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JUMO IMAGO 500 Betriebsanleitung

JUMO IMAGO 500 Betriebsanleitung

Mehrkanal-prozess- und programmregler
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JIMAGO 500
Mehrkanal-Prozess- und
Programmregler
B 70.3590
Betriebsanleitung
02.03/00403545
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für JUMO IMAGO 500

  • Seite 1 JIMAGO 500 Mehrkanal-Prozess- und Programmregler B 70.3590 Betriebsanleitung 02.03/00403545...
  • Seite 2 Bei technischen Rückfragen hilft Ihnen unser Support: Telefon: +49 661 6003-300 oder -653 oder -899 Telefax: +49 661 6003-8817293 oder -899 E-Mail: Service@jumo.net Alle erforderlichen Einstellungen und nötigenfalls Eingriffe im Geräteinnern sind in der vorliegenden Betriebsanleitung beschrieben. Sollten trotzdem bei der Inbe- triebnahme Schwierigkeiten auftreten, bitten wir Sie, keine unzulässigen Manipula-...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Einleitung Beschreibung ....................3 Typografische Konventionen ............... 4 Geräteausführung identifizieren Typenerklärung ..................... 5 Zubehör ......................6 Montage Montageort und klimatische Bedingungen ..........7 Abmessungen ....................7 Einbau ......................8 Pflege der Frontplatte .................. 8 Elektrischer Anschluss Installationshinweise ................... 9 Anschlussplan .................... 10 Bedienung Bedienung „Allgemein“...
  • Seite 4 Parametrierung Konfiguration Analogeingänge ..................34 Regler ......................39 Geber ......................42 Limitkomparatoren ..................46 Ausgänge ....................49 Binärfunktionen ..................51 Mathematik- und Logikmodul ..............56 C-Pegel-Regelung ..................58 Anzeige ......................60 7.10 Schnittstellen ....................63 7.11 Gerätedaten ....................64 7.12 Registrierung ....................65 Optimierung Selbstoptimierung ..................
  • Seite 5: Einleitung

    1 Einleitung 1.1 Beschreibung Der Typ 703590 ist ein Prozess- und Programmregler mit bis zu vier Regler- oder Programmkanälen. Das Gerät hat das Format 144mm x 130mm für einen DIN-Schalttafelausschnitt von 92mm x 92mm und eine Einbautiefe von 170mm. Als Anzeige dient ein 5“-Farbbildschirm mit 27 Farben. Die Masken der Be- dienoberfläche können frei gestaltet und individuell angepasst werden.
  • Seite 6: Typografische Konventionen

    1 Einleitung 1.2 Typografische Konventionen Warnende Vorsicht Dieses Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenau- Zeichen es Befolgen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Personenschäden kommen kann! Achtung Diese Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenau- es Befolgen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Beschädigungen von Geräten oder Daten kommen kann! Achtung...
  • Seite 7: Geräteausführung Identifizieren

    2 Geräteausführung identifizieren 2.1 Typenerklärung Grundtyp 703590 Typ 703590: Prozess- und Programmregler Grundtypergänzung Anzahl der Reglerkanäle 2 Reglerkanäle 4 Reglerkanäle Ausführung Standard mit werkseitigen Einstellungen Kundenspezifische Programmierung nach Angaben Sprache der Gerätetexte 1 Deutsch 2 Englisch 3 Französisch Analogeingang 1. 2. 3. 4. 0 nicht belegt 8 Universaleingang (konfigurierbar) 3 Eingang für Zirkondioxid-Sensor 0…2V...
  • Seite 8: Zubehör

    2 Geräteausführung identifizieren 2.2 Zubehör Externe Relais- Für den Betrieb der Externen Relaisbaugruppe baugruppe wird eine der Schnittstellen RS422/485 benötigt! Ausführungen: Spannungsversorgung AC 93…263V Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00325805 Spannungsversorgung AC/DC 20…53V Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00325806 PC-Interface PC Interface für Setup-Programm Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00301315 Setup- Ausführungen: Programme Setup-Programm mit Programmeditor Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00399795...
  • Seite 9: Montage

    3 Montage 3.1 Montageort und klimatische Bedingungen Die Bedingungen am Montageort müssen den in den Technischen Daten auf- geführten Voraussetzungen entsprechen. Die Umgebungstemperatur darf am Einbauort -5 ... 50°C bei einer relativen Feuchte von ≤75% betragen. 3.2 Abmessungen Seitenansicht Frontansicht 144 ±0,2 Schalttafelausschnitt Rückansicht...
  • Seite 10: Einbau

    3 Montage 3.3 Einbau h Mitgelieferte Dichtung von hinten auf das Gerät aufsetzen. h Das Gerät von vorn in den Schalttafelausschnitt einsetzen. h Von der Schalttafelrückseite her die Befestigungselemente in die seitlichen Führungen einschieben. Dabei müssen die flachen Seiten der Befesti- gungselemente am Gehäuse anliegen.
  • Seite 11: Elektrischer Anschluss

    4 Elektrischer Anschluss 4.1 Installationshinweise ❑ Bei der Wahl des Leitungsmaterials, bei der Installation und beim elektri- schen Anschluss des Gerätes sind die Vorschriften der VDE 0100 "Bestim- mungen über das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen unter 1000 V" bzw. die jeweiligen Landesvorschriften zu beachten. ❑...
  • Seite 12: Anschlussplan

