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Inhaltsverzeichnis
Betriebshandbuch
Deutsch Rev. 1.3 Stand: Dezember 2013
Bitte lesen Sie diese Betriebsanleitung, bevor Sie Ihren U-Turn EVEREST
das erste Mal starten.
Copyright ©
2013 by U-Turn GmbH, alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Publikation darf ohne schri liche Geneh-
migung der U-Turn GmbH reproduziert oder in irgend einer Form weiterverarbeitet werden.
Text: Stefan Preuss und Daniela Martin
Text und Gra ken: Ernst Strobl
Alle technischen Angaben in diesem Handbuch wurden sorgfältig von U-Turn überprü . Wir weisen jedoch
darauf hin, dass für evtl. fehlerha angegebene technische Angaben keine Ha ung übernommen wird. Dies
gilt für die juristische Verantwortung sowie die Ha ung für Folgen, die auf fehlerha en Angaben beruhen.
Laufende Änderungen zu diesem Handbuch, soweit sie dem technischen Fortschritt dienen, behalten wir
uns vor.
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Inhaltszusammenfassung für U-Turn Everest

  • Seite 1 Mal starten. Copyright © 2013 by U-Turn GmbH, alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Publikation darf ohne schri liche Geneh- migung der U-Turn GmbH reproduziert oder in irgend einer Form weiterverarbeitet werden. Text: Stefan Preuss und Daniela Martin Text und Gra ken: Ernst Strobl Alle technischen Angaben in diesem Handbuch wurden sorgfältig von U-Turn überprü...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Seite 1 U-Turn your airline Seite 2 Vielen Dank Seite 3-4 Der U-Turn EVEREST - Motorisierter Flugbetrieb Seite 4 - Windenschlepp Seite 4 Seite 4 Sicherheitvorkehrungen Seite 5 Grund- und Bremseinstellungen Seite 6 Gerätebeschreibung - Technische Kurzbeschreibung Seite 6...
  • Seite 3 Seite 18 Ha ungsanspruch und Ausschlussverzicht Seite 18 Sicherheitshinweis und Ha ung Seite 19 Befreiung von der Ha ung, Verzicht auf Ansprüche Seite 20 Technische Daten U-Turn EVEREST Seite 21 Flächenbelastungstabelle und Farbkombinationen Seite 22 Materialliste U-Turn EVEREST Seite 23 Leinencode-Info...
  • Seite 4: U-Turn Your Airline

    Im Zentrum unseres Scha ens steht der Kunde, dessen Wünsche und Bedürfnisse wir be- friedigen wollen. Sollten Fragen o en bleiben, wenden Sie sich bitte an Ihren U-Turn-Hän- dler oder direkt an uns. Wir stehen Ihnen jeder Zeit gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.
  • Seite 5: Vielen Dank

    Daher freuen wir uns immer über aktive Beiträge Ihrerseits in Form von Anregungen und Kritik. Sollten Fragen o en bleiben, wenden Sie sich bitte an Ihr U-Turn Kompetenz Center oder direkt an uns. Um Sie mit Informationen über technische Entwick- lungen und Innovationen bei U-Turn auf dem Laufenden halten zu können bitten wir dar-...
  • Seite 6: Der U-Turn Everest

    Der U-Turn EVEREST Nomen ist in diesem Fall Omen: Der EVEREST von U-Turn wendet sich an Bergwanderer, Kletterer und natürlich auch Bergsteiger, die ihre Tour am liebsten mit einem Flug zurück ins Tal abschließen. Dazu hat Chefentwickler Ernst Strobl einen Schirm entwickelt, der im Anforderungsdreieck Gewichts- reduktion, Haltbarkeit und Gleitleistung optimal positioniert ist.
  • Seite 7: Windenschlepp

    Windenschlepp Der U-Turn EVEREST wurde für den Hike& Fly Bereich konstruiert, daher eignet er sich auf keinen Fall für den Windenschlepp. U-Turn rät davon ab, einen Windenschlepp mit dem EVE- REST durchzuführen. Es besteht Lebensgefahr. Grund- und Bremsleineneinstellung Die ausgelieferte Bremsleineneinstellung entspricht der Einstellung 0-Leerweg plus 5 cm. Es wird empfohlen den Bremsgri nach dem ersten Flug auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zu justieren.
  • Seite 8: Sicherheitvorkehrungen

    Informieren Sie sich im Wetterbericht und / oder vor Ort über die vorherrschenden Wetterver- hältnisse. Benutzen Sie den U-Turn EVEREST nur bei Windstärken, bei denen Sie in der Lage sind, den Schirm 100 % zu kontrollieren. Benutzen Sie den U-Turn EVEREST nicht, wenn die Windverhältnisse stark schwanken.
  • Seite 9: Gerätebeschreibung

