® Bedienfeld MEDUMAT Standard 1 Beatmungsdruckmesser 2 Alarmfeld 3 Alarmquittierung ® MEDUMAT Stenosis Standard Disconnection Air Mix < 2,7 bar O 4 Umschalter Air Mix/No Air Mix + – KL.1,6 EN 837 10 mbar = mbar 1 kPa No Air Mix 5 Stellknopf Minutenvolumen 6 Farblegende 7 Stellknopf Beatmungsfrequenz...
1. Gerätebeschreibung 1.1 Verwendungszweck ® MEDUMAT Standard ist ein automatisches Beat- mungsgerät (Kurzzeit-Beatmungsgerät). ® Sie können MEDUMAT Standard einsetzen: • zur Wiederbelebung am Ort des Notfalls; • zum längerfristigen Gebrauch bei anhaltender Notfallsituation, z.B. bei einem Brand. ® Zum Transport können Sie MEDUMAT Standard ein- setzen: •...
1.2 Funktion Beatmung ® MEDUMAT Standard arbeitet mit einem Betriebs- druck von 2,7 bis 6 bar, einem Volumenstrom von mindestens 70 l/min O und einer internen Stromver- sorgung. Als Beatmungsgas dient hochkomprimierter medi- O / I zinischer Sauerstoff, der über einen externen Druckmin- derer auf den erforderlichen Betriebsdruck reduziert wird.
Den Beatmungsverlauf kontrollieren Sie am Beat- mungsdruckmesser KL.1,6 EN 837 10 mbar = mbar 1 kPa 1.3 Patientenventil Über das Patientenventil wird das Beatmungsgas zum Patienten geleitet. Es ist so konstruiert, dass auch bei Ausfall des ® MEDUMAT Standard eine Spontanatmung möglich ist.
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MODUL Oxygen M O D U O x y g Mit MODUL Oxygen können Sie eine Sauerstoff- Inhalation durchführen. l/ m in Dazu schalten Sie bitte den Kippschalter auf „ “. Am Drehknopf stellen Sie die Sauerstoffmenge l/min stufenlos von 0 - 15 l/min ein. Am Mengen- manometer können Sie den eingestellten Wert über- prüfen.
2. Sicherheitshinweise 2.1 Besondere Kennzeichnungen am Gerät Patientenventil Das Symbol auf dem Patientenventil weist Sie dar- auf hin, daß Sie eine wellige, klebrige oder verzoge- ne Lippenmembran sofort austauschen müssen. Setzen Sie das Patientenventil dann keinesfalls mehr zur Beat- mung ein, da sonst mit Funktionsstörungen zu rechnen ist (siehe „6.3 Prüfen des Patientenventils“...
® Schilder am MEDUMAT Standard O / I 2.2 Sicherheitsbestimmungen Zu Ihrer eigenen Sicherheit sowie der Sicherheit Ihrer Pati- enten und nach den Anforderungen des MPG (Medizin- produktegesetz) beachten Sie bitte folgende Punkte: Allgemeines • Bitte lesen Sie diese Gebrauchsanweisung auf- merksam durch.
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• Wir empfehlen, Instandhaltungsmaßnahmen, wie Inspektionen und Instandsetzungsarbeiten, durch den Hersteller Weinmann oder von diesem aus- drücklich autorisiertem Fachpersonal duchführen zu lassen. • Beim Einsatz von Fremdartikeln kann es zu Funkti- onsausfällen und Nicht-Biokompatibilität kommen. Bitte beachten Sie, dass in diesen Fällen jeglicher...
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• Ziehen Sie bei der Montage und beim Flaschen- wechsel alle Verschraubungen an der Sauerstoff- Flasche und am Druckminderer nur von Hand an. Keinesfalls dürfen Sie Werkzeuge benutzen. Zu starkes Anziehen beschädigt die Gewinde und Dichtungen und führt dann zu Undichtigkeiten. •...
3. Montage ® Eine Montage des MEDUMAT Standard ist in der Re- gel nur bei stationärem Einbau in Rettungsfahrzeuge, Hubschrauber oder Flugzeuge erforderlich. Für diesen ® Fall können STATION MEDUMAT oder Befestigungs- sets als Zubehör geliefert werden. ® Wird MEDUMAT Standard komplett auf einer Trage- platte geliefert, ist das Gerät betriebsbereit und keine weitere Montage erforderlich.
3.2 Montageset für Wandbefestigung Zur festen Montage, z.B. an der Fahrzeugwand, kön- nen Sie verschiedene Sets erhalten. Die Größe richtet sich nach der Anzahl der Module, die am ® MEDUMAT Standard angebaut sind. Die Abmessungen sowie die Vorgehensweise bei der Montage entnehmen Sie bitte dem Anlagenblatt, das jedem Montageset beiliegt.
