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Inhaltsverzeichnis
SIMATIC Sensors RFID-Systeme FC 35
SIMATIC Sensors
RFID-Systeme
FC 35
Funktionshandbuch
Ausgabe 11/2005
J31069-D0164-U001-A2-0018
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Einleitung
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Beschreibung
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Parametrieren
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Inbetriebnehmen
Fehlermeldungen und
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Fehlersuche
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Beispiele/Applikationen
Kurzbeschreibung der ASM-
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Hardware
Programmierung der MOBY-
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ASM am PROFIBUS DP-V1
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Service & Support
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Inhaltszusammenfassung für Siemens SIMATIC FC 35

  • Seite 1 ______________ Einleitung SIMATIC Sensors RFID-Systeme FC 35 ______________ Beschreibung ______________ Parametrieren SIMATIC Sensors ______________ Inbetriebnehmen RFID-Systeme FC 35 Fehlermeldungen und ______________ Fehlersuche ______________ Beispiele/Applikationen Funktionshandbuch Kurzbeschreibung der ASM- ______________ Hardware Programmierung der MOBY- ______________ ASM am PROFIBUS DP-V1 ______________ Service & Support Ausgabe 11/2005 J31069-D0164-U001-A2-0018...
  • Seite 2: Sicherheitshinweise

    Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus. Marken Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Einleitung..............................1-1 Vorinformation..........................1-1 Wegweiser durch das Funktionshandbuch................1-2 Beschreibung............................2-1 Übersicht ............................ 2-1 Bausteinspezifikation ......................... 2-3 Projektierungsschema ....................... 2-4 Die Datenstrukturen der FC 35 ....................2-5 Anzahl der anschließbaren MOBY-Kanäle ................2-6 Die Adressierung der MOBY-Kanäle ..................2-7 Parametrieren............................
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Kurzbeschreibung der ASM-Hardware ....................A-1 Übersicht ............................A-1 ASM............................A-1 Programmierung der MOBY-ASM am PROFIBUS DP-V1 ..............B-1 Datenaustausch zwischen FC 35 und MDS ................B-3 Die Arbeitsweisen mit dem ASM....................B-6 Befehls- und Quittungstelegramme ...................B-7 PROFIBUS-Implementierung.....................B-9 Service & Support...........................C-1 Ansprechpartner.........................C-1 Training ............................C-2 Application Consulting........................C-2 Tabellen Tabelle 2-1 Projektierungsschema MOBY FC ....................
  • Seite 5: Einleitung

    Einleitung Vorinformation Zweck dieser Dokumentation Dieses Funktionshandbuch enthält alle Informationen, die für das Parametrieren und Inbetriebnehmen des Systems notwendig sind. Es richtet sich sowohl an Programmierer und Tester, die das System selbst in Betrieb nehmen und mit anderen Einheiten (Automatisierungssysteme, Programmiergeräte) verbinden, als auch an Service- und Wartungstechniker, die Erweiterungen einbauen oder Fehleranalysen durchführen.
  • Seite 6: Wegweiser Durch Das Funktionshandbuch

    Einleitung 1.2 Wegweiser durch das Funktionshandbuch Wegweiser durch das Funktionshandbuch Inhaltsstruktur Inhalt Inhaltsverzeichnis Detaillierte Gliederung der Dokumentation mit zugehörigen Seiten- /Kapitelangaben. Einleitung Zweck, Aufbau und Beschreibung der inhaltlichen Schwerpunkte. Parametrieren Beschreibung der Parametrierung Inbetriebnehmen Beschreibung der Inbetriebnahme Fehlermeldungen und Fehlersuche Übersicht über Fehlermeldungen und Hilfestellung zur Fehlersuche Beispiele/Applikationen Beschreibt die Anwendung von FC 35 anhand von Beispielapplikationen.
  • Seite 7: Beschreibung

    Beschreibung Übersicht FC 35 ist eine STEP 7-Funktion für den Betrieb von RFID-Systemen (MOBY, SIMATIC RF300). FC 35 kann in Verbindung mit der Baugruppe 8xIQ-Sense, sowohl in SIMATIC S7- 300 als auch in S7-400 für SIMATIC RF310 IQ-Sense, eingesetzt werden. Die Baugruppe 8xIQ-Sense wird in den folgenden Kapiteln in Verbindung mit dem Reader (SLG) RF310R IQ-Sense auch als Communication Module (ASM) bezeichnet.
  • Seite 8 Beschreibung 2.1 Übersicht Die Leistungsmerkmale der FC 35 • Der Anwender kann mit einem Befehl einen kompletten Transponder (MDS) bearbeiten (bis 32 kByte). • Der Aufbau der Datenstrukturen erfolgt bequem über "User-Defined Data Types" (UDTs). Die UDTs stehen mit mehrsprachigen Kommentaren zur Verfügung (siehe Kapitel "Die UDTs der FC 35").
  • Seite 9: Bausteinspezifikation

