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CAB HERMES Q Betriebsanleitung

Druck- und etikettiersystem kraftreduziert
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Betriebsanleitung
Druck- und Etikettiersystem kraftreduziert
HERMES Q
UND
HUB-APPLIKATOR HQ 4414
MADE IN GERMANY
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für CAB HERMES Q

  • Seite 1: Hermes Q Und Hub-Applikator Hq 4414

    Betriebsanleitung Druck- und Etikettiersystem kraftreduziert HERMES Q HUB-APPLIKATOR HQ 4414 MADE IN GERMANY...
  • Seite 2 Verfolgung der ursprünglichen bestimmungsgemäßen Verwendung erfordert die vorherige schriftliche Genehmigung der cab. Redaktion Bei Fragen oder Anregungen bitte an cab Produkttechnik GmbH & Co KG Adresse Deutschland wenden. Aktualität Durch die ständige Weiterentwicklung der Geräte können Abweichungen zwischen der Dokumentation und dem Gerät auftreten.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis HERMES Q und Hub-Applikator HQ 4414 ....................... 1 System ..............................6 System - Besonderheiten ......................... 6 Sicherheit ..............................6 Lieferumfang ............................6 Abweichungen am Applikator ........................7 Pneumatikplan ............................8 HQ 4414 ................................9 Einleitung .............................. 10 Bestimmungsgemäßer Gebrauch ......................10 Sicherheitshinweise ..........................
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis HERMES Q ............................... 29 Einleitung .............................. 30 Bestimmungsgemäßer Gebrauch ......................30 Sicherheitshinweise ..........................30 Sicherheitskennzeichnung ........................31 Umwelt ..............................31 Installation ............................32 Geräteübersicht ............................32 Gerät auspacken und aufstellen ......................35 Gerät anschließen ..........................36 9.3.1 An Stromnetz anschließen ....................... 36 9.3.2...
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis Montagefuß ..............................56 Montagefuß ............................56 Stativ 1601 ................................ 57 Einleitung .............................. 58 18.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch ......................58 18.2 Sicherheitshinweise ..........................58 18.3 Technische Daten ........................... 58 Produktbeschreibung .......................... 59 19.1 Übersicht ..............................59 19.2 Druckeraufnahme ........................... 59 Montage ..............................60 20.1 Vorbereitung der Druckermontage ......................
  • Seite 6: System

    System System - Besonderheiten Das Etikettiersystem besteht aus einem Standard Etikettendrucker der HERMES Q-Serie, einem modifizierten Hub-Applikator HQ 4414 kraftreduziert und einer Montageplattform. Vorsicht! Erst das System aus Etikettendrucker, Applikator und Montageplattform vollständig montieren und alle Druckluftanschlüsse innerhalb des Systems herstellen. Erst dann die Druckluftversorgung herstellen und einschalten.
  • Seite 7: Abweichungen Am Applikator

    System Abweichungen am Applikator Die Modifikationen am Druck-reduziertem Applikator betreffen die Kraft des Zylinders (Durchmesser 12mm) und die Begrenzung des Arbeitsdruckes auf maximal 4,8 bar. 5907526.001 Sicherheitsventil, 4,8 bar zusätzlich 5905130.001 Dichtring O-1/4-200 zusätzlich 5971731.001 Halter Sicherheitsventil zusätzlich 5902571.001 Schraube DIN7984-M4x6 zusätzlich 5907914.001 Steckverschraubung...
  • Seite 8: Pneumatikplan

    System Pneumatikplan...
  • Seite 9: Hq 4414

    Montageanleitung Hub-Applikator HQ 4414...
  • Seite 10: Einleitung

    Beachtung der Anleitung benutzt werden. • Das Gerät ist für den Betrieb mit cab Druckern der HERMES Q Serie bestimmt. Eine andersartige oder darüber hinausgehende Benutzung ist nicht bestimmungsgemäß. Für aus missbräuchlicher Verwendung resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht; das Risiko trägt allein der Anwender.
  • Seite 11: Sicherheitskennzeichnung