    4 Elektrischer Anschluss 4.2 Anschlussplan Output 1 Output 2 Output 3 Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal vorgenommen werden. Com.1 29-32 Output 5 Output 6 Output 4 Com.2 Geräteausführung anhand des Typen- bin. schlüssels identifizieren. Input 33-44 Siehe Typenschild auf dem Gehäuse. Input 1 Input 2 Input 3...
  • Seite 13 4 Elektrischer Anschluss Ausgänge Output 1...6 1 Analog- 1 Logikausgang 1 Halbleiterrelais 2 Logikausgänge 1 Wechsler 2 Schliesser ausgang 0/22 V * 230 V/1 A 0/5 V Ö 0/4...20 mA 0/2...10 V * oder Spannungsversorgung für Zweidrahtmessumformer Ausgangsplatine "2 Schliesser" Die Kombination von Netzkreisen und Kreisen mit Schutzkleinspannung auf einer Platine ist nicht zulässig.
  • Seite 14 4 Elektrischer Anschluss...
  • Seite 15: Bedienung

    5 Bedienung 5.1 Bedienung „Allgemein“ 5.1.1 Anzeige- und Bedienelemente Frontansicht (10) EXIT Anzeige-/ und Nr. Bedeutung Bedienelemente Statuszeile mit Uhrzeit, Datum, Name der Bildschirmmaske und Gerätename. Farbbildschirm (Bildschirmmasken konfigurierbar) Werkseitig bei Festwertregler: Istwert, Sollwert, Stellgrad (Bargraph). Werkseitig bei Programmregler: Istwert, Sollwert, Programmnummer und -name, Abschnittsnummer, Programmrestzeitzeit Hinweis-/Alarmsymbol Aktuelle Bedeutung der Softkeys.
  • Seite 16 5 Bedienung Symbole in der Symbol Bedeutung Anzeige Hinweis Alarm steht an Alarmmeldungen müssen quittiert werden (siehe Erklärung zu „Bedienring“) Automatikbetrieb/Programm wird abgearbeitet Handbetrieb/Betriebsart „Hand“ (blau) Regler-Handbetrieb (grün) Selbstoptimierung ist aktiv (Symbol blinkt) Rampenfunktion aktiv Programm angehalten Stellglied auf (Dreipunktschrittregler) Stellglied zu (Dreipunktschrittregler)
  • Seite 17: Bedienübersicht

    5 Bedienung 5.1.2 Bedienübersicht Kundenbild 2 Kundenbild 1 Registrierung Alle Kanäle Kanal 4 Kanal 3 Kanal 2 Kanal 1 v Kapitel 7.9 „Anzeige“ Ereignisliste Service-Modus Geräte-Info Konfigurationsebene Parameterebene Bedienerebene Programmstartmenü Anwenderebene Programmeditor bei Programmregler/ -geber Programmzeiten Limitkomparatoren Sollwert+Parametersatz Steuerkontakte Analoge Signale Binäreingänge+Logik Binärausgänge Handstellgrad...
  • Seite 18 5 Bedienung Bedienring Der Bedienring beinhaltet die Bildschirmmasken für die maximal vier Reglerka- näle, das Sammelbild mit allen aktiven Reglerkanälen, die Registrierfunktion sowie zwei frei definierbare Bildschirmmasken. Die Bildschirmmasken können einzeln eingeblendet werden. v Kapitel 7.9 „Anzeige“ Kundenbild 2 Kundenbild 1 Registrierung Alle Kanäle Kanal 4...
  • Seite 19 5 Bedienung Menü Ereignisliste Service-Modus Geräte-Info Konfigurationsebene Parameterebene Bedienerebene Anwenderebene EXIT Anwenderebene: In dieser Bildschirmmaske kann sich der Anwender oft zu ändernde Parameter über das Setup-Programm selbst zusammenstellen. Diese Bildschirmaske wird nur bei entsprechender Konfiguration angezeigt. v B70.3590.6 Bedienerebene: Hier werden die Sollwerte für alle vier Reglerkanäle vorgegeben und die Selbstoptimierung gestartet.
  • Seite 20: Werte Eingeben Und Einstellungen Auswählen

    5 Bedienung 5.1.3 Werte eingeben und Einstellungen auswählen Werte eingeben In einigen Bildschirmmasken können Parameter verändert werden h Auswählen des Parameters h Vergrößern des Parameterwertes mit h Verkleinern des Parameterwertes mit Der Wert ändert sich um so schneller, je länger die Taste gedrückt wird. Ca. 2s nach dem Loslassen der Taste wird die Eingabe automatisch übernommen.
  • Seite 21: Sollwertvorgabe

    5 Bedienung 5.1.4 Sollwertvorgabe Konfiguration Jeder Reglerkanal hat vier Sollwerte, zwischen denen umgeschaltet werden im Regler kann. Die Sollwertvorgabe für den Regler erfolgt nach folgendem Schema: Sollwert- umschaltung (aktiver Sollwert) Sollwert 1 oder Programm externer Sollwert externer Sollwert mit Korrektur Sollwert 2 Sollwert 3 Sollwert 4...
  • Seite 22: Registrierung

