Bedienung
4.2 Funktionsprinzip der Holzverbrennung
Holzfeuerung - Nutzen bis zum letzten Funken
Der EDDA hat einen mit besonderen Vermiculit-Platten ausgekleideten Feuerraum. Der Brennstoff wird auf einem geschlossenen Brennraumboden mit einem
Schamottestein abgebrannt.
Die gesamte Verbrennungsluft wird der Feuerstätte über das Luftventil im Geräteboden zugeführt und über Kanäle in den Brennraum verteilt.
Die schadstoffarme Verbrennung erfolgt in einer Hauptverbrennungs- und einer Nachverbrennungszone. Der Brennstoff und die Brenngase durchlaufen dabei
3 physikalisch-chemische Phasen oder Stufen, die im EDDA speziell für den Brennstoff Holz optimiert wurden.
Dazu wird die notwendige Verbrennungsluft aufgeteilt und dem Brennstoff passend zugeführt – genau an den richtigen Stellen, in den jeweils richtigen Menge
und Geschwindigkeiten und bei ausreichend hohen Temperaturen.
Stufe 1 - Hauptverbrennung und Entgasung:
Die Verbrennungsluft wird über das Luftventil im Geräteboden in die Luftvorwärmkammer unterhalb des Feuerbetts gelenkt. Über Vorwärmkanäle strömt die
Verbrennungsluft zu entsprechenden Düsen und Öffnungen und gelangt von dort an genau bestimmten Stellen optimal in die Brenngase.
Durch die so in den Brennraum geleitete Verbrennungsluft wird konstant für eine stabile Entgasung gesorgt.
Stufe 2 - Heizgas-Aufbereitung:
Kurz vor und in der Nachverbrennungszone wird den Heizgasen ein weiterer Teil der Luft zugeführt. In diesem Bereich im oberen Teil des Feuerraums wird das
energiereiche Heizgas noch einmal mit aufgeheizter Verbrennungsluft versorgt. Durch die Form und Ausführung des Heizgaswegs mit der entsprechenden
Umlenkung wird die gewünschte Durchmischung von Brenngas und Verbrennungsluft erreicht.
Stufe 3 - Nachverbrennung:
In der Nachverbrennungszone sorgen hohe Temperaturen und die gute Durchmischung von brennfähigen Heizgasen mit Verbrennungsluft für einen wirtschaft-
lichen und damit gleichzeitig auch für einen schadstoffarmen Ausbrand.
Die technischen Voraussetzungen für eine schadstoffarme Verbrennung sind beim EDDA bei Betrieb mit 4 kW oder 6 kW ohne eine zusätzliche
Maßnahme (wie z.B. Staubfilter) gegeben. Durch die Konstruktion von Brennraum und Nachverbrennungszone können so die bestehenden gesetzlichen
Grenzwertanforderungen (2. Stufe der 1. BImSchV) eingehalten werden.
Mit eingebautem Emissionsminderungsset (insbesondere durch den Katalysator) können alle Varianten des EDDA unter weiterer Reduzierung der
CO-Emissionen betrieben werden.
Bitte beachten Sie für die Bedienung stets:
Die Feuertür muss während des Betriebs geschlossen sein!
Halten Sie auch bei nicht betriebenem Gerät Feuertür und den Verbrennungsluftschieber immer geschlossen!
Verwenden Sie nur sauberes, unbehandeltes, naturbelassenes, gespaltenes und trockenes Brennholz oder saubere und trockene Holzbriketts in den geeigneten
Qualitäten, Größen, Längen und Mengen.
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