    Beschreibung 2.2 Bausteinspezifikation Bausteinspezifikation Bausteinnummer: FC 35 Bausteinname: FC 35 Symbolischer Name: "MOBY FC-IQ" Familie: – Arbeitsspeicherbedarf: 3116 Byte Lokaldaten: 152 Byte Version: Aufgerufene Bausteine: SFC 20, SFC 24, SFC 64 Belegung Datenbausteine: MOBY DB = 300 Byte pro Kanal (über UDT 10 definiert) Benutzte Merker: keine...
  • Seite 10: Projektierungsschema

    Beschreibung 2.3 Projektierungsschema Projektierungsschema Tabelle 2-1 Projektierungsschema MOBY FC KOP-Box Parameter Datentyp Zulässige Weite Beschreibung Params_DB 2 bis 32767 Parameter-Datenbausteinnummer für einen MOBY-Kanal (Reader) MOBY FC Params_ADDR 0, 300, 600,*... Adresszeiger im Parameter- Datenbaustein auf den Anfang eines Params_DB UDT 10 Params_ADDR *) Diese Werte sind beispielhaft, wenn nur Datenstrukturen vom Typ UDT 10 aneinandergereiht werden.
  • Seite 11: Die Datenstrukturen Der Fc 35

    Beschreibung 2.4 Die Datenstrukturen der FC 35 Die Datenstrukturen der FC 35 Das folgende Bild zeigt beispielhaft eine Definition mehrerer MOBY-Kanäle mit den dazugehörenden Transponder-Befehlen und den Anwenderdaten. Bild 2-2 Projektierungsschema der FC 35 Jeder Aufruf der FC 35 zeigt auf einen eigenen Parameterdatenblock (Params_DB, Params_ADDR), welcher durch einen UDT 10 definiert wird.
  • Seite 12: Anzahl Der Anschließbaren Moby-Kanäle

    Beschreibung 2.5 Anzahl der anschließbaren MOBY-Kanäle Anzahl der anschließbaren MOBY-Kanäle Jeder MOBY-Kanal belegt 4 Worte im Ein- und Ausgangsbereich einer SIMATIC S7. Es kann immer die maximal von SIMATIC zugelassene Anzahl von MOBY-Baugruppen betrieben werden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick. Tabelle 2-2 Anzahl der MOBY-Kanäle S7 CPU-Typ...
  • Seite 13: Die Adressierung Der Moby-Kanäle

    Beschreibung 2.6 Die Adressierung der MOBY-Kanäle Die Adressierung der MOBY-Kanäle Der zentrale Aufbau mit IQ-Sense Modul Im zentralen Aufbau werden von HW-Konfig feste steckplatzabhängige Adressen für die 8xIQ-Sense Baugruppe vergeben. Die 8xIQ-Sense Baugruppe liegt im Digitalbereich einer SIMATIC S7-300 und beginnt ab Adresse 0. Bild 2-3 Steckplätze bei S7-300 FC 35...
  • Seite 14: Adressierung Über Profibus

    Beschreibung 2.6 Die Adressierung der MOBY-Kanäle Adressierung über PROFIBUS Bei der Adressierung über PROFIBUS können in HW-Konfig beliebige Adressen für die MOBY-ASM gewählt werden. Defaultmäßig gibt HW-Konfig eine freie Adresse vor. Bild 2-4 Beispiel: Automatische Adressvergabe bei einer 8xIQ-Sense Baugruppe in ET 200M Umgebung FC 35 Funktionshandbuch, Ausgabe 11/2005, J31069-D0164-U001-A2-0018...
  • Seite 15: Die Zuordnung Der Adressen In Der Fc

    Beschreibung 2.6 Die Adressierung der MOBY-Kanäle Die Zuordnung der Adressen in der FC 35 Die eindeutigen E-/A-Adressen des Communication Module von HW-Konfig müssen in den Parameter-Datenbaustein (UDT 10) übernommen werden. Bild 2-5 Physikalische Adresszuordnung im UDT 10 parametrieren Neben der Adresse (ASM_address) muss auch noch der MOBY-Kanal (ASM_channel) eindeutig zugeordnet werden.
  • Seite 17: Parametrieren