    5 Bedienung 5.1.5 Registrierung Bildschirm- Mit der Registrierfunktion können Kurvenverläufe von bis zu vier Analogsigna- maske len und Schaltvorgänge von bis zu drei Binärsignalen visualisiert werden. Momentanwerte Grafische Darstellung Skalierungen der bis zu vier Analogsignale der Analogsignale der Analog- signale (umschaltbar) Zeitachse Grafische Darstellung...
  • Seite 23: Bedienung „Regler

    5 Bedienung h Zurück zu den Scrollfunktionen mit h Verlassen der Historie mit EXIT 5.2 Bedienung „Regler“ Wenn das Gerät als Festwertregler konfiguriert ist, sind im Automatik- bzw. Handbetrieb folgende Aktionen möglich: 5.2.1 Sollwert ändern Der aktive Sollwert eines Reglerkanals wird in der zugehörigen Bildschirmmas- ke geändert.
  • Seite 24: Handbetrieb

    5 Bedienung 5.2.2 Handbetrieb Stellgrad Der Regelkreis des angezeigten Reglerkanals kann durch Umschalten in den ändern Handbetrieb unterbrochen werden. h Wechseln in den Handbetrieb mit EXIT (Taste min. 2s halten!) (In der Anzeige für die Betriebsart erscheint das Symbol für Handbetrieb) h Ändern des Stellgrades mit (Die Softkeys ändern ihre Bedeutung und ein Eingabefenster erscheint) h Verschieben des Dezimalpunktes mit...
  • Seite 25 5 Bedienung Weiterhin können die Zustände der Steuerkontakte 1 … 8 und der aktive Para- metersatz für jeden Abschnitt definiert werden. Die Ausgabe der Sollwertverläufe kann rampenförmig oder sprunghaft erfol- gen (konfigurierbar). Für die folgenden Darstellungen wird die rampenförmige Ausgabe gewählt. Steuerkontakt 1 Steuerkontakt 8 = Rampe...
  • Seite 26 5 Bedienung h Aufrufen mit ➔ Programm editieren Programm- editor h Auswählen des Programms mit den Cursortasten h Auswählen des Programmkanals mit den Cursortasten Nummer des Programmkanals Programmnummer und -name Anzahl der Eingabemodus Programm- - Editieren abschnitte - Temporäre Änderung Parametersatz- nummer Unteres und oberes...
  • Seite 27 5 Bedienung Neues Bei der Erstellung eines neuen Programmes werden die Abschnitte nacheinan- Programm der editiert. eingeben h Anhängen eines neuen Abschnitts an den letzten Abschnitt der Zeitplan- spur mit Abschnitte Bestehende Abschnitte können kopiert und an anderer Stelle im Programm kopieren eingefügt werden.
  • Seite 28: Programm Starten

    5 Bedienung 5.3.2 Programm starten Programm Das in der Grundstellung auf dem Bildschirm angezeigte Programm wird ge- sofort starten startet. h Starten eines Programms mit Ein Programm kann auch über Binärfunktionen angewählt, gestartet und ab- gebrochen werden. Die Binärfunktion „Programmwahl“ hat Priorität gegenüber den Einstellungen in Menü...
  • Seite 29: Bedienübersicht

    5 Bedienung 5.3.3 Bedienübersicht Die folgende Abbildung gibt eine Übersicht über die verschiedenen Betriebs- arten und Bedienmöglichkleiten eines Programmreglers. Viele Bedienmöglichkeiten sind auch über Binärfunktionen realisierbar. Regler-Handbetrieb (grün) h Stellgrad verändern mit Grundstellung Automatikbetrieb Definierter Anlagenzustand h Programm anhalten/ Regler ist inaktiv (werkseitig) weiterlaufen mit EXIT (>2s)
  • Seite 30: Programmkurve Verschieben

    5 Bedienung Temporäre Temporäre Änderungen sind Änderungen des laufenden Programms im Pro- Änderungen grammeditor. Sie werden nicht im Programmspeicher abgelegt, d. h. bei einem Neustart gehen die Änderungen verloren. Bei Änderungen, die den aktuellen Abschnitt betreffen, wird der Sollwertver- lauf automatisch angepasst. 5.3.4 Programmkurve verschieben Über die Funktion „Externer Sollwert mit Korrektur“...
  • Seite 31: Parametrierung

    6 Parametrierung Allgemeines Es können zwei Parametersätze pro Reglerkanal gespeichert werden. Zugangscode Werkseitiger Code: 0001 Der Zugangscode kann über das Setup-Programm geändert werden. Parameterebene ➔ Regler 1 (2...4) ➔ Parametersatz 1 (2) Parameter Wertebereich werkseitig Bedeutung Reglerstruktur 1 P, I, PD, PI, PID PID Bei Dreipunkt-Schrittreglern ist nur PI und PID möglich.
  • Seite 32 6 Parametrierung Reglerstruktur 2 ➔ Reglerstruktur 2 P, I, PD, PI, PID PID Die Parameter beziehen sich auf den zweiten Regleraus- gang bei einem Dreipunkt- und Dreipunkschrittregler. Proportional- 0…9999 Digit 0 Digit bereich Vorhaltzeit 0…9999 s 80 s Nachstellzeit 0…9999 s 350 s Schalt- 0…9999 s...
  • Seite 33: Konfiguration

