Beachten Sie Folgendes: WARNUNG Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und...
1.2.3 Standardumfang........................ 16 1.2.4 Webseiten Dritter ....................... 16 Dokumentation SINAMICS....................17 Service und Support......................18 1.4.1 Siemens Industry Online Support im Web................18 1.4.2 Ersatzteil-Services ......................19 Wichtige Produktinformationen..................19 1.5.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch ..................19 1.5.2 Firmware-Updates und Randbedingungen ................20 1.5.3...
Seite 6
Inhaltsverzeichnis Projektieren ............................57 Zulässige Netze und Anschlussmöglichkeiten..............57 5.1.1 Umrichter mit Netzanschluss 1 AC ..................57 5.1.2 Umrichter mit Netzanschluss 3 AC ..................58 5.1.3 Zulässige Netzformen für Motoren ..................58 5.1.4 Mindestquerschnitt des Schutzleiters ................. 59 5.1.5 Anschlussmöglichkeiten für Umrichter mit Netzanschluss 1 AC ........... 60 5.1.6 Anschlussmöglichkeiten für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC ...........
Seite 8
Inhaltsverzeichnis 7.6.4.2 Safe Stop 2 mit Beschleunigungsüberwachung (SS2-a)............. 164 7.6.4.3 Safe Stop 2 mit Bremsrampenüberwachung (SS2-r) ............166 7.6.5 Safe Stop 2 mit externem Stopp (SS2E)................168 7.6.5.1 Safe Stop 2 mit externem Stopp mit Zeitsteuerung (SS2E-t) ..........169 7.6.5.2 Safe Stop 2 mit externem Stopp mit Beschleunigungsüberwachung (SS2E-a) ....
Seite 9
Inhaltsverzeichnis 7.15 Maschinenrichtlinie......................218 Installieren............................219 EMV-gerechter Aufbau einer Maschine oder Anlage............219 Motor montieren ......................219 8.2.1 Montagehinweise für den Motor ..................221 8.2.2 Montagehinweise für den Motoreinsatz im Lebensmittelbereich (EHEDG-Konformität)..222 8.2.2.1 Voraussetzungen für die EHEDG-Konformität..............222 8.2.2.2 Einbaulagen ........................
Seite 10
Inhaltsverzeichnis 9.4.5 Startseite ......................... 269 9.4.6 Produktdokumentation für das Webserver-Informationssystem bereitstellen ..... 271 9.4.7 Webserver-Informationssystem verwenden ..............272 9.4.8 Seiten neu laden......................275 Funktionen und Menüs ....................275 9.5.1 Inbetriebnahme ....................... 275 9.5.1.1 Komplettablauf einer Inbetriebnahme ................275 9.5.1.2 Schnellinbetriebnahme ....................278 9.5.1.3 Erweiterte Inbetriebnahme ....................
Seite 11
Inhaltsverzeichnis 10.3.4 Projektdaten in den Antrieb laden ..................326 10.3.5 Änderungen im Projekt speichern..................327 10.3.6 Änderungen netzausfallsicher speichern ................328 10.3.7 Verwendung von Parameterlisten und benutzerdefinierten Listen ........329 10.4 Abläufe bei der Gerätekonfiguration und Inbetriebnahme ..........330 10.4.1 Übersicht .........................
Seite 13
Inhaltsverzeichnis 12.3 Warnungen........................444 12.4 Störungen........................445 Instandhalten und Warten......................... 447 13.1 Instandhalten und Warten beim Motor ................447 13.1.1 Reinigen des Motors ......................447 13.1.2 Motorlager wechseln ....................... 450 13.1.3 Motor tauschen ....................... 450 13.1.3.1 Tausch des Motors gegen einen Motor mit gleicher Artikelnummer........450 13.1.3.2 Tausch des Motors gegen einen Motor mit anderer Artikelnummer ........
Seite 14
Inhaltsverzeichnis 14.2.17 Technische Daten und Kennlinien 1FS2 an 3 AC 400 V, 3 AC 480 V........496 14.2.17.1 1FS2104-6AF an 3 AC 400 V / 3 AC 480 V ................. 496 14.2.17.2 1FS2105-6AF an 3 AC 400 V / 3 AC 480 V ................. 497 14.2.17.3 1FS2106-6AE an 3 AC 400 V / 3 AC 480 V .................
Seite 15
Inhaltsverzeichnis Bestelldaten ............................557 18.1 Bestelldaten des Motors ....................557 18.2 Bestelldaten des Umrichters ..................... 560 18.2.1 Bestelldaten für Umrichter mit Netzanschluss 1 AC ............560 18.2.2 Bestelldaten für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC ............560 18.3 Bestelldaten der Verbindungstechnik................560 18.3.1 Bestelldaten für OCC MOTION-CONNECT-Leitung..............
Seite 16
Inhaltsverzeichnis A.1.5.5 Safety-Steuerwort 2 und Safety-Zustandswort 2 ............... 982 A.1.5.6 Safety Info Channel-Zustandswort 1B ................985 A.1.5.7 Safety Info Channel-Zustandswort 2B ................985 A.1.5.8 Safety Info Channel-Zustandswort 3B ................986 A.1.5.9 Safety Control Channel Steuerwort 1B ................987 A.1.5.10 Safety Control Channel Steuerwort 3B ................988 A.1.5.11 Meldewort........................
Aussage zu der Eignung des jeweiligen Produkts für eine Anwendung im konkreten Einzelfall. Soweit nicht explizit vertraglich vereinbart, übernimmt Siemens für eine solche Eignung keine Haftung. Die Eignung für eine bestimmte Anwendung im konkreten Einzelfall muss vom Verwender unter Berücksichtigung sämtlicher technischer, rechtlicher und sonstiger Anforderungen des Einzelfalls bewertet werden.
Dieses Dokument kann Hyperlinks auf Webseiten Dritter enthalten. Siemens übernimmt für die Inhalte dieser Webseiten weder eine Verantwortung noch macht Siemens sich diese Webseiten und ihre Inhalte zu eigen. Siemens kontrolliert nicht die Informationen auf diesen Webseiten und ist auch nicht für die dort bereitgehaltenen Inhalte und Informationen verantwortlich. Das Risiko für deren Nutzung trägt der Nutzer.
Einleitung 1.3 Dokumentation SINAMICS Dokumentation SINAMICS Beschreibung Eine umfangreiche Dokumentation zur SINAMICS Umrichterfamilie finden Sie unter Siemens Industry Online Support (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/13205/man). Bild 1-1 SINAMICS Umrichterfamilie Sie haben die Möglichkeit, die Dokumente anzuzeigen oder im PDF- und Multimedia-Format herunterzuladen. Die Dokumentation zum Umrichter besteht im Wesentlichen aus folgenden Handbüchern:...
1.4 Service und Support Service und Support 1.4.1 Siemens Industry Online Support im Web Wichtige Informationen zum Produkt finden Sie unter Verwendung von Siemens Industry Online Support über folgende Möglichkeiten: • Webseite: SIOS • App Industry Online Support (für Apple iOS und Android) Inhalte Siemens Online Support •...
Einleitung 1.5 Wichtige Produktinformationen 1.4.2 Ersatzteil-Services Beschreibung Der Online-Ersatzteil-Service "Spares on Web" bietet bestimmte Ersatzteile zu dem Produkt an: • Webseite: SOW Adresse. Wichtige Produktinformationen 1.5.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch Voraussetzung WARNUNG Tod oder schwere Körperverletzung durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch Nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch kann zu gefährlichen Zuständen führen. •...
Der Motor ist nur für den Betrieb über einen Umrichter zugelassen. 1.5.2 Firmware-Updates und Randbedingungen Beschreibung Firmware-Updates und Randbedingungen für den Umrichter mit der aktuellen Firmware finden Sie in SIOS: Updates und Randbedingungen SINAMICS S210 (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109812303) Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Copyrights laden Sie über die Supportseite des integrierten Webservers auf Ihren PC herunter. 1.5.4 Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung Beschreibung Siemens beachtet die Grundsätze der Datenschutz-Grundverordnung (EU), insbesondere das Prinzip der Datenminimierung ("eingebauter Datenschutz"). Für dieses SINAMICS Produkt bedeutet das: • Benutzerverwaltung und Zugriffskontrolle (UMAC) Das Produkt verarbeitet oder speichert folgende personenbezogene Daten: –...
Seite 24
Einleitung 1.5 Wichtige Produktinformationen Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Grundlegende Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Elektrischer Schlag und Lebensgefahr durch weitere Energiequellen Beim Berühren unter Spannung stehender Teile können Sie Tod oder schwere Verletzungen erleiden. • Arbeiten Sie an elektrischen Geräten nur, wenn Sie dafür qualifiziert sind. • Halten Sie bei allen Arbeiten die landesspezifischen Sicherheitsregeln ein. Generell gelten die folgenden Schritte zum Herstellen von Sicherheit: 1.
Seite 26
Grundlegende Sicherheitshinweise 2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Elektrischer Schlag sowie Brandgefahr bei Versorgungsnetzen mit zu niedriger Impedanz Zu große Kurzschluss-Ströme können dazu führen, dass die Schutzeinrichtungen diese Kurzschluss-Ströme nicht unterbrechen können und zerstört werden und dadurch elektrischen Schlag oder Brand verursachen. • Stellen Sie sicher, dass der unbeeinflusste Kurzschluss-Strom am Netzanschlusspunkt des Umrichters das Ausschaltvermögen (SCCR bzw.
Seite 27
Grundlegende Sicherheitshinweise 2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Elektrischer Schlag bei nicht aufgelegten Leitungsschirmen Durch kapazitive Überkopplung können lebensgefährliche Berührspannungen bei nicht aufgelegten Leitungsschirmen entstehen. • Legen Sie Leitungsschirme und nicht benutzte Adern von Leitungen mindestens einseitig auf geerdetes Gehäusepotenzial auf. WARNUNG Lichtbogen beim Trennen einer Steckverbindung im Betrieb Beim Trennen einer Steckverbindung im Betrieb kann ein Lichtbogen entstehen, der zu schweren Verletzungen oder Tod führen kann.
Grundlegende Sicherheitshinweise 2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Elektromagnetische Störungen durch unzureichende Schirmauflage Eine unzureichende Schirmauflage der Leistungsleitungen kann Funktionsstörungen und unzulässig hohe Störaussendungen verursachen. • Verwenden Sie die mitgelieferten oder empfohlenen Schirmanschlussbleche. • Verwenden Sie die empfohlenen Schirmanschluss-Schellen. WARNUNG Brandausbreitung bei Einbaugeräten Einbaugeräte können im Fehlerfall einen Brand und eine Druckwelle verursachen.
Seite 29
Grundlegende Sicherheitshinweise 2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Beeinflussung von aktiven Implantaten durch permanentmagnetische Felder Elektromotoren mit Permanentmagneten gefährden, auch im ausgeschalteten Zustand, Personen mit Herzschrittmachern oder Implantaten, die sich in unmittelbarer Nähe der Umrichter/Motoren aufhalten. • Halten Sie als betroffene Person den im Kapitel "Technische Daten" genannten Abstand ein. •...
Grundlegende Sicherheitshinweise 2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise VORSICHT Funkstörungen in Wohngebieten Wenn Sie Geräte der EMV-Kategorie C2 in Wohngebieten betreiben, können die Geräte Funkstörungen verursachen. Wenn Sie Geräte der EMV-Kategorien C3 oder C4 in Wohngebieten betreiben, ist zu erwarten, dass die Geräte Funkstörungen verursachen. •...
