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BEDIENUNGSANLEITUNG DMX RDM (C) SOUNDLIGHT 1996-2023 * ALLE RECHTE VORBEHALTEN * KEIN TEIL DIESER ANLEITUNG DARF OH- NE SCHRIFTLICHE ZUSTIMMUNG DES HERAUSGEBERS IN IRGENDEINER FORM REPRODUZIERT, VERVIELFÄL- TIGT ODER KOMMERZIELL GENUTZT WERDEN. * WIR HALTEN ALLE ANGABEN DIESER ANLEITUNG FÜR VOLLSTÄNDIG UND ZUVERLÄSSIG.
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Viele kennen diese Normen noch gar nicht, sie sind aber „das Salz in der Suppe“ und erweitern die Möglichkeiten beträchtlich. SOUNDLIGHT-Module verwenden zahlreiche Komman- dos aus den E1-37 Ergänzungsstandards. Alle DMX RDM Normen sind als ANSI Standards ver- fügbar und können über das American National Standards Institute (ANSI, www.ansi.org) bezogen werden.
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Controller in die Anwesenheitsliste eingetragen. UIDs bestehen aus 6 Hexadezimalzahlen. Die ersten beiden Stellen geben den Hersteller an; die Herstellerkennung wird einheitlich vom PLASA/ESTA Normenausschuss festgelegt. Die Liste ist dort einsehbar. SOUNDLIGHT hat die Herstellerkennung „SL“, dargestellt...
Hexadezimalwerte „53 4C“ (siehe: http://tsp.esta.org/tsp/working_groups/CP/mfctrIDs.php Danach vergeben wir die Gerätekennung und die Seriennummer. Die UID „53 4C 36 03 12 34“ heisst also: dies ist ein Gerät von SOUNDLIGHT (53 4C), Ge- rätetype ist „36 03“ und die Seriennummer ist „12 34“. GET-Kommandos Jeder Responder wird nun vom Controller gezielt unter seiner ermittelten UID angespro- chen und per GET-Kommandos nach seinen Eigenschaften abgefragt (z.B.
PIDs aus diesem Wertebereich enthalten. RDM Programmierung Die Einstellung der Funktionsparameter kann bei unseren Decodern wahlweise über DMX RDM oder aber über ein anschließbares Adressboard erfolgen (das kann, es muss aber nicht ange- schlossen bleiben, weil alle eingestellten Parameter immer in den Speicher des Grundgerätes übernommen werden).
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Spezielle Kommandos Diese Kommandos umfassen sowohl Kommandos aus dem RDM Ergänzungsstandard als auch herstellerspezifische Kommandos, die in SOUNDLIGHT Produkten verwendet werden. Dies Manu- al erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, und gibt nur die grundlegenden Informationen zur Verwendung der vorgestellten PIDs wieder.
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PID 8008: FULL COMMAND LIST VOLLSTÄNDIGE BEFEHLSLISTE Mit dieser Funktion wird festgelegt, ob alle verfügbaren RDM Kommandos (PIDs) angezeigt (und verarbeitet) werden oder ob nur eine verkürzte Liste mit Standardkommandos ange- zeigt wird. Aufrufe: GET <param = none> (kein Eingabeparameter erforderlich) Rückgabe: <param=Auto_Init [Byte]>...
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2, beim Startadressboard 3003P durch die virtuellen DIP-Schalter S1 und S2 bzw. Den Hold- Modus (hLd) und bei den LCD-Adressboards durch ein Menü. Zur Einstellung des HOLD-Modus steht beim GET/SET Controller für SOUNDLIGHT Geräte eine komfortable Eingabemaske zur Verfügung (siehe nebenstehend).
PID 0141: DMX FAIL MODE Verhalten bei DMX Signalausfall PID 8301: DMX FAIL MODE Der DMX FAIL MODE ist eine erweiterte Eingabemöglichkeit für das Verhalten des Gerätes bei Signalausfall. Dabei wer- den mehrere Parameter gesetzt - nicht alle Parameter, die dieser Befehl vorsieht, werden vom Gerät benötigt.
