EG-Konformitätserklärung gemäß Anhang II, Nr. 1 A der Maschinenrichtlinie 2006 / 42 / EG, geändert durch 2009 / 127 / EG Hiermit erklärt die Firma WIWA Wilhelm Wagner GmbH & Co. KG 35633 Lahnau Gewerbestraße 1–3 Deutschland dass die Maschine des Typs DOSYS M mit der Serien-Nr.
EU-Konformitätserklärung gemäß ATEX-Richtlinien Hiermit erklärt die Firma WIWA Wilhelm Wagner GmbH & Co. KG 35633 Lahnau Gewerbestraße 1–3 Deutschland dass die Maschine des Typs DOSYS M mit der Serien-Nr. konform ist mit den Bestimmungen der Richtlinie 2014 / 34 / EU.
Wir empfehlen dem Betreiber der Anlage, sich dies schriftlich bestätigen zu lassen. 2.1 Zeichenerklärung Sicherheitshinweise warnen vor potenziellen Unfallgefahren und benennen die zur Unfallverhütung erforderlichen Maßnahmen. In den Betriebsanleitungen von WIWA sind Sicherheitshinweise besonders hervorgehoben und wie folgt gekenn- zeichnet: GEFAHR Kennzeichnet Unfallgefahren, bei denen ein Nichtbeachten des Sicherheitshin- weises mit großer Wahrscheinlichkeit schwere Verletzungen bis hin zum Tod zur...
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Sicherheit Beispiele: Allgemeine Unfallgefahr Explosionsgefahr durch explosionsfähige Atmosphäre Explosionsgefahr durch explosionsfähige Stoffe Unfallgefahr durch elektrische Spannung bzw. elektrostatische Aufladung Warnung vor Quetschgefahr Warnung vor ätzenden Stoffen Verletzungsgefahr durch rotierende Anlagenteile Verbrennungsgefahr durch heiße Oberflächen Erfrierungsgefahr durch kalte Oberflächen Sicherheitsgebote weisen in erster Linie auf die zu tragende persönliche Schutz- ausrüstung hin.
Sicherheit Atemschutz benutzen Kennzeichnet das Gebot, einen Atemschutz zu tragen, um Schädigungen der Atemwege durch Gase, Dämpfe oder Stäube zu vermeiden. Schutzhandschuhe tragen Kennzeichnet das Gebot, Schutzhandschuhe zu tragen, um Verletzungen durch aggressive Chemikalien, Brandverletzungen bei der Verarbeitung von erhitzten Materialien oder Erfrierungen durch den Kontakt mit sehr kalten Oberflächen zu vermeiden.
Spritzen Sie niemals Lösungsmittel oder lösungsmittelhaltige Materialien in Enghalskannen oder Fässer mit Spundöffnung! Verwenden Sie nur elektrisch leitfähige Materialschläuche. Alle originalen Materialschläuche von WIWA sind leitend und auf unsere Geräte abgestimmt. Verwenden Sie nur elektrisch leitfähige Zubehöre/Zubehörteile. WARNUNG Verschmutzte Maschinen können sich elektrostatisch aufladen. Statische Entla- dungen können Feuer und Explosion zur Folge haben.
Sicherheit 2.2.3 Risiken durch Rammen WARNUNG Während der Hubbewegung von Rammen kann es an den beweglichen Bauteilen zu Quetschungen der Finger, Hände oder anderer Körperteile kommen. Fassen Sie nicht zwischen Folgeplatte/Folgedeckel und Materialbehälter, Traverse und Zylinderdeckel der Pneumatikzylinder oder Klemmstück und Zylinderdeckel der Pneumatikzylinder.
Ramme nicht überschreiten! Genaue Angaben zum Hubgewicht finden Sie auf dem Typenschild der Ramme. 2.2.4 Explosionsschutz In den Anleitungen von WIWA werden folgende Kurzbezeichnungen verwendet: Ex-Schutz: Explosionsschutz Ex-Bereich: explosionsgefährdeter bzw. nicht explosionsgeschützter Bereich Non-Ex-Bereich: nicht explosionsgefährdeter bzw. explosionsgeschützter Be-...