Grundlegende Sicherheitshinweise 2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Unerkannte Gefahren durch fehlende oder unleserliche Warnschilder Fehlende oder unleserliche Warnschilder können dazu führen, dass Gefahren unerkannt bleiben. Unerkannte Gefahren können Unfälle mit schwerer Körperverletzung oder Tod zur Folge haben. • Überprüfen Sie die Vollständigkeit der Warnschilder anhand der Dokumentation. •...
Seite 32
Grundlegende Sicherheitshinweise 2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Unerwartete Bewegung von Maschinen durch inaktive Sicherheitsfunktionen Inaktive oder nicht angepasste Sicherheitsfunktionen können unerwartete Bewegungen an Maschinen auslösen, die zu schweren Verletzungen oder Tod führen können. • Beachten Sie vor der Inbetriebnahme die Informationen in der zugehörigen Produktdokumentation.
Seite 33
Grundlegende Sicherheitshinweise 2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Brand wegen unsachgemäßen Motorbetriebs Bei unsachgemäßem Betrieb und im Fehlerfall kann der Motor überhitzen und einen Brand mit Rauchentwicklung verursachen, der schwere Körperverletzung oder Tod zur Folge haben kann. Zusätzlich zerstören zu hohe Temperaturen Motorkomponenten und bewirken erhöhte Ausfälle sowie eine verkürzte Lebensdauer von Motoren.
Applikationsbeispiele entheben Sie nicht der Verpflichtung zu sicherem Umgang bei Anwendung, Installation, Betrieb und Wartung. Cybersecurity-Hinweise Siemens bietet Produkte und Lösungen mit Industrial Cybersecurity-Funktionen an, die den sicheren Betrieb von Anlagen, Systemen, Maschinen und Netzwerken unterstützen. Um Anlagen, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern, ist es erforderlich, ein ganzheitliches Industrial Cybersecurity-Konzept zu implementieren (und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht.
Seite 35
Weiterführende Informationen zu möglichen Schutzmaßnahmen im Bereich Industrial Cybersecurity finden Sie unter: https://www.siemens.com/cybersecurity-industry Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Produkt-Updates anzuwenden, sobald sie zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden.
Grundlegende Sicherheitshinweise 2.5 Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) Der Maschinenhersteller oder Anlagenerrichter muss bei der gemäß entsprechenden lokalen Vorschriften (z. B. EG‑Maschinenrichtlinie) durchzuführenden Risikobeurteilung seiner Maschine bzw. Anlage folgende von den Komponenten für Steuerung und Antrieb eines Antriebssystems ausgehende Restrisiken berücksichtigen: 1.
Seite 37
Grundlegende Sicherheitshinweise 2.5 Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) 6. Beeinflussung von netzgebundenen und drahtlosen Kommunikationssystemen, z. B. Rundsteuersendern oder Datenkommunikation über das Netz bzw. Mobilfunk, WLAN oder Bluetooth 7. Motoren für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen: Durch Verschleiß von beweglichen Komponenten, z. B. Lagern, kann es im Betrieb zu unerwartet hohen Temperaturen von Gehäuseteilen und infolgedessen zur Gefährdung in Bereichen mit explosionsfähiger Atmosphäre kommen.
Seite 38
Grundlegende Sicherheitshinweise 2.5 Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Verweis auf Risiken im Lebensmittelbereich Beim Betreiben des Motors im Lebensmittelbereich treten spezielle Risiken auf. Genauere Informationen finden Sie im Kapitel "Montagehinweise für den Motoreinsatz im Lebensmittelbereich (EHEDG-Konformität) (Seite 222)". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 40
Verweis auf Risiken im Lebensmittelbereich Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Übersicht Systemübersicht Das Antriebssystem besteht aus folgenden aufeinander abgestimmten Systemkomponenten: • Umrichter SINAMICS S210 mit Firmware V6.1 oder höher • Motor SIMOTICS S-1FS2 • OCC MOTION-CONNECT-Leitung (OCC = "One Cable Connection") mit Stecker oder freien Leitungsenden Umrichter und Motor sind für den Einsatz mit einer überlagerten Steuerung (PLC) bestimmt. Die Anbindung an die Steuerung erfolgt über PROFINET.
Seite 42
① Steuerung (PLC), z. B. SIMATICS S7-1500 ② Kommunikation zwischen Umrichter und Steuerung über PROFINET ③ Umrichter SINAMICS S210 ④ Bedieneinheit, z. B. ein PC mit LAN-Verbindung zum Webserver im Umrichter ⑤ OCC MOTION-CONNECT-Leitung für den Leistungsanschluss, die Motorhaltebremse und den Geber ⑥...
Seite 43
Übersicht 4.1 Systemübersicht ① ⑨ Sicherung oder Leistungsschalter Schirmklemme ② ⑩ Netzschütz (optional) Schirmblech ③ ⑪ Netzfilter (optional) Spannungsversorgung 24 V ④ ⑫ Externer Bremswiderstand (optional) SD-Karte (optional) Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 44
Übersicht 4.1 Systemübersicht ⑤ ⑬ Servomotor 1FS2 Bedieneinheit, z. B. PC mit LAN-Verbindung zum Web‐ server im Umrichter ⑥ ⑭ OCC-Verlängerungsleitung (optional) Steuerung, z. B. SIMATIC S7-1500 ⑦ ⑮ Montageflansch zur Schaltschrankdurchführung (opti‐ PROFINET/PROFIsafe zum nächsten Teilnehmer onal) ⑧ ⑯ OCC-Anschlussleitung für Motor, Motorhaltebremse X1: Stecker für Netzverschienung (optional) und Geber X3: Stecker für Zwischenkreisverschienung (optional) Bild 4-2...
Seite 45
Übersicht 4.1 Systemübersicht ① ⑨ Sicherung oder Leistungsschalter Schirmklemme ② ⑩ Netzschütz (optional) Schirmblech ③ ⑪ Netzfilter (optional) Spannungsversorgung 24 V ④ ⑫ Externer Bremswiderstand (optional) SD-Karte (optional) Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Übersicht 4.3 Lieferumfang der Systemkomponenten ⑤ ⑬ Servomotor 1FS2 Bedieneinheit, z. B. PC mit LAN-Verbindung zum Web‐ server im Umrichter ⑥ ⑭ OCC-Anschlussleitung für Motor, Motorhaltebremse Steuerung, z. B. SIMATIC S7-1500 und Geber ⑦ ⑮ nicht vorhanden PROFINET/PROFIsafe zum nächsten Teilnehmer ⑧ ⑯ nicht vorhanden X1: Stecker für Netzverschienung (optional) X3: Stecker für Zwischenkreisverschienung (optional) Bild 4-3...
Übersicht 4.3 Lieferumfang der Systemkomponenten • Ein zweites Leistungsschild zum Hinzufügen zur Anlagendokumentation oder zum Befestigen im Schaltschrank • Flanschdichtung Umrichter Zum Lieferumfang gehören die nachfolgend aufgeführten Komponenten: Für alle Umrichter • Ein Hinweisblatt "Safety instructions" • Ein Warnschild zum Aufkleben im Schaltschrank •...
Übersicht 4.4 Motor Optionales Zubehör Das optionale Zubehör finden Sie im Kapitel "Zubehör (Seite 529)". Motor 4.4.1 Eigenschaften und Merkmale Die Motoren SIMOTICS S-1FS2, nachfolgend "1FS2" genannt, sind permanentmagneterregte kompakte Synchronmotoren mit integriertem Geber und hoher Schutzart. Der 1FS2 erfüllt die Anforderungen der Normen EN 60034 sowie EN 60204‑1 und entspricht der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU.
Seite 49
Übersicht 4.4 Motor Die Motoren haben eine Federanstellung in Richtung NDE. Bei der Ausführung mit Haltebremse ist das NDE-Lager ein Festlager. Die zulässigen Axial‑ und Radialkräfte finden Sie unter den technischen Daten im Kapitel "Axial- und Radialkräfte (Seite 483)". Wellenende Die Motoren sind mit zwei unterschiedlichen Wellenenden lieferbar. •...
Seite 50
Übersicht 4.4 Motor Leistungsschild Das Leistungsschild enthält die Artikelnummer und die technischen Daten des Motors. Bild 4-4 Leistungsschild Position Beschreibung/Technische Daten Position Beschreibung/Technische Daten Artikelnummer Bemessungsstrom I Ident. Nr., Seriennummer Schutzart nach ISO 20653 Kurzangaben für die Anschlusstech‐ Kühlart nach EN 60034‑6 Stillstandsdrehmoment M Wärmeklasse des Isolationssystems Bemessungsdrehmoment M Revisionsstand Induzierte Spannung bei Bemes‐...
Übersicht 4.5 Motor-Umrichter-Kombinationen Motor-Umrichter-Kombinationen 4.5.1 Motor-Umrichter-Kombinationen für 1 AC 200 ... 240 V Die folgende Tabelle enthält empfohlene Kombinationen von Umrichtern mit Netzanschluss 1 AC 200 V ... 240 V und Motoren mit den dazugehörigen Anschlussleitungen. Tabelle 4-1 Umrichter mit Netzanschluss 1 AC 200 V ... 240 V Motor Umrichter OCC-Leitung Artikelnummer...
Übersicht 4.5 Motor-Umrichter-Kombinationen 4.5.3 Motor-Umrichter-Kombinationen für 3 AC 380 ... 480 V Die folgende Tabelle enthält mögliche Kombinationen von Umrichtern mit Netzanschluss 3 AC 380 V ... 480 V und Motoren mit den dazugehörigen Anschlussleitungen. Tabelle 4-3 Umrichter mit Netzanschluss 3 AC 380 V ... 480 V Motor Umrichter OCC-Leitung Artikelnummer...
Übersicht 4.6 Umrichter Umrichter Der Umrichter ist ein Einachsgerät (Komplettumrichter mit integrierter Einspeisung). Er zeichnet sich durch kompaktes Design, Side-by-Side-Montage und hohe Überlastfähigkeit aus. Der Umrichter ist auf den Einsatz mit 1FS2-Motoren abgestimmt und steht in folgenden Ausprägungen zur Verfügung: • Netzanschlussspannung 1 AC 230 V (200 V … 240 V) Leistungsbereich 0,75 kW •...
Übersicht 4.6 Umrichter Zwischenkreiskopplung (nur Geräte der Reihe 3 AC) Bei den Geräten der Reihe 3 AC können die Zwischenkreise von bis zu 6 Umrichtern gekoppelt werden. Damit ist ein Energieausgleich zwischen den Achsen möglich, die Bremsenergie einer Achse kann von anderen Achsen zum Beschleunigen verwendet werden. Gleichzeitig wird die Abwärme im Schaltschrank reduziert, da die Bremsenergie nicht mehr im Bremswiderstand in Wärme umgesetzt werden muss.
Übersicht 4.6 Umrichter Typenschild, Infoschild und Herstellungsdatum - 1 AC ① ⑨ Hersteller MAC-Adresse der PROFINET-Schnittstelle ② ⑩ Produktbezeichnung Umweltbedingungen ③ ⑪ Artikelnummer Exemplarische Zertifikate ④ ⑫ Seriennummer Anschrift des Herstellers ⑤ ⑬ Materialnummer Fertigungsstandort ⑥ ⑭ Elektrische Daten und Schutzart ID Link ⑦...
