86663 Asbach-Bäumenheim erklärt hiermit die Übereinstimmung der Maschine Bezeichnung: Bauaufzug für Materialtransport (für temporäre Benutzung auf Baustellen durch autorisierte Personen) Typ: 300 Z Seriennummer: 16430 / 000670..., 14770 / 000672... Baujahr: siehe Typenschild der Maschine mit allen einschlägigen Bestimmungen der nachfolgend genannten Richtlinien zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens.
300 Z Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Allgemeines Angaben zur Betriebsanleitung Abkürzungen Identifikationsdaten Name und Adresse des Herstellers Hinweise auf Urheber und Schutzrechte Hinweise für den Arbeitgeber Bestimmungsgemäße Verwendung 1.7.1 Anforderungen an das Montagepersonal 1.7.1.1 Fachkraft für Montage, Instandhaltung / Wartung 1.7.2 Bedienpersonal 1.7.3...
Seite 6
Inhaltsverzeichnis 300 Z Halteschienen 5.7.1 NOT-END Halteschiene 5.7.2 ETAGEN Halteschiene Besonderheiten beim Einsatz als Gerüstmontageaufzug Sicherung der Lade- und Entladestellen 5.10 Kontrolle nach der Montage und vor jeder Inbetriebnahme Betrieb Sicherheit im Betrieb Inbetriebnahme 6.2.1 Sicherheitskontrolle vor Arbeitsbeginn Bedienung / Funktion 6.3.1...
Seite 7
300 Z Inhaltsverzeichnis Nachfüll- und Kontrolltätigkeiten 9.4.1 Schmierung der Zahnstange / Antriebsritzel 9.4.1.1 Manuelle Schmierung 9.4.1.2 Automatische Schmiereinrichtung 9.4.2 Schleppleitung mit Gleitmittel beschichten 9.4.3 Getriebe 9.4.4 Kontrolle der Schraubverbindungen Verschleißkontrollen 9.5.1 Mastsegmente / Zahnstangen 9.5.2 Zahnräder 9.5.3 Laufrollen 9.5.4 Motor / Motorbremse Funktionskontrollen 9.6.1...
Seite 9
300 Z Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Mastteil Abb. 2: Platzbedarf vor einem Gerüst Abb. 3: Platzbedarf vor einer Wand Abb. 4: Kranöse Abb. 5: Transport mit Einachsanhänger Abb. 6: Verankerung schematisch Abb. 7: Europäische Windregionen Abb. 8: Aufbau vor einer Wand Abb.
Seite 10
Abbildungsverzeichnis 300 Z Abb. 48: Montage bei Bühne mit Rampe 3 Abb. 49: Montage Rohrhalter Abb. 50: Überfahrschutz Abb. 51: Grundeinheit an den Spindeln ausrichten Abb. 52: Rangierfahrwerk Abb. 53: Bodenumwehrung 1,10 m mit Schranke Abb. 54: Unterfahrschutz Abb. 55: Kabeltopfabdeckung Abb.
300 Z Allgemeines Allgemeines Angaben zur Betriebsanleitung Diese Betriebsanleitung ist eine wesentliche Hilfe für den erfolgreichen und sicheren Betrieb der Maschine (siehe Kapitel 2.1 Restgefahren, Seite 18). Die Betriebsanleitung enthält wichtige Hinweise, die Maschine sicher, sachgerecht und wirtschaftlich zu betreiben. Ihre Beachtung hilft, Gefahren zu vermeiden und die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der...
Allgemeines 300 Z GEFAHR Art und Quelle der Gefahr: Lebensgefahr Folge: Tod / schwere Verletzung Wahrscheinlichkeit: steht unmittelbar bevor Maßnahme zur Vermeidung der Gefahr WARNUNG Art und Quelle: Verletzungsgefahr Folge: Schwere Verletzung Wahrscheinlichkeit: möglicherweise Maßnahme zur Vermeidung VORSICHT...
Sicherheitseinrichtungen sowie für das Schweißen an tragenden Bauteilen. Zur Verwendung kommende Ersatz- und Verschleißteile müssen den von der Firma GEDA festgelegten technischen Anforderungen entsprechen. Dies ist bei Originalersatzteilen gewährleistet. Setzen Sie für die in diesem Handbuch beschriebenen Tätigkeiten nur qualifiziertes und/oder unterwiesenes Personal ein.
Für andere Einsatzorte bzw. - zwecke ist die schriftliche Zustimmung des Herstellers erforderlich. Der 300 Z ist ein Materialaufzug, der vorübergehend errichtet wird und • erst nach Montage der Etagensicherungstüren an jeder Be- und Entladestelle in Betrieb genommen werden darf.
• nationale Regeln und Vorschriften beachten 1.7.3 Sachwidrige Verwendung Der 300 Z • ist nicht für den permanenten Aufbau konzipiert. • darf nicht freistehend (ohne Verankerung) aufgebaut werden. • darf von Personen ohne Einweisung an der Maschine, die nicht mit der Betriebsanleitung vertraut sind oder Kinder nicht bedient werden.
Allgemeine Sicherheitsinformationen 300 Z Allgemeine Sicherheitsinformationen Die Maschine ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln konstruiert und gebaut. Dennoch können bei der Verwendung Gefahren für das Personal oder Dritte bzw. Schäden an der Maschine und anderen Sachwerten entstehen, z.B.
300 Z Allgemeine Sicherheitsinformationen Sicherheitshinweise für das Bedienpersonal Die Betriebsanleitung muss ständig am Einsatzort der Maschine griffbereit sein. Die Maschine darf nur in technisch einwandfreiem Zustand sowie bestimmungsgemäß, sicherheits- und gefahrenbewusst unter Beachtung dieser Betriebsanleitung benutzt werden! Insbesondere Störungen, welche die Sicherheit beeinträchtigen können, müssen umgehend beseitigt werden! Die Maschine darf außerdem nur betrieben werden, wenn alle...
Allgemeine Sicherheitsinformationen 300 Z Sicherheitshinweise zum Transport Melden Sie Transportschäden und/oder fehlende Teile sofort dem Lieferanten. Tragen Sie während der Transportarbeiten Schutzhelme, Sicherheitsschuhe und Schutzhandschuhe! Treten Sie niemals unter schwebende Lasten! Verwenden Sie für den Transport zum Aufstellort ausschließlich geeignete, genormte und geprüfte Hebezeuge (Gabelstapler, Kran) und Anschlagmittel (Hebetraverse, Rundschlinge, Hebebänder,...
