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DDC- Regel U N I T 6X
für Lüftungsregler
Bedienhandbuch
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Inhaltszusammenfassung für Regin R+S REGLER UNIT 6X

  • Seite 1 DDC- Regel U N I T 6X für Lüftungsregler Bedienhandbuch...
  • Seite 2: Sicherheitshinweis

    Wichtiger Hinweis: Alle technischen Angaben wurden vom Autor mit größter Sorgfalt erarbeitet. Trotzdem sind Fehler nicht vollständig auszuschließen. R+S sieht sich deshalb gezwungen darauf hinzuweisen, dass weder eine Garantie noch eine juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung für Folgen, die auf eventu- ell fehlerhafte Angaben zurückführbar sind, übernommen werden können.
  • Seite 3 Automatik-Betrieb wählen Der Automatikbetrieb (automatische Aus / Ein / Stufenschaltung) ist gewählt, wenn der Betriebsartenschalter in der Stellung "Auto" steht. Istwerte anzeigen 1. In der 1. Zeile des Dialogfeldes die Taste der/des Lüftungskreise/s drücken. Ggf. Lüftung 1 oder mit Taste abwärts auf Lüftung 2 wechseln und mit der Taste OK auswählen (nur bei RU 69-2L2).
  • Seite 4 Kanalausw.. Nutzungszeiten anpassen Lüftung1 Über die Einstellung im Menüpunkt "Wochenprogramm" Lüftung2 1. Taste , in der 1. Zeile des Dialogfeldes drücken. Fr.Kan.1 2. In der 2. Zeile die Taste "Soll" drücken, um den Menüpunkt “Uhr Kanalauswahl” zu wählen. 3. Mit der Taste den gewünschten Uhrenkanal (Lüftung1, Lüftung2, Uhr L1 WochenPrg..
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Einführung ........................4 Anzeige und Bedienelemente ..................6 Standardanzeige......................7 Wahl der Betriebsart ....................... 8 Zentrale Anlagenübersicht ..................... 9 Darstellung der Anlagenübersicht ......................9 Reglerdaten anzeigen und Systemuhr einstellen.................. 9 Reglerstatus anzeigen und Sollwerte ändern..................10 Eingänge und Ausgänge der Erweiterungsmodule anzeigen ............. 11 Menübedienung......................
  • Seite 6: Einführung

    Einführung Der DDC- Regel UNIT 6X ist die neueste Generation der R+S Kompaktregler. Mit der kompakten Bauform, einfachen Bedienung, enormen Leistungsfähigkeit, flexiblen Erweiterbarkeit, hervorragenden Funktionssicherheit und Langlebigkeit und dem außerordentlich guten Preis-/Leistungsverhältnis stellt der RU 6X das ideale Regelgerät für ihre Anlagen dar. Auf Grund erweiterter Funktionen (aufbauend auf RU 5X und RU 9X.5) sind die RU 6X für umfangreiche Anlagen geeignet, für die bisher komplizier- tere Regler verwendet werden mussten.
  • Seite 7 • Schnittstellenkarte CAN-Bus und M-Bus optional bestückt (wird werksseitig eingebaut), für bis zu 4 R+S CAN-Bus Fernbedienungsgeräte und/oder zwei CAN-IO-Module und zum Auslesen von bis zu 4 M-Bus Zählern (Wärme, Kälte, Wasser, Strom, Gas, Öl, ...) • externe Wärme- und Kälteanforderung über: VAV (stetiges Signal 0-10V, zwischen max. 10 Reg- lern), VAZ (zwischen RU 6X und RU 5X) DDC- Regel UNIT 6X für Lüftungsregler- Teil 1...
  • Seite 8: Anzeige Und Bedienelemente

    Anzeige und Bedienelemente Abb. 1: Anzeige- und Bedienelemente Im Display des Reglers werden alle Parameter und Informationen als Klartexte angezeigt. In den 4 Displayzeilen können jeweils maximal 20 Zeichen dargestellt werden. Während der Tastaturbedie- nung ist das Display beleuchtet. Die Beleuchtung erlischt 1 Minute nach der letzten Tastenbetätigung. Mit den 3 Tastenzeilen des Dialogfeldes lassen sich die Reglerprogramme / Programmgruppen und Untermenüs direkt anwählen.
  • Seite 9: Standardanzeige

    Standardanzeige 13 : 11 : 24 18 . 11 . 08 RU 69 - 2L2 Abb. 2: Standardanzeige In Abbildung 2 ist die Standardanzeige dargestellte. Die 1. Displayzeile zeigt die Systemuhr des Reg- lers, mit der aktuellen Uhrzeit, dem Wochentag und dem Datum. In der 3. Zeile wird der Reglertyp (z.B.
  • Seite 10: Wahl Der Betriebsart

    Wahl der Betriebsart Mit dem Drehschalter (Betriebsartenschalter) kann die Betriebsart der Reglerprogramme ausgewählt werden. In der Vorzugsstellung Auto werden die Temperatur- und Volumenstromsollwerte der Lüftung von dem zugehörigen Uhrenprogramm bestimmt. Je nach eingestellten Nutzungszeiten wird automa- tisch zwischen dem Nennbetrieb (Nutzung) und dem reduzierten Betrieb oder Stützbetrieb (Nichtnut- zung) umgeschaltet.
  • Seite 11: Zentrale Anlagenübersicht

    Zentrale Anlagenübersicht Die zentrale Anlagenübersicht ist das einfachste Mittel einen Überblick über den aktuellen Betriebszu- stand der Anlage zu bekommen. Die wichtigsten Informationen über den Regler und die Anlagenteile werden hier dargestellt. 4.1 Darstellung der Anlagenübersicht Zum Starten der Anlagenübersicht muss im Reglerdisplay die Standardanzeige (siehe Kap. 2) darge- stellt werden.
  • Seite 12: Reglerstatus Anzeigen Und Sollwerte Ändern

    4.3 Reglerstatus anzeigen und Sollwerte ändern In den Menüebenen der Anlagenteile, z.B. Lüftung 1, werden die wichtigsten Parameter (Betriebssta- tus, Störstatus, Sollwertbeeinflussung, Sollwerte, Istwerte und die Ansteuerung der Reglerausgänge) angezeigt. Zusätzlich können die Sollwerte der Nutzungszeit 1 und der Nichtnutzungszeit angepasst werden. Dazu den Cursorpfeil mit den Tasten auf den zu ändernden Parameter bewegen.
  • Seite 13: Eingänge Und Ausgänge Der Erweiterungsmodule Anzeigen

    4.4 Eingänge und Ausgänge der Erweiterungsmodule anzei- Sind am Regler CAN-IO-Module angeschlossen, dann werden die Klemmenbezeichnungen der Ein- gänge und Ausgänge und die aktuellen Klemmenwerte im Menü der CAN-Module angezeigt. Anlage CAN-Modul 1 Ausg1 KlappeAuL Wert1 Ausg2 Erh Pumpe Wert2 Ausg3 KühlPumpe Wert3...
  • Seite 14: Menübedienung

    Menübedienung Die in Menüebenen strukturierten Regelprogramme bzw. Programmgruppen: Uhren, Lüftungskreise (Lüftung 1, Lüftung 2), Wischfunktion und Schnittstellen (je nach Ausstattung des Reglers) sind mit den Tasten der 1. Zeile des Dialogfeldes erreichbar. Mit den Pfeiltasten und der OK Taste kann innerhalb einer Programmgruppe (z.B.: Lüftungskreise) ein Regelprogramm gewählt werden.
  • Seite 15: Nutzungszeiten Einstellen

    zeiten zu gelangen. Mit den Zifferntasten den Parameterwert anpassen (Taste [ . ] für Komma ver- wenden) und die Eingabe mit OK bestätigen. Lüft.1 Temperat... Lüft.1 VolStrom.. SW-Kühl 21.4 °C SW-VolS 100.0 % SW-Zuluft 37.8 °C VolS-NZ1 100.0 % SW-NZ1 21.1 °C VolS-NZ2 100.0 %...
  • Seite 16: Uhrzeit Und Datum Stellen

    Tagesübergreifende Nutzungszeiten (z.B. für eine Party) können wie folgt eingerichtet werden: Parameter Einstellwert Bedeutung Mo Anz NZ Montag 2 Nutzungszeiten Mo Beg NZ1 06:00 Montag Beginn Nutzungszeit 1 Mo End NZ1 22:00 Montag Ende Nutzungszeit 1 Mo Beg NZ2 22:00 Montag Beginn Nutzungszeit 2 Mo End NZ2 24:00...
  • Seite 17: Zugriffscode

    5.5 Zugriffscode Bei der Änderung des ersten Parameters, z.B. Uhrzeit, Datum, Nutzungszeiten, Sollwerte, muss der Zugriffscode der jeweiligen Menüebene eingegeben werden. Wird ein falscher oder zu niedriger Zugriffscode eingegeben, wird die Parameteränderung nicht angenommen. Nach richtiger Eingabe des Codes sind Parameteränderungen entsprechend des Zugriffsniveaus möglich. Der Zugriffscode muss mit den Zifferntasten eingegeben und mit der OK Taste bestätigt werden.
  • Seite 18: Fernbedienungen

    Fernbedienungen Der Regler kann mit Fernbedienungen erweitert werden. Diese sind mit einem Raumtemperaturfühler und einem Sollwertgeber ausgestattet. Bestimmte Fernbedienungstypen bieten zusätzliche Funktio- nen wie z.B. Überstundentasten, Betriebsartenschalter und Displayanzeigen. In der folgenden Tabelle sind eine Auswahl analoger Fernbedienungen und ihre Funktionen darge- stellt: MR-FVS •...
  • Seite 19 FTR2-CS • Überstundentaste aktuelle Nutzungszeit verlängern oder neue Nutzungszeit eingefügt (Dauer im Regler einstellbar) • Anzeige der Überstundenfunktion • Sollwertverstellung für den Nutzungszeitraum NZx (Basiswerte: + 5K..- 5K) FDR2-CS • Betriebsartenschalter Reduzierter Betrieb - Nennbetrieb - Automatik • leuchtet bei Nennbetrieb •...
  • Seite 20: Funktionskontrolle, Wartung

    Funktionskontrolle, Wartung Funktionskontrolle durch den Anlagenbetreiber, 1 x im Monat: Anzeige im Reglerdisplay prüfen. Wechselt die Standardanzeige mit einer oder mit mehreren Stö- rungsanzeigen, dann benachrichtigen Sie bitte Ihre Wartungsfirma oder Ihren R+S Servicepartner. Die zentrale Anlagenübersicht (Aufruf durch längeres Drücken der Taste Info im Standarddisplay) zeigt die wichtigsten Parameter aller Anlagenteile und ermöglicht die Anpassung von Sollwerten.
  • Seite 21: Störmeldungen

