Das FAT als Erstinformationsmittel der Feuerwehr hat die Anforderungen nach DIN EN 54-2, 12.5.3 zu erfüllen. Dies wird durch die redundante Anschaltung des FAT900-2 realisiert, d.h. über zwei getrennt verlegte Kabelsysteme werden jeweils Betriebsspannung und serielle Schnittstelle zugeführt. Dadurch bleibt die Funktion des FAT bei Ausfall einer Verbindung (Unterbrechung oder Kurzschluss) erhalten.
KONSTRUKTIVER AUFBAU Das Gehäuse mit den Abmessungen 225mm x 180mm x 57mm ist aus 1mm Stahlblech gefertigt und für Aufputz- montage in Schutzart IP30 ausgeführt. Die Oberfläche ist in der Farbe "RAL9002 / grauweiß" pulverlackiert. Die Tür hat einen mit einer Glasscheibe versehenen Fensterausschnitt, so dass die darunterliegende Frontplatte mit den Bedien- und Anzeigeteilen sichtbar bleibt.
LED-Sammelanzeigen Mittels LED werden Betriebszustände angezeigt : Farbe Funktion Betrieb grün ein: Betriebsbereitschaft blinkt: Betriebsspannung ein, keine Kommunikation, Systemanlauf aus: keine Betriebsspannung FAT im Programmiermode (Anzeige auf Display) Alarm ein: Brandmeldung(en) vorhanden und Anzeige auf Display blinkt: Brandmeldung(en) vorhanden, nicht auf Display angezeigt aus: keine Brandmeldung vorhanden FAT im Programmiermode (Anzeige auf Display)
Kennung in der Anzeige. In diesem Betriebszustand sind keine FAT-Funktionen aktiv, d.h. es werden keine Meldungen empfangen, verarbeitet oder angezeigt ! Anzeige für Normalbetrieb : erste (keine Meldung vorhanden) Meldung FAT900-2/D6 letzte Meldung Anzeige der Meldungen : erste 23/12...
Stellteile Zur Bedienung des FAT sind vier Tasten vorgesehen: { Zwei Cursortasten “weitere Meldungen” { Eine Taste “Anzeigeebene” { Eine Taste “Summer ab / Test” In den Cursortasten sind LED’s integriert. Diese leuchten, wenn durch die Betätigung des Stellteiles weitere Infor- mationen in der jeweiligen Auswahlrichtung abgerufen werden können (z.B.
Das FAT900-2 kann an die Brandmelderzentralen BZK20 und BZK8E angeschlossen werden. Die Datenübertragungsrate ist am FAT werksseitig auf 1200 Baud eingestellt. Die Geräteadresse ist werksseitig auf “00” eingestellt. Wenn mehrere FAT900-2 an eine Brandmelderzentrale angeschlossen werden sollen, ist mittels Programmiersoftware FatProgWin die gewünschte Geräteadresse einzustel- len.
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Die FAT-Anschlüsse für die Betriebsspannung (X7) dürfen beim FAT900-2 nicht beschaltet werden ! An X8 des FAT900-2 stehen die Kontakte eines Störungs-Relais zur Verfügung, die an einen geeigneten Eingang der BMZ zu schalten sind, um eine Störung des FAT zu signalisieren. Das Relais ist aktiv, wenn keine Fehler im FAT erkannt wurden.
Kurzschluss) gewährleistet. Die Trennerfunktion im Falle eines Kurzschlusses realisiert das Dual485-Modul auf dem FAT. Die Anschlüsse der seriellen Schnittstelle am FAT haben beim FAT900-2 eine geänderte Funktion ! X7 (UB) wird nicht beschaltet ! Der ADFAT900-2 wird an die INFO-Bus-Schnittstelle der BMZ angeschlossen und mit der BMZ-Betriebsspannung (10-30 V DC) versorgt.
! Maximal können 16 FAT im RS485-Ring adressiert werden. Es ist auf die Stellung der DIL-Schalter auf den Dual485-Modulen zu achten ! Wegen der Strombegrenzung auf dem ADFAT900-2 (ca. 230mA) können maximal 3 FAT900-2 über diesen mit Spannung versorgt verden. Sollen mehr als 3 FAT900-2 vernetzt werden, müssen zusätzliche Netzteile eingesetzt werden.
Deshalb müssen, wenn Zusatztexte in den FAT zu programmieren sind, mindestens beide am ADFAT900-2 nächst- liegenden FAT mit den Texten versorgt werden ! Das Master-FAT überträgt die Meldungen und die entsprechenden Texte an die weiteren FAT (Slave-FAT). Wichtige Hinweise : Es sind alle FAT zu programmieren (Schnittstellenparameter, Adresse, Code-Liste, etc.) Jedes FAT erhält unter "Systemkonfiguration"...
