Inbetriebnahme und Konfiguration
3 Inbetriebnahme und Konfiguration
3.1 Erste Inbetriebnahme
Da das ISDN-56 ein OEM-Modul ist, so ist es normalerweise für einen bestimmten
Einsatz vorkonfiguriert! Hier wird von den Default-Einstellungen (die nach dem Lö-
schen des internen Festwertspeichers aktiv sind) ausgegangen.
Zur Inbetriebnahme oder zum Prüfen benötigen Sie eine Grundpplatine, die das ISDN-
56 mit Strom versorgt und die serielle Schnittstelle von TTL-Pegel auf V.24 (RS-232)
Pegel bringt, damit Sie ein normales Terminal (PC) anschließen können!
Bei einem ersten Test gehen Sie z.B. wie folgt vor:
1)
Verbinden Sie das ISDN-56 mit einer geeigneten Grundplatine (Achtung
Stromversorgung beachten: es sind 5 Volt oder 3,3 Volt notwendig)
und schalten Sie ISDN, serielles Terminal und den Strom ein.
2)
Geben sie die Zeichen AT gefolgt von Wagenrücklauf (<CR>) ein. Als
Antwort sollte der TA ein "OK" ausgeben. Andernfalls prüfen Sie bitte sorg-
fältig die serielle Verbindung und den Stromanschluß.
3)
Wenn Sie eine Grundplatine mit LED-Anzeigen haben, so prüfen Sie bitte
die LED3: sie zeigt den Zustand der ISDN-Verbindung an und sollte dau-
ernd aktiv sein!.
Sollte die LED nicht konstant leuchten, schalten Sie den TA jetzt aus und
nach ca. 1 Sekunde wieder ein. Der TA wird jetzt selbsttätig versuchen die
Schicht-1 zu aktivieren. Sollte die LED immer noch blinken, so liegt ein
Problem mit Ihrem S
nahme weiter fortsetzen, haben aber kein ISDN!
4)
Sie können jetzt die Parameter an Ihre Wünsche anpassen. AT&V und
AT&V1 zeigen die aktuellen werte, mit AT\S bekommen Sie eine kurze
Kommandoübersicht und mit AT&W können Sie Ihre neuen Parameter
dauernd speichern.
5)
Wenn Sie die Nummer einer Gegenstelle mit Terminaladapter-Datenüber-
tragung (Protokoll X.75) kennen, so können Sie jetzt die Datenübertragung
testen:
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-Bus vor. Sie können in diesem Fall die Inbetrieb-
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ISDN-56