    7 Konfiguration Allgemeines Für die Darstellung der folgenden Parameter und Funktionen in der Konfigura- tionsebene gilt: Der Parameter wird nicht dargestellt oder ist nicht anwählbar, wenn - die Geräteausstattung die dem Parameter zugeordnete Funktion nicht zu- läßt. Beispiel: Ausgang 3 kann nicht konfiguriert werden, wenn kein Ausgang 3 im Gerät vorhanden ist.
  • Seite 34 7 Konfiguration Istwert R4 Istwert von Regler 4 Sollwert R4 Sollwert von Regler 4 Rampenend. R4 Rampenendwert von Regler 4 Regelabw. R4 Regelabweichung von Regler 4 Stellgrad R4 Stellgrad von Regler 4 Y Kaskade R1 Normierter Stellgrad bei Kaskadenregelung von Regler 1 Y Kaskade R4 Normierter Stellgrad bei Kaskadenregelung von Regler 4 Sollwert 1 R1...
  • Seite 35 7 Konfiguration Binärselektor Abgeschaltet Abgeschaltet 1.Ausgang R1 1. Reglerausgang von Regler 1 2.Ausgang R1 2. Reglerausgang von Regler 1 1.Ausgang R2 1. Reglerausgang von Regler 2 2.Ausgang R2 2. Reglerausgang von Regler 2 1.Ausgang R3 1. Reglerausgang von Regler 3 2.Ausgang R3 2.
  • Seite 36: Konfiguration Analogeingänge

    7 Konfiguration 7.1 Analogeingänge Es stehen je nach Geräteausführung bis zu vier Analogeingänge zur Verfü- Konfiguration gung. Die Analogeingänge sind nach ihren Steckplätzen (Input 1...4) durch- Analogeingänge nummeriert. Regler Geber Limit- komparatoren Ausgänge Binärfunktionen Mathematik-Logik C-Pegel Anzeige Schnittstellen Geräte-Daten Registrierung Analogeingang 1 (2 ...
  • Seite 37 7 Konfiguration Analogeingang 1 (2 ... 4) ➔ Wert/Auswahl Beschreibung Linearisierung Linear Für die Kundenspezifische Linearisierung (z.B. „Kunden- spez. 1“) sind max. 20 Knickpunkte möglich oder eine poly- Pt100 nomfunktion 5. Grades programmierbar (nur mit Setup-Pro- Pt100 JIS gramm). Ni100 Die Linearisierung „C-Pegel“...
  • Seite 38 7 Konfiguration Analogeingang 1 (2 ... 4) ➔ Wert/Auswahl Beschreibung Messbereichs- -1999…+9999 Durch Eingrenzung des Messbereiches schaltet das Gerät Anfang bereits früher auf das für Messbereichsüber-/-unterschrei- tung definierte Verhalten um. Messbereichsende -1999…+9999 Beispiel: Messbereich:Pt100 -200 … +850°C. Bei Temperaturen aus- serhalb eines Bereiches von 15 …...
  • Seite 39 7 Konfiguration Kundenspezifi- Über die analogen Eingänge des Reglers wird aus einem Signal durch elektro- sche Nachkali- nische Verarbeitung (Umformung, Linearisierung …) ein Messwert gebildet. brierung Dieser Messwert geht in die Berechnungen des Reglers ein und kann auf den Anzeigen dargestellt werden (Messwert = Anzeigewert). Bei Bedarf kann diese feste Zuordnung beeinflusst werden, d.
  • Seite 40 7 Konfiguration Vorgehens- Nacheinander zwei Messpunkte anfahren ((1), (3)), die möglichst weit ausein- weise ander liegen. An den Messpunkten jeweils den gewünschten Anzeigewert (Anfangswert, Endwert) am Regler eingeben. Am zweckmäßigsten für die Ermittlung der Messwerte M1 und M2 ein Referenzmessgerät verwenden. Während der Programmierung müssen stabile Messverhältnisse herrschen.
  • Seite 41: Regler

    7 Konfiguration 7.2 Regler Hier werden die Reglerart und die Eingangsgrößen des Reglers, die Sollwert- Konfiguration grenzen, die Bedingungen für den Handbetrieb und die Voreinstellungen für Analogeingänge die Selbstoptimierung für die vier Reglerkanäle eingestellt. Regler Geber Limit- komparatoren Ausgänge Binärfunktionen Mathematik-Logik C-Pegel Anzeige...
  • Seite 42 7 Konfiguration Regler 1 (2 ... 4) ➔ Konfiguration Wert/Auswahl Beschreibung Totband 0…100 Stellgradbewegungen innerhalb des Totbandes werden un- terdrückt; z. B. bei verrauschten Signalen. Das Totband ist nur bei Reglerstrukturen mit I-Anteil wirk- sam. Externer Sollwert ohne Korrekt Externe Sollwertvorgabe ohne Korrektur mit Korrekt.
  • Seite 43 7 Konfiguration Regler 1 (2 ... 4) ➔ Eingänge Wert/Auswahl Beschreibung Hand-Stellgrad (Analogselektor) Der Handstellgrad wird statt über Tastatur oder Schnittstelle mit einem analogen Signal vorgegeben werden. Abgeschaltet Stellgrad- (Analogselektor) Definiert die Quelle für die Stellgradrückmeldung rückmeldung Abgeschaltet Für einen stetigen Regler mit integriertem Stellungsregler muss die Stellgradrückmeldung konfiguriert sein! Additive (Analogselektor)
  • Seite 44: Geber