Das Modul stellt zwei separate Anschlüsse mit je einer Betriebsspannung (GND, UB) und einer RS485-Schnitt- stelle (A, B) bereit. Der DIL-Schalter DIL1 definiert den Einsatz des Moduls im FAT900-2 (DIL1=ON) oder auf dem Adapter ADFAT900-2 (DIL1=OFF). Die Einstellung der DIL-Schalter steuert die Software des Moduls und darf nicht verändert werden ! Das Modul auf dem ADFAT900-2 übernimmt das Busmanagement (RS485).
Das INFO-BUS-Interface der Brandmelderzentrale ist mit der Anzahl der tatsächlich angeschlossenen Geräte zu parametrieren. Beim Anschluss des FAT900-2 über ein ADFAT900-2 ist die Anzahl der Geräte prinzipiell auf den Wert “1” zu stellen. An den INFO-BUS darf in diesem Fall nur die Adapterbaugruppe ADFAT900-2 angeschlossen werden.
Blinkt: Versorgungsspannung UB gestört Das Dual485-Modul kommuniziert intern mit dem FAT900-2 bzw. dem Adapter ADFAT900-2 (über die Steck- platzanschlüsse = interne Kommunikation) und extern über die beiden RS485-Bus-Anschlüsse (Schraubklemmlei- sten RS485-Bus). Der Status wird mittels der LED V13 angezeigt, Leuchtet diese ständig, sind alle Kommunikati- onskanäle in Ordnung.
PROGRAMMIERUNG Das FAT900-2 ist mit einer Standardprogrammierung versehen, die die normalen Grundfunktionen mit Inbetrieb- nahme zur Verfügung stellt. Mit dieser Programmierung werden die in der Brandmelderzentrale hinterlegten Klartexte übernommen. Es ist jedoch möglich, diese Standardprogrammierung kundenspezifisch abzuändern. Dies ist zum Beispiel erforder- lich, wenn mehr als ein FAT an eine Brandmelderzentrale angeschlossen werden soll, oder die in der Brandmelder- zentrale hinterlegten Texte nicht für die Anzeige im FAT geeignet sind.
Meldergruppe und die Melderart entsprechend unten aufgeführter vorgegebener Form eingetragen. In die Linien- textzeile 2 werden die Informationen im Klartext mit dem Standort der ausgelösten Meldergruppe bzw. des ausgelö- sten Melders hinterlegt. Der Aufbau des Displays des FAT900-2 zeigt im nachfolgenden Bild die verfügbaren Zeichen für den jeweiligen Informationseintrag: Meldergruppen-Nummer (5 Zeichen)
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Die Bezeichnung der Melderart ist der für den Einbauort gültigen "Technischen Anschlussbedingung für die Aufschaltung von Brandmeldeanlagen auf die Leitstelle der Feuerwehr" zu entnehmen. Üblich sind folgende Abkürzungen: { Argon - Löschbereich ARG.LB. { CO2 - Löschbereich CO2.LB. { FM-200 - Löschbereich IG.LB.
STÖRUNGSBEHEBUNG Mögliche Ursachen für eine Störung können sein: { Baudrate am FAT stimmt mit Baudrate der Brandmelderzentrale nicht überein. -> Die Standardeinstellung an FAT und BMZ ist 1200 Bd -> Prüfung auf korrekte Einstellung an BMZ und FAT { Anzahl der an der Brandmelderzentrale programmierten INFO-Bus-Geräte ist auf den Wert “0” eingestellt (INFO-Bus ist inaktiv).
WARTUNG Folgende Punkte sind (z.T. gemeinsam mit der Feuerwehr) zu überprüfen: 1. Äußere Unversehrtheit des FAT900-2 2. Befestigung des FAT900-2 3. Anschlusskabel und Steckverbinder 4. Funktion der Anzeigeelemente einschließlich Display 5. Funktion der Bedienelemente 6. Summerfunktion 7. Kontrolle Profilhalbzylinder TECHNISCHE DATEN 12.1...
“0” (mit FatProgWin änderbar) TTY-Schnittstellenmodul: DIL 1: DIL 2: DIL 3: DIL 4: RS485-Schnittstellenmodul: auf ADFAT900-2: DIL 1: DIL 2: DIL 3: DIL 4: im FAT900-2: DIL 1: DIL 2: DIL 3: DIL 4: Klartexte Übernahme der programmierten Klartexte aus der BMZ...
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