Sicherheit 2.2.5 Gesundheitsrisiken VORSICHT Je nachdem, welche Materialien verarbeitet werden, können Lösungsmittel- dämpfe entstehen, die zu Gesundheits- und Objektschäden führen können. Sorgen Sie für eine ausreichende Be- und Entlüftung des Arbeitsplatzes. Sorgen Sie für geeigneten Atemschutz. Beachten Sie immer die Sicherheitsdatenblätter und Verarbeitungshinweise der Materialhersteller.
Sicherheit Isocyanate (Iso) sind Katalysatoren, die für Zweikomponenten-Schäume und Beschichtungen verwendet werden. Sie reagieren mit Feuchtigkeit (z. B. mit Luft- feuchtigkeit) und bilden kleine, harte, abrasive Kristalle, die im Material gelöst werden. Auf der Oberfläche bildet sich ein Film, und das Material beginnt zu gelieren, wodurch die Viskosität erhöht wird.
Sicherheit 2.4 Sicherheitseinrichtungen WARNUNG Wenn eine der Sicherheitseinrichtungen fehlt oder nicht voll funktionstüchtig ist, ist die Betriebssicherheit der Anlage nicht gewährleistet! Nehmen Sie die Anlage sofort außer Betrieb, wenn Sie Mängel an den Sicherheitseinrichtungen oder andere Mängel an der Anlage feststellen. Nehmen Sie die Anlage erst dann wieder in Betrieb, wenn die Mängel voll- ständig beseitigt sind.
Sicherheit 2.4.1 Sicherheitsventile Das Sicherheitsventil im Luftmotor jeder Schöpf- kolbenpumpe verhindert das Überschreiten des maximal zulässigen Lufteingangsdrucks. Wenn der Lufteingangsdruck an einer der Schöpfkolbenpum- pen den fest eingestellten Grenzwert überschreitet, bläst das dort eingebaute Sicherheitsventil ab. Abb. 1: Sicherheitsventil WARNUNG Wenn der maximal zulässige Lufteingangsdruck überschritten wird, können Bauteile bersten.
Sicherheit 2.4.3 Stop-Taster Mit dem Stop-Taster am Steuerschrank wird die Druck- Stop luftversorgung und somit der Abfüllvorgang unterbro- chen. Abb. 3: Stop-Taster 2.4.4 Druckluftabsperrhähne Der Druckluftabsperrhahn an der War- tungseinheit unterbricht die Luftzufuhr der gesamten Maschine. Darüber hinaus ist die Maschine mit weiteren Druckluftabsperrhähnen aus- gestattet, mit denen man die Luftzufuhr einzelner Komponenten unterbrechen...
Sicherheit In der Verschraubung auf der Rücksei- te des Mischblocks ist eine Berstschei- be eingebaut. Berstscheiben sind Drucksicherungen mit einer Einmal-Membran. Bei einem deutlichen Überschreiten des zulässigen Materialdrucks zerbirst die Membran, und Material tritt in den angeschlossenen Auffangbehälter aus. In diesem Fall muss die Berstscheibe umgehend ausgetauscht werden.
Sicherheit Die Erdungspunkte an dieser Maschine sind durch das links dargestellte Symbol gekennzeichnet. 2.5 Bedienungs- und Wartungspersonal 2.5.1 Pflichten des Betreibers Der Betreiber: ist für die Schulung des Bedienungs- und Wartungspersonals verantwortlich, muss das Bedienungs- und Wartungspersonal zu einem sachgerechten Um- gang mit der Anlage sowie zum Tragen korrekter Arbeitskleidung und der Schutzausrüstung anweisen, muss dem Bedienungs- und Wartungspersonal Arbeitshilfen bereitstellen wie...
Sicherheit Kinder, Jugendliche unter 16 Jahren und nicht unterwiesene Personen dürfen diese Anlage nicht bedienen. 2.5.4 Persönliche Schutzausrüstung Schutzkleidung tragen Tragen Sie immer die für Ihre Arbeitsumgebung vorgeschriebene Schutzkleidung (z. B. antistatische Schutzkleidung in explosionsgefährdeten Bereichen) und beachten Sie darüber hinaus die Empfehlungen im Sicherheitsdatenblatt des Materialherstellers.
