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Holzfeuchte, Trocknung Und Lagerung; Bedienungs- Und Funktionselemente; Die Feuerraumtür; Die Primärluft - Koppe Fara 1 Installations- Und Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
ACHTUNG: Beim Verbrennen ungeeigneter Brennstoffe oder von Abfällen erlischt die Gewährleistung!
Falsche Brennstoffe führen zu Luft- und Umweltbelastungen und wirken sich negativ auf die Funktion und Lebensdauer des
Schornsteins und des Kaminofens aus. Hohe Störanfälligkeiten und vorzeitiger Verschleiß sind die Folge. Teure
Sanierungsmaßnahmen oder irreparable Ofenschäden können Folge sein.
Für die optimale Verbrennung fester Brennstoffe müssen daher folgende Bedingungen erfüllt sein:
- Die erforderliche Verbrennungsluft muss verfügbar sein.
- Verwenden Sie nur sehr trockenes, mehrfach gespaltenes Holz (keine Rundlinge); am besten eignen sich Laubhölzer wie Buchen-
und Birkenholz da diese Holzarten den höchsten Heizwert haben und sauber verbrennen.
- Nehmen Sie zum Anheizen nur kleinstückiges Holz. Dieses brennt leichter als große Holzscheite und es wird schnell die für eine
vollständige Verbrennung notwendige Temperatur erreicht.
- Legen Sie beim Heizen nicht zu viel Holz auf einmal nach; das häufigere Nachlegen kleiner Holzmengen ist günstiger.
3.2 Feuerung bei schlechten Wetterbedingungen oder nachteiligen Förderdruckbedingungen
Für den richtigen und sicheren Betrieb der Feuerstätte ist ein passender Förderdruck des Schornsteins notwendig. Besonders in der
Übergangszeit - Herbst oder Frühjahr - oder bei ungünstigen Wetterverhältnissen (z.B. starker Wind, Nebel, inverse Wetterlage usw.)
kann es zu ungenügenden Betriebsbedingungen des Schornsteins kommen. Dies ist bei der Nutzung einer Feuerstätte unbedingt zu
berücksichtigen.
Sollte genügend Zug vorhanden sein und der Rauch zügig durch den Schornstein problemlos abziehen, befüllen Sie die Heizkammer
nur mit wenig Brennstoff und legen Sie in kürzeren Abständen regelmäßig Brennstoff nach.
Achten Sie bei der Inbetriebnahme der Feuerstätte daher darauf, dass der Schornstein frei ist, ein guter Abbrand erfolgt und die
Abgase ausreichend gut abziehen können.
Bei längerer Betriebsunterbrechung kann es im Schornstein, in den Heizgaszügen, im Abgasrohr oder auch der
Verbrennungsluftleitung zu Verstopfungen gekommen sein.
Vor jeder Inbetriebnahme des Ofens sollten Sie daher immer Ihren Schornsteinzug überprüfen, indem Sie ein sog.
Lockfeuer (kurzfristiges Erzeugen starker Hitze durch schnelles Abbrennen von Papier oder dünnen Holzspänen)
entfachen. Achten Sie auf eine ausreichende Verbrennungsluftzufuhr.
ACHTUNG: Lässt sich kein ausreichender Zug erzeugen, sollten Sie auf die Feuerung verzichten.

3.3 Holzfeuchte, Trocknung und Lagerung

Der Heizwert des Holzes hängt sehr stark von der Holzfeuchtigkeit ab. Je feuchter das Holz, desto niedriger ist sein Heizwert, da ein
Großteil der Energie für das Verdampfen des Wassers im Holz verbraucht wird. Die Verbrennungstemperatur sinkt, was wiederum
eine vollständige Verbrennung des Holzes verhindert. Darüber hinaus kommt es bei der Verbrennung von feuchtem Holz zu einer
gesteigerten Verrußung der Feuerraumscheiben. Der entstehende Wasserdampf im Ofen, Rauchrohr oder Schornstein kann
kondensieren und somit zu Rost und Korrosion, Rußfraß oder Versottung des Schornsteins führen.
Deshalb möchten wir Ihnen an dieser Stelle Hinweise zur Holztrocknung und Holzlagerung geben:
-
Holz benötigt, abhängig von der Sorte, bei Lufttrocknung und richtiger Lagerung mind. 2 bis 4 Jahre zum Austrocknen (optimale
Restfeuchte 12 %).
-
das Holz sollte bereits gebrauchsfertig zersägt und gespaltet gelagert werden, da kleinere Holzstücke besser und schneller
trocknen. Es sollte mindestens 2–3-mal gespalten werden.
-
das Scheitholz sollte an einer belüfteten, möglichst sonnigen Stelle regengeschützt aufschichtet sein (ideal: Südseite).
-
lassen Sie zwischen den einzelnen Holzstößen eine Handbreit Abstand, damit die durchströmende Luft die entweichende
Feuchtigkeit mitnehmen kann.
-
die Holzstöße sollten keinesfalls mit Plastikfolien oder Zeltplanen abgedeckt werden, weil die im Holz enthaltene Feuchtigkeit
sonst nicht entweichen kann.

4. BEDIENUNGS- UND FUNKTIONSELEMENTE

WARNUNG:
Die Oberflächen, Abgasrohre, Bedienelemente, Aschekasten und die Sichtscheibe des Kaminofens werden sehr heiß!
Diese dürfen nur mit äußerster Vorsicht und ausschließlich mit Schutzausrüstung (Schutzhandschuh) berührt werden.
Halten Sie auch bei nicht betriebenem Gerät Feuertür, Aschefachtür und den Verbrennungsluftschieber immer geschlossen!
4.1 Die Feuerraumtür
Die Feuerraumtür (Sichtfenstertür) muss im Heizbetrieb stets geschlossen sein und darf nur zur Beschickung von Brennstoff geöffnet
werden.
Zum Nachfüllen von Brennstoff, die Feuerraumtür erst nach Erlöschen der Flammen, nur um ca. 3-4 cm weit öffnen um Rauchaustritt
und Flugaschebildung in den Aufstellraum zu vermeiden. Nach ca. 5-10 Sek. kann die Türe zur Beschickung von Brennstoff langsam
geöffnet werden. Danach ist die Tür wieder fest zu verschließen.
4.2 Die Primärluft
Der Kaminofen ist mit einem Primärluftregler zur Feinluftregulierung ausgestattet, dieser befindet sich auf der hinteren linken Seite
des Ofens.
Er dient zur Regelung der Verbrennungsluft von unten über den Aschekasten und den Rost zum Brennstoff. Vermeiden Sie deshalb,
dass es zur vollständigen Füllung des Aschekastens kommt, da die Asche den Zutritt der primären Verbrennungsluft negativ
beeinträchtigen könnte.
Beim Anzünden von Scheitholz muss der Primärluftregler zunächst vollständig geöffnet sein.
Nach Flammenbildung muss der Primärluftregler nach Tabelle Kap. 5.2.2 zurückgeregelt werden.
Änderungen, Irrtümer und Druckfehler bleiben ausdrücklich vorbehalten
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Fara 2Fara 3Fara stein

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