    Einleitung Sicherheitskennzeichnung Warnung vor Verletzungsgefahr durch bewegliche Teile Zylinder steht unter Druck, auch im abgeschalteten Zustand Restenergie möglich! Quetschgefahr durch Bewe- gung des Stempels! Achtung! Sicherheitshinweise nicht entfernen, abdecken oder auf andere Art unkenntlich machen! Bei Beschädigung ersetzen! Bild 3 Sicherheitskennzeichnung Umwelt Altgeräte enthalten wertvolle recyclingfähige Materialien, die einer Verwertung zugeführt werden sollen.
  • Seite 12: Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung Wichtige Merkmale • Die Stützluft und das Vakuum sowie die Hubgeschwindigkeit sind einstellbar. So ist eine Anpassung auf die unter- schiedlichsten Etikettenmaterialien möglich. • Um Verschmutzungen in den Ansaugkanälen zu verhindern, werden diese nach jedem Etikettiervorgang freigeblasen. • Zur Einbindung in einen übergeordneten Prozess kann der Applikator über die I/O-Schnittstelle des Druckers gesteuert werden.
  • Seite 13: Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung Geräteübersicht Bild 4 Übersicht 1 Abdeckung 5 Blasrohr für die Stützluft 2 Druckluftanschluss 6 Rändelschraube zu Befestigung am Drucker 3 Absperrhahn Druckluft 7 Scharnierbuchse 4 Stempel (anwenderspezifisch) 8 SUB-D 15 Stecker - elektr. Verbindung Applikator-Drucker...
  • Seite 14: 14 3 Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung Lieferumfang 1 Applikator 2 Zylinderschrauben (im Lieferumfang des Stempels) 3 Blasrohr (nach Bestellung) 4 Stempel (nach Bestellung) 5 Dokumentation Bild 5 Lieferumfang Hinweis! Originalverpackung für spätere Transporte aufbewahren. Achtung! Beschädigung des Geräts und der Druckmaterialien durch Feuchtigkeit und Nässe. X Etikettendrucker mit Applikator nur an trockenen und vor Spritzwasser geschützten Orten aufstellen.
  • Seite 15: Montage

    Montage Montieren und Demontieren der Abdeckung Um den Applikator erstmals in Betrieb zu nehmen ( 3.5 Aufhebung der Transportsicherung) oder Einstellungen vorzu- nehmen ist es notwendig die Abdeckung (2) zu demontieren. Nach abgeschlossenen Einstellungen ist die Abdeckung wieder zu montieren. Warnung! Der Applikator darf nur mit montierter Abdeckung (2) betrieben werden.
  • Seite 16 Montage Bild 8 Montage und Abbau des Applikators Achtung! Erstmalige Inbetriebnahme, Justagen sowie der Austausch von Komponenten dürfen nur von qualifizierten Fachpersonal (Service) vorgenommen werden.  Serviceanleitung Anbau des Applikators 1. Applikator mit den Scharnierbuchsen (1) in die Scharnierachsen (2) einhängen. 2.
  • Seite 17: Montage Des Stempels

    Montage Montage des Stempels 1. Den Stempel mit den Bohrungen (4) auf die Stifte (3) an der Unterseite der Stempelaufnahme (1) schieben. 2. Stempel mit den Zylinderschrauben (2) an der Stempelaufnahme (1) festschrauben. 3. Vakuumschlauch (5) und Blasluftschlauch (6) in die passenden Steckverschrau- bungen (7,8) des Stempels schieben.
  • Seite 18: Verschiebung Des Stempels In Y-Richtung

    Montage 4.4.1 Verschiebung des Stempels in Y-Richtung 1 mm Bild 11 Verschiebung der Stempelbaugruppe in Y-Richtung Verschiebung in Y-Richtung (Druckrichtung) 1. Druckluft abschalten und Schlauch aus dem Drosselventil (5) ziehen. Compactzylinder von Hand herausziehen. Etiketten-Übergabepostion 2. Zylinderschrauben (1) am Querträger (2) lösen. 3.
  • Seite 19: Verschiebung Des Stempels In Z-Richtung

