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U-Turn GmbH
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Im Neuneck 1
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BetrieBshandBuch
Deutsch Rev. 0.9 Stand: April 2024
Bitte diese Betriebsanleitung
durchlesen, bevor du dein U-Turn PASSENGER 3 das erste Mal in Betrieb nimmst.
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Inhaltszusammenfassung für U-Turn Passenger 3

  • Seite 1 Im Neuneck 1 78609 Tuningen Fon: +49 (0)7464 98 91 28-0 Fax: +49 (0)7464 98 91 28-28 info@u-turn.de www.u-turn.de BetrieBshandBuch Deutsch Rev. 0.9 Stand: April 2024 Bitte diese Betriebsanleitung durchlesen, bevor du dein U-Turn PASSENGER 3 das erste Mal in Betrieb nimmst.
  • Seite 3 Umgang mit dem U-Turn PASSENGER 3 so sicher und einfach wie möglich gestalten. Copyright © 2024 by U-Turn GmbH, alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Publikation darf ohne schriftliche Genehmigung der U-Turn GmbH reproduziert oder in irgend einer Form weiter verarbeitet werden.
  • Seite 4: Inhaltsverzeichnis

    HERZLICH WILLKOMMEN IN DER WELT VON U-TURN. PASSENGER 3 – HANDLING HOCH ZWEI Verwendungszweck Ausstattungen Motorisierter Betrieb Windenschlepp Grund- und Bremsleineneinstellung Sicherheitsvorkehrungen GERÄTEBESCHREIBUNG Kurzbeschreibung Tragegurte Trimmer Distanzaufhängung Allgemeines zum Doppelsitzigen Fliegen Umgang mit dem Passagier Ausrüstung Fluggelände Einweisung des Passagiers Vorflugcheck Einhängen und Check...
  • Seite 5 Geeignete Rettungsschirme RISIKOVERMUTUNG Haftungsanspruch und Ausschlussverzicht Sicherheitshinweis und Haftung Befreiung von der Haftung, Verzicht auf Ansprüche Technische Daten U-Turn PASSENGER 3 Materialliste U-Turn PASSENGER 3 GT Materialliste U-Turn PASSENGER 3 PRO Leinencode-Info PASSENGER 3 Leinenplan PASSENGER 3 Beipackzettel für Reparaturen & 2 Jahres Checks...
  • Seite 6: Herzlich Willkommen In Der Welt Von U-Turn

    F l i e g e n i s t e i n P r i v i l e g . Es schafft Momente der Gegenwart und des Glücks. U-Turn hat sich der Begeisterung des Fliegens verschrieben und lebt diese nicht nur jeden Tag selbst, sondern möchte sie möglichst vielen Menschen zugänglich machen.
  • Seite 7: Passenger 3 - Handling Hoch Zwei

    Flugspaß an oberste Stelle. Erhältlich ist der moderne Zweisitzer in zwei Konfigurationen als GT oder Pro Version. Der PASSENGER 3 ist von Grund auf neu konzipiert. Dabei wurde sehr viel Wert auf ein erst- klassiges Handling gelegt, was sich durch leichten Steuerdruck besonders deutlich bemerkbar macht.
  • Seite 8: Verwendungszweck

    Der PASSENGER 3 wurde ausschließlich für den Betrieb als Gleitschirm für Fuß- und Wind- enstart entwickelt und getestet. Ein nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch ist unzulässig. Der PASSENGER 3 wurde nicht für Kunstflug gebaut und getestet. Er ist hierfür nicht geeignet und zugelassen. Wer Kunstflug mit dem PASSENGER 3 durchführt, begibt sich dabei in Lebens- gefahr.
  • Seite 9: Grund- Und Bremsleineneinstellung

    Startphase und vor Erreichen der Sicherheitshöhe sind zu vermeiden. Es ist darauf zu achten im flachen Winkel vom Start bis zur Sicherheitshöhe wegzusteigen. Der PASSENGER 3 darf nicht mit Schleppleinenzug von mehr als 150 kp geschleppt werden. Alle am Windenbetrieb beteiligten Personen und Einrichtungen müssen die entsprechend vorgeschriebenen Befähi-...
  • Seite 10: Sicherheitsvorkehrungen

