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Ace instruments Aceprotec FT-SH-02 Benutzerhandbuch Seite 3

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Anwendungen
Der ACE Instruments-Absturzsicherungsgurt wurde entwickelt, um dem Träger maximalen Komfort zu bieten und
gleichzeitig den höchsten Schutz vor Stürzen zu bieten. Damit das Gurtzeug voll funktionsfähig ist, muss es rich-
tig auf den Träger eingestellt und an ein geeignetes persönliches Absturzschutzsystem angeschlossen werden.
A. Persönlicher Absturzschutz: Das Ganzkörpergurtzeug wird als Bestandteil eines persönlichen Absturzschutz-
systems verwendet. Persönliche Absturzschutzsysteme umfassen typischerweise ein Ganzkörpergurtzeug und
ein Verbindungs-Subsystem (Energieabsorbierendes Verbindungsmittel). Die maximale Fangkraft darf 1.800 lbs
nicht übersteigen.
B. Rückhaltung: Das Ganzkörpergurtzeug wird als Bestandteil eines Rückhaltesystems verwendet, um zu verhin-
dern, dass der Benutzer eine Absturzgefahr erleidet. Rückhaltesysteme umfassen typischerweise ein Ganzkör-
pergurtzeug und eine Schnur oder Rückhalteleine.
C. Arbeitspositionierung: Das Ganzkörpergurtzeug wird als Komponente eines Arbeitspositionierungssystems
verwendet, um den Benutzer in einer Arbeitsposition zu unterstützen. Arbeitspositionierungssysteme umfassen
typischerweise ein Ganzkörpergurtzeug, eine Positionierungsschnur und ein unterstützendes persönliches
Absturzschutzsystem.
D. Mitfahrten: Das Ganzkörpergurtzeug wird als Bestandteil eines Mitfahrsystems verwendet, um den Benutzer
vertikal aufzuhängen oder zu transportieren. Mitfahrsysteme umfassen typischerweise ein Ganzkörpergurtzeug,
einen Bootsstuhl oder ein Sitzbrett und ein persönliches Notabsturzschutzsystem.
E. Klettern: Das Ganzkörpergurtzeug wird als Bestandteil eines Klettersystems verwendet, um zu verhindern,
dass der Benutzer beim Klettern auf einer Leiter oder anderen Klettergerüsten stürzt. Klettersysteme umfassen
typischerweise ein Ganzkörpergurtzeug, ein an der Struktur befestigtes vertikales Kabel oder eine Schiene und
eine Steighülse.
F. Rettung: Das Ganzkörpergurtzeug wird als Bestandteil eines Rettungssystems verwendet. Rettungssysteme
werden abhängig vom Rettungstyp konfiguriert.
Einschränkungen
Ganzkörpergurte sind so konzipiert, dass sie mit anderen Elementen eines persönlichen Absturzschutzsystems
zusammenwirken und einen Sturz aus der Höhe aufhalten, während die Stoßbelastung des Trägers minimiert
wird. Benutzer sollten keine Komponenten oder Subsysteme von anderen Herstellern außer ACE Instruments
kombinieren, es sei denn, es wird von einer qualifizierten Person festgestellt, dass sie miteinander kompatibel
sind. Inkompatible Komponenten können den sicheren Betrieb oder die Funktion des Ganzkörpergurtes beein-
trächtigen. Sofern nicht anderslautend angegeben gilt:
Maximaler zulässiger freier Fall darf 2 Meter nicht überschreiten
Maximales Benutzergewicht darf 100 kg nicht überschreiten
Umweltgefahren: Die Verwendung dieses Ganzkörpergurtes bei Umweltgefahren kann zusätzliche Vorsichts-
maßnahmen erfordern, um Verletzungen des Benutzers oder Schäden am Ganzkörpergurt zu vermeiden.
Gefahren können einschließen, sind aber nicht darauf beschränkt: Hitze, Chemikalien, korrosive Umgebungen,
Hochspannungsleitungen, Gase, bewegliche Maschinen, bewegliche Fahrzeuge und scharfe Kanten. Wenden
Sie sich an ACE Instruments, wenn Sie Fragen zur Verwendung dieser Ausrüstung haben, bei denen Umwelt-
gefahren bestehen.
Schulung: Dieses Gerät ist für die Nutzung durch Personen vorgesehen, die in der korrekten Anwendung und
Verwendung geschult wurden.
Installation & Betrieb
Das persönliche Absturzschutzsystem (Personal Fall Arrest System, PFAS), welches am Ganzkörpergurtzeug
befestigt ist, darf nur am dorsalen D-Ring befestigt werden. Der dorsale D-Ring dient NUR zur Absturzschutz-
sicherung. Vergewissern Sie sich vor der Verwendung dieses Gurtzeuges, dass alle Komponenten des
persönlichen Absturzschutzsystems kompatibel sind. ACE Instruments empfiehlt den Ganzkörpergurt nur
mit ACE Instruments Absturzsicherungselementen zu verwenden.
