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Fagor CNCelite 8058 Handbuch
Fagor CNCelite 8058 Handbuch

Fagor CNCelite 8058 Handbuch

Meßtasterbetrieb (modell m)
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Inhaltsverzeichnis
CNCelite
8058/8060
8065
Meßtasterbetrieb (modell ꞏMꞏ).
Ref: 2508
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Inhaltszusammenfassung für Fagor CNCelite 8058

  • Seite 1 CNCelite 8058/8060 8065 Meßtasterbetrieb (modell ꞏMꞏ). Ref: 2508...
  • Seite 2 Die Existenz von Computerviren im System impliziert den Garantieverlust. DUAL-USE-GÜTER Produkte von Fagor Automation von 1. April 2014 hergestellt, wenn das Produkt nach EU 428/2009 Regelung ist in der Liste der Dual-Use-Gütern enthalten, umfasst die Produktidentifikationstext-MDU und erfordert Lizenz Exporte Ziel.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Aktivieren des Messtasters.................... 26 Verhalten des Vorwärtslaufes bei den Bewegungen des Messtasters......28 Start- und Endprogramme bei den Kalibrierungszyklen der Festzyklen des Messtasters. 1.3.1 Unterprogramme, die von Fagor geliefert werden............. 30 Sichere Messtasterzyklen....................32 KAPITEL 2 MEßTASTERBETRIEB.
  • Seite 4 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.13.2 Grundlegende Funktionsweise.................. 97 3.14 Bohrzyklus der festen Zyklen nachschlagen..............98 KAPITEL 4 FESTZYKLEN. ARBEITSABLAUFEDITOR. Wie man die Editordaten definiert werden..............101 Werkzeugkalibrierierung (Abmessungen und Abnutzungen) ........102 4.2.1 Programmierung des Zykluses.
  • Seite 5: Über Das Handbuch

    Zugehörige Version. v2.50.05 Haftungsausschluss. Die in diesem Handbuch beschriebene Information kann aufgrund technischer Veränderungen Änderungen unterliegen. Fagor Automation behält sich das Recht vor, den Inhalt des Handbuchs zu modifizieren und ist nicht verpflichtet, diese Änderungen bekannt zu geben. CNCelite Trademarks.
  • Seite 6 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). CNCelite 8058 8060 8065 : 2508 ꞏ6ꞏ...
  • Seite 7: Über Das Produkt

    Es ist zu berücksichtigen, dass einige der in diesem Handbuch beschriebenen Leistungen von den installierten Softwareoptionen abhängen. Die aktiven Softwareoptionen im CNC können im Diagnosemodus im Abschnitt Softwareoptionen abgerufen werden (Zugriff über das Aufgabenfenster mit der Tastenkombination [CTRL][A]). Informieren Sie sich bei Fagor Automation über die für Ihr Modell verfügbaren Softwareoptionen. Softwareoption.
  • Seite 8 Zyklen. Es ist nicht erforderlich, mit Teilprogrammen zu arbeiten, Programmiervorkenntnisse zu haben oder mit den CNCs von Fagor vertraut zu sein. Die Arbeit im Gesprächsmodus ist leichter als im ISO- Modus, da die Eingabe der adäquaten Daten gesichert ist und die Anzahl der Definitionsvorgänge minimiert wird.
  • Seite 9 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Softwareoption. Beschreibung. SOFT Y AXIS Option zur Aktivierung der Kinematik der Y-Achse auf einer Drehmaschine und der zugehörigen Festzyklen.
  • Seite 10 Auswahl der geeigneten Schnittbedingungen für CNCelite diese Vorgänge ermöglicht. 8058 8060 SOFT FFC Option zur Aktivierung der FFC (Fagor Feed Control). 8065 Während der Ausführung eines Festzyklus des Editors ermöglicht die Funktion FFC das Ersetzen des im Zyklus programmierten Vorschubs und der Geschwindigkeit durch die in der Ausführung aktiven Werte, die durch den...
  • Seite 11 ( e n t s p r e c h e n d d e r e r w o r b e n e n Softwareoptionen). SOFT FCAS Option zur Aktivierung des FCAS (Fagor Collision Avoidance System). Die FCAS-Option überwacht rechtzeitig, innerhalb der Grenzen des Systems, die tatsächlichen Bewegungen bei der automatischen,...
  • Seite 12 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). CNCelite 8058 8060 8065 : 2508 ꞏ12ꞏ...
  • Seite 13: Eg-Konformitätserklärung, Garantiebedingungen Und Qualitätszertifikate

    NRTL-ZERTIFIKAT FÜR USA UND KANADA Die Qualitätszertifikate sind über das Label - das Unternehmen - auf der Website von Fagor Automation erhältlich. https://www.fagorautomation.com/en/sections/quality/ GARANTIEBEDINGUNGEN Die Verkaufs- und Garantiebedingungen sind im Download-Bereich der Unternehmenswebsite von Fagor Automation verfügbar. https://www.fagorautomation.com/en/downloads/ Dateityp: Allgemeine Geschäftsbedingungen-Garantie. CNCelite...
  • Seite 14 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). CNCelite 8058 8060 8065 : 2508 ꞏ14ꞏ...
  • Seite 15: Sicherheitsbedingungen

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . SICHERHEITSBEDINGUNGEN. Die folgenden Sicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung von Verletzungen und Schäden an diesem Produkt und an den daran angeschlossenen Produkten lesen. Fagor Automation übernimmt keinerlei Haftung für physische oder materielle Schäden, die sich aus der Nichteinhaltung dieser grundlegenden Sicherheitsrichtlinien ableiten.
  • Seite 16 Dieses Gerät ist für den gewerblichen Einsatz ausgestattet und entspricht den in der Europäischen Wirtschaftsunion geltenden Richtlinien und Normen. Fagor Automation übernimmt keine Haftung für eventuell erlittene oder von CNC verursachte Schäden, wenn es unter anderen Bedingungen (Wohn- und Haushaltsumgebungen) montiert wird.
  • Seite 17: Sicherheitssymbole

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . SICHERHEITSSYMBOLE Symbole, die im Handbuch vorkommen können. Gefahren- oder Verbotssymbole. Gibt Handlungen oder Vorgänge an, die zu Schäden an Personen oder Geräten führen können. Warn- oder Vorsichtssymbol.
  • Seite 18 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). CNCelite 8058 8060 8065 : 2508 ꞏ18ꞏ...
  • Seite 19: Rücksendungsbedingungen

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . RÜCKSENDUNGSBEDINGUNGEN. Verpacken Sie das Modul in seinem Originalkarton mit dem Originalverpackungsmaterial. Steht das Originalverpackungsmaterial nicht zur Verfügung, die Verpackung folgendermaßen vornehmen: Einen Pappkarton besorgen, dessen 3 Innenmaße wenigstens 15 cm (6 Zoll) größer als die des Geräts sind.
  • Seite 20 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). CNCelite 8058 8060 8065 : 2508 ꞏ20ꞏ...
  • Seite 21: Cnc-Wartung