Neue Flasche anschließen 1. Öffnen Sie bitte kurz das Ventil der neuen Sauerstoff- Flasche und schließen es dann wieder. Damit sollen mögliche Schmutzpartikel weggeblasen werden. Halten Sie dabei die Ventilöffnung vom Körper weg und zwar so, dass Sie weder sich selbst noch andere Personen mit evt.
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3. Stecken Sie das Patientenventil bitte auf das andere Ende des Beatmungsschlauches und des Druckmessschlauches. 4. Stecken Sie das Patientenventil nach erfolgter Intu- bation auf den Tubus, oder stecken Sie im Falle einer Maskenbeatmung die Beatmungsmaske auf das Patientenventil (identisch mit Tubusanschluss).
4. Bedienung 4.1 Einschalten/Selbsttest 1. Öffnen Sie bitte das Ventil der Sauerstoff- langsam flasche. Das Inhaltsmanometer zeigt jetzt den Flaschendruck an. 2. Berechnen Sie gegebenenfalls die verbleibende Betriebszeit (siehe „4.9 Füllstand/Betriebszeit be- rechnen“ auf Seite 23). Sie sollten die Flasche rechtzeitig wechseln, z.B.
4.2 Einstellen der Beatmungswerte ® Die Beatmungswerte können Sie vor oder nach Ein- MEDUMAT ® schalten des MEDUMAT Standard einstellen. Wir Standard und Mo- empfehlen, die Einstellung vor dem Einschalten vorzu- dule dürfen Sie nehmen, damit nicht unnötig Sauerstoff verbraucht nicht gleichzeitig wird.
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Atemfrequenz 1. Stellen Sie am Stellknopf Beatmungsfrequenz Atemfrequenz ein. O /I Atemminutenvolumen 1. Stellen Sie am Stellknopf Minutenvolumen Atemminutenvolumen ein. Empfehlung für Atemfrequenz und Atemminutenvolumen: gelb orange braun Körpergewicht 10 - 30 kg 30 - 60 kg 60 - 110 kg O /I Atemfrequenz 25 - 40 min...
2. Überprüfen Sie bitte während der Beatmung die ® Atemparameter, z.B. mit CAPNOCOUNT mini WM 97144 von Weinmann. Daraus können Sie auf den korrekten Sitz des Tubus und eine ausrei- chende Ventilation schließen. Beatmungsmaske 1. Stecken Sie bitte die Maske auf das Patienten- ventil.
10 mbar = mbar 1 kPa dern das Atemminutenvolumen (genaue Werte erhal- ten Sie auf Anfrage vom Hersteller Weinmann). Wenn der eingestellte maximale Beatmungsdruck in zwei auf- einanderfolgenden Inspirationsphasen überschritten wird (siehe „ Alarm Stenosis“ auf Seite 21), sollten Sie das tatsächlich vom Patienten erhaltene Beatmungs-...
4.5 Beatmung mit PEEP-Ventil Am Exspirationsschenkel des Patientenventils können Sie ein PEEP-Ventil adaptieren. Das Ventil ermöglicht eine Beatmung mit einem positiv- end-exspiratorischen Druck (PEEP). 4.6 Beatmung mit HME-Filter Zur Hygiene und zur Klimatisierung der Atemluft kön- nen Sie auf dem Inspirationsschenkel des Patientenven- tils handelsübliche HME-Filter (Heat and Moisture Exchanger) mit Normanschlüssen 15/22 mm aufset- zen.
® 3. Schalten Sie MEDUMAT Standard aus. Zum Schutz gegen versehentliches Ausschalten müssen Sie den Ein-/Ausschalter mindestens 2 Sekunden lang gedrückt halten, bis die LEDs im Alarmfeld aufleuchten. O /I 4.8 Alarmmeldungen Das Alarmfeld zeigt den folgenden Alarm an: Stenosis Stenosis: Stenosen oder Erreichen des maxima- Disconnection...
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Wenn gleichzeitig eine Diskonnektion und ein Druck- abfall der Sauerstoff-Versorgung vorliegen, wird zu- nächst nur der Alarm < 2.7 bar ausgelöst. Alarm Stenosis Der tatsächliche Beatmungsdruck übersteigt den am Stellknopf max. Beatmungsdruck eingestellten Wert. Bis Serien-Nr.: 7.699 ® MEDUMAT Standard schaltet sofort bei jeder Über- schreitung des maximalen Beatmungsdruckes auf Ex- spiration.