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PID 0640: LOCK PIN Eingabe einer PIN zur Verriegelung PID 8330: LOCK PIN Mit Auslieferung ist das Gerät entriegelt und die Start-PIN ist 0000 (Hex 0000). Die Funktion erlaubt nur eine SET-Eingabe, keine Auslesung über GET. Die PID 0640 erlaubt die Konfigu- ration über User-Maske, die PID 8330 hingegen über Eingabe im Hexadezimal-Modus (bzw.
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PID 0641: LOCK STATE Verriegelungszustand PID 8331: LOCK STATE Der augenblickliche Modus kann abgefragt oder neu eingegeben werden. 00= keine Verriegelung 01= Verriegelt Abfrage ergibt: <aktuelle Verriegelung> <mögliche Verriegelungen>. Da die Anzahl der möglichen Verriegelungen stets drei ist, er- halten Sie folgende Ausgabe für: - nichts verriegelt: 0003 - Setup verriegelt:...
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PID 1040: IDENTIFY MODE Identify-Modus PID 8340: IDENTIFY MODE Jedes Gerät muß einen IDENTIFY Befehl verarbeiten kön- nen. Mit dem IDENTIFY Befehl muss ein Responder auf sich aufmerksam machen, die Art, wie er das macht, ist indes nicht vorgegeben. Ein Moving-Head wird zumeist mit dem Kopf wa- ckeln, ein LED-Treiber durch EIN- und AUS-Schalten auf sich aufmerksam machen.
PID 0341: MINIMUM LEVEL Pegel-Begrenzung PID 0342: MAXIMUM LEVEL Der einstellbare Minimal- und Maximalpegel kann durch die Funktionen MINIMUM LEVEL und MAXIMUM LEVEL be- stimmt werden. Ziehen Sie den jeweiligen Fader einfach auf den gewünschten Wert. Ist gleichzeitig eine Ansterung vor- handen (oder der HOLD-Modus gesetzt), dann kann die Aus- wirkung auch optisch geprüft werden.
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PID 8341: MINMAXMODE MINIMUM-/MAXIMUM-MODUS Mit dieser Funktion kann das Verhalten der Pegelbegrenzung bei MINIMUM LEVEL und MAXIMUM LEVEL definiert werden. Dabei gelten grundsätzlich folgende Einstellungen: Der Ausgangspegel wird auf den eingestellten Minimal- und Maximalpegel begrenzt. Die Begrenzung tritt in Kraft, sobald der eingestellte Pegel durch den DMX Ansteuerwert erreicht und überschritten (bzw.
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PID 0343: CURVE AUSGANGSKURVE Mit der PID 0343 kann die Ausgangskennline bestimmt wer- den. Eingabe der Output Curve beim GET/SET Controller. Wählen Sie einfach aus der aufklappbaren Drop-Down Lis- te aus. Die voreingestellte Kennline ist hier "QUASI-LOGARITH- MISCH" (Kennlinie 1). Das trifft z.B. Für die meisten PWM De- coder zu.
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PID 0345: OUTPUT RESPONSE AUSGANGSVERHALTEN Das Ausgangsverhalten (Regelgeschwindigkeit) ist mit der Funktion OUTPUT RESPONSE TIME wählbar. Die Vorein- stellung ist "SMOOTH" für optimal weiche Ausgabe. Beui unseren Decodern stehen zumeist folgende Einstellmög- lichkeiten zur Verfügung: 1: DIRECT Sofortige Ausgabe des empfangenen DMX-Datenwertes.
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PID 0121: SLOT LABELS* SLOT LABEL SCHREIBEN PID 8121: SLOT LABELS Der Befehl SLOT LABELS existiert im RDM Standard E1-20, ist jedoch auf Lese-Zugriff beschränkt, d.h., Labels können nur ausgelesen, nicht aber durch den Anwender verändert wer- den. Das macht für viele Geräte der professionellen Lichttech- nik, wie z.B.
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PID 80FA DMX HOLD LEVEL PEGEL BEI SIGNALAUSFALL If supported, this fuction allows to set a DMX HOLD LEVEL which is output in case of control signal missing. The level can be set in 8 bit or in 16 bit format. Only the upper n bits are considered, whe- re n is the resolution specified in DEVICE INFO.