    – Informieren dich im Wetterbericht und vor Ort über die vorherrschenden Wetterverhältnisse. Benutze den U-Turn PASSENGER 3 nur bei Windstärken, bei denen du in der Lage bist, den Schirm 100 % zu kontrollieren. Benutze den U-Turn PASSENGER 3 nicht, wenn die Wind- verhältnisse stark schwanken.
  • Seite 11: Gerätebeschreibung

    gerÄteBeschreiBung Kurzbeschreibung ① ② ④ ③ ⑤ ⑥ ⑦ ⑧ ① Obersegel / Top ⑨ ② V-Tape ③ Profilrippen / Profil rips ④ Galerieleine / Galeryline ⑤ Untersegel / Bottom ⑥ Gabelleine / Gabelline ⑦ Stabiloleine / Stabiloline ⑧ Stammleine / Mainline ⑨...
  • Seite 12: Tragegurte

    Tragegurte Die A- und B- Tragegurten sind farblich differenziert, und mit dem Pilot Assistent System aus- gestattet um sowohl beim Start wie beim Flug eine eindeutige Identifizierung zu gewährleisten. Der A-Traggurt ist zudem mit dem Big-Ear Assistent ausgestattet. Darüber können Piloten die “Big Ear” Funktion fixieren und auf 2 verschienene Flächentiefen der “Big Ear’s auswählen.
  • Seite 13: Trimmer

    Trimmer Der PASSENGER 3 ist mit einem neuartigen Trimmersystem ausgerüstet. Das effektive System verhindert das Verwinden des Profils, indem nicht nur die D und C Ebene beschleunigt wird, sondern auch die B Ebene im Verhältnis des Anstellwinkels verändert wird. Dadurch bleibt die Profilform erhalten, was zu einem deutlich besseren Gleiten führt.
  • Seite 14: Distanzaufhängung

    Distanzaufhängung Der PASSENGER 3 wird zusammen mit einer harten spreize ausgeliefert. Es können jedoch auch weiche Spreizen zugelassenen . Die Doppelsitzer Distanzaufhängung verfügt über eine Einhängeschlaufe für den Piloten (A) zwei Einhängeschlaufen für den Passagier (B+C) und die zenrale Schirmaufhängung (D). Der Pilot hängt sich selbst immer in Schlaufe A. Für kleine Passagiere ist Schlaufe C, für größere...
  • Seite 15: Allgemeines Zum Doppelsitzigen Fliegen

    allgemeines Zum doppelsitZigen fliegen Umgang mit dem Passagier Der Startplatz sollte abseits des großen Rummels gewählt werden, wobei zunächst die Anlauf- strecke besichtigt wird. Es empfiehlt sich, mit dem Passagier vor dem Start Aufwärmübungen durchzuführen und den Startlauf hintereinander oder nebeneinander, je nach Technik, einzuü- ben.
  • Seite 16: Einweisung Des Passagiers

    Einweisung des Passagiers Für den Startlauf werden folgende Kommandos vereinbart: 3-2-1 Los... Aufziehen... laUF links stoP rechts Ab dem Kommando „Lauf“ hat der Passagier Zug auf den Gleitschirm zu bringen. Im Falle eines Startabbruches ruft der Pilot sofort laut „Stop“. Richtungskorrekturen erfolgen durch die Angabe der zu ändernden Laufstrecke.
  • Seite 17: Vorflugcheck

    Gleitsegel benutzt. Wenn du deinen Schirm verleihst, weise den Ausleihenden bitte ebenfalls eindrücklich darauf hin. Stelle außerdem sicher, dass der Ausleihende die Be- triebsgrenzen des PASSENGER 3 kennt und den erforderlichen Befähigungsnachweis besitzt. Vor jedem Start sind Leinen, Tragegurte und Schirmkappe auf Beschädigungen zu überprüfen.
  • Seite 18: Startaufstellung