Der Alarm wird ausgelöst, wenn ein Druckanstieg von mindestens 8 mbar in aufeinanderfolgenden In- zwei spirationsphasen nicht erreicht wird. Alarm < 2,7 bar O Der Druck des Sauerstoffs am Druckanschluss des ® MEDUMAT Standard ist unter 2,7 bar gesunken. In der Regel liegt dies an einer fast leeren Sauerstoff-Flasche.
4.9 Füllstand/Betriebszeit berechnen Füllstand Sauerstoff-Flasche Sauerstoffvolumen = Flaschenvolumen x Flaschendruck. Flaschenvolumen x Flaschendruck = Sauerstoff-Vorrat Beispiel 1 10 l x 200 bar = 2000 l Beispiel 2 10 l x 100 bar = 1000 l Betriebszeit Beatmung Sauerstoff-Vorrat (l) × Betriebszeit Beatmung (min) -------------------------------------------- - ----------------------------------------------- -...
1. Ziehen Sie das Patientenventil vom Tubus bzw. der Maske ab. 2. Stecken Sie bitte den Beatmungsbeutel, z.B. ® COMBIBAG WM 11000 von Weinmann, auf und führen Sie die manuelle Beatmung durch. Beatmungshilfe ® Mit dem LIFEWAY WM 10580 von Weinmann kön- nen Sie alternativ eine Mund-/Masken-Beatmung durchführen.
5. Hygienische Aufbereitung ® Nach jedem Gebrauch müssen Sie MEDUMAT Standard und das verwendetet Zubehör hygienisch aufbereiten. Beachten Sie bitte die Gebrauchsanwei- sung für das verwendete Desinfektionsmittel. Wir emp- fehlen GIGASEPT FF für die Tauchdesinfektion sowie TERRALIN für die Wischdesinfektion. Führen Sie nach jeder hygienischen Aufbereitung eine Funktionskontrolle durch (siehe „6.
5.2 Patientenventil 1. Nehmen Sie bitte das Patientenventil von den Schläuchen ab. 2. Schrauben Sie das Patientenventil entsprechend nebenstehender Zeichnung auseinander. Die ein- geknüpfte Membran im Spontanatemschenkel darf und braucht zur Reinigung und Desinfektion nicht entfernt zu werden. 3. Reinigen Sie die Teile unter fließendem Wasser. Spontanatem- 4.
5.3 Schlauchsystem Beatmungsschlauch 1. Nehmen Sie den Beatmungsschlauch mit dem Druckmessschlauch von den beiden Anschluss- stutzen ab. Fassen Sie die Schläuche, wie in der Achtung! Zeichnung dargestellt, am Ende Andernfalls können die Schläuche beschädigt werden oder abreißen. Verschließen Sie beide En- den des Druckmessschlauches.
4. Lösen Sie die Spritze vom Druckmessschlauch und entleeren diese vollständig. 5. Wiederholen Sie diesen Vorgang noch 5-mal. 6. Nach abgeschlossener Desinfektion muss der Druckmessschlauch mindestens 8-mal nach dem selben Prinzip mit destilliertem Wasser durchge- spült werden. Sie können den anschließenden Trocknungsprozess mit medizinischer Druckluft oder medizinischem Sauer- stoff unterstützen.
5.5 Armaturen Ist eine äußere Reinigung der Armaturen (z.B. Druckmin- derer, Ventil) unbedingt erforderlich, verwenden Sie bit- te ausschließlich ein sauberes Tuch. Das Tuch kann trocken oder mit sauberem Wasser befeuchtet sein. Tauchen Sie die Armaturen niemals in Desinfektions- mittel oder andere Flüssigkeiten ein. Führen Sie aus- schließlich eine Wischdesinfektion durch.
5.6 Reinigung, Desinfektion und Sterilisation Führen Sie die hygienische Aufbereitung des ® MEDUMAT Standard und des verwendeten Zubehörs durch, wie in der nachfolgenden Tabelle beschrieben. Beachten Sie die Gebrauchsanweisung für das ver- wendete Desinfektionsmittel. Wir empfehlen GIGASEPT FF für die Tauchdesinfektion sowie TERRALIN für die Wischdesinfektion.
Kapitel „7. Störungen und deren Beseiti- gung“ auf Seite 39 zu beheben. Sollte dies nicht möglich sein, lassen Sie das Gerät durch den Herstel- ler Weinmann oder durch von diesem ausdrücklich autorisiertes Fachpersonal instandsetzen. Zu einer vollständigen Funktionskontrolle gehören: •...
