGIN],[END]] · · [BEGIN] G01 G91 F800 (Ausgangssatz) X-10 Y-10 X-10 Y10 [END] (Endsatz) Überlegungen. Wiederholen Sie die Ausführung eines einzelnen Satzes. Zur Wiederholung eines einzigen Satzes folgendermaßen programmieren: Die Verschiebungsblöcke können auch mit dem Befehl "NR"...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.7.1 Programmierbeispiel. %PROGRAM G00 X-25 Y-5 N10: G91 G01 F800 (Profil "a") X-10 Y-10 N20: G00 X15 #RPT [N10, N20] (Profil "b") #RPT [[INIT], [END], 2] (Profile "c" und "d") [INIT] G1 G90 X0 Y10 G1 G91 X10 Y10...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.8 Satzvorbereitung unterbrechen, bis ein Ereignis eintritt (#WAIT FOR). Die Anweisung #WAIT FOR unterbricht die Vorbereitung der Sätze, bis die programmierte Bedingung erfüllt ist. Programmierung. Muss alleine im Satz programmiert werden. Bei der Programmierung dieser Anweisung muss die Bedingung für die Wiederaufnahme der Satzvorbereitung definiert werden.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.9 Satzvorbereitungs-Unterbrechung (#FLUSH). Die CNC liest mehrere Sätze über den gerade in der Ausführung stehenden Satz hinaus, um vorher den zu durchlaufenden Bahnverlauf zu berechnen. Diese Vorablesung wird als Satzvorbereitung bekannt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.10 Einzelsatzverarbeitung aktivieren/deaktivieren (#ESBLK/ #DSBLK). D i e A n w e i s u n g e n # E S B L K u n d # D S B L K a k t i v i e r e n u n d d e a k t i v i e r e n d i e Einzelsatzbehandlung.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.11 Aktiviert/deaktiviert das Stoppzeichen (#DSTOP/#ESTOP). Die Anweisung #DSTOP deaktiviert das Stoppsignal, unabhängig davon, ob es vom Bedienfeld (STOP-Taste) oder von der SPS kommt. Die Anweisung #ESTOP aktiviert das Stoppzeichen wieder.
Satz mit Bewegung erkennt. Wenn die SPS das Vorschubhaltesignal deaktiviert, wird die Bewegung der Achsen fortgesetzt. Alle Achsenstopps und -starts erfolgen mit den entsprechenden Beschleunigungs- und Verzögerungsrampen. Auf den von Fagor gelieferten Bildschirmen erscheint der "Freal"-Text der Automatik- und Handbedienungsbildschirme rot, wenn der Feed-Hold aktiv ist. CNCelite...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.13 Satzsprung ($GOTO). Die Anweisung $GOTO setzt die Ausführung des Programms im definierten Satz fort, der sich an einem vorhergehenden oder nachfolgenden Punkt des Programms befinden kann. Die Anweisung $GOTO und der Zielblock müssen sich im gleichen Programm oder Unterprogramm befinden;...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.14 Bedingte Ausführung ($IF). 14.14.1 Bedingte Ausführung ($IF). Ist die Bedingung richtig, werden die zwischen den Anweisungen $IF und $ENDIF eingebetteten Sätze ausgeführt. Ist die Bedingung falsch, geht die Ausführung in dem auf $ENDIF folgenden Satz weiter.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.14.2 Bedingte Ausführung ($IF - $ELSE). Ist die Bedingung richtig, werden die zwischen den Anweisungen $IF und $ELSE eingebetteten Sätze ausgeführt. Ist die Bedingung falsch, führt die Anweisung $IF die eingebetteten Sätze zwischen $ELSE und $ENDIF aus.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.14.3 Bedingte Ausführung ($IF - $ELSEIF). Die Anweisung $IF analysiert die programmierte Bedingung und führt die geschachtelten Sätze zwischen den Anweisungen $IF und $ELSEIF aus. Abarbeitung wird im Satz N120 fortgesetzt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.15 Bedingte Ausführung ($SWITCH). Die Anweisung $SWITCH berechnet den Wert eines Ausdrucks und führt die mit diesem Wert verbundene Gruppe von Sätzen aus (eingebettete Sätze zwischen $CASE und $BREAK).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.16 Satzwiederholung ($FOR). Die CNC wiederholt die Ausführung der eingebetteten Sätze zwischen $FOR und $ENDFOR so oft wie programmiert. Wenn $FOR ausgeführt wird, nimmt ein Zähler den Anfangswert an und erhöht oder verringert seinen Wert entsprechend der definierten Schrittweite, bis er den Endwert erreicht.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierformat. Das Programmformat ist folgendes. $CONTINUE $FOR P1= 1,10,1 · · $IF P0==2 $CONTINUE $ENDIF · · $ENDFOR (Wenn P0=2, eine neue Wiederholung beginnt). CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ328ꞏ...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.17 Bedingte Satzwiederholung ($WHILE). Die CNC wiederholt die Ausführung der eingebetteten Sätze zwischen $WHILE und $ENDWHILE, solange die definierte Bedingung gültig ist. Die Bedingung wird zu Beginn jeder neuen Schleife analysiert. Die Anweisung $BREAK ist optional und erlaubt Ihnen, die Schleife zu beenden, auch wenn die Stop-Bedingung nicht erfüllt ist.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.18 Bedingte Satzwiederholung ($DO). Die CNC wiederholt die Ausführung der geschachtelten Sätze zwischen $DO und $ENDDO, solange die definierte Bedingung gültig ist. Die Bedingung wird am Ende jeder neuen Wiederholung analysiert, während die Satzgruppe wenigstens einmal ausgeführt wird.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 14.19 Ignorieren Sie Fehler beim Ablesen von Variablen. 14.19.1 Aktivieren Sie die Stummschaltung von Fehlern beim Lesen von Variablen. Wenn das Lesen einer Variablen fehlschlägt, erzeugt die CNC einen Fehler und stoppt die Ausführung.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ332ꞏ...
GRAPHIKEN. 15.1 Definieren Sie den Grafikbereich (#DGWZ). Die Anweisung #DGWZ definiert die Größe des Grafikbereichs (Pfadgrafiken) oder die Größe der dargestellten Teile (Volltongrafiken). Es können bis zu vier Teile programmiert werden, entweder primär oder zylindrisch, und jedem Teil können ein oder mehrere Kanäle zugeordnet werden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierung. Zylindrisches Werkstück. Muss alleine im Satz programmiert werden. LongAxisMin LongAxisMax Programmierformat. Das Programmierformat ist das Folgende; zwischen Schlüsseln werden Variablen angezeigt und zwischen eckigen Klammern werden die angezeigt, die optional sind. #DGWZ <CYL>...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiele. Konfiguration. Programmierung. Programmierung vom Kana ꞏ1ꞏ. #DGWZ RECT [...] Programmierung vom Kana ꞏ1ꞏ. #DGWZ CYL Z [...] P1 C1 Programmierung vom Kana ꞏ2ꞏ. #DGWZ CYL Z2 [...] P2 C2 Programmierung vom Kana ꞏ1ꞏ.
LastPiece.stl im Ordner ../Users/Grafdata und ruft es nach dem Aktivieren der neuen Konfiguration wieder auf. • Die von Fagor standardmäßig gelieferten xca-Dateien sind generisch und daher nicht für die Verwendung mit der FCAS-Option geeignet. Die Konfigurationsdateien der Maschine die von Fagor geliefert wird besteht aus einer einzigen Datei, der xca.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 15.3 Verwaltung nicht programmierbarer Achsen, die sich auf die Grafiken auswirken. Mit den Variablen (V.)G.GRAPHAXISPOS[nb] können Achsen verwaltet werden, die im Programm nicht definiert sind, aber Auswirkungen auf die Grafiken haben, wie beispielsweise die Achsen, die den Gegenpunkt und den Tonstab bewegen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ338ꞏ...
Seite 339
UNTERPROGRAMME. Ein Unterprogramm ist eine Anordnung von Sätzen, die zweckmäßig gekennzeichnet von einem Unterprogramm oder vom Programm aus einmal oder mehrmals aufgerufen werden kann. Gewöhnlich werden die Unterprogramme zur Definition einer Anordnung von Operationen oder Verstellungen benutzt, die sich im Programm mehrere Male wiederholen. Die CNC ermöglicht es Ihnen, insgesamt (G180, G380, G500, mit Unterprogramm M- Funktionen, usw.), um sieben Subroutinen pro Block zu laufen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Allgemeine Parameter. Die allgemeinen Parameter werden vom Programm und den Kanal-Unterprogrammen geteilt. Sie können, unabhängig von der Verschachtelungsebene, in der sie sich befinden, in jeglichem Satz des Programms und der Unterprogramme benutzt werden. Gemeinsame Parameter.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.1 Die Ausführung der Unterprogramme erfolgt aus dem RAM- Speicher. Wenn während der Ausführung wiederholt die gleichen Unterprogramme verwendet werden, ist es effizienter wenn die Unterprogramme in den RAM-Speicher der CNC geladen werden, weil so der Zugang zu diesen schneller erfolgt und aus diesem Grund die Ausführungszeit optimiert wird..