    Störmeldungen Der Regler erkennt selbsttätig eine Vielzahl von Fehlerzuständen und signalisiert diese durch Stör- meldungen, die im Wechsel mit der Standardanzeige auf dem Display angezeigt und - sofern vorhan- den - in der R+S Leitwarte (IRMA system) protokolliert werden. Störmeldungen der Regelprogramme: Störmeldung Erläuterungen Signal eines Fühlers ist fehlerhaft,...
  • Seite 22: Auswahl Zum Regler Passender R+S Geräte

    Auswahl zum Regler passender R+S Geräte Typenbezeich- Bemerkungen Beschreibung Art.-Nr. nung Fühler: M-Außentemperaturfühler, - 30 … + 50°C 2101 1000 MALF M-Anlegetemperaturfühler, 0 … 120°C 2102 1000 M-Tauchtemperaturfühler mit Schutzhülse MS, MTF 120 MS 2103 1100 Länge 120 mm, - 40°C … + 125°C M-Raumtemperaturfühler, 0 …...
  • Seite 23: Anhang S Statusanzeigen Der Regelkreise

    Anhang S Statusanzeigen der Regelkreise Lüftung Betriebsstatus: Nennbetrieb NZ1 ... 4 normaler Lüftungsbetrieb, Tagbetrieb, Nutzungszeitraum 1 ... 4 Lüftungsbetrieb - Bereitschaft, Standby - Sollwerte gelten, Nennbetrieb SBY durch Schalterstellung (Betriebsartenschalter lokal) Standby Reduz. Betrieb NN reduzierter Lüftungsbetrieb, Nachtbetrieb, Nichtnutzung Lüftung aus, wenn Stütztemperatur/Raumtemperatur zwischen den Sollwerten Stützbetrieb NN-Heizen und NN-Kühlen liegt, Nachtbetrieb, Nichtnutzung Abschaltbetrieb...
  • Seite 24 DDC- Regel U N I T 6X für Lüftungsregler Bedienhandbuch Teil 2...
  • Seite 25 Einführung ......................4 Aufbau und Bedienung..................6 Frontansicht..........................6 Bedienungsorgane .........................7 Bedienungsorgane der Service-Ebene ..................8 Gerätesicherung und Schnittstellen ..................9 Klemmensockel ........................10 Montage ......................11 Wandmontage ........................11 Montage in die Schaltschranktür ..................11 Installation ......................12 Allgemeines ..........................12 Netzspannung ........................13 Eingangsklemmen ........................14 Ausgangsklemmen .......................22 Externe Wärme- und Kälteanforderung................28 CAN- Bus- Schnittstelle ......................30 M- Bus- Schnittstelle......................34 PC / R+S Leitwarte .......................35...
  • Seite 26 Auswahl zum Regler passender R+S Geräte ..........56 Anhang F FAQ -- Antworten zu häufig gestellten Fragen.......57 Anhang D Dokumentation nach Inbetriebnahme ..........58...
  • Seite 27: Einführung

    Einführung Der DDC- Regel UNIT 6X ist die neueste Generation der R+S Kompaktregler. Mit der kompakten Bauform, einfachen Bedienung, enormen Leistungsfähigkeit, flexiblen Erweiterbarkeit, hervorragenden Funktionssicherheit und Langlebigkeit und dem außerordentlich guten Preis-/Leistungsverhältnis stellt der RU 6X das ideale Regelgerät für ihre Anlagen dar. Auf Grund erweiterter Funktionen (aufbauend auf RU 5X und RU 9X.5) sind die RU 6X für umfangreiche Anlagen geeignet, für die bisher komplizier- tere Regler verwendet werden mussten.
  • Seite 28 • Schnittstellenkarte CAN-Bus und M-Bus optional bestückt (wird werksseitig eingebaut), für bis zu 4 R+S CAN-Bus Fernbedienungsgeräte und/oder zwei CAN-IO-Module und zum Auslesen von bis zu 4 M-Bus Zählern (Wärme, Kälte, Wasser, Strom, Gas, Öl, ...) • externe Wärme- und Kälteanforderung über: VAV (stetiges Signal 0-10V, zwischen max. 10 Reg- lern), VAZ (zwischen RU 6X und RU 5X) DDC- Regel UNIT 6X für Lüftungsregler- Teil 2...
  • Seite 29: Aufbau Und Bedienung

    Aufbau und Bedienung In diesem Abschnitt wird eine allgemeine Einführung in den Aufbau und die Bedienungselemente der DDC- Regel UNIT 6X gegeben. 1.1 Frontansicht Durch den Klarsichtdeckel sind alle Informationen vom Gerätedisplay abzulesen. Abb. 1: Frontansicht DDC- Regel UNIT 6X für Lüftungsregler- Teil 2...
  • Seite 30: Bedienungsorgane

    1.2 Bedienungsorgane Quittiertaste 13 : 11 : 24 18 . 11 . 08 Betriebsarten- Display schalter RU 69 - 2L2 Menütaste Eingabe und Korrektur Dialogfeld 1. Tastenzeile Zifferntasten 2. Tastenzeile 3. Tastenzeile Eingabetaste Löschtaste Abb. 2: Anzeige- und Bedienelemente Im Display des Reglers werden alle Parameter und Informationen als Klartexte angezeigt. In den 4 Displayzeilen können jeweils maximal 20 Zeichen dargestellt werden.
  • Seite 31: Bedienungsorgane Der Service-Ebene

    1.3 Bedienungsorgane der Service-Ebene Die Befestigungsschraube fixiert den Klemmsockel am Regler. Nach dem Lösen der Befestigungs- schraube kann der Klemmsockel vom Regler abgezogen werden. Ist der Regler in eine Schalt- schranktür eingebaut, wird er mit den beiden Vorreibern im Türausschnitt fixiert. Nach dem Entfernen des Klarsichtdeckels und der Frontskala sind weitere Bedienorgane der Service- Ebene zugänglich.
  • Seite 32: Gerätesicherung Und Schnittstellen

    1.4 Gerätesicherung und Schnittstellen In der Seitenansicht (Ansicht von unten) sind die Gerätesicherung und die Schnittstellen zu erkennen. Zeigt das Reglerdisplay (trotz angelegter Netzspannung) keine Anzeige und werden keine Aktoren (Pumpen, Ventile, ...) angesteuert, muss die Gerätesicherung überprüft werden. Vor dem Entnehmen der Gerätesicherung ist der Regler von der Netzspannung zu trennen.
  • Seite 33: Klemmensockel

    1.5 Klemmensockel Im Klemmensockel befinden sich die 32 Anschlussklemmen des Reglers. Die größeren Reglertypen (ab RU 65) haben zusätzliche Verteilerschienen für die Masseklemmen M, den Nullleiteranschluss N und den Erdungsanschluss PE. Die Masseklemme 26 ist bereits werksseitig mit einer Drahtbrücke mit der Masseschiene verbunden.
  • Seite 34: Montage

    Montage Die RU 6X Regler sind zur Montage auf eine Wand (z.B. im Heizungsraum, an das Gehäuse des Heizkessels, auf die Grundplatte eines Schaltschrankes) oder zum Einbau in eine Schaltschranktür geeignet. 2.1 Wandmontage Arbeitsschritte für die Wandmontage: 1. Die 3 Befestigungslöcher des Klemmsockels (siehe Abb.5) auf der Montagewand anzeichnen. Achtung: Mindestabstand zu benachbarten Geräten einhalten (seitlich: 20 mm, oben/unten: 60 mm).
  • Seite 35: Installation

    Installation Im Kapitel Installation wird der Anschluss an die Spannungsversorgung, die Beschaltung der Regler- eingänge und Reglerausgänge behandelt. Ein weiterer Punkt ist die Verbindung des Reglers mit einer übergeordneten R+S Leittechnik. Im Kapitel 4 ist die "Klemmenbelegungen nach Kaltstart" zu finden. Die Anschlussleitungen der Feldgeräte (Fühler, Meldekontakte, Pumpen, Ventile, ...) sollten der "Klemmenbelegung nach Kaltstart"...
  • Seite 36: Netzspannung

    3.2 Netzspannung Die RU 6X Regler arbeiten mit einer Betriebsspannung von 230 V AC. Die Phase L ist an der Klemme 15, der Nullleiter N an der Klemme 16 anzuklemmen. Die größeren Reglertypen (ab RU 65) haben zusätzliche Verteilerschienen für den Nullleiteranschluss N und den Erdungsanschluss PE. Diese erleichtern die Verdrahtung der Aktoren (z.B.
  • Seite 37: Eingangsklemmen

    3.3 Eingangsklemmen An allen RU 6X Reglern stehen die Klemmen 17 - 25 und 29 - 32 als Eingangsklemmen zur Verfü- gung. Die Multifunktionsklemmen 24 / 25 und 27 / 28 sind als Reglereingänge oder als Regleraus- gänge verwendbar. Sie können nur dann als Eingangsklemmen konfiguriert werden, wenn sie nicht als Ausgangsklemmen aktiviert worden sind.
  • Seite 38 Die Eingangsklemmen eines CAN-IO-Eingangsmoduls können wie folgt verwendet werden: CAN-IO-16EK CAN-IO-16X CAN-IO-16E24 Regler- Modul Nr. klemme Modul- R+S M-Fühler Potentiometer Melde- 0...10V 0...20mA Melde- klemme -60 bis +160°C 10kOhm kontakt BUS Adr. kontakt Klemm Tab. 2: CAN-IO-Moduleingänge Es können auch CAN-IO- Misch module können angeschlossen werden. So stehen z.B. bei einem CAN-IO-8R8X die Eingangsklemmen 9 - 16 des Moduls als Reglerklemmen 219 - 226 bzw.
  • Seite 39 3.3.1 Temperaturfühler Als Standardtemperaturfühler werden R+S M-Fühler eingesetzt. Die Klemmen 17 - 25, 27 - 29 + 31 können als M-Fühlereingänge verwendet werden. Diese werden beim Kaltstart des Reglers automa- tisch auf die Messsignale der R+S M-Fühler konfiguriert. Freie Eingangsklemmen können der "Klem- menbelegung nach Kaltstart"...
  • Seite 40 3.3.2 Messumformer Am RU 6X können auch Messumformer mit 0...10V oder 0(4)...20mA Messsignalen angeschlossen werden. Die Klemmen 17, 18 und 24, 25 können 0...10V Einheitssignale direkt erfassen. Soll dagegen ein 0...10V Messsignal an den Klemmen 19 - 23, 27 - 29 + 31 angeschlossen werden, so muss der Messumformer / Signalgeber einen Messstrom von 1mA aufnehmen können.
  • Seite 41 3.3.3 Meldekontakte Die Klemmen 17 - 25, 27 - 32 können als Meldeeingänge verwendet werden. Ein potentialfreier Mel- dekontakt schaltet das Massepotential auf die Reglereingangsklemme. Freie Eingangsklemmen können der "Klemmenbelegung nach Kaltstart" (siehe Kap. 4) entnommen werden. Bei der Inbetriebnahme müssen die verwendeten Eingangsklemmen den Reglerfunktionen (z.B.
  • Seite 42: Impulszählereingang