2.6.1 Ersatzteile Bei der Wartung und Reparatur der Anlage dürfen nur Originalersatzteile von WIWA verwendet werden. Bei Verwendung von Ersatzteilen, die nicht von WIWA hergestellt bzw. geliefert wurden, entfallen jegliche Mängelansprüche und Haftung. 2.6.2 Zubehör Wenn Sie Originalzubehör von WIWA einsetzen, das für den Betriebsdruck ausgelegt ist, ist dessen Verwendbarkeit in unseren Anlagen gewährleistet.
Sicherheit 2.7.3 Leckagen WARNUNG Bei Leckagen kann Material unter sehr hohem Druck austreten und schwere Körperverletzungen und Sachschäden verursachen. Sie müssen die Anlage sofort stillsetzen und druckentlasten. Ziehen Sie Verschraubungen nach und ersetzen Sie defekte Bauteile (nur durch geschultes Personal). Dichten Sie Leckagen an Anschlüssen und Hochdruckschläuchen nicht mit der Hand oder durch Umwickeln! Sie dürfen Material-/Hochdruckschläuche nicht flicken!
Die technischen Daten Ihrer Anlage finden Sie in der beiliegenden Maschinenkarte oder auf dem Typenschild. 3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung Die DOSYS M ist bestimmt für die Förderung und Abfüllung nicht fließender Materialien, wie z. B. Kleber, Fett, Dichtungsmasse, Mastik usw. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören darüber hinaus: die Beachtung der technischen Dokumentation und die Einhaltung der Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsrichtlinien.
Beschreibung 3.3 Aufbau 3.3.1 Aufbau bei Mischungsverhältnis 1:1 Abb. 8: Aufbau der Anlage mit Mischungsverhältnis 1:1 Beschreibung siehe Mischeinheit Kapitel 3.6 auf Seite 27 Statikmischer Kapitel 3.6 auf Seite 27 Dosiereinheit Kapitel 3.6 auf Seite 27 Dosierpanel Kapitel 3.4 auf Seite 23 Druckluftabsperrhahn Kapitel 2.4.4 auf Seite 12 Druckluftanschluss...
Beschreibung 3.3.2 Aufbau bei Mischungsverhältnis 1:0,03 Abb. 9: Aufbau der Anlage mit Mischungsverhältnis 1:0,03 Beschreibung siehe Mischeinheit Kapitel 3.6 auf Seite 27 Statikmischer Kapitel 3.6 auf Seite 27 Dosiereinheit Kapitel 3.6 auf Seite 27 Dosierpanel Kapitel 3.4 auf Seite 23 Druckluftabsperrhahn Kapitel 2.4.4 auf Seite 12 Druckluftanschluss...
Beschreibung 3.3.3 Aufbau bei Mischungsverhältnis 2:1 Abb. 10: Aufbau der Anlage mit Mischungsverhältnis 2:1 Beschreibung siehe Mischeinheit Kapitel 3.6 auf Seite 27 Statikmischer Kapitel 3.6 auf Seite 27 Dosiereinheit Kapitel 3.6 auf Seite 27 Dosierpanel Kapitel 3.4 auf Seite 23 Konsole, verstellbar Druckluftabsperrhahn Kapitel 2.4.4 auf Seite 12...
Beschreibung 3.3.4 Aufbau bei Mischungsverhältnis 10:1 Abb. 11: Aufbau der Anlage mit Mischungsverhältnis 10:1 Beschreibung siehe Mischeinheit Kapitel 3.6 auf Seite 27 Statikmischer Kapitel 3.6 auf Seite 27 Dosiereinheit Kapitel 3.6 auf Seite 27 Dosierpanel Kapitel 3.4 auf Seite 23 Kartuschenabfülleinrichtung Kapitel 3.7.2 auf Seite 30 Konsole...
Beschreibung 3.4 Bedienpanel Am Bedienpanel befinden sich die meisten Bedienelemente und Anzeigen für die Maschine. Abb. 12: Bedienpanel Beschreibung Optische Anzeige für Behälterleermeldung Komponente B – Ist die Minimalfüllstandsmenge im Behälter erreicht, wird ein grüner Stift herausgedrückt Druckanzeige Zuführpumpe Komponente B Optische Anzeige für Behälterleermeldung Komponente A –...