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.2 Unterprogrammdefinition. Genau wie der Hauptteil des Programms besteht eine Subroutine aus Kopfteil, Hauptteil und Endfunktion der Subroutine. Anfang des lokalen Unterprogramms. Der Kopfteil der Subroutine ist ein Satz, der aus den Zeichen "%L" gefolgt von einem Leerzeichen und den Namen der Subroutine besteht.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.3 Ausführung der Subroutine Zum Aufruf der Unterprogrammen verfügt Die CNC über folgenden Befehle. Befehl. Aufruftyp. Aufruf an Unterprogramm. Dieser Befehl gestattet nicht, die lokalen Parameter zu initialisieren. Aufruf an Unterprogramm.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.3.1 LL. Aufruf an lokales Unterprogramm. Der Befehl LL bewirkt einen Aufruf eines globalen Unterprogramms. Dieser Aufruftyp gestattet nicht die Initialisierung der lokalen Parameter des Unterprogramms. Programmierformat. Das Programmformat ist folgendes. LL sub Name der Subroutine.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.3.3 #CALL. Aufruf einer lokalen oder globalen Subroutine Die Anweisung #CALL führt einen Aufruf eines lokalen oder globalen Unterprogramms durch. Dieser Aufruftyp gestattet nicht die Initialisierung der lokalen Parameter des Unterprogramms.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.3.4 #PCALL. Aufruf eines lokalen oder globalen Unterprogramms, wodurch die Parameter initialisiert werden. Die Anweisung #PCALL führt einen Aufruf eines lokalen oder globalen Unterprogramms durch. Dieser Aufruftyp gestattet die Initialisierung der lokalen Parameter des Unterprogramms.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.3.5 #MCALL. Aufruf an lokales oder globales Unterprogramm mit modalem Charakter. Die Anweisung #MCALL führt einen Aufruf eines lokalen oder globalen Unterprogramms durch. Dieser Aufruftyp gestattet die Initialisierung der lokalen Parameter des Unterprogramms.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. • Wenn ein Festzyklus aktiviert wird. Ebenen der Verschachtelung der lokalen Parameter. Wenn in der Programmzeile #MCALL die lokalen Parameter initialisiert werden, erzeugt diese Programmzeile eine neue Ebene der Verschachtelung für die lokalen Parameter. Nur 7 Verschachtelungsebenen der Parameter innerhalb der 20 Verschachtelungsebenen der Unterprogramme sind erlaubt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.3.6 #MDOFF. Löschung des modalen Charakters des Unterprogramms. Die Anweisung #MDOFF löscht den modalen Charakter des Unterprogramms. . Programmierformat. Das Programmformat ist folgendes. #MDOFF #MDOFF CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ349ꞏ...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.3.7 #RETDSBLK. Ausführung von Subroutinen als einzigen Satzes. Die Anweisung #RETDSBLK endet im Unterprogramm und annulliert die Behandlung des Einzelsatzes. Programmierformat. Die Anweisung nur im Satz und am Ende des Unterprogramms programmieren. #RETDSBLK #RETDSBLK Wie wird das Unterprogramm aufgebaut?
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.4 #PATH. Festlegung Speicherortes globalen Unterprogramms. Die Programmzeile #PATH legt fest, welches der vorher festgelegte Speicherort der globalen Subroutinen ist. Wenn man beim Aufruf einer globalen Subroutine den Speicherort derselben wird nicht definiert, sucht die CNC nach der Subroutine in der definierte Mappe mit der Programmzeile #PATH.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.5 Abarbeitung des OEM-Unterprogramms. Die CNC gestattet dem Maschinenhersteller die Definition von bis zu 30 Unterprogrammen pro Kanal und deren Zuordnung zu den Funktionen G180 bis G189 und G380 bis G399, so dass ein Kanal bei der Ausführung einer dieser Funktionen das jeweils zugeordnete Unterprogramm zu diesem Kanal ausgeführt wird.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Zusätzliche Information im Satz. Außer der Parameterinitialisierung kann neben diesen Funktionen jeglicher sonstige zusätzliche Informationstyp und selbst Verschiebungen hinzugefügt werden. Diese Information ist vor der Unterprogrammaufruffunktion zu programmieren; andernfalls werden die Daten als Parameterinitialisierung betrachtet.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Wenn in einem Satz mit Bewegung eine Anzahl Wiederholungen mit NR nicht gleich ꞏ0ꞏ einprogrammiert sind, wobei die modale Subroutine aktiviert ist, werden sowohl die Bewegung als auch die Subroutine so oft wiederholt, wie man es in NR angegeben hat. Wenn ein Unterprogramm als modal ausgewählt wurde, wird ein anderes modales OEM- Unterprogramm ausgeführt, das aktuelle Unterprogramm verliert seine Modalität und das neu ausgewählte Unterprogramm wandelt sich in ein modales Programm um.
Benutzerunterprogramm bearbeitet oder geändert wird, die Änderungen beim nächsten Mal, wenn sie ausgeführt werden. Wenn die Version aktualisiert wird, werden nur die Unterprogramme aktualisiert, die von Fagor geliefert wurden, wenn eine dritte Installationsstufe „rename previous version and install completely" ausgewählt wird. Programmierformat.
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G501wird ein zugeordnetes Unterprogramm G501 haben. CNCelite ꞏ ꞏ ꞏ 8058 8060 G599wird ein zugeordnetes Unterprogramm G599 haben. 8065 8070 Unterprogramme, die von Fagor geliefert werden. Unterprogramm. Bedeutung. : 2508 G500 Annullierung der HSC. G501 Aktivierung der HSC für Grobbearbeitungen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Subroutinen definieren. Die CNC führt das Unterprogramm nach der Ausführung der Funktion aus, zu der sie zugeordnet sind. Zur Ausführung des Unterprogramms als einziger Satz, die Anweisungen #ESBLK und # .
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.7 Unterbrechungs-Unterprogramme. Die Unterprogramme für die Unterbrechungen werden vom Hersteller der Maschine definiert und sie werden von der SPS aus ausgeführt. Wenn die SPS die Ausführung eines Unterprogramms anordnet, unterbricht der Kanal die Programmausführung und das entsprechende Unterprogramm für die Unterbrechung wird ausgeführt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.7.1 Die Achsen und Spindel erneut positionieren und zwar von dem Unterprogramm (#REPOS) aus. Die Anweisung #REPOS ist nur innerhalb der Unterbrechungs-Unterprogramme erlaubt und lässt die erneute Positionierung der Achsen und Spindeln zu, bevor dieses Unterprogramm beendet wird.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.8 Unterprogramm für den Start. In jedem Kanal kann der Start der einem Unterprogramm zugewiesenen Ausführung über die [START]-Taste im automatischen Modus ausgelöst werden, der das gesamte Programm ausführt;...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.9 Reset-zugeordnetes Unterprogramm. Auf jedem Kanal kann ein Unterprogramm dem Reset zugewiesen werden, das über die [RESET]-Taste auf der Fernbedienung oder über die Aktivierung der RESETIN- Kennzeichnung gestartet wird. Über dieses Unterprogramm können beispielsweise verschiedene Anfangskonditionen des Reset oder der Maschinenkonfiguration aufzurufen und Operationen/ Modi aktivieren, die Reset deaktivieren, usw.
Unterprogramm. KinCal_End.nc Dem Ende des Kalibrierungszyklus der Kinematik zugewiesenes Unterprogramm. Fagor stellt die leeren Unterprogramme bereit; der Hersteller muss beide Unterprogramme definieren. Eine Aktualisierung der Software verändert die vorhandenen Unterprogramme nicht. Name und Standort der Subroutine. Die Unterprogramme heissen KinCa l_Begin .nc und Kin Cal_End .nc. D iese Unterprogramme sind im Ordner ...\MTB\Sub gespeichert werden.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.11 Unterprogramm im Zusammenhang mit der Anweisung #CAX (Spindel als C-Achse). Der OEM kann der Anweisung #CAX ein Unterprogramm zugeordnet haben, das die CNC zusammen mit dem Befehl ausführt. Der Befehl #CAX OFF führt das Unterprogramm nicht aus.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 16.12 Hilfen für die Subroutinen. 16.12.1 Hilfedateien für die Subroutinen. Jede OEM-Subroutine (G180 bis G189) und jede mit #MCALL oder #PCALL aufgerufene globale Subroutine kann man mit Hilfedateien verbinden, die während der Bearbeitung angezeigt werden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Wo die Hilfedateien gespeichert werden sollen. Der Hersteller der Maschine kann die Hilfedateien im Ordner ..\MTB\SUB\HELP\idioma speichern. Da die Modifikationen im Verzeichnis MTB im Arbeitsmodus „Nutzer” beim Ausschalten der Anlage verschwinden, muss der Anwender seine Hilfedateien im Ordner ..\USERS\HELP\Sprache speichern.
B e i s p i e l f ü r e i n e D a t e i m i t e i n e r L i s t e v o n Unterprogrammen. C:\CNC8070\USERS\SUB\FAGOR.NC SUBROUTINE.NC EXAMPLE.NC POSITIONING.NC...
AUSFÜHRUNG VON SÄTZEN UND PROGRAMMEN. 17.1 Ausführung eines Programms auf einem anderen Kanal (#EXEC). Die Anweisung #EXEC ermöglicht die Ausführung eines Programms auf einem Kanal. Die Ausführung des Programms beginnt mit dem Block, der auf die Anweisung #EXEC folgt. Wenn der Kanal belegt ist, wartet die CNC, bis er frei wird. Kanal ꞏ1ꞏ...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmname. Die Pfad-Definition ist optional. Der Pfad und der Name der Datei müssen in Anführungszeichen stehen. Der Dateiname kann in den Variablen V.G.STRVAR[id] definiert sein. Kanalzahl. Die Programmierung des Kanals ist optional; wenn er nicht programmiert ist oder mit dem Kanal übereinstimmt, der die Anweisung #EXEC ausführt, wird das Programm als Unterroutine ausgeführt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 17.1.1 Verwandte Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus (PRG) dem Werkstückprogramm, aus dem Modus MDI/MDA, von der SPS und (INT) von einer externen Anwendung aus zugegriffen werden. In der Tabelle ist angegeben, ob es sich um einen Lese- (R) oder Schreibzugriff (W) handelt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 17.2 Ausführung eines Blocks auf einem anderen Kanal (#EXBLK). Die Anweisung #EXBLK ermöglicht die Ausführung eines Blocks in einem Kanal. Wenn der Kanal belegt ist, wartet die CNC, bis er frei wird. Nach der Ausführung des Satzes geht der Kanal wieder in den Arbeitsmodus zurück, in dem er sich befand.