    3.3.4 Impulszählereingang Die Klemmen 30 und 32 können als Impulszählereingang eingesetzt werden. Der Impulsausgang eines Wärmemengenzählers oder Volumenstromgebers kann angeschlossen werden. Sind die Ein- gangsklemmen nach dem Kaltstart (siehe Kap. 4 "Klemmenbelegung nach Kaltstart") nicht bereits durch andere Funktionen (z.B. externe Wärmeanforderung VAZ) belegt, können sie in den Lüftungs- kreisen als Eingänge "Wärmemenge"...
  • Seite 43: R+S Analog- Fernbedienungen

    3.3.5 R+S Analog- Fernbedienungen Die RU 6X können mit R+S Analog- Fernbedienungen und/oder mit CAN-Fernbedienungen betrieben werden. CAN-Fernbedienungen (siehe Kap. 3.6.1) haben eine höhere Funktionalität als Analog- Fernbedie- nungen, kommunizieren über die CAN-Schnittstellenkarte (siehe Kap. 3.6) mit dem Regler und benö- tigen keine Reglereingangsklemmen.
  • Seite 44 Folgende analoge Fernbedienungen sind anschließbar: Überstundentaste • MR-FVS aktuelle Nutzungszeit wird um 2 Stunden verlängert oder neue Nut- Raumtemperatur zungszeit wird eingefügt Fühlermasse • Fühlermasse Anzeige der Überstundenfunktion Sollwertverstellung Poti-FB, Fernsollwert • für alle Nutzungs- und Nichtnut- zungszeiträume (NZ1..4, NN, Üstd-Taste / Lampe SNNZ), (Basiswerte: + 5K..- 5K)
  • Seite 45: Ausgangsklemmen

    3.4 Ausgangsklemmen Am RU 69 stehen 12 Schaltausgänge als Relaisausgänge zur Verfügung. Jedes Ausgangsrelais kann maximal 230V AC, 1A (induktiv) schalten. Der Gesamtstrom ist über die Gerätesicherung auf 6,3 A begrenzt. Bei allen Gerätetypen sind die Multifunktionsklemmen 24 + 25, 27 + 28 als Reglerausgänge oder als Reglereingänge verwendbar.
  • Seite 46 Die Ausgangsklemmen eines CAN-IO-Ausgangsmoduls können wie folgt verwendet werden: CAN-IO-16R CAN-IO-16Y10 CAN-IO-8R8X Modul Nr. Modul- Regler- BUS Adr. klemme klemme Relais 0...10V 8 Relais Tab. 5: CAN-IO-Modulausgänge Die Eingangsklemmen 9 - 16 eines CAN-IO- Misch moduls CAN-IO-8R8X stehen als Reglerklemmen 219 - 226 bzw.
  • Seite 47 3.4.1 Pumpen Über die Relaisausgänge (siehe Tab. 4 und 5) können Pumpen direkt angesteuert werden. Dabei ist zu beachten, dass die Pumpen eine Betriebsspannung von 230V AC haben und die Stromaufnahme von 1 A nicht überschritten werden darf. Bei größerer Last sind Industrierelais oder Kleinschütze da- zwischen zu schalten.
  • Seite 48 3.4.2 Ventile / Mischer / Klappenantriebe Über die Relaisausgänge (siehe Tab. 4) des RU 6X können Ventile, Mischer und Klappen mit Drei- punkt- Stellantrieben direkt angesteuert werden. Dabei ist zu beachten, dass die Antriebe eine Be- triebsspannung von 230V AC haben und die Stromaufnahme von 1 A nicht überschritten wird. Bei größerer Last sind Industrierelais oder Kleinschütze dazwischen zu schalten.
  • Seite 49 Die Multifunktionsklemmen 24 und 25 des RU 6X lassen sich als stetige Ausgänge konfigurieren. So- mit können maximal zwei Ventile, Mischer oder Klappen mit stetigen Stellantrieben angesteuert werden. Die Betriebsspannungsversorgung der Stellantriebe erfolgt nicht durch den RU 6X. Meist wird ein zusätzlicher 24V AC Transformator benötigt.
  • Seite 50 3.4.3 Koppelrelais Reichen die Relaisausgangsänge (siehe Tab. 4 und 5) nicht aus, können die Multifunktionsklemmen 24, 25, 27, 28 des RU 6X als Transistorausgänge (Open Collector Ausgänge) konfiguriert werden. Über jeden dieser Ausgänge kann ein Koppelrelais (z.B. R+S KRDC 24-2WAu, Art.-Nr. 1001 1500) angesteuert werden.
  • Seite 51: Externe Wärme- Und Kälteanforderung

    3.5 Externe Wärme- und Kälteanforderung Die Lüftungskreise können Wärme- und Kälteanforderungen als variable Anforderungen über VAZ ("BUS") und/oder VAV (0..10 V) ausgeben. 3.5.1 Anforderung über VAZ Zwischen RU 6X und RU 5X Reglern lassen sich variable Anforderungen über VAZ ("BUS") überge- ben.
  • Seite 52: Anforderung Über Vav

    3.5.2 Anforderung über VAV Von den RU 6X Reglern können variable Anforderungen auch über VAV (ein 0 ... 10 V Signal) über- geben werden. Die Klemmen 17 + 18, 24 + 25 stehen in jedem RU 6X als 0 ... 10 V Eingänge zur Verfügung.
  • Seite 53: Can- Bus- Schnittstelle

    3.6 CAN- Bus- Schnittstelle Ist der RU 6X mit der CAN- und M-BUS Schnittstellenkarte RU 6S-CSM ausgerüstet (Einbau durch R+S), dann sind die zugehörigen Anschlussklemmen und Kurzschlussstecker vorhanden. Der RU 6X kann mit 4 CAN- Fernbedienungen und 2 CAN-IO-Modulen erweitert werden. Die Kurzschlussstecker ( 1 2 3) gehören zur CAN- Schnittstelle.
  • Seite 54 1 2 3 Schirm CAN-Fernbedienung 1 Adresse 0 24V AC Als Stromversorgung für mehr als eine CAN- Fern- CAN-Fernbedienung 2 bedienung eignet sich ein Sicherheitstransformator Adresse 1 24V ~. Die Kurzschlußstecker 1 und 2 müssen entfernt werden. 24V ~ und müssen auch an der CAN- Schnittstelle angeklemmt werden.
  • Seite 55 Folgende CAN- Fernbedienungen können z. B. angeschlossen werden: FLCD-CS • Display / Menübedienung Anzeige von Istwerten, Einstellung der Temperatur- und Volumenstromsollwerte der Nutzungszeit 1 und der Nichtnutzungszeit, Statusanzeige, Systemuhrein- stellung • Ventilatorstufentaste Automatik - Aus - Stufe 1 - Stufe 2 - Stufe 3 •...
  • Seite 56 3.6.2 R+S CAN- IO- Module An der Schnittstellenkarte RU 6S-CSM eines RU 6X können bis zu 2 CAN-IO-Module angeschlossen werden. Reichen die Reglereingänge und/oder Reglerausgänge nicht aus, kann der RU 6X durch CAN-IO-Module erweitert werden. Im R+S Sortiment stehen Eingangs-, Ausgangs- und Mischmodule zur Verfügung.
  • Seite 57: M- Bus- Schnittstelle

    Achtung ! Die Relaisausgänge der CAN-IO-Module können nicht für Dreipunktsignale verwendet werden. In den Regelkreisen ist eine Zuweisung als Auf / Zu Signale nicht möglich. 3.7 M- Bus- Schnittstelle An der Schnittstellenkarte RU 6S-CSM eines RU 6X können bis zu 4 Wärmezähler ausgeschlossen werden.
  • Seite 58: Pc / R+S Leitwarte

    3.8 PC / R+S Leitwarte Alle RU 6X sind immer mit einer SSK Schnittstelle ausgestattet. Sie können direkt (serielle Schnittstel- le RS232, max. 10 m Leitungslänge) mit einem PC bzw. mit einer R+S Leitwarte verbunden werden. Für die Verbindung ist das 2 Meter lange Kabel K2 PC9 oder das 10 Meter lange Kabel K10 PC9 ge- eignet.
  • Seite 59: Modem

    3.9 Modem Alle RU 6X sind immer mit einer SSK Schnittstelle ausgestattet. An diese kann ein in R+S Modem (z.B. MOD-1R, MOD 3-R(S), MOD 5-R oder MOD 6-R) angeschlossen werden. Die Verbindung ist über ein 2 Meter langes Kabel K2 MOD 9 oder ein 10 Meter langes Kabel K10 MOD 9 möglich. Das Modem wird an das Telefonnetz (Wählleitungsnetz) angeschlossen.
  • Seite 60: R+S Bus (Leitwarte / Unitplus)

    3.10 R+S Bus (Leitwarte / unitPLUS) Alle RU 6X sind immer mit einer SSK Schnittstelle ausgestattet. Diese kann auf RS-485- Kommunika- tion eingestellt und in ein R+S Bussystem integriert werden. Die Verbindung ist über ein 2 Meter lan- ges Kabel K2ST1BUS oder ein 10 Meter langes Kabel KST1BUS.1 möglich. Die Busleitung darf eine Gesamtlänge von maximal 1200 m nicht überschreiten.
  • Seite 61 Die Busverdrahtung eines oder mehrerer RU 6X Regler innerhalb des Schaltschrankes erfolgt gemäß Abb. 26. Im letzten Schaltschrank einer Buslinie müssen die Kurzschlussstecker der SSK Schnittstelle der Regler, wie in Abb. 27 dargestellt, gesteckt sein. RU 6X RU 6X RU 6X 1 2 3 1 2 3 1 2 3...
  • Seite 62: Klemmenbelegung Nach Kaltstart