300 Z Allgemeine Sicherheitsinformationen Sicherheitshinweise zum Betrieb Die Maschine nur in technisch einwandfreiem Zustand sicherheits- und gefahrenbewusst unter Beachtung der Betriebsanleitung benutzen. Bei Arbeitsunterbrechung die Maschine am Hauptschalter ausschalten und gegen Einschalten mit Vorhängeschloss sichern. Die Maschine grundsätzlich gegen unbefugtes Benutzen sichern (spannungsfrei schalten)! In Situationen, die eine Gefahr für das Bedienpersonal oder die...
Allgemeine Sicherheitsinformationen 300 Z Sicherheitshinweise Instandhaltung und Störungsbeseitigung Das Bedienpersonal ist vor Beginn über die Durchführung von Sonder- und Instandhaltungsarbeiten zu informieren. Vorgeschriebene oder in der Wartungsanleitung angegebene Fristen für wiederkehrende Prüfungen/Inspektionen sind einzuhalten. Der Instandhaltungsbereich ist, soweit erforderlich, weiträumig abzusichern! Grundsätzlich vor allen Wartungsarbeiten die Maschine...
Seite 23
300 Z Allgemeine Sicherheitsinformationen Ist die Demontage von Sicherheitseinrichtungen beim Warten und Reparieren erforderlich, hat unmittelbar nach Abschluss der Wartungs- und Reparaturarbeiten die Montage und Überprüfung der Sicherheitseinrichtungen zu erfolgen! Keine Veränderungen, An- oder Umbauten an der Maschine vornehmen. Dies gilt auch für den Einbau und die Einstellung von Sicherheitseinrichtungen wie z.B.
Allgemeine Sicherheitsinformationen 300 Z Sicherheit bei Arbeiten an der Elektrik Bei Störungen an der elektrischen Anlage der Maschine ist diese sofort am Hauptschalter auszuschalten und mit einem Schloss zu sichern bzw. am Netzstecker auszustecken! Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen der Maschine dürfen nur Elektrofachkräfte entsprechend den elektrotechnischen Regeln...
300 Z Technische Daten Technische Daten Betriebs und Umgebungsbedingungen Die Maschine darf nur betrieben werden, wenn folgenden Betriebs- und Umgebungsbedingungen eingehalten werden: • Lagerung in Lufttrockenen Räumen, um Korrosion zu vermeiden. • Keine Erschütterungen und Schwingungen. • Keine aggressiven, korrosiven Stoffe.
Technische Daten 300 Z Elektrische Anschlusswerte 300 Z mit 230 V Antrieb Leistung 1,8 kW Nennstrom 10,5 A Einschaltdauer S3 (60%) Grundeinheit Betriebsspannung 230 V / 50 Hz / 1 x 16 A / 1 Ph Schutzart IP 54 (NEMA 3)
300 Z Technische Daten 300 Z mit 400 V Antrieb Leistung 2,5 kW Stromaufnahme 5,4 A Einschaltdauer S3 (60%) Grundeinheit Betriebsspannung 400 V / 50 Hz / 3 x 16 A / 3 Ph Schutzart IP 54 (NEMA 3) Arbeitssteckdose (im Fahrkorb)
Technische Daten 300 Z Mast Es dürfen ausschließlich nur Original GEDA-Mastteile verwendet werden! Abb. 1: Mastteil Leiterteil 1 m (mit Zahnstange und unverlierbaren Schrauben) Gewicht: 14 kg Leiterteil 2 m (mit Zahnstange und unverlierbaren Schrauben) Gewicht: 25 kg BL131 DE 2024-09...
1,5 kg ETAGEN-Halteschiene 2,6 kg Zubehör Verlängerungsleitung 20 m für Steuerung (5- 5 kg polig) 300 Z mit 230 V Antrieb Gewichte Kabeltopf mit Schleppkabel 25 m 27 kg Kabeltopf mit Schleppkabel 50 m 37 kg Zubehör Kabeltrommel 33 m, 3x2,5 mm²...
Technische Daten 300 Z Maße / Platzbedarf Abb. 2: Platzbedarf vor einem Gerüst 0,50 m 1,70 m 2,03 m Abb. 3: Platzbedarf vor einer Wand 0,50 m 1,88 m 2,20 m BL131 DE 2024-09...
300 Z Transport Transport ACHTUNG Beschädigungen an der Maschine Transport der Maschine nur von erfahrenen und befähigten Personen durchführen lassen. Kontrolle bei Erhalt der Maschine • Überprüfen Sie die Sendung auf Transportschäden und auf Vollständigkeit entsprechend Ihrer Bestellung. • Verpackung / Schutzabdeckungen fachgerecht entsorgen bzw. für einen späteren Transport aufbewahren.
Transport 300 Z 4.2.1 Transport mit Einachsanhänger Abb. 5: Transport mit Einachsanhänger Transport und Verladung ist in der Betriebsanleitung des Einachsanhängers beschrieben. BL131 DE 2024-09...
Verschraubungsmaterial verwendet werden muss. • An Ladestellen ab 2,0 m Absturzhöhe müssen Absturzsicherungen vorhanden sein, die ein Abstürzen von Personen verhindern (nur Original GEDA Etagensicherungstüren verwenden). • Tragfähigkeit des Aufzuges beachten. - Leuchtet die rote Warnlampe am Schaltkasten Schlitten ist die Bühne überladen.
Seite 34
Montage 300 Z • Beim Aufbau dürfen die überkragenden Mast-/Leiterteile max. 3 m über den letzten Verankerungspunkt hinaus befahren werden! (Oberkante Schlitten bis zur Verankerung). • Während der Montage von der Lastbühne aus niemals: - während der Fahrt in den Fahrweg greifen oder lehnen.
300 Z Montage Anforderungen an den Aufstellort 5.2.1 Untergrund • Der Untergrund muss waagrecht und tragfähig sein. - Die Verdichtung des Untergrundes muss entsprechend der Bodenbelastung [kN/m²] (siehe Aufbauhöhe) durchgeführt werden. • Als lastverteilende Unterlagen können je nach Aufbauhöhe z.B.