ACHSENTRANSFORMATIONEN. 18.1 C-Achse. Eine C-Achse, die mit einer Linearachse interpoliert wird, ermöglicht das Fräsen auf der zylindrischen oder stirnseitigen Oberfläche eines rotierenden Werkstücks. Die CNC ermöglicht es Ihnen, Drehachsen und Spindeln als C-Achsen zu aktivieren. Die Maschine kann mehrere C-Achsen definieren, von denen jedoch nur eine aktiv sein kann. CNCelite 8058 8060 8065 8070...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.1.1 Aktivierung der Spindel als C-Achse (#CAX). Die Anweisung #CAX aktiviert eine Spindel als C-Achse. Sobald dies erst einmal gemacht ist, kann man die Bearbeitungen auf der Stirnfläche oder der Zylinderfläche mit Hilfe der Programmzeilen #FACE oder #CYL einprogrammieren.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Zugang zu Variablen einer Spindel als C-Achse aktiviert. Für den Zugriff auf die Variablen aus dem Teileprogramm oder der MDI verwenden Sie den Namen der C-Achse. Um von der SPS oder einer Schnittstelle auf die Variablen zuzugreifen, verwenden Sie den ursprünglichen Namen der Spindel.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.1.3 Aktivierung der Bearbeitung auf der Vorderfläche (#FACE). Die Anweisung #FACE aktiviert die Bearbeitung auf der Stirnfläche und definiert die Arbeitsebene. Für diesen Bearbeitungstyp kann als C-Achse eine Achse oder eine Spindel benutzt werden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiel für eine Bearbeitung. Bearbeitung einer Stirnfläche auf einer Drehmaschine (XC-Ebene). #FACE [X,C] G90 X0 C-90 G01 Z-10 G01 G42 C-40 F600 G37 I10 X37.5 G36 I10 G36 I15 X12.56 C38.2 G03 X-12.58 C38.2 R15 G01 X-37.5 C0...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.1.4 Annullierung der Bearbeitung auf der Vorderseite (#FACE OFF). Die Anweisung #FACE OFF schaltet die Bearbeitung der Frontfläche aus. Programmierung. Muss alleine im Satz programmiert werden. Programmierformat. Das Programmformat ist folgendes. Die Bearbeitung wird mit der Anweisung #FACE deaktiviert und folgendermaßen ausgeführt: #FACE OFF...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.1.5 Aktivierung der Bearbeitung auf der zylindrischen Oberfläche (#CYL). Die Anweisung #CYL aktiviert die Bearbeitung auf der Zylinderfläche und definiert die Arbeitsebene. Für diesen Bearbeitungstyp kann als C-Achse eine Achse oder eine Spindel benutzt werden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. • Die Bewegungen der C-Achse werden in Millimetern oder Zoll programmiert, als ob es sich um eine Linearachse handeln würde. Die CNC errechnet die entsprechende Winkelverschiebung. Nullpunktverschiebungen (G54 bis G59 und G159). •...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. #CYL [Y,B,Z20] G90 G01 Y70 B0 G91 Z-4 G90 B15.708 G36 I3 Y130 B31.416 G36 I3 B39.270 G36 I3 Y190 B54.978 G36 I3 B70.686 G36 I3 Y130 B86.394 G36 I3 B94.248 G36 I3...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.1.7 Verwandte Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus (PRG) dem Werkstückprogramm, aus dem Modus MDI/MDA, von der SPS und (INT) von einer externen Anwendung aus zugegriffen werden. Nur-Lese-Zugriff (R).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.2 Geneigte Achse. Die Transformation der Winkelachse (oder gekippten Achse) ermöglicht das Verschieben einer nicht orthogonalen Achse (nicht im 90° Winkel) durch Programmierung und Anzeige i h r e r K o o r d i n a t e n i n e i n e m o r t h o g o n a l e n S y s t e m . D i e s e F u n k t i o n i s t f ü r Runddrehmaschinen und Rundschleifmaschinen gedacht, bei denen die Einstechachse (normalerweise X) nicht 90º...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.2.1 Aktivierung der Winkelumwandlung (#ANGAX ON). Mit der Anweisung #ANGAX ON wird die Winkeltransformation aktiviert. Bei der aktiven Transformation werden die Verschiebungen auf den orthogonalen Achsen programmiert. Die angezeigten Abmessungen sind die der orthogonalen Achsen. Programmierung.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.2.2 Aufhebung der Winkeltransformation (#ANGAX OFF). Die Anweisung #ANGAX OFF hebt die Winkeltransformation auf. Wenn die Transformation aufgehoben wird, werden die Verschiebungen auf den realen Achsen programmiert. Die angezeigten Abmessungen sind die der realen Achsen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.2.3 Unterbrechung der Winkelumwandlung (#ANGAX SUSP). Die Anweisung #ANGAX SUSP friert die Winkeltransformation ein (setzt sie aus). Diese Funktion ermöglicht die Programmierung einer Bewegung auf der geneigten Achse. Im Bewegungssatz muss nur die geneigte Achse programmiert werden;...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.2.4 Verwandte Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus (PRG) dem Werkstückprogramm, aus dem Modus MDI/MDA, von der SPS und (INT) von einer externen Anwendung aus zugegriffen werden. Nur-Lese-Zugriff (R).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.3 Tangentiale Steuerung. Die Tangentialkontrolle macht es möglich, dass eine Rotationsachse immer dieselbe Ausrichtung hinsichtlich des programmierten Weges behält. Der Bahnverlauf der Bearbeitung wird in den Achsen der aktiven Ebene definiert. Sobald erst einmal die Tangentialkontrolle aktiv ist, ist es nicht erlaubt, die tangentiale Achse weder manuell noch durch das Programm zu bewegen;...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.3.1 Aktivierung der tangentialen Steuerung (G45 / #TANGCTRL ON). Die CNC bietet zwei Möglichkeiten, die tangentiale Steuerung zu aktivieren: über die Funktion G45 oder die Anweisung #TANGCTRL ON. Beide Programmmodi sind äquivalent, man kann sie im gleichen Werkstückprogramm kombinieren.
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Bei linearähnlichen Achsen dreht die tangentiale Steuerung die Achse in der Regel immer in die gleiche Richtung. Um das Erreichen der Verfahrweggrenze zu vermeiden, verfügt Fagor Automation über eine Anwendung zur Vorverarbeitung der Programme und zur Ausrichtung der Achse in die entgegengesetzte Richtung, wenn dies erforderlich ist.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Funktion der Tangentialkontrolle. Immer wenn die Tangentialkontrolle aktiviert wird, geht die CNC-Kontrolle folgendermaßen vor: Die CNC richtet die tangentiale Achse in Bezug auf den ersten Bahnverlauf aus. Bewegung der Achsen der Ebene. Die tangentiale Achse behält die Ausrichtung in Bezug auf den Bahnverlauf während der gesamten Strecke bei.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.3.2 Deaktivierung der tangentialen Steuerung (G45 / #TANGCTRL OFF). Die CNC bietet zwei Möglichkeiten, die tangentiale Steuerung zu deaktivieren: mit der Funktion G45 oder der Anweisung #TANGCTRL OFF. Beide Programmmodi sind äquivalent, man kann sie im gleichen Werkstückprogramm kombinieren.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.3.3 Tangentiale Steuerung einfrieren (G145 / #TANGCTRL SUSP). Die CNC bietet zwei Möglichkeiten zum Einfrieren der tangentialen Steuerung: mit der Funktion G145 oder der Anweisung #TANGCTRL SUSP. Das Anhalten der Tangentialkontrolle ist eine besondere Löschung, bei der die CNC den programmierten Winkel gespeichert behält.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.3.4 Entfrieren der tangentialen Steuerung (G145 / #TANGCTRL RESUME). Die CNC bietet zwei Möglichkeiten zum Einfrieren der tangentialen Steuerung: mit der Funktion G145 oder der Anweisung #TANGCTRL RESUME. Programmierung.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.3.5 Verwandte Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus (PRG) dem Werkstückprogramm, aus dem Modus MDI/MDA, von der SPS und (INT) von einer externen Anwendung aus zugegriffen werden. Nur-Lese-Zugriff (R).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.4 Virtuelle Achse des Werkzeugs. Die virtuelle Werkzeugachse wird an einer fiktiven Achse definiert, die sich immer in die Richtung bewegt, in der das Werkzeug ausgerichtet wurde. Diese Achse ermöglicht die Bewegung in der Werkzeugrichtung, wenn dieses nicht gegenüber den Achsen ausgerichtet wurde, wenn sich diese nicht in jeglicher anderen Ausrichtung, in Abhängigkeit der birotativen bzw.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.4.1 Aktivierung der virtuellen Achse des Werkzeugs (#VIRTAX ON). Die Anweisung #VIRTAX gestattet die Aktivierung der virtuellen Achse des Werkzeugs. Programmierung. Muss alleine im Satz programmiert werden. Programmierformat. Das Programmierformat ist das Folgende;...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Ändern Sie die Durchgangstiefe mit der Funktion G201. Wenn die Funktionen #VIRTAX und G201 im laufenden Programm aktiv sind, kann die virtuelle Werkzeugachse gleichzeitig mit der Programmausführung bewegt werden. Bahnverlauf der Bearbeitung.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.4.3 Verwandte Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus (PRG) dem Werkstückprogramm, aus dem Modus MDI/MDA, von der SPS und (INT) von einer externen Anwendung aus zugegriffen werden. Nur-Lese-Zugriff (R).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.5 Parallele Achsen. Diese Kinematik ermöglicht das Arbeiten mit Achsen, die die gleiche physikalische Richtung haben und auf das Werkzeug wirken. CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ398ꞏ...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.5.1 Aktivierung der Parallelachse (#PARALAX). Mit der Anweisung #PARALAX können Sie eine parallele Achsenkinematik aktivieren. Programmierung. Muss alleine im Satz programmiert werden. Programmierformat. Das Format der Programmierung ist das Folgende; zwischen Schlüsseln werden die Variablen angezeigt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.5.2 Deaktivierung der Parallelachse (#PARALAX OFF). Die Anweisung #PARALAX deaktiviert eine oder alle parallelen Achsenkinematiken. Programmierung. Muss alleine im Satz programmiert werden. Programmierformat. Das Format der Programmierung ist das Folgende; zwischen Schlüsseln werden die Variablen angezeigt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.6 Elektronische Achskopplung. Die CNC gestattet die elektronische Kopplung zweier Achsen untereinander, so dass die Verschiebung einer davon (Slave) der Verschiebung der Achse untergeordnet wird, an die sie gekoppelt wurde (Master). 18.6.1 Aktivierung der elektronischen Achskopplung (#LINK).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.6.2 Deaktivierung der elektronischen Achskopplung (#UNLINK). Die Anweisung #UNLINK deaktiviert alle elektronischen Achskopplungen. Das Verhalten der Achskopplung nach der Ausführung von M02/M30, nach einem Notfall oder nach einem Reset hängt von dem Parameter LINKCANCEL ab.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 18.7 Achsen und Spindeln parken/entparken. Wenn eine Achse oder Spindel geparkt wird, steuert die CNC sie nicht (sie ignoriert die Signale des Reglers, Auffangsystem usw.), da sie davon ausgeht, dass sie in der neuen Maschinenkonfiguration nicht vorhanden ist.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. • Wenn beim Parken der Spindeln nur noch eine Spindel im Kanal vorhanden ist, ist dies die Master-Spindel. • Wenn man beabsichtigt, eine schon in Ruhestellung befindliche Achse oder Spindel in Ruhestellung zu bringen, wird die Programmierung ignoriert.