Beschreibung 3.5 Extrusionseinheiten Zur Materialförderung für die Komponenten A und B werden in der Regel Extrusi- onseinheiten eingesetzt. Die Baugrößen hierfür sind kundenspezifisch, abhängig von den Eigenschaften der Verarbeitungsmaterialien und dem erforderlichen Mi- schungsverhältnis. Es können verschiedene Einrichtungen zur Materialzuführung zum Einsatz kommen.
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Beschreibung Beschreibung Materialausgang zur Dosiereinheit Entlüftungskugelhahn der Zuführpumpe Materialpumpe der Zuführpumpe Druckluftanschluss für die Belüftung des Materialbehälters Absperrhahn für Be- und Entlüftung des Materialbehälters Folgeplatte Traverse der Ramme Pneumatikzylinder der Ramme Halterung für Spanngurt Anschluss der Behälterbelüftung an der Folgeplatte Fassanschlag Die Rammen drücken die Folgeplatten auf das Material in den Behältern.
Beschreibung Mit einem Sensor auf der Rückseite ei- nes der beiden Pneumatikzylinder wird der Füllstand in jedem Materialbehälter überwacht. Sobald die eingestellte Minimalmenge erreicht ist, löst der Sensor eine Behäl- terleermeldung aus. Daraufhin wird am Bedienpanel in der optischen Anzeige für die Behälterleermeldung der betref- fenden Komponente ein grüner Stift herausgedrückt.
Beschreibung Zur Befüllung des Behälters muss die Deckelverschraubung gelöst werden. Nach dem Einfüllen wird der Druckbehälter wieder verschlossen und mit Druck beauf- schlagt. Durch die Druckbeaufschlagung wird das Verarbeitungsmaterial aus dem Druckbehälter in den Dosierzylinder der Komponente B gepresst. Sobald der eingestellte Minimalfüllstand im Behälter der Komponente A erreicht ist, ist der Füllstand im Druckbehälter ebenfalls auf ein Minimum gesunken.
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Beschreibung Abb. 18: Dosier- und Mischeinheit bei Ausfüh- Abb. 19: Dosier- und Mischeinheit bei Ausfüh- rung mit Mischungsverhältnis 1:1 rung mit Mischungsverhältnis 1:1 Abb. 20: Dosier- und Mischeinheit bei Ausfüh- Abb. 21: Dosier- und Mischeinheit bei Ausfüh- rung mit Mischungsverhältnis 2:1 rung mit Mischungsverhältnis 10:1 Bezeichnung 3-Wege-Kugelhahn Komponente A...
Im Folgenden werden nur einige der gebräuchlichsten Zubehöre und Erweiterun- gen aufgeführt. Den ausführlichen Zubehörkatalog finden Sie unter www.wiwa.de. Für nähere Informationen und Bestellnummern können Sie sich außerdem an einen WIWA- Vertragshändler oder den WIWA-Service wenden. Original Betriebsanleitung ✓(2023/09/04), Stand: 2025/03/20...
Beschreibung 3.7.1 Konsole Optional kann am Bedienpanel eine höhenverstellbare Konsole montiert werden. Die Position kann dem ver- wendeten Materialbehälter angepasst werden. So stellen Sie die Höhe der Konsole ein: 1. Lösen Sie die Muttern unterhalb der Konsole. Achten Sie darauf, dass diese nicht komplett abgeschraubt werden.
Beschreibung 2. Drücken Sie zum Schneiden den Hebel des Kartuschenschneiders nach unten. 3. Schrauben Sie die Düse an den Materialausgang des Statikmischers. 4. Lösen Sie den Kartuschenfeststeller. 5. Setzen Sie die Kartusche mit der Öffnung nach oben in die Kartuschenaufnah- me ein.