    Montage 4.4.2 Verschiebung des Stempels in Z-Richtung Bild 12 Verschiebung der Stempelbaugruppe in Z-Richtung Verschiebung in Z-Richtung (Höhe) 1. Druckluft abschalten und Schlauch aus dem Drosselventil (4) ziehen. Compactzylinder von Hand herausziehen. Etiketten-Übergabepostion 2. Schraube (3) lösen. 3. Durch Drehen der Stellschraube (1) zum Verbinder (2) Stempelbaugruppe nach oben bzw. nach unten bewegen. Drehen bis der Stempel (5) 1 mm über die Spendekante (6) des Druckers befindet.
  • Seite 20: Verschiebung Des Stempels In X-Richtung

    Montage 4.4.3 Verschiebung des Stempels in X-Richtung Bild 13 Verschiebung der Stempelbaugruppe in X-Richtung Verschiebung in X-Richtung (Seitenverstellung) 1. Schraube (3) am Verbinder (5) lösen. 2. Zylinderbaugruppe inklusive Stempel auf dem Querträger (4) so verschieben, dass sich die Stempel (6) mittig über dem zu spendenden Etikett (7) befindet.
  • Seite 21: Justage Des Blasrohrs (Stützluft)

    Montage Justage des Blasrohrs (Stützluft) Zur optimalen Unterstützung der Etikettenübernahme durch den Applikator ist die Stützluft so einzustellen, dass sie verwirbelungsfrei und gleichmäßig das Etikett gegen den Stempel drückt. Alle Bohrungen, die über die Breite des Etiketts hinausgehen sind mit den Gummiringen zu abzudecken. Der werkseitig eingestellte Standardwert beträgt 2 bar.
  • Seite 22: Justage Des Anschlags Für Blasmodus

    Montage Justage des Anschlags für Blasmodus Hinweis! Nur für die Betriebsart "Blasen"! Die Betriebsart "Blasen" ermöglicht ein berührungsfreies Applizieren des Etiketts auf dem Produkt. Der Stempel wird nicht auf das Produkt gedrückt, sondern wird in einem Abstand von bis zu 10 mm vom Produkt durch den Anschlag gestoppt und das Etikett auf das Produkt geblasen.
  • Seite 23: Betrieb

    Betrieb Normalbetrieb X Vor Aufnahme des Etikettierbetriebs prüfen, dass sämtliche Anschlüsse hergestellt sind. X Transferfolie und Etiketten einlegen.  Bedienungsanleitung des Druckers X Absperrventil für die Druckluft öffnen. Achtung! X Vor dem Einschalten des Druckers darauf achten, dass der Stempel nicht von einem Etikett abgedeckt ist.
  • Seite 24: Konfiguration

    Konfiguration Der Betrieb des Applikators kann unter Beibehaltung des prinzipiellen Ablaufs durch Parametereinstellungen modifiziert werden. Die wichtigste Einstellung ist die Auswahl der Betriebsart, bei der zwischen "Stempeln" und "Blasen" zu wählen ist. Außerdem besitzt der Applikator verschiedene Modi bezüglich der Reihenfolge des Druckens und des Aufbringens des Etiketts während eines Etikettierzyklus'.
  • Seite 25: Einstellungen Im Druckermenü

    Konfiguration Hinweis! Die Einstellungen in der Druckerkonfiguration sind Grundeinstellungen für die konkrete Kombination Drucker- Applikator. Bei einem Wechsel des Applikators oder des Druckers ist eine Neueinstellung erforderlich. Die Anpassung an den jeweiligen Druckauftrag ist vorrangig über die Software vorzunehmen. Hier stehen zusätzliche Offsetwerte zur Verfügung.
  • Seite 26: Spezielle Jscript-Befehle

    Konfiguration Parameter Bedeutung Default Vakuumüberwach. Kontrolle der Etikettenübernahme durch Vakuumsensor Etikettenübernahme Passiv - Der Stempel wartet vor der Spendekante auf das Etikett. Passiv Aktiv - Der Stempel wird zur Spendekante bewegt und holt das Etikett ab. Nachblasen Erzeugt einen Blasimpuls nach Absetzen des Etiketts zur Reinigung der Saugöffnungen des Stempels.
  • Seite 27: Fehlermeldungen