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PID 8400 SENSOR DEFINITION SENSORTYPE ANPASSEN Mit dieser Funktion kann die Funktion eines Sensoreinganges definiert werden. Es müssen mehre- re Parameter (einschließlich Text) konfiguriert werden. Bitte achten Sie auf die korrekte Parameterzuweisung, da Fehlparametrierung ungültige Wertebereiche generieren kann, die bei einigen RDM-Controller-Softwarepaketen zu Fehlern führen könnten.
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PID 8403 OUTPUT CONFIGURATION AUSGANGS-TYPE FESTLEGEN Diese Funktion ist für Responder verfügbar, bei denen die Ausgänge flexibel konfigurierbar sind. FUNKTION: GET / SET Aufrufe: GET: Parameter: keine Rückgabe: n+2 bytes <control outputs available: word> <out1:byte> <out2:byte> <out3:byte> ..<outn:byte> n= Anzahl der verfügbaren Ausgänge SET: Parameter: 3 bytes <control output number: word>...
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PID 8423 DMX FOOTPRINT SLOTANZAHL FESTLEGEN DMX FOOTPRINT bestimmt die Anzahl der vom jeweiligen DMX Footprint belegten Daten-Slots. FUNKTION: GET / SET GET: Aufruf: ohne Parameter Rückgabe: n bytes <slots<_footprint1:byte>..<slots<_footprintn:byte> n= Anzahl der verfügbaren Personalities SET: 2 bytes: <personality:byte> <slots:byte> Rückgabe: <status>...
PID 8438 INPUT POLARITY EINGANGSPOLARITÄT ÄNDERN This function sets the polarity of the switch sensor inputs. Calls: GET <param = none> (no parameter needed) Return: <param=Polarity [1 Byte]> SET <param=Polarity [1Byte]> Return: <param=none> (no parameter returned) Polarity = $FF all normal polarity (standard mode) Polarity = $00 all inverted polarity From firmware version 1.1 onward, single switches can be inverted individually.
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A001: RDM DECADES ANZAHL DER AUSGEBEDEKADEN Diese Einstellung ist für DALI Geräte vorgesehen und beein- flusst den Wertebereich für die Ausgabe. Der Wertebereich und die Ausgabekrve werden automatisch angepasst. Parameter: <DECADES:Byte> DECADES = 02 1%...100% DECADES = 03 0,1%...100% GET: Aufruf ohne Parameter Rückgabe: 1 Byte: derzeitige Einstellung...
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PID C000: SPEED SCALING STEPPER MOTOR GESCHWINDIGKEIT Mit dem Speed Scaling kann ein Skalierungs-Faktor für die Geschwindigkeitseinstellung vorgegeben werden. Parameter: <SPEED_SCALING:Byte> STEP WIDTH = $01...$FF Aufruf ohne Parameter Rückgabe: 1 Byte: derzeitige Einstellung SET: Aufruf mit Parameter: 1 Byte (SPEED_SCALING: Byte) Rückgabe: Status HINWEIS: Die Funktion SPEED SCALING kann schreibge-...
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PID C001: STEP WIDTH STEPPER MOTOR SCHRITTWEITE Als Default wird ein DMX Schritt einem Stepper-Motor-Schritt zugeordnet. Pro DMX Step lassen sich 1 bis 99 Motorsteps zuweisen, um die Schrittweite zu vergrössern. Dazu ist die RDM-Funktion STEP WIDTH aufzurufen und der gewünschte Parameter (z.B.
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PID C002: PWM FACTOR STEPPER MOTOR PWM-FAKTOR Wenn sich der Schrittmotor nicht dreht, führen die Motorwick- lungen erhöhte Ströme, da die Gegeninduktion mangels Be- wegung nicht auftritt. Das könnte zu thermischen Schäden im Motor führen. Schaltet man in diesem Fall jedoch den Motor- strom vollständig ab, hat der Motor keine Haltekraft mehr.
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PID C003: LOWER LIMIT UNTERE FAHRBEREICHS-GRENZE Mit dieser Funktion kann "der untere Anschlag" beim Positio- nierbetrieb festgelegt werden. Die Funktion ist nur bei Positio- nierbetrieb aktiv. Parameter: <LIMIT_LO:Byte> LIMIT_LO = $00...$FF Aufruf ohne Parameter Rückgabe: 1 Byte: derzeitige Einstellung SET: Aufruf mit Parameter: 1 Byte (LIMIT_LO: Byte) Rückgabe:...