Transport, Aufstellung und Montage 4 Transport, Aufstellung und Montage Nehmen Sie Transport, Aufstellung und Montage der Anlage nur vor, wenn Sie mit der vorgeschriebenen Schutzausrüstung ausgestattet sind. Details dazu finden Sie im Kapitel 2.5.4 auf Seite 15. Die Anlage hat das Werk in einwandfreiem Zustand verlassen und wurde für den Transport fachgerecht verpackt.
Transport, Aufstellung und Montage 4.2 Aufstellort Die Maschine kann innerhalb und außerhalb von Spritzkabinen aufgestellt wer- den. Um Verschmutzungen zu vermeiden, wird die Aufstellung außerhalb des unmittelbaren Spritzbereichs empfohlen. WARNUNG Wenn die Maschine bei Gewitter im Außenbereich eingesetzt wird, kann bei Blitz- schlag eine lebensgefährliche Situation für das Bedienungspersonal entstehen! Betreiben Sie eine Maschine im Außenbereich nie bei Gewitter! Der Betreiber muss dafür sorgen, dass die Maschine mit geeigneten Blitz-...
Transport, Aufstellung und Montage Schützen Sie alle dem Spritzobjekt benachbarten Gegenstände vor möglicher Beschädigung durch Materialnebel. 4.3 Montage WARNUNG Wenn nicht dazu ausgebildete Personen Montagearbeiten durchführen, gefähr- den sie sich, andere Personen und die Betriebssicherheit der Anlage. Elektrobauteile dürfen nur von Fachpersonal mit elektrotechnischer Ausbil- dung montiert werden –...
Transport, Aufstellung und Montage 4.3.2 Druckluftzufuhr anschließen VORSICHT Auf Laufflächen verlegte Leitungen sind eine Stolper- und damit Verletzungsge- fahr für das Bedienungspersonal. Verlegen Sie die Druckluftleitung so, dass keine Stolpergefahr für das Bedie- nungspersonal entsteht. Damit die benötigte Luftmenge gewährleistet ist, muss die Kompressorleistung auf den Luftbedarf der Maschine abgestimmt sein und der Durchmesser der Luftzufuhrschläuche muss den Anschlüssen entsprechen.
Betrieb 5 Betrieb Nehmen Sie die Maschine nur in Betrieb, wenn Sie mit der vorgeschriebenen Schutzausrüstung ausgestattet sind. Details dazu finden Sie im Kapitel 2.5.4 auf Seite 15. Die Anlage muss ordnungsgemäß aufgestellt und vollständig montiert sein. Den Lufteingangsdruck entnehmen Sie bitte den Angaben auf dem Typenschild (Kapitel 8.2 auf Seite 55).
Betrieb 2. Extrusionseinheiten befüllen und entlüften (Kapitel 5.1.2 auf Seite 37) 3. Optional: Druckbehälter der Komponente B befüllen (Kapitel 5.1.3 auf Seite 4. Dosier- und Mischeinheit befüllen und entlüften 5. Statikmischer montieren Achten Sie stets auf die korrekte Komponentenzuordnung. Die beiden Komponenten des Verarbeitungsmaterials dürfen nur mit den für sie vorgesehenen Maschinenteilen in Berührung kommen: blau = Stammkomponente (A) rot = Härter (B)
Betrieb 10. Entlüften Sie die Materialbehälter. Je nach Ausführung der Folgeplatte: – Schrauben Sie den Entlüftungsknebel heraus. – Ziehen Sie den Belüftungsschlauch für die Be- und Entlüftung des Mate- rialbehälters an der Folgeplatte ab. – Öffnen Sie an der Folgeplatte den Absperrhahn für die Be- und Entlüftung des Materialbehälters.
Betrieb 6. Setzen Sie den Deckel des Druckbehälters wieder auf. Achten Sie dabei auf korrekten Sitz der Dichtung. 7. Ziehen Sie am Deckel des Druckbehälters alle Deckelverschraubungen fest. 8. Schließen Sie den Absperrhahn des Druckentlastungsventils am Druckbehälter. 9. Öffnen Sie den Druckluftabsperrhahn am Druckbehälter. 5.1.4 Dosier- und Mischeinheit füllen und entlüften 1.