    Klemmenbelegung nach Kaltstart Mit einem Kaltstart werden alle Einstellungen des Reglers auf die Basiswerte zurückgesetzt, auch die Klemmenzuweisungen der Eingänge und Ausgänge werden gelöscht. Nach einem Kaltstart kann der Regler sehr einfach an den Aufbau der Lüftungsanlagen angepasst werden (Lüftung x / Zusatzfunkti- on / Regler ...
  • Seite 63: Ru 69 - L2

    RU 69 - L2 1 Lüftungsanlagen (Zuluftregelung, Abluft/Raum - Zuluft - Kaskaden - Regelung), Absperrklappe, Mischklappe, Wärmerückgewinnung, Erhitzer, Kühler, Ventilatoren Klemmenbelegung nach Kaltstart nicht belegt M-Fühler interne 230 V AC SI 6,3 AT Versorgung nicht belegt M-Fühler nicht belegt M-Fühler nicht belegt nicht belegt M-Fühler...
  • Seite 64: Ru 69 - 2L2

    RU 69 - 2L2 2 Lüftungsanlagen (Zuluftregelung, Abluft/Raum - Zuluft - Kaskaden - Regelung), Absperrklappe, Mischklappe, Wärmerückgewinnung, Erhitzer, Kühler, Ventilatoren Klemmenbelegung nach Kaltstart nicht belegt M-Fühler interne 230 V AC SI 6,3 AT Versorgung nicht belegt M-Fühler nicht belegt M-Fühler nicht belegt nicht belegt M-Fühler...
  • Seite 65: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Die in den folgenden Kapiteln beschriebenen Arbeitsschritte sind in der Reihenfolge 5.1 bis 5.6 abzu- arbeiten. 5.1 Kaltstart ausführen Es wird empfohlen, als Erstes einen Kaltstart des RU 6X auszuführen. Mit dem Kaltstart kann verhin- dert werden, dass alte Reglereinstellungen vorhanden sind, die die Funktionstüchtigkeit beeinträchti- gen.
  • Seite 66: Einrichtung Der Schnittstellen

    5.2 Einrichtung der Schnittstellen Jeder RU 6X ist serienmäßig mit einer Serviceschnittstelle SSK-S und einer Schnittstelle SSK ausges- tattet. Optional kann jeder RU 6X mit der zentralen Schnittstellenkarte RU6S.CSM (CAN-Bus und M- Bus Schnittstelle) bestückt werden. Der Einbau ist nur durch R+S (werksseitig, bei Reglerbestellung bitte angeben oder Nachrüstung) möglich.
  • Seite 67: Can- Bus Schnittstelle

    5. Soll der Regler in ein R+S Bussystem integriert werden, muss der Busbetrieb aktiviert und die Busadresse des Reglers eingestellt werden (Menü: Schnittstellen / SSK / BUS). Mit der Aktivie- rung wird die Betriebsart der SSK automatisch auf RS 485 (Busbetrieb) umgestellt. Wird der Reg- ler als letztes Gerät einer Buslinie eingesetzt, ist es notwendig die Kurzschlussstecker ( 1 2 3 ) der SSK zu stecken (damit wird der Busabschlusswiderstand gesetzt).
  • Seite 68: M-Bus Schnittstelle

    5.2.4 M-Bus Schnittstelle Ist der Regler mit der Schnittstellenkarte RU 6S-CSM ausgerüstet worden (Einbau durch R+S), dann sind die zugehörigen Anschlussklemmen der M-Bus Schnittstelle vorhanden. Es können bis zu 4 Wärmezähler angeschlossen werden. Über den M-Bus kann der RU 6X die Zählerdaten auslesen. Somit stehen Gesamtwärmemenge, Momentanleistung und Momentanvolumenstrom zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung.
  • Seite 69 WRG-Pu Pumpe 0:nein 1:ja WRG-Ausg 1:stetig 3:3Pkt WRG-TMot Motorlaufzeit nur bei 3 Punkt Art-VS 0:kein 1:Temperatur Art des Vereisungsschutzes 2:Druck 3:Meldung Erhitzer: 0:nein 1:ja Er1-Lstg Leistung Erhitzer 1 10 000.0 Er1-Pu Pumpe 0:nein 1:ja Er1-Ausg 1:stetig 3:3Pkt 4:mehrstufig Er1-TMot Motorlaufzeit nur bei 3 Punkt Er1AnzStu Anzahl der Stufen...
  • Seite 70 BArtFern B-Art-Schalter fern BArtLok B-Art-Schalter lok. Quitt Quittierung RM-LSÜ-ZLV RM Luftstrom ZLV Meldeeing Meldeeingang SM-Filter SM Filter SM-FST SM-FST SM-BSK/BMZ SM Brandschutz SM-ZLV SM Ventilator AbKAL2Pkt Absperrklappe AL MK-stet stetige Mischklappe MK-Auf Mischklappe Auf MK-Zu Mischklappe Zu WRG-stet stetige WRG WRG-Auf WRG Auf WRG-Zu...
  • Seite 71 Für eingerichtete CAN- Fernbedienungen (FB) stehen folgende Klemmen zur Verfügung: Funkt. d. FB Zuweisung als CAN-Bus 1 CAN-Bus 2 CAN-Bus 3 CAN-Bus 4 MR-CS (/U) Raum Raum FR1-CS Taste 4h ÜbTaste4h Raum Raum FR2-CS (/U) Poti Poti-FB Raum Raum FR3-CS (/U) Taste 4h ÜbTaste4h Poti...
  • Seite 72 Für eingerichtete CAN-IO-Module stehen folgende Klemmen zur Verfügung: Modul Nr. Modul Nr. Modulklemme Reglerklemme Modulklemme Reglerklemme BUS Adr. BUS Adr. Tab. 8: Klemmen für CAN-IO-Module Achtung ! Die Relaisausgänge der CAN-IO-Module können nicht für Dreipunktsignale verwendet werden. In den Regelkreisen ist eine Zuweisung als Auf / Zu Signale nicht möglich. Für eingerichtete M-Bus Wärmemengenzähler stehen folgende Klemmen zur Verfügung: M-Bus M-Bus...
  • Seite 73: Funktionsprüfung

    5.4 Funktionsprüfung Bei der Funktionsprüfung soll die einwandfreie Funktion aller Reglereingänge (Fühler, Sollwertsteller, Meldekontakte, ...) und Reglerausgänge (Relaisausgänge, stetige Ausgänge und Transistorausgänge) überprüft werden. 5.4.1 Fühler Die Messwerte aller angeschlossenen Fühler werden in den Menüs "Istwerte" der Regelkreise ange- zeigt. Fehlende, unterbrochene oder kurzgeschlossene Eingangssignale lösen die Displaymeldungen "Fühler defekt"...
  • Seite 74: Dokumentation Der Reglerparametrierung

    5.6 Dokumentation der Reglerparametrierung Zur Dokumentation der Einstellungen des Reglers kann über die Serviceschnittstelle SSK-S die Parametrierung ausgelesen werden: 1. Klarsichtdeckel des Reglers öffnen und entfernen. 2. Frontskala des Reglers entfernen. 3. Eine freie serielle Schnittstelle z.B. COM- Port 1 des Servicelaptops mit dem R+S Kabel RU 9S.Adap (Art.-Nr.
  • Seite 75: Funktionskontrolle, Wartung

    Funktionskontrolle, Wartung Funktionskontrolle durch den Anlagenbetreiber, 1 x im Monat: Anzeige im Reglerdisplay prüfen. Wechselt die Standardanzeige mit einer oder mit mehreren Stö- rungsanzeigen, dann benachrichtigen Sie bitte Ihre Wartungsfirma oder Ihren R+S Servicepartner. Die zentrale Anlagenübersicht (Aufruf durch längeres Drücken der Taste Info im Standarddisplay) zeigt die wichtigsten Parameter aller Anlagenteile und ermöglicht die Anpassung von Sollwerten.
  • Seite 76: Störmeldungen

    Störmeldungen Der Regler erkennt selbsttätig eine Vielzahl von Fehlerzuständen und signalisiert diese durch Stör- meldungen, die im Wechsel mit der Standardanzeige auf dem Display angezeigt und - sofern vorhan- den - in der R+S Leitwarte protokolliert werden. Störmeldungen der Regelprogramme: Störmeldung Erläuterungen Signal eines Fühlers ist fehlerhaft,...
  • Seite 77: Technische Daten

    Technische Daten 230 V ± 10% / 50 Hz Betriebsspannung Leistungsaufnahme 5 VA (ohne Last) Umgebungstemperatur +5 bis +40°C (Betrieb) -20 bis +65°C (Transport und Lagerung) Schutzklasse EN 60730-1 Schutzart : IP 20 EN 60529 CE-Kennzeichen erteilt aufgrund der Konformität mit folgenden Normen: EN 50081 / DIN EN 50081 Fachgrundnorm Störaussendung EN 50082 / DIN EN 50082...
  • Seite 78 Ausgänge RU 69 Klemme 6-14: Relaisausgänge 230VAC / 1 A (ind.) Klemme 1+2+4+8+9: Relaisausgänge 230VAC / 1 A (ind.), potentialfrei Multifunktionsklemmen 24+25: Transistor- Ausgänge 24 VDC / 30 mA oder 0 bis 10 V Ausgänge Multifunktionsklemmen 27+28: Transistor- Ausgänge 24 VDC / 30 mA Klemmen 30 + 32: VAZ (externe Wärmeanforderung) max.
  • Seite 79 Auswahl zum Regler passender R+S Geräte Typenbezeich- Bemerkungen Beschreibung Art.-Nr. nung Fühler: M-Außentemperaturfühler, - 30 … + 50°C 2101 1000 MALF M-Anlegetemperaturfühler, 0 … 120°C 2102 1000 M-Tauchtemperaturfühler mit Schutzhülse MS, MTF 120 MS 2103 1100 Länge 120 mm, - 40°C … + 125°C M-Raumtemperaturfühler, 0 …...
  • Seite 80: Anhang Ffaq -- Antworten Zu Häufig Gestellten Fragen