Montage 300 Z Verankerungsbedingungen Mastüberstand über der obersten Masthalterung [im Betrieb und bei der Montage] Maximaler Abstand zwischen Unterkante Fahrkorb/Bühne und oberster Masthalterung Aufbauhöhe Vertikaler Abstand der Masthalterungen Vertikaler Abstand zwischen Boden [Fußteil] und unterster Masthalterung Abb. 6: Verankerung schematisch Min.
300 Z Montage 5.3.1 Verankerungskräfte Die angegebenen Werte gelten: • Pro Verankerungspunkt. • Für die dargestellte Aufbaugeometrie. Bei abweichenden Aufbauten müssen die entsprechenden Werte angefragt werden! Die angegebenen Werte beinhalten keine Sicherheitsfaktoren. Die zur Ermittlung der Verankerungskräfte verwendeten Windlasten beziehen sich auf die europäischen Windregionen nach EN 12158 / EN 12159.
Montage 300 Z Aufbauhöhe H [m] Winddrücke für geographische Regionen [N/m Windregion 0˂H≤10 1225 10˂H≤20 1114 1410 20˂H≤50 1031 1347 1704 50˂H≤100 1196 1562 1977 100˂H≤150 1306 1706 2159 150˂H≤200 1023 1393 1819 2303 Aufbau vor einer Wand Abb. 8: Aufbau vor einer Wand AP = ca.
Seite 39
300 Z Montage Verankerungskräfte [kN] bei max. Mastüberstand AP ≥ BP x 1,2 oberste Verankerung übrige Verankerungen Aufbauhöhe Windregion A/B 0 < H ≤ 10 m ± 3,5 ± 2,7 ± 2,6 ± 2,2 10 < H ≤ 20 m ±...
Montage 300 Z Aufbau vor einem Gerüst Abb. 9: Aufbau vor einem Gerüst Gerüstfeldtiefe = 0,70 m AP = ca. 2,5 m, BP = ca. 1,38 m Verankerungskräfte [kN] bei max. Mastüberstand AP ≥ BP x 1,7 oberste Verankerung übrige Verankerungen Aufbauhöhe...
Seite 41
300 Z Montage Verankerungskräfte [kN] ohne Mastüberstand AP ≥ BP x 1,7 oberste Verankerung übrige Verankerungen Aufbauhöhe Windregion 0 < H ≤ 10 m ± 2,2 ± 2,1 ± 1,8 ± 1,9 10 < H ≤ 20 m ± 2,2 ±...
Montage 300 Z Montageschema Das Montageschema zeigt die grundsätzliche Montageschritte und deren chronologische Reihenfolge. Die Montage erfolgt jedoch immer anhand der ausführlichen Anweisungen dieser Anleitung und ggf. den freigegebenen Montagezeichnungen. In Abhängigkeit von den vorhandenen Arbeitsmitteln / Anzahl der Monteure können Arbeiten parallel ausgeführt werden oder die Reihenfolge der Montage geändert werden.
300 Z Montage Grundeinheit aufstellen Die Maschine darf nur senkrecht aufgestellt eingesetzt werden! Die Grundeinheit muss parallel zum Gebäude bzw. Gerüst ausgerichtet werden. Fußteil an den Auflagepunkten (Auflageteller der Spindeln und vor allem an der Fußteilauflage unterhalb der Maste) auf lastverteilende und ebene Unterlagen stellen und ausrichten.
Montage 300 Z 5.5.1 Schaltkasten mit Hauptschalter montieren 1. Halter mit Schaltkasten auf das Fußteil aufstecken und verschrauben. 2. Stecker der Schleppleitung, vom Kabeltopf unten kommend einstecken und Steckdosenbügel schließen. 3. Netzstecker mit dem Baustromverteiler verbinden. 4. Handsteuerung an der blauen Steckdose einstecken.
300 Z Montage 5.5.2 Kabeltopf wechseln Bei der Montage des Kabeltopfes darauf achten, dass das Schleppkabel den richtigen Drall behält. Ggf. Kabeltopf nur zusammen mit Kabelhalter drehen. Der Kabelhalter darf nicht gegenüber dem Kabeltopf verdreht werden! Kabeltopf und Kabelhalter dürfen nicht zueinander verdreht werden, da sich sonst der Einspuldrall der Rundleitung verändert!
Montage 300 Z 6. Mutter (4) der Halterung des Kabeltopfes lösen und Schraube mit Klemmstück (5) verdrehen, bis die Halterung aus der Nut des Mastes genommen werden kann. Abb. 12: Kabeltopf wechseln 2 7. Kabeltopf etwas hochheben und wegnehmen. 8. Kabeltopf mit benötigter Schleppleitungslänge auf das Fußteil heben und mit zwei Schrauben am Fußteil befestigen.
300 Z Montage Mast verlängern 5.6.1 Verankerung des Mastes Bei der Aufstellung des Gerätes vor einem Gerüst muss die Verankerung am Gebäude erfolgen. Die Verankerung kann auch direkt am Gerüst erfolgen, wenn dieses entsprechend der zusätzlichen Belastung (siehe Verankerungskräfte) nachgewiesen ist.
Montage 300 Z Verankerungskräfte (siehe Kapitel 5.3.1 Verankerungskräfte, Seite 37). AP ≥ BP x 1,2 Abb. 14: Verankerung an der Wand 2 min. 0,82 m 0,68 m Bei einer freien Verankerungsrohrlänge von l über 4,0 m müssen Querverstrebungen eingezogen werden.
300 Z Montage Verankerung an einem Gerüst Rohrabmessungen: Ø 48,3 x 3,2 mm St 37, Länge je nach Gerüstbreite Befestigungsrohr (1) in die beiden starren Kupplungen der Masthalterung (2) einklemmen, am Gerüst wird das Rohr durch zwei Gerüstkupplungen befestigt.
Montage 300 Z 5.6.2 Mastelemente montieren Kontrolle vor der Mastmontage Mit der leeren Lastbühne hochfahren (Handsteuerung) und prüfen, ob • der Näherungsschalter am Mastende abschaltet • die letzte (bühnenseitig) heruntergeklappte Mastbefestigungsschraube den NOT-HALT-Endschalter betätigt. Die Monteure fahren in der Bühne hoch, die Bedienung darf nur von der Montagesteuerung aus erfolgen! Öffnen...
