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TEXAS INSTRUMENTS
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Dateinummer- Di e Dateinummer (1 bis 255) wird einer speziel-
len Datei durch das OPEN-statement zugeordnet. Die Datei-
nummer O ist di e Tastatur mit dem Bildschirm. Sie kann nicht fOr
andere Dateien verwendet werden und ist grundsatzlich offen.
Die Dateinummern kOnnen nach Belieben zugewiesen werden,
aber jede Datei muB eine andere Nummer erhalten.
Di e Dateinummer wird mit dem Nummernzeichen ( ) eingege-
ben, gefolgt von einem numerischen Ausdruck; dieser Aus-
druck muB, aut die nachste ganze Zahl gerundet, einen Wert
zwischen 1 und 255 ergeben, und er darf nicht mit der Nummer
einer bereits offenen Datei identisch sein.
• Gerat.Dateinamen- Das Gerat bezieht sich in diesem Fall aut
die Diskette, aut der eine spezielle Datei gespeichert i st. Befin-
det si eh e i ne Datei aut der Diskette i m Antrieb 1 , muB als Gerat
DSK1 angegeben werden. Entsprechend ist DSK2 die richtige
Bezeichnung tor den Antrieb 2 und DSK2 tor den Antrieb 3. Als
Dateiname kann jede gOitige Bezeich nung fOr e i ne Date i einge-
geben werden.
Anstelle der Nummer des Antriebs kann man auch die Version
DSK., gefolgt vom Namen der Diskette, einem Punkt und dem
Dateinamen, anwenden:
OPEN
*
1:"DSK.DISKETTE.DATEI1"
Der Computer sucht d an n alle Laufwerke nach der Diskette mit
dem angegebenen Namen ab.
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Dateiorganisation- Dateien kOnnen entweder sequentiell oder
fOr wahlfreien Zugriff organisiert sein. Datensatze einer se-
quentiell organisierten Datei werden nacheinander gelesen
oder geschrieben. Die Datensatze von Dateien mit wahlfreiem
Zugriff kOnnen in jeder beliebigen Reihenfolge gelesen oder
geschrieben werden. Auch eine sequentielle Verarbeitung ist
mOglich.
Zur Angabe der Struktur einer Datei geben Sie entweder SE-
QUENTIAL fOr sequentielle Dateien ein, oder RELATIVE fOr Da-
teien mit wahlfreiem Zugriff. Es steht lhnen tre i, nach dem Wort
SEQUENTIAL oder RELATIVE auch noch die Anfangsnummer
der Datensatze einer Datei mit einem numerischen Ausdruck
anzugeben. Wenn Sie die Spezifikation zur Dateiorganistaion
auslassen, wird SEQUENTIAL als Standardattribut angenom-
men.
Wenn die Dateien nacheinander verarbeitet werden, ist die Ver-
arbeitungsdauer bei sequentiellen Dateien gewOhnlich kOrzer
als bei Dateien mit wahlfreiem Zugriff. In einigen Applikatio-
nen sind letztere jedoch effektiver.
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Dateityp- Di e Speicherung der Dateien aut Disketten kann ent-
weder in leicht lesbaren ASCII-Zeichen erfolgen, oder in der
maschinen-orientierten Binartorm. Wenn die Daten gedruckt
oder fOr die weitere Verwendung angezeigt werden sollten, ist
der ASCII-Code gewOhnlich die bessere Alternative. Datensat-
ze i m Binarcode belegen dagegen weniger Speicherplatz und
werden vom Computer schneller verarbeitet.
Um zu spezifizieren, daB Sie die Datei im ASCII-Format won-
schen, geben Sie DISPLAY ein. (Die Lange eines Datensatzes
von DISPLAY-Typ ist aut etwa 150 Byte limitiert.) Das Binartor-
mat wird mit der Eingabe von INTERNAL spezifiziert. Wenn Sie
keinen Dateityp angeben, ist das Standardattribut DISPLAY.
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Open-Modus (ErOffnungsmodus) - Diese Eingabe weist den
Computer an, daB eine Date i gelesen und geschrieben werden
kann (UPDATE), daB eine Datei nur gelesen werden kann (IN-
Pun. daB die Datei nur geschrieben werden kann (OUTPun.
oder daB nur Erganzungen mOglich sind (APPENO).