    Gerätebeschreibung Technische Kurzbeschreibung Seite 6...
  • Seite 10: Tragegurte

    Die A- und B- Tragegurte sind farblich di erenziert, um sowohl beim Start wie beim Schnel- labstieg mittels B-Stall eine eindeutige Identi zierung zu gewährleisten. Die Tragegurte des U-Turn EVERESTS bestehen aus 22mm High Tanacity Poliester Yarn von Techni Sangles, Frankreich.
  • Seite 11: Beschleunigungssystem

    Speedsystem symetrisch eingestellt ist. Flugpraxis Diese Betriebsanleitung geht nur auf die Punkte der Flugtechnik ein, die für den U-Turn EVEREST wichtig sind. Sie kann und soll eine fundierte Flugausbildung in einer anerkann- ten Flugschule nicht ersetzen! Ohne Flugausbildung und entsprechende Erfahrung ist das Fliegen mit Gleitschirmen lebensgefährlich! Der EVEREST sollte ausschließlich von erfahre-...
  • Seite 12: Der Flug

    Schritten zu füllen. Dies gilt auch bei wenig Wind und sogar Nullwind. Dosiertes Aufziehen ist die einfachste und sicherste Art, den U-Turn EVEREST zu starten. Hat sich der Pilot vergewissert, dass die Kappe vollständig geö net über ihm steht, fällt die endgültige Entscheidung zum Start. Nach einigen dynamischen Schritten hebt der Pilot ab.
  • Seite 13: Aktives Fliegen

    Fliegen verhindert werden. Landung Bereiten Sie sich in ausreichender Höhe auf die Landung vor. Der U-Turn EVEREST lässt sich aufgrund seiner ausgezeichneten Flare-Eigenscha en völlig unkompliziert landen, wenn man im richtigen Moment anbremst. Aus einem geraden Endan ug gegen den Wind läßt man der Gleitschirm mit Normalfahrt ausgleiten und richtet sich rechtzeitig im...
  • Seite 14: Schnellabstieg

    Sie wieder unerwartet in einen Sack ug geraten sollten, können Sie im Abschnitt “Extrem ugmanöver” lesen. Achtung: Der B-Stall sollte mit dem U-Turn EVEREST nur dann ge ogen werden, wenn er benötigt wird. Bei mehrfacher Anwendung des B-Stalls kann es zu Materialschäden kommen. Seite 11...
  • Seite 15: Extreme Flugmanöver

    Flug guren und Flugzustände kann lebensgefährlich sein! Steilspirale Wie beim Kurven ug ist das Einleiten der Steilspirale mit dem U-Turn EVEREST sehr einfach. Die Steilspirale führt zu sehr guten Sinkwerten (mit bis zu ca. 15–20 m/s). Um die Steilspirale in extremen Situationen sicher einsetzen zu können, sollte sie bei ruhigen Ver-...
  • Seite 16: Klapper

    Gleitschirm iegen. Damit es besser “nicht klappt” oder wenn’s nun mal schon geklappt hat keinen Streß gibt, anbei ein paar Tips und Tricks vom U-Turn Entwickler, Test- und Wettkampfpiloten Ernst Strobl: Die wichtigste Maßnahme, um Einklapper im Vorfeld zu vermeiden, ist die Wahl des richtigen Schirms.
  • Seite 17: Sack Ug

    Sicherheitshöhe durchgeführt werden. Keinesfalls sollte im Sack ug einseitig gebremst werden, die Kappe könnte dadurch ins Trudeln gera- ten (Negativkurve). Ist der EVEREST erst einmal im Sack ug sollte man die Bremse erst frei geben, wenn der Schirm nach vorne nickt.
  • Seite 18: Negativkurven

    Folgen haben kann. Notsteuerung Sollte es aus irgendeinem Grund nicht möglich sein, den U-Turn EVEREST mit den Brems- leinen zu steuern, lässt er sich auch sehr gut mit den hinteren Tragegurten steuern und lan- den. Kurven können mit Gewichtsverlagerung ge ogen werden, jedoch ist zu beachten das der Schirm nicht in eine Spirale gerät.
  • Seite 19: Wartung Und Reinigung

    EVEREST bei guter P ege und Wartung unverminderte Lu tüchtigkeit über mehrere Jahre erhalten. Wie schnell Ihr U-Turn EVEREST altert hängt letztendlich davon ab, wie häu g er ge ogen wird, wo er ge ogen wird, wie viele UV-Stunden er ansammelt und wie sorgfältig er gep egt wird.
  • Seite 20: Flugzubehör