300 Z Montage Schlüssel in den Schlüsselschalter am Schaltkasten Schlitten (5) stecken und nach rechts (Montagestellung) drehen. Abb. 18: Schlüsselschalter in Montagestellung drehen WARNUNG Verletzungsgefahr Vor dem Hochfahren der Bühne prüfen, ob die Grundeinheit sicher steht. Während der Fahrt nicht über die Seitenwände der Bühne hinauslehnen.
Montage 300 Z Erstes Mastelement (10) von Hand auf Grundmast (9) aufsetzen. Drei Augenschrauben (11A) hochklappen und festziehen. Anzugsmoment ca. 90 Nm 3 9A Abb. 21: Erstes Mastsegment auf den Grundmast setzen Die verstellbare Verbindungslasche (9B) des Grundmastes muss nach oben geschoben und mit der Ringschraube befestigt sein.
300 Z Montage Weitere Mastverankerungen wie vorher beschrieben installieren. Schleppkabelführungen in Abständen von ca. 8 m montieren (siehe Kapitel 5.6.3 Schleppkabelführungen, Seite 53). Den Aufzug bis zur gewünschten Höhe (max. 50 m mit 230V-Antrieb bzw. 100 m mit 400V-Antrieb) aufbauen.
Montage 300 Z Halteschienen 5.7.1 NOT-END Halteschiene Als obersten Haltepunkt, bevor das Antriebsritzel die Zahnstange verlässt, ist eine NOT-END Halteschiene zu montieren. Montage Die Endschalterfahne muss zur Motorseite zeigen. Die Halteschiene in die Nut des Mastes einführen, am Stift (2) verdrehen und mit der Mutter festziehen.
300 Z Montage 5.7.2 ETAGEN Halteschiene An jeder Haltestelle kann eine ETAGEN Halteschiene gesetzt werden, sodass die Bühne auf gleichem Niveau der Etagensicherungstür stoppt. Montage Die Endschalterfahne muss zur Motorseite zeigen. Die ETAGEN-Halteschiene in die Nut des Mastes einführen...
Montage 300 Z Besonderheiten beim Einsatz als Gerüstmontageaufzug Der Überfahrschutz (Näherungsschalter) schaltet während der Montage die Auffahrt ab. Er kann geringfügig in der Höhe verstellt werden, um Übereinstimmung zwischen Gerüstebene und Lastbühnenboden zu erreichen. Da die Gerüsthöhen und die Mastelemente immer um 2,0 m springen, braucht der Näherungsschalter (1) für die...
300 Z Montage 5. An der Stoßstelle zwischen Fußteil mit Grundmast (2) und dem ersten aufgesetzten Mastteil (3) die Ringschraube (4) lösen und Verbindungslasche (5) nach unten schieben. 6. Die drei Augenschrauben (6) lösen und abklappen. Abb. 26: Einsatz als Gerüstmontageaufzug 7.
5.10 Kontrolle nach der Montage und vor jeder Inbetriebnahme Den GEDA 300 Z nach nationalen Regeln, nach der Montage und vor der ersten Inbetriebnahme sowie nach jeder Montage auf einer neuen Baustelle oder an einem neuen Standort prüfen. Kontrollieren, dass •...
300 Z Betrieb Betrieb Der 300 Z darf nur von einer vom Unternehmer bestimmten und befähigten Person bedient werden. Diese Person muss mit der Betriebsanleitung vertraut sein, über ausreichende Erfahrung verfügen und über die bestehenden Gefahren im Umgang mit Hebezeugen unterrichtet sein.
Betrieb 300 Z Inbetriebnahme Hauptschalter Kontrollleuchte Betriebsbereit Abb. 27: Schaltkasten Bodenstation Hauptschalter auf Stellung „I“ [ON] drehen. Betriebssteuerungen aktivieren Den Schlüsselschalter (5) an der Montagesteuerung nach links [Stellung Betrieb] schalten und Schlüssel abziehen. Die Bodensteuerung/Handsteuerung und falls vorhanden die Elektromodule an den Etagensicherungstüren sind...
300 Z Betrieb 6.2.1 Sicherheitskontrolle vor Arbeitsbeginn Probefahrt mit leerer Bühne durchführen und kontrollieren, ob der gesamte Fahrweg der Bühne frei ist. Die Bühne muss sofort stoppen, wenn • ein NOT-HALT-Knopf gedrückt wird. • der AUF-Endschalter angefahren wird. • der AB-Endschalter angefahren wird.
Betrieb 300 Z Bedienung / Funktion Abb. 29: Übersicht 1 Fußteil mit Grundmast Mastteil 2 m (1 m) AB-END-Halteschiene AUF-END Halteschiene Kabeltopf Verankerungsrohre Lastbühne Schleppkabelführung Montageschutzblech Bühnenzugang (Rampe) ETAGEN-Halteschiene Schaltkasten mit Hauptschalter BL131 DE 2024-09...
Betrieb 300 Z 6.3.1 Funktionsbeschreibung • Die Grundeinheit kann mit 0,7 m, 1,0 m und 2,0 m langen Mastsegmenten bis zu einer max. Aufbauhöhe von 50 m (230 V) / 100 m (400 V) verlängert werden. • Nach dem Einschalten des Hauptschalters zeigt die grüne Kontrollleuchte am Schaltkasten der Bodenstation die Betriebsbereitschaft an.
300 Z Betrieb Verwendung als Gerüstmontageaufzug Ein besonderer Einsatz ist die Gerüstmontage mit diesem Aufzug, hier wird abwechselnd das Gerüst und der Aufzug montiert (Aufzug und Gerüst befinden sich im Montagezustand). • Die Bedienung erfolgt mit einer beweglichen Bodensteuerung oder während der Montage nur über die Montagesteuerung in der Bühne.
Betrieb 300 Z 6.3.3 Sicherung der untersten Haltestelle (Bodenstation) Die unterste Haltestelle muss gegen unbefugten Zutritt gesichert und gekennzeichnet werden. GEFAHR Lebensgefahr durch abwärts fahrende Lastbühne Während des Betriebes niemals innerhalb der Absperrung aufhalten. Bei Arbeiten innerhalb der Absperrung den Hauptschalter ausschalten und gegen Einschalten sichern.
300 Z Betrieb 6.3.4 Steuerungen für Normalbetrieb 6.3.4.1 Bodensteuerung / Handsteuerung Mit der Bodensteuerung kann die Bühne aus höhergelegenen Haltestellen bis zur Bodenstation geholt bzw. zu einer Etage hochgefahren werden. Die Lastbühne muss zum Schlitten geschwenkt und eingerastet sein. Die Rampe muss geschlossen und das Montageschutzblech muss oben eingehängt sein.