    Parametrieren Der Parameter-Datenbaustein Jeder MOBY-Kanal (Reader) benötigt seine eigenen Parameter. Diese sind in einer Datenstruktur als UDT 10 vordefiniert. Sie müssen für jeden MOBY-Kanal diesen UDT in einem Datenbaustein aufrufen. Im UDT 10 sind unterschiedliche Variablen definiert: müssen • INPUT-Parameter: Diese Variablen vom Anwender einmalig bei der Projektierung eingegeben werden (Ausnahme: command_DB_number/command_DB_address).
  • Seite 18 Parametrieren 3.1 Der Parameter-Datenbaustein Adresse Name Anfangs Kommentar +14.0 reserved7 BYTE B#16#0 +15.0 reserved8 BYTE B#16#0 +16.0 reserved9 BYTE B#16#0 +17.0 reserved10 BYTE B#16#0 +18.0 ANZ_MDS_present BOOL FALSE Anwesenheit eines MDS +18.1 reserved11 BOOL FALSE +18.2 reserved12 BOOL FALSE +18.3 reserved13 BOOL FALSE...
  • Seite 19: Die Input-Parameter

    Parametrieren 3.1 Der Parameter-Datenbaustein 3.1.1 Die INPUT-Parameter Bitte beachten Sie bei den zulässigen Werten der INPUT-Parameter die Angaben zur Hardware im Kapitel "Kurzbeschreibung der ASM-Hardware". Tabelle 3-2 INPUT-Parameter Variable Beschreibung ASM_address Logische Basisadresse der 8xIQ-Sense Baugruppe; diese Adresse muss mit der "Anfangsadresse" der Baugruppe in HW-Konfig des SIMATIC-Managers übereinstimmen.
  • Seite 20: Befehls- Und Statuswort "Best

    Parametrieren 3.1 Der Parameter-Datenbaustein 3.1.2 Befehls- und Statuswort "BEST" Im Befehls- und Statuswort sind die Steuerbits der FC 35 definiert. Das Befehls- und Statuswort mit den Variablen wird mit dem UDT 10 generiert. Die Variablen und die dazugehörigen relativen Adressen im UDT 10 sind im folgenden Bild wiedergegeben.
  • Seite 21 Parametrieren 3.1 Der Parameter-Datenbaustein Tabelle 3-3 Variable in BEST Variable Beschreibung True command_start = Start eines Befehls True init_run = Neustart des Anschaltmoduls. Dabei wird auch die FC 35 rückgesetzt sowie das Communication Module neu parametriert. Alle Daten und Befehle im Communication Module gehen verloren.
  • Seite 22: Weitere Anzeigen

    Parametrieren 3.1 Der Parameter-Datenbaustein 3.1.3 Weitere Anzeigen Tabelle 3-4 Anzeigen Variable Beschreibung ASM_busy Dieses Bit ist gesetzt, wenn das Communication Module einen Befehl bearbeitet. Normalerweise ist "ASM_busy" invertiert zu "ready". ASM_busy wird vom Communication Module über das zyklische Wort gemeldet (siehe Kapitel "Zyklisches Steuerwort zwischen Master und MOBY-ASM"...
  • Seite 23: Moby-Befehle

    Parametrieren 3.2 MOBY-Befehle MOBY-Befehle Bevor Sie einen MOBY-Befehl mit command_start starten können, müssen Sie diesen definieren. Für die einfache Definition eines Befehls steht Ihnen der UDT 20 zur Verfügung: Tabelle 3-5 UDT 20 "MOBY CMD" Adresse Name Anfangswert Kommentar STRUCT +0.0 command BYTE...
  • Seite 24: Parametrierung Der Befehle

    Parametrieren 3.2 MOBY-Befehle 3.2.1 Parametrierung der Befehle Befehlsübersicht Tabelle 3-6 Befehlsübersicht Command [hex] Befehl normal Daten auf Transponder schreiben Daten vom Transponder lesen Transponder initialisieren Schreiben Tabelle 3-7 Transponder beschreiben Command sub_command length address_MDS DAT_DB Bemerkung [hex] [hex] [dez] [hex] [dez] –...
  • Seite 25: Initialisieren

    Parametrieren 3.2 MOBY-Befehle Initialisieren Tabelle 3-9 Transponder initialisieren Command sub_command length address_MDS DAT_DB Bemerkung [hex] [hex] [dez] [hex] [dez] 00 bis FF Hexwert, – – mit dem der Transponder beschrieben wird Transponder-Typ Init-Dauer 20 Byte SIMATIC RF300 EEPROM < 0,3 s 8 kByte SIMATIC RF300 FRAM...
  • Seite 26: Anwesenheitskontrolle Und Mds-Steuerung