    • Hantieren Sie nicht mit den Steckern, wenn der Apparat eingeschaltet ist. Sich vor der Handhabung der Stecker (Eingänge/Ausgänge, Mess-Systemeingang, etc.) vergewissern, dass das Gerät icht an das Stromnetz angeschlossen ist. • Nicht im Geräteinneren herumhantieren. Das Geräteinnere darf nur von befugtem Personal von Fagor Automation manipuliert werden. CNCelite...
  • Seite 22 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). CNCelite 8058 8060 8065 : 2508 ꞏ22ꞏ...
  • Seite 23: Neuen Leistungen

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . NEUEN LEISTUNGEN. Ref: 2508 Manuelle Referenz: August, 2025 Datum der Ausgabe: v2.50.05 Kompatible Software: Im Folgenden werden eine Liste der in jeder Softwareversion hinzugefügten Leistungen und die Handbücher gezeigt, in denen jede einzelne beschrieben wird.
  • Seite 24 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). CNCelite 8058 8060 8065 : 2508 ꞏ24ꞏ...
  • Seite 25 VORHERIGE GRUNDKENNTNISSE ÜBER DEN MESSTASTER. Anzahl der Messtaster im System und aktiver Messtaster. Die CNC kann eine Konfiguration mit zwei Messtastern haben; gewöhnlich gibt es einen Tischmesstaster, um Werkzeuge zu kalibrieren, und einen Messtaster, um Messungen am Werkstück auszuführen. Bevor irgendeine Bewegung mit dem Messtaster ausgeführt wird, muss man den zu verwendenden Messtaster auswählen.
  • Seite 26: Aktivieren Des Messtasters

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Aktivieren des Messtasters. In der CNC kann man zwei Messtaster konfiguriert haben. Bevor irgendeine Bewegung mit dem Messtaster ausgeführt wird, muss die CNC wissen, welches der aktive Messtaster ist oder welches der ist, oder welcher der zwei Messtastern berücksichtigt werden muss.
  • Seite 27 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Eigenschaften der Anweisung und Einfluss des Resets, des Ausschaltens und der Funktion M30. Die Anweisung #SELECT PROBE ist modal. Der Messtaster und die standardmäßig logische Impulsart, die auswählt wurden, bleiben nach einer M02 oder M30 und nach einem Fehler oder Reset aktiv.
  • Seite 28: Verhalten Des Vorwärtslaufes Bei Den Bewegungen Des Messtasters

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Verhalten des Vorwärtslaufes bei den Bewegungen des Messtasters. Die Bewegungen der Abtastung erfolgen mit aktivem Vorwärtslauf und zwar mit der Geschwindigkeit, die für die Bearbeitung festgelegt ist. Wenn man den Vorwärtslauf zur Abtastung verändert, wird der neue Wert zum aktiven Wert des Vorwärtslaufes für die Bewegungen der Bearbeitung.
  • Seite 29: Start- Und Endprogramme Bei Den Kalibrierungszyklen Der Festzyklen Des Messtasters

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Start- und Endprogramme bei den Kalibrierungszyklen der Festzyklen des Messtasters. Die von Fagor gelieferten Unterprogramme bieten eine grundlegende Verwaltung der Messtaster. Diese Unterprogramme müssen durch OEM konfiguriert werden. Fagor liefert das Unterprogramm Sub_Probe_Tool_Begin.fst das zum Messtastereingang 1 zugeordnet ist und das Unterprogramm Sub_Probe_Piece_Begin.fst ist dem Eingang des Messtasters...
  • Seite 30: Unterprogramme, Die Von Fagor Geliefert Werden

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 1.3.1 Unterprogramme, die von Fagor geliefert werden. Unterprogramm Sub_Probe_Tool_Begin.fst geliefert von Fagor (kann durch den Benutzer geändert werden). #ESBLK ; Activate PROBE1 Hardware by PLC output. ; Check PROBE is READY with PLC Input from Probe Hardware.
  • Seite 31 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Unterprogramm Sub_Probe_Piece_Begin.fst geliefert von Fagor (kann durch den Benutzer geändert werden). #ESBLK ; Activate PROBE 2 Hardware by PLC output.
  • Seite 32: Sichere Messtasterzyklen

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Sichere Messtasterzyklen. Der Messtaster ist gegen Zusammenstöße bei Positionierungsbewegungen und Rückbewegungen von der Position geschützt, innerhalb des Messtasterzyklus und bei jeglicher Bewegung, bei der keine G100 programmiert wurde. Die CNC unterstützt die Überwachung mit RTCP und schiefen Ebenen.
  • Seite 33: G100/G103. Messung Mit Messtaster

    MEßTASTERBETRIEB. G100/G103. Messung mit Messtaster. Die Funktion G100 gestattet das Programmieren der Zustellbewegungen, die beendet werden, sobald die CNC ein Signal vom Messtaster empfängt (sobald der Messtaster einen Kontakt hat) oder sobald der Messtaster die einprogrammierte Position erreicht. Nach der Beendigung wird die CNC die theoretische Position der Achsen, die an der Bewegung teilgenommen haben, als deren Ist-Position übernommen.
  • Seite 34 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Eigenschaften der Funktion und Einfluss des Resets, des Ausschaltens und der Funktion M30. Die Funktionen G100 und G103 sind nicht modal. Nach der Ausführung einer dieser Funktionen stellt die CNC die Funktion G0, G1, G2 oder G3, G33 oder G63, die aktiviert waren, wieder her.
  • Seite 35 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . CNCelite 8058 8060 8065 : 2508 ꞏ35ꞏ...
  • Seite 36: G101/G102. Einschließen/ Ausschließen Des Messfehlers Beim Theoretischen Koordinatenwert

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). G101/G102. Einschließen/ Ausschließen des Messfehlers beim theoretischen Koordinatenwert. Als aus dem Messfehler wird der Unterschied zwischen der programmierten Position und der vom Messtaster erreichten Position bezeichnet. Nach der Abtastung wird die CNC die Ist-Position der Achsen, die diese in diesem Moment einnehmen, als deren Soll-Position übernommen.
  • Seite 37 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Aktualisierung der Variablen nach der Ausführung der Funktion G101. Variable Wert (V.)[n].A.MEASOF.Xn Wird auf 0 (Null) initialisiert. (V.)[n].A.MEASIN.Xn Messfehler, welcher zur Achse Xn hinzugefügt wird.
  • Seite 38 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). G102 Ausschließen des Messfehlers beim theoretischen Koordinatenwert. Mit dieser Funktion berücksichtigt die CNC das aus der Messung resultierende Fehler für die Festlegung der Sollkoordinaten der Achsen; das heißt, die CNC betrachtet die erreichte Position als Sollposition.
  • Seite 39: G104. Bewegung Des Messtasters Bis Zur Einprogrammierten Position