Seite 68
Betrieb 300 Z Wahlschalter (13) auf Stellung "II" (Automatikfahrt) AUF-Fahrt AUF-Taste (3) drücken und gedrückt halten. → Die Bühne fährt im unteren Sicherheitsbereich nur, solange die AUF-Taste (3) gedrückt wird. Nach Überschreiten dieses Sicherheitsbereiches die AUF-Taste (3) loslassen.
300 Z Betrieb 6.3.5 Montagesteuerung / Wartungssteuerung Die Lastbühne muss zum Schlitten geschwenkt und eingerastet sein. Die Rampe muss geschlossen und das Montageschutzblech muss oben eingehängt sein. Die Bedienung zur Montage bzw. Wartung ist nur von der Lastbühne aus in Totmannsteuerung möglich. Die Lastbühne fährt nur, solange der Bedienknopf gedrückt wird.
Seite 70
Betrieb 300 Z AB-Fahrt AB-Taste (7) drücken und gedrückt halten. Die Lastbühne fährt nur, solange die AB-Taste gedrückt wird und stoppt am AB-Endschalter. WARNUNG Verletzungsgefahr durch abwärts fahrende Bühne Vergewissern Sie sich, dass der Fahrweg nach unten frei ist.
300 Z Betrieb 6.3.6 Lastbühne schwenken Die Lastbühne muss zum Be- und Entladen an der Etage um 90° zum Gerüst/Gebäude geschwenkt werden. Lastbühne ausschwenken Schwenkhebel (2) nach unten drücken und Lastbühne (1) zur Etagensicherungstür ausschwenken, bis der Schwenkhebel wieder einrastet.
Betrieb 300 Z 6.3.7 Sicherung der Lade- und Entladestellen An allen Lade- und Entladestellen, an denen die Gefahr eines Absturzes aus mehr als 2 m Höhe besteht, müssen Absturzsicherungen angebracht werden, die ein Abstürzen von Personen verhindern. Etagensicherungstüren schützen Personen vor einem Absturz an der Haltestelle, wenn sich die Lastbühne nicht an der Haltestelle befindet.
300 Z Betrieb Den Schlüssel (1) nach rechts drehen, um die Schiebetür (2A) zu entriegeln. Schiebetür (2A) aufschieben. Abb. 39: Etagensicherungstür entriegeln Die Rampe der Lastbühne öffnen. Die Lastbühne kann beladen bzw. entladen werden. Der Schlüssel ist mit einem Drahtseil mit der Tasche an der Lastbühne verbunden, sodass nur bei abgezogenem Schlüssel die...
Betrieb 300 Z 6.3.8 Etagenmodul Das Etagenmodul ist an Etagensicherungstüren anzubauen, wenn örtliche Bestimmungen eine elektrische Überwachung der Etagensicherungstür vorschreiben oder eine Steuerung von einer oberen Haltestelle aus benötigt wird. Von dem Elektromodul aus kann die Lastbühne nur oberhalb des 2 m Sicherheitsbereichs gefahren werden.
300 Z Betrieb 6.3.10 Stillsetzen im Notfall In Situationen, die eine Gefahr für das Bedienpersonal oder die Maschine bedeuten, kann die Maschine durch Drücken einer NOT- HALT-Taste stillgesetzt werden. Eine NOT-HALT-Schlagtaste befindet sich an jeder Steuerstelle. Abb. 42: NOT-HALT-Taste NOT-HALT-Schlagtaster sind mit einem Rastmechanismus ausgestattet und bleiben betätigt, bis sie manuell wieder entriegelt...
Ausrüstung 300 Z Ausrüstung Standardaufsteckrahmen zur Bühne Ladung (z. B. Gerüstrohre), die höher ist als die Lastbühne, kann mit diesem Halter gegen Umfallen gesichert transportiert werden. Abb. 44: Aufsteckrahmen für Gerüstteile Benötigtes Werkzeug: 2 Ring- oder Gabelschlüssel SW 13/17. 1 Schraubendreher Montage 1.
Ausrüstung 300 Z Montage bei Bühne mit Rampe 1. Montage des seitlichen Aufsteckrahmens (siehe Kapitel 7.1 Standardaufsteckrahmen zur Bühne, Seite 76) 2. An dem rechten Eckholm (4) den Hebel (7) für die Absturzsicherung demontieren. → Schraube M 8 mit Druckfeder Abb.
300 Z Ausrüstung Montage bei Bühne mit Tür 1. Montage des seitlichen Aufsteckrahmens (siehe Kapitel 7.1 Standardaufsteckrahmen zur Bühne, Seite 76) 2. Kunststoffkappe am Eckholm (4) entfernen. 3. Obere Türscharnierschrauben (4A) am Eckholm (4) entfernen. 4. In diesen Eckholm den Spezialaufsteckrahmen (1) einstecken, mit dem Scharnier und den beiden vorhandenen Sechskantschrauben, Scheiben und Muttern verschrauben.
Zubehör 300 Z Zubehör Spindel Spindel zum einfachen Ausrichten des Grundgerätes. Am Fußteil können Spindeln montiert werden. Abb. 51: Grundeinheit an den Spindeln ausrichten Rangierfahrwerk Das Rangierfahrwerk erleichtert das Rangieren auf der Baustelle bzw. am Lagerplatz, wenn kein Kran oder Stapler zur Verfügung steht.
300 Z Zubehör 3. Lastbühne am Bremslüfthebel vorsichtig ablassen. 4. Grundmast bei betätigtem Bremslüfthebel nach hinten kippen, Bremslüfthebel loslassen. → Beim Vorkippen steht die Grundeinheit auf den Rädern. 5. Nach dem Gebrauch des Hebels diesen wieder in die Halterung zurückstecken, um eine unbefugte Verwendung zu vermeiden.
Zubehör 300 Z Bodenumwehrung 1,10 m mit Schranke Mit dem Einsatz der Bodenumwehrung entspricht der 300 Z den in der Norm geforderten Sicherheitsanforderungen. Abb. 53: Bodenumwehrung 1,10 m mit Schranke Höhe = 1,10 m Abstand zu bewegten Aufzugsteilen = min. 0,5 m / max. 2,0 m Öffnen...