    Anhang F FAQ -- Antworten zu häufig gestellten Fragen Bei der Inbetriebnahme des RU 6X oder im laufenden Betrieb ist es möglich, das der Regler Fehler Regelkreis x Fühler defekt anzeigt. Wenn an einer zugewiesenen Eingangsklemme kein Fühler angeschlossen ist oder wenn der Wert des Mess-signals außerhalb des Normbereiches liegt, melden die Reglerfunktionen - in denen der betroffene Fühler zugewiesen ist - im Reglerdisplay diesen Fehler.
  • Seite 81 RU 69 - _ _ _ Dokumentation nach Inbetriebnahme interne 230 V AC SI 6,3 AT Versorgung Fühlermasse Masse DDC- Regel UNIT 6X für Lüftungsregler- Teil 2...
  • Seite 82 Nutzungszeiten Blockbildung 0:keine, 1:Mo-Do, 2.Mo-Fr, 3:Mo-So Mo Beginn NZ Mo Ende NZ Di Beginn NZ Di Ende NZ Mi Beginn NZ Mi Ende NZ Do Beginn NZ Do Ende NZ Fr Beginn NZ Fr Ende NZ Sa Beginn NZ Sa Ende NZ So Beginn NZ So Ende NZ DDC- Regel UNIT 6X für Lüftungsregler- Teil 2...
  • Seite 83 Zusatzfunktion / Regler Sollwerte / Zusatzfunktionen Absperrklappe Aussenluft AbK-AL SW-NZ Mischklappe MK / MK-Ausg 1:stetig, 3:3Pkt SW-NN-H Wärmerück- gewinnung WRG / WRG-Pu / WRG-Ausg SW-NN-K WRG Vereisungs- schutz Art-VS 1:Temp., 2:Druck, 3:Meldung VolS-NZ Erhitzer Er/Er-Pu/Er-Ausg 1:stetig, 3:3Pkt, 4:mehrstufig VolS-NN Erhitzer Anzahl Stufen ErAnzStu Lstg-Stu1 Stützbetrieb...
  • Seite 84 CAN - IO - Modul 1 CAN - IO - Modul 2 DDC- Regel UNIT 6X für Lüftungsregler- Teil 2...
  • Seite 85 DDC- Regel U N I T 6X für Lüftungsregler Bedienhandbuch Teil 3 - Betriebssoftware...
  • Seite 86 Einführung ...................... 3 Globales ......................6 Service..........................6 Strukturierung ........................7 MSR-GLT Programme ..................9 Uhren ..........................9 Lüftungskreise ........................ 15 Wischfunktion ......................... 42 Trend ..........................43 Wartungsmeldung ......................45 Universalregler ....................... 46 Schnittstellen....................52 Serviceschnittstelle (SSK-S)................... 52 SSK ..........................52 M-Bus ..........................
  • Seite 87: Einführung

    Einführung Die Betriebssoftware des RU 6X basiert auf dem Betriebssystem und den Bibliotheksprogrammen des RU 9X.5. Der RU 6X kann in zwei unterschiedlichen Arten betrieben werden (ohne oder mit zentralem Energiemanager). Im Auslieferzustand verhält sich der RU 6X wie ein RU 5X. Die Menüstruktur und eine Vielzahl der Funktionen (externe Anforderung über VAZ und VAV und Meldung) sind an die RU 5X angepasst worden.
  • Seite 88 Meldungen Globales Fehler Service Hardware Software Kalt- Warmstart Zugriffscodes Projektmanagement Systemuhr Strukturierung Schnittstellen Display MSR-GLT Uhr Istwerte Uhren Uhr Kanalauswahl "Regelkreis" Wochenprogramm Sond. NN-Zeiträume Sond. N-Zeiträume Vorrang Uhr Status "Regelkreis" Betriebsstatus 0=NN; 1=NZ1; 2=NZ2; Uhr Handsteuerung "Regelkreis" 3=NZ3; 4=NZ4; 5-10 SNZ; 11=AUTO Uhr Service Uhrzeit aktuelle Uhrzeit...
  • Seite 89 Bibliotheksprogramm „ Lüftung“ Istwerte Raum (nur bei Raum/Abluft - Zuluft - Lüftung Kaskade Kaskadenregelung) Aussen Zuluft usw. SW-Heizen, SW-Kühlen, SW-Zuluft, Sollwerte Temperaturen SW-NZ1-4, SW-NN-H, SW-NN-K Volumenstrom SW-Vols, Vols-NZ1-4, VolS-NN Zusatzfunktion Regler Stützbetrieb Sollwertkennlinie Fernbedienung Mischklappe WRG-Anlage Erhitzer Kühler Frostschutz Kanal Frostschutz PWW WRG-Vereisungsschutz Universalbegrenzung...
  • Seite 90: Globales

    Globales Der Menüpunkt Globales ist erst nach Eingabe des Zugriffscode Niveau 4 über die Taste „D-Wahl“, P.Nr: 1 und Bestätigung mit OK erreichbar. Globales gehört zum Betriebsystem des Reglers. Es sind generelle Funktionen und Parameter, wie z.B. die Version der Reglersoftware, zu finden. Dieser Be- reich ist dem Fachmann vorbehalten.
  • Seite 91: Strukturierung

    Erläuterung: Niveau 1: Änderung der Sollwerte und Betriebszeiten Niveau 2: Einstellungen der Funktionen und Handsteuerung in den Bibliotheksprogrammen Niveau 3: Einstellungen der Servicefunktionen (Zuweisungen usw.) in den Bibliotheksprogrammen Niveau 4: Zugriff auf die Betriebsprogramme Globales, Schnittstellen, Konfiguration und Anlagenschema Schützen: ermöglicht die Freigabe bestimmter Zugriffsniveaus, so dass sie ohne Zugriffscodeeingabe zugänglich sind, z.B.: Schützen = 2, Niveau 1 ist ohne Codeeingabe freigeschaltet, Sollwerte und Betriebszeiten änderbar 1.3.7 Projektmanagement...
  • Seite 92 1.5.6 Display Die Standardanzeige eines RU 6X kann anlagenspezifisch strukturiert werden. In allen 4 Zeilen kön- nen entweder 19 Zeichen lange Texte (z.B. "Regler für Lüftung") oder ein Klemmenwert des Reglers mit einer 9 Zeichen langen Kurzbezeichnung (z.B. "L1 Zuluft 35.7 °C") dargestellt werden.
  • Seite 93: Msr-Glt Programme

    MSR-GLT Programme In der folgenden Beschreibung werden die Menüpunkte, Funktionen und Parameter der Regler- Biblio- theksprogramme erläutert. 2.1 Uhren Der R+S Regler RU 6X ist mit maximal 6 Schaltuhrprogrammen (Uhrenkanälen) ausgestattet. Die genaue Anzahl der Uhrenprogramme, die den Lüftungskreisen zugeordnet sind, ist vom Reglertypen abhängig.
  • Seite 94 2.1.2 Uhr Kanalauswahl / Sollwerte Nach Auswahl des Regelkreises, z.B. Lüftung1, bzw. eines freien Uhrenkanals werden die zugehöri- gen Wochen- und Jahresprogramme angezeigt. In den untergeordneten Menüpunkten steht das "n" in der Parameternummer für die Nummer des gewählten Regelkreises. Text Info-Text Einheit Min.
  • Seite 95: Sonder- Nichtnutzungszeiträume

    019 DiEndNZ4 Dienstag Ende NZ4 00:01 24:00 --:-- 047 SaAnzNZ Samstag Anzahl NZ 048 SaBegNZ1 Samstag Beginn NZ1 00:00 23:59 6:00 049 SaEndNZ1 Samstag Ende NZ1 00:01 24:00 22:00 050 SaBegNZ2 Samstag Beginn NZ2 00:00 23:59 --:-- 051 SaEndNZ2 Samstag Ende NZ2 00:01 24:00 --:--...
  • Seite 96: Sonder-Nutzungszeiträume

    2.1.2.n.3 Sonder-Nutzungszeiträume Eingabe von Nutzungszeiträumen. Text Info-Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 AnzSNZ Anzahl SNZ 002 BegSNZ1 Beginn SNZ1 01.01.00 31.12.99 --.--.-- 003 EndeSNZ1 Ende SNZ1 01.01.00 31.12.99 --.--.-- 004 SNZ1AnzNZ SNZ1: Anzahl NZ 005 SNZ1Beg1 SNZ1: Beginn NZ1 00:00 23:59 --:--...
  • Seite 97: Uhr Handsteuerung

    2.1.4 Uhr Status Nach Auswahl des Regelkreises, z.B. Lüftung1, bzw. eines freien Uhrenkanals wird das zugehörige Statusmenü angezeigt. Im untergeordneten Menüpunkt steht das "n" in der Parameternummer für die Nummer des gewählten Regelkreises. Text Info-Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 Lüftung1 Lüftung1 | dargestellte Zuordnung...
  • Seite 98 Erläuterung: Wert für Handsteuerung des gewählten Uhrenkanals: Nichtnutzung (NN), Ausgang = AUS = 1 ... 4 Nutzungszeitraum 1 ... 4 (NZ1 ... NZ4), Ausgang = Sonder- Nutzungszeit Nichtnutzung SNN, Ausgang = AUS = 6 ...9 Sonder- Nutzungszeit 1 ... 4 (SNZ1 ... SNZ4), Ausg. = EIN = 10 Sonder- Nichtnutzungszeitraum, Ausgang = AUS...
  • Seite 99: Klemmenzuweisung

    2.1.6.4 Klemmenzuweisung Jedem Uhrenkanal kann eine nicht belegte Ausgangsklemme des Reglers oder eine digitale virtuelle Klemme zugewiesen werden. Die Zuweisung erfolgt durch das Eintragen der Klemmennummer. Text Info-Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 Lüftung1 Uhrkanal 002 Lüftung2 Uhrkanal 003 Fr.Kan.1 Uhrkanal 004 Fr.Kan.2 Uhrkanal...
  • Seite 100 bedarfsabhängige, nach Sollwertliste, über Fernbedienung oder Re- gelabweichung der Raumtemperatur Anfahrschaltung Einschaltverzögerung bis Betriebstemperatur des Erhitzers erreicht ist Freie Nachtkühlung Ansteuerung im Nichtnutzungszeitraum bei freier Nachtkühlung Raumklima Führung des ZL- Volumenstrom mit einem Luftqualitätsfühler Mit der Stoßlüftung kann für eine einstellbare Zeit eine erhöhte Anfor- Stosslüftung derung an ZL- Volumenstrom übergeben werden.
  • Seite 101 2.4.n.2 Sollwerte In den folgenden Parameterlisten werden für die jeweiligen Nutzungs- und Nichtnutzungszeiten die Temperatur- und Volumenstromsollwerte vorgegeben. 2.4.n.2.1 Temperaturen Die Sollwertliste für die Temperaturen zeigt die aktuellen Heiz-, Kühl- und bei Kaskadenregelung den berechnetten Zuluft- Sollwert an, der an den Temperaturregelkreis übergeben wird. Die Sollwerte für die verschiedenen Nutzungs- und Nichtnutzungszeiträume und die Standby- Sollwerte können in die- ser Liste eingegeben werden.
  • Seite 102 2.4.n.3 Zusatzfunktion 2.4.n.3.2 Regler Zur Anpassung der Lüftungskreise an den Anlagenaufbau müssen unter Zusatzfunktion / Regler die folgenden Parameter angepasst werden: Text Info-Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung Absperrklappe Außenluft: 001 AbK-AL 0:nein 1:ja 002 AbK-AL-TMot Motorlaufzeit wirkt als Einschaltverzögerg. auf die Ventilatorsteuerung Mischklappe: 003 MK...
  • Seite 103: Stützbetrieb