    7 Konfiguration 7.3 Geber Hier wird die Grundfunktion des Gerätes definiert. Das Gerät mit allen verfüg- Konfiguration baren Reglerkanälen kann als Festwertregler, Programmregler oder Pro- Analogeingänge grammgeber betrieben werden. Regler Geber Weiterhin können Rampenfunktionen (Festwertregler) für die einzelnen Regler- Limit- kanäle aktiviert und verschiedene Parameter für den Programmregler/-geber komparatoren vorgegeben werden.
  • Seite 45 7 Konfiguration Über Binärfunktionen kann die Rampenfunktion gestoppt und abgebrochen werden. v Kapitel 7.6 „Binärfunktionen“ Rampe ➔ Rampe Regler 1 (2...4) Wert/Auswahl Beschreibung Funktion Inaktiv Definiert, ob die Rampenfunktion für den betreffenden Reg- lerkanal aktiv sein soll Aktiv Einheit Steigung K/Minute Definiert die Einheit der Steigung der Rampe in Kelvin pro Zeiteinheit...
  • Seite 46 7 Konfiguration Programm ➔ Wert/Auswahl Beschreibung Netzausfall- Prog-Abbruch Verhalten des Programmablaufs bei Netzausfall verhalten Weiterlauf Stillstand Programmabbruch: Der Programmablauf wird abgebrochen; das Gerät schaltet Weiterl. X% in Grundstellung. Weiterl.Istw Weiterlauf: Das Programm wird an der Stelle fortgesetzt, an der es zum Zeitpunkt des Netzausfalls abgebrochen wurde.
  • Seite 47 7 Konfiguration Programm ➔ Wert/Auswahl Beschreibung Start mit Uhrzeit Nein Startet das Programm mit einer einstellbaren Vorlaufzeit oder zu einem definierbaren Zeitpunkt (Start mit Uhrzeit). Uhr stellen: v Kapitel 7.11 „Gerätedaten“ Programm- -1…0…9999s Dauer des Programmendesignals endezeit -1=Dauersignal bis Quittierung v Kapitel 7.5 „Ausgänge“...
  • Seite 48: Limitkomparatoren

    7 Konfiguration 7.4 Limitkomparatoren Mit Limitkomparatoren (Grenzwertmeldern, Grenzkontakten) kann eine Ein- gangsgröße (Limitkomparator-Istwert) gegenüber einem festen Grenzwert Konfiguration oder einer anderen Größe (Limitkomparator-Sollwert) überwacht werden. Bei Analogeingänge Überschreiten eines Grenzwertes kann ein Signal ausgegeben oder eine reg- Regler lerinterne Funktion ausgelöst werden. Geber Limit- Es stehen 16 Limitkomparatoren zur Verfügung.
  • Seite 49 7 Konfiguration 1. (2...16.) Limitkomparator ➔ Wert/Auswahl Beschreibung LK-Funktion Keine Fkt. Limitkomparatorfunktion LK-Typ 1 LK-Typ 8 Grenzwert -1999…0…+9999 Zu überwachender Grenzwert Schaltdifferenz 0…1…100 Schaltdifferenz Wirkungsweise Absolut Erklärung siehe im Folgenden Relativ Range-Verhalten Relais AUS Funktion bei Messbereichsunter-/-überschreitung Relais EIN Wenn ein Limitkomparator auf einen Ausgang ge- schaltet wird, so hat die Einstellung „Ausgangssi- gnal bei Messbereichsüber- bzw.
  • Seite 50 7 Konfiguration Absolut Der Limitkomparator verhält sich zum Zeitpunkt der Änderung gemäß seiner Funktion. Relativ Der Limitkomparator befindet sich in Schaltstellung „AUS“. Würde eine Änderung des Grenzwertes oder des (Limitkomparator-)Sollwertes das „EIN“-schalten des Limitkomparators hervorrufen, so wird diese Reaktion unterdrückt. Dieser Zustand hält solange an, bis der (Limitkomparator-) Istwert den Einschaltbereich (graue Fläche) wieder verlassen hat.
  • Seite 51: Ausgänge

    7 Konfiguration 7.5 Ausgänge Die Konfiguration der Ausgänge des Gerätes ist unterteilt in Analogausgänge Konfiguration (max. 6) und Binärausgänge (max. 12). Anzeige und Nummerierung der Aus- Analogeingänge gänge richtet sich nach der Art der Belegung der Ausgangssteckplätze Regler Output 1...6. Geber Limit- komparatoren...
  • Seite 52 7 Konfiguration Analogausgänge ➔ Analogausgang 1 (2 ... 6) ➔ Wert/Auswahl Beschreibung Nullpunkt -1999 … 0 … +9999 Dem Wertebereich einer Ausgangsgröße wird ein physikali- sche Ausgangssignal zugeordnet. Endwert -1999 … 100 … +9999 Beispiel: Über einen Analogausgang (0...20mA) soll der Sollwert 1 (Wertebereich: 150...500°C) ausgegeben werden.
  • Seite 53: Binärfunktionen

