Betriebsspannungen
Außer den beiden Wechselspannungen
zung und CT-Meßspannung werden im HM 103-2 sechs
Betriebsgleichspannungen
elektronisch geregelt (+ 12V, +5V, —12V, —1950V). Nur
letztere ist einstellbar. Die beiden Betriebsgleichspannun-
gen für die X- und Y-Endstufen (+ 180V, + 140V) sind nicht
stabilisiert. Bei ihrer Messung muß auf die Einhaltung der
eingestellten
Netzspannung
einer größeren Abweichung
ein Defekt vorliegen. Für die Korrektur der Hochspannung
—1950V befindet sich auf der TB-Leiterplatte ein R-Trim-
mer 2,5 kQ. Mit diesem wird, gemessen an der Check-Lei-
—1950V gegen
ste,
genau
Abgleichplan). Fürdie Messung der Hochspannung und der
33V-Helltastversorgung
messungen gegen Masse) darf nur ein genügend hochoh-
miges Voltmeter (> IOMQ) verwendet werden. Auf des-
sen ausreichende Spannungsfestigkeit ist unbedingt zu
achten. In Verbindung mit einer Kontrolle der Betriebsspan-
nungen ist es empfehlenswert,
Störspannungen zu überprüfen. Zu hohe Werte können oft-
mals die Ursache
für sonst
Maximalwerte sind in den Schaltbildern angegeben.
Maximale und minimale Helligkeit
Fürdie Einstellung befinden sich auf der unteren Haupt-Lei-
terplatte zwei 500kQ-Trimmer
dürfen nur mit einem gut isolierten Schraubenzieher betä-
tigt werden (Vorsicht Hochspannung). Beide Trimmer sind
voneinander abhängig. Daher müssen die Einstellungen
eventuell
mehrmals
wiederholt
Abgleich ist zu kontrollieren, 0b der Strahl auch bei gedrück-
ter X-Y-Taste verdunkelt werden kann. Richtig eingestellt,
müssen die im Testplan beschriebenen Forderungen erfüllt
sein.
Astigmatismus
Auf
der unteren
Haupt-Leiterplatte
100 kQ-Trimmer, mit dem der Astigmatismus bzw. das Ver-
hältnis
zwischen
vertikaler
giert werden kann (siehe Abgleichplan). Die richtige Einstel-
lung ist auch abhängigvon der Y-Plattenspannung (+ 88 bis
+ 90 V). Man sollte diese daher vorsichtshalber
trollieren.
Unter Beachtung der Testplan-Hinweise
während des Ablgleichs (bei mittlerer
der FOCUS-Einsteller ständig hin und her gedreht werden,
bis sich die Punktform rechts und links vom Fokuspunkt
nicht
mehr
verändert.
Dabei ist zu beachten,
S2 103-2
für Bildröhrenhei-
erzeugt. Vier davon werden
geachtet werden.
als ± 5% vom Sollwert muß
Masse
eingestellt
(als Differenz zweier Spannungs-
auch deren Brumm- bzw,
unerklärliche
Fehler
sein.
(siehe Abgleichplan). Sie
werden.
Nach
befindet
sich ein
und horizontaler
Schärfe
vorher kon-
Strahlenhelligkeit)
daß sich
Fokuseinstellung und Astigmatismuskorrektur
beeinflussen.
FOCUS-Einsteller erfolgen. Nach der Korrektur sollte mög-
lichst entsprechend den Hinweisen im Testplan nochmals
eine Rechteck-Kontrolle
Triggerempfindlichkeit
1m Falle
Die interne Triggerschwelle sollte bei 0,3 bis
hÖhe liegen. Sie hängt stark vom Komparator -IC400
(71ON) ab. Falls aus zwingenden Gründen dieser Kompara-
tor ausgewechselt
vorkommen, daß die Triggerung zu empfindlich ist (siehe
(siehe
Testplan:
„Kontrolle
Widerstand
R411 (1 ,5MQ)
punkten 3 und 9 verkleinert werden. Dies kann durch Aus-
wechseln
Oder einfacher
ten Widerstandes erfolgen. Der richtige Wert ist zu erpro-
ben. 1mallgemeinen liegt der optimale Wert dann zwischen
470kQ
und 1,5MQ.
Die
Fehlersuche
1m allgemeinen benötigt
kontinuierlich
II), einen Signalgenerator, ein ausreichend genaues Multi-
meter und, wenn möglich, ein zweites Oszilloskop. Letzte-
res ist notwendig,
Signalverfolgung Oder eine Störspannungskontrolle
derlich wird. Wie bereits erwähnt, ist die geregelte Hoch-
spannung ebenso wie die Versorgungsspannung
Endstufen (max. ca. 200V) lebensgefährlich. Bei Eingriffen
in das Gerät ist es daher ratsam, mit längeren vollisolier-
dem
ten Tastspitzen
scher Spannungspotentiale
schlossen.
Selbstverständlich
möglichen Fehler eingehend erörtert werden. Etwas Kom-
binationsgabe ist bei schwierigen Fehlern schon erforder-
lich.
Wenn ein Fehler vermutet
Öffnen des Gehäuses zuerst gründlich visuell überprüft
korri-
werden,
insbesondere
ten Oderdurch ÜberhitzungverfärbtenTeilen. Fernersoll-
ten alle Verbindungsleitungen
terplatten,
zum Netztransformator,
muß
zur Röhrenfassung und zur Trace-Rotation-Spule innerhalb
der Röhrenabschirmung inspiziert werden. Ferner sind die
Lötanschlüsse
des + 12V-Festspannungsreglers
Rückchassis
Die letzte
Einstellung
vorgenommen
werden muß, kann es toleranzbedingt
Triggerung",
T 2). Dann muß der
zwischen
durch
Parallelschalten
im Gerät
man hierfür mindestens einen
einstellbaren
Netz-Trenntrafo
wenn bei schwierigen
zu arbeiten. Ein zufälliges Berühren kriti-
ist dann so gut wie ausge-
können in dieser Anleitung nicht alle
wird, sollte das Gerät nach dem
nach losen bzw. schlecht kontaktier-
im Gerät zwischen den Lei-
zu Frontchassisteilen,
der
beiden
Y-Endstufen-Transistoren
am unteren Rand des
zu kontrollieren.
Diese
visuelle
gegenseitig
muß
immer
am
werden.
Div. Bild-
den IC-Anschluß-
eines
zwei-
(Schutzklasse
Fehlern eine
erfor-
für die
und
Inspektion