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . G104. Bewegung des Messtasters bis zur einprogrammierten Position. Sobald man die Funktion G104 in Begleitung der G100 oder G103 programmiert, führt die CNC die ausgewählte Bewegung der Abtastung aus, und aktualisiert Maße, sobald das Signal des Messtasters empfangen wird, aber die Bewegung wird fortgesetzt, bis die Achsen die einprogrammierte Position erreichen.
  • Seite 40: G105. Manuelles Abtasten

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). G105. Manuelles Abtasten. Die Funktion G105 unterbricht die Ausführung und ermöglicht es, den Taster manuell über die Jog-Tastatur (kontinuierlich oder inkrementell) oder mit Handrädern zu bewegen. Die Funktion G105 endet, wenn der Taster den im Parameter PROBERANGE definierten Abstand vom Abtastpunkt zurücklegt.
  • Seite 41: Übersicht Über Die Variablen

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Übersicht über die Variablen. Auf die folgenden Variablen kann aus (PRG) dem Werkstückprogramm, aus dem Modus MDI/MDA, von der SPS und (INT) von einer externen Anwendung aus zugegriffen werden.
  • Seite 42 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Syntax. ꞏchꞏ Kanalzahl. ꞏxnꞏ Name, logische Nummer oder Index der Achse CNCelite 8058 8060 8065 : 2508 ꞏ42ꞏ...
  • Seite 43 FESTZYKLEN. ISO- PROGRAMMIERUNG. Die Festzyklen kann man im ISO-Kode (gemäß den Beschreibungen in diesem Kapitel) oder mit Hilfe des Zykluseditors programmieren. Einen Festzyklus kann man in jedem Teil des Programms festlegen; das heißt, dass, man dies sowohl im Hauptprogramm als auch in einer Subroutine festlegen kann.
  • Seite 44 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Die Festzyklen und die Arbeitsebenen. Die Werkzeug- und Meßtasterkalibrierzyklen werden in den Ebenen G17, G18 und G19 ausgeführt. Die übrigen Zyklen können auch in jeder mit der Funktion G20 definierten Ebene ausgeführt werden.
  • Seite 45: Probe 1. Werkzeugkalibrierierung (Abmessungen Und Abnutzungen)

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . #PROBE Werkzeugkalibrierierung (Abmessungen Abnutzungen). Dieser Zyklus gestattet das Kalibrieren der Abmessungen eines Werkzeugs oder Messfühlers.
  • Seite 46 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Sobald erst einmal der Zyklus beendet ist, und wenn man einen maximalen Verschleiß (Parameter ꞏLꞏ y ꞏMꞏ) festlegt hat, vergleicht die CNC den gemessenen Verschleiß mit dem maximal zulässigen Wert. •...
  • Seite 47: Programmierung Des Zykluses

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.1.1 Programmierung des Zykluses. Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Zwischen den eckigen Winkelklammern werden die optionalen Parameter eingetragen. #PROBE 1 B <I>...
  • Seite 48 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Beschreibung der Parameter. ꞏBꞏ Sicherheitsabstand. Dieser Parameter gestattet nur positiven und grösseren Werte als 0 (Null). Entfernung in Bezug auf den anzukratzenden Punkt, an den sich das Werkzeug mit einer G00 annähert, bevor der Berührung des Messtasters ausgeführt wird.
  • Seite 49 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . ꞏSꞏ Drehgeschwindigkeit und -richtung des Werkzeugs. Optionaler Parameter; standardmäßig, 0 (Kalibrierung mit der Spindel angehalten). Dieser Parameter definiert die Drehzahl und die Drehrichtung des Werkzeugs;...
  • Seite 50 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). ꞏMꞏ Erlaubter Radiushöchstverschleiß. Optionaler Parameter; der standardmäßig den Wert 0 hat. Wenn dieser Parameter nicht definiert oder mit dem Wert 0 (Null) definiert wird, lehnt die CNC das Werkzeug wegen des Verschleißes des Radius ab, und aktualisiert nur die Werkzeugtabelle mit dem gemessenen Wert.
  • Seite 51: Grundlegende Funktionsweise

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.1.2 Grundlegende Funktionsweise. Längeabnutzung kalibrieren oder Messen. Zustellbewegung. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zur Sicherheitsposition.
  • Seite 52: Probe 2. Meßtasterkalibrierung

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). #PROBE 2. Meßtasterkalibrierung. Dieser Zyklus dient zur Kalibrierung des an der Spindel befindlichen Meßtasters. Dieser Meßtaster, wird für die Festzyklen mit Meßtaster verwendet. Der Zyklus misst die Abweichung, die die Achse von der Messtasterkugel in Bezug auf die Achse des Werkzeugträgers und dem elektronischen Funk des Messtasters hat.
  • Seite 53: Programmierung Des Zykluses

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.2.1 Programmierung des Zykluses. Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. #PROBE 2 X Y Z B J E H F Ist-Koordinatenwerte des Mittelpunktes der Bohrung.
  • Seite 54: Grundlegende Funktionsweise

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.2.2 Grundlegende Funktionsweise. Wenn Sie Zentralkoordinaten programmiert haben, fahren Sie die Bewegung an. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zur Bohrungsmitte. Zuerst erfolgt die Verstellung nach der Arbeitsebene und dann nach der senkrecht zur aktiven Ebene.
  • Seite 55: Probe 3. Messung Der Oberfläche

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . #PROBE 3. Messung der Oberfläche. Dieser Zyklus führt eine Messung gemäß Ordinatenachse aus. Dieser Zykus gestattet auch die Korrektur des Verschleißwerts des Werkzeugs, das im Bearbeitungsprozess dieser Fläche verwendet wurde.
  • Seite 56: Programmierung Des Zykluses

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.3.1 Programmierung des Zykluses. Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Zwischen den eckigen Winkelklammern werden die optionalen Parameter eingetragen. #PROBE 3 X Y Z B <K> F <C> <L> <T D> X Y Z Koordinaten des zu abzutastenden Punkts.
  • Seite 57 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . ꞏFꞏ Vorschub für die Bewegung bei der Abtastung. Dieser Parameter setzt den Vorschub fest, bei dem die Meßtasterbewegung erfolgt. Der Rest der Zustellbewegungen wird mit einer G00 ausgeführt.
  • Seite 58: Grundlegende Funktionsweise

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.3.2 Grundlegende Funktionsweise. Zustellbewegung. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zum ersten Zustellpunkt, der sich in einem Abstand ꞏBꞏ vom abzutastenden Punkt befindet und gemäß...
  • Seite 59: Probe 4. Messung Der Außenecke

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . #PROBE 4. Messung der Außenecke. Dieser Zyklus berechnet die Position einer Außenecke. Informationen, die der Zyklus nach der Durchführung der Messung ausgibt.
  • Seite 60: Programmierung Des Zykluses