Hinweis Stellen Sie sicher, dass der Prüfbeutel laut Wartungs- fristen gewartet wurde. 6.1 Fristen Vor jedem Gebrauch: • Führen Sie eine Funktionskontrolle durch. Nach jedem Gebrauch oder Demontage: • Reinigen, desinfizieren bzw. sterilisieren Sie das Gerät und die Geräteteile (siehe „5. Hygienische Aufbereitung“...
6.2 Prüfen der Dichtigkeit des Systems 1. Öffnen Sie bitte das Ventil der Sauerstoff- langsam flasche. Am Inhaltsmanometer des Druckminderers können Sie jetzt den Flaschendruck ablesen. Eine Anzeige von 200 bar bedeutet z.B., dass die Flasche voll ist, bei 100 bar ist sie noch halb voll. Sie sollten die Flasche rechtzeitig wechseln, z.B.
6.3 Prüfen des Patientenventils 1. Schrauben Sie das Patientenventil auseinander. 2. Führen Sie eine Sichtprüfung aller Teile auf Risse oder sonstige mechanische Beschädigungen durch. Wellige, verzogene und klebrige Lippenmembra- nen müssen Sie unbedingt austauschen. Sie dürfen keinesfalls mehr zur Beatmung eingesetzt werden, da sonst mit erheblichen Funktionsstörungen zu rechnen ist.
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4. Zählen Sie exakt eine Minute lang die Anzahl der Inspirationsphasen. Die Anzahl muss zwischen 7 und 9 liegen. 5. Drehen Sie die Frequenz auf 40 min (Anschlag rechts). 6. Zählen Sie exakt eine Minute lang die Anzahl der Inspirationsphasen. Die Anzahl muss zwischen 38 und 42 liegen.
7. Wählen Sie folgende Einstellung: – Frequenz 30 min – 3 L/min – 60 mbar – No Airmix ® 8. Schalten Sie den MEDUMAT Standard ein und verschließen Sie den Patientenanschluss am Pati- entenventil. Es muss ein Stenosealarm erfolgen. ® 9.
® 6. Schalten Sie MEDUMAT Standard wieder aus. 7. Wiederholen Sie die Prüfung für 60 mbar mit den Einstellungen: – Frequenz: 8 min – MV: 9 l/min – : 60 mbar – No Air Mix Bei dieser Prüfung darf der Exspirationshub nicht unterstützt werden.
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Atemsystemunterbrechung (Disconnection) 1. Gehen Sie zunächst wie beim Alarm vor. Stenosis 2. Nehmen Sie die Hand wieder weg. Der Alarm muss wieder verschwinden (LED erlischt, Stenosis akkustischer Alarm verstummt). Nach zwei Inspirationsphasen muss der Alarm ausgelöst werden. Disconnection Abfall Versorgungsdruck O (<2,7 bar O 1.
7. Störungen und deren Beseitigung Störung Fehlerursache Beseitigung ® MEDUMAT Standard defekt Instandsetzen lassen ® MEDUMAT Standard lässt sich nicht einschalten Kapazität einer Batterie erschöpft Beide Batterien wechseln (7.1, Seite 41) Obstruktion der Atemwege Tubus falsch gelegt Alarm Stenosis Pmax zu gering eingestellt (zu hoher Atemwegswiderstand) Knick oder Verstopfung im...
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Störung Fehlerursache Beseitigung Beatmungsparameter falsch Beatmungsparameter überprüfen gewählt MV zu gering ® MEDUMAT Standard defekt Instandsetzen lassen Ungewöhnlich hoher Undichtigkeit in der Sauerstoff- Undichtigkeit finden und beseitigen (6.2, Sauerstoff-Verbrauch Zuleitung Seite 33) ® MEDUMAT Standard lässt Bedienungsfehler Taste mind. 2 Sekunden gedrückt halten sich nicht ausschalten Manometerzeiger steht Manometerzeiger dejustiert...
7.1 Batterien : Knopfzelle für Hilfsenergie : Sicherung gegen internen Kurz- schluss : Lithium-Batterie 3,6 V für Haupten- ® ergie MEDUMAT Standard ® MEDUMAT Standard ist mit zwei Batterien ausgerü- stet, die Sie grundsätzlich immer gleichzeitig wechseln sollten: Eine Knopfzelle CR2430 versorgt die Elektronik mit Hilfsenergie, falls die Kapazität der Hauptbatterie erschöpft ist.
Bei der 3,6 V-Lithiumbatterie Halterung heraus. handelt es sich um eine Spezialbatterie. Es dürfen 5. Setzen Sie eine neue Batterie ein. ausschließlich Batterien von 6. Schrauben Sie die Gehäuserückwand des Weinmann verwendet wer- ® MEDUMAT Standard wieder an. den. 7.2 Sicherung ®...