    7 Konfiguration 7.6 Binärfunktionen Hier werden den Binärsignalen der Binäreingänge, Limitkomparatoren und Konfiguration Logikfunktionen (Formel) Funktionen zugewiesen. Analogeingänge Regler Weiterhin werden bei einem Programmregler/-geber die Funktionen für Steuer- Geber kontakte, Toleranzbandsignal und Programmendesignal definiert. Limit- Für eine Festwertregler können den Rampenendesignale Funktionen zugewie- komparatoren Ausgänge sen werden.
  • Seite 54 7 Konfiguration Kombinierte Die Funktionen werden durch die Kom- Steuergrösse Zustand Binärfunktionen bination von bis zu vier Steuergrößen Binäreingang 1 realisiert. Binäreingang 6 Die Wahl der Steuergrößen ist beliebig. Limitkomparator 1 Die Zuordnung der Zustände Z1 … Z4 … zu den Steuergrößen geschieht in ab- Limitkomparator 16 Logik 1 steigender Reihenfolge der Steuergrö-...
  • Seite 55 7 Konfiguration Programmwahl Programm Z4 Z3 Z2 Z1 Programm 1 Programm 2 Programm 3 Programm 4 Programm 16 0 = Kontakt offen /AUS 1 = Kontakt geschlossen /EIN Multifunktionale Binärfunktionen können mehrere Funk- Binärfunktionen tionen gleichzeitig beinhalten. Dafür werden in der Auswahlliste die ge- wünschten Funktionen durch ein Kreuz markiert.
  • Seite 56 7 Konfiguration Binäreingang 1 (2 ... 6) ➔ 1. (2..16.) Limitkomparator ➔ Logik 1 (2...8) ➔ Steuerkontakt 1 (2...8) ➔ Toleranzbandsignal ➔ Programmendesignal ➔ Rampenendesignal 1 (2...4) ➔ Wert/Auswahl Beschreibung Auswahl Start Tune R1 Start der Selbstoptimierung für Regler 1 Funktionen Abbruch Tune R1 Abbruch der Selbstoptimierung für Regler 1...
  • Seite 57 7 Konfiguration Binäreingang 1 (2 ... 6) ➔ 1. (2..16.) Limitkomparator ➔ Logik 1 (2...8) ➔ Steuerkontakt 1 (2...8) ➔ Toleranzbandsignal ➔ Programmendesignal ➔ Rampenendesignal 1 (2...4) ➔ Wert/Auswahl Beschreibung Verr. Programmstart Programm kann nicht gestartet werden Programmstart Programmstart Programmstopp Programmstopp Programmabbruch Programmabbruch...
  • Seite 58: Mathematik- Und Logikmodul

    7 Konfiguration 7.7 Mathematik- und Logikmodul Hier werden spezielle Reglertypen (Differenz-, Verhältnis-, Feuchte-, C-Pegel- Konfiguration Regler) oder mathematische Formeln und logische Verknüpfungen konfigu- Analogeingänge riert. Regler Geber C-Pegel-Regelung und Mathematik-/Logik-Formeln (Mathematik- und Logik- Limit- modul) sind Typenzusätze. komparatoren Ausgänge Die Rechenergebnisse sind unter den Variablen „Mathematik X“ bei Mathema- Binärfunktionen tikformeln und „Logik X“...
  • Seite 59 7 Konfiguration Verhältnis- Die Regelung bezieht sich immer auf Variable a. regelung Das Mathematikmodul bildet das Verhältnis der Messwerte von a und b (a/b) und liefert den Sollwert für den Regler. Dieses Verhältnis steht als Wert über die Funktion „Mathematik X“ zur Verfügung und kann angezeigt werden. Als Sollwert (Verhältnissollwert) wird das gewünschte Verhältnis a/b in der Soll- wertvorgabe programmiert.
  • Seite 60: C-Pegel-Regelung

    7 Konfiguration 7.8 C-Pegel-Regelung Die C-Pegel-Regelung dient zur Regelung der Kohlenstoffaktivität in der At- Konfiguration mosphäre eines Gasaufkohlungsofens. Der C-Pegel wird über die Sauerstoff- Analogeingänge messung mit einem Zirkondioxid-Sensor und der Messung der Sensortempe- Regler ratur ermittelt. Geber Limit- Die C-Pegel-Regelung ist ein Typenzusatz. komparatoren Ausgänge Binärfunktionen...
  • Seite 61 7 Konfiguration Wert/Auswahl Beschreibung Sensorspannung (Analogselektor) Quelle für das Spannungssignal des Zirkondioxid-Sensors Abgeschaltet Sensortemperatur (Analogselektor) Quelle für das Temperatursignal des Zirkondioxid-Sensors Abgeschaltet CO-Messung (Analogselektor) Quelle für das Messsignal des CO-Gehalts Abgeschaltet CO-Gehalt 0…30…9999 Wird der CO-Gehalt nicht gemessen, kann hier ein fester Wert vorgegeben werden Korrekturwert 0…1…9999...
  • Seite 62: Anzeige