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.4.1 Programmierung des Zykluses. Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Zwischen den eckigen Winkelklammern werden die optionalen Parameter eingetragen. #PROBE 4 X Y Z B F X Y Z Sollpositionen der Ecke zu messen. Sicherheitsabstand.
  • Seite 61: Grundlegende Funktionsweise

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.4.2 Grundlegende Funktionsweise. Bewegung der Annäherung an die erste abzutastende Fläche. vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zum ersten Zustellpunkt, der sich in einem Abstand ꞏBꞏ von der ersten abzutastenden Fläche befindet.
  • Seite 62: Probe 5. Messung Der Innenecke

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). #PROBE 5. Messung der Innenecke. Dieser Zyklus berechnet die Position einer Innenecke. Informationen, die der Zyklus nach der Durchführung der Messung ausgibt. Nach Beendigung des Zyklus gibt die CNC die nach der Messung erzielten Ist-Werte in die folgenden arithmetischen Parameter zurück: P296 Ist-Koordinate der Ecke in der Abszissenachse.
  • Seite 63: Programmierung Des Zykluses

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.5.1 Programmierung des Zykluses. Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Zwischen den eckigen Winkelklammern werden die optionalen Parameter eingetragen. #PROBE 5 X Y Z B F X Y Z Sollpositionen der Ecke zu messen.
  • Seite 64: Grundlegende Funktionsweise

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.5.2 Grundlegende Funktionsweise. Zustellbewegung. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zum ersten Zustellpunkt, der sich in einem Abstand ꞏBꞏ von der beiden abzutastenden Flächen befindet.
  • Seite 65: Probe 6. Winkelmessung Über Abszissenachse

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . #PROBE 6. Winkelmessung über Abszissenachse. Dieser Zyklus berechnet den Neigungswinkel des Teils gemäß Abszissenachse aus. Dieser Zyklus gestattet die Messung von Winkeln zwischen ±45°.
  • Seite 66: Programmierung Des Zykluses

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.6.1 Programmierung des Zykluses. Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Zwischen den eckigen Winkelklammern werden die optionalen Parameter eingetragen. #PROBE 6 X Y Z B F X Y Z Sollpositionen der Ecke zu messen. Sicherheitsabstand.
  • Seite 67: Grundlegende Funktionsweise

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.6.2 Grundlegende Funktionsweise. Erster Zustellbewegung. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zum ersten Zustellpunkt, der sich in einem Abstand ꞏ2Bꞏ...
  • Seite 68: Probe 7. Messung Der Außenecke Und Winkel

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). #PROBE 7. Messung der Außenecke und Winkel. Dieser Zyklus berechnet die Position einer Außenecke und den Winkel des Werkstücks in Bezug auf die Abszissenachse. Dieser Zyklus gestattet die Messung von Winkeln zwischen ±45°.
  • Seite 69: Programmierung Des Zykluses

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.7.1 Programmierung des Zykluses. Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Zwischen den eckigen Winkelklammern werden die optionalen Parameter eingetragen. #PROBE 7 X Y Z B F X Y Z Sollpositionen der Ecke zu messen.
  • Seite 70: Grundlegende Funktionsweise

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.7.2 Grundlegende Funktionsweise. Erster Zustellbewegung. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zum ersten Zustellpunkt, der sich in einem Abstand ꞏ2Bꞏ von der ersten abzutastenden Fläche befindet.
  • Seite 71 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Rücklaufbewegung. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt der Annäherung bis zum Zyklusaufrufs. Dieses Zurückfahren erfolgt in zwei Schritten.
  • Seite 72: Probe 8. Lochvermessung

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). #PROBE 8. Lochvermessung. Dieser Zyklus berechnet den Durchmesser einer Öffnung und die tatsächliche Position des Mittelpunkts. Informationen, die der Zyklus nach der Durchführung der Messung ausgibt. Nach Beendigung des Zyklus gibt die CNC die nach der Messung erzielten Ist-Werte in die folgenden arithmetischen Parameter zurück: P294 Ist-Durchmesser der Bohrung.
  • Seite 73: Programmierung Des Zykluses

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.8.1 Programmierung des Zykluses. Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Zwischen den eckigen Winkelklammern werden die optionalen Parameter eingetragen. #PROBE 8 X Y Z B J E <C>...
  • Seite 74: Grundlegende Funktionsweise

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.8.2 Grundlegende Funktionsweise. Zustellbewegung. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zur Bohrungsmitte. Diese Zustellbewegung erfolgt in zwei Phasen. Zuerst erfolgt die Verstellung nach der Arbeitsebene und dann nach der senkrecht zur aktiven Ebene.
  • Seite 75: Probe 9. Messung Einer Kreisförmigen Nabe

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . #PROBE 9. Messung einer kreisförmigen Nabe. Dieser Zyklus berechnet den Durchmesser einer Nabe und die tatsächliche Position des Mittelpunkts.
  • Seite 76: Programmierung Des Zykluses

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.9.1 Programmierung des Zykluses. Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Zwischen den eckigen Winkelklammern werden die optionalen Parameter eingetragen. #PROBE 9 X Y Z B J E <C> H F X Y Z Theoretische Koordinatenwerte des Mittelpunktes der Nabe.
  • Seite 77: Grundlegende Funktionsweise

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.9.2 Grundlegende Funktionsweise. Positionierung auf der Nabenmitte. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zur Nabenmitte.
  • Seite 78 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Messtastenbetrieb des dritten Punkts. Dies erfolgt auf der Abszissenachse in analoger Form genauso wie der vorherige Prozess. Vierte Zustellbewegung. Dies erfolgt in analoger Form genauso wie der vorherige Prozess. Abtastung des vierten Punkts.
  • Seite 79: Probe 10. Rechteck-Werkstückzentrierung

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.10 #PROBE 10. Rechteck-Werkstückzentrierung. Dieser Zyklus gestattet die Berechnung des Mittelpunktes des Drehzentrums eines rechteckigen oder eines kreisförmigen Werkstücks mit bekannten Abmessungen, und auch die Neigung des Werkstücks auf Abszissenachse.
  • Seite 80: Programmierung Des Zykluses

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.10.1 Programmierung des Zykluses. Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Zwischen den eckigen Winkelklammern werden die optionalen Parameter eingetragen. #PROBE 10 <X Y Z> I J <K> <L> <B> D E <H> <F> <Q> <C> X Y Z Position des Messtasters zur Ausführung des Zyklus.
  • Seite 81 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . ꞏLꞏ Messung der Oberfläche-Position. Optionaler Parameter; der standardmäßig den Wert 0 hat. Dieser Parameter zeigt an, ob der Zyklus auch die Position der Fläche über dem Werkstück messen muss.
  • Seite 82: Grundlegende Funktionsweise