Übersicht 4.6 Umrichter Typenschild, Infoschild und Herstellungsdatum - 3 AC ① ⑨ Hersteller MAC-Adresse der PROFINET-Schnittstelle ② ⑩ Produktbezeichnung Umweltbedingungen ③ ⑪ Artikelnummer Exemplarische Zertifikate ④ ⑫ Seriennummer Anschrift des Herstellers ⑤ ⑬ Materialnummer Fertigungsstandort ⑥ ⑭ Elektrische Daten und Schutzart ID Link ⑦...
Seite 57
Übersicht 4.6 Umrichter S T - P 4 5 5 0 0 1 1 3 Bild 4-6 Herstellungsdatum (Beispiel April 2022) Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Übersicht 4.7 Verbindungstechnik Verbindungstechnik Der Motor wird mit dem Umrichter durch eine MOTION-CONNECT-Leitung verbunden. Die Leitung ist in Einkabeltechnik (One Cable Connection, OCC-Leitung) ausgeführt. Sie erlaubt durch ihre Flexibilität und ihren geringen Durchmesser sehr enge Biegeradien. Die OCC-Leitungen gibt es in folgenden Ausführungen: •...
Projektieren Zulässige Netze und Anschlussmöglichkeiten 5.1.1 Umrichter mit Netzanschluss 1 AC Der Umrichter ist gemäß IEC 60364‑1 (2005) für geerdete TN‑, TT-Netze und ungeerdete IT- Netze ausgelegt. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Kapitel "Bedingungen für den Netzanschluss für das System Umrichter S210 mit den Motoren 1FS2 (Seite 469)". Anschluss des Umrichters mit Netzanschluss 1 AC am IT-Netz Für den Betrieb des Umrichters an einem IT-Netz müssen Sie die Erdungsschraube entfernen.
Projektieren 5.1 Zulässige Netze und Anschlussmöglichkeiten Heben Sie die Erdungsschraube auf, falls diese wieder montiert werden soll. Typ: M3, Anziehdrehmoment: 0,8 Nm WARNUNG Elektrischer Schlag beim Entfernen der Erdungsschraube Durch Kondensatoren steht noch für bis zu 5 Minuten nach dem Abschalten der Versorgungsspannung gefährliche Spannung an der Erdungsschraube an.
Projektieren 5.1 Zulässige Netze und Anschlussmöglichkeiten 5.1.4 Mindestquerschnitt des Schutzleiters ① Der Schutzleiter (PE) ist gemäß den lokalen Installationsregeln für Ausrüstungen mit erhöhtem Ableitstrom zu dimensionieren. Dabei ist mindestens eine der folgenden Bedingungen zu erfüllen: • Der Schutzleiter ist auf der gesamten Länge gegen mechanische Beschädigung geschützt ver‐ legt.
Projektieren 5.1 Zulässige Netze und Anschlussmöglichkeiten WARNUNG Brand des Neutralleiters durch hohe Ströme Wenn Sie den Umrichter ohne Trenntransformator an ein Netz mit 3 AC 400 V zwischen Neutralleiter und einem Außenleiter (L1, L2 oder L3) anschließen, kann der oberwellenbehaftete Strom im Neutralleiter einen Wert erreichen, der größer ist als die Ströme in den Außenleitern.
Seite 64
Lasttrennschalter ② Netzschütz optional ③ Schutzeinrichtung für z. B. Sicherungen, Leistungsschalter, Leitungsschutzschalter (siehe Pro‐ duktinformation "Protective Devices for SINAMICS S210 (https:// den Fehlerschutz support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109815356)") ④ Netzfilter (optional) 6SL3203-0BB21-8VA1 Bemessungsstrom 18 A In Kombination mit dem Netzfilter darf die Summe der Bemessungs-Ein‐...
Seite 65
① Netz-Trenneinrichtung z. B. Lasttrennschalter ② Netzschütz optional ③ Schutzeinrichtung für z. B. Sicherungen, Leistungsschalter, Leitungsschutzschalter (siehe Pro‐ duktinformation "Protective Devices for SINAMICS S210 (https:// den Fehlerschutz support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109815356)") ④ Netzfilter (optional) von Fremdhersteller ⑤ Leitung zum Verteiler‐ Entsprechend den Anlagenverhältnissen (Verlegeart und Umgebungs‐...
Lasttrennschalter ② Netzschütz optional ④ Schutzeinrichtung für z. B. Sicherungen, Leistungsschalter, Leitungsschutzschalter (siehe Pro‐ den Fehlerschutz duktinformation "Protective Devices for SINAMICS S210 (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109815356)") ⑤ Netzanschluss 1,5 mm … 6 mm / AWG 16 … AWG 10 entsprechend den Anlagenver‐...
Projektieren 5.1 Zulässige Netze und Anschlussmöglichkeiten Gemeinsamer Anschluss über AC-Kopplung Sie können eine Gruppe von Umrichtern über eine gemeinsame Schutzeinrichtung anschließen, wenn Sie zu jedem Umrichter das Steckerpaket für die AC-Kopplung 6SL3260-2DC10-0AA0 (AC- Link) bestellen. Dabei darf die Summe der Bemessungs-Eingangsströme der Umrichter die Strombelastbarkeit der Leitungen bzw.
6SL3203-0BE23-5HA0: Bemessungsstrom 35 A 6SL3203-0BE26-5HA0: Bemessungsstrom 65 A ④ Schutzeinrichtung für den Fehler‐ z. B. Sicherungen, Leistungsschalter, Leitungsschutzschalter (siehe Produktinfor‐ schutz mation "Protective Devices for SINAMICS S210 (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109815356)") ⑤ Leitungen für die AC-Kopplung Zulässige Leitungen für IEC-, UL- und CSA-Anwendungen siehe Kapitel "AC-Kopp‐...
Seite 69
Netzfilter (optional) 6SL3203-0BE23-5HA0: Bemessungsstrom 35 A 6SL3203-0BE26-5HA0: Bemessungsstrom 65 A ④ Schutzeinrichtung für z. B. Sicherungen, Leistungsschalter, Leitungsschutzschalter (siehe Pro‐ den Fehlerschutz duktinformation "Protective Devices for SINAMICS S210 (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109815356)") ⑤ Leitungen für die Zulässige Leitungen für IEC‑, UL‑ und CSA-Anwendungen siehe Kapitel AC‑Kopplung "AC-Kopplung und Zwischenkreiskopplung herstellen (Seite 253)"...
• Der Bemessungsstrom I der Schutzeinrichtung soll 25 % größer sein als der vorher errechnete Eingangsstrom der Gruppe. Er darf aber den maximal zulässigen Bemessungsstrom des größten Schutzorgans gemäß "Protective Devices for SINAMICS S210" nicht überschreiten. 5.1.7 Netzanschluss über Schutz- und Überwachungseinrichtungen 5.1.7.1...
AC-Kopplung) in den nachfolgenden Kapiteln mit den Anschlussmöglichkeiten für Umrichter beschrieben. Nähere Informationen finden Sie in der Produktinformation "Protective Devices for SINAMICS S210 (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109815356)". Für eine UL‑ und cUL-konforme Installation finden Sie zusätzliche Informationen im Anhang: UL Markings (Seite 1001)". 5.1.7.2 Fehlerstromschutzeinrichtungen (optional) Zusätzlich zu den Überstromschutzeinrichtungen können Fehlerstrom-Schutzschalter (RCCB...
Projektieren 5.1 Zulässige Netze und Anschlussmöglichkeiten WARNUNG Elektrischer Schlag oder Brand bei Verwendung ungeeigneter Fehlerstrom- Schutzeinrichtungen Umrichter mit Netzanschluss 3 AC können im Fehlerfall glatte Gleichfehlerströme erzeugen, die Fehlerstrom-Schutzschalter vom Typ A oder AC unbrauchbar machen. • Verwenden Sie für den Umrichterschutz die empfohlenen Fehlerstrom-Schutzschalter vom Typ B.
Projektieren 5.2 Projektieren des Motors Typische Ableitströme bei Umrichtern mit Netzanschluss 3 AC Tabelle 5-2 Entscheidungshilfe/Richtwerte für Ableitströme der 3 AC Geräte Gerät , typisch , typisch , typisch 50 Hz-Anteil bis 480 V 60 Hz-Anteil bis 480 V Komplettes Frequenz‐ spektrum bei 50 Hz, bis 480 V Baugröße FSA 10 mA...
Anschlussleitungen im Kapitel "Motor-Umrichter-Kombinationen (Seite 49)". Weitere Informationen Zur Auswahl des Umrichters empfehlen wir die Projektierungssoftware "SIZER". Weitere Informationen zum SIZER finden Sie im Internet: TIA Selection Tool (https://www.siemens.com/tia-selection-tool) Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Projektieren 5.2 Projektieren des Motors 5.2.2 Art des Antriebs klären Vorgehensweise • Wählen Sie den Motor auf Basis des erforderlichen Drehmoments (Lastmoments) aus, das durch die Anwendung z. B. für Fahrantriebe, Hubantriebe, Prüfstände, Zentrifugen, Papier- und Walzwerksantriebe, Vorschubantriebe oder Hauptspindelantriebe definiert ist. Berücksichtigen Sie beim Auswählen des Motors das optionale Verwenden von Getrieben zur Bewegungswandlung oder zum Anpassen von Motordrehzahl und Motordrehmoment an die Lastverhältnisse.
Projektieren 5.2 Projektieren des Motors 5.2.4 Lastfall festlegen, maximales Lastmoment berechnen und den Motor bestimmen Beschreibung Die Motoren werden auf der Grundlage der motortypspezifischen Kennlinien festgelegt. Die Kennlinien beschreiben den Drehmoment- bzw. Leistungsverlauf über die Drehzahl. Sie finden die Kennlinien im Kapitel "Technische Daten und Eigenschaften des Motors (Seite 470)".
Projektieren 5.2 Projektieren des Motors 3. Berechnen Sie das Beschleunigungsdrehmoment des Motors. Addieren Sie das Lastmoment und das Beschleunigungsdrehmoment. Sie erhalten das maximale benötigte Motordrehmoment. 4. Verifizieren Sie das maximale Motordrehmoment mit den Grenzkennlinien der Motoren. Bei der Auswahl des Motors müssen Sie folgende Kriterien berücksichtigen: –...
Seite 78
Projektieren 5.2 Projektieren des Motors Vorgehensweise 1. Legen Sie für den stationären Arbeitspunkt eine Grundlast aus. Das Grundlastmoment muss unterhalb der S1-Kennlinie liegen. 2. Für kurzzeitige Überlastfälle (z. B. beim Anfahren) legen Sie eine Überlast aus. Berechnen Sie den Überlaststrom bezogen auf das geforderte Überlastmoment. Das Überlastmoment muss unterhalb der M_max-Kennlinie liegen.
Seite 79
Projektieren 5.2 Projektieren des Motors Vorgehensweise Ermitteln Sie das benötigte Motormoment wie folgt: • Definieren Sie für jeden Zeitabschnitt ein Lastmoment. Berücksichtigen Sie bei Beschleunigungsvorgängen zusätzlich das mittlere Lastträgheitsmoment und Motorträgheitsmoment. Gegebenenfalls berücksichtigen Sie noch ein Reibmoment, das entgegen der Bewegungsrichtung wirkt. •...