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PID C005: END SWITCH POLUNG ENDSCHALTER POLARITY Mit der Funktion C005 kann die Polarität der Endschalter in- vertiert werden, d.h., statt eines Öffner-Kontaktes wird dann ein Schliesser-Kontakt ausgewertet (oder umgekehrt). Die Funktion erlaubt die Anpassung des Decoders an die bauli- chen Gegebenheiten der Installation.
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FUNKTION C007 POS DEAD ZONE TOTZONE Mit dieser Funktion wird der die Totzone um den Null- punkt (in Steps) festgelegt. Aufrufe: GET <param = none> (kein Eingabeparameter erforderlich) Rückgabe: <param=DeadZone [Byte]> SET <param=DeadZone [Byte]> Rückgabe: <param=none> (kein Rückgabeparameter) DeadZone = $00...$FF übernimmt den eingegebenen Wert als Bereichsangabe HINWEIS:...
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PID C008: INIT SPEED INITALISIERUNGS-GESCHWINDIGKEIT Mit dieser Funktion kann die Geschwindigkeit bei der Initiali- sierung (Suchen des Nullpunktes) festgelegt werden. Die initi- alization Speed ist eine Festgeschwindigkeit und beim Betrieb nicht veränderbar. Beachten Sie jedoch, dass die Initialisie- rung dennoch nur dann fährt, wenn dies durch den CONTROL Regler (meist DMX Kanal 1) jeweils freigegeben ist.
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PID C009: ACCURACY BITS POSITIONIERUNGSGENAUIGKEIT (BITS) Mit dieser Funktion kann "die Genauigkeit beim Einparken" beim Positionierbetrieb festgelegt werden. Die Funktion ist nur bei Positionierbetrieb aktiv. Dabei wird aus der Positionierungsposition (Zähler) per Bitmaske ein Werte- bereich ausgeblendet, für den gilt: "Ziel erreicht". Als Vorstellung ist der Parameter 3 gesetzt (8 Steps) Parameter: <ACCURACY_BITS:Byte>...
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PID C00A: AUTO_INIT ENABLED AUTOMATISCHE INITIALISIERUNG Mit dieser Funktion wird festgelegt, ob im automatischen Posi- tioniermodus eine automatische Initialisierung gefahren wird. Die Funktion wirkt nur in Personality 1. Aufrufe: GET <param = none> (kein Eingabeparameter erforderlich) Rückgabe: <param=Auto_Init [Byte]> SET <param=Auto_Init [Byte]> Rückgabe: <param=none>...
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PID C010 MID POINT OFFSET This function sets the position offset for the center point sensor. Usually, a inductive sensor is being used, which is detected over a certain span when the nozzle is moving. The zero point detector is flank triggered only when the nozzle is moving upward. To compensate for the detection range, a MID POINT OFFSET value can be defined using this function.
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FUNCTION C011 ACCELERATION RAMP FUNCTION C012 DECELERATION RAMP This function sets the ramp for acceleration or deceleration of the stepper motor. 8 values must be given to define the acceleration curve, with full speed = $FF and zero speed = $00. See example for more details.
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PID C013 MOVING RANGE This function sets the total moving range of the nozzle. The standard resolution (when setting the stepper motor driver as stated in the addendum) is 32 steps per degree. This will result in the set- tings as per table 1: Angle [°] Steps Hexadecimal...
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PID C0C0: INTERNAL PATCHING Zuweisung der DMX Datenquelle für das Relais Bei der monostabilen Funktion wird normalerweise Relais 1 durch DMX Kanal1, Relais 2 durch DMX Kanal 2 u.s.w. aus- gelöst. Sie können die Quelle für die Auslösung durch diese Funktion neu zuordnen.
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PID C0E0: DMX DATA POLARITY Flanke für die Auslösung des monostabilen Relais Die monostabile Funktion wird normalerweise durch die auf- steigende Flanke (Übergang 0->100%) ausgelöst. Sie können die Polung durch diese Funktion umkehren, sodass der mo- nostabile Impuls durch eine abfallende Flanke ausgelöst wird. Die Eingabe ist wie in der Monostabil-Funktion vorzunehmen.