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.10.2 Grundlegende Funktionsweise. Zustellbewegung (falls einer der ꞏXYZꞏ-Parameter definiert wurde). Verfahren des Meßtasters mit dem ausgewählten Vorschub ꞏQꞏ vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zum ersten Zustellpunkt in den Parametern ꞏX Y Zꞏ definiert. Diese Zustellbewegung erfolgt in zwei Phasen.
  • Seite 83 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Wenn C=0 oder C=2 programmiert wurde, Annäherungsbewegung zum dritten Abtastpunkt. Zustellbewegung des Messtasters ab dem zweiten Näherungspunkt zum Werkstückzentrum und danach zum dritten Punkt.
  • Seite 84: Probe 11. Kreisförmige Werkstückzentrierung

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.11 #PROBE 11. Kreisförmige Werkstückzentrierung. Dieser Zyklus gestattet die Berechnung des Mittelpunktes des Drehzentrums eines kreisförmigen Werkstücks mit bekannten Abmessungen, Vorherige Anforderungen an die Kalibrierung. Bevor der Zyklus ausgeführt wird, muss sich der Messtaster nahe dem Werkstück, vor dem Punkt der Abtastung, so zentriert wie möglich, und am Koordinatenwert Z befinden, an dem man die Abtastungen durchführt.
  • Seite 85: Programmierung Des Zykluses

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.11.1 Programmierung des Zykluses. Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Zwischen den eckigen Winkelklammern werden die optionalen Parameter eingetragen. #PROBE 11 <X Y Z>...
  • Seite 86 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). ꞏBꞏ Sicherheitsabstand. Optionaler Parameter; standardmäßig, die Entfernung zwischen dem Werkstück und der Position des Messtasters im Moment des Aufrufs des Zykluses. Entfernung in Bezug auf den messenden Punkt, an den sich den Messtaster annähert, bevor die Bewegung zur Abtastung ausgeführt wird.
  • Seite 87: Grundlegende Funktionsweise

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.11.2 Grundlegende Funktionsweise. Zustellbewegung (falls einer der ꞏXYZꞏ-Parameter definiert wurde). Verfahren des Meßtasters mit dem ausgewählten Vorschub ꞏQꞏ vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zum ersten Zustellpunkt in den Parametern ꞏX Y Zꞏ...
  • Seite 88 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Messung der größeren Fläche (nur wenn dies einprogrammiert wurde). Der Messtaster führt eine anfängliche Abtastung, eine Rücklaufbewegung und zweite Abtastung durch. Nach der zweiten Abtastung geht der Messtaster auf den Annäherungspunkt zurück.
  • Seite 89: Probe 12. Tisch-Meßtasterkalibrierung

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.12 #PROBE 12. Tisch-Meßtasterkalibrierung. Dieser Zyklus gestattet es, einen Tischmesstaster mit Hilfe eines Werkzeugs zu kalibrieren, das auf Radius und Länge geeicht wurde.
  • Seite 90: Programmierung Des Zykluses

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.12.1 Programmierung des Zykluses. Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Zwischen den eckigen Winkelklammern werden die optionalen Parameter eingetragen. #PROBE 12 B E <H> <F> <I> <X U Y V Z W> Sicherheitsabstand.
  • Seite 91: Grundlegende Funktionsweise

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.12.2 Grundlegende Funktionsweise. Anfangsüberlegungen. Relative Position des Werkzeugs in Bezug auf den Messtaster auf der Längsachse. Wenn das Maß...
  • Seite 92 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Abtastung des ersten Punkts. Der Messtaster führt die Abtastung an fünf verschiedenen Punkten durch. An jedem Punkt erfolgt der Zyklus eine anfängliche Abtastung, eine Rücklaufbewegung und eine zweite Abtastung. Nach der zweiten Abtastung geht der Messtaster auf den Annäherungspunkt zurück.
  • Seite 93 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Zustellbewegung zum fünften Meßtasterpunkt. Verfahren des Werkzeugs vom vierten Punkt der Annäherung zum fünften, der sich gegenüber vom dritten befindet.
  • Seite 94: Probe 13. Messzyklus Einer Ebene In Drei Punkten

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.13 #PROBE 13. Messzyklus einer Ebene in drei Punkten. Dieser Zyklus misst drei Punkte im Raum, um eine Ebene zu aktivieren. Informationen, die der Zyklus nach der Durchführung der Messung ausgibt.
  • Seite 95: Programmierung Des Zykluses

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.13.1 Programmierung des Zykluses. Dieser Zyklus hat folgendes Programmierformat. Zwischen den eckigen Winkelklammern werden die optionalen Parameter eingetragen. #PROBE 13 <XYZ>...
  • Seite 96 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). ꞏLꞏ Aktivierung der berechneten Ebene. Optionaler Parameter; der standardmäßig den Wert 0 hat. Der Zyklus berechnet nur die Ebene. Der Zyklus berechnet die Ebene und aktiviert ein #CS. Der Zyklus berechnet die Ebene und aktiviert ein #ACS. ꞏDꞏ...
  • Seite 97: Grundlegende Funktionsweise

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 3.13.2 Grundlegende Funktionsweise. Wenn ꞏDꞏ programmiert wurde, Bewegung zum Sicherheitsmaß. Positionierung zu Punkt 1. Messtasterbewegung im Eilgang (G0) zu den programmierten XY-Koordinaten.
  • Seite 98: Bohrzyklus Der Festen Zyklen Nachschlagen

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 3.14 Bohrzyklus der festen Zyklen nachschlagen. Abfragen, welche Parameter man programmiert hat. (V.)C.CALLP_a-z Variable nur für das Ablesung vom Werkstückprogramm oder MDI. Die Variablen werden während der Satzausführungen ausgewertet. Diese Variable zeigt an, ob die Parameter A bis Z in der Zeile für den Programmaufruf programmiert worden sind;...
  • Seite 99 FESTZYKLEN. ARBEITSABLAUFEDITOR. Die Festzyklen kann man mit Hilfe des Zykluseditors (gemäß den Beschreibungen in diesem Kapitel) oder im ISO-Kode programmieren. Einen Festzyklus kann man in jedem Teil des Programms festlegen; das heißt, dass, man dies sowohl im Hauptprogramm als auch in einer Subroutine festlegen kann.
  • Seite 100 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Wenn man auf einer Arbeitsebene arbeitet, die nicht XYZ ist, interpretiert die CNC die Parameter des Festzykluses wie folgt. Parameter Ebene X-Z Ebene W-X Ebene A-B Der Parameter ꞏXꞏ und alle damit in Verbindung X-Achse W-Achse.
  • Seite 101: Wie Man Die Editordaten Definiert Werden

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Wie man die Editordaten definiert werden. Um Daten einzugeben oder zu ändern, ist es notwendig, dass diese ausgewählt werden - diese müssen dafür markiert sein.
  • Seite 102: Werkzeugkalibrierierung (Abmessungen Und Abnutzungen)