Betrieb 5.3 Verarbeitungsmaterial nachfüllen Spätestens wenn der minimale Füllstand in einem Materialbehälter erreicht ist, muss Material nachgeführt werden. Sie können anhand der optischen Anzeige für die Behälterleermeldung am Bedienpanel erkennen, welche Komponente nachgefüllt werden muss. In der Anzeige der betreffenden Komponente wird ein grüner Stift herausgedrückt.
Betrieb Nach einer Arbeitsunterbrechung – ob gewollt oder ungewollt z. B. durch einen Druckluftausfall – beendet die Anlage den begonnenen Arbeitszyklus. Befindet sich der Pneumatikzylinder der Dosiereinheit beim Wiederanfahren der Anlage im Aufwärtshub, tritt Material am Statikmischer aus. Um Verschmutzungen zu vermeiden, stellen Sie vor dem Wiederanfahren der Anlage einen Auffangbehälter unter den Materialausgang des Statikmischers.
Betrieb 5.8 Entsorgung Reste von Verarbeitungsmaterial, Spülmitteln, Ölen, Fetten und anderen chemi- schen Substanzen müssen entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen für die Wiederverwertung oder die Entsorgung gesammelt werden. Es gelten die örtlichen, behördlichen Abwasserschutzgesetze. Bei Nutzungsende müssen Sie die Anlage stilllegen, demontieren und entspre- chend den gesetzlichen Bestimmungen entsorgen.
Maschine. Wartungs- und Reparaturarbeiten an Elektrobauteilen dürfen nur von Fachper- sonal mit elektrotechnischer Ausbildung durchgeführt werden – alle anderen Wartungs- und Reparaturarbeiten nur vom WIWA-Kundendienst oder von dafür geschultem Personal. WARNUNG Bei Wartungsarbeiten können Zündquellen entstehen (z. B. durch mechanische Funken, elektrostatische Entladung usw.).
Die Ergebnisse der Prüfungen müssen schriftlich festgehalten und bis zur nächs- ten Prüfung aufbewahrt werden. Der Prüfnachweis oder eine Kopie muss am Verwendungsort der Anlage vorliegen. Lassen Sie Reparaturarbeiten nur vom WIWA-Service oder von Fachpersonal in/von autorisierten Werkstätten durchführen. Bei Einsatz der Anlage in Ex-Bereichen muss das Fachpersonal über ATEX- Kenntnisse verfügen.
Wartung 6.2 Wartungsplan Die Angaben im Wartungsplan dienen als Empfehlungen. Die Zeiträume können je nach Beschaffenheit der verwendeten Materialien, in Abhängigkeit von äußeren Einflüssen und der Laufgeschwindigkeit der Zuführpumpen variieren. Den genauen Intervallzeitraum müssen Sie an die jeweiligen Einsatz- bedingungen anpassen. Zeitraum Tätigkeit zum Nachlesen...
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Wartung Abb. 27: Sicherheitsventil ”-Anschluss Abb. 28: Sicherheitsventil ”-Anschluss Beschreibung Sechskantmutter Rändelmutter So prüfen Sie die Funktion des Sicherheitsventils: Sicherheitsventile mit ”-Anschluss: 1. Erhöhen Sie den Lufteingangsdruck an der komplett befüllten Maschine kurz- zeitig auf ca. 10 % über dem maximal zulässigen Druck gemäß Typenschild. Das Sicherheitsventil muss abblasen! Sicherheitsventile mit ”-Anschluss:...
Wartung 6.3.2 Sicherheitsventil austauschen Beachten Sie vor dem Austausch des Sicherheitsventils: Die Maschine muss ausgeschaltet und druckentlastet sein. Die auf dem neuen Ventil vermerkten Daten müssen mit den in der Maschi- nenkarte angegebenen Daten übereinstimmen. Der angegebene Eichdruck auf dem Sicherheitsventil darf nicht höher als der zulässige Betriebsdruck der Maschine sein.
Seite 50) bzw. erneuern Sie die Pumpenpackung bzw. den Nutring (Kapitel 6.6.2 auf Seite 50). Füllen Sie nach der Kontrolle eine entsprechende Menge sauberes Trennmittel durch die Einfüllöffnung auf. Wir empfehlen, das Trennmittel von WIWA (Bestellnr. 0163333) zu verwenden. 6.5.1 Trennmittelstand in den Zuführpumpen prüfen Abb.
