durch die Hexadezimalwerte „53 4C" (siehe:
Danach vergeben wir die Gerätekennung und die Seriennummer.
Die UID „53 4C 36 03 12 34" heisst also: dies ist ein Gerät von SOUNDLIGHT (53 4C), Ge-
rätetype ist „36 03" und die Seriennummer ist „12 34".
2.
GET-Kommandos
Jeder Responder wird nun vom Controller gezielt unter seiner ermittelten UID angespro-
chen und per GET-Kommandos nach seinen Eigenschaften abgefragt (z.B. der Startadres-
se). Dafür wird für jeden Befehl eine spezielle Befehlsnummer, die sogenannte PID, be-
nutzt. Der Befehl zum Abfragen (bzw. Setzen) der Startadresse hat beispielsweise die Be-
fehlsnummer (PID) 00F0
damit später nichts zu tun- für ihn heisst der Befehl natürlich „DMX Startadresse". Die wich-
tigsten Erstabfragen sind die Gerätetype, der Gerätename, die DMX Startadresse und die
eingestellte DMX Personality (Betriebsart).
3.
SET-Kommandos
Möchte der Controller andere Werte setzen als im angeschlossenen Responder eingestellt,
so kann er dies durch ein SET-Kommando tun. Für das SET-Kommando wird die gleiche
PID (Befehlsnummer) verwendet, diesmal jedoch mit einer SET-Kennung versehen. Zusätz-
lich werden die einzustellenden Parameter übergeben. Die erforderlichen Parameter (Typ,
Reihenfolge und Anzahl) können der Norm ANSI E1-20 (http://www.ansi.org) entnommen
werden.
PIDs sind in vier Gruppen eingeteilt:
1.
Standard-Befehle, die jedes RDM-Gerät können muss
Das sind alle PIDs, die Funktionen umfassen, die für die Funktionalität des RDM-Verfah-
rens erforderlich sind. Es ist also der Mindestbefehlssatz, über den ein Responder verfügen
muss, um überhaupt zu funktionieren. Dazu gehören alle Befehle zum Durchführen der
Discovery, aber auch die sogenannte DEVICE INFO, die Liste der SUPPORTED PARAME-
TERS, und die STARTADRESSE. Respon-
der, die kaum mehr können als das, sind also
„unterste Schublade" - und davon gibt es lei-
der mehr als genug!
2.
Standard-Befehle
Das sind alle PIDs, die in den aktuellen RDM
Normen (siehe oben) beschrieben sind. Die
jeweils erforderliche Befehlssyntax und die
Liste der ausgetauschten Parameter sind
standardmässig definiert, und intelligente
Controller können daher für jeden dieser Be-
fehle eine angepasste User-Maske bereithal-
ten. Das vereinfacht die Eingabe für den An-
wender beträchtlich (siehe GET/SET Controller!) Es gibt aber auch zahlreiche Controller,
die nur die Eingabe der jeweiligen Parameterliste erwarten (und diese vom Anwender zu-
sammengestellt werden muss). Daher geben wir bei unseren Beschreibungen stets auch
die Formate, die Anzahl und die Wertebereiche der jeweiligen Parameter an.
Der PID-Bereich der Standardbefehle reicht von 0001 bis 7FFF.
3.
Herstellerspezifische Befehle / Manufacturer Specific Commands
. Für den Controller ist nur die PID wichtig, der Anwender hat
hex
http://tsp.esta.org/tsp/working_groups/CP/mfctrIDs.php
PIDs und Befehle
).