    Startaufstellung Es gibt zwei Möglichkeiten der Startaufstellung: hintereinander (Passagier vorne) oder nebeneinander. “Hintereinander“: Für die Methode des Starts hintereinander spricht, dass der Passagier nach dem Start nicht nach vorne pendelt und während der Beschleunigungsphase leichter durch drücken und an- schieben in die richtige Richtung dirigiert werden kann. Zudem kann er so durch einen zusät- zlichen Impuls mit dem Knie am zu frühen Hineinsetzen ins Gurtzeug gehindert werden.
  • Seite 19: Aufziehen Des Gleitschirms

    Aufziehen des Gleitschirms Der Gleitschirm wird durch den Piloten aufgezogen, wie im Kapitel „Flugpraxis / Der Start“ beschrieben. Dieser Vorgang kann insbesondere bei der Startmethode „hintereinander“ er- leichtert werden, indem der Passagier in die T-Bar über den Karabinern greift und so hilft, den Schirm mit aufzuziehen.
  • Seite 20: Landung

    Landung Die Vorbereitung des Passagiers auf die Landung sollte erst im Flug erfolgen. Durch zuviele Informationen vor dem Start, überfordert man den Passagier nur unnötig. Insbesondere bei längeren Flügen empfiehlt es sich, vor der Landung die Durchblutung der Beine bei Pilot und Passagier durch Bewegung anzuregen.
  • Seite 21: Flugpraxis

    Zeitpunkt über dem Piloten - blickt der Pilot nach oben und vergewis- sert sich, dass der Schirm vollständig geöffnet über ihm steht. Der PASSENGER 3 besitzt keine Überschießtendenz, so dass ein Anbremsen in dieser Startphase normalerweise nicht notwen- dig ist.
  • Seite 22: Thermik / Turbulenzen

    Der PASSENGER 3 lässt sich sehr einfach und präzise landen. Lasse im Endanflug gegen den Wind den PASSENGER 3 mit Normalfahrt ausgleiten und ziehe dann in ca. 2m Höhe über Grund die Bremsen entschlossen und zügig durch. Bei starkem Gegenwind bremst du entsprechend schwächer.
  • Seite 23: Extreme Flugmanöver

    Extreme Flugmanöver Obwohl der PASSENGER 3 über eine sehr hohe aerodynamische Stabilität verfügt, können Turbulenzen oder Pilotenfehler dazu führen, dass der PASSENGER 3 in eine extreme Fluglage gerät. Die nachgewiesenermaßen beste Methode, um in einem solchen Fall ruhig und richtig reagieren zu können, ist der Besuch eines Sicherheitstrainings, bei dem man unter profes-...
  • Seite 24: Sackflug

    Ausführung eines Fullstalls auftreten, sind enorm hoch. Um einen Fullstall einzuleiten, sind beide Bremsen voll durchzuziehen. Abhängig von der Armlänge des Piloten kann es notwendig sein, die Bremsleinen zu wickeln. Der PASSENGER 3 entleert nicht vollständig und bildet daher keine Stallrosette. Der Kraftaufwand um den PAS- SENGER 3 im Fullstall zu halten ist sehr hoch.
  • Seite 25: Damit Es Besser "Nicht Klappt

    Gleitschirmfliegen. Damit es besser “nicht klappt” oder wenn’s nun mal schon geklappt hat keinen Stress gibt, anbei ein paar Tips und Tricks vom U-Turn Entwickler, Test- und Wettkampfpiloten Ernst Strobl: Die wichtigste Maßnahme, um Einklapper im Vorfeld zu vermeiden, ist die Wahl des richtigen Schirms.
  • Seite 26: Steilspirale

    Steilspirale Wie bereits beschrieben ist das Einleiten der Steilspirale beim PASSENGER 3 sehr einfach. Die Steilspirale führt zu sehr guten Sinkwerten. Um die Steilspirale in extremen Situationen sicher einsetzen zu können, sollte man sie bei ruhigen Verhältnissen üben. Zu beachten ist jedoch: dass der Steuerdruck in der Regel deutlich höher ist die Zentrifugalkräfte wegen der erhöhten...
  • Seite 27: B-Stall

    Gleitschirm nimmt wieder Fahrt auf und geht in den Normalflug über. Die Schlaufen an den B-Gurten sind zur Beendigung gleichmäßig und zügig zu lösen. Sollte der PASSENGER 3 durch zu langsames Auslassen des B-Stalls in den Sackflug geraten, was normalerweise nicht der Fall ist, siehe Kapitel „Extreme Flugmanöver / Sackflug“.
  • Seite 28: Notsteuerung