ACE Instruments empfiehlt, das Gurtzeug, wenn möglich, nur Einzelpersonen für den persönlichen Gebrauch
auszustellen. Dies stellt die richtige Justierung und Anpassung an den Träger sicher und bietet Tracking-
Informationen. Wenn möglich, wählen Sie einen Verankerungspunkt, der direkt über dem Kopf liegt, um die
Verletzungsgefahr durch Schwingsturz zu vermeiden. Vor jedem Gebrauch müssen die Benutzer von persön-
lichen Absturzabsicherungssystemen über einen Rettungsplan verfügen, wenn die Benutzer sich nicht selbst
retten können, sowie die Mittel, um die Rettung durchzuführen.
Persönliche Energieabsorber und Energie absorbierende Bänder müssen vor jedem Gebrauch auf Abnutzung,
Beschädigung und anderen Verschleiß überprüft werden. Alle Schnapphaken und Karabinerstift-Produkte müs-
sen sich selbst schließen und verriegeln können. Alle Gurte und Seile müssen auf Risse, Schnitte, Verfransungen,
Abrieb, Verfärbung oder andere Anzeichen von Verschleiß und Beschädigung geprüft werden. Die genähten Ab-
schlüsse müssen sicher und vollständig sein und dürfen keine sichtbare Beschädigung aufweisen. Alle Seilsplei-
ße müssen sicher sein. Das Kabel/Seil muss auf Risse, Schnitte, Verfransungen, Abrieb, Verfärbung oder andere
Anzeichen von Verschleiß und Beschädigung geprüft werden. Gestreckte Anschlüsse müssen mit der festen
Kausche gesichert und ohne sichtbare Beschädigung sein. Es dürfen keine Lastanzeigen eingesetzt werden.
Beschädigte und andere verschlissene oder defekte Komponenten müssen nach EN354:2010 unverzüglich aus
dem Dienst genommen werden.
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Verankerungen: Alle Verankerungen, an denen die persönlichen Energieabsorber und energieabsorbierenden
Schnüre befestigt werden, müssen die Anforderungen von EN795:2012 erfüllen.
Verankerungsanschlüsse: Verankerungsanschlüsse sind Komponenten, die das persönliche Auffangsystem mit
der Verankerung verbinden. Gemäß EN362: 2004 muss der Verankerungsanschluss (ohne Bruch) einer Belastung
von 2200 kg (22,2 kN) standhalten und einer Belastung von 1600 kg (16 kN) standhalten können, ohne Risse oder
bleibende Verformungen, die mit bloßem Auge sichtbar sind.
Die Stärke aller Verankerungsanschlüsse muss mit der maximalen Anzahl der angebrachten persönlichen Ab-
sturzschutzsysteme multipliziert werden. Ein mobiler Verankerungsanschluss sollte verwendet werden, um eine
seitliche Mobilität zu gewährleisten, und dazu beitragen, die Möglichkeit eines Sturzes zu verhindern.
Benutzer sollten besondere Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf sich bewegende Maschinen und elektrische
Gefahren ergreifen. Falsch eingestellte Gurtzeuge und falsch angeordnete PFAS-Elemente können in diesen
Bereichen eine Gefahr darstellen.
Im Falle eines Sturzes muss der Benutzer einen Rettungsplan und die Mittel parat haben, um ihn/sie sofort
auszuführen.
Verbindungsmittelanforderungen
Die Abbildung unten zeigt ein Beispiel für die Berechnung der Fallabstandsanforderungen mithilfe von Energie
absorbierenden Verbindungsmitteln, die mit dem dorsalen D-Ring eines Ganzkörpergurtzeugs verbunden sind.
Addieren Sie die Länge der energieabsorbierenden Schnur (6 Fuß (1,8) zu der markierten maximalen Verlänge-
rung der Schnur während der Verzögerung auf die dorsale D-Ring-Höhe des Arbeiters (durchschnittlich 5 Fuß
(1,5)). Fügen Sie 1 Fuß (0,3 m) für die Gleitschiene des dorsalen D-Rings und einen Sicherheitsfaktor von 2 Fuß
(0,6 m) hinzu, um die Möglichkeit eines unsachgemäßen Gurtzeugs, eines überdurchschnittlich großen Arbeiters
und/oder eine Fehlkalkulation von Abständen. Der Gesamtabstand von der Verankerung beträgt 17 Fuß (5,33 m)
für dieses Beispiel.
1,83 m max
Durchschnittl.
D-Ring-Höhe
der Arbeitsfläche
Eindeutige Arbeitshöhe:
D-Ring-Verschiebung 30 mm
1,98 m
Von Arbeitsfläche
zum Boden/
frühesten Hindernis
Frühestes
Hindernis
Länge des
Verbindungsmittel
mit Bandfalldämpfer
1,83 m
Verzögerungsabstand
(nach beschriebenem Standard)
1,07 m
(nach OSHA 1910 & 1926)
diesem Beispiel:
Anschlagpunkt
Dehnung Verbindung/
D-Ring-Höhe
des Anwenders
1,52 m
Sicherheitsfaktor 610 mm
5
Kompletter
Abstand in
5,33 m vom
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