Projektieren 5.3 Bremswiderstand projektieren Das maximale Drehmoment M ergibt sich während des Beschleunigungsvorgangs. M muss unterhalb der Spannungsgrenzkennlinie liegen. Zusammenfassend stellt sich die Auslegung wie folgt dar. M_max Kurve des maximalen Drehmoments S1-Kennlinie = M M_eff effektives Drehmoment ● Punkte aus der Fahrkurve n_mittel mittlere Drehzahl ...
Seite 81
Projektieren 5.3 Bremswiderstand projektieren Wenn der Motor mehr Energie zurückspeist, als über den internen Bremswiderstand abgebaut werden kann, schaltet der Umrichter mit Störung F30002 (Überspannung im Zwischenkreis) ab. In diesem Fall benötigen Sie einen externen Bremswiderstand. Wenn Sie die Trägheitsmomente Ihrer Anlage kennen (bezogen auf die Motorwelle), berechnen Sie die entstehende Bremsenergie gemäß...
Servo-Antriebssystem zurück gespeist, als nach der Gleichung berechnet wurde. Beispiel Ein Servomotor 1FS2104-6AF1... mit niedrigem Trägheitsmoment (mit integrierter Haltebremse) mit Mechanik wird an einem SINAMICS S210 6SL5310‑1BB10‑8CF0 betrieben. Er soll von 3000 r/min auf 600 r/min abgebremst werden. Trägheitsmoment des Servomotors 1FS2104-6AF1…...
Projektieren 5.3 Bremswiderstand projektieren 5.3.3 Anforderungen an den externen Bremswiderstand WARNUNG Brandgefahr durch dauerhafte Überlast Wenn der externe Bremswiderstand dauerhaft überlastet wird (z. B. durch einen defekten Bremschopper), kann eine Explosion oder ein Feuer entstehen. Das kann den Tod oder schwere Verletzungen verursachen und/oder das Gehäuse kann schmelzen. •...
Projektieren 5.3 Bremswiderstand projektieren Beachten Sie bei der Berechnung der Bremsleistung die folgenden Punkte: • Die in der Applikation erforderliche Bremsleistung darf die maximale Spitzenleistung nicht überschreiten (gemäß nachfolgenden Tabellen). • Die erforderliche Bremsenergie ergibt sich aus dem Produkt der erforderlichen Bremsleistung und der Einschaltdauer (Integral der Bremsleistung über der Zeit).
25000 41,7 Bezug nur direkt über die Firma Michael Koch GmbH Dieser Widerstand ist mit folgender Artikelnummer auch direkt über Siemens beziehbar: GXK:BWG250047TS-190 Dieser Widerstand ist mit folgender Artikelnummer auch direkt über Siemens beziehbar: GXK:BWG600014TS-190 Anmerkung zu den Bremswiderständen: • Bremswiderstände der Michael Koch GmbH Die Widerstandswerte der Bremswiderstände weichen ggf.
Projektieren 5.3 Bremswiderstand projektieren 5.3.4 Externen Bremswiderstand anschließen Externen Bremswiderstand anschließen Verwenden Sie für den Leistungsanschluss des externen Bremswiderstands geschirmte Leitungen. Wie Sie den externen Bremswiderstand und die Temperaturüberwachung anschließen, finden Sie in den folgenden Kapiteln: • Für Umrichter mit Netzanschluss 1 AC: "1 AC Bremswiderstand anschließen (Seite 246)" •...
Projektieren 5.4 Zwischenkreiskopplung (bei Umrichtern mit Netzanschluss 3 AC) Zwischenkreiskopplung (bei Umrichtern mit Netzanschluss 3 AC) Über den Stecker X3 können Sie die Zwischenkreise von bis zu sechs Umrichtern miteinander verbinden. Mit der Zwischenkreiskopplung muss die von generatorisch arbeitenden Antrieben zurückgespeiste Energie nicht über den Bremswiderstand in Wärme umgewandelt werden, sondern wird von motorisch arbeitenden Antrieben genutzt.
Projektieren 5.5 Hängende Achse Herstellen der Zwischenkreiskopplung 1. Montieren Sie die Umrichter ohne seitliche Zwischenräume mit abfallender Leistung von der Netzeinspeisung betrachtet. Beim Verwenden eines Netzfilters müssen Sie die Netzeinspeisung von der linken Seite anschließen. 2. AC- und Zwischenkreiskopplung herstellen: Verwenden Sie die Stecker und Leitungen, die in den folgenden Kapiteln beschrieben sind: –...
Projektieren 5.5 Hängende Achse Einstellungen Wenn Sie bei einer hängenden Achse die Safety Integrated Functions "Safe Stop 1 mit Zeitsteuerung" (SS1-t) oder "Safe Stop1 mit Beschleunigungsüberwachung" (SS1-a) verwenden, müssen Sie p9556 wie folgt einstellen: Tabelle 5-7 Einstellung SS1 Parameter Einstellwert Beschreibung p9556 p9556 >...
Projektieren 5.5 Hängende Achse Parameter Die folgende Liste enthält Parameter für die Einstellung von SS1-t und SS1-a in Verbindung mit einer hängenden Achse. Nummer Name Einheit p1135[0] AUS3 Rücklaufzeit r1217[0] Motorhaltebremse Schließzeit [ms] p1226[0] Stillstandserkennung Drehzahlschwelle [1/min] p1227[0] Stillstandserkennung Überwachungszeit p1228[0] Impulslöschung Verzögerungszeit p9556 SI Übergangszeit SS1 zu STO...
5.7 Kommunikation zur Steuerung projektieren p1558 Hängende Achse Gewichtskraft messen/vorsteuern Applikationsbeispiele SINAMICS Applikationsbeispiele finden Sie im Siemens Industry Online Support (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/60733299). Kommunikation zur Steuerung projektieren Damit die Kommunikation zwischen PLC und Umrichter möglich ist, projektieren Sie den oder die Umrichter in der PLC und aktivieren die topologiebasierte Taufe. Damit übernimmt der Umrichter beim Hochlaufen sowohl den PROFINET-Gerätenamen als auch die IP-Adresse von der...
Projektieren 5.8 Lizenzierungspflichtige Funktionen Lizenzierungspflichtige Funktionen 5.8.1 Lizenzierungspflichtige Funktion nutzen Übersicht Im Auslieferungszustand ab Werk enthält der Umrichter die für den Betrieb erforderliche Firmware. Die Firmware des Umrichters ist über lizenzierungspflichtige Funktionen erweiterbar. Voraussetzung Für den Betrieb mit einer lizenzierungspflichtigen Funktion muss eine Speicherkarte mit der passenden Lizenz-Datei im Umrichter gesteckt sein.
Enthält eine Signatur-Datei. Mithilfe der Signatur-Datei prüft der Umrichter die Authentizität der Lizenzen. Weitere Informationen Den Web License Manager finden Sie im Internet: Web License Manager (http://www.siemens.com/automation/license) 5.8.2 Systemreaktionen bei Unterlizenzierung (Hochlauf) Voraussetzung • Eine Speicherkarte ist vorhanden und im Umrichter gesteckt.
Alternative: Sie kopieren die Seriennummer über die Lizenzübersicht des verwendeten Inbetriebnahme-Tools und fügen die Nummer anschließend im Web License Manager ein. Vorgehensweise 1. Rufen Sie folgenden Link auf: Web License Manager (http://www.siemens.com/automation/ license). 2. Klicken Sie auf "Direktzugang". Die Fortschrittsanzeige zeigt den Schritt "Login" an.
Um sich die Lizenz-Datei für den Download anzeigen zu lassen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Rufen Sie folgenden Link auf: Web License Manager (http://www.siemens.com/automation/ license). 2. Klicken Sie in der Navigation unter "Usermenü" auf den Eintrag "License Key anzeigen".
Projektieren 5.8 Lizenzierungspflichtige Funktionen Ergebnis Die Lizenz-Datei ist im Verzeichnis KEYS/SINAMICS Ihrer Bedieneinheit gespeichert. 5.8.6 Lizenz-Datei in den Umrichter übertragen und aktivieren Übersicht Über die Lizenzübersichtsseite prüfen Sie den Lizenzstatus für den Umrichter. In einer Tabelle sind alle lizenzierungspflichtigen Funktionen für den Umrichter aufgelistet. In der Tabelle wird außerdem angezeigt, welche Funktionen freigeschaltet sind und ob Lizenzen für einzelne Funktionen fehlen.
Projektieren 5.8 Lizenzierungspflichtige Funktionen 5.8.7 Lizenzierung nach Entfernen der Speicherkarte wiederherstellen Übersicht Wenn eine Lizenz-Datei in den Umrichter geladen wird, wird die Lizenz-Datei nichtflüchtig auf der Speicherkarte gespeichert. Wenn Sie die Speicherkarte aus dem Umrichter entfernen und ein Neustart durchführen, ist die lizenzierungspflichtige Funktion nach dem Hochlauf gesperrt.
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Einfachpositionierer (EPOS) Übersicht Lageregelung bezeichnet die Regelung der Position einer Achse. Mit "Achse" wird eine Maschinen- oder Anlagenkomponente bezeichnet, die aus dem Umrichter mit aktiver Lageregelung und der angetriebenen Mechanik besteht. Der Einfachpositionierer (EPOS) ist ein im Umrichter integrierter Positionierer und berechnet das Verfahrprofil für das zeitoptimale Verfahren der Achse zur Zielposition für den Lageregler.
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) • Referenzieren Beim Referenzieren wird die Referenzpunktmessung vom Umrichter zur Maschine hergestellt. Mögliche Referenzierarten sind: – Aktives Referenzieren – Passives Referenzieren – Absolutwertgeberjustage • Verfahrsätze Im Umrichter sind Lage, Geschwindigkeit und Beschleunigung in unterschiedlichen Verfahrsätzen gespeichert. Die externe Steuerung wählt einen Verfahrsatz an. •...
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) • Torantrieb • Förderband • Rollenförderer Bei Linearachsen wird die Position der Achse als Längenmaß angegeben, z. B. Millimeter (mm). Rundachse Eine Rundachse ist eine Achse mit endlosem Verfahrbereich, z. B.: • Drehtisch Bei Rundachsen wird die Position der Achse als Winkelmaß angegeben, z. B. Grad (°). 5.9.1.2 Maßeinheiten Übersicht...
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Funktionsbeschreibung • Physikalische Einheiten (Voreinstellung) Der Umrichter liefert die physikalischen Einheiten für Lage, Drehzahl, Beschleunigung/ Verzögerung und Ruck. Bei der Inbetriebnahme können Sie die gewünschten physikalischen Einheiten entsprechend dem jeweiligen Achstyp über geeignete Parameter auswählen. Achstyp Verfügbare physikalische Einheiten Position Geschwindigkeit Linearachse...
Seite 102
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Als Umkehrlose (auch Lose, Spiel, Luft, dead travel on reversing) wird der Weg oder Winkel bezeichnet, den ein Motor bei Umkehr der Drehrichtung zurücklegen muss, bis er die Achse wieder in die andere Richtung bewegt. Funktionsbeschreibung Messung der Umkehrlose Um die Umkehrlose zu messen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) 5.9.2 Grenzwerte 5.9.2.1 Verfahrbereich begrenzen Übersicht Der Verfahrbereich einer Linearachse kann sowohl über Software-Endschalter als auch über Hardware-Endschalter begrenzt werden. Funktionsbeschreibung Bild 5-18 Software- und Hardware-Endschalter Der Umrichter akzeptiert nur Lagesollwerte, die innerhalb der Software-Endschalter liegen. Aktivierte Software-Endschalter begrenzen den Lagesollwert über die Vorgabe von p2580 (negativer Software-Endschalter) und p2581 (positiver Software-Endschalter).