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Werkzeugkalibrierierung (Abmessungen und Abnutzungen) Dient zur Längen- oder Radiuskalibrierung des Werkzeugs. Der Arbeitsgang wird vom waagerechten Softkeymenü aus angewählt. Auf dem Bildschirm erscheint die Hilfegrafik für den ausgewählten Arbeitsgang, und der Zyklus zeigt die notwendigen Angaben für die Festlegung an.
  • Seite 103 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Nach Beendigung des Zyklus gibt die CNC die erzielten Ist-Werte in die folgenden arithmetischen Parameter zurück. Als ermittelten Fehler versteht man die Differenz zwischen dem gemessenen Wert und dem Wert, der zuvor in der Tabelle zugewiesen wurde.
  • Seite 104: Programmierung Des Zykluses

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 4.2.1 Programmierung des Zykluses. Werkzeug zu kalibrieren ꞏTꞏ Werkzeug zu kalibrieren. Werkzeugnummer zu kalibrieren. Das Werkzeug muss in der Werkzeugtabelle definiert werden. ꞏDꞏ Werkzeugkorrektur. Werkzeugkorrektur zu kalibrieren. Abtastbewegung. ꞏSymbolꞏ Die bei der Abtastung zu verwendenden Fläche. Dieser Parameter zeigt an, welche Fläche des Messtasters für das Kalibrieren oder Messen des Verschleißes des Radiuses verwendet werden soll.
  • Seite 105 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . ꞏSꞏ Drehgeschwindigkeit und -richtung des Werkzeugs. Dieser Parameter definiert die Drehzahl und die Drehrichtung des Werkzeugs; das Zeichen definiert die Drehrichtung (positiv bei M3 und negativ bei M4) Wenn dieser Parameter definiert wird, muss man gegen dem Schnittsinn wählen.
  • Seite 106 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Meßtasterposition. ꞏSymbolꞏ Position des Tischmesstasters neudefinieren. Die Stellung des Messtasters wird in den Maschinenparameter angegeben Die Position des Messtasters ist in dem Zyklus festgelegt. Wenn man diese Option auswählt, zeigt der Zyklus die notwendigen Daten an, um die Position des Messtasters festzulegen.
  • Seite 107: Grundlegende Funktionsweise

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 4.2.2 Grundlegende Funktionsweise. Längeabnutzung kalibrieren oder Messen. Zustellbewegung. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zur Sicherheitsposition.
  • Seite 108: Kalibrierung Des Messfühlers

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Kalibrierung des Messfühlers. Dieser Zyklus dient zur Kalibrierung des an der Spindel befindlichen Meßtasters. Dieser Meßtaster, wird für die Festzyklen mit Meßtaster verwendet. Der Zyklus misst die Abweichung, die die Achse von der Messtasterkugel in Bezug auf die Achse des Werkzeugträgers und dem elektronischen Funk des Messtasters hat.
  • Seite 109 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Informationen, die der Zyklus nach der Durchführung der Messung ausgibt. Sobald der Zyklus erst einmal abgeschlossen ist, werden in der Werkzeugtabelle die Wertvorgabe der aktiven Korrektureinheit aktualisiert.
  • Seite 110: Programmierung Des Zykluses

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 4.3.1 Programmierung des Zykluses. Meßtasterposition. ꞏTpꞏ Nummer des Werkzeugs, der den Messtaster erkennt. Optionaler Parameter; wird es nicht definiert verwendet man den Messtaster, der in der Spindel im Moment der Ausführung des Zykluses eingespannt ist. Nummer des Werkzeugs, mit dem der Messtaster in der Tabelle der Werkzeuge definiert ist.
  • Seite 111 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Programmierung der Funktionen M. ꞏM vorherꞏ M-Funktionen, die vor dem Zyklus auszuführen sind. Der Zyklus ermöglicht die Ausführung von 4 M-Funktionen vor dem Zyklus. Damit nur irgendeine von diesen ausgeführt wird, definieren Sie diese in erster Linie und lassen Sie den Rest ohne Programmierung.
  • Seite 112: Grundlegende Funktionsweise

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 4.3.2 Grundlegende Funktionsweise. Wenn Sie Zentralkoordinaten programmiert haben, fahren Sie die Bewegung an. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zur Bohrungsmitte. Zuerst erfolgt die Verstellung nach der Arbeitsebene und dann nach der senkrecht zur aktiven Ebene.
  • Seite 113: Kalibrierung Des Tischmesstasters

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Kalibrierung des Tischmesstasters. Dieser Zyklus gestattet es, einen Tischmesstaster mit Hilfe eines Werkzeugs zu kalibrieren, das auf Radius und Länge geeicht wurde.
  • Seite 114: Programmierung Des Zykluses

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 4.4.1 Programmierung des Zykluses. Daten des Werkzeugs. ꞏTpꞏ Werkzeugnummer. Werkzeugnummer. Wird es nicht oder mit Wert 0 definiert, verwendet man das Werkzeug, der in der Spindel im Moment der Ausführung des Zykluses eingespannt ist. ꞏDpꞏ...
  • Seite 115 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . ꞏPRB1MIN - PRB3MAXꞏ Position des Tischmesstasters. Sind optionale Parameter, die normalerweise nicht definiert zu werden brauchen. An manchen Maschinen ist der Meßtaster wegen fehlender Wiederholbarkeit in seiner mechanischen Positionierung vor jeder Kalibrierung erneut zu kalibrieren.
  • Seite 116: Grundlegende Funktionsweise

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 4.4.2 Grundlegende Funktionsweise. Anfangsüberlegungen. Relative Position des Werkzeugs in Bezug auf den Messtaster auf der Längsachse. Wenn das Maß Z des Werkzeugs vor dem Zyklus größer oder gleich dem Maximalmaß Z am Messtaster ist, entspricht die Fläche Z, die zuerst gemessen wird, ihrem maximalen Maß...
  • Seite 117 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Abtastung des ersten Punkts. Der Messtaster führt die Abtastung an fünf verschiedenen Punkten durch. An jedem Punkt erfolgt der Zyklus eine anfängliche Abtastung, eine Rücklaufbewegung und eine zweite Abtastung.
  • Seite 118 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Zustellbewegung zum fünften Meßtasterpunkt. Verfahren des Werkzeugs vom vierten Punkt der Annäherung zum fünften, der sich gegenüber vom dritten befindet. Das Werkzeug verfährt im Eilgang (G00) bis zum folgenden Zustellpunkt. Das Werkzeug beginnt wieder mit einem Vorschub ꞏFsꞏ...
  • Seite 119: Messung Der Oberfläche

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Messung der Oberfläche. Dieser Zyklus führt eine Messung gemäß Ordinatenachse aus. Dieser Zykus gestattet auch die Korrektur des Verschleißwerts des Werkzeugs, das im Bearbeitungsprozess dieser Fläche verwendet wurde.
  • Seite 120: Programmierung Des Zykluses