2. Entnehmen Sie die defekte Sicherung 3. Setzen Sie eine neue Sicherung ein. Verwenden Sie ausschließlich zugelassene Sicherungen(siehe „10. Technische Daten“ auf Seite 48). 4. Schrauben Sie das Gehäuse bitte wieder zu. Füh- ren Sie eine Funktionskontrolle durch(siehe „6. Funktionskontrolle“ auf Seite 31). 7.3 Manometer justieren ®...
Wir empfehlen, Instandhaltungsmaßnahmen, wie In- sicherheitstechnische Kontrol- spektionen und Instandsetzungsarbeiten, durch den le durchführen zu lassen. Hersteller Weinmann oder von diesem ausdrücklich autorisiertem Fachpersonal duchführen zu lassen. Alle 2 Jahre: Alle 2 Jahre müssen Sie das gereinigte und desinfizier- te Gerät inkl. Beatmungs-Schlauch und Patientenventil in Verbindung mit einer Wartung durch den Hersteller oder von diesem ausdrücklich autorisiertem Fachperso-...
Alle 4 Jahre: • Wartung der Sauerstoffarmaturen (z.B. Druckmin- derer) durch den Hersteller oder von diesem aus- drücklich autorisiertem Fachpersonal. Alle 10 Jahre: • Wiederholungsprüfung der konventionellen Sauer- stoff-Flaschen aus Stahl durch den TÜV. Den Prüf- termin können Sie an der Flaschenschulter ablesen.
® 8. Wandhalterung STATION MEDUMAT 22550 9. PEEP Ventil mit Anschlußkonus 3215 10. Respirometer 0 - 1 und 0 - 100 l/min 4002 11. Beatmungsmaske, Klarsicht, mit aufblasbarem Wulst aus Silikon: – Kinder u. Jugendliche, Gr. 3 5082 12. Rendell-Baker-Beatmungsmaske, Silikon: –...
10. Technische Daten ® MEDUMAT ® MEDUMAT Standard Standard Druckgasanschluss Außengewinde G 3/8 Abmessungen 190x110x90 LxBxH in mm inkl. Anschlüsse Anschluss Außendurchmesser 14 mm Beatmungsschlauch Gewicht incl. Zubeh. ca. 1,1 kg 15 mm Buchsenteil Geräteklasse MPG II b Patientenventil 22 mm Steckerteil Betrieb: –...
10.1 Pneumatik Magnetventil exsp.-insp. Verstärkerventil Eingangsdruck 2,7 - 6 bar Druckregler Frequenzeinstellung Entlüftungsventil Regelventil Manometer P/E-Wandler Injektoreinheit Patienten- ventil Rückschlagventil P/E-Wandler Überdruckventil A/D - Wandler Zuschaltventil Auswerteelektronik Kipphebelventil Ansaugluft An p steht ein Druck von max. 6 bar an, der von V1 auf 2,7 bar dyn.
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Inspiration/Air Mix Das Kipphebelventil V6 wird geschlossen. Dadurch schließt V7. Über V5 strömt O in die Injektoreinheit V9 und saugt Luft über V7 nach. Das Luft-/Sauerstoff- Gemisch strömt zum Patientenventil. Exspiration/Air Mix oder No Air Mix Durch einen erneuten elektrischen Impuls wird V2 ge- schlossen.
10.2 O -Gehalt bei Air Mix Aus dem folgenden Diagramm können Sie die Sauer- stoff-Konzentration ablesen, die sich bei eingeschalte- bei verschiedenen Gegendrücken und Air Mix Atemminutenvolumen ergibt. 10 mbar Gegendruck 15 mbar Gegendruck 30 mbar Gegendruck Atemminutenvolumen in l/min 10.3 Umschaltung von Air Mix auf No Air Mix Bei Umschaltung von erhöht sich...
Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen oder bei leicht fahrlässiger Verletzung von Leib oder Leben. • Weinmann behält sich das Recht vor, nach seiner Wahl den Mangel zu beseitigen, eine mangelfreie Sache zu liefern oder den Kaufpreis angemessen herabzusetzen.
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Weinmann entwickelt, fertigt und vertreibt seit Jahrzehnten medizinische Geräte für die Märkte der Welt. Gemeinsam mit unseren Partnern gestalten wir gesundheitsökonomische Systeme für die Diagnose und Therapie in der Schlafmedizin, Sauerstoffmedizin und Notfallmedizin. Weinmann Geräte für Medizin GmbH+Co. KG Postfach 540268 · 22502 Hamburg Kronsaalsweg 40 ·...