    2.4.n.3.3 Stützbetrieb Mit dieser Funktion kann das Auskühlen bzw. das Überhitzen des Raumes in der Nichtnutzungszeit verhindert werden. Ist der Stützbetrieb aktiviert, wird die Lüftung während der Nichtnutzungszeit aus- geschaltet. Die Temperatur des als Stütztemperatur Stütz zugewiesenen Fühlers (meist der Raum- temperaturfühler) wird überwacht.
  • Seite 104: Wärmerückgewinnung

    2.4.n.3.7 Mischklappe Im Menüpunkt Mischklappe wird festgelegt, ob und wie die Mischklappe in die Temperaturregelse- quenzen eingebunden werden soll. Die empfohlene Art der Temperaturregelsequenzeinbindung ist die Angebot- und Nachfrageregelung (Parameter ArtSeq = 1). Ist die Ablufttemperatur AbL-MK mindestens 2 K wärmer als die Außentemperatur Aussen, so wird die Mischklappe in die Kühlsequenz eingebunden (mit der Erhöhung des Außenluftanteiles kann ge- kühlt werden).
  • Seite 105 Typen von Wärmerückgewinnungssystemen: Kreislaufverbundsystem Kreuzstromwärmetauscher Rotationswärmetauscher Abb. 3: Wärmerückgewinnung Text Info- Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 ArtSeq 1:Ang/Nach 2:Heiz 3:Kühl 002 uFrgT untere Freigabetemp. °C -50.0 +160.0 -40.0 003 oFrgT obere Freigabetemp. °C -50.0 +160.0 +50.0 Erläuterungen: ArtSeq Wirksinn der Sequenz nach Angebot und Nachfrage Wirksinn immer als Heizsequenz, mit der WRG kann geheizt werden.
  • Seite 106 2.4.n.3.10 Kühler Der Kühler ist, je nach Wert des Parameters Kü1 (s. Kap 2.4.n.3.2, Zusatzfunktion / Regler), zur An- steuerung eines Kühlregisters (Kü1 = 1) oder einer Wärmepumpe (Kü1 = 2) eingerichtet. Zur Regelung eines Kühlregisters ist der Kühler immer in die Temperaturregelsequenz Kühlen einge- bunden.
  • Seite 107: Vereisungsschutz Wärmerückgewinnung

    Text Info- Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 KanFSGr Frostgrenze Kanal °C 50.0 10.0 2.4.n.3.12 Frostschutz PWW Mit dieser Funktion kann eine stetige Frostschutzüberwachung des Heizmediums (Heizungswassers am Rücklauf - Austritt - des Erhitzers) realisiert werden. Dazu muss ein Frostschutzfühler FS-PWW zugewiesen sein (s.
  • Seite 108: Anfahrschaltung

    Einmal täglich, beginnend ab 11:00 Uhr, wird erst die Pumpe eingeschaltet und danach das Ventil geöffnet. Die Laufzeit des Blockierschutzes ist mit dem Parameter Dauer einstellbar (sollte mindes- tens der Ventillaufzeit entsprechen). Der Blockierschutz wird nur ausgeführt, wenn das Ventil seit dem letzten durchgeführten Blockierschutz nicht angesteuert worden ist.
  • Seite 109 Erläuterung: uFrgT WRG in Heizsequenz: Außentemperatur, die unterschritten sein muss, um die Pumpe ständig einzuschal- ten. WRG in Kühlsequenz: Außentemperatur, die unterschritten sein muss, um die Pumpe ständig auszuschal- ten. oFrgT WRG in Heizsequenz: Außentemperatur, die überschritten sein muss, um die Pumpe ständig auszuschal- ten.
  • Seite 110 Text Info- Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 Art (siehe Handbuch) 002 EinVer Verzög. Vent. Ein 003 AusVer Verzög. Vent. Aus 004 Nachl Nachlauf Vent. 005 SchaltD Schaltdifferenz 100.0 006 maxVStu max. V-Stufe bei temp.abhäng. Sperre 007 uFrgT untere Freigabetemp. °C -40.0 +160.0...
  • Seite 111 Text Info- Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 Aktiv Meldesignal aktiv! 19 Zeichen freier Text 003 SM-Gesamt SM an GLT:2,3,6,7 SM-A:4-7 Disp:1,3,5,7 004 Xw-ZL-T max. Regelabw. 20.0 Zulufttemperatur 005 Xw-Raum max. Regelabw. 20.0 Raumtemperatur 006 RM-LSÜ-ZLV Verzög. Rückmeldung Luftstromüberw. ZLV 007 Ver-Anfahr Verzög.
  • Seite 112: Freie Nachtkühlung

    Die Kennlinie für die Korrektur der Außenluftrate und/oder Volumenstrom kann entsprechend nach folgendem Bild eingestellt werden. Abb. 6: Kennlinie für die Korrektur der Außenluftrate und/oder des Volumenstroms Stoßlüftung: Mit der Stoßlüftung kann für eine einstellbare Zeit eine erhöhte Anforderung an Zuluft- Volumenstrom oder Außenluftrate übergeben werden.
  • Seite 113 wert der folgenden Nutzungszeit und liegt der zeitliche Abstand des nächsten Nutzungszeitraums innerhalb der Einschaltzeit EinZeit, wird die freie Nachtkühlung ausgelöst. Bedingung 1: Raumtemperatur > Außentemperatur + Temperaturdifferenz minDiffRT-AT Bedingung 2: Zeitlicher Abstand des nächsten Nutzungszeitraumes liegt innerhalb der Einschalt- zeit EinZeit Bedingung 3: Raumtemperatur + Temperaturdifferenz minXwnxtNZ >...
  • Seite 114 Text Info- Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 Aktiv 002 minDiffRT-AT min. Temperaturdiff 10.0 Raum-Aussen 003 minXwnxtNZ min. Temperaturdiff. 10.0 Raum-nxt SW-Raum NZ 004 AusDiff Ausschalt.-Diff. 005 EinZeit Einschaltverzöger. 12.0 006 maxDauer maximale Laufzeit 60.0 10.0 007 EinVer Verzög. Einschalten 008 V-Stufe Ventilatorstufe bei FrNK 009 V-Lstg...
  • Seite 115 031 LEDStatFB FB-LED-Status 032 FrgFB FB-Freigabe 033 VAZ-H VAZ Heizen °C 160.0 034 VAV-H VAV Heizen °C 160.0 035 VAZ-K VAZ Kühlen °C 160.0 036 VAV-K VAV Kühlen °C 160.0 037 BStatCode interner Parameter 000000 1FFFFF 038 SStatCode interner Parameter 0000 FFFF Erläuterung:...
  • Seite 116 Kühlbetrieb, Universal- FB-B-Art-Schalter, SW.-Kennl.Temp., Lastabwurf Heizen, FB- Überstunden- begrenzung, B-Art-Schalter fern Frostschutz PWW Stosslüftung Taste 4h Anfahrschaltung SW.-Kennl.Temp., Universal- Kühlbetrieb, FB-B-Art-Schalter, Lastabwurf Heizen, Frostschutz PWW, begrenzung, FB- Überstunden- B-Art-Schalter fern; Stosslüftung, Vereisungssch. Anfahrschaltung, Taste 4h Quittierung freie Nachtkühlung EM- Begrenzung Universal- Kühlbetrieb, FB-B-Art-Schalter,...
  • Seite 117 SStatCode: Der Hilfsstörstatus besteht aus vier Stellen, da auch mehrere Störungen gleichzeitig auftreten können. Das untere Beispiel zusammen mit der Übersetzungstabelle veranschaulicht die Entschlüsselung der Zeichenfolge. 1. Stelle 2. Stelle 3. Stelle 4.Stelle max. Regelabweichung Vereisungsschutz WRG Störung Ventilator Störung Eingang Zulufttemperatur Störung Rückmeldung Frostschutz Kanal...
  • Seite 118: Handsteuerung

    2.4.n.5 Handsteuerung Mit der Handsteuerung kann bei der Inbetriebnahme eine Kontrolle der Klappenantriebe, der Ventilan- triebe, der Pumpen und Ventilatoren auf Funktion, Wirksinn und Drehrichtung erfolgen. Achtung ! Die Betriebsart „Handbetrieb“ kann bei unsachgemäßer Anwendung zu Schäden an der Anlage füh- ren, da durch Handsteuerung der Stellglieder die Begrenzungsfunktionen sowie der Blockier- und Frostschutz außer Kraft gesetzt werden.
  • Seite 119 Um die Zulufttemperatur zu begrenzen, kann die untere und obere Grenze (uGrSW und oGrSW) und/oder die maximal zulässige positive und negative Korrektur (maxposKorr und maxnegKorr) des Zulufttemperatursollwertes geändert werden. Abb. 7: Kennlinie des Kaskadenreglers, dargestellt als P- Regler Text Info- Text Einheit Min.
  • Seite 120 Text Info- Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 Totzone -10.0 +10.0 002 Xp Proportionalbereich 100.0 003 Tn+ Nachstellzeit H/K Ist>Soll AuL-Z/A 121.0 004 Tn- Nachstellzeit H/K Ist<Soll AuL-A/Z 121.0 0050 Tv+ Vorhaltezeit H/K Ist>Soll AuL-Z/A 006 Tv- Vorhaltezeit H/K Ist<Soll AuL-A/Z 007 Y Stellgrösse 100.0...
  • Seite 121 Abb. 10: Kennlinien des Erhitzerventils und der Erhitzerpumpe Text Info- Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 Totzone -10.0 +10.0 002 Xp Proportionalbereich 100.0 10.0 003 Tn+ Nachstellzeit Ist>Soll Er-Zu 121.0 004 Tn- Nachstellzeit Ist<Soll Er-Auf 121.0 005 Tv+ Vorhaltezeit Ist>Soll Er-Zu 006 Tv- Vorhaltezeit Ist<Soll Er-Auf 007 Y...
  • Seite 122 Erläuterung: Totzone: Temperaturbereich um den aktuellen Zuluftsollwert, innerhalb dem keine Berechnung/Stellsignaländerung stattfindet Proportionalbereich, bei Vergrößerung wird die Sprungantwort des P-Anteils geringer Bsp.: Xp = 5.0 K, Kühler 100%, wenn Zulufttemperatur 5 °C höher als Zuluftsollwert Nachstellzeit, durch Vergrößerung wird der I-Anteil zeitlich gestreckt und hat damit einen geringeren Einfluss, mit Tn = 121.0 min ist der I-Anteil deaktiviert.
  • Seite 123 Erläuterung: Proportionalbereich, bei Vergrößerung wird die Sprungantwort des P-Anteils geringer Bsp.: Xp = 10.0 K, WRG 0%, wenn VS-WRG 10 °C unter / 10 mBar über der eingegebenen Grenze (s. Zusatz funktion) Nachstellzeit, durch Vergrößerung wird der I-Anteil zeitlich gestreckt und hat damit einen geringeren Einfluss, mit Tn = 121.0 min ist der I-Anteil deaktiviert.
  • Seite 124: Klemmenzuweisung