KINEMATISCH UND KOORDINATEN- TRANSFORMATION Bearbeitung in 3+2 Achsen. Bei der 3+2-Achsen-Bearbeitung programmieren Sie zuerst eine geschwenkte Ebene, dann orientieren Sie das Werkzeug und/oder das Werkstück so, dass es senkrecht zur Ebene oder in einem beliebigen Winkel steht (2 Achsen der Spindel und/oder des Tisches) und führen schließlich das Programm aus, als ob es sich um eine 3-Achsen-Bearbeitung handelt.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Befehl. Bedeutung. #CSROT ON Die Orientierung des Werkzeugs im Werkstückkoordinatensystem aktivieren. #CSROT OFF Die Ausrichtung des Werkzeuges im Werkstückkoordinatensystem annullieren, und somit kann die Orientierung des Werkzeugs in das Maschinenkoordinatensystem aktiviert werden.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.1 Koordinatensysteme. Wenn keine Transformation durchgeführt wurde und sich die Spindel in der Ruheposition befindet, stimmen die drei Koordinatensysteme überein. X Y Z Maschinenkoordinatensystem. X' Y' Z' Werkstückkoordinatensystem. X"...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.2 Verschiebung in schiefer Ebene Schiefe Ebene definieren. Geneigten Ebene auf jeder Ebene im Raum, die aus der Transformation von Koordinaten für die ersten drei Achsen des Kanals (in den folgenden Beispielen, XYZ) bezeichnet. Die CNC gestattet die Auswahl einer jeglichen Raumebene und die Durchführung von Bearbeitungen darin.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.3 Werkzeugausrichtung und Maßanzeige. Die Orientierung des Werkzeugs und/oder des Werkstücks in einem beliebigen Winkel bedeutet, dass die CNC die Abmessungen der Werkzeugspitze neu berechnen muss, und dies kann entweder mit #RTCP oder #KIN [TIP] erfolgen. Ohne RTCP.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.4 Kinematikauswahl (#KIN ID). Für das Arbeiten mit Koordinatentransformation muss angegebenen werden, welche Kinematik benutzt wird. Der OEM kann bis zu 6 Kinematiken konfiguriert haben. Die von der CNC standardmäßig angenommene Kinematik (beim Einschalten, nach Ausführung von M02, M30 oder nach Reset) hängt von der OEM-Konfiguration (Parameter KINID) ab.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. TIP und RTCP-Befehl. C-Achsen-Bearbeitung. Der TIP-Befehl aktualisiert die Abmessungen der Werkzeugspitze auch dann, wenn die Kinematik ohne aktiven RTCP rotiert. Ohne RTCP richtet die CNC das Werkzeug aus, indem sie die Position der Spitze ändert, ohne jedoch die Abmessungen zu aktualisieren.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.4.1 Übersicht über die Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus (PRG) dem Werkstückprogramm, aus dem Modus MDI/MDA, von der SPS und (INT) von einer externen Anwendung aus zugegriffen werden. Die Tabelle gibt für jede Variable an, ob ein Lesezugriff (R) oder ein Schreibzugriff (W) möglich ist.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.5 Koordinatensysteme (#CS) (#ACS) Der EDISIMU-Modus verfügt über einen Editor, der die Programmierung von schiefen Ebenen erleichtert. Beachten Sie die Bedienungsanleitung. Es gibt zwei Arten von Koordinatensystemen; Bearbeitung (#CS) und Aufspannung (#ACS). Beide Anweisungen benutzen das gleiche Programmierformat und können unabhängig voneinander oder gemeinsam eingesetzt werden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Durchzuführender Arbeitsgang. Befehl. Bedeutung. #CS DEF [{n_cs}][...] Formate zur Definition und Speicherung (ohne #ACS DEF [{n_acs}][...] Aktivierung) des Koordinatensystems. Der Befehl "DEF" definiert ein Koordinatensystem und speichert es in der programmierten CS/ACS-Nummer. Wenn das CS/ACS-Koordinatensystem bereits existiert, wird es durch diese Anweisungen neu definiert.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. #CS DEF ACT [2] Übernimmt und speichert das aktuelle Koordinatensystem als CS2). #CS ON (Aktiviert den zuletzt gespeicherten Koordinatensystem) #CS ON [2] (Aktiviert das CS2-Koordinatensystem) #CS ON [MODE 1,0,15,5,30,15,4.5] (Definiert und aktiviert ein neues Koordinatensystem) #CS ON [2] [MODE 1,0,15,5,30,15,4.5] (Ein neues Koordinatensystem wie CS2 definieren, speichern und aktivieren)
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Überlegungen zu beiden Funktionen. Beide Koordinatensysteme (#CS und #ACS) bleiben nach einem Reset oder nach M02 oder M30 aktiv. Beim Einschalten behält die CNC das Koordinatensystem bei oder hebt es auf, wie vom OEM definiert (Parameter CSCANCEL).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.5.1 Irgendein Koordinatensystem definieren (MODE1). Modus zum Definieren einer geneigten Ebene durch Drehen zuerst um die erste Achse des Teils, dann um die zweite Achse der neuen Ebene und schließlich um die dritte Achse der neuen Ebene.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.5.2 Irgendein Koordinatensystem definieren (MODE2). Dieser Modus definiert in Kugelkoordinaten eine schräge Ebene, die sich zuerst um die dritte Achse des Teils, dann um die zweite Achse der neuen Ebene und schließlich um die dritte Achse der neuen Ebene dreht.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Drehen um die dritte Achse der neuen Ebene (Z'), angegeben durch "rot3". In der Abbildung wird das neue aus dieser Transformation resultierende Koordinatensystem als X''' Y'' Z' bezeichnet, da die Achsen X, Y gedreht wurden. CNCelite 8058 8060 8065 8070...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.5.3 Irgendein Koordinatensystem definieren (MODE3). Auf diese Weise wird durch den Winkel zwischen der Ebene relativ definiert die geneigte Ebene mit den ersten und zweiten Achsen (X Y ) des Maschinenkoordinatensystem. Programmierung.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. align=0 align=1 CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ421ꞏ...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.5.4 Irgendein Koordinatensystem definieren (MODE4). Auf diese Weise wird durch den Winkel zwischen der Ebene relativ definiert die geneigte Ebene mit den ersten und dritten Achsen (X Z ) des Maschinenkoordinatensystem. Programmierung.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. align=0 align=1 CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ423ꞏ...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.5.5 Irgendein Koordinatensystem definieren (MODE5). Auf diese Weise wird durch den Winkel zwischen der Ebene definiert die geneigte Ebene mit den ersten und dritten Achsen (Y Z ) des Maschinenkoordinatensystem. Programmierung.