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PID C0F0: MONOSTABLE TIME Setzen der monostabilen Impulsdauer Die Ausgangsrelais z.B. der 3202R-H, 3204R-H oder 3206R- H arbeiten im Grundmodus bistabil, d.h., sie bleiben stets in der jeweils angesteuerten Position ON oder OFF. Die Funktion läßt sich auf monostabilen Betrieb (Impulskon- takt) umschalten, wobei die Impulsdauer einstellbar ist.
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Prüfung: Bei der Kontrolle über GET wird die neue Zuwei- sung ausgegeben. Relais 2 arbeitet nun mono- stabil mit einer Impulszeit von 0,4 sec. Das Relais bleibt solange angezogen, bis die eingestellte monostabile Impulsdauer abgelaufen ist. Dabei ist es gleichgültig, ob der Fader zur Ansteuerung aufgezogen ist (und aufgezogen bleibt) oder vorher zugezogen wird.
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PID C0F1: EXCLUSIVE MODE Relais schalten gegenseitig verriegelnd Mit dem EXCLUSIVE MODE wird eine gegenseitige Verriege- lung der Ausgangsrelais aktiviert. Die Zuordnung ist dann wie folgt: RELAIS1 RELAIS 2 keine Änderung keine Änderung Parameter: <MODE:Byte> MODE = FF (255 Exclusive ON MODE = 00 Exclusive OFF Aufruf ohne Parameter...
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PID C0F2: FAST MODE Hohe Schaltgeschwindigkeit setzen Dieser Modus schaltet die Glitch-Unterdrückung ab und ver- hindert somit die Eingangsdaten-Mittelung; die Relais werden sofort nach Eintreffen des Datenpaketes ohne weitere Prü- fung geschaltet. Dadurch wird die höchstmögliche Schaltge- schwindigkeit erreicht. Parameter: <MODE:Byte>...
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PID C0F3: SAFETY / TRIGGER-MODE Auf TRIGGER-Modus umschalten Dieser Modus schaltet Relais auf Trigger-Modus um und macht damit die Auslösung von einem Sicherheitskanal ab- hängig. Eine Auslösung erfolgt dann nur, wenn der Sicher- heitskanal auf einen entsprechenden Sicherheitswert gesetzt wird. Parameter: <SAFETY_MODE:Byte>...
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PID C0F4: SECURITY DELAY Delay time for sensor evaluation The sensor delay time can be activated to delay sensor rela- ted action. Thus it will be possible to trigger a relay and to di- sable the output again as soon as the sensor is triggered. This allows to create applications like automatic filling stations (relay activated and de-activated as soon as sensor reports fil- ling level) or flame detectors (process started but halted if...
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PID C0F5: DELAY TIME DELAY-ZEIT EINSTELLEN Dieser Modus schaltet eine Signalverzögerung zu. Das Signal Delay wird in 25ms Schritten spezifiziert. Parameter: <SIGNAL_DELAY:Byte> SIGNAL_DELAY = $01...$FE Aufruf ohne Parameter Rückgabe: n Bytes (n= Anzahl der Kanäle) Byte 1...n: derzeitige Einstellung Aufruf mit Parameter: 2 Bytes (Kanalnummer, 16 Bit) Rückgabe: 1 Byte : derzeitige Einstellung SET:...
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PID C0F6: SAFETY WINDOW FENSTERBREITE FÜR AUSLÖSUNG FESTLEGEN Soll die Auslösung für Sicherheitszwecke auf ein bestimmtes Pegelfenster festgelegt werden, dann kommt die Funktion SAFETY WINDOW zur Anwendung. Parameter: <SAFETY_WINDOW:Byte,Byte> 1. Byte: unterer Pegelwert ($00...$FF) 2. Byte: oberer Pegelwert ($00...$FF) Aufruf ohne Parameter Rückgabe: 2 Bytes (unterer, oberer Pegelwert) SET:...
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PID DC01: OUTPUT CURRENT AUSGANGSSTROM FESTLEGEN Mit diesem Befehl wird der Ausgangsstrom bei LED-Strom- treibern festgelegt. Ob die Einstellung kontinuierlich oder in Stufen möglich ist, wird durch die jeweilge Hardware be- stimmt. Bei stufiger Einstellung wird jeweils die Stufe gesetzt, die gewählt (oder überschritten) worden ist.