    Fehlermeldungen Fehlermeldungen des Druckers Informationen zu Ursachen und zur Behandlung druckerspezifischer Fehler (Papier zu Ende, Folie zu Ende u.ä.) sind in der  Dokumentation des Druckers zu finden. Fehlerbehandlung: X Fehlerursachen und deren Folgen, wie nicht applizierte Etiketten beseitigen drücken, um Papierlauf neu zu synchronisieren. Gespendete Leeretiketten von Hand abnehmen. Zum Verlassen des Fehlerzustands Wiederholen drücken.
  • Seite 28 Fehlermeldungen Fehlerbehandlung: X Fehlerfolgen beseitigen. X Zum Verlassen des Fehlerzustands Weiter, Wiederholen oder Abbrechen drücken. Weiter fährt mit dem Druck des nächsten Etiketts fort. Wiederholen druckt erneut das fehlerhafte Etikett. Nur bei Fehler Saugplatte leer . Abbrechen führt zum Abbruch des Druckjobs. Warnung! Der Stempel wird sofort in die Grundposition nach oben bewegt ! X Nicht in den Arbeitsbereich des Stempels greifen und Haare, lose Kleidung und Schmuckstücke aus...
  • Seite 29: Hermes Q

    Montageanleitung Etikettendrucker HERMES Q...
  • Seite 30: Einleitung

    Das Gerät ist für den Einsatz in Produktionslinien konzipiert und ausschließlich zum Bedrucken von geeigneten Materialien sowie zur Kopplung mit cab- oder Fremdapplikatoren, die die bedruckten Materialien auf Produkte übertragen, bestimmt. Eine andersartige oder darüber hinausgehende Benutzung ist nicht bestimmungsgemäß.
  • Seite 31: Sicherheitskennzeichnung

    Einleitung Sicherheitskennzeichnung Bild 19 Sicherheitskennzeichnung Gefahrenstelle! • Verbrennungsgefahr an heißer Druckkopfbaugruppe (1). X Druckkopf während des Betriebes nicht berühren und vor Materialwechsel oder Ausbauen abkühlen lassen. • Einzugsgefahr durch drehende Walze (2). X Darauf achten, dass Kleidung, Haare, Schmuckstücke oder Ähnliches von Personen nicht mit den offenliegenden, rotierenden Teilen in Berührung kommen.
  • Seite 32: Installation Geräteübersicht

    Installation Geräteübersicht 1 Deckel (Option) 2 Scharniere für cab-Applikatoren 3 Bedienfeld 4 Schnittstelle für cab-Applikatoren 5 Transferfolienaufwickler 6 Transferfolienabwickler 7 Druckmechanik 8 Rollenaufnahme 9 Pendelarm mit Umlenkrolle 10 Interner Aufwickler 11 Umlenkrolle 12 Zugsystem Bild 20 Übersicht HERMES Q-2 2 Scharniere für cab-Applikatoren 3 Bedienfeld 4 Schnittstelle für cab-Applikatoren...
  • Seite 33 Installation 13 Kopfandrucksystem 14 Kopfwinkel 15 Druckkopf 16 Spendekante 17 Druckwalze 18 Etikettenlichtschranke 19 Sechskantschlüssel 20 Hebel zur Druckkopfverriegelung Bild 22 Druckmechanik 21 Touchscreen-Display 22 LED Netz EIN 23 USB-Host-Schnittstellen für USB-Speicher oder Serviceschlüssel Bild 23 Bedienfeld...
  • Seite 34 Installation 24 Netzschalter 25 Netzanschlussbuchse 26 Steckplatz für SD-Karte 27 2 USB-Host-Schnittstellen für Serviceschlüssel, USB-Speicher, Tastatur, Barcodescanner, WLAN- Adapter, Externes Bedienfeld oder Meldeleuchte 28 USB-Hi-Speed Device-Schnittstelle 29 Ethernet 10/100 Base-T 30 Serielle RS-232 C-Schnittstelle 31 I/O-Schnittstelle HERMES QL HERMES QR Bild 24 Anschlüsse...
  • Seite 35: Gerät Auspacken Und Aufstellen