    Parametrieren 3.3 Anwesenheitskontrolle und MDS-Steuerung Anwesenheitskontrolle und MDS-Steuerung Anwesenheitskontrolle Die Anwesenheitskontrolle ist eine Erkennungslogik in der Firmware des Reader, welche erkennt, ob sich ein mobiler Datenspeicher gerade im Umgebungsbereich des Reader befindet. Anwesenheit Ein Transponder befindet sich gerade im Einflussbereich des Reader. Das Anwesenheitsbit (ANZ_MDS_present im BEST) ist gesetzt (siehe Kapitel "Befehls- und Statuswort 'BEST'").
  • Seite 27: Anwesenheitskontrolle Über Feldabtastung

    Parametrieren 3.3 Anwesenheitskontrolle und MDS-Steuerung 3.3.1 Anwesenheitskontrolle über Feldabtastung Das Feld des selektierten Reader ist immer eingeschaltet. Sobald sich ein Transponder in das Feld des Readers bewegt, wird das dem Anwender über das Bit ANZ_MDS_present (siehe Kapitel "Befehls- und Statuswort 'BEST'") angezeigt. Der Anwender kann einen Befehl starten, wenn sich ein Transponder im Feld befindet.
  • Seite 29: Inbetriebnehmen

    Inbetriebnehmen 1. Schritt: Communication Module in STEP 7 installieren • PROFIBUS-ASM: Die Gerätestammdatei (Si02801E.GSD für 8xIQ-Sense) muss über HW-Konfig in den Gerätekatalog eingebunden werden (Extras/Neue GSD installieren...). 2. Schritt: Hardware in STEP 7 konfigurieren Je nach verwendeter ASM-Konfiguration kann die Konfigurierung unterschiedlich aussehen: •...
  • Seite 30 Inbetriebnehmen Bei der Konfigurierung ist darauf zu achten, dass die E-Adresse und die A-Adresse identisch sind. Der Wert im Feld E-Adresse muss später im STEP 7-Projekt in die Variable ASM_address übernommen werden. Wird ein Communication Module mit mehr als einem Kanal projektiert, so ist für jeden Kanal die gleiche E_Adresse zu übernehmen.
  • Seite 31 Inbetriebnehmen 3. Schritt: Eigenschaften des Communication Module einstellen Über die Objekteigenschaften der Baugruppe können Sie die Grundfunktionen des Communication Module einstellen. Die Objekteigenschaften zeigen eines der folgenden Fenster. In den drop-down Menüs werden die möglichen Optionen angezeigt. Bild 4-3 Objekteigenschaften parametrieren FC 35 Funktionshandbuch, Ausgabe 11/2005, J31069-D0164-U001-A2-0018...
  • Seite 32 Inbetriebnehmen 4. Schritt: STEP 7 bearbeiten Dieser Schritt ist basierend auf dem mitgelieferten Beispielprogramm beschrieben. • Das Beispielprogramm für die FC 35 in das neu angelegte STEP 7-Projekt kopieren • Entsprechend der Anzahl der MOBY-Kanäle (Reader-Anzahl): – Im DB 35 den UDT 10 und im DB 37 den (die) zugehörigen MOBY-Befehl(e) (UDT 20) deklarieren –...
  • Seite 33 Inbetriebnehmen Hauptfehlerursachen sind: – Peripherieadresse der Baugruppen in HW-Konfig und die parametrierte ASM_address im MOBY-DB (UDT 10) stimmen nicht überein bzw. die ASM_address ist nicht in der Peripherie vorhanden. – Ein Slave ist ausgefallen und OB 122 ist nicht programmiert. •...
  • Seite 34 Inbetriebnehmen Es müssen jetzt für jeden Kanal die Variablen ready = TRUE und error = FALSE anzeigen. Falls ready = FALSE: • Dieser Kanal wird nicht im OB 100 aufgerufen. • Dieser Kanal wird nicht zyklisch durch einen FC 35-Aufruf im OB 1 bearbeitet. Falls error = TRUE: •...
  • Seite 35: Fehlermeldungen Und Fehlersuche

    Fehlermeldungen und Fehlersuche Allgemeine Fehler Automatisierungssystem geht in STOP • OB 86 nicht programmiert und ein Slave ist ausgefallen. • OB 122 nicht programmiert und ein Slave ist ausgefallen. Der Fehler tritt erst auf, wenn die FC 35 aufgerufen wird. •...
  • Seite 36: Fehlermeldungen

    Fehlermeldungen und Fehlersuche 5.2 Fehlermeldungen Fehlermeldungen Ein Fehlerzustand ist in der FC 35 immer dann gegeben, wenn die Variable "error" bei einem Kanal gesetzt ist. Ist das der Fall, so kann die genaue Fehlerursache in den Variablen "error_MOBY", "error_FC" oder "error_BUS" ermittelt werden. Tabelle 5-1 Klassifizierung der Fehlermeldungen Fehler-Variable...
  • Seite 37: Tabelle 5-2 Fehlermeldungen Des Moby-Asm Über Die Variable "Error_Moby