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) 5.9.2.2 Begrenzung der Verfahrprofile Übersicht Das Verfahrprofil ist der zeitliche Verlauf von Beschleunigung, Geschwindigkeit und Weg einer Achse beim Positionieren. Sie können das Verfahrprofil beeinflussen, indem Sie die Geschwindigkeit, die Beschleunigung oder den Ruck (= zeitliche Änderung der Beschleunigung) begrenzen.
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Funktionsbeschreibung Sobald sich der Sollwert für die Position innerhalb eines Positioniervorgangs nicht mehr ändert, setzt der Umrichter die Meldung "Sollwert steht" auf 1. Mit dieser Meldung beginnt der Umrichter mit der Überwachung des Lageistwerts: • Sobald die Achse das Positionierfenster erreicht hat, meldet der Umrichter die Zielerreichung und hält die Achse in Regelung.
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Funktionsbeschreibung Der Schleppabstand ist die Abweichung zwischen Lagesollwert und ‑istwert, während der Umrichter die Achse positioniert. Bei zu großem Schleppabstand meldet der Umrichter die Störung F07452. Wenn Sie die Toleranz auf 0 setzen, wird die Überwachung deaktiviert. Bild 5-20 Schleppabstandsüberwachung 5.9.4 Referenzieren...
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) 5.9.4.1 Begriffe des Referenzierens Übersicht Nach dem Einschalten der Maschine muss für das Positionieren der absolute Maßbezug zum Maschinennullpunkt hergestellt werden. Dieser Vorgang wird als Referenzieren bezeichnet. Die folgenden Begriffe sind für das Referenzieren relevant. Beschreibung Referenzmarke Eine Referenzmarke ist ein Eingangssignal, bei dessen Auftreten den Istwerten eine bekannte mechanische Position zugewiesen werden kann.
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) 5.9.4.2 Aktives Referenzieren Übersicht Für das aktive Referenzieren stehen drei Referenziermodi zur Verfügung: • Verwendung von Gebernullmarke und Referenznocken • Verwendung einer Gebernullmarke • Verwendung einer externen Nullmarke über Digitaleingang Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Funktionsbeschreibung Aktives Referenzieren unter Verwendung einer Gebernullmarke und eines Referenznockens Das folgende Bild zeigt beispielhaft die Referenzierbewegung mit folgenden Einstellungen: • Aktives Referenzieren mit Referenznocken und Gebernullmarke • Referenzieren in positive Richtung • Positive Referenzpunktverschiebung Bewegungsablauf ① Start der Referenzpunktfahrt ②...
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Aktives Referenzieren unter Verwendung einer Gebernullmarke Das folgende Bild zeigt beispielhaft die Referenzierbewegung mit folgenden Einstellungen: • Aktives Referenzieren Gebernullmarke • Referenzieren in positive Richtung • Positive Referenzpunktverschiebung Bewegungsablauf ① Start der Referenzpunktfahrt ② Fahrt auf die Referenzmarke in Referenzierrichtung mit entsprechender Anfahrgeschwindig‐ keit zur Nullmarke ③...
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) • Referenzmarke an negativer Seite des Digitaleingangs • Positive Referenzpunktverschiebung Bewegungsablauf ① Start der Referenzpunktfahrt ② Fahrt auf die Referenzmarke in Referenzierrichtung mit entsprechender Anfahrgeschwindig‐ keit zur Nullmarke ③ Erkennen der Referenzmarke über Digitaleingang ④ Fahrt auf den Referenzpunkt mit entsprechender Anfahrgeschwindigkeit zum Referenzpunkt Bild 5-23 Beispiel: Aktives Referenzieren unter Verwendung einer externen Nullmarke über einen Digitaleingang...
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Funktionsbeschreibung Die Funktion wird durch ein "1"-Signal an c2597 (Auswahl Referenziertyp) angewählt und über eine 0/1-Flanke an c2595 (Start Referenzieren) aktiviert. Das Signal an c2595 muss während des gesamten Referenziervorgangs gesetzt sein, andernfalls bricht der Vorgang ab. Das Zustandsbit r2684.1 (passives Referenzieren aktiv) wird mit der Aktivierung der Messtasterauswertung verknüpft.
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Die Absolutgeberjustage kann auch bei aktivem Referenzieren verwendet werden. Hierzu muss diese Option während des aktiven Referenzierens ausgewählt werden. Bei Verwendung des Telegramms 112 kann die Absolutgeberjustage über das Lagesteuerwort 2, Bit 3 (POS_STW2.3) angestoßen werden. Hinweis Stellen Sie sicher, dass der Antriebsstrang und dessen Konfiguration nach der Erstinbetriebnahme mechanisch nicht verändert werden können.
Seite 114
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Funktionsbeschreibung Aktivieren der Verfahrsatzfunktion Bei Verwendung der Telegramme 111 und 112 kann die Verfahrsatzfunktion mit dem PROFINET-Steuerwort POS_STW1.15 konfiguriert werden: Steuerwort Signal Beschreibung POS_STW1.15 MDI-Auswahl. Auswahl des Verfahrsatzes. Bei Verwendung der Telegramme 7 und 9 kann die Verfahrsatzfunktion mit dem PROFINET- Steuerwort SATZANW.15 konfiguriert werden: Steuerwort Signal...
Seite 115
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) • Auftragsmodus (p2623[0...31]) Die Bearbeitung eines Verfahrauftrags kann durch den Parameter p2623 (Auftragsmodus) beeinflusst werden. Wert = 0000 cccc bbbb aaaa – aaaa: Kennungen 000x → Satz ein-/ausblenden (x = 0: einblenden, x = 1: ausblenden) – bbbb: Fortsetzungsbedingung 0000, ENDE: 0/1-Flanke an STW1.6 0001, WEITER_MIT_HALT: Die im Satz parametrierte Position wird genau angefahren (Bremsen auf Stillstand und...
Seite 116
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Verfahrsatzaufträge • POSITIONIEREN Der Auftrag POSITIONIEREN löst eine Verfahrbewegung aus. Folgende Parameter werden ausgewertet: – p2616[x] Satznummer – p2617[x] Position – p2618[x] Geschwindigkeit – p2619[x] Beschleunigungsoverride – p2620[x] Verzögerungsoverride – p2623[x] Auftragsmodus Die Ausführung des Auftrags dauert so lange, bis die Zielposition erreicht ist. Wenn der Auftrag aktiviert wird, steht der Umrichter bereits auf der Zielposition.
Seite 117
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) • ENDLOS POS, ENDLOS NEG Mit diesen Aufträgen wird die Achse auf die angegebene Geschwindigkeit beschleunigt und so lange verfahren, bis: – Ein Software-Endschalter erreicht wird. – Ein Hardware-Endschalter-Signal ausgegeben wird. – Die Fahrbereichsgrenze erreicht wird. – Die Bewegung durch das Steuersignal "kein Zwischenhalt / Zwischenhalt" (STW1.5) unterbrochen wird.
Seite 118
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) • GOTO Mit dem Auftrag GOTO können Sprünge innerhalb einer Folge von Verfahraufträgen ausgeführt werden. Die Satznummer, zu der gesprungen werden soll, muss als Auftragsparameter angegeben werden. Es ist keine Fortsetzungsbedingung zulässig. Wenn es keinen Satz mit dieser Nummer gibt, wird die Warnung A07468 (Sprungziel in Verfahrsatz x existiert nicht) ausgegeben und der Satz als inkonsistent gekennzeichnet.
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Der voreingestellte Drehmomentgrenzwert gilt ab dem Start, d. h. Fahren auf Festanschlag tritt auch bei verringertem Drehmoment auf. Die voreingestellten Beschleunigungs- und Verzögerungsoverrides sowie der aktuelle Drehzahloverride wirken zusätzlich. Die dynamische Schleppabstandsüberwachung (p2546) im Lageregler wirkt nicht während des Fahrens auf den Festanschlag.
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Bild 5-24 Achse mit Sollwertdirektvorgabe (MDI) einrichten Modus "Positionieren" Die übergeordnete Steuerung gibt den Wert für den Sollwert entweder als relativen oder als absoluten Lagesollwert vor: Bild 5-25 Achse mit Sollwertdirektvorgabe (MDI) positionieren Funktion für Sollwertdirektvorgabe aktivieren Bei Verwendung der Telegramme 111 und 112 kann die Funktion für Sollwertdirektvorgabe mit dem PROFINET-Steuerwort POS_STW1.15 konfiguriert werden: Steuerwort Signal...
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Bei Verwendung der Telegramme 7 und 9 kann die Funktion für Sollwertdirektvorgabe mit dem PROFINET-Steuerwort SATZANW.15 konfiguriert werden: Steuerwort Signal Beschreibung SATZANW.15 MDI-Auswahl. Auswahl des Verfahrsatzes. Betriebsmodus auswählen Im Modus "Positionieren" kann mit den Parametern (Position, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Verzögerung) eine absolute bzw.
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Bei Verwendung von Telegramm 9 kann eine Richtung für die absolute Positionierung mit den PROFINET-Steuerwörtern MDI_MOD.1 und MDI_MOD.2 ausgewählt werden: Steuerwort Signal Beschreibung MDI_MOD.1 Absolute Positionierung über den kürzesten Weg. MDI_MOD.2 Absolute Positionierung/MDI-Richtungsauswahl, positiv. Absolute Positionierung/MDI-Richtungsauswahl, negativ. Absolute Positionierung über den kürzesten Weg.
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Bei Verwendung der Telegramme 7, 9, 111 und 112 kann ein MDI-Auftrag mit dem PROFINET-Steuerwort STW1.4 verworfen werden: Steuerwort Signal Beschreibung STW1.4 Verfahrauftrag nicht verwerfen. Verfahrauftrag verwerfen (Rücklauf mit Maximalverzögerung). 5.9.7 Tippen Übersicht Es besteht die Möglichkeit, zwischen Tippen inkrementell und Tippen Geschwindigkeit umzuschalten.
Seite 125
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) jeweilige Sollgeschwindigkeit. Der Umrichter stoppt die Achse, wenn das jeweilige Signal "Tippen" wieder auf null zurückkehrt. Bild 5-27 Tippen Geschwindigkeit Auswahl einer Betriebsart für den Tippbetrieb Wenn die Telegramme 7, 9, 111 und 112 verwendet werden, wählen Sie mit den PROFINET- Steuerwörtern STW1.8 und STW1.9 einen Kanal für den Tippbetrieb aus: Steuerwort Signal...
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Wenn die Telegramme 111 und 112 verwendet werden, legen Sie die folgenden Sollwerte für den Tippbetrieb mit den entsprechenden Parametern fest: • Geschwindigkeit (p2585, p2586) • Inkrementell (p2587, p2588) Parameter Die folgende Liste enthält die Parameter der Funktion "Tippen". Die zweimal angezeigten Parameter weisen darauf hin, dass hierfür je nach dem gewählten Achstyp unterschiedliche Eigenschaften und Beschreibungen gelten können.
Seite 127
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) vom Geberzustandswort). Statusbit r2526.2 (Messwert gültig) zeigt das Vorliegen des erforderlichen Messwerts r2523 an. Ist die Funktion beendet (Position bei der Referenzmarke bzw. beim Messtaster ermittelt), so bleiben r2526.1 (Referenzieren aktiv) und r2526.2 (Messwert gültig) weiterhin aktiv und der Messwert wird über r2523 bereitgestellt, bis das entsprechende Gebersteuerwort zurückgesetzt wird (0-Signal).