Seite 425
P r o gramm i eru ng s han db uc h. align=0 align=1 CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ425ꞏ...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.5.6 Irgendein Koordinatensystem definieren (MODE6). Zur Benutzung dieser Definition muss bei der Einarbeitung der Maschine die Position als Ruheposition der Spindel festgelegt werden, die das Werkzeug belegt, wenn es parallel zur Z-Achse der Maschine steht.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierung. Muss alleine im Satz programmiert werden. Programmierformat. Das Programmierformat ist das Folgende; zwischen Schlüsseln werden Variablen angezeigt und zwischen eckigen Klammern werden die angezeigt, die optional sind. #CS DEF [MODE 6, {v1}, {v2}, {v3}, <{rot1}><, FIRST/SECOND>] #ACS DEF [MODE 6, {v1}, {v2}, {v3}, <{rot1}><, FIRST/SECOND>] {v1}...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.5.7 Irgendein Koordinatensystem definieren (MODE7). Modus zum Definieren einer geneigten Ebene durch Drehen zuerst um die dritte Achse des Teils, dann um die zweite Achse der neuen Ebene und schließlich um die erste Achse der neuen Ebene.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.5.8 45°-Spindeln vom Typ Hurón Für die Spindeln vom Typ Hurón gibt es in dem Moment zwei Lösungen, wenn das Werkzeug lotrecht zur neuen Arbeitsebene ausgerichtet wird. • Die erste Lösung ist diejenige, bei der eine kleine Bewegung der Hauptdrehachse des am nächsten zum Stößel gelegen Gelenks oder des entfernsten vom Nullpunkt gelegenen Werkzeugs erfolgt.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Zur Positionierung, damit das Werkzeug senkrecht zur definierten Ebene steht, müssen die Masc hi ne nk oo rdi n ate n ( #MC S) u m ge se tzt we rd en , da CN C d i e L ös un g i n Maschinenkoordinaten oder über die Instruktion #TOOL ORI und die Bewegung einer Achse angibt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.5.9 Wie mehrere Koordinatensysteme kombiniert werden. Für die Konstruktion neuer Koordinatensysteme können bis zu 10 ACS und CS Koordinatensysteme untereinander kombiniert werden. Zum Beispiel kann die Neigung ACS, die eine Einspannung am Teil herbeiführt, mit dem Koordinatensystem CS kombiniert werden, das die geneigte Ebene des Werkstücks definiert, dass bearbeitet werden soll.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Die Anweisungen #ACS OFF und #CS OFF deaktivieren jeweils die zuletzt aktivierte #ACS oder #CS. N100 #CS ON [1] (CS[1]) N110 #ACS ON [2] (ACS[2] + CS[1]) N120 #ACS ON [1] (ACS[2] + ACS[1] + CS[1]) N130 #CS ON [2] (ACS[2] + ACS[1] + CS[1] + CS[2])
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.6 Werkzeug senkrecht zur Ebene (#TOOL ORI) Die Anweisung #TOOL ORI gestattet die senkrechte Positionierung des Werkzeugs zur Arbeitsebene. Nach der Ausführung dieser Anweisung positioniert sich das Werkzeug senkrecht zur Ebene und parallel zur dritten Achse des aktiven Koordinatensystems im ersten nachfolgend programmierten Verschiebungssatz.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Das folgende Beispiel zeigt, wie 3 Bohrungen mit unterschiedlicher Neigung in der gleichen Ebene vorgenommen werden: #CS ON [1] [MODE ..] (Schiefe Ebene definieren) #TOOL ORI (Werkzeug senkrecht zur geneigten Ebene; Anforderung) G1 G90 X{P1} Y{P1} Z{P1+5} (Verschiebung zu Punkt P1) (Die Spindel orientiert sich bei dieser Verschiebung senkrecht zur Ebene)
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.7 Arbeit mit RTCP (Rotating Rool Center Point) Der RTCP stellt eine Längenkompensation im Raum dar. Die RTCP gestattet die Änderung der Werkzeugorientierung ohne Änderung der Position, die die Werkzeugspitze auf dem Werkstück einnimmt.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. • Die RTCP-Funktion kann nicht angewählt werden, wenn die Funktion TLC aktiv ist. • Bei RTCP-Umwandlung aktiv, lässt die CNC keine Änderung der aktivierten Kinematik (#KIN ID) zu. •...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.7.1 Aktivieren Sie den RTCP (außer bei Kinematik 52, Tisch+Spindel). Die Anweisung #RTCP ON aktiviert das RTCP. Bei der Programmierung dieser Anweisung ändert die CNC die Ausrichtung des Werkzeugs, ohne die von seiner Spitze eingenommene Position zu ändern.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.7.2 Aktivieren Sie den statischen/dynamischen RTCP in der Kinematik 52 (Tisch+Spindel). Die Anweisung #RTCP ON aktiviert das RTCP. Bei Spindel+Tisch-Kinematiken definiert diese Anweisung den zu verwendenden Teil der Kinematik (Tisch oder Spindel) und den Typ des RTCP (statisch oder dynamisch).
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. #RTCP ON (Die CNC pflegt die neueste Programmierung) #RTCP ON [CLEAR] (Aktivierung des RTCP gemäß den in den Maschinenparametern definierten Werten) #RTCP ON [HEAD=DYN, TABLE=OFF] (Dynamische RTCP-Verarbeitung in der Spindelkinematik) (Die Position des Tisches wird nicht berücksichtigt.) Bemerkungen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.7.3 Die RTCP deaktivieren. Die Anweisung #RTCP OFF deaktiviert die RTCP. Programmierung. Muss alleine im Satz programmiert werden. Programmierformat. Das Programmformat ist folgendes. #RTCP OFF #RTCP OFF CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.7.4 Programmierbeispiele. Beispiel 1. Kreisinterpolation unter fester Beibehaltung der Werkzeugorientierung. • Satz N20 wählt die Ebene ZX (G18) und positioniert das Werkzeug an den Anfangspunkt (30,90). • Satz N21 aktiviert die RTCP-Transformation. •...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiel 3. Bearbeitung eines Profils. G18 G90 Wählt Ebene ZX (G18) #RTCP ON (RTCP-Transformation aktivieren) G01 X40 Z0 B0 F1000 (Positionieren des Werkzeugs auf X40 Z0 und orientiert es dabei auf 0º) X100 (Verschiebung auf X100 mit auf (0º) orientiertem Werkzeug) B-35...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.8 Korrigieren Sie die impliziten Längskompensation des Werkzeu- ges im Programm (#TLC). Die durch CAD-CAM-Pakete erstellten Programme berücksichtigen die Werkzeuglänge und erstellen die der Werkzeugbasis entsprechenden Koordinaten. Die Anweisung #TLC muss benutzt werden, wenn das Programm mit einem CAD-CAM-Programm erstellt wurde und die CNC kein Werkzeug mit den gleichen Abmessungen zur Verfügung steht.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.9 Entfernen Sie das Werkzeug vom Werkstück, nachdem Sie die Ebene verloren haben. Wenn die CNC unerwartet ausgeschaltet wird, kann die aktive geschwenkte Ebene verloren gehen. Befindet sich das Werkzeug im Werkstück, zu dessen Rückzug in folgenden Schritten vorgehen: Wählen Sie die verwendete Kinematik aus.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.10 Die Orientierung des Werkzeugs im Werkstückkoordinatensy- stem. Derzeit in der CNC, um eine aktive kinematische Werkzeug zu führen, muss man die Winkel der Rundachsen programmieren (die Positionen der Einnahme dieser Achsen). Diese Aussage können Sie zur Werkzeugorientierung im Programm definiert hinzufügen, aufgrund der schiefen Ebene definiert die Orientierung;...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.10.2 Setzen Sie die Werkzeugausrichtung außer Kraft. Die Anweisung #CSROT OFF deaktiviert die Programmierung der rotativen Achsen der Kinematik im Koordinatensystem ACS/CS aktiv, und ermöglichen die Programmierung dieser Achsen im Maschinenkoordinatensystem. Nach dem Ausführen M30 und nach einem Reset der Programmierung der Drehachsen der Kinematik ist auch in dem Koordinatensystem des Werkstücks deaktiviert.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.10.3 Verwalten von Diskontinuitäten in der Orientierung der Drehachsen. Normalerweise, das Verfahren der Ausrichtung der Achsen ergeben zwei mögliche Lösungen der Positionierungsdrehachsen für eine gegebene Orientierung des Werkzeugs. Die CNC wendet die eine, die auf dem kürzesten Weg in Bezug auf die aktuelle Position ergibt.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. CNC-Aktion, Sobald eine Diskontinuität gefunden wird. Diese Werte definieren, was zu tun, wenn die CNC eine Diskontinuität ist. Befehl. Bedeutung. FEHLER Einen Fehler zeigen und Ausführung stoppen. WARNING Eine Warnung anzuzeigen und die Programmausführung unterbrechen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.10.4 Bildschirm, um die gewünschte Lösung auswählen. Wenn die Anweisung #CSROT mit der Option WARNING (eine Warnung zeigen und die Ausführung unterbrechen) programmiert, zeigt die CNC den folgenden Bildschirm für den Benutzer, um die Lösung zu wählen, um sowohl die Position des Blocks am Anfang und am Ende aufgebracht werden.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.10.5 Beispiel der Ausführung. Anwahl einer Lösung. Zum Beispiel, soll Spindel-Kinematik Typ CB. Das Programm wird ab einen Kreis in der Ebene XZ. N1 X.. Y.. Z.. C0 B0 N2 X..