    Fehlermeldungen und Fehlersuche 5.2 Fehlermeldungen error_MOBY Bei Fehlermeldungen des Communication Module leuchtet die rote Leuchtdiode am Reader. Tabelle 5-2 Fehlermeldungen des MOBY-ASM über die Variable "error_MOBY" Fehlercode Beschreibung (B#16#..) kein Fehler Standardwert, wenn alles o.k. ist Anwesenheitsfehler: Der Transponder ist aus dem Übertragungsfenster des Reader gefahren.
  • Seite 38 Fehlermeldungen und Fehlersuche 5.2 Fehlermeldungen Fehlercode Beschreibung (B#16#..) Speicher des Transponders kann nicht beschrieben werden (Fehler bei Verifikation der geschriebenen Daten) Speicher des Transponders ist defekt • EEPROM-Bereich wurde zu oft beschrieben und hat sein Lebensende • erreicht Adressfehler Der Adressbereich des Transponders wird überschritten. Die Anfangsadresse im command_DB beim Befehlsstart ist falsch aufgesetzt •...
  • Seite 39: Tabelle 5-3 Fehlervariable "Error_Fc

    Fehlermeldungen und Fehlersuche 5.2 Fehlermeldungen error_FC Tabelle 5-3 Fehlervariable "error_FC" Fehlercode Beschreibung (B#16#..) kein Fehler; Standardwert, wenn alles o.k. ist Params_DB ist nicht in der SIMATIC vorhanden Params_DB ist zu klein UDT 10/11 wurde bei der Definition nicht verwendet • Params_DB muss 300 Byte lang sein (für jeden Kanal) •...
  • Seite 40 Fehlermeldungen und Fehlersuche 5.2 Fehlermeldungen Fehlercode Beschreibung (B#16#..) Falsche Kanalangabe ASM_channel ungleich 1 oder 2 • Ein SFC hat einen Fehler gemeldet weiterer Fehlercode ist in error_bus enthalten • Ein init_run wurde nicht korrekt abgeschlossen. Das Prozessabbild ist nicht konsistent. Diese Meldung entspricht einem Timeout.
  • Seite 41: Tabelle 5-4 Fehlervariable "Error_Bus

    Fehlermeldungen und Fehlersuche 5.2 Fehlermeldungen error_BUS Tabelle 5-4 Fehlervariable "error_BUS" Fehlercode Beschreibung (W#16#...) 8x7F Interner Fehler am Parameter x. Kann vom Anwender nicht behoben werden. 8x22 Bereichslängenfehler beim Lesen eines Parameters. 8x23 Bereichslängenfehler beim Schreiben eines Parameters. Dieser Fehlercode zeigt an, dass sich der Parameter x vollständig oder teilweise außerhalb des Operandenbereichs befindet oder die Länge eines Bitfeldes bei einem ANY-Parameter nicht durch 8 teilbar ist.
  • Seite 43: Beispiele/Applikationen

    Beispiele/Applikationen FC 35-Abfrage durch den Anwender Die FC 35-Abfrage erfolgt nach dem Struktogramm im nachfolgenden Bild. Bild 6-1 Struktogramm der FC 35-Abfrage FC 35 Funktionshandbuch, Ausgabe 11/2005, J31069-D0164-U001-A2-0018...
  • Seite 44: Bearbeiten Von Datenspeichern

    Beispiele/Applikationen 6.2 Bearbeiten von Datenspeichern Bearbeiten von Datenspeichern Datenspeichertypen Dem Anwender stehen Transponder mit unterschiedlichen Speichern zur Verfügung. In der nachstehenden Tabelle sind die zurzeit vorhandenen Speicherkapazitäten angegeben. Tabelle 6-1 Verfügbare Speicherkapazitäten Speicherkapazität Speicher-Typ MOBY-Familie MDS-Typ 20 Byte EEPROM + 4 Byte read only SIMATIC RF300 RF320T 8 kByte...
  • Seite 45 Beispiele/Applikationen 6.2 Bearbeiten von Datenspeichern Adressierung Hexadezimalzahl Integer-Zahl 16 Bit SIMATIC RF300: 32 kByte + 4 Byte FRAM / EEPROM Anfangsadresse 0000 Endadresse 7FFC +32764 ID-Nr.: (festcodiert, kann nur komplett ausgelesen werden) 1) Anfangsadresse: FFF0 +65520 Länge: 0008 1) Aus Gründen der Kompatibilität mit FC 45 wird die ID-Nr. als 8-Byte UID ausgelesen. Bei RF300 enthält diese UID 4 Null-Bytes in den höchstwertigen Stellen.
  • Seite 46: Zyklischer Aufruf Der Fc 35 (Z. B. Im Ob 1)