    Installation Gerät auspacken und aufstellen X Drucker aus dem Karton heben. X Drucker auf Transportschäden prüfen. X Lieferung auf Vollständigkeit prüfen. X Transportsicherungen aus Schaumstoff im Bereich des Druckkopfs entfernen. Lieferumfang: • Drucker • Netzkabel • USB-Kabel • Montageanleitung Hinweis! Bewahren Sie die Originalverpackung für spätere Transporte auf.
  • Seite 36: Gerät Anschließen

    Installation Gerät anschließen 9.3.1 An Stromnetz anschließen Der Drucker ist mit einem Weitbereichsnetzteil ausgerüstet. Der Betrieb mit einer Netzspannung von 230 V~/50 Hz oder 115 V~/60 Hz ist ohne Eingriff am Gerät möglich. 1. Sicherstellen, dass Gerät ausgeschaltet ist. 2. Netzkabel in Netzanschlussbuchse (25 / Bild 24) stecken. 3.
  • Seite 37: Touchscreen-Display

    Touchscreen-Display Mit dem Touchscreen-Display kann der Anwender den Betrieb des Druckers steuern, zum Beispiel: • Druckaufträge unterbrechen, fortsetzen oder abbrechen, • Etikettierzyklen beim Betrieb mit Applikator auslösen, • Druckparameter einstellen, z. B. Heizenergie des Druckkopfs, Druckgeschwindigkeit, Konfiguration der Schnitt- stellen, Sprache und Uhrzeit ( Konfigurationsanleitung), •...
  • Seite 38 Touchscreen-Display In der Kopfzeile werden abhängig von der Konfiguration verschiedene Informationen in Form von Widgets angezeigt: Bild 26 Widgets in der Kopfzeile Der Empfang von Daten über eine Schnittstelle wird von einem fallenden Tropfen signalisiert Die Funktion Datenstrom speichern ist aktiv  Konfigurationsanleitung Alle empfangenen Daten werden in einer .lbl-Datei gespeichert.
  • Seite 39: Navigieren Im Menü

    Touchscreen-Display 10.2 Navigieren im Menü Start-Ebene Auswahl-Ebene Parameter-/Funktions-Ebene Bild 27 Menüebenen X Zum Sprung ins Menü in der Start-Ebene drücken. X Thema in der Auswahl-Ebene wählen. Verschiedene Themen besitzen Unterstrukturen mit weiteren Auswahl-Ebenen. erfolgt ein Rücksprung zur übergeordneten Ebene, mit ein Rücksprung zur Start-Ebene.
  • Seite 40: Material Einlegen

    Material einlegen Hinweis! Für Einstellungen und einfache Montagen den mitgelieferten Sechskantschlüssel verwenden, der sich im oberen Teil der Druckmechanik befindet. Weitere Werkzeuge sind für die hier beschriebenen Arbeiten nicht erforderlich. 11.1 Etiketten einlegen 11.1.1 Etikettenrolle auf Rollenhalter positionieren Bild 29 Etikettenrolle einlegen 1.
  • Seite 41: Etiketten In Druckmechanik Einlegen

    Material einlegen 11.1.2 Etiketten in Druckmechanik einlegen Bild 30 Etiketten in Druckmechanik einlegen Bild 31 Etikettenlauf 1. Hebel (4) gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den Druckkopf (2) anzuheben. 2. Etikettenstreifen von ca. 100 cm abwickeln. 3. Etikettenstreifen (5) gemäß Bild 31 zur Druckeinheit führen. Die gestrichelte Linie gilt für innengewickelte Etiketten.
  • Seite 42: Trägermaterial Am Internen Aufwickler Befestigen

    Material einlegen 11.1.4 Trägermaterial am internen Aufwickler befestigen Bild 33 Trägermaterial am internen Aufwickler befestigen 1. Hebel (7) im Uhrzeigersinn drehen, um die Andruckwalze (6) von der Zugwalze (5) abzuschwenken. 2. Aufwickler (1) festhalten und Drehknopf (4) bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen. 3.
  • Seite 43: Kopfandruck Einstellen

    Material einlegen 11.2 Kopfandruck einstellen Der Druckkopf wird mit zwei Stößeln angedrückt. Die Position des äußeren Stößels (2) muss auf die Breite des verwendeten Etikettenmaterials eingestellt werden, um • eine gleichmäßige Druckqualität über die gesamte Etikettenbreite zu erzielen, • Falten im Transferfolienlauf zu vermeiden, •...
  • Seite 44: Transferfolie Einlegen