Seite 128
Projektieren 5.9 Einfachpositionierer (EPOS) Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Kommunikation EtherNet/IP Feldbus EtherNet/IP Übersicht Das Ethernet Industrial Protocol (EtherNet/IP) ist ein offener Standard für industrielle Netzwerke, über das der Umrichter mit einer übergeordneten Steuerung kommuniziert. Voraussetzung • Umrichter mit Ethernet-Schnittstelle X150. • Einstellen des Kommunikationsprotokolls EtherNet/IP: Startdrive: Die Einstellung finden Sie im Kapitel "Konfiguration Feldbus einstellen (Seite 341)".
Der Umrichter unterstützt als minimalen Wert für RPI (Requested Packet Interval) 4 ms. Weitere Informationen Ein Anwendungsbeispiel zur Integration des Umrichters in eine Rockwell-Steuerung finden Sie im Internet: Anwendungsbeispiel (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/en/view/109824950) Die Applikationsbeschreibung ist auch für den in diesem Handbuch beschriebenen Umrichter gültig. 6.3.2 Klasse "Assembly Objekt"...
Unterstützte Dienste: Get attribute single, get attribute all Tabelle 6-5 Attribute der Instanzen Attribut Dienst Name Wert/Erläuterung UINT16 Vendor ID 1251 UINT16 Gerät: Siemens Gerät 0C hex UINT16 Produkt-Code 9110 (S210) UINT16 Revision ‑ UINT16 Status siehe folgende Tabelle Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2...
Kommunikation EtherNet/IP 6.4 Azyklische Kommunikation Attribut Dienst Name Wert/Erläuterung UINT32 Seriennummer Bit 0 … 19: laufende Nummer; Bit 20 … 23: Produktionsken‐ nung Bit 24 … 27: Herstellungsmonat (0 = Jan, B = Dez) Bit 28 … 31: Herstellungsjahr (0 = 2002) Short Produktname max. Länge 32 Byte String Unterstützte Dienste: Get attribute single, get attribute all Tabelle 6-6 Erläuterung zu Attribut ID 5 der vorhergehenden Tabelle Byte Bit...
Kommunikation EtherNet/IP 6.4 Azyklische Kommunikation Funktionsbeschreibung Das "Verbindungsmanagement-Objekt" hat die Objektklasse 06 hex. Tabelle 6-7 Attribute der Klassen Attribut Dienst Name UINT16 Revision UINT16 Maximale Instanz UINT16 Anzahl der Instanzen Unterstützte Dienste: Get attribute single, get attribute all Tabelle 6-8 Attribute der Instanzen Attribut Dienst Name...
Seite 135
Kommunikation EtherNet/IP 6.4 Azyklische Kommunikation Funktionsbeschreibung Das "TCP/IP-Schnittstellen-Objekt" hat die Objektklasse F5 hex. Tabelle 6-9 Attribute der Klassen Attribut Dienst Name UINT16 Revision UINT16 Maximale Instanz UINT16 Anzahl der Instanzen Unterstützte Dienste: Get attribute all, get attribute single Tabelle 6-10 Attribute der Instanzen Attribut Dienst Name...
Kommunikation EtherNet/IP 6.4 Azyklische Kommunikation 6.4.4 Klasse "Ethernet-Link-Objekt" Übersicht Das "Ethernet-Link-Objekt" ermöglicht die Diagnose der Kommunikation. Funktionsbeschreibung Das "Ethernet-Link-Objekt" hat die Objektklasse F6 hex. Tabelle 6-11 Attribute der Klassen Attribut Dienst Name UINT16 Revision UINT16 Maximale Instanz UINT16 Anzahl der Instanzen Unterstützte Dienste: Get attribute all, get attribute single Tabelle 6-12 Attribute der Instanzen Attribut Dienst...
Seite 137
Kommunikation EtherNet/IP 6.4 Azyklische Kommunikation Attribut Dienst Name Wert/Erläuterung get, Struct of Interface Counters Optional, erforderlich, wenn das get_and_clea "Media Counters attribute" im‐ plementiert ist. UINT32 In Octets Empfangene Octets UINT32 In Ucast Packets Empfangene Unicast-Pakete UINT32 In NUcast Packets Empfangene Nicht-Unicast-Pake‐ UINT32 In Discards Eingehende Pakete, nicht bear‐...
Rest: Speed/Duplex Options Unterstützte Dienste: Get attribute all, Get attribute single 6.4.5 Klasse "Siemens Antriebsobjekt" Übersicht Das "Siemens Antriebsobjekt" ermöglicht den Zugriff des Controllers auf ausgewählte Parameter des Umrichters. Funktionsbeschreibung Das "Siemens Antriebsobjekt" hat die Objektklasse 32C h. Tabelle 6-13 Attribute der Klassen...
Seite 139
Kommunikation EtherNet/IP 6.4 Azyklische Kommunikation Tabelle 6-14 Attribute der Instanzen Attribut Dienst Name Wert/Erläuterung 3 … 18 WORD STW1 c2050[0] Steuerwort 1 (STW1) Zugriff bitweise: Attribut ID 3 = STW1.0 Attribut ID18 = STW1.15 20 … 35 WORD ZSW1 c2053[0] Zustandswort 1 (ZSW1) Zugriff bitweise: Attribut ID 20 = ZSW1.0 Attribut ID 35 = ZSW1.15 REAL Actual Speed r0063 Drehzahlistwert...
Kommunikation EtherNet/IP 6.4 Azyklische Kommunikation 6.4.6 Klasse "Siemens Motorobjekt" Übersicht Das "Siemens Motorobjekt" ermöglicht den lesenden Zugriff des Controllers auf die Motordaten. Funktionsbeschreibung Das "Siemens Motorobjekt" hat die Objektklasse 32D h. Tabelle 6-15 Attribute der Klassen Attribut Dienst Name UINT16 Revision UINT16...
Seite 141
Kommunikation EtherNet/IP 6.4 Azyklische Kommunikation Funktionsbeschreibung Das "Parameter Objekt" hat die Objektklasse 401 h. Tabelle 6-17 Attribute der Klassen Attribut Dienst Name UINT16 Revision UINT16 Maximale Instanz UINT16 Anzahl der Instanzen Unterstützte Dienste: Get attribute all, get attribute single Beispiel Im folgenden Beispiel liest der Controller den Wert des Parameters r2050[10]. Dienst "Get Attribute single"...
Seite 142
Kommunikation EtherNet/IP 6.4 Azyklische Kommunikation Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Safety Integrated Functions Safety Integrated-Sicherheitshinweise GEFAHR Risikominimierung durch Safety Integrated Mit Safety Integrated kann das Risiko von Maschinen und Anlagen reduziert werden. Ein sicherer Betrieb der Maschine bzw. Anlage mit Safety Integrated ist jedoch nur möglich, wenn der Maschinenhersteller • diese technische Anwenderdokumentation, einschließlich der dokumentierten Randbedingungen, Sicherheitshinweise und Restrisiken genau kennt und einhält.
Seite 144
Safety Integrated Functions 7.1 Safety Integrated-Sicherheitshinweise WARNUNG Unerwartete Bewegungen des Motors durch manipulierte Anschlussleitungen Die Manipulation der Anschlussleitungen kann unerwartete Bewegungen der Motoren in einer Maschine oder Anlage auslösen. Insbesondere in Maschinen oder Anlagen, in denen Safety Integrated Functions zur Risikominimierung eingesetzt sind, können Personen durch Manipulation schwere Verletzungen oder Tod erleiden.
Safety Integrated Functions 7.3 Zertifizierung Safety Integrated Functions Übersicht Safety Integrated Functions kommen zur Risikoverringerung in sicherheitsbezogenen Applikationen zum Einsatz. Beschreibung Safety Integrated Functions haben im Vergleich zu Standard-Umrichterfunktionen eine besonders hohe Fehlersicherheit. Performance Level (PL) und Safety Integrity Level (SIL) der entsprechenden Normen sind ein Maß...
Seite 146
Safety Integrated Functions 7.3 Zertifizierung • Performance Level (PL) e nach ISO 13849‑1 • Kategorie 3 oder 4 nach ISO 13849‑1 Die Safety Integrated-Funktionen entsprechen den Funktionen nach IEC 61800‑5‑2 und IEC 61800‑5‑3. Die einzelnen Safety Integrated-Komponenten haben die folgenden Zertifizierungen: Tabelle 7-1 Zertifizierungen Safety Integrated-Komponenten Umrichter Umrichter Kategorie Ansteuerung über PROFIsafe...
Safety Integrated Function verwendeten Komponenten ab. Weitere Informationen Die PFH-Werte finden Sie unter: PFH-Werte (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ view/76254308) Die PFH-Werte aller Safety Integrated-Komponenten von Siemens bilden Sie mit der Funktion "Safety Evaluation" im TIA Selection Tool ab: Safety Evaluation (http://www.siemens.com/ safety-evaluation-tool) Gebrauchsdauer...
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Stoppfunktionen 7.6.1 Safe Torque Off (STO) Übersicht Bild 7-1 Übersicht STO Die Funktion Safe Torque Off (STO) unterbindet die momentbildende Energiezufuhr zum Motor und verhindert den unerwarteten Wiederanlauf des Motors. Voraussetzung STO ist in der Funktionsauswahl freigegeben. WARNUNG Unerwartete Bewegung des Motors durch aktives Safe Torque Off Bei aktiver Funktion Safe Torque Off (STO) können unerwartete Bewegungen des Motors...
Seite 149
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Funktionsbeschreibung Bild 7-2 Ablaufdiagramm STO Aktion Reaktion Motor / Umrichter ① Anwahl von STO • Der Umrichter erkennt die Anwahl von STO und meldet den Status "STO aktiv" (r9722.0). • Der Umrichter unterbricht die momentenbildende Energiezu‐ fuhr zum Motor. •...
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen 7.6.2 Safe Stop 1 (SS1) Übersicht Bild 7-3 Übersicht SS1 Safe Stop 1 (SS1) stoppt eine Gefahr bringende Bewegung einer Maschinenkomponente. Hinweis SS1 kann nicht unterbrochen werden • Wenn SS1 innerhalb der Verzögerungszeit wieder abgewählt wird, wählt der Antrieb nach Ablauf der Verzögerungszeit oder nach Unterschreiten der Abschaltgeschwindigkeit die Funktion STO an- und wieder ab.
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Funktionsbeschreibung Mit Safe Stop 1 (SS1) stoppt der Umrichter die Gefahr bringende Bewegung einer elektrisch angetriebenen Maschinenkomponente. Nach dem Stopp verhindert die Funktion Safe Torque Off (STO) den Wiederanlauf der Maschinenkomponente. Tabelle 7-2 Varianten der Funktion Abkürzung Kurzbeschreibung SS1-t...
Seite 152
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Funktionsbeschreibung Bild 7-4 Ablaufdiagramm Safe Stop 1 mit Zeitsteuerung (SS1-t) Aktion Reaktion Motor / Umrichter ① Anwahl von SS1 • Der Umrichter erkennt die Anwahl von SS1 und meldet den Status "SS1 aktiv" (r9722.1). • Der Umrichter startet die Übergangszeit SS1 zu STO (p9556). •...