    Beispiele/Applikationen 6.3 Zyklischer Aufruf der FC 35 (z. B. im OB 1) Zyklischer Aufruf der FC 35 (z. B. im OB 1) Das folgende Programm ist ein Beispiel für den Aufruf und die Abfrage der FC 35 in einer Applikation. Die Definition der Datenstruktur ist im Kapitel "Datenstruktur festlegen" beschrieben.
  • Seite 47: Programmierung Von Neustart Und Wiederanlauf

    Beispiele/Applikationen 6.4 Programmierung von Neustart und Wiederanlauf Siehe auch Datenstruktur festlegen (Seite 6-8) Programmierung von Neustart und Wiederanlauf Ein Neustart des MOBY-ASM erfolgt durch das Setzen der Variablen "init_run". Mit init_run werden das Communication Module und die FC 35 neu parametriert und synchronisiert. Ein init_run ist notwendig nach •...
  • Seite 48: Baugruppenausfall Programmieren

    Beispiele/Applikationen 6.5 Baugruppenausfall programmieren Baugruppenausfall programmieren Der Ausfall einer PROFIBUS-Baugruppe kann in erster Linie über die PROFIBUS- Systemdiagnose abgefragt werden. Wird jedoch über die FC 35 ein ausgefallener Slave adressiert, so wird in der SIMATIC ein Peripheriezugriffsfehler erzeugt. Daraufhin • wird der OB 122 aufgerufen •...
  • Seite 49 Beispiele/Applikationen 6.5 Baugruppenausfall programmieren Netzwerk: 2 Kanal 2 bei Fehler rücksetzen L "MOBY // Kanalnummer DB".SLG[1].ASM_channel // Subtrahiere Kanalnummer mit DEC 1 // Lade 8 da ein Kanal = 8 Byte L "MOBY // Multiplizieren DB".SLG[1].ASM_address // Lade die Anfangsadresse // Addiere diese zu den 8 oder L #OB122_MEM_ADDR Byte...
  • Seite 50: Datenstruktur Festlegen

    Beispiele/Applikationen 6.6 Datenstruktur festlegen Datenstruktur festlegen Je nach Struktur der Applikation kann der Entwickler auch die MOBY-Datenstruktur unterschiedlich definieren. Im Folgenden sind einige Strukturbeispiele wiedergegeben. 1. Beispiel Es werden 4 Reader parametriert. Jedem Reader ist ein Befehl zugeordnet. MOBY- Parameter (DB 35), Transponder-Befehle (DB 37) und Daten (DB 38) werden unterschiedlichen Datenbausteinen zugeordnet.
  • Seite 51 Beispiele/Applikationen 6.6 Datenstruktur festlegen 2. Beispiel Jedem MOBY-Kanal werden direkt 2 Befehle zugeordnet. Die MOBY-Parameter und die MOBY-Befehle aller Reader werden in einem "MOBY DB" hinterlegt. Bei der Deklaration wird eine geschachtelte Struktur verwendet. Bild 6-2 Beispiel wenn mehrere MOBY-Befehle einem Kanal zugeordnet sind FC 35 Funktionshandbuch, Ausgabe 11/2005, J31069-D0164-U001-A2-0018...
  • Seite 52 Beispiele/Applikationen 6.6 Datenstruktur festlegen Im Folgenden finden Sie einen Auszug aus einem STEP 7-Anwenderprogramm. Es wird gezeigt, wie Sie mit symbolischen Namen sehr einfach viele MOBY-Kanäle handhaben können. Über die Eingänge 0.0, 0.1 und 0.3 wird jeweils ein Befehl gestartet. Damit der Befehl nicht mehrmals startet, wird jeweils noch ein Flankenmerker verwendet: MOBY DB.Kanal[1].ready // 1.
  • Seite 53 Beispiele/Applikationen 6.6 Datenstruktur festlegen 3. Beispiel Jedem MOBY-Kanal wird ein eigener Datenbaustein zugeordnet. Darin enthalten sind Parameter, Befehle und Daten für einen Kanal. Bei jedem Kanal soll Platz für 10 MOBY- Befehle reserviert werden. Bild 6-3 Beispiel wenn jedem MOBY-Kanal ein eigener Datenbaustein zugeordnet ist FC 35 6-11 Funktionshandbuch, Ausgabe 11/2005, J31069-D0164-U001-A2-0018...
  • Seite 54: Die Udts Der Fc 35