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.11 Auswahl von Drehachsen, die das Werkzeug Typ 52 kinematisch positionieren. Ab der Version v.6.21.10 berücksichtigt die CNC nicht die nicht programmierten Achsen des Tisches. Die maximale kinematische 52 weist zwei Drehachsen in der Spindel und zwei Drehachsen auf den Tisch, was bedeutet, dass es bis zu 4 Drehachsen sein, um das Werkzeug auf dem Werkstück zu führen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Eigenschaften der Funktion und Einfluss des Resets, des Ausschaltens und der Funktion M30. Beim Einschalten, nach der Ausführung von M02 oder M30 und nach einem Notfall oder einem Reset nimmt die CNC die Standardwerte an. CNCelite 8058 8060 8065 8070...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.12 Umwandlung des derzeitigen Werkstücknullpunkts angesichts der Position des Kinematiktisches. In der kinematischen 7-Achs-Spindel-Tisch-oder 5-Achsen-Tisch, ohne Drehung des Koordinatensystems, kann es notwendig sein, einen Werkstücknullpunkt mit den Achsen der Tabelle in jeder beliebigen Position zu ergreifen, um es später zu verwenden, wenn Sie die RTCP-Kinematik mit der Option der Beibehaltung des Werkstücknullpunktes ohne Drehung des Koordinatensystems aktiviert wird.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.12.1 Verfahren zum Speichern eines Werkstücknullpunktes mit den Achsen der Tabelle in jeder Position. Die folgenden Schritte gelten sowohl für die Kinematik des Typ 51 Tisch, die Kinematik der Tisch-Spindel Typ 52 und Standardtabellen TDATA17 = 1 Parameter.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.12.2 Beispiel, um den Werkstücknullpunkt ohne Drehen konstant zu halten. Das folgende Beispiel zeigt eine mögliche Abfolge von Schritten zum gemessenen Werkstücknullpunkt bewahrt und nach der Aktivierung der RTCP mit der Option der Beibehaltung des Werkstücknullpunktes ohne Drehung des Koordinatensystems wiederhergestellt werden.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 19.13 Zusammenfassung zugeordneten Variablen Kinematiks. Auf die folgenden Variablen kann aus (PRG) dem Werkstückprogramm, aus dem Modus MDI/MDA, von der SPS und (INT) von einer externen Anwendung aus zugegriffen werden. Die Tabelle gibt für jede Variable an, ob ein Lesezugriff (R) oder ein Schreibzugriff (W) möglich ist.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Variablen, die die Position der Drehachsen der Kinematik(2) in Zusammenhang stehen. Variablen, die die Position angeben, die die Drehachsen der Kinematik einnehmen müssen, um das Werkzeug senkrecht zur definierten geneigten Arbeitsebene zu stellen. Sie sind von großer Hilfe, wenn die Spindel nicht völlig angetrieben ist (monodrehende oder Handspindeln).
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Zur Positionierung, damit das Werkzeug senkrecht zur definierten Ebene steht, müssen Maschinenkorrdinaten umgesetzt werden, da CNC die Lösung in Maschinenkoordinaten oder über die Instruktion #TOOL ORI und die Bewegung einer Achse angibt. Option 1.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Variablen. (V.)[ch].G.CSROTF2[2] R(*) Position (Maschinenkoordinaten) für die erste Kinematik-Drehachse am Ende des Satzes berechnet, für Lösung 2 #CSROT Modus. Einheiten. Grad. (V.)[ch].G.CSROTS2[1] R(*) Position (Maschinenkoordinaten) für die zweite Kinematik-Drehachse am Anfang des Satzes berechnet, für Lösung 2 #CSROT Modus..
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Variablen. (V.)[ch].G.CSROTT[2] R/W(*) Position (Maschinenkoordinaten), die durch den dritten kinematischen Drehachse am Ende des Satzes belegt werden, für Modus #CSROT. Einheiten. Grad. (V.)[ch].G.CSROTO[1] R/W(*) Position (Maschinenkoordinaten), um die vierte Drehachse zu Beginn des Satzes besetzen, für #CSROT Modus.
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(Betrieb CONTERROR) oder der Bearbeitungsvorschub (Betrieb FAST). Der Bearbeitungsbetrieb laut Default ist in dem Parameter HSCDEFAULTMODE definiert, wofür Fagor den Betrieb SURFACE als Default anbietet. Die sehr hochentwickelten Algorithmen des Betriebs SURFACE führen dazu, dass die Bearbeitung viel genauer ist.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 20.1 Empfehlungen für die Bearbeitung. A u s w a h l d e s M e s h - F e h l e r s i n d e r C N C u n d i n d e r C A M - Nachbearbeitung Die CNC gibt, wie erwähnt, einen Fehler zwischen das programmierte Werkstück und die niemals über dem programmierten Wert liegende Resultierende ein.
Art und Weise, wenn die CNC eine dieser Funktionen ausführt, wird das zugeordnete Unterprogramm ausgeführt. Die Unterprogramme G500 und G501 werden von Fagor vorher eingestellt, um die HSC im Betrieb SURFACE (von Fagor empfohlener Betrieb) zu deaktivieren bzw. aktivieren. Beide Unterprogramme können durch den Benutzer geändert werden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Unterprogramm G500 geliefert von Fagor (kann durch den Benutzer geändert werden). ; ----------------------------------------- ; ----------------------------------------- ; HSC ACTIVATION ; OPTIONAL PARAMETERS ; E - CONTOUR TOLERANCE ; A - % ACCELERATION ;...
Alternativbeispiel zu den Funktionen G500-G501 die von Fagor geliefert werden. Die Unterprogramme G500 die von Fagor geliefert werden können durch den Benutzer geändert werden. Anschließend wird ein anderes Beispiel zur Aktivierung bzw. Deaktivierung von HSC gezeigt, indem drei Unterprogramme verwendet werden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiel des Unterprogramms G500. HSC im Modus FAST aktivieren. ;------------------------------------------------------------------------- ;------------------------------------------------------------------------- ; HSC ROUGHING ACTIVATION ; E - Contour Tolerance ; A - % Acceleration ;------------------------------------------------------------------------- ;------------------------------------------------------------------------- #ESBLK #HSC OFF #PATHND ON $IF V.C.PCALLP_A...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 20.3 Modus HSC SURFACE. Optimierung der Oberflächenstruktur. Dies ist der empfohlene Arbeitsmodus. In diesem Betrieb wird das Geschwindigkeitsprofil anhand von intelligenten Algorithmen optimiert, die Änderungen bei der Krümmung feststellen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. HSC-Modus. Es muss nur der Arbeitsbetrieb ausgesucht werden, wenn dieser nicht der Defaultbetrieb ist (Parameter HSCDEFAULTMODE). Maximal zulässiger Fluchtungsfehler. Der Befehl definiert den maximal zulässigen Konturenfehler zwischen dem programmierten Bahnverlauf und der ergebene Bahn (Millimeter oder Zoll).
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. der Konturenfehler). Wenn vorher kein HSC Betrieb programmiert wurde, nimmt die CNC die Defaultwerte für die Befehle, die nicht programmiert werden. Beispiel 1. #HSC ON [CONTERROR, E0.050] · #HSC ON [SURFACE] (Mesh-Fehler = 0.050) Befehle RE, SF und AXF.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 20.4 HSC-Betrieb CONTERROR. Optimierung des Konturfehlers. Ausgehend von dieser Anweisung,ändert die CNC die Geometrie anhand von intelligenten Algorithmen, die zum Entfernen von unnötigen Punkten dienen und automatischen Erzeugung von Polynomen dienen. . Auf diese Weise wird die Wegstrecke mit einem variablen Vorschub zurückgelegt, der eine Funktion der Krümmung und der Parameter (einprogrammierte Beschleunigung und einprogrammierter Vorschub) darstellt, aber die vorgegebenen Fehlergrenzwerte werden dabei nicht überschritten.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Programmierung ist optional; wird dieser nicht programmiert, nimmt die CNC den Winkel an, der im Maschinenparameter CORNER definiert wurde. Maximaler Fehler bei den Drehachsen. Der Befehl RE definiert den Fehler in allen linearen Drehachsen (außer die ersten drei Achsen des Kanals).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 20.5 HSC-Betrieb FAST. Optimierung des Bearbeitungsvorschubs. Trotz der Empfehlungen für die Erzeugung von Programmen bei der CAM-Programmierung, ist es möglich, Programme zu haben, die bereits erzeugt wurden, wobei die Kontinuität zwischen dem Fehler der CAM, der Satzgröße und dem Fehler aufgrund der HSC-Funktion nicht weitergeht.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Maximaler Winkel für scharfe Ecken. Der Befehl CORNER definiert den maximalen Winkel zwischen zwei Bahnverläufen (zwischen 0º und 180º), unter diesem bearbeitet die CNC im Betrieb scharfe Ecken. Dessen Programmierung ist optional;...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 20.6 Annullierung des HSC-Modus. Die Annullierung des HSC-Modus wird mit dem Befehl #HSC OFF. HSC-Betrieb wird auch deaktiviert, wenn eine der Funktionen G05, G07 oder G50 programmiert wird. Die Funktionen G60 und G61 aktiviert man nicht im HSC-Modus.
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ANZEIGE VON MELDUNGEN, WARNUNGEN UND FEHLERN. Die Anzeige von Meldungen an Punkten des Programms, die der Bediener als wichtig erachtet, z. B. zu Beginn jedes Arbeitsgangs, erleichtert die Nachverfolgung des Fortschritts bei der Ausführung. Die CNC zeigt jeweils nur die zuletzt ausgegebene Meldung an. In Kombination mit der Funktion M0 (Unterbrechung des Programms) können die Meldungen außerdem genutzt werden, um den Bediener zu einer Handlung aufzufordern.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 21.1 #ERROR. Anzeigen eines Fehlers auf dem Bildschirm. Die Anweisung #ERROR stoppt die Ausführung des Programms und zeigt den angegebenen Fehler am Bildschirm an. Der Fehler kann anhand eines Textes oder einer Nummer als Verweis auf die Fehlerliste der CNC, des OEM oder des Benutzers definiert werden.