300 Z Zubehör Unterfahrschutz Der Unterfahrschutz kann als Alternative zur Bodenumwehrung eingesetzt werden. (Entspricht dem gleichen Sicherheitsniveau wie die Bodenumwehrung 1,10 m) Bei Bühnen mit Unterfahrschutz reicht als Sicherung der Bodenstation eine Absperrung! Funktion: Schutz der Bühne vor Beschädigungen durch Auffahren auf Hindernisse.
Zubehör 300 Z Kabeltopfabdeckung Zum besseren Schutz vor Diebstahl des Schleppkabels kann eine Abdeckung am Kabeltopf montiert werden. Montage: Die Montage der Kabeltopfabdeckung ist in einer gesonderten Anleitung beschrieben. Abb. 55: Kabeltopfabdeckung Einachsanhänger Für den Straßentransport steht ein spezieller Einachsanhänger zur Verfügung.
300 Z Wartung - Prüfung - Reinigung Wartung - Prüfung - Reinigung Inspektionsplan Die täglichen durchzuführenden Prüfungen vor Arbeitsbeginn sind nicht im Wartungsplan enthalten. Sie werden im Kapitel Betrieb in der Betriebsanleitung beschrieben, da diese Kontrollen durch das Bedienpersonal durchgeführt werden.
Seite 86
Wartung - Prüfung - Reinigung 300 Z Mechanische Bauteile Laufrollen / Führungsrollen Bühne von unten Kabelführungen (Verschraubungen / Gummiteile vorhanden) Alle Abdeckungen vorhanden Motorbremse Motoren / Getriebe (Ölaustritt / Auffälligkeiten) Mast (Verschraubungen / Verformungen / Risse / Verschleiß) Masthalterungen (Verschraubungen / Abplatzungen Gebäude) Zahnstange auf festen Sitz prüfen...
300 Z Wartung - Prüfung - Reinigung Austauschintervalle Austausch der Auffahrpuffer am alle 3 Jahre Fußteil Austausch des Getriebeöls Austauschintervall (siehe Kapitel 9.5.4 Motor / Motorbremse, Seite 100) Austausch der Fangvorrichtung Austauschintervall siehe Montageanleitung der Fangvorrichtung Der Inspektionsplan ist um die Angaben zur Wartung / Instandhaltung / Betriebsmittel / Austausch / Reparatur in den Anleitungen der Teil-Komponenten-Lieferanten zu erweitern.
Wartung - Prüfung - Reinigung 300 Z Prüfungen Prüfungen vor Inbetriebnahme, Wiederkehrende Prüfungen sowie Zwischenprüfungen sind nach nationalen Vorschriften durchzuführen. Bei den Prüfungen nach Wartungsplan oder nach besonderen Anlässen werden die sicherheitstechnisch relevanten Merkmale des Aufzugs durch geeignete Verfahren geprüft. Geeignete Verfahren sind: •...
Prüfungen nach jedem Aufbau (siehe Kapitel 5 Montage, Seite 33). 9.3.4 Wiederkehrende Prüfungen Wiederkehrende Prüfungen sind nach nationalen Regeln durchzuführen. GEDA empfiehlt eine wiederkehrende Prüfung mindestens jährlich durchzuführen. Bei erhöhter Beanspruchung (z.B. Mehrschichtbetrieb) ist in kürzeren Abständen zu prüfen. 9.3.5 Dynamische Prüfungen Mit leerer Bühne/Fahrkorb...
Wartung - Prüfung - Reinigung 300 Z Wir empfehlen bei der wiederkehrenden Prüfung den Fangtest mit Nennlast (siehe max. Tragfähigkeit) beladenem Fahrkorb durchzuführen. Der Fangtest mit Nennlast beladener Bühne/Fahrkorb darf nur von befähigten bzw. sachverständigen Personen durchgeführt werden! WARNUNG Verletzungsgefahr ...
300 Z Wartung - Prüfung - Reinigung 9.3.7 Prüfungen nach extremen Wetterbedingungen Sonderprüfung nach Temperaturen tiefer als -40°C [-40°F] Ist unklar, ob die Temperatur tiefer als -40°C[-40°F] lag, so ist zur erneuten Inbetriebnahme so zu verfahren, als ob die Temperatur erreicht wurde.
Nachfüll- und Kontrolltätigkeiten 9.4.1 Schmierung der Zahnstange / Antriebsritzel VORSICHT Erhöhter Verschleiß Bei Nichtverwendung von GEDA POWER GREASE kann erhöhter Verschleiß an Zahnstangen und Antriebsritzel auftreten. Eine Gewährleistung ist deshalb ausgeschlossen. 9.4.1.1 Manuelle Schmierung Zur Erstschmierung, bei extremen Bedingungen oder bei Maschinen ohne automatische Schmiereinrichtung muss die Zahnstange manuell geschmiert werden.
Der Fettbehälter muss nachgefüllt werden, bevor er ganz leer ist. • Füllmenge: 1,2l [0.32 gall.] VORSICHT Beschädigung der Schmierpumpe Kein Fett mit Festschmierstoffen [z. B. GEDA POWER GREASE 7000] verwenden. Schmiereinrichtung kann beschädigt werden. Zahnstangen wöchentlich auf Anlagerungen kontrollieren. Anlagerungen entfernen.
• Talkum Puder Artikel-Nr. B1156 VORSICHT Erhöhter Verschleiß der Schleppleitung Um Beschädigungen an der Schleppleitung vorzubeugen, empfiehlt GEDA, nur dieses Gleitmittel zu verwenden! Montage Talkum Puder kräftig von außenhalb der Absperrung/Bodenumwehrung in den Kabeltopf streuen. Das Talkum Puder im kompletten Kabeltopf verteilen.
Wartung - Prüfung - Reinigung 300 Z Verschleißkontrollen WARNUNG Verletzungsgefahr durch Bauteileversagen Bei Überschreiten der angegebenen Verschleißgrenzen, sind die Teile umgehend zu ersetzen. Bis zum Austausch der Teile ist der Betrieb des Aufzugs untersagt. Zusätzlich alle Teile auf Beschädigungen (Verformung, Risse, Ausbrüche usw.) kontrollieren.