    Flugzubehör Gurtzeug Für den U-Turn EVEREST sind alle gütesiegelgeprü en Gurtzeuge mit Au ängung etwa in Brusthö- he geeignet. Je niedriger der Au ängepunkt des Gurtzeugs liegt, desto besser ist der U-Turn EVE- REST durch Gewichtsverlagerung zu steuern. Bitte bedenken Sie, dass auch Ihr Gurtzeug extremen Belastungen ausgesetzt wird.
  • Seite 21: Risikovermutung

    Wartungsrichtlinien, die in dieser Gebrauchsanweisung aufgelistet sind, als auch an den gesun- den Menschenverstand hält. Ha ungsanspruch und Ausschlussverzicht Durch den Abschluss des Kaufvertrages über einen U-Turn EVEREST erklären Sie sich mit den folgenden Punkten innerhalb der gesetzlichen Vorgaben einverstanden: DEN VERZICHT AUF SÄMTLICHE WIE AUCH IMMER GEARTETE ANSPRÜCHE, die aus der Verwendung des U-Turn EVEREST und entweder seiner Komponenten jetzt oder in Zukun gegen die U-Turn GmbH und alle anderen Vertragspartner erwachsen könnten.
  • Seite 22: Befreiung Von Der Ha Ung, Verzicht Auf Ansprüche

    Befreiung von der Ha ung, Verzicht auf Ansprüche Hiermit erklären Sie, dass Sie –vor Verwendung des U-Turn EVEREST – das gesamte Handbuch des U-Turn EVEREST, einschließlich aller Anweisungen und Warnhinweise, die in diesem Hand- buch enthalten sind, gelesen und verstanden haben.
  • Seite 23: Technische Daten U-Turn Everest

    Technische Daten U-Turn EVEREST Seite 20...
  • Seite 24: Flächenbelastungstabelle Und Color-Info

    Color 4 Natürlich bietet die U-Turn GmbH auch Sonderfarben an. Wenn Sie Fragen bezüglich der Sonderfarben- Wünsche Ihres U-Turn EVEREST haben, setzen Sie sich bitte mit Ihrem U-Turn Kompetenz Center oder direkt mit U-Turn in Verbindung. Wir beraten Sie gerne!
  • Seite 25: Materialliste U-Turn Everest

    Materialliste U-Turn EVEREST Seite 22...
  • Seite 26: Leinencode-Info

    Leinencode-Info Seite 23...
  • Seite 27: Leinenplan

    Leinenplan Line configuration Everest rev 1 09.10.2012 A Lines Rib # 1 DC 45 8000U-360 LTC 0120 Rib # 2 DC 45 Rib # 3 DC 45 LTC 0120 Rib # 4 DC 45 Rib # 5 DC 45 Rib # 6...
  • Seite 28 Beschleunigungssystem Beschleuniger Zubehör Beschleunigungssystem Standardausführung mit einer Umlenkrolle. Der Klett, welcher die A/B/C-Ebenen und Der Klett muss geö net werden. Beschleunigerschnur zusammen hält. Die Beschleunigerleine wird von dem Klett Nun wird die Umlenkrolle des Beschleuniger- herunter genommen und ausgeschlau . zubehörs in den Klett mit eingeschlau .
  • Seite 29: Beschleunigungssystem

    Beschleunigungssystem Der Klett wird verschlossen. ACHTUNG: Es Die Zusatzschnur des Beschleunigerzubehörs müssen alle A/B/C-Ebenen + Beschleuniger- wird an der Umlenkrolle, in der hinteren Öse, rolle mit eingeschlau werden. befestigt. Das Ende der Schnur wird durch den Loop Das Ende der Schnur wird als erstes durch die durchgeführt und somit an der Umlenkrolle schwarze Rolle durchgeführt.
  • Seite 30 Beschleunigungssystem Der Brummelhaken ist nun befestigt. Beschleunigunssystem mit zwei Umlenkrol- len. TEST: Um sicher zu gehen, dass das Beschleunigungssytsem richtig eingebaut wurde, empfehlen wir vor dem Start die Tragegurte in die Karabiner des Gurtzeugs einzuhängen und am Boden das Speedsystem auszuprobieren. Sollte es zu einer Blockade des Beschleunigungsweges kommen, muss das System erneut sorgfältig überprü...
  • Seite 31: Beipackzettel Für Reparaturen