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PHP 1240
1st eine Datei als geschotzt gekennzeichnet, kann sie nicht ge-
schrieben und nur zum Lesen erOffnet werden (INPun. AuBer-
dem kann der APPEND-Modus nur tor Datensatze von variabler
Lange angegeben werden. Wenn Sie den Open-Modus nicht
spezifizieren, nimmt der Computer als Standardattribut UP-
DATE an.
Anmerkung:
Wenn aut einer Diskette bereits eine ungeschOtzte
Datei gespeichert ist, wird mit der Angabe von OUTPUT beim
Open-Modus die existierende Datei mit der neuen Datei Ober-
schrieben. Sie kOnnen dies vermeiden, wenn Sie alle exi-
stierenden Datensatze so lesen, daB Sie zum Ende der Datei
kommen, oder wenn Si e das RESTORE-8tatement mit dem ent-
sprechenden Datensatz anwenden.
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Satztyp- Datensatze einer Date i kOnnen alle die gleiche Lange
haben (FIXED) oder in derLangevariieren (VARIABLE). Wenn al-
le Datensatze mit gleicher Lange angegeben sind, werden
eventuell kOrzere Satze aufgefOIIt, um die Differenz auszuglei-
chen. Alle langeren Datensatze kOnnen aut die spezifizierte
Lange gekOrzt werden. Dateien mit Satzen von fester Lange (FI-
XED) werden schneller verarbeitet als bei Satzen mit variabler
Lange.
Nach Wunsch kann mann nach dem SchiOsselwort RXED oder
VARIABLE mit einem numerischen Ausdruck eine maximale Da-
tensatzlange bestimmen. Die maximale Lange tor ein Datei vom
Typ VARIABLE betragt 254 Byte. Wenn Sie FIXED gewahlt ha-
ben, ist die maximale Lange 255 Byte. 1st keine Satzlange spezi-
fiziert, nimmt der Computer de n Wert 80 als Standardattribut an.
Dateien mit wahlfreiem Zugriff (RELATIVE) kOnnen nur Daten-
satze mit fester Lange (RXED) haben. Wird der Satztyp bei einer
RELATIVE -D atei nicht spezifiziert, nimmt der Computer automa-
ti se h RXED als Standardattribut an.
Bei sequentiellen Dateien kann di e Satzlange test oder vari abel
sei n. Wird der Satztyp tor eine SEQUENTIAL-Datei nicht spezifi-
ziert, ist das Standardattribut VARIABLE. Eine Datei mit Satzen
von fester Lange kann unabhangig von den vorangehenden
Zuordnungen bezOglich der Organisation fOr sequentiellen
oder wahlfreien Zugriff neu erOffnet werden.
Nachstehend einige Beispiele fOr OBEN-statements:
OPEN* 1:"DSK1.MYFILE"
Hier wird aut der Diskette im An-
trieb 1 eine Datei mit dem Namen
MYFILE gebildet oder neu erOffnet.
Der Zugriff aut di e Datei ist sequen-
tiell (SEQUENTIAL), sie ist im DIS-
PLAY-Fermat gehalten, der Open-
Modus ist UPDATE, die Datensatz-
lange variiert (VARIABLE), und be-
tragt maximal 80 Byte. (Dies sind
die vom Computer zugeordneten
Standardattribute.)
OPEN
*
23:"DSK.MYDISK.X",
RELATIVE 100,1NTERNAL
OUTPUT, RXED 80
Aut der Diskette mit dem Namen
MYDISK (der Antrieb spielt keine
Rolle) wird die Datei X gebildet
oder neu erOffnet. Es handelt sich
um eine Datei mit wahlfreiem Zu-
griff (RELATIVE), die im INTERNAL-
Format gehalten i st. Der Open-Mo-
dus ist OUTPUT, und die Datensat-
ze haben eine feste Lange von 80
Bytes. Zu Beginn werden 100 Da-
tensatze fOr die Datei verfOgbar
gemacht.