    Beispiele/Applikationen 6.7 Die UDTs der FC 35 Die UDTs der FC 35 Die Befehle Transponder- und Reader-Status liefern eine Reihe von Daten. Zur übersichtlichen Darstellung und zur einfachen Definition der Datenbausteine für das Ergebnis können die im Folgenden beschriebenen UDTs verwendet werden. Tabelle 6-3 Übersichtstabelle UDT Beschreibung...
  • Seite 55: Ermittlung Des Speicherbedarfs In Der Simatic

    Beispiele/Applikationen 6.8 Ermittlung des Speicherbedarfs in der SIMATIC Ermittlung des Speicherbedarfs in der SIMATIC Der Speicherbedarf einer MOBY-Applikation in SIMATIC S7 sollte normalerweise keine Systemgrenze in der Steuerung erreichen. Treffen jedoch die folgenden Randbedingungen zusammen, so muss der Speicherbedarf betrachtet werden: •...
  • Seite 57: Kurzbeschreibung Der Asm-Hardware

    Kurzbeschreibung der ASM-Hardware Übersicht In diesem Anhang wird auf das Anschaltmodul eingegangen, das mit FC 35 angesteuert werden kann. Eine detaillierte Hardwarebeschreiung des Anschaltmoduls mit entsprechenden Installationshinweisen finden Sie im Systemhandbuch SIMATIC RF300. Die Baugruppe 8xIQ-Sense in Verbindung mit dem SLG RF310R IQ-Sense übernimmt die Funktion des Communication Modules (ASM).
  • Seite 58 Managers oder in andere PROFIBUS-Master erfolgt über eine GSD-Datei. In HW-Konfig des SIMATIC-Managers wird die Datei über Funktion "Extras - Neue GSD installieren …" eingebunden. Sie finden die Datei im Internet unter http://www.siemens.de/automation/service&support. SLG-Anschlusstechnik Für das 8xIQ-Sense Modul sind vorgefertigte Reader-Anschlusskabel in unterschiedlichen Längen lieferbar.
  • Seite 59: Parametrierung Über Gsd-Datei

    Kurzbeschreibung der ASM-Hardware A.2 ASM Parametrierung über GSD-Datei Neben den PROFIBUS-relevanten Steuerparametern werden in der GSD-Datei für das Communication Module auch einige MOBY-relevante Steuerparameter festgelegt. Die Einstellung der MOBY-relevanten Parameter erfolgt über die "Objekteigenschaften" des Slaves im HW-Konfig. Die folgende Tabelle zeigt die Einstellmöglichkeiten: Tabelle A-1 Einstellung der MOBY-relevanten Parameter Parametername...
  • Seite 60: A.2 Asm

    Kurzbeschreibung der ASM-Hardware A.2 ASM Schnittstellen und Anzeigen des Communication Modules Bild A-3 Frontansicht der Baugruppe 8xIQ-Sense Siehe auch Der Parameter-Datenbaustein (Seite 3-1) Parametrierung der Befehle (Seite 3-8) FC 35 Funktionshandbuch, Ausgabe 11/2005, J31069-D0164-U001-A2-0018...
  • Seite 61: Programmierung Der Moby-Asm Am Profibus Dp-V1

    Programmierung der MOBY-ASM am PROFIBUS DP-V1 Für wen ist dieser Anhang gedacht? Dieses Kapitel braucht von SIMATIC-Anwendern nicht berücksichtigt werden. Es richtet sich insbesondere an Programmierer von PC und Fremdsteuerungen. Der Programmierer kann damit einen eigenen Funktionsbaustein bzw. Treiber für das MOBY-ASM erstellen. Kommunikation zwischen Communication Module und PROFIBUS-Master Über den PROFIBUS DP können zyklischen (DP) Daten übertragen werden.
  • Seite 62 Programmierung der MOBY-ASM am PROFIBUS DP-V1 A.2 ASM Prinzipdarstellung der Steuerung einer zyklischen Kommunikation über Zyklussequenznummer Bild B-2 Zustände der Zyklussequenznummer Anhand dieser Prinzipdarstellung ist erkennbar, dass ein neuer Befehl nur abgesetzt werden kann, wenn dies durch die entsprechenden Zustandsbits (RDY, Hochlauf), angezeigt wird. Erst wenn die Zyklussequenznummer vom Communication Module zurückgemeldet wird, kann ein neuer Befehl abgesetzt werden.
  • Seite 63: B.1 Datenaustausch Zwischen Fc 35 Und Mds