    Ausübung des doppelsitzigen Fliegens notwendig ist. Wir bitten dich daher, die Betriebsordnung für Luftfahrtgeräte (LuftBO) beim Betrieb deines U-Turn PASSEN- GER 3 zu beachten. Beim Betrieb des PASSENGER 3 im Ausland gelten die im jeweiligen Land gültigen Gesetze und Verordnungen.
  • Seite 29: Inspektionsintervalle

    Inspektionsintervalle: Die folgende Tabelle zeigt die einzuhaltenden Prüffristen. Bei der Berechnung der Flugstunden sind die Ground handling Stunden zu verdoppeln. Bei auffälligem Flugverhalten ist der Hersteller unverzüglich zu benachrichtigen und ggf. der Gleitschirm zur Inspektion einzusenden. Paraglider Nachprüfintervalle (1 oder 2 Jahres Check) Gleitschirmtyp 1 Jahr oder alle 100 Flugstunden* 2 Jahr oder alle 150 Flugstunden* Solo Gleitschirme (EN / LTF / NfL A,B,C)
  • Seite 30: Wartung Und Reinigung

    SENGER 3 bei guter Pflege und Wartung unverminderte Lufttüchtigkeit über mehrere Jahre erhalten. Wie schnell dein U-Turn PASSENGER 3 altert hängt letztendlich davon ab, wie häufig er geflogen wird, wo er geflogen wird, wie viele UV-Stunden er ansammelt und wie sorgfältig er gepflegt wird.
  • Seite 31: Flugzubehör

    Gurtzeug Für den U-Turn PASSENGER 3 sind alle zugelassenen Gurtzeuge mit Aufhängung etwa in Brusthöhe geeignet. Je niedriger der Aufhängepunkt des Gurtzeugs liegt, desto besser ist der U-Turn PASSENGER 3 durch Gewichtsverlagerung zu steuern. Für den Piloten haben sich spezielle Tandemgurtzeuge bewährt, welche optimale Bewegungsfrei- heit bei Start, Flug und Landung gewährleisten.
  • Seite 32: Risikovermutung

    Wartungsrichtlinien, die in dieser Gebrauchsanweisung aufgelistet sind, als auch an den gesunden Menschenverstand hält. haftungsanspruch und Ausschlussverzicht Durch den Abschluss des Kaufvertrages über einen U-Turn PASSENGER 3 erklärst du dich mit den folgenden Punkten innerhalb der gesetzlichen Vorgaben einverstanden: DEN VERZICHT AUF SÄMTLICHE WIE AUCH IMMER GEARTETE ANSPRÜCHE, die aus der Verwendung des U-Turn PASSENGER 3 und entweder seiner Komponenten jetzt oder in Zukunft gegen die U-Turn GmbH und alle anderen Vertragspartner erwachsen könnten.
  • Seite 33: Befreiung Von Der Haftung, Verzicht Auf Ansprüche

    Befreiung von der haftung, verZicht auf ansprüche Hiermit erklärst du, dass du – vor Verwendung des U-Turn PASSENGER 3 – das gesamte Hand- buch des U-Turn PASSENGER 3, einschließlich aller Anweisungen und Warnhinweise, die in diesem Handbuch enthalten sind, gelesen und verstanden hast.
  • Seite 34: Technische Daten U-Turn Passenger 3

    3 U-TURN Passenger 3 Recommended Start weight 120 - 220 kg 140 - 240 kg Empfohlenes Startgewicht Flat area 41,5 m² 44,0 m² Fläche ausgelegt Projected area 34,83 m² 36,93 m² Fläche projiziert Nr. of cells...
  • Seite 35 color-info CoLoR 01 CoLoR 02 CoLoR 03 color-info CoLoR 01 B E T R I E B S H A N D B U C H U - T U R N 34 | 35 P a s s e n g e r 3...
  • Seite 36: Materialliste U-Turn Passenger 3 Gt