    Material einlegen 11.4 Transferfolie einlegen Hinweis! Beim direkten Thermodruck keine Transferfolie einlegen, bzw. schon eingelegte Transferfolie entfernen. Bild 36 Transferfolie einlegen Bild 37 Transferfolienlauf 1. Vor dem Einlegen der Transferfolie Druckkopf reinigen ( 13.3 auf Seite 47). 2. Hebel (6) gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den Druckkopf anzuheben. 3.
  • Seite 45: Transferfolienlauf Einstellen

    Material einlegen 11.5 Transferfolienlauf einstellen Faltenbildung im Transferfolienlauf kann zu Druckbildfehlern führen. Zur Vermeidung von Faltenbildung kann die Transferfolienumlenkung (3) justiert werden. Hinweis! Eine fehlerhafte Einstellung des Kopfandrucksystems kann ebenfalls zu Falten im Folienlauf führen. X Zuerst Einstellung des Kopfandrucks prüfen ( 11.2 auf Seite 43). Bild 38 Transferfolienlauf einstellen Hinweis!
  • Seite 46: Druckbetrieb

    Der Druck eines Etiketts ist über das externe Signal START oder REPRINT ( Konfigurationsanleitung) auszulösen. Beim Betrieb ohne cab-Applikator ist die Entnahme des Etiketts aus der Spendeposition über das Signal LBLREM ( Konfigurationsanleitung) zu bestätigen. Bei angeschlossenem cab-Applikator wird das Signal LBLREM automatisch erzeugt.
  • Seite 47: Reinigung

    Reinigung 13.1 Reinigungshinweise Gefahr! Lebensgefahr durch Stromschlag! X Vor allen Wartungsarbeiten Drucker vom Stromnetz trennen. Der Etikettendrucker erfordert nur sehr wenig Pflegeaufwand. Wichtig ist die regelmäßige Säuberung des Thermodruckkopfes. Dies garantiert ein gleichbleibend gutes Druckbild und trägt maßgeblich dazu bei, einen vorzeitigen Verschleiß des Druckkopfes zu verhindern. Sonst beschränkt sich die Wartung auf eine monatliche Reinigung des Gerätes.
  • Seite 48: Fehlerbehebung

    Fehlerbehebung 14.1 Fehleranzeige Beim Auftreten eines Fehler erscheint im Display eine Fehleranzeige: Bild 39 Fehleranzeigen Die Fehlerbehandlung ist von der Art der Fehlers abhängig  14.2 auf Seite 48. Zur Fortsetzung des Betriebs werden in der Fehleranzeige folgende Möglichkeiten angeboten: Wiederholen Nach Beseitigung der Fehlerursache wird der Druckauftrag fortgesetzt.
  • Seite 49 Fehlerbehebung Fehlermeldung Ursache Behebung Folie zu Ende Transferfolie aufgebraucht Neue Transferfolie einlegen. Transferfolie beim Drucken Druckauftrag abbrechen. durchgeschmolzen Heizstufe über Software ändern. Druckkopf reinigen  13.3 auf Seite 47 Transferfolie einlegen. Druckauftrag neu starten. Thermoetiketten sollen verarbeitet werden, Druckauftrag abbrechen. in der Software ist aber auf Transferdruck In Software auf Thermodruck schalten.
  • Seite 50: Problembehebung

    Fehlerbehebung 14.3 Problembehebung Problem Ursache Behebung Transferfolie knittert Transferfolienumlenkung nicht justiert Transferfolienlauf einstellen  11.5 auf Seite 45 Kopfandrucksystem nicht justiert Kopfandrucksystem einstellen  11.2 auf Seite 43 Transferfolie zu breit Transferfolie verwenden, die nur wenig breiter ist als das Etikett. Druckbild weist Verwi- Druckkopf verschmutzt Druckkopf reinigen...
  • Seite 51: Etiketten