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Überlegungen. Eigene Texte von Fagor und Texte vom OEM/USER. Die Fehler und Warnungen von 0 bis 9999 sowie von 23000 bis 23999 sind für Fagor reserviert. Die Fehler und Warnungen von 10000 bis 20000 stehen dem OEM und dem Benutzer zur Erstellung eigener Texte zur Verfügung. Siehe "21.6 Datei cncError.txt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 21.2 #WARNING / #WARNINGSTOP. Anzeigen einer Warnung auf dem Bildschirm. Die Anzeige von Hinweismeldungen auf dem Bildschirm kann man mit Hilfe der Programmzeilen #WARNINGSTOP oder #WARNUNG programmieren, je nachdem, ob man eine Unterbrechung der Programmausführung wünscht oder nicht.
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Überlegungen. Eigene Texte von Fagor und Texte vom OEM/USER. Die Fehler und Warnungen von 0 bis 9999 sowie von 23000 bis 23999 sind für Fagor reserviert. Die Fehler und Warnungen von 10000 bis 20000 stehen dem OEM und dem Benutzer zur Erstellung eigener Texte zur Verfügung. Siehe "21.6 Datei cncError.txt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 21.3 #MSG. Anzeigen einer Meldung auf dem Bildschirm. Die Anweisung #MSG zeigt die angegebene Meldung im oberen Bildschirmteil an, ohne die Programmausführung zu stoppen. Die Meldung bleibt aktiv, bis eine neue Meldung aktiviert oder die Meldung gelöscht wird.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Meldungstext. Die Textmeldung muß in Anführungsstrichen stehen. Wird kein Text definiert, wird die Meldung auf dem Bildschirm gelöscht. Der Text ermöglicht die Einbindung von fünf Parameter- und Variablenwerten in der Meldung unter Verwendung der Format- Identifikatoren (%D, %i, %u, usw.).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 21.4 #MSGVAR. Cambio de la parte de la variable de programa del dispositivo operativo. Die Anweisung #MSGVAR schreibt eine Meldung in die Variable G.CNCMSG[num]. Die CNC verfügt über 50 dieser Variablen, die in die HMI eingebunden werden können, um eine Meldung anzuzeigen, und mit der Anweisung #MSGVAR kann die Meldung vom Teileprogramm aus geändert werden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Meldungstext. Die Textmeldung muß in Anführungsstrichen stehen. Wird kein Text definiert, wird die Meldung auf dem Bildschirm gelöscht. Der Text ermöglicht die Einbindung von fünf Parameter- und Variablenwerten in der Meldung unter Verwendung der Format- Identifikatoren (%D, %i, %u, usw.).
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 21.5 Format-Identifikatoren und Sonderzeichen. Format-Identifikatoren. Wenn ein Text mit dem Symbol % gefolgt von einem Buchstaben geschrieben wird, der nicht in dieser oder in der nächsten Liste enthalten ist, nimmt die CNC diesen im Format %Buchstabe auf.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 21.6 Datei cncError.txt. Liste mit den Fehler- und Warnmeldungen des OEM und des Benutzers. Die Fehler und Warnungen von 10000 bis 20000 stehen dem OEM und dem Benutzer zur Erstellung eigener Texte zur Verfügung.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 21.7 Datei cncMsg.txt. Liste mit den Meldungen des OEM und des Benutzers. Die Datei cncMsg.txt enthält die vom OEM und vom Benutzer für die Anweisung #MSG definierten Meldungen. Sowohl der OEM als auch der Benutzer können eine Datei dieses Typs je Sprache anlegen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 21.8 Übersicht über die Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus (PRG) dem Werkstückprogramm, aus dem Modus MDI/MDA, von der SPS und (INT) von einer externen Anwendung aus zugegriffen werden. Die Tabelle gibt für jede Variable an, ob ein Lesezugriff (R) oder ein Schreibzugriff (W) möglich ist.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. CNCelite 8058 8060 8065 8070 : 2508 ꞏ488ꞏ...
DMC (DYNAMIC MACHINING CONTROL). Die DMC ist nur für Masterspindeln mit digitaler Regelung von Fagor verfügbar. Die Spindel muss für die DMC im Maschinenparameter DMCSPDL freigegeben sein. Die Wahl des Bearbeitungsvorschubs ist abhängig von dem zu bearbeitenden Material, vom Werkzeug (Material, Anzahl der Zähne, usw.) und von der Durchgangstiefe. Der Vorschub für einen Bearbeitungsvorgang wird zu dessen Beginn festgelegt und bleibt bis zum Ende...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 22.1 Die DMC aktivieren. Die Anweisung #DMC ON aktiviert die DMC, und zwar immer an der Masterspindel. Die DMC ist nur für Fräsarbeiten vom Typ „Fräsen“ und „Plandrehen“ verfügbar. Die DMC ist für Schrupp- und Schlichtvorgänge anwendbar, wobei die größten Vorteile hinsichtlich Bearbeitungszeit und Nutzungsdauer des Werkzeugs beim Schruppen erzielt werden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. #DMC ON[PWRSP 80, OVRMIN 90, OVRMAX 110] (Aktivierung der DMC mit einer Zielleistung) (Der DMC überwacht die Wirkleistung der Hauptspindel.) (Variation des Overrides zwischen 90 und 110 %) #DMC ON[INPUTSP 50, OVRMIN 90, OVRMAX 110] (Aktivierung der DMC mit einem Zielwert) (Die DMC überwacht den in der Variablen V.G.DMCINPUT definierten Wert)
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Überlegungen und Beschränkungen. Arbeitsweisen. • Die DMC kann nur im Ausführungsmodus aktiv sein. Im Simulationsmodus analysiert die CNC die Anweisungen zur Aktivierung und Deaktivierung, startet jedoch nicht die DMC. •...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 22.2 Die DMC deaktivieren. Die Anweisung #DMC OFF deaktiviert die DMC. Die Funktionen M02 oder M30 (Programmende) und ein Reset deaktivieren ebenfalls die DMC. Ein Stopp der Spindel (Funktion M5) deaktiviert die DMC.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 22.3 Übersicht über die Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus (PRG) dem Werkstückprogramm, aus dem Modus MDI/MDA, von der SPS und (INT) von einer externen Anwendung aus zugegriffen werden. Die Tabelle gibt für jede Variable an, ob ein Lesezugriff (R) oder ein Schreibzugriff (W) möglich ist.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Variablen. (V.)[ch].G.DMCFZMIN Minimal zulässiger Vorschub pro Zahn während der DMC. Für den Befehl FZMIN der Anweisung #DMC ON programmierter Wert. Einheiten (PRG): 1 (mm/Zahn) | 1 (Zoll/Zahn). (V.)[ch].G.DMCFZMAX Maximal zulässiger Vorschub pro Zahn während der DMC.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 22.4 Nutzung der DMC. 22.4.1 Funktionsweise der DMC. Nach Ausführung der Anweisung #DMC ON aktiviert die CNC immer die DMC, sofern die Spindel digital geregelt wird, in die unter M3 oder M4 programmierte Drehrichtung dreht und die programmierte Drehgeschwindigkeit (Marke REVOK) erreicht hat.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Die DMC kann über das gleiche Softkey-Menü aktiviert werden. Funktionsweise der DMC. Sobald die Zielleistung bekannt ist und die Eintrittsbewegung in das Werkstück erkannt wurde, nimmt die DMC den Normalbetrieb auf. Während des Bearbeitungsvorgangs passt die DMC den Vorschub so an, dass die Schnittkraft („aufgenommene Leistung“...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 22.4.2 Status und Fortschritt der DMC. Automatikbetrieb. Während der Ausführung eines Programms mit aktivierter DMC ist im Automatikmodus die Anzeige von Status und Fortschritt dieser Funktion möglich. Hierzu muss unter dem Softkey „Anzeigen“...
ÖFFNEN VON UND SCHREIBZUGRIFF AUF DATEIEN. 23.1 #OPEN. Eine Datei für Schreibzugriff öffnen. Die #OPEN-Anweisung öffnet eine Datei, um aus dem Teileprogramm in diese zu schreiben (#WRITE). Die Datei muss den Schreibzugriff erlauben; anderenfalls zeigt die CNC eine entsprechende Fehlermeldung an. Im Ausführungs- und im Simulationsmodus wird jeweils in dieselbe Datei geschrieben.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Identifikator der Datei für einen Mehrkanalzugriff. Der Identifikator F1 bis F4 ermöglicht einem Kanal den Schreibzugriff auf eine in einem anderen Kanal geöffnete Datei, sofern der Identifikator bekannt ist. Wenn kein Identifikator programmiert wird, kann nur von dem Kanal aus in die Datei geschrieben werden, der die Datei geöffnet hat.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 23.2 #WRITE. In eine Datei schreiben. Die Anweisung #WRITE schreibt einen Text in eine mit der Anweisung #OPEN geöffnete Datei. Von einem Kanal aus kann in eine Datei eines beliebigen Kanals geschrieben werden, sofern dessen Identifikator bekannt ist (Befehl „F“).
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Fehlertext. Die Textmeldung muß in Anführungsstrichen stehen. Der Text ermöglicht die Einbindung von fünf Parameter- und Variablenwerten in der Meldung unter Verwendung der Format- Identifikatoren (%D, %i, %u, usw.). Die Variablen oder Parameter, deren Wert angezeigt werden soll, müssen hinter dem Text definiert und durch Kommata getrennt sein.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 23.3 #CLOSE. Eine Datei schließen. Die Anweisung #CLOSE schließt die mit der Anweisung #OPEN geöffnete Datei. Programmierung. Muss alleine im Satz programmiert werden. Programmierformat. Das Programmierformat ist das Folgende; zwischen Schlüsseln werden Variablen angezeigt und zwischen eckigen Klammern werden die angezeigt, die optional sind.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 23.4 Datei cncWrite.txt. Liste mit den Meldungen des OEM und des Benutzers. Die Datei cncWrite.txt enthält die vom OEM und vom Benutzer für die Anweisung #WRITE definierten Meldungen. Sowohl der OEM als auch der Benutzer können eine Datei dieses Typs je Sprache anlegen.