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen 7.6.2.2 Safe Stop 1 mit Beschleunigungsüberwachung (SS1-a) Übersicht SS1-a überwacht mit Safe Acceleration Monitor (SAM), ob der Motor beim Bremsvorgang nicht unzulässig beschleunigt. Nach Ablauf des festgelegten Zeitintervalls oder Unterschreiten der festgelegten Abschaltgeschwindigkeit wird Safe Torque Off (STO) aktiv. Funktionsbeschreibung Bild 7-5 Ablaufdiagramm Safe Stop 1 mit Beschleunigungsüberwachung (SS1-a)
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen ② Abbremsen an AUS3-Rampe • Die SAM-Verzögerungszeit läuft ab. Der Umrichter überwacht mit SAM Überwachung mit SAM, ob der Motor unzulässig beschleunigt. • Der SAM-Grenzwert folgt der kleiner werdenden Motorge‐ schwindigkeit: Der Umrichter reduziert die SAM-Überwachungsgeschwindig‐ keit schrittweise, wenn der Betrag der Motorgeschwindigkeit kleiner ist als die bisherige SAM-Überwachungsgeschwindig‐...
Seite 155
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Funktionsbeschreibung Bild 7-6 Ablaufdiagramm Safe Stop 1 mit Bremsrampenüberwachung (SS1-r) Aktion Reaktion Motor / Umrichter ① Anwahl von SS1 • Der Umrichter erkennt die Anwahl von SS1 und meldet den Status "SS1 aktiv" (r9722.1). • Der Umrichter stoppt den Motor an der AUS3-Rampe. ①...
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen ④ Übergang zu STO • SBR endet, sobald der Geschwindigkeitsistwert unterhalb der STO-Abschaltgeschwindigkeit (p9560) liegt. • Der Umrichter aktiviert STO. • Auch bei zwischenzeitlicher Abwahl von SS1 aktiviert der Um‐ richter STO. • Der Umrichter meldet den Status "STO aktiv" (r9722.0). •...
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen 7.6.3 Safe Stop 1 mit externem Stopp (SS1E) Übersicht WARNUNG Unerwartete Bewegung des Motors durch aktives Safe Torque Off Bei aktiver Funktion Safe Torque Off (STO) können unerwartete Bewegungen des Motors auftreten. Der Motor kann z. B. austrudeln oder eine hängende Last kann den Motor beschleunigen.
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Funktionsbeschreibung Die Funktion "Safe Stop 1 mit externem Stopp (SS1E-t)" leitet nach Ablauf eines vorgegebenen Zeitintervalls die Funktion "Safe Torque Off" (STO) ein. Die Bremsreaktion wird von der überlagerten Steuerung vorgegeben. Die überlagerte Steuerung erkennt die Anwahl von SS1E aus dem Safety Info Channel (SIC) im Telegramm 700.
Seite 159
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Funktionsbeschreibung EIN/AUS1 SS1E-Abwahl Drehzahl Motor trudelt bis zum Stillstand aus p9594 SS1E aktiv STO aktiv Einschaltbereit Bild 7-8 Funktionsbeschreibung: SS1 mit externem Stopp (SS1E-t) Aktion Reaktion Motor / Steuerung ① Anwahl von SS1E • Der Umrichter erkennt die Anwahl von SS1E und meldet den Status "SS1E aktiv" (r9722.18).
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen 7.6.3.2 Safe Stop 1 mit externem Stopp mit Beschleunigungsüberwachung (SS1E-a) Übersicht Mit SS1E‑a erfolgt das Stillsetzen des Motors über das Anwenderprogramm einer überlagerten Steuerung. Die Steuerung erkennt die Anwahl von SS1E aus dem Safety Info Channel (SIC) im Telegramm 700 oder 701 und muss innerhalb der Verzögerungszeit die betroffenen Motoren in den sicheren Zustand fahren.
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen ② Abbremsen an der Bremsrampe mit • Die SAM-Verzögerungszeit läuft ab. Der Antrieb überwacht mit SAM, ob der SAM Überwachung Motor unzulässig beschleunigt. • Der SAM-Grenzwert folgt der kleiner werdenden Motorgeschwindigkeit: Der Antrieb reduziert die SAM-Überwachungsgeschwindigkeit schrittweise, wenn der Betrag der Motorgeschwindigkeit kleiner ist als die bisherige SAM- Überwachungsgeschwindigkeit.
Seite 162
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Funktionsbeschreibung Bild 7-10 Funktionsbeschreibung: SS1E mit SBR Aktion Reaktion Motor / Antrieb ① Anwahl von SS1E • Der Antrieb erkennt die Anwahl von SS1E und meldet den Status "SS1E aktiv" (r9722.18). • Die Steuerung löst den Stillsetzvorgang über die externe Sollwertvorgabe aus. •...
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen ④ Übergang zu STO • SBR endet, sobald der Geschwindigkeitsistwert unterhalb der STO-Abschalt‐ geschwindigkeit (p9560) liegt. • Der Antrieb erkennt die Anwahl von STO und meldet den Status "STO aktiv" (r9722.0). SS1E bleibt weiterhin aktiv. • STO unterbindet die momentbildende Energiezufuhr zum Motor und verhin‐...
Falls ein überlagerter Motion Controller eingesetzt wird, sollten Sie die Safety Integrated Function SS2E oder SOS verwenden. Grund: SINAMICS S210 bremst bei der Safety Integrated Function SS2-r/SS2-a autark an der AUS3-Rampe ab. Der Motion Controller erkennt eine Abweichung zwischen Soll- und Istwert und versetzt den Antrieb in Impulslöschung.
Seite 165
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Funktionsbeschreibung Fehlerreaktion p9530 Bild 7-11 Funktionsbeschreibung: SS2 mit Zeitsteuerung Aktion Reaktion Motor / Umrichter ① Anwahl von SS2 • Der Umrichter erkennt die Anwahl von SS2 und meldet den Status "SS2 aktiv" (r9722.02). • Der Umrichter startet die Übergangszeit SS2 zu SOS (p9552). •...
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen ④ Übergang zu SOS • Die Übergangszeit SS2 zu SOS (p9552) läuft ab. Die Übergangszeit muss so bemessen sein, dass der Umrichter in dieser Zeit aus jeder Drehzahl des Arbeitsprozesses bis zum Stillstand abbremsen kann. • Der Umrichter aktiviert SOS und meldet den Status „SOS aktiv“...
Seite 167
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Funktionsbeschreibung Fehlerreaktion p9530 Bild 7-12 Funktionsbeschreibung: SS2 mit SAM Aktion Reaktion Motor / Umrichter ① Anwahl von SS2 • Der Umrichter erkennt die Anwahl von SS2 und meldet den Status "SS2 aktiv" (r9722.02). • Der Umrichter startet die SAM-Verzögerungszeit (p9582). •...
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen ⑤ Übergang zu SOS • Der Status "SS2 aktiv" wird im Zustandsbit des PROFIsafe-Telegramms gemeldet. • In der überlagerten Steuerung können Sie diesen Status nutzen. • Wenn SOS aktiv ist, meldet der Umrichter auch "SOS aktiv" im entsprechenden Statusbit des PROFIsafe-Telegramms.
Seite 169
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Funktionsbeschreibung Fehlerreaktion p9530 Bild 7-13 Funktionsbeschreibung: SS2 mit SBR Aktion Reaktion Motor / Umrichter ① Anwahl von SS2 • Der Umrichter erkennt die Anwahl von SS2 und meldet den Status "SS2 aktiv" (r9722.02) im Zustandsbit des PROFIsafe-Telegramms. •...
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen ③ Start von SOS • Nach Ablauf der SS2-Verzögerungszeit wird SOS ausgelöst. • Die SS2-Verzögerungszeit muss so bemessen sein, dass der Umrichter in dieser Zeit aus jeder Drehzahl des Arbeitsprozesses bis zum Stillstand abbremsen kann. • Der Stillstand des Motors mit der Safety Integrated Function SOS sicher überwacht.
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Antriebsverbände sind z. B. Antriebe, die über das Material mechanisch miteinander verbunden sind. 7.6.5.1 Safe Stop 2 mit externem Stopp mit Zeitsteuerung (SS2E-t) Übersicht Bei der Sicherheitsfunktion SS2E-t erfolgt das Stillsetzen des Antriebs über das Anwenderprogramm einer überlagerten Steuerung. Bei Anwahl von SS2E-t wird zwar die sichere Verzögerungszeit gestartet, aber kein AUS3 aktiviert.
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Aktion Reaktion Motor / Umrichter ① Anwahl von SS2E • Der Umrichter erkennt die Anwahl von SS2E und meldet den Status "SS2E aktiv" (r9722.28). • Der Umrichter startet die Übergangszeit SS2E zu SOS (p9553). • Die Steuerung erkennt die Anwahl von SS2E aus dem Safety Info Channel (SIC) im Telegramm 700 oder 701 und löst den Stillsetzvorgang über die externe Sollwertvor‐...
Seite 173
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Funktionsbeschreibung Fehlerreaktion p9530 Bild 7-15 Funktionsbeschreibung: SS2E SAM Aktion Reaktion Motor / Umrichter ① Anwahl von SS2E • Im laufenden Betrieb wird SS2E über das Steuerwort S_ZSW2.28 des ausgewählten PROFIsafe-Telegramms angewählt. • Der Umrichter erkennt den Status von SS2E und meldet den Status "SS2E aktiv" (r9722.22) im Zustandsbit des PROFIsafe-Telegramms.
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen ④ Verletzen der SOS Über‐ • Wenn die Stillstandstoleranz verletzt wird, führt der Umrichter als Fehlerreaktion SS1 wachung mit anschließendem Übergang zu STO aus. ⑤ Übergang zu SOS • Der Status "SS2E aktiv" wird im Zustandsbit des PROFIsafe-Telegramms gemeldet. •...
Seite 175
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Funktionsbeschreibung Fehlerreaktion p9530 Bild 7-16 Funktionsbeschreibung: SS2E SBR Aktion Reaktion Motor / Umrichter ① Anwahl von SS2E • Der Antrieb erkennt die Anwahl von SS2E und meldet den Status "SS2E aktiv" (r9722.22) im Zustandsbit des PROFIsafe-Telegramms. • Der Umrichter startet die SS2E-Verzögerungszeit (p9553) über die externe Sollwert‐...
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen ③ SBR Überwachung • Die Bremsrampe setzt sich aus der Referenzgeschwindigkeit (p9591) und der SBR- Überwachungszeit (p9593) zusammen. • Der Umrichter überwacht, dass der Motor beim Bremsvorgang die eingestellte Brems‐ rampe nicht überschreitet. • Mit dem Erreichen der SBR-Geschwindigkeitsgrenze (p9584) wird die Überwachung der Bremsrampe eingefroren.
Seite 177
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Außerdem gibt es folgende Funktionsmerkmale: • SOS bremst im Gegensatz zu SS1 und SS2 den Antrieb nicht selbstständig ab. • Die Sollwerthoheit bleibt bei der Steuerung. • Reagieren Sie im Anwenderprogramm der Steuerung also auf die "Anwahl SOS" so, dass die Steuerung den Antrieb innerhalb der Verzögerungszeit zum Stillstand bringt.
Seite 178
Safety Integrated Functions 7.6 Stoppfunktionen Funktionsbeschreibung SOS-Abwahl Position Fehlerreaktion Stillstands- toleranz p9596 SOS aktiv Bild 7-17 Funktionsbeschreibung: SOS Aktion Reaktion Motor / Umrichter ① Anwahl von SOS • Der Umrichter erkennt die Anwahl von SOS und meldet den Status "SOS angewählt" (r9722.11) •...