Wartung Zur Schmierung des Kolbens der Kom- ponente B in der Dosiereinheit muss sich immer genügend sauberes Trenn- mittel im Trennmittelbehälter befinden. Beschreibung Trennmittelbehälter Schraubverbindung Schraube Schutzblech Abb. 32: Trennmittelbehälter Füllen Sie bei Bedarf Trennmittel auf bzw. tauschen Sie es aus: 1.
Wartung 6.6 Packung nachstellen Da die obere Packung jeder Kolbenpumpe im Betrieb verschleißt, muss sie re- gelmäßig nachgestellt werden – bei Erstinbetriebnahme, nach den ersten drei Arbeitstagen und später ca. einmal wöchentlich. Dieser Intervallzeitraum kann nur ein Richtwert sein, da das Nachstellen umso häufiger erforderlich ist, je höher die Laufgeschwindigkeit der Pumpe und die Abrasivität des Materials ist.
Wartung 6.7 Silikagelfilter warten Im aktiven Zustand ist das Granulat im Silikagelfilter orange. Mit zunehmender Feuchtigkeitsaufnahme verfärbt sich das Granulat weiß. Dann ist eine Regenerie- rung bzw. Trocknung oder der Austausch des Granulats erforderlich. Dazu: 1. Demontieren Sie den Silikagelfilter, 2.
Achten Sie auf den korrekten Sitz des O-Rings! In der Verschraubung darf sich kein Granulat verklemmen! Verwenden Sie beim Einschrauben des Doppelnip- pels ein Schraubensicherungsmittel oder Teflonband. 6.7.4 Zubehör für Silikagelfilter Bezeichnung WIWA-Bestellnummer Trocknungsperlen (65 g / 0,14 lbs) 0648622 Teflonband 0000099 6.8 Druckluft- und Materialschläuche prüfen...
Die Verwendungsdauer einer Schlauchleitung einschließlich einer eventuellen Lagerdauer darf sechs Jahre nicht überschreiten. Das Herstellungsdatum einer Schlauchleitung (Monat/Jahr) ist auf der Presshülse eingeprägt. 6.9 Empfohlene Betriebsmittel Verwenden Sie nur die originalen Betriebsmittel von WIWA: Betriebsmittel WIWA-Bestellnummer Trennmittel gelb, Standard (0,5 l) 0163333 Trennmittel rot, für Isocyanat (0,5 l)
Behebung von Betriebsstörungen 7 Behebung von Betriebsstörungen Beheben Sie Betriebsstörungen nur, wenn Sie mit der vorgeschriebenen Schutzausrüstung ausgestattet sind. Details dazu siehe Kapitel 2.5.4 auf Seite 15. Störung mögliche Ursache Behebung Nach dem Starten der Anlage Materialbehälter leer Material nachführen wird kein Material ausgepresst Statikmischer verstopft Stop-Taste drücken, Statikmi-...
Technische Daten 8 Technische Daten Die technischen Daten Ihrer Maschine finden Sie in der beiliegenden Maschinen- karte, auf dem Typenschild bzw. in den Dokumentationen der einzelnen Kompo- nenten. 8.1 Maschinenkarte Die Maschinenkarte enthält alle wichtigen und sicherheitsrelevanten Daten und Informationen zu Ihrer Anlage: genaue Bezeichnung und Herstellungsdaten, technische Daten und Grenzwerte, Ausstattung und Prüfbestätigung,...
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Technische Daten Original Betriebsanleitung ✓(2023/09/04), Stand: 2025/03/20 2dom_BA_de_B0550055...
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Hauptsitz und Produktion WIWA Wilhelm Wagner GmbH & Co. KG Gewerbestraße 1–3 35633 Lahnau Deutschland Tel: +49 (0)6441 609-0 Fax: +49 (0)6441 609-2450 E-Mail: info@wiwa.de Homepage: www.wiwa.de WIWA Tochtergesellschaft USA WIWA LLC – USA, Kanada, Lateinamerika 107 N. Main St.