    7 Konfiguration 7.9 Anzeige Die zeitabhängige Abschaltung des Bildschirms wird hier definiert. Weiterhin Konfiguration können der Time-Out und und die Abfolge der verschiedenen Bildschirmmas- Analogeingänge ken vorgegeben werden. Die Darstellungen auf auf den Reglerbildern 1...4 und Regler dem Sammelbild können den individuellen Anforderungen angepasst werden. Geber Limit- komparatoren...
  • Seite 63 7 Konfiguration Wert/Auswahl Beschreibung Bedienring Die Bildschirmmasken, die im Bedienring erscheinen sollen, ➔ Reglerbild 1 können ausgewählt werden. Nein ➔ Reglerbild 2 ➔ Reglerbild 3 Werkseitig sichtbar: - Reglerbild 1 ➔ Reglerbild 4 - Registrierung ➔ Sammelbild ➔ Registrierung ➔ Kundenbild 1 ➔...
  • Seite 64 7 Konfiguration Sammelbild ➔ Regler 1 (2...4) ➔ Wert/Auswahl Beschreibung Wert Spalte 1 (Analogselektor) Anzeige: Rampenend. R1 Komma Spalte 1 XXXX. Wert Spalte 2 (Analogselektor) Regler 1 Sollwert R1 Regler 2 Regler 3 Komma Spalte 2 XXXX. Regler 4 Wert Spalte 3 (Analogselektor) Stellgrad R1 Komma Spalte 3...
  • Seite 65: Schnittstellen

    7 Konfiguration 7.10 Schnittstellen Für die Kommunikation mit PCs, Bussystemen und Peripheriegeräten müssen Konfiguration die Schnittstellenparameter für die Standardschnittstelle RS422/485 (ModBus Analogeingänge 1) und einer optionalen RS422/485- (ModBus 2) oder PROFIBUS-DP-Schnitt- Regler stelle konfiguriert werden. Geber Limit- komparatoren Ausgänge Binärfunktionen Mathematik-Logik C-Pegel Anzeige...
  • Seite 66: Gerätedaten

    7 Konfiguration 7.11 Gerätedaten Hier werden grundsätzliche Einstellungen wie Netzfrequenz oder Temperatur- Konfiguration einheit vorgenommen. Analogeingänge Regler Geber Limit- komparatoren Ausgänge Binärfunktionen Mathematik-Logik C-Pegel Anzeige Schnittstellen Geräte-Daten Registrierung Wert/Auswahl Beschreibung Gerätebezeichnung (16stelliger Text) Beliebiger Text Netzfrequenz 50 Hz Länderspezifische Netzfrequenz der Spannungsversorgung 60 Hz Temperatureinheit °...
  • Seite 67: Registrierung

    7 Konfiguration 7.12 Registrierung Die Registrierungsfunktion erlaubt die Visualisierung von bis zu vier analogen Konfiguration und drei binären Signalen. Die Quellen dieser Signale werden hier festgelegt. Analogeingänge Regler Geber Limit- komparatoren Ausgänge Binärfunktionen Mathematik-Logik C-Pegel Anzeige Schnittstellen Geräte-Daten Registrierung Analogwert 1 (2 ... 4) ➔ Wert/Auswahl Beschreibung Funktion...
  • Seite 68 7 Konfiguration...
  • Seite 69: Optimierung

    8 Optimierung 8.1 Selbstoptimierung Schwingungs- Die Selbstoptimierung SO ermittelt die optimalen Reglerparameter für einen methode PID- oder PI-Regler. Folgende Reglerparameter werden je nach Reglerart bestimmt: Nachstellzeiten (Tn), Vorhaltzeiten (Tv), Proportionalbereiche (Xp), Schaltperi- odendauern (Cy), Filterzeitkonstante (dF) In Abhängigkeit von der Größe der Regelabweichung wählt der Regler zwi- schen zwei Verfahren a oder b aus: b) SO am Sollwert a) SO in der Anfahrphase...
  • Seite 70 8 Optimierung Bei Ausgangsart Halbleiter wird während der Optimierung die Peri- odendauer auf 8 * Abtastzeit verringert. Bei Ausgangsart Relais ist darauf zu achten, daß der Istwert nicht von der Schaltperiodendauer beeinflußt wird, da die Optimierung sonst nicht erfolgreich beendet werden kann. Lösung: Periodendauer Cy verringern, bis keine Beeinflussung des Istwertes mehr auftritt.
  • Seite 71 8 Optimierung Start der Selbstoptimierung während des Betriebs Stellgrad y Sprunghöhe y-Ruhe Istwert x Sollwert w Start Sprung Ende Start der Start in der Bedienerebene: Selbst- h Auswählen des Reglerkanals in optimierung ➔ Bedienerebene ➔ Selbstoptimierung ➔ Regler-Nummer 1...4 h Starten der Selbstoptimierung für den ausgewählten Reglerkanal mit ➔...
  • Seite 72: Kontrolle Der Optimierung