Safety Integrated Functions 7.7 Sicheres Bremsenmanagement Sicheres Bremsenmanagement 7.7.1 Safe Brake Control (SBC) Übersicht WARNUNG Unerwartete Bewegung durch defekte, verschlissene oder verschmutzte Haltebremse SBC erkennt keine mechanischen Defekte, Verschleiß oder Verschmutzung der Haltebremse. SBC erkennt einen Leitungsbruch oder Kurzschluss in der Bremsenwicklung erst beim Öffnen der Haltebremse.
Seite 180
Safety Integrated Functions 7.7 Sicheres Bremsenmanagement Funktionsbeschreibung Bild 7-19 Ablaufdiagramm SBC Aktion Reaktion Motor / Umrichter ① Anwahl von STO • Der Umrichter erkennt die Anwahl von STO und meldet den Status "STO aktiv" (r9722.0). Der Umrichter unterbricht die momentenbildende Energiezu‐ fuhr zum Motor. Die Einschaltsperre verhindert ein selbstständiges Wiederan‐...
Safety Integrated Functions 7.7 Sicheres Bremsenmanagement SBC verhindert, dass hängende bzw. durchziehende Lasten durchsacken. Hängende bzw. durchziehende Lasten sind z. B. Hebezeugen, Personenaufzügen oder Wicklern. Externe Logik‑ oder Schaltelemente sind nicht erforderlich, da die Funktion im Umrichter integriert ist. 7.7.2 Safe Brake Test (SBT) Übersicht Die Diagnosefunktion "Safe Brake Test"...
Seite 182
Safety Integrated Functions 7.7 Sicheres Bremsenmanagement Funktionsbeschreibung SBT-Abwahl SBT-Start Testmoment Rampenzeit Testdauer Rampenzeit Positionstoleranz SBT aktiv SBT beendet Bild 7-20 Ablauf: SBT Aktion Reaktion Motor / Antrieb ① Anwahl von SBT • Die Funktion SBT wird direkt von einer überlagerten Steuerung bedient. Sie werden über die Steuerbits des Safety Control Channel (SCC) - im PROFIdrive Telegramm 701.
Seite 183
Safety Integrated Functions 7.7 Sicheres Bremsenmanagement ④ Durchführen des Bremsen‐ • Der Antrieb baut das Testmoment gegen die geschlossene Bremse auf. tests Wenn die Bremse korrekt arbeitet, bleibt die Achsbewegung innerhalb einer festge‐ legten Toleranz. • Wenn jedoch eine größere Achsbewegung über die Geberistwerte festgestellt wird, ist die Bremse nicht in der Lage, das geforderte Haltemoment aufzubringen.
Safety Integrated Functions 7.8 Bewegungsüberwachung Bewegungsüberwachung 7.8.1 Safely-Limited Speed (SLS) Übersicht Bild 7-21 Übersicht SLS Mit Safely-Limited Speed (SLS) überwacht der Umrichter die Geschwindigkeit des Motors. Falls die Geschwindigkeit des Motors zu groß ist, stoppt der Umrichter den Motor. Funktionsbeschreibung Safely-Limited Speed (SLS) hat 4 unabhängige SLS-Grenzwerte, die im laufenden Betrieb umgeschaltet werden können.
Seite 185
Safety Integrated Functions 7.8 Bewegungsüberwachung Bild 7-22 SLS mit Umschaltung zweier SLS-Grenzwerte Aktion Reaktion Motor / Umrichter ① Anwahl von SLS • Der Umrichter erkennt die Anwahl von SLS. • Der Umrichter erkennt die Anwahl des Grenzwerts SLS2. • Der Umrichter startet die SLS-Verzögerungszeit (p9551). ②...
Safety Integrated Functions 7.8 Bewegungsüberwachung ⑥ Abbremsen unter den SLS- • Der Motor folgt dem Sollwert der übergeordneten Steuerung Grenzwert und bremst. • Bis zum Ablauf der SLS-Verzögerungszeit muss die Istgeschwin‐ digkeit unterhalb des Grenzwerts SLS1 liegen. ⑦ Aktivieren des SLS-Grenzwer‐ •...
Safety Integrated Functions 7.8 Bewegungsüberwachung Voraussetzung Der Grenzwert SLS1 ist über PROFIsafe angewählt. p9604.9 ist gesetzt: Die Übertragung des SLS-Grenzwerts ist über PROFIsafe freigegeben. Funktionsbeschreibung Das Signal S_SLS_LIMIT_A im PROFIsafe-Telegramm skaliert den Grenzwert SLS1. Die Skalierung S_SLS_LIMIT_A hat den Wertebereich 1 … 32767. Der skalierte Grenzwert SLS1 wird folgendermaßen berechnet: skalierter Grenzwert SLS1 = S_SLS_LIMIT_A / 32767 ·...
Safety Integrated Functions 7.8 Bewegungsüberwachung 7.8.1.3 EPOS und sichere Sollgeschwindigkeitsbegrenzung Funktionsbeschreibung Wenn bei der Verwendung der Positionier-Funktion EPOS gleichzeitig auch eine sichere Geschwindigkeitsüberwachung (SLS) oder die sichere Bewegungsrichtungsüberwachung (SDI) verwendet werden soll, wird EPOS über die aktivierten Überwachungsgrenzen automatisch informiert. Diese Überwachungsgrenzen können sonst durch die Sollwertvorgabe von EPOS verletzt werden.
Seite 189
Safety Integrated Functions 7.8 Bewegungsüberwachung Funktionsbeschreibung Bild 7-24 Darstellung SSM Aktion Reaktion Motor / Umrichter ① Anwahl von SSM • Der Umrichter erkennt die Anwahl von SSM. • Wenn die Geschwindigkeit des Motors zwischen der Geschwin‐ digkeitsgrenze und der negativen Geschwindigkeitsgrenze liegt, setzt der Umrichter das Signal "Geschwindigkeit unter Grenzwert"...
Seite 190
Safety Integrated Functions 7.8 Bewegungsüberwachung Bild 7-25 Wirkungsweise des Signalfilters Der Signalfilter glättet den Messwert der Geschwindigkeit. Das Filter vermindert Signalwechsel der SSM-Rückmeldung bei der Überwachung von Geschwindigkeiten, die knapp unterhalb der Geschwindigkeitsgrenze liegen. Ein aktives Filter führt zu einer zeitlichen Verzögerung der SSM-Rückmeldung. Mit der Filterzeit (p9545) ist das Verhalten des Signalfilters einstellbar.
Safety Integrated Functions 7.8 Bewegungsüberwachung 7.8.3 Safe Direction (SDI) 7.8.3.1 Safe Direction (SDI) Übersicht Bild 7-26 Übersicht SDI Mit Safe Direction (SDI) überwacht der Umrichter die Bewegungsrichtung des Motors. Falls sich der Motor in die nicht erlaubte Richtung bewegt, stoppt der Umrichter den Motor mit einer SDI-spezifischen Stoppreaktion.
Safety Integrated Functions 7.8 Bewegungsüberwachung ② Aktivieren von SDI+ • Nach Ablauf der SDI-Verzögerungszeit überwacht der Umrich‐ ter die Bewegungsrichtung des Motors. • Der Umrichter meldet den Status "SDI positiv aktiv" (r9722.12). • Der Umrichter berechnet kontinuierlich die Position des Motors. •...
Safety Integrated Functions 7.8 Bewegungsüberwachung 7.8.4 Funktionsweise Safely-Limited Acceleration (SLA) Übersicht Die Safety Integrated Function "Safely-Limited Acceleration" (SLA) überwacht, dass der Antrieb einen voreingestellten Beschleunigungsgrenzwert nicht überschreitet (z. B. im Einrichtbetrieb). Anwendungsgebiete SLA ist geeignet für Maschinen, bei denen, z. B. im Einrichtbetrieb, die zulässige Beschleunigung nicht überschritten werden darf.
Seite 194
Safety Integrated Functions 7.8 Bewegungsüberwachung Funktionsbeschreibung Anwahl SLA Abwahl SLA SLA-Abwahl Geschwindigkeit <1> <2> <1> <2> Beschleunigung Beschleunigungs- grenze positiv Beschleunigungs- grenze negativ SLA aktiv Aktuelle Geschwindigkeits- <1> Beschleunigen grenze SLA <2> Bremsen Geschwindigkeit Bild 7-28 Ablauf: SLA Aktion Reaktion Motor / Antrieb ①...
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration Übersicht Für die Inbetriebnahme und Konfiguration des Umrichters stehen folgende Inbetriebnahme- Tool zur Verfügung: • Im Umrichter integrierter Webserver als Web-Applikation • Startdrive im TIA Portal Funktionsbeschreibung Die Inbetriebnahme von Safety Integrated umfasst die Schritte: •...
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration Die zur Auswahl stehenden Funktionen hängen von der gewählten Ansteuerart ab: Tabelle 7-6 Safety Integrated Functions für jede Ansteuerart (p9603) Ansteuer‐ SS1E SS2E PROFIsafe PROFIsafe und NOT- HALT über Klemmen Klemmen SS1-t und SS1E-t sind lizenzfrei. SS1-a, SS1-r, SS1E-a und SS1E-r benötigen eine Lizenz. SLS, SSM, SDI, SS2, SS2E, SOS, SBT und SLA sind nicht über Klemmen ansteuerbar.
Seite 197
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration Funktionsbeschreibung In der Funktionssicht der Parametrierung sind die folgenden Einstellungen möglich: Tabelle 7-7 Einstellmöglichkeiten Safety Integrated Functions Funktion Mögliche Einstellungen Safe Torque Off (STO) Keine Einstellungen erforderlich Safe Stop 1 (SS1) • Art der Überwachung: –...
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration Funktion Mögliche Einstellungen Safely-Limited Speed (SLS) • Verzögerungszeit für SLS • Geschwindigkeitsgrenzen für max. 4 Stufen • Stoppreaktionen (STO, SS1, SS1E, SS2 oder SS2E) für jede Stufe • PROFIsafe-Override für SLS der Stufe 1 aktivieren / sperren Damit übertragen Sie variable SLS-Grenzen über PROFIsafe auf den Umrichter.
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration Zusätzlich gibt es folgende Möglichkeiten: • Bei Bedarf eines lokalen NOT-HALT-Konzepts parallel zu PROFIsafe: Ansteuerung von STO, SS1 oder SS1E über Klemmen (F-DI 0) • Bei Anwendungen ohne PROFIsafe: ausschließliche Ansteuerung von NOT-HALT über Klemmen (F-DI 0) 7.9.3.1 PROFIsafe-Konfiguration...
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration Weitere Informationen Weitere Informationen zu Telegrammen und zur Belegung der Steuer‑ und Zustandswörter sind im Anhang unter Kommunikationstelegramme (Seite 965). 7.9.3.2 Übertragung des F-DI-Status über PROFIsafe Übersicht Die Konfiguration der Übertragung des F-DI-Status legt den Eingangsmodus eines F-DI fest und aktiviert die Übertragung eines F-DI-Zustands an die F-Steuerung.
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration 7.9.3.4 Ansteuerung über Klemmen Übersicht Die F-DI-Konfiguration umfasst folgende Schritte: • Zuordnung von Safety Integrated Functions zum fehlersicheren Digitaleingang (F-DI) • