1.4 Gerätesicherung und Schnittstellen
In der Seitenansicht (Ansicht von unten) sind die Gerätesicherung und die Schnittstellen zu erkennen.
Zeigt das Reglerdisplay (trotz angelegter Netzspannung) keine Anzeige und werden keine Aktoren
(Pumpen, Ventile, ...) angesteuert, muss die Gerätesicherung überprüft werden. Vor dem Entnehmen
der Gerätesicherung ist der Regler von der Netzspannung zu trennen.
Über die Schnittstelle SSK kann der RU 6X mit einem PC oder Modem verbunden oder in ein R+S
Bussystem integriert werden. Passende Anschlussleitungen mit SUB-D 9 Stecker stehen im R+S Sor-
timent zur Verfügung. Die Kurzschlussstecker ( 1 2 3 ) der SSK aktivieren den Busabschlusswider-
stand. Am letzten Regler einer Buslinie müssen die Kurzschlussstecker gesteckt sein. Die Umschal-
tung zwischen RS 232 (PC/Modem) und RS 485 (Bus) erfolgt automatisch.
Ist der Regler mit der CAN- und M-BUS Schnittstellenkarte RU 6S-CSM ausgerüstet (Einbau durch
R+S), dann sind die zugehörigen Anschlussklemmen und Kurzschlussstecker vorhanden. Der RU 6X
kann mit 4 CAN- Fernbedienungen und 2 CAN-IO-Modulen erweitert werden. Die Kurzschlussstecker
( 1 2 3) gehören zur CAN- Schnittstelle. Im Auslieferzustand sind sie gesteckt. Über die Anschluss-
klemmen ( ┴ und ~ ) kann eine CAN- Fernbedienung vom Regler versorgt werden (Stecker 1 und 2
gesteckt). Der Stecker 3 aktiviert den CAN- BUS Abschlusswiderstand. Über den M-BUS können die
Daten von 4 Wärmezählern ausgelesen werden.
Abb. 4: Seitenansicht von unten
DDC- Regel UNIT 6X für Lüftungsregler- Teil 2
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