    Etiketten 15.1 Etikettenmaße Bild 40 Etikettenmaße Maß Benennung Maße in mm HERMES Q2 HERMES Q4 HERMES Q4.3 HERMES Q6.3 Etikettenbreite 4 - 58 20 - 114 46 - 174 Etikettenhöhe 3 - 200 4 - 320 6 - 320 Etikettenabstand >...
  • Seite 52: Gerätemaße

    Etiketten 15.2 Gerätemaße Durchlichtsensor & Reflexsensor Druckkopf Spendekante Bild 41 Gerätemaße Maß Benennung Maße in mm HERMES Q2 HERMES Q4 HERMES Q4.3 HERMES Q6.3 Abstand Druckzeile - Spendekante Abstand 1. Heizpunkt - Papierlaufkante ohne Sparautomatik 203 dpi 300 dpi 600 dpi mit Sparautomatik 203 dpi 300 dpi...
  • Seite 53: Maße Für Reflexmarken

    Etiketten 15.3 Maße für Reflexmarken virtueller Etikettenanfang Reflexmarke Bild 42 Maße für Reflexmarken Maß Benennung Maße in mm HERMES Q2 HERMES Q4 / Q4.3 / Q6.3 Etikettenabstand > 2 Breite der Reflexmarke > 5 Höhe der Reflexmarke 3 - 10 Abstand Marke - Papierlaufkante 2 - 26 2 - 60...
  • Seite 54: Maße Für Stanzungen

    Etiketten 15.4 Maße für Stanzungen für Randstanzung Mindestdicke Trägermaterial 0,06 mm Bild 43 Maße für Stanzungen Maß Benennung Maße in mm HERMES Q2 HERMES Q4 / Q4.3 / Q6.3 Etikettenabstand > 2 Breite der Stanzung > 5 bei Randstanzung > 8 Höhe der Stanzung 2 - 10 Abstand Stanzung - Papierlaufkante...
  • Seite 55: Einbaumaße

    Einbaumaße Bild 45 Einbaumaße HERMES Q-2 Bild 46 Einbaumaße HERMES Q-3...
  • Seite 56: Montagefuß

    Montagefuß Montagefuß Bild 47 Montage des Druchers X Etikettendrucker (1) mit dem Gehäuse so auf die Adapterplatte (2) des Montagefußes (3) aufsetzen, dass die Führungsstifte (5) in der Adapterplatte (2) in die entsprechenden Ausspahrungen (6) im Boden des Druckerge- häuses stecken. X Mit den Schrauben (4) den Drucker (1) am Montagefuß(3) bestigen.
  • Seite 57: Stativ 1601

    Bedienungsanleitung Bodenstativ STATIV 1601...
  • Seite 58: Einleitung

    Das Gerät darf nur in technisch einwandfreiem Zustand sowie bestimmungsgemäß, sicherheits- und gefahrenbe- wusst unter Beachtung dieser Anleitung benutzt werden. Das Gerät ist für den Betrieb mit cab Druckern der HERMES Q und Hermes + Serie bestimmt. Eine andersartige •...
  • Seite 59: Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung 19.1 Übersicht Bild 48 Geräteübersicht Stellfüße (4x) Knoten Stopper Feststellschrauben für Höheneinstellung (4x) Anschraubpunkte für variable Hubachsen-position a, b, c und 2 Befestigungsschrauben Hubachse Fahrgestell 19.2 Druckeraufnahme Kreuzklemme, Flanschklemme, Bügel, ermöglicht Drehung in 90 Grad ermöglicht zur Montage des Druckers Schritten beliebigen Drehwinkel an Kreuz- /...
  • Seite 60: Montage

    Montage 20.1 Vorbereitung der Druckermontage 20.1.1 Justage der Stellfüße Stativ vor Montage- und Justierarbeiten mit allen vier Stellfüßen sichern. X Kontermutter (1a) lösen (mit Maulschlüssel SW 24 mm) X Stellfüße in Position drehen X Stellfüße durch Anziehen der Kontermuttern (1a) sichern Bild 49 Stellfüße 20.1.2...
  • Seite 61: Übersicht

    Montage 20.2 Übersicht Hinweis! Montage und Grobeinstellung des Stativs sind ohne Drucker vorzunehmen. Feinjustage ist mit einge- bautem Drucker möglich. 20.3 Varianten des Druckereinbaus Wegen der Vielzahl von Einbauvarianten ist bei den einzelnen Elementen auf die Einstellung und die richtige Monta- geposition zu achten.
  • Seite 62: Versetzen Der Hubachse