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 4.5.1 Programmierung des Zykluses. Meßtasterposition. ꞏTpꞏ Nummer des Werkzeugs, der den Messtaster erkennt. Nummer des Werkzeugs, mit dem der Messtaster in der Tabelle der Werkzeuge definiert ist. Wird es nicht oder mit Wert 0 definiert, verwendet man den Messtaster, der in der Spindel im Moment der Ausführung des Zykluses eingespannt ist.
  • Seite 121 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . ꞏDsꞏ Sicherheitsabstand. Dieser Parameter gestattet nur positiven und grösseren Werte als 0 (Null). Entfernung in Bezug auf den zu messenden Punkt, und auf der Meßtasterachse, an die sich der Messtaster mit G00 annähert, bevor die Bewegung zur Abtastung ausgeführt wird.
  • Seite 122 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Programmierung der Funktionen M. ꞏM vorherꞏ M-Funktionen, die vor dem Zyklus auszuführen sind. Der Zyklus ermöglicht die Ausführung von 4 M-Funktionen vor dem Zyklus. Damit nur irgendeine von diesen ausgeführt wird, definieren Sie diese in erster Linie und lassen Sie den Rest ohne Programmierung.
  • Seite 123: Grundlegende Funktionsweise

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 4.5.2 Grundlegende Funktionsweise. Der Zyklus führt die Funktionen "M-vorher" aus. Zustellbewegung (falls einer der ꞏXYZꞏ-Parameter definiert wurde). Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zum ersten Zustellpunkt, der sich in einem Abstand ꞏDsꞏ...
  • Seite 124: Außeneckevermessung

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Außeneckevermessung. Dieser Zyklus berechnet die Position einer Außenecke. Informationen, die der Zyklus nach der Durchführung der Messung ausgibt. Nach Beendigung des Zyklus gibt die CNC die nach der Messung erzielten Ist-Werte in die folgenden arithmetischen Parameter zurück: P296 Ist-Koordinate der Ecke in der Abszissenachse.
  • Seite 125: Programmierung Des Zykluses

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 4.6.1 Programmierung des Zykluses. Meßtasterposition. ꞏTpꞏ Nummer des Werkzeugs, der den Messtaster erkennt. Nummer des Werkzeugs, mit dem der Messtaster in der Tabelle der Werkzeuge definiert ist.
  • Seite 126 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). ꞏOffsetG159ꞏ Nummer des Nullpunkts. Nummer des Nullpunkts, um das Messergebnis zu speichern. Wenn mit Wert 0 definiert wird, speichert der Zyklus keine Daten des Nullpunkts. Programmierung der Funktionen M. ꞏM vorherꞏ...
  • Seite 127: Grundlegende Funktionsweise

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 4.6.2 Grundlegende Funktionsweise. Bewegung der Annäherung an die erste abzutastende Fläche. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zum ersten Zustellpunkt, der sich in einem Abstand ꞏDsꞏ...
  • Seite 128: Inneneckevermessung

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Inneneckevermessung. Dieser Zyklus berechnet die Position einer Innenecke. Informationen, die der Zyklus nach der Durchführung der Messung ausgibt. Nach Beendigung des Zyklus gibt die CNC die nach der Messung erzielten Ist-Werte in die folgenden arithmetischen Parameter zurück: P296 Ist-Koordinate der Ecke in der Abszissenachse.
  • Seite 129: Programmierung Des Zykluses

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 4.7.1 Programmierung des Zykluses. Meßtasterposition. ꞏTpꞏ Nummer des Werkzeugs, der den Messtaster erkennt. Nummer des Werkzeugs, mit dem der Messtaster in der Tabelle der Werkzeuge definiert ist.
  • Seite 130 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). ꞏOffsetG159ꞏ Nummer des Nullpunkts. Nummer des Nullpunkts, um das Messergebnis zu speichern. Wenn mit Wert 0 definiert wird, speichert der Zyklus keine Daten des Nullpunkts. Programmierung der Funktionen M. ꞏM vorherꞏ...
  • Seite 131: Grundlegende Funktionsweise

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 4.7.2 Grundlegende Funktionsweise. Zustellbewegung. vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zum ersten Zustellpunkt, der sich in einem Abstand ꞏDsꞏ von der beiden abzutastenden Flächen befindet.
  • Seite 132: Winkelmessung Über Abszissenachse

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Winkelmessung über Abszissenachse. Dieser Zyklus berechnet den Neigungswinkel des Teils gemäß Abszissenachse aus. Dieser Zyklus gestattet die Messung von Winkeln zwischen ±45°. • Ist der zu messende Winkel größer gleich 45º, zeigt die CNC den entsprechenden Fehler •...
  • Seite 133: Programmierung Des Zykluses

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 4.8.1 Programmierung des Zykluses. Meßtasterposition. ꞏTpꞏ Nummer des Werkzeugs, der den Messtaster erkennt. Nummer des Werkzeugs, mit dem der Messtaster in der Tabelle der Werkzeuge definiert ist.
  • Seite 134: Grundlegende Funktionsweise

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 4.8.2 Grundlegende Funktionsweise. Erster Zustellbewegung. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zum ersten Zustellpunkt, der sich in einem Abstand ꞏ2Dsꞏ von der abzutastenden Fläche befindet. Diese Zustellbewegung erfolgt in zwei Phasen.
  • Seite 135: Außeneckevermessung Und Winkel

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Außeneckevermessung und Winkel. Dieser Zyklus berechnet die Position einer Außenecke und den Winkel des Werkstücks in Bezug auf die Abszissenachse.
  • Seite 136: Programmierung Des Zykluses

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 4.9.1 Programmierung des Zykluses. Meßtasterposition. ꞏTpꞏ Nummer des Werkzeugs, der den Messtaster erkennt. Nummer des Werkzeugs, mit dem der Messtaster in der Tabelle der Werkzeuge definiert ist. Wird es nicht oder mit Wert 0 definiert, verwendet man den Messtaster, der in der Spindel im Moment der Ausführung des Zykluses eingespannt ist.
  • Seite 137 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . ꞏOffsetG159ꞏ Nummer des Nullpunkts. Nummer des Nullpunkts, um das Messergebnis zu speichern. Wenn mit Wert 0 definiert wird, speichert der Zyklus keine Daten des Nullpunkts.
  • Seite 138: Grundlegende Funktionsweise

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 4.9.2 Grundlegende Funktionsweise. Erster Zustellbewegung. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zum ersten Zustellpunkt, der sich in einem Abstand ꞏ2Dsꞏ von der ersten abzutastenden Fläche befindet.
  • Seite 139 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Rücklaufbewegung. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt der Annäherung bis zum Zyklusaufrufs. Dieses Zurückfahren erfolgt in zwei Schritten.
  • Seite 140: Lochvermessung