    8 Optimierung h Umschalten des Parameters „Status“ in der Bedienerebene auf „inaktiv“ Abbruch der Selbst- oder Taste erneut drücken optimierung 8.2 Kontrolle der Optimierung Die optimale Anpaßung der Regler an die Regelstrecke kann durch Aufzeich- nung des Anfahrvorganges bei geschlossenem Regelkreis überprüft werden. Die nachfolgenden Diagramme geben Hinweise auf mögliche Fehleinstellun- gen und deren Beseitigung.
  • Seite 73: Baugruppen Nachrüsten

    9 Baugruppen nachrüsten Zum Nachrüsten von Baugruppen sind folgende Schritte notwendig: Sicherheits- hinweise Das Nachrüsten der Baugruppen darf nur von qualifiziertem Fachperso- nal durchgeführt werden. Die Baugruppen können durch elektrostatische Entladung beschädigt werden. Vermeiden Sie deshalb beim Ein- und Ausbau elektrostatische Aufladung.
  • Seite 74 9 Baugruppen nachrüsten h Steckverbinder abziehen Rückwand des Gehäuses ab- h Schrauben lösen ((1) und (2) nicht herausdrehen!) nehmen h Rückwand nach oben umklappen und abnehmen Steckplatz Die Steckplätze für die einzelnen Baugruppen sind auf der Gehäuse Rück- zuordnen wand aufgedruckt: Steckplatz Baugruppe Funktion...
  • Seite 75 9 Baugruppen nachrüsten h Entfernen des Blindeinschubs oder der vorhandenen Baugruppe mit Hilfe Baugruppe nachrüsten von z. B. eines Schraubendrehers h Baugruppe in den freigewordenen Steckplatz einschieben, bis der Steck- verbinder einrastet h Rückwand in die am oberen Rand vorgesehenen Nuten einhängen und zu- klappen h Schrauben anziehen...
  • Seite 76 9 Baugruppen nachrüsten...
  • Seite 77: Anhang

    10 Anhang 10.1 Technische Daten Eingang Thermoelement Bezeichnung Messbereich Messgenauigkeit Umgebungs- temperatur- einfluss ≤ Fe-CuNi „L“ -200 … +900°C 0,25% 100 ppm/K ≤ Fe-CuNi „J“ DIN EN 60584 -200 … +1200°C 0,25% 100 ppm/K ≤ Cu-CuNi „U“ -200 … +600°C 0,25% 100 ppm/K ≤...
  • Seite 78 10 Anhang Messkreisüberwachung Im Fehlerfall nehmen die Ausgänge definierte Zustände ein (konfigurierbar). Messwertgeber Messbereichsüber-/ Fühler-/Leitungskurzschluss Fühler-/Leitungsbruch -unterschreitung Thermoelement • • Widerstandsthermometer • • • Spannung 2…10V • • • 0…10V • Strom 4…20mA • • • 0…20mA • • = wird erkannt - =wird nicht erkannt Ausgänge Relais...
  • Seite 79 10 Anhang Elektrische Daten Spannungsversorgung (Schaltnetzteil) AC 48 … 63Hz, 110 … 240V -15/+10% AC/DC 48 … 63Hz, 20...30V Elektrische Sicherheit nach DIN EN 61 010, Teil 1 Überspannungskategorie III, Verschmutzungsgrad 2 Leistungsaufnahme max. 30VA Datensicherung Flashspeicher Elektrischer Anschluss Rückseitig über Schraubsteckklemmen, Leiterquerschnitt bis max.
  • Seite 80 10 Anhang...
  • Seite 81: Stichwortverzeichnis

    11 Stichwortverzeichnis Abmessungen 7 Feuchteregelung 57 Alarm 55 Filter 36 Analogeingang 34 Fühler 34 Analogwert 65 Funktion Anschlußplan 10 Binärfunktion 54 Antwortzeit Geber 42 minimale 63 Rampenfunktion 43 Anwenderebene 17 Anzeige 60 Anzeigenende 36 Arbeitspunkt 29 Geräteadresse 63 Ausgang 49 Gerätebezeichnung 64 Selbstoptimierung 41 Grenzwert 47...
  • Seite 82 11 Stichwortverzeichnis Selbstoptimierung 41 Sensortemperatur 59 Setup- Programm 6 Sollwert ändern 21 Nachkalibrierung 37 Externer 40 Kundenspezifische 36 Sollwertgrenzen 40 Nachstellzeit 29 Sollwertvorgabe 19 Netzausfallverhalten 44 Sprungantwort-Methode 67 Nullpunkt Sprunghöhe 41 bei Analogsignalen 50 Stellgliedlaufzeit 29 Stellgrad ändern 22 Stellgradanfang 40 Optimierung 70 Symbole 14 Parameterebene 17...
  • Seite 84 M. K. JUCHHEIM GmbH & Co Hausadresse: Moltkestraße 13 - 31 36039 Fulda, Germany Lieferadresse: Mackenrodtstraße 14 36039 Fulda, Germany Postadresse: 36035 Fulda, Germany Telefon: 0661 6003-727 Telefax: 0661 6003-508 E-Mail: mail@jumo.net Internet: www.jumo.net...

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