    Beipackzettel für Reparaturen U-Turn GmbH Im Neuneck 1 Tel: +49 (0)7464 / 9891280 78609 Tuningen Fax +49 (0)7464 / 989128-28 Germany Beipackzettel für Reparaturen und 2 Jahres Checks Name: Vorname: Straße, Hausnummer: PLZ, Ort: Land: Telefon: E-Mail: Schirm Modell und Farbe:...
  • Seite 32: Leinenbestellformular

    Leinenbestellformular U-Turn GmbH Tel: +49 (0)7464/9891280 Im Neuneck 1 Fax: +49 (0)7464/989128-28 78609 Tuningen Germany LINE ORDER SHEET / BESTELLFORMULAR FÜR LEINEN Name Adress / Adresse E-mail Telephone Number / Telefon Nummer Paragliding name / Gleitschirm Name Size / Größe...
  • Seite 33: Rückantwortskarte

    Rückantwortkarte !"#$ % & ' ( ) & ) + && '& -& . / & '& 0 1 * 2 * + 3 " . ( ) & Seite 30...
  • Seite 34: Instandhaltungs-Handbuch

    Entwicklungs- und Herstellungsbetrieb für Paraglider, Gurtzeuge und Rettungssysteme Deutsch Rev. 1.3 Stand: Dezember 2013 Copyright © 2013 by U-Turn GmbH, alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Publikation darf ohne schri liche Genehmigung der U-Turn GmbH reproduziert oder in irgend einer Form weiter- verarbeitet werden.
  • Seite 35: Gegenstand Der Prüfungs- Und Nachprüfungsintervalle

    Gegenstand der Prüfungs- und Nachprüfungsintervalle Regelmäßige Nachprüfung nach der Lu geräteprüfordnung für mustergeprü e Gleitsegel. Bei Schu- lungsgeräten nach 1 Jahr, bei Endkundengeräten nach 2 Jahren. Tandemschirme müssen bei Einsatz für gewerbliche Zwecke jährlich, für private Zwecke nach 2 Jah- ren geprü...
  • Seite 36: Bei Der Nachprüfung Soll In Folgenden Schritten Vorgegangen Werden

    Bei der Nachprüfung soll in folgenden Schritten vorgegangen werden: Identi zierung des Gerätes: Feststellung der Identität des Fluggerätes anhand der Gütesiegelplakette oder Typenschild. Sind die dazugehörigen Herstellerunterlagen vorhanden? • • Sind Typenschild und Gütesiegel vorhanden, ist es lesbar und korrekt? •...
  • Seite 37: Kontrolle Der Weiterreißfestigkeit

    Kontrolle der Weiterreißfestigkeit Durchzuführen mit dem Bettsometer an folgenden Punkten (B.M.A.A. approved Patentnummer GB2270768 Clive Betts Sails). Der Prüfablauf ist der Bedienungsanleitung des Bettsometer zu entnehmen. • Im Ober und Untersegel der A-Leinen Anlenkung ein nadeldickes Loch stoßen und die Wei- terreißfestigkeit prüfen.
  • Seite 38: Leinen

    Leinen Überprüfung der Leinenreißfestigkeit: Leinenwahl: Es werden eine mittlere A-, B und C-Stammleine, sowie falls vorhanden eine mittlere A und B Kaskaden Leine ausgewählt und mit einem Zugfestigkeitsprüfgerät auf ihre Reißfestigkeit überprü . Zuggeschwindigkeit des Zugzylinders: v=30cm/min Reiß / Zugfestigkeitswerte Die ermittelten Werte / Änderungen sind im Nachprüfprotokoll zu vermerken! Bitte Beachten: Jeder Größe (Leinendurchmesser) ist ein fester Wert zugeordnet.
  • Seite 39: Stichkontrolle Von Trimmung Und Einstellung

    Stichkontrolle von Trimmung und Einstellung Vor einem Check ug ist bei einem ausgelegten und aufgezogenen Gerät eine optische Kontrolle der Kappe und Leinen durchzuführen. Es sollte besonders die Länge der Steuerleinen (Bremsleinen) bei einem aufgezogenen Schirm beach- tet werden. Erst wenn alle Bedenken bezüglich falscher Einstellung der Steuerleinen (Bremsleinen) ausgeräumt sind, darf ein Check ug durchgeführt werden.
  • Seite 40: Erledigte Nachprüfung- Sehr Wichtig

    (s. nötigte Gerätscha en und Unterlagen), sollte der Schirm zum Hersteller eingeschickt werden. • Für Gleitschirme, Gurtzeuge und Rettungsgeräte, die nicht von U-Turn autorisiertem Personal überprü , gecheckt, kontrolliert, repariert, gepackt, neu oder umgepackt, einge ogen und/oder sonstige Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden, erlischt jegliche Gewährleistung und Garantie! •...

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