300 Z Wartung - Prüfung - Reinigung Zahnstange Verschleiß Ermittlung Die Ermittlung des Verschleißes erfolgt mit einem geprüften Messschieber am oberen und unteren Ende der Zahnstange an jeweils 3 Zähnen mit dem entsprechenden Messbolzen. Bei der Überprüfung der Zahnstange auf Verschleiß sollte auch immer eine Sichtprüfung auf Kavitäten, Abplatzungen, Rillen- / Riefenbildung und Verformungen...
Wartung - Prüfung - Reinigung 300 Z 9.5.2 Zahnräder Verschleißermittlung Die Messung erfolgt grundsätzlich mit einem geprüften Messschieber an drei unterschiedlichen Stellen innerhalb des optisch sichtbaren Verschleiß-Bereiches (1) (Bereich des Zahnrades, der mit der Zahnstange in Kontakt steht). Abb. 66: Verschleißermittlung 1 Bei der Verschleißmessung immer...
300 Z Wartung - Prüfung - Reinigung Antriebsritzel / Ritzel der Fangvorrichtung Außendurchmesser: 83,6 mm Zähnezahl: Modul m: Verschleißgrenze Maß X neu 27,8 mm Maß X min. 27,5 mm Abb. 69: Antriebsritzel Maß X über zwei Zähne (an mindestens drei unterschiedlichen Stellen) im optisch sichtbaren Verschleiß-Bereich messen.
Wartung - Prüfung - Reinigung 300 Z Wechsel der Laufrollen GEFAHR Lebensgefahr durch herabfallendes Werkzeug / Gegenstände Bei Wartung / der Montage / Teile gegen Fallen zu sichern. Rolle mit Exzenterwelle montiert Schraube (2) demontieren und Laufrolle (1) wegnehmen.
300 Z Wartung - Prüfung - Reinigung Funktionskontrollen 9.6.1 Überlasteinstellung Die Überlasteinstellung der Lastbühne muss kontrolliert werden! Die Lastbühne darf nicht losfahren, die rote Kontrolllampe (1) am Schaltkaste Schlitten muss leuchten und ein Warnton muss ertönen. Abb. 72: Überlastanzeige Der Schaltkontakt des Überlastendschalters liegt im...
Wartung - Prüfung - Reinigung 300 Z Der Fangtest ist nur erlaubt, wenn • sich keine Personen in oder unter der Bühne befinden. • sich keine Gegenstände im Fahrweg befinden. • die Auslösung aus sicherer Entfernung erfolgt. Der Hauptschalter am Schaltkasten der Bodenstation muss eingeschaltet sein (Stellung "1"...
300 Z Wartung - Prüfung - Reinigung Hauptschalter in Stellung OFF drehen. Die Maschine gegen Einschalten sichern. Fangtest nicht bestanden WARNUNG Verletzungsgefahr Fangvorrichtung umgehend ersetzen. Der Betrieb des Aufzugs ist bis dahin verboten. Bodensteuerung / Handsteuerung...
Seite 104
Wartung - Prüfung - Reinigung 300 Z GEFAHR Lebensgefahr durch unsachgemäße Reparatur von Sicherheitsbauteilen Reparaturen an Fangvorrichtungen dürfen ausschließlich nur vom Hersteller durchgeführt werden. 1. Hauptschalter in Stellung „0“ drehen. 2. Maschine gegen Einschalten sichern. Kontrolle 3. Bremsbeläge auf Beschädigungen prüfen.
300 Z Störungen - Diagnose - Reparatur Störungen - Diagnose - Reparatur WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Störungssuche und Störungsbehebung Störungssuche und Behebung nur von speziell dafür geschultem und autorisiertem Personal durchführen lassen. Vor jeder Störungssuche die Bühne nach Möglichkeit nach unten fahren und entladen! ...
Seite 106
Störungen - Diagnose - Reparatur 300 Z Grüne Kontrollleuchte aus Bühne fährt nur abwärts Ist der AUF-Endschalter AUF-Endschalter funktionstüchtig prüfen/austauschen Bühne zu hoch gefahren (siehe Kapitel 10.2.3 Bühne zu hoch gefahren, Seite 107) AUF-Endschalter defekt AUF-Endschalter prüfen / tauschen Störung der elektrischen Anlage prüfen...
300 Z Störungen - Diagnose - Reparatur 10.2 Störung beheben 10.2.1 Motor bringt nicht die volle Leistung • Spannungsabfall von mehr als 10 % der Nennspannung. • Zuleitung mit höherem Leitungsquerschnitt wählen. • Bei Überlastung schalten die eingebauten Thermoschalter den Steuerstrom ab.
Störungen - Diagnose - Reparatur 300 Z 10.2.4 Bühne zu tiefgefahren Die Bühne fährt zu tief d.h. der NOT-Endschalter der Bühne erreicht die untere NOT-END Halteschiene. Mögliche Ursachen: • Luftspalt der Bremse ist zu groß • der AB-Endschalter ist defekt •...
300 Z Störungen - Diagnose - Reparatur 10.2.5 Überlastwarneinrichtung hat ausgelöst Der Materialaufzug ist mit einer Überlastwarneinrichtung ausgerüstet, die bei Überladung der Lastbühne ein Losfahren verhindert. Bei überladener Lastbühne leuchtet in der Lastbühne eine rote Kontrollleuchte (8). Maßnahme: Last in der Lastbühne reduzieren, bis die rote Kontrollleuchte (8) erlischt.
Störungen - Diagnose - Reparatur 300 Z Fangvorrichtung lösen Die Abwärtsfahrt ist durch die Fangvorrichtung mechanisch blockiert und kann erst nach kurzem Hochfahren wieder gedrückt werden! An der Fangvorrichtung die Sicherungsmutter (1) lösen. Schutzhaube (2) der Fangvorrichtung so weit nach...
300 Z Störungen - Diagnose - Reparatur 10.3 Bergung der Lastbühne Eine Bergung kann notwendig werden z. B. • bei fehlender Netzspannung. • bei Störungen der elektrischen Anlage. • durch den Ausfall des Antriebs. • durch Auslösen der Fangvorrichtung. Sollte sich Bedienpersonal bei der Organisation und Durchführung der Bergungsarbeiten nicht sicher und qualifiziert fühlen, so sind...