    Edelrid 10/N-300 Edelrid 10/N-300 upper - DC100 /DC60 / PPSLS 65 middle - PPSLS 200 / 160 / 125 details see at PASSENGER 3 line Lines main - TSL 380 / 280 / 220 / 190 / 140 configuration rev4 Shackle Mylon Rapid 4.0mm...
  • Seite 37: Materialliste U-Turn Passenger 3 Pro

    Edelrid 10/N-300 Edelrid 10/N-300 upper - DC100 /DC60 / PPSLS 65 middle - PPSLS 200 / 160 / 125 details see at PASSENGER 3 line Lines main - TSL 380 / 280 / 220 / 190 / 140 configuration rev4 Shackle Mylon Rapid 4.0mm...
  • Seite 38: Leinencode-Info Passenger 3

    3...
  • Seite 39: Leinenplan Passenger 3 44

    3 44 Line Plan 2 Year Check Passenger 3 Line ID Passenger 3 Line configuration REV 4 Final Passenger 3 - 44 Lineplan Rev 4 Final 06.03.2024 Line plan + riser length A-Lines A-Lines A-Lines rib 2 rib 2...
  • Seite 40: Beipackzettel Für Reparaturen & 2 Jahres Checks

    2 Jahres Check Leinen Prüfung inkl. Festigkeitsprüfung Luftdurchlässigkeits-Prüfung Reparatur des eingezeichneten Schadens Rückruf bei Sichtung des Gleitschirms Obersegel / Top Untersegel / Bottom U-TURN GmbH Fax: +49 (07464) 98912828 info@u-turn.de Im Neuneck 1 Tel. +49 (07464) 9891280 www.u-turn.de D-78609 Tuningen...
  • Seite 41: Leinen Bestellformular

    E-Mail: Schirm Modell und Farbe: Größe: Seriennummer: Kommentar/Bemerkungen: Bezeichnung Leinen-Code Stückzahl U-TURN GmbH Fax: +49 (07464) 98912828 info@u-turn.de Im Neuneck 1 Tel. +49 (07464) 9891280 www.u-turn.de D-78609 Tuningen B E T R I E B S H A N D B U C H...
  • Seite 42: Formular Produktregistrierung

    Seriennummer: Kaufdatum Gekauft bei: Pilot seit: Anzahl flüge pro Jahr: Verein: Ja, ich möchte über die neusten Aktivitäten und Entwicklungen von U-Turn informiert werden U-TURN GmbH Fax: +49 (07464) 98912828 info@u-turn.de Im Neuneck 1 Tel. +49 (07464) 9891280 www.u-turn.de D-78609 Tuningen...
  • Seite 43: Line And Riser Measurements Of Flight Test Paraglider (Air Turquoise Sa)

    line and riser measurements of flight test paraglider (air turQuoise sa) B E T R I E B S H A N D B U C H U - T U R N 42 | 43 P a s s e n g e r 3...
  • Seite 44: Instandhaltungshandbuch

    instandhaltungs- handBuch als Entwicklungs- und Herstellungsbetrieb für Paraglider, Gurtzeuge und Rettungssysteme Deutsch Rev. 1.8 Stand: April 2024...
  • Seite 45: Gegenstand Der Prüfungs- Und Nachprüfungsintervalle

    gegenstand der prüfungs- und nachprüfungsintervalle Regelmäßige Nachprüfung nach der Luftgeräteprüfordnung für mustergeprüfte Gleitsegel. Bei Endkundengeräten nach 24 Monaten, bei Schulgeräten nach 12 Monaten. Die Nachprüfung muss nach den oben angegebenen Intervallen oder spätestens nach 150 Flugstunden erfolgen. Bodenhandling sollte in die Zahl der Flugstunden mit eingerechnet werden.
  • Seite 46: Notwendige Ausrüstung Und Unterlagen

    Notwendige Ausrüstung und Unterlagen – Messuhr, vorzugsweise nach Kretschmer mit Betriebsanleitung – Bettsometer mit Betriebsanleitung – Instandhaltungsanweisung des Herstellers – Original-Materialien und -Ersatzteile, sowie Original-Materialliste für das Gerät. – Lufttüchtigkeitsanweisung für das Gerät – Luftsportgerätekennblatt (siehe Handbuch) – Leinenlängentabelle (siehe Handbuch) –...
  • Seite 47: Scheuerstelle Und Dehnung

