ISDN-56
In diesem Abschnitt soll ein Verbindungsaufbau in der hauptsächlich genutzten Va-
riante X.31 im D-Kanal demonstriert werden.
Wir gehen von den Auslieferungsparametern
padmode 0
TEI 1
profile 0
aus. Das angeschlossene asynchrone Terminal ist auf 9600 bd, 8-bit, no parity ein-
gestellt.
Nach dem Einschalten folgt eine Begrüßungsmeldung und ein Selbsttest. Nach einer
Wartezeit von 1 Sekunde (in der mit <CR> das Konfigurationsmodul erreicht werden
kann) meldet sich die Applikation (z.B. PAD) mit einer erläuternden Textzeile. Sollte
sich hier bei Ihnen der AT Kommandointerpreter melden, so können Sie mit
"AT$P<CR>" zur PAD wechseln.
Die PAD hat als Promptzeichen für die Kommandoeingabe ein "*".
Um die X.31_Funktion zu testen rufen wir einen X.25-Echo-Rechner der Telekom
an, z.B.:
*026240300049912<CR>
Kommt die Verbindung zustande, so meldet sich der Telekom-Rechner mit einer
Begrüßungszeile und sendet anschließend alle an ihn geschickten Pakete zurück
(echo). Bitte beachten Sie, daß die PAD in der Standardeinstellung Daten erst ab-
schickt, wenn die Eingabezeile mit <CR> beendet wurde oder eine Sekunde Pause
vergangen ist. Dieses kann mit den Parametern 3 und 4 verändert werden.
Um die Verbindung zum Postrechner zu beenden, müssen Sie in den Kommando-
modus zurückschalten (Parameter 1). Hierzu geben Sie das Zeichen
ein. Die PAD meldet sich wieder mit dem Promptzeichen. Die Verbindung beenden
Sie jetzt mit
*clr<CR>
L
Die "*" in dem obigen Beispiel sind Ausgaben der PAD und von Ihnen nicht
einzugeben!
L
Beachten Sie bitte, daß Sie zun den Ihnen bekannten Datex-P-Nummern im
ISDN eine "Vorwahl" eingeben müssen. Die Vorwahl teilt Ihnen der Netzbetrei-
ber mit. In Deutschland ist dies bei Telekom-ISDN-Anschlüssen meistens
X.31 im D-Kanal
Auslieferungsprofil (Parametersatz) für asynchrone Standard-
schnittstelle
Schnittstellen und Protokolle (X.25)
8
P (control-P)
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