Fachtechniker. Zur Gewährleistung einer regelmäßigen Kontrolle wird von empfoh- len, einen Wartungsvertrag abzuschließen. Erklärung des Herstellers Die Firma RIELLO S.p.A. erklärt, dass die folgenden Produkte die vom deutschen Standard "1. BImSchV Fassung 26.01.2010” vorgeschriebenen NOx-Grenzwerte einhalten. Produkt Modell Leistung Öl-Gebläsebrenner...
BRENNERBESCHREIBUNG (A) 1 Zündelektroden 2 Flammkopf 3 Einstellschraube Flammkopf 4 Lichtelektrischer Widerstand für die Flam- menüberwachung 5 Befestigungsschraube Gebläse an Flansch 6 Gleitschienen zum Ausschwenken des Bren- ners und für die Kontrolle des Flammkopfs 7 Hydraulikzylinder zur Einstellung der Luft- klappe auf der 1.
REGELBEREICH (A) Die Brenner können auf zwei Arten funktionie- ren: ein- und zweistufig. Der DURCHSATZ der 1. Stufe wird innerhalb des Feldes A aus den nebenstehenden Kurven ausgewählt. Der DURCHSATZ der 2. Stufe wird innerhalb des Feldes B ausgewählt. Dieses Feld zeigt den Höchstdurchsatz des Brenners in Abhängigkeit des Brennkammerdrucks.
KESSELPLATTE (A) Die Abdeckplatte der Brennkammer wie in (A) gezeigt vorbohren. Die Position der Gewinde- bohrungen kann mit der zur Grundausstattung gehörenden Isolierplatte ermittelt werden. RL 64 MZ 275-325 FLAMMENROHRLÄNGE (B) Die Länge des Flammenrohrs wird entsprechend der Angaben des Kesselherstellers gewählt und muß...
HYDRAULIKANLAGE BRENNSTOFFZUFÜHRUNG Zweistrangsystem (A) Der Brenner verfügt über eine selbstansaugen- de Pumpe und kann sich daher, innerhalb der Grenzen der seitlich abgebildeten Tabelle, selbst versorgen. Tank höher als der Brenner A Die Strecke P sollte nicht höher als 10 m sein, damit das Dichtungsorgan der Pumpe nicht überlastet wird, und die Strecke V sollte 4 m nicht überschreiten, damit die Selbsteinschal-...
PUMPE (A) SUNTEC AL 95 C 1 - Ansaugen G 1/4" 2 - Rücklauf G 1/4" 3 - Anschluß Manometer G 1/8" 4 - Anschluß Vakuummeter G 1/8" 5 - Schraube Druckregelung 6 - Schraube für By-pass A - Min.-Durchsatz bei einem Druck von 12 bar B - Auslaß-Druckbereich C - Max.-Ansaugunterdruck D - Viskositätsbereich...
BRENNEREINSTELLUNG ZÜNDEN Den Schalter 1)(B) auf "EIN" stellen. Beim ersten Zünden entsteht beim Übergang von der 1° zur 2° Stufe ein momentaner Abfall des Brennstoffdrucks, der durch die Füllung der Leitungen der 2° Düse verursacht wird. Dieser Abfall kann das Ausgehen des Brenners verur- sachen, das manchmal von Pulsationen beglei- tet wird.
BRENNERBETRIEB ANFAHREN DES BRENNERS (A) - (B) Startphasen mit progressiven Zeitangaben in Sekunden: • Verschluß der TL-Fernsteuerung. Nach etwa 3s: • 0 s : Die Anlaufphase hat angefangen. • 2 s : Anfahren Gebläsemotor. • 3 s : Einschalten des Zündtransformators. Die Pumpe 3) saugt den Brennstoff über die Leitung 1) und den Filter 2) vom Tank an und pumpt ihn unter Druck in den Auslaß.
ENDKONTROLLEN • Den Foto-Widerstand verdunkeln und die Fernsteuerungen schließen: der Brenner muß einschalten und ca. 5 s nach Ventilöffnung der 1. Stufe in Störabschaltung fahren. • Den Foto-Widerstand beleuchten und die Fernsteuerungen schließen: der Brenner muß einschalten und ca. 10 s danach in Störab- schaltung fahren.
Kessel Reinigen Sie den Kessel laut den mitgelieferten Anleitungen, so daß die ursprünglichen Ver- brennungsdaten erneut erhalten werden, und zwar im besonderen: der Druck in der Brenn- kammer und die Abgastemperatur. ÖFFNUNG DES BRENNERS (D) - Spannung unterbrechen - Schraube 1) herausdrehen und Verkleidung 2) abnehmen - Schraube 3) abdrehen - Die beiden beigepackten Verlängerungen 4)
DIAGNOSTIK BETRIEBSABLAUF Die Bedeutung der verschiedenen Anzeigen während des Anlaufprogramms ist in folgender Tabelle erklärt: FARBCODETABELLE Sequenzen Farbcode Vorspülung Zündung Betrieb mit Flamme OK Betrieb mit schwachter Flamme Stromversorgung unter ~ 170V Störabschaltung Fremdlicht Erläuterung: gelb grün ENTRIEGELUNG DES STEUERGERÄTS UND VERWENDUNG DER DIAGNOSTIK Das mitgelieferte Steuergerät verfügt über eine Diagnosefunktion, mit der Ursachen eventueller Betriebsstörungen leicht festgestellt wer- den können (Anzeige: ROTE LED).
SIGNAL STÖRUNGEN MÖGLICHE URSACHEN EMPFOHLENE ABHILFEN Kein Blinken Brenner geht nicht an - Kein Strom..........Schalter einschalten - Sicherungen kontrollie- - Eine Grenz- oder Sicherheitsfernsteuerung offen .
ZUBEHÖR (auf Wunsch): • KIT ZUM SCHUTZ VOR FUNKSTÖRUNGEN Bei einer Installation des Brenners in besonderen, auf Grund des Vorhandenseins von INVERTERN Funkstörungen ausgesetzten Räumen (Emission von Signalen über 10 V/m) oder bei Anwendungen, bei denen die Länge der Anschlüsse des Thermostats 20 m überschreiten, steht ein Schutz-Kit als Schnittstelle zwischen dem Steuergerät und dem Brenner zur Verfügung.
D i e e l e k t r i s c h e n A n s c h l ü s s e m ü s s e n d u r c h Fachpersonal nach den im Bestimmungsland gültigen Vorschriften ausgeführt werden. Riello S.p.A. überrnimmt keinerlei Haftung für Änderungen oder Anschlüsse, die anders als auf diesen Schemen dargestellt sind.