    Montage 20.5 Versetzen der Hubachse Standfläche des 3a 3b 3c Fahrgestells Bild 54 Hubachse versetzen Elemente des Stativs so montieren, dass sich die Position des zu montierenden Druckers über der Standfläche des Fahrgestells befindet. X Hubachse (2) durch lösen der zwei Schrauben (3a, 3b oder 3c) vom Fahrgestell trennen X Hubachse (2) an neuer Position mit beiden Schrauben (3a, 3b oder 3c)) wieder am Fahrgestell befestigen 20.6 Druckereinbau...
  • Seite 63: Stativ 1602

    Bedienungsanleitung Bodenstativ STATIV 1602...
  • Seite 64: Einleitung

    Beachtung der Bedienungsanleitung benutzt werden. • Das Gerät ist nur zur Montage und Positionierung von cab Druckern der Hermes+ Serie bestimmt. Eine andersartige oder darüber hinausgehende Benutzung ist nicht bestimmungsgemäß. Für aus missbräuchlicher Verwendung resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht; das Risiko trägt allein der Anwender.
  • Seite 65: Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung 22.1 Wichtige Merkmale • Das Bodenstativ ist geeignet für linke und rechte Etikettiersysteme. • Mit wenigen Handgriffen wird das Bodenstativ durch die Zahnstange mit dem Handrad bzw. Kurbel an der Fertigungs- linie positioniert. • Ausrichtung über Stellfüße. 22.2 Technische Daten Bodenstativ 1602 Hermes + Höhe kpl.
  • Seite 66: Geräteübersicht

    Produktbeschreibung 22.3 Geräteübersicht Bild 57 Übersicht 1 Hubachse Z-Richtung 5 Flanschklemme für die Druckermontage 2 Kurbel zur Verstellung in Z-Richtung 6 Achse Y-Richtung 3 Knoten für die Positionsänderung 7 Adapterplatte 4 Handrad zur Verstellung in Y-Richtung 8 Stellfüße (höhenverstellbar)
  • Seite 67: Lieferumfang

    Produktbeschreibung 22.4 Lieferumfang 1 Bodenstativ 2 Bügel 3 Schrauben M6x14 (2x) 4 Zentrierschrauben (2x) 5 Zylinderschrauben M10x50 (2x) 6 Adapterplatte Bild 58 Lieferumfang Hinweis! Originalverpackung für spätere Transporte aufbewahren.
  • Seite 68: Montage

    Montage 23.1 Montagevarianten Warnung! Beim Lockern der Flanschklemme zur Änderung der Druckerausrichtung, ist die Last durch eine zweite Person gegen Herumschwenken zu sichern. 1 2 3 Bild 59 Varianten der Druckermontage Zur Anpassung des Druck- und Etikettiersystems an die Produktionslinie ist eine Vielzahl von Einbauvarianten möglich.
  • Seite 69: Montage Des Bügels

    Montage 23.3 Montage des Bügels Der Bügel ist ein Montageelement, um Hermes+-Drucker am Bodenstativ hängend in eine Produktionslinie zu integrieren. Bild 61 Montage des Bügels 1. Schrauben (4) lösen und den Nutenstein (2) vom Knoten (3) entfernen. 2. Den Nutenstein (2) nun wie abgebildet in die Führung des Bügels (2), welche dem Knoten (3) im montierten Zustand zugewand ist einführen.
  • Seite 70: Justage Der Z- Und Y-Richtung

    Justage der Z- und Y-Richtung Bild 63 Justage in Z- und Y-Richtung Anschlag Bild 64 maximale Bewegung in Y-Richtung Warnung! Y-Achse nur sanft bis zum Anschlag drehen um die Achsen und den Knoten zur Positionsänderung nicht zu beschädigen. X Verstellung in der Höhe erfolgt durch Drehen der Kurbel (1). X Die horizontale Lage entlang der Y-Achse wird durch drehen des Handrades (2) verändert.

Diese Anleitung auch für:

Hq 4414

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