    – Bei Rettungsgeräten ist zur Kontrolle von Löchern, Scheuerstellen und Dehnungen ein Li- chttisch zu verwenden. Scheuerstelle und Dehnung Bei großen und kritischen Scheuer- und Dehnungsstellen müssen die betroffenen Segelbahnen vom Hersteller ersetzt werden. Die ermittelten Werte / Änderungen sind im Nachprüfprotokoll zu vermerken! Überprüfung der Rippen Sichtprüfung der Kammern (von der Eintritts- zur Hinterkante), ob die innen liegenden Vernähungen, Zellzwischenwände und Versteifungen in guten Zustand, also ohne Risse, Deh-...
  • Seite 48: Überprüfung Der Leinenlängen Und Leinenbefestigungen

    Verbindungsteile Überprüfung der Tragegurte und Leinenschlösser – sind Scheuerstellen, Knickstellen, Risse, starke Abnutzungserscheinungen vorhanden? – sind alle Vernähungen fest? – ist der Beschleunigerzug freigängig und intakt? – sind Bremsschlaufenbefestigungen noch fest angenäht? – sind Leinenschlösser korrosionsfrei, ist das Gewinde freigängig? Vermessung unter einer Last von 5 kg.
  • Seite 49: Stichkontrolle Von Trimmung Und Einstellung

    Vermessen der Leinenlängen: Zur regelmäßigen Datenkontrolle gehört das Vermessen der Leinenlängen. – Die Leinen müssen mit einer Last entsprechend 5 kg gemessen werden, um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten. Sie finden die entsprechenden Leinenlängen im Luftsportgeräte-Kennblatt ihres Handbuches. – Die Vermessung erfolgt gemäß DHV-Methode vom Leinenschäkel bis zur Kappe (inkl. Lein- enschlaufe an der Kappe).
  • Seite 50: Erledigte Nachprüfungen - Sehr Wichtig

    (s. nötigte Gerätschaften und Unterlagen), sollte der Schirm zum Hersteller eingeschickt werden. – Für Gleitschirme, Gurtzeuge und Rettungsgeräte, die nicht von U-Turn autorisiertem Personal überprüft, gecheckt, kontrolliert, repariert, gepackt, neu oder umgepackt, eingeflogen und/oder sonstige Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden, erlischt jegliche Gewährleistung und Garantie!
  • Seite 51 Porositätstabelle für Checkbetriebe Es sind mindestens 6 Messungen am Obersegel und 3 am Untersegel pro Seite vorzunehmen. Aus den jeweiligen Werten wird ein Durchschnitt gebildet. Dieser stellt den Grad der Luftdichte (Porositätsgrad) dar. Sollte ein einzelner Wert stark aus dem Mittel ausbrechen, ist die Messfläche noch einmal auf Beschädigungen zu untersuchen und gegebenfalls zu verschieben.
  • Seite 52 Durch‐  Bruchlast  Max. Bruchlast  Bruchlast nach 5000  Prüfreport  messer minimum * nicht geknickt Knickungen Nummer Color  min. braking  Max. strength  Strength after 5000  Inspection  code strength on 2 year  Strength  unbended bending cycles  Report No. Diameter check minimum * Leinen ID Bending test confirm EN 926‐1 & LTF 91/09 LIROS ‐ LTC             (Technora) (Kg) LTC‐0065 0,65mm 650,0 N 595,0 N 288,5 EAPR‐LKT‐659 LTC‐0080 0,70mm 800,0 N  745,0 N 425,5 EAPR‐LKT‐658 LTC‐0120 1,10mm 1200,0 N ...
  • Seite 53 Copyright © 2024 by U-Turn GmbH, alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Publikation darf ohne schriftliche Ge- nehmigung der U-Turn GmbH reproduziert oder in irgend einer Form weiter verarbeitet werden. Alle technischen Angaben in diesem Handbuch wurden sorgfältig von U-Turn überprüft. Wir weisen jedoch darauf hin, dass für evtl.

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