Störungen - Diagnose - Reparatur 300 Z 10.3.2 Maßnahmenplan Bergung Maßnahme 1: Überprüfen des NOT-Halt-Tasters Evtl. wurde dieser versehentlich betätigt. 1. NOT-HALT-Taste (1) entriegeln. 2. AUF- (3) oder AB-TASTE (4) drücken, um die Fahrt fortzusetzen. Bühne fährt los. Abb. 80: Handsteuerung/ Bodensteuerung Maßnahme 2: Überprüfen der Handsteuerung (Bodensteuerung)
Seite 113
300 Z Störungen - Diagnose - Reparatur VORSICHT Lebensgefahr durch unsachgemäße Bedienung Bremse kann sehr heiß werden Freier Fall der Bühne (bis zum Auslösen der Fangvorrichtung) beim kompletten Öffnen der Motorbremsen. Das Betätigen des Bremslüfthebels hat mit äußerster Vorsicht zu geschehen, um zu vermeiden, dass die Fangvorrichtung eingreift.
Störungen - Diagnose - Reparatur 300 Z 10.4 Instandsetzung ACHTUNG Instandsetzungsarbeiten durch ungeschultes Personal Instandsetzungsarbeiten dürfen nur von geschulten und befähigten Personen durchgeführt werden, weil sie ein spezielles Fachwissen und besondere Fähigkeiten erfordern. Beides wird in dieser Betriebsanleitung nicht vermittelt.
300 Z Demontage Demontage Für den Abbau gelten die gleichen Regeln und Sicherheitshinweise (siehe Kapitel 5 Montage, Seite 33). Der Abbau erfolgt im Allgemeinen in umgekehrter Reihenfolge wie der Aufbau, zusätzlich ist zu beachten: • Etagensicherungstüren zuerst demontieren (vorher 3-teiligen Schutz anbringen).
Entsorgung 300 Z Entsorgung Die Maschine ist am Ende ihrer Lebensdauer ggf. nach nationalen Vorschriften auf Arbeitssicherheit zu begutachten oder fachgerecht zu demontieren und entsprechend den nationalen Bestimmungen umweltgerecht zu entsorgen. Die Weiterverwendung von Teilen einer zu entsorgenden Maschine in eine andere Maschine oder der Zusammenbau von Teilen zu einer neuen Maschine ist verboten.
300 Z Dokumentation der Prüfungen Dokumentation der Prüfungen Dokumentation über eine regelmäßige Prüfung nach Wartungsplan wiederkehrende Prüfung nach nationalen Vorschriften außerordentliche Prüfung nach besonderen Ereignissen Name: Seriennummer: Baujahr: Der Aufzug wurde am______________ einer Prüfung unterzogen. Dabei wurden keine folgende Mängel festgestellt: Umfang der Prüfungen:...
Seite 120
Dokumentation der Prüfungen 300 Z Dokumentation über eine regelmäßige Prüfung nach Wartungsplan wiederkehrende Prüfung nach nationalen Vorschriften außerordentliche Prüfung nach besonderen Ereignissen Name: Seriennummer: Baujahr: Der Aufzug wurde am______________ einer Prüfung unterzogen. Dabei wurden keine folgende Mängel festgestellt: Umfang der Prüfungen: Noch ausstehende Teilprüfungen:...
Seite 121
300 Z Dokumentation der Prüfungen Dokumentation über eine regelmäßige Prüfung nach Wartungsplan wiederkehrende Prüfung nach nationalen Vorschriften außerordentliche Prüfung nach besonderen Ereignissen Name: Seriennummer: Baujahr: Der Aufzug wurde am______________ einer Prüfung unterzogen. Dabei wurden keine folgende Mängel festgestellt: Umfang der Prüfungen: Noch ausstehende Teilprüfungen:...
Seite 122
Dokumentation der Prüfungen 300 Z Dokumentation über eine regelmäßige Prüfung nach Wartungsplan wiederkehrende Prüfung nach nationalen Vorschriften außerordentliche Prüfung nach besonderen Ereignissen Name: Seriennummer: Baujahr: Der Aufzug wurde am______________ einer Prüfung unterzogen. Dabei wurden keine folgende Mängel festgestellt: Umfang der Prüfungen: Noch ausstehende Teilprüfungen:...
Seite 123
300 Z Dokumentation der Prüfungen Dokumentation über eine regelmäßige Prüfung nach Wartungsplan wiederkehrende Prüfung nach nationalen Vorschriften außerordentliche Prüfung nach besonderen Ereignissen Name: Seriennummer: Baujahr: Der Aufzug wurde am______________ einer Prüfung unterzogen. Dabei wurden keine folgende Mängel festgestellt: Umfang der Prüfungen: Noch ausstehende Teilprüfungen:...
Seite 124
Dokumentation der Prüfungen 300 Z Dokumentation über eine regelmäßige Prüfung nach Wartungsplan wiederkehrende Prüfung nach nationalen Vorschriften außerordentliche Prüfung nach besonderen Ereignissen Name: Seriennummer: Baujahr: Der Aufzug wurde am______________ einer Prüfung unterzogen. Dabei wurden keine folgende Mängel festgestellt: Umfang der Prüfungen: Noch ausstehende Teilprüfungen:...
Seite 125
300 Z Dokumentation der Prüfungen Dokumentation über eine regelmäßige Prüfung nach Wartungsplan wiederkehrende Prüfung nach nationalen Vorschriften außerordentliche Prüfung nach besonderen Ereignissen Name: Seriennummer: Baujahr: Der Aufzug wurde am______________ einer Prüfung unterzogen. Dabei wurden keine folgende Mängel festgestellt: Umfang der Prüfungen: Noch ausstehende Teilprüfungen:...
Seite 126
Dokumentation der Prüfungen 300 Z Dokumentation über eine regelmäßige Prüfung nach Wartungsplan wiederkehrende Prüfung nach nationalen Vorschriften außerordentliche Prüfung nach besonderen Ereignissen Name: Seriennummer: Baujahr: Der Aufzug wurde am______________ einer Prüfung unterzogen. Dabei wurden keine folgende Mängel festgestellt: Umfang der Prüfungen: Noch ausstehende Teilprüfungen:...
Seite 127
300 Z Dokumentation der Prüfungen BL131 DE 2024-09...
Seite 128
GEDA GmbH Mertinger Straße 60 86663 Asbach-Bäumenheim Tel.: +49 (0)9 06 / 98 09-0 Fax: +49 (0)9 06 / 98 09-50 E-Mail: info@geda.de Web: www.geda.de BL131 DE 2024-09...