PROGRAMMIERANWEISUNGEN. 24.1 Die ISO-Erzeugung. Die ISO-Erzeugung wandelt die Festzyklen, Aufrufe von Unterprogrammen, Programmschleifen, usw. in seinen ISO-Code um, der äquivalent zu den (Funktionen G, F, S, usw.) ist, und zwar in der Art und Weise, dass der Benutzer diesen ändern kann und an seinen Bedarf anpassen kann (unerwünschte Zustellbewegungen eliminieren, usw.).
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. #ISO (Die ISO Erzeugung aktivieren) #ISO ON [NAME="C:\Fagorcnc\Users\Prg\cycles.fiso"] (Die ISO Erzeugung aktivieren) (Die CNC speichert das Programm in dem angegebenen Ordner) (Die CNC speichert das Programm mit dem Namen "cycles.fiso") #ISO [NAME="cycles.nc"] (Die ISO Erzeugung aktivieren) (Die CNC speichert das Programm mit dem Namen „cycles.nc")
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Beispiele. Beispiel. Ein Unterprogramm umwandeln. Programm nach der ISO-Erzeugung. %L SUBROUTINE ··· G90 G01 X80 Y0 F500 (LL SUBROUTINE) G90 G01 X80 Y0 F500 G91 Y-25 G03 Y50 R25 G91 Y-25 G01 Y-25 G03 Y50 R25...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 24.2 Modifizieren der Konfiguration der Achsen eines Kanals. Am Anfang hat jeder Kanal einige ihm zugeordnete Achsen, so wie es in den Maschinenparametern festgelegt wurde. Während der Ausführung eines Programms kann ein Kanal seine Achsen abtreten oder neue Achsen verlangen.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Diese ist gleich der Programmierung einer #FREE AX für alle Achsen und gefolgt von der Zeile #CALL AX für die neuen Achsen. Die Programmzeile #SET AX kann man auch anwenden, um die vorhandenen Achsen nur anders im Kanal anzuordnen.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. #CALL AX Fügt der Konfiguration eine Achse hinzu Fügt der aktuellen Konfiguration eine oder mehrere Achsen hinzu und gestattet zudem die Definition der Position, in die sie gebracht werden soll. Ist die Achse bereits in der Konfiguration vorhanden, wird sie in die neue Position gesetzt.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Achskonfiguration 00000.0000 #SET AX [Y, 0, 0, Z] Y: Abszissenachse. 00000.0000 Z: Erste Hilfsachse 00000.0000 #CALL AX [X,2, W, 3] Y: Abszissenachse. 00000.0000 X: Ordinatenachse. W: Achse senkrecht zur Ebene 00000.0000 Z: Erste Hilfsachse #FREE AX...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Das Programmformat ist folgendes: #RENAME AX [<Xn1>,<Xn2>][...] Parameter Bedeutung <Xn1> Achse, die umbenannt werden soll. <Xn2> Neue Name der Achse. #RENAME AX [X,X1] (Die X-Achse wird X1. Wenn X1 schon im Kanal gibt, wird sie X.) #RENAME AX [X1,Y][Z,V2] Der Maschinenparameter RENAMECANCEL gibt an, ob die CNC den Namen der Achsen oder Spindeln aufrecht beibehält oder löscht, nachdem die M02 oder M30 ausgeführt...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 24.3 Modifizieren der Konfiguration der Spindeln eines Kanals. Die CNC kann bis zu vier Spindeln haben, die zwischen den verschiedenen Kanälen des Systems aufgeteilt sind. Einem Kanal können eine, verschiedene oder gar keine Spindeln zugewiesen sein.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. #FREE SP [S] (Die Spindel S aus der Konfiguration wird gelöscht) #FREE SP [S1,S4] (Die Spindeln S1 und S4 werden aus der Konfiguration entfernt) #FREE SP ALL (Alle Spindeln aus der Konfiguration werden gelöscht) #CALL SP Fügt der Konfiguration eine Achse hinzu Eine oder verschiedene Spindeln werden der aktuellen Konfiguration hinzugefügt.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Der Maschinenparameter RENAMECANCEL gibt an, ob die CNC den Namen der Achsen oder Spindeln aufrecht beibehält oder löscht, nachdem die M02 oder M30 ausgeführt wurden, nach einem Neustart oder am Anfang eines neuen Werkstückprogramms im gleichen Kanal.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 24.4 Feststellung von Zusammenstößen Die Kollisionserkennung analysiert die Bearbeitungswege im Vorfeld, um Schnittpunkte des Profils mit sich selbst oder Kollisionen mit dem programmierten Profil zu erkennen und zu vermeiden.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Die Definition der Anzahl der zu analysierenden Sätze ist optional. Wenn nicht definiert, nimmt die CNC-Maschine das Maximum an. Der Horizont kann jederzeit, sogar bei aktiver Kollisionsfeststellung, geändert werden. #CD OFF Aktivierung der Kollisionserkennung Deaktiviert den Kollisionsfeststellprozess.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 24.5 Makros. 24.5.1 Makrodefinition. Die Makros gestatten, dass ein Programmsatz oder ein Teil davon mit Hilfe eines Namens in der Form "NamevonMacro" = "CNCSatz" festgelegt wird. Sobald erst einmal das Makro festgelegt wurde und man NamevonMacro programmiert, ist dies gleichwertig mit der Programmierung eines CNC-Satzes.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. Definition der Achse in Variablen. Die CNC erlaubt die Verwendung von Makros, um den Namen der Achsen zu definieren. #DEF "AXIS" = "X1" P100 = V.A.NLOG."AXIS" #DEF "AXIS" = "X" P100 = V.PLC.ENEBLE"AXIS"...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 24.6 Kommunikation und Synchronisation zwischen Kanälen Jeder Kanal kann sein eigenes Programm parallel und unabhängig von anderen Kanälen ausführen. Aber außer diesem Merkmal kann der Kanal sich noch mit anderen Kanälen in Verbindung setzen, Informationen weiterleiten oder sich an bestimmten Punkten synchronisieren.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Abfragevariable Die Informationen über den Status der Synchronisationsflaggen kann man mit Hilfe der folgenden Variablen abfragen. • Flagge vom Typ MEET oder WAIT, die der Kanal "n" vom Kanal "m" erwartet. V.[n].G.MEETCH[m] V.[n].G.WAITCH[m] Ersetzen der Zeichen "n"...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. #WAIT Es wird erwartet, dass die Flagge im festgelegten Kanal aktiviert wird, Die Programmzeile #WAIT wartet darauf, dass die angegebene Flagge in den gekenn zeichn ete n Kanäl en aktiviert wird. Wen n die F lag ge schon b ei der Befehlsausführung aktiviert ist, wird die Ausführung nicht unterbrochen und das Programm läuft weiter ab.
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 24.7 Bewegungen der unabhängigen Achsen Diese Funktionalität hat eine spezielle Bedienungsanleitung. In diesem Handbuch, das Sie jetzt gerade vorlesen, wird nur technische Orientierung über diese Funktionalität geboten. Schlagen Sie in den speziellen Unterlagen nach, um mehr Informationen über die Anforderungen und Funktion der unabhängigen Achsen zu erhalten.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Bewegung zur Positionierung (#MOVE) Die verschiedenen Arten der Positionierung werden mit Hilfe der folgenden Programmzeilen einprogrammiert. - Bewegung zur absoluten Positionierung. #MOVE - Bewegung zur inkrementalen Positionierung. #MOVE ADD - Bewegung zur endlosen Positionierung.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. P100 = 500 (Vorschub) #MOVE [X50, FP100, PRESENT] #MOVE [X100, F[P100/2], NEXT] #MOVE [X150, F[P100/4], NULL] 50mm 100mm 150mm Synchronisierungsbewegung (#FOLLOW ON) Die Aktivierung und der Abbruch der verschiedenen Arten der Synchronisation werden mit Hilfe der folgenden Programmzeilen einprogrammiert.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. Deren Programmierung ist optional. Wenn man es nicht einprogrammiert, erfolgt die Synchronisation in bezug auf die Drehzahl. #FOLLOW ON [X, Y, N1, D1] #FOLLOW ON [A1, U, N2, D1, POS] #FOLLOW OFF [Y] #FOLLOW ON [ACCUX, Y, N1, D1] CNCelite...
P r o gramm i eru ng s han db uc h. 24.8 Elektronische Nocken. Diese Funktionalität hat eine spezielle Bedienungsanleitung. In diesem Handbuch, das Sie jetzt gerade vorlesen, wird nur technische Orientierung über diese Funktionalität geboten. Schlagen Sie in den speziellen Unterlagen nach, um mehr Informationen über die Anforderungen und Funktion für die elektronischen Nocken zu erhalten.
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. #CAM DESELECT [cam] Parameter. Bedeutung. Nockenzahl. path/file Name und Pfad (path) der Datei mit den Daten der Nocke. #CAM SELECT [6, "C:\USERCAM\cam.txt"] (Die CNC verwendet für die Nocke ·6· die Daten, die in der Datei cam.txt festgelegt wurden) #CAM DESELECT [6] (Die CNC verwendet für die Nocke ·6·...
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P r o gramm i eru ng s han db uc h. [slave_off] Wertvorgabe für die Leitachse. Die Werte für slave_off und range_slave gestatten das Verfahren der Positionen der abhängigen Achse außerhalb des Bereiches der festgelegten Werte durch die Funktion des Nockenschaltwerkes.
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