    2.4.n.6.25 Fühlerkorrektur Sollten die unter Istwerte angezeigten Temperaturen von den aktuellen Anlagenwerten abweichen, können durch die Eingabe eines Korrekturwertes die einzelnen Fühlerwerte abgeglichen werden. Text Info-Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 Raum Raumtemperatur -10.0 10.0 002 Kaskade Kaskadentemperatur -10.0 10.0 003 Aussen Aussentemperatur...
  • Seite 125 037 Gleit Gleitfühler 038 ^-Ersatz Ersatzwert °C -40.0 160.0 20.0 039 WMenge Wärmemenge 041 KäMenge Kältemenge 043 Anlage Anl.-Hauptschalter 044 ^-Ersatz Ersatzwert 045 Taste FB-Taste 046 ÜbTaste4h FB-Überstd-Taste 4h 047 StTasteFB FB-Vent.-Taster 048 BArtFB FB-B-Art-Schalter 049 BArtFern B-Art-Schalter fern 050 ^-Ersatz Ersatzwert 051 BArtLok B-Art-Schalter lok.
  • Seite 126: Wischfunktion

    2.5 Wischfunktion Die Wischfunktion kann zum Quittieren von Störmeldungen der Lüftungsanlage eingesetzt werden. Mit der Wiederkehr der Netzspannung (nach Betriebsspannungsausfall) wird der Wischrelais - Ausgang für eine wählbare Einschaltdauer eingeschaltet. Mit Hilfe des Quittiereinganges kann die Quittiertaste des Reglers oder eine externe Quittiertaste zum Auslösen der Quittierfunktion verwendet werden. 2.5.1 Istwerte Es werden alle Istwerte der Wischfunktion angezeigt.
  • Seite 127: Trend

    2.6 Trend Mit der Trendfunktion können bestimmte Parameter für einen längeren Zeitraum aufgezeichnet wer- den. Daher kann der Trend die Fehlersuche erheblich erleichtern. Des Weiteren kann durch die Da- tensammlung ein Nachweis der ordnungsgemäßen Funktion der Anlage erbracht werden. Im RU 6X stehen maximal 10 Trendprogramme zur Verfügung. Daher sind die folgenden Menüpunk- te unter den Parameternummern 2.6.1 = Trend 1 bis 2.6.10 = Trend 10 zu finden.
  • Seite 128: Aufzeichnen

    2.6.n.4 Status Der Menüpunkt Status gibt einen Überblick über die aktuelle Arbeitsweise des Trendprogramms. Der Betriebsstatus BStatus zeigt die augenblickliche Betriebsart als Klartext an. Text Info-Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 BStatus 'Aufz. Intervall' Betriebsstatus 2.6.n.6 Service Im Servicebereich des Bibliotheksprogramms können bestimmte Einstellungen, wie die Zuweisung des Einganges und das Rücksetzen des Speichers, vorgenommen werden.
  • Seite 129: Wartungsmeldung

    2.7 Wartungsmeldung Wartungsmeldungen werden immer dann eingesetzt, wenn in Abhängigkeit eines Meldeeinganges oder datumsabhängig eine Meldung für den Benutzer erzeugt werden soll. Die Meldung kann auf dem Reglerdisplay angezeigt und / oder als Alarmmeldung an eine übergeordnete R+S Leitwarte weiterge- leitet werden.
  • Seite 130: Universalregler

    Beispiele für eine Zuweisung: Ausgangsklemme 14 Eingang-Klemme 17 Virtuelle Klemme 50 2.8 Universalregler Mit dem Bibliotheksprogramm Universalregler lässt sich eine zusätzliche Regelfunktion realisieren, die von anderen Bibliotheksprogrammen wie dem Heizkreis-, Brauchwasser- oder den Wärmeerzeuger- kreisen nicht abgedeckt werden kann. So ist es z.B. möglich einen RU6X Heizungsregler zusätzlich eine Zulufttemperatur, einen Differenzdruck, einen Volumenstrom, einen Füllstand oder einen Kühl- kreis regeln zu lassen.
  • Seite 131: Quittierung

    kanal kann genutzt werden, um zwischen den eingegebenen Sollwerten der Nutzungszeiten 1 ... 4, der Nichtnutzungszeit und der Sondernichtnutzungszeit umzuschalten. Text Info-Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 Aktiv 002 Frg-SW Frg Ein 1:SW NZ1 2: extSW, 3:SW -> extSW 003 SWQuelle 0:ohne Uhr 1:Uhr sichtbar bei Frg-SW = 3<...
  • Seite 132 ArtQuitt Optionen für die Störungsquittierung Der Störmeldeausgang wird wieder ausgeschaltet, wenn keine Störung mehr ansteht. Der Störmeldeausgang bleibt solange aktiv, bis eine Quittierung durchgeführt wurde. Der Störmeldeausgang wird wieder ausgeschaltet, wenn keine Störung mehr ansteht oder wenn die Störung quittiert wurde. 2.8.n.3.8 Regler Zur Anpassung des Universalreglers an den Aufbau des Regelkreises kann im Menüpunkt Regler die...
  • Seite 133 SStatCode: BStatCode: Der Hilfsstörstatus stellt die aktuellen Störungen des Der Hilfsbetriebsstatus stellt die aktuell wirkenden Funk- Universalregelkreises dar. Das untere Beispiel zusammen tionen (auch gleichzeitig verschiedene) des Universalre- mit der Übersetzungstabelle veranschaulicht die Ent- gelkreises dar. Die Anzeige erleichtert die Analyse der schlüsselung der Zeichenfolge.
  • Seite 134 Erläuterung: Proportionalbereich, bei Vergrößerung wird die Sprungantwort des P-Anteils geringer Nachstellzeit bei positiver Regelabweichung, durch Vergrößerung wird der I-Anteil zeitlich gestreckt und Tn+: hat damit beim Heizen einen geringeren Einfluss auf das Schließen des Ventils (Istwert > Sollwert) Nachstellzeit bei negativer Regelabweichung, durch Vergrößerung wird der I-Anteil zeitlich gestreckt und Tn-: hat damit beim Heizen einen geringeren Einfluss auf das Öffnen des Ventils (Istwert <...
  • Seite 135: Uhrzuweisung

    2.8.n.6.10 Klemmenzuweisung Unter Klemmenzuweisung werden den Ein- und Ausgängen des Universalreglers die verwendeten Reglerklemmen zugewiesen. Jeder Eingangsklemme ist ein Ersatzwert zugeordnet. Der Ersatzwert, ist der Wert mit dem Regler weiterarbeitet, wenn z.B. ein Fühlerfehler vorliegt. Der Ersatzwert wird nur angezeigt, wenn die Ersatzwertklemme "99" zugewiesen wird. Der Ersatzwert wird auch als Regler- istwert übernommen, solange die Ersatzwertklemme "99"...
  • Seite 136: Schnittstellen

    Schnittstellen Unter Schnittstellen werden die Parameter der verschiedenen Reglerschnittstellen vorgestellt. Der RU 6X kann mit bis zu 4 Schnittstellen ausgerüstet werden. Über die SSK und SSK-S kann eine Verbin- dung zum PC aufgebaut werden. Die CAN-Schnittstelle ist für den Anschluss der CAN Fernbedienun- gen oder der CAN-IO-Module notwendig.
  • Seite 137 3.2.3 Modem Bei der Fernüberwachung des Reglers über ein Modem werden zwei Betriebsfälle unterschieden. Fall 1: passives Modem Das Modem wird nur zur Fernüberwachung eingesetzt. Das Leitwartenmodem ruft das anlagenseitige Modem an. Das anlagenseitige Modem baut eine Verbindung zum Regler auf. Der Parameter Modem- typ muss in diesem Fall auf 1 eingestellt sein.
  • Seite 138: M-Bus

    3.4 M-Bus Dieser Menüpunkt ist nur bei Reglern mit eingebauter Schnittstellenkarte RU6S.CSM sichtbar. Mittels M-Busschnittstelle kann der RU 6X Daten aus bis zu vier M-Bus-Wärmemengenzählern lesen und den Bibliotheksprogrammen sowie der R+S Leitwarte zur Anzeige und Verarbeitung (s. IRMA invoice) übergeben.
  • Seite 139: Can-Bus

    3.5 CAN-Bus Dieser Menüpunkt ist nur bei Reglern mit eingebauter Schnittstellenkarte RU6S.CSM sichtbar. An die CAN-Bus-Schnittstelle des Reglers können bis zu vier R+S CAN-Fernbedienungsgeräte oder CAN– Raumfühler sowie zwei CAN-IO-Module angeschlossen werden. Die CAN-Fernbedienungen/Fühler können den Bibliotheksprogrammen (z.B. Heizkreis, Brauchwasser, ...) und auch den virtuellen Klemmen (z.B.
  • Seite 140 Text Info-Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 Aktiv 003 TxtTyp Typ CAN-Teilnehmer z.B. "IO-16EK" 004 Adresse Adresse CAN-Bus 12 - 13 010 Status Kommunikationsstatus 011 ProgDat Softwaredatum CAN-IO-Modul --.--.-- 012 StörMeld SM an 1:Disp. 2:GLT 3:beide DDC- Regel UNIT 6X für Lüftungsregler- Teil 3 - Betriebssoftware...
  • Seite 141: Konfiguration