PID DCCA: OUTPUT AUSGANGS-KALIBRIERUNG CALIBRATION This menu allows to set n individual calibration values for outputs 1...n. Data entry uses hexadecimal number format. (shown: JESE GET/SET controller, setting for 12-channel DMX Demux 3012C-EP) GET entry values: none displays list of calibration factors 00 xx displays calibration factor for slot xx (xx=01...nn)
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PID E001: LOWER TEMP TRIP UNTERER TEMPERATUR-REGELPUNKT PID E002: UPPER TEMP TRIP OBERER TEMPERATUR-REGELPUNKT PID E003: ALARM TEMP TRIP ALARMTEMPERATUR-SCHALTPUNKT PID E004: TEMP SAMPLE TIME TEMPERATUR-SAMPLEZEIT PID E005: TEMP DROP LEVEL TEMPERATUR-ABFALLPEGEL Diese Funktionen dienen der Einstellung des Temperatur-Ma- nagements. Sie sollten vom Anwender nicht verstellt werden. Detailliertere Hinweise entnehmen Sie bitte dem separat er- hältlichen Temperaturmanagement-Manual.
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PID E002: UPPER TEMP TRIP OBERER TEMPERATUR-REGELPUNKT Dieser Einstellpunkt gibt die obere Temperaturschwelle an. Mit Überfahren der eingestellten Schwelle wird die Master-Be- grenzung langsam eingeregelt. Als Default ist hier ein Tempe- raturwert von 70C eingestellt. Das bedeutet also: sobald die Temperatur 70C überschreitet, werden die Ausgänge zurück- geregelt.
PID E003: ALARM TEMP TRIP ALARMTEMPERATUR-SCHALTPUNKT Dieser Einstellpunkt gibt die absolute obere Temperatur- schwelle an. Mit Überfahren der eingestellten Schwelle wird die eine Abschaltung ausgelöst, die die Ausgänge auf Minimalpegel (ca. 20%) begrenzt. Als Default ist hier ein Tem- peraturwert von 80C eingestellt. Mit Auslösen der Abschaltung wird die Signalisierung auf Alarm-Signalisierung (Temperatur- Sensor-Fehler: rot/grün blinkt gleichzeitig schnell) umgeschal- tet.
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PID E004: TEMP SAMPLE TIME TEMPERATUR-SAMPLEZEIT Einstellung des Temperatur-Abtastintervalls. Das Abtastinter- vall wird in Minuten spezifiziert. Die Default-Einstellung ist 12 Minuten. Parameter: <SAMPLE TIME:Byte> SAMPLE TIME = $00...$FF, $00=OFF GET: Aufruf ohne Parameter Rückgabe: 1 Byte: derzeitige Einstellung SET: Aufruf mit Parameter: 1 Byte (SAMPLE TIME: Byte) Rückgabe: Status...
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PID FF08: CONFIG ACCESS. ZUGRIFF AUF KONFGURATION Mit dem PID „CONFIG ACCESS“ kann ein zeitgesteuerter Ti- mer bedient werden, der während der eingestellten Zeit Zugriff auf alle Konfigurationsparameter ermöglicht. Mit Timerablauf erfolgt eine automatische vollständige Zugriffsverriegelung. Parameter: <Access_Time:Byte> STEP WIDTH = $01...$FF Aufruf ohne Parameter Rückgabe: 1 Byte: derzeitige Einstellung...
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Diese Funktionen dienen der werksseitigen Einstellung. Sie sind nicht für Anwender vorgesehen und werden daher hier nicht dokumentiert. Sensoren Viele Geräte verfügen über einen oder mehrere Sensoren, die über DMX RDM abgefragt werden können. Hier einige Beispiele: Sensor 1 Sensor 2...
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Wir bieten Ihnen mit dem USBRDM-TRI ein Interface an, das komplett mit einer RDM-Controller- Applikation kommt und bestens geeignet ist, um alle unsere DMX RDM Interfaces (siehe: RDM In- terfaces) zu verwalten. Mit dem Interface erhalten Sie eine Installations-CD mit Gerätetreibern und die RDM Controllersoftware "GET/SET"...