    Programmierung der MOBY-ASM am PROFIBUS DP-V1 B.1 Datenaustausch zwischen FC 35 und MDS Datenaustausch zwischen FC 35 und MDS Peripherieeingang Zyklisch werden 8 Byte vom Prozessbild gelesen. Diese enthalten die aktuelle vom Communication Module zurückgegebene Zyklussequenznummer, ein Statusbyte, die Adresse in die geschrieben bzw. von der gelesen sollte, zwei Byte Nutzdaten und zwei Byte nicht genutzte Daten.
  • Seite 64 Programmierung der MOBY-ASM am PROFIBUS DP-V1 B.1 Datenaustausch zwischen FC 35 und MDS Peripherieausgang Wird ein Befehl bzw. ein init_Run abgesetzt, dann werden (wenn das Communication Module bereit ist, bzw. bei einem Init-Run) 8 Byte auf die Peripherieausgangsadresse geschrieben. Diese enthalten die neue Zyklussequenznummer, ein Byte Befehl, die Adresse von der gelesenen bzw.
  • Seite 65: Absetzen Eines Init-Run

    Programmierung der MOBY-ASM am PROFIBUS DP-V1 B.1 Datenaustausch zwischen FC 35 und MDS Absetzen eines Init-Run Der Init-Run (RESET) muss nach dem Hochlauf durch den Anwender durchgeführt werden, da das Hochlaufbit (s. Statusbyte) gesetzt ist. Bild B-3 Hochlauf-Timing vom Anwender initiiert FC 35 Funktionshandbuch, Ausgabe 11/2005, J31069-D0164-U001-A2-0018...
  • Seite 66: B.2 Die Arbeitsweisen Mit Dem Asm

    Programmierung der MOBY-ASM am PROFIBUS DP-V1 B.2 Die Arbeitsweisen mit dem ASM Die Arbeitsweisen mit dem ASM Die Befehlsbearbeitung erfolgt Befehl für Befehl Diese Bearbeitung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Anwender nach jedem Befehl auf die Quittung (Ergebnis) wartet, bevor der nächste Befehl zum Communication Module übertragen wird.
  • Seite 67: B.3 Befehls- Und Quittungstelegramme

    Programmierung der MOBY-ASM am PROFIBUS DP-V1 B.3 Befehls- und Quittungstelegramme Befehls- und Quittungstelegramme Das Senden und Empfangen von Befehlen und Ergebnissen erfolgt über den azyklischen Telegrammdienst von PROFIBUS DP. In diesem Kapitel sind die Telegramme beschrieben. Befehlstabelle Befehlscode Befehl Beschreibung [Hex] Reset Es wird ein Reset durchgeführt...
  • Seite 68 Programmierung der MOBY-ASM am PROFIBUS DP-V1 B.3 Befehls- und Quittungstelegramme Genauer Telegrammaufbau Befehls- Befehlstelegramm an Ergebnistelegramm von code MOBY-ASM MOBY-ASM Status FW-Version (Reset) Adresse Status Adresse (Schreiben) Adresse Status Adresse (Lesen) INIT- Status (Initialisieren) Muster Adresse Status Adresse (Schreiben 1 Byte) Adresse Status Adresse...
  • Seite 69: B.4 Profibus-Implementierung

    Programmierung der MOBY-ASM am PROFIBUS DP-V1 B.4 PROFIBUS-Implementierung PROFIBUS-Implementierung Die PROFIBUS-Implementierung der MOBY-ASM ist streng nach EN 50170. Verwendet wird der zyklische Datenverkehr (Standard nach EN 50170). Das folgende Bild zeigt das Kommunikations-Interface zu einem MOBY-ASM. PAW und PEW werden zyklisch zwischen Communication Module und Funktionsbaustein ausgetauscht.
  • Seite 71: Service & Support

    Ansprechpartner Falls Sie noch Fragen zur Nutzung der im Handbuch beschriebenen Produkte haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Siemens-Ansprechpartner in den für Sie zuständigen Vertretungen und Geschäftsstellen. Die Adressen finden Sie an folgenden Stellen: • Im Internet unter: http://www.siemens.de/automation/partner •...
  • Seite 72: C.2 Training

    Sie sich bitte an Ihr regionales Trainingscenter oder an das zentrale Trainingscenter in D-90327 Nürnberg. Telefon: +49 (911) 895-3200 http://www.sitrain.de Application Consulting Bei speziellen Fragen zu Applikationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an folgende Adresse: application-consulting.FAS@siemens.de oder telefonisch unter der Nummer: 0911/895-5775 FC 35 Funktionshandbuch, Ausgabe 11/2005, J31069-D0164-U001-A2-0018...

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