    Konfiguration Die Konfiguration stellt die Verbindung zwischen den logischen Ein- und Ausgängen der Bibliotheks- programme und den physikalischen Ein- und Ausgangsklemmen des Reglers, den (Sonder-)Tasten und dem Drehschalter des Reglers her. Des Weiteren werden die Klemmen der CAN- und M- Busteilnehmer angezeigt.
  • Seite 142: 12 + 14 Klemmen 17 - 29 + 31 Fühler/Meldung

    4.1.1 - 12 + 14 Klemmen 17 - 29 + 31 Fühler/Meldung Die Konfiguration rechnet den Rohwert, die aktuelle Eingangsspannung der Klemme, in den Klem- menwert KlWert um. Der Klemmenwert wird an das zugewiesene Bibliotheksprogramm (siehe Servi- ce / Klemmenzuweisung im Bibliotheksprogramm) übergeben. Mit dem Parameter KlemmTyp wird die Art des Eingangssignals gewählt.
  • Seite 143: Klemmen 30 + 32 Zähler/Vaz/Tala

    4.1.13 + 15 Klemmen 30 + 32 Zähler/VAZ/TaLa Die Klemmen 30 und 32 können als Impulszählereingang, VAZ - Eingang, als Eingang für eine Über- stundentaste - Taste / Lampe - (z.B. einer Fernbedienung MR-FVS) oder als Meldeeingang (EK) benutzt werden. Text Info-Text Einheit...
  • Seite 144: Ausgänge

    115 GlättZeitK Glättungzeitkonst. 0: keine Glättung 210 KlWert Klemmenwert 47.6 kW aus Rohwert und Normierung berechnette Momentanleistung 4.1.19 Klemme 100 Freie Klemme Diese Klemme ist zur freien Verwendung ohne Zuordnung zu einer Hardware-Klemme bestimmt. Sie kann einen einstellbaren Ersatzwert liefern oder einen, über den R+S Bus geschrieben Wert (Aussen- temperatur) bereitstellen.
  • Seite 145: Klemmen 01 - 14 Relais-Ausgang

    0...10V stetiger Ausgang Tab. 7: Reglerausgänge * Die in Klammern angegebene Klemmennummer, z.B. (7), gibt die Einspeiseklemme für die potentialfreien Relaisaus- gänge an. 4.2.1 - 12 Klemmen 01 - 14 Relais-Ausgang Es kann der Programmwert und der Klemmenwert der Ausgangsklemme eingesehen werden. Mit dem Parameter aktZust = 0 kann der Klemmenwert invertiert werden.
  • Seite 146: Tasten

    Text Info-Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 001 Aktiv 014 WertQu Quellwert 10.0 117 aktZust 0:log 0>aktiv, 1:log 1>aktiv 210 KlWert Klemmenwert 4.2.17 + 18 Klemmen 30 + 32 VAZ Die Anschlussklemmen 30 und 32 können als VAZ Ausgänge eingerichtet werden. Über diese Klem- men kann die Wärme- bzw.
  • Seite 147: Schalter

    4.5 Schalter 4.5.1 Klemme 151 BArtSchalter Der Drehschalter des Reglers ist in allen Regelkreisen als lokaler Betriebsartenschalter BArtLok (Klemme 151) zugewiesen. Damit reagieren die Programme auf die Schalterstellung. Bei Stellung "Aus" werden alle Programme in Status "Nicht Aktiv / Aus" versetzt und alle Reglerausgänge (Relais, Open- Collector- und 0 - 10 V) abgeschaltet.
  • Seite 148: 13 M-Bus Zähler 1 - 4

    In den Menüpunkten der CAN-Fernbedienungen werden die Klemmenwerte der Funktionen der einge- richteten CAN- Fernbedienungen in den folgenden Menüpunkten angezeigt: Funkt. der FB CAN-Bus 1 CAN-Bus 2 CAN-Bus 3 CAN-Bus 4 4.6.n 4.7.n 4.8.n 4.9.n Überstunden Taste, Taste 4h, 4.6.1 4.7.1 4.8.1 4.9.1...
  • Seite 149: Klemme 181 Heizleistung

    4.10.2 Klemme 181 Heizleistung Text Info-Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 210 KlWert Klemmenwert 4.14 Virtuelle Klemmen Mit den 20 Virtuellen Klemmen können analoge und digitale Verknüpfungen - ähnlich wie SPS - Funk- tionen -eingerichtet werden. Es ist möglich z. B. den Minimal-, Maximal- oder Mittelwert mehrerer Temperaturfühler zu berechnen, eine Thermostatfunktion (Schwellwertschalter) zu realisieren, eine Ein- oder Ausschaltverzögerung zu bewirken.
  • Seite 150 4.14.10 - 29 Klemmen 50 - 69 Virtuelle Klemmen Nach der Auswahl des gewünschten Klemmen- Typs und der Modifizierung, werden die dazugehöri- gen Parameter im Menü angezeigt. Die Quell- und Zieladresse muss mit dem gewählten Klemmen- Typ und der Modifizierung zusam- menpassen.
  • Seite 151: Fernwärmekreis

    Beispiel 2: Bei einer Außentemperatur kleiner 15°C, soll die Zubringerpumpe einer Lüftungsanlage über den Reglerausgang 1 einge- schaltet und dem Wärmeerzeuger (z.B. Fernwärmekreis) eine Temperaturanforderung von 75°C übergeben werden. Das Zubringerpumpe soll Ausschalten 10 Minuten verzögert werden. Es werden 2 virtuelle Klemmen (z.B. Kl. 51 und 52) benötigt, ein Schwellwertschalter (Thermostatfunktion) und eine Aus- schaltverzögerung.
  • Seite 152: Can-Modul 1 + 2

    Text Info-Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung 201 KlAdr Klemmenadresse 210 KlWert Klemmenwert 4.15 + 16 CAN-Modul 1 + 2 Die Klemmen 1 bis 16, des unter Schnittstellen / CAN- Bus parametrierten CAN-IO-Moduls 1, können unter Konfiguration / CAN-Modul 1 / Klemmen 211 bis 226 eingerichtet werden. Die Klemmen 1 bis 16, des unter Schnittstellen / CAN- Bus parametrierten CAN-Moduls 2, können unter Konfiguration / CAN-IO-Modul 2 / Klemmen 231 bis 246 eingerichtet werden.
  • Seite 153 Text Info-Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung / nur sichtbar 002 KlemmTyp 0:MF 1:0-10V 3:Poti 2:0-20mA 4:EK 013 TxtBez '_______________________' 9 Zeichen freier Text 014 Rohwert Einheit je nach KlemmTyp 102 ArtMeld 0:Störmeldung, 1: Betriebsmeldung bei KlemmTyp 4 103 EPQu1 Einsatzpkt.
  • Seite 154 Menüaufbau einer Klemme bei einem analogen Ausgangsmodul CAN-IO-16Y10: Text Info-Text Einheit Min. Max. Basis Bemerkung / nur sichtbar 013 TxtBez '_______________________' 9 Zeichen freier Text 014 WertQu Quellwert 100.0 103 EPQu1 Einsatzpkt. 1 150.0 104 EPQu2 Einsatzpkt. 2 150.0 100.0 106 APKl1 Ausgangspkt.
  • Seite 155: Anlagenschemen

    Anlagenschemen Bei allen RU 6X Reglertypen ist im Menü Anlagenschemen der Parameter EM-Aktiv zu finden. Bei aktivem Energiemanager werden Temperatur- und Leistungsanforderungen der Lüftungskreise ge- sammelt und zur übergabe an die Wärmeerzeuger bereitgestellt. Achtung! Die vollständige Beschreibung des Energiemanagers ist nicht Bestandteil dieses Handbuches. Sie kann von der R+S Homepage geladen oder per E-Mail angefordert werden.
  • Seite 156: Anlagenübersicht

    Anlagenübersicht Die zentrale Anlagenübersicht des RU 6X ermöglicht eine sehr einfache Analyse des momentanen Reglerstatus. Es werden alle wichtigen Parameter des Reglers und der Anlage angezeigt und die am häufigsten verwendeten Sollwerte können angepasst werden. Die Anlagenübersicht ist nach Anlagen- teilen geordnet.
  • Seite 157 6.2.X Anlage Lüftung 1 Wert 6.2.1 BStatus Nennbetrieb NZ1 6.2.2 Störung Aussen zu hoch 6.2.3 Quelle UHR-NZ1 ---------- 6.2.4 SW-Heiz 20.0 °C 6.2.5 SW-Kühl 20.0 °C 6.2.6 SW-Zuluft 24.7 °C 6.2.7 Raum 19.1 °C 6.2.8 Kaskade 19.1 °C 6.2.9 Aussen 10.4 °C 6.2.10 Zuluft...
  • Seite 158: Anhang E Einheiten Und Attribute

    Anhang E Einheiten und Attribute Einheiten für analoge Werte Einheit Beschreibung Einheit Beschreibung dimensionslos m/min Meter / Minute Millimeter km/min Kilometer / Minute Meter mm/h Millimeter / Stunde Kilometer Meter / Stunde m² Quadratmeter km/h Kilometer / Stunde Liter Liter / Sekunde m³...
  • Seite 159 Attribute für digitale Werte / zweistufige Zustände Attribut Attribut Wahr<->Falsch Notbetr<->Normal Stufe0<->Stufe1 Auf<->Passiv Ein<->Aus Zu<->Passiv Offen<->Geschloss Ein<->Passiv Auf<->Ab Aus<->Passiv Auf<->Zu Normal<->Invers Start<->Stop UND<->ODER Setzen<->Rücksetz Passiv<->Auf Vor<->Zurück Passiv<->Zu AusgStell<->Endstell Passiv<->Ein Tagbetr<->Nachtbetr Passiv<->Aus Schnell<->Langsam Invers<->Normal Heizen<->Kühlen ODER<->UND Sommer<->Winter Aus<->Langsam Rechts<->Links Aus<->Schnell Automatik<->Hand Geschloss<->Offen Aktiv<->Passiv Ab<->Auf...
  • Seite 160 HAUPTSITZ Schweden AB Regin Box 116 Tel: +46 31 720 02 00 info@regincontrols.com S-428 22 Kållered www.regincontrols.com Fax: +46 31 720 02 50...

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