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 4.10 Lochvermessung. Dieser Zyklus berechnet den Durchmesser einer Öffnung und die tatsächliche Position des Mittelpunkts. Informationen, die der Zyklus nach der Durchführung der Messung ausgibt. Nach Beendigung des Zyklus gibt die CNC die nach der Messung erzielten Ist-Werte in die folgenden arithmetischen Parameter zurück: P294 Ist-Durchmesser der Bohrung.
  • Seite 141: Programmierung Des Zykluses

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 4.10.1 Programmierung des Zykluses. Meßtasterposition. ꞏTpꞏ Nummer des Werkzeugs, der den Messtaster erkennt. Nummer des Werkzeugs, mit dem der Messtaster in der Tabelle der Werkzeuge definiert ist.
  • Seite 142 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Messergebnis speichern. ꞏSymbolꞏ Messergebnis im Nullpunkt G159 speichern. Durch diesen Parameter wird angegeben, ob Sie das Messergebnis im Nullpunkt G159 speichern möchten. Unabhängig von der ausgewählten Option, speichert der Zyklus immer das Messergebnis der arithmetischen entsprechenden Parameter.
  • Seite 143: Grundlegende Funktionsweise

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 4.10.2 Grundlegende Funktionsweise. Zustellbewegung. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zur Bohrungsmitte.
  • Seite 144: Messung Einer Kreisförmigen Nabe

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 4.11 Messung einer kreisförmigen Nabe. Dieser Zyklus berechnet den Durchmesser einer Nabe und die tatsächliche Position des Mittelpunkts. Informationen, die der Zyklus nach der Durchführung der Messung ausgibt. Nach Beendigung des Zyklus gibt die CNC die nach der Messung erzielten Ist-Werte in die folgenden arithmetischen Parameter zurück: P294 Durchmesser der Nabe.
  • Seite 145: Programmierung Des Zykluses

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 4.11.1 Programmierung des Zykluses. Meßtasterposition. ꞏTpꞏ Nummer des Werkzeugs, der den Messtaster erkennt. Nummer des Werkzeugs, mit dem der Messtaster in der Tabelle der Werkzeuge definiert ist.
  • Seite 146 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Messergebnis speichern. ꞏSymbolꞏ Messergebnis im Nullpunkt G159 speichern. Durch diesen Parameter wird angegeben, ob Sie das Messergebnis im Nullpunkt G159 speichern möchten. Unabhängig von der ausgewählten Option, speichert der Zyklus immer das Messergebnis der arithmetischen entsprechenden Parameter.
  • Seite 147: Grundlegende Funktionsweise

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 4.11.2 Grundlegende Funktionsweise. Positionierung auf der Nabenmitte. Verfahren des Meßtasters im Eilgang (G00) vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zur Nabenmitte.
  • Seite 148 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Messtastenbetrieb des dritten Punkts. Dies erfolgt auf der Abszissenachse in analoger Form genauso wie der vorherige Prozess. Vierte Zustellbewegung. Dies erfolgt in analoger Form genauso wie der vorherige Prozess. Abtastung des vierten Punkts.
  • Seite 149: Werkstückzentrierung / Rechtecktasche Oder Kreisförmig

    M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . 4.12 Werkstückzentrierung / Rechtecktasche oder kreisförmig. Dieser Zyklus berechnet die Mitte einer Rechtecktasche Werkstück mit bekannten Abmessungen und in kreisförmige und rechteckige Teile, die Neigung des Teils auf der Horizontalachse.
  • Seite 150: Programmierung Des Zykluses

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 4.12.1 Programmierung des Zykluses. Meßtasterposition. ꞏTpꞏ Nummer des Werkzeugs, der den Messtaster erkennt. Nummer des Werkzeugs, mit dem der Messtaster in der Tabelle der Werkzeuge definiert ist. Wird der Wert 0 definiert, wird der Messtaster verwendet, der in der Spindel im Moment der Ausführung des Zyklus eingespannt ist.
  • Seite 151 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Rechtecktasche. Zentrieren Sie die Tasche auf einer Achse. Rechtecktasche. Zentrieren Sie das Werkstück auf den zwei Achsen mit einer Abtastung auf der ersten Seite.
  • Seite 152 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Entfernung in Bezug auf den messenden Punkt, an den sich den Messtaster annähert, bevor die Bewegung zur Abtastung ausgeführt wird. ꞏDrꞏ Rücklaufabstand nach Ausgangsabtastung. Dieser Parameter definiert die Entfernung, welche der Messtaster nach der anfänglichen Abtastung zurückfährt.
  • Seite 153 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Messergebnis speichern. ꞏSymbolꞏ Messergebnis im Nullpunkt G159 speichern. Durch diesen Parameter wird angegeben, ob Sie das Messergebnis im Nullpunkt G159 speichern möchten.
  • Seite 154: Grundlegende Funktionsweise

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 4.12.2 Grundlegende Funktionsweise. Der Zyklus führt die Funktionen "M-vorher" aus. Zustellbewegung (falls einer der ꞏXYZꞏ-Parameter definiert wurde). Verfahren des Meßtasters mit dem ausgewählten Vorschub vom Punkt des Zyklusaufrufs bis zum ersten Zustellpunkt in den Maschinenparametern definiert. Diese Zustellbewegung erfolgt in zwei Phasen.
  • Seite 155 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Zustellbewegung zum zweiten Meßtasterpunkt. Verfahren des Messtasters vom ersten Punkt der Annäherung zum zweiten, der sich gegenüber vom ersten befindet.
  • Seite 156: Simulation Eines Zyklus Vom Editor

    Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). 4.13 Simulation eines Zyklus vom Editor. Mit dem Editor für die festen Zyklen kann man den Zyklus simulieren, der gerade bearbeitet wird, ohne dass man das gesamte Werkstückprogramm simulieren muss. Während der Simulation ist es gestattet, sich einen anderen festen Zyklus anzusehen und zu bearbeiten, und auch zum Programmeditor zurückzukehren.
  • Seite 157 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Simulationsfenster und Bearbeitung der Daten. Wenn das graphische Fenster ausgewählt ist, kann man den Parameterbereich für den Zyklus mit Hilfe der Tasten für den direkten Zugriff ändern.
  • Seite 158 Meß t ast erb et ri eb (m ode ll ·M·). Benutzerparameter: CNCelite 8058 8060 8065 : 2508 ꞏ158ꞏ...
  • Seite 159 M e ß t a s t e r b e tr i e b ( m od e l l · M · ) . Benutzerparameter: CNCelite 8058 8060 8065 : 2508 ꞏ159ꞏ...
  • Seite 160 Fagor Automation S. Coop. Bº San Andrés, 19 - Apdo. 144 E-20500 Arrasate-Mondragón, Spain +34 943 039 800 contact@fagorautomation.es www.fagorautomation.com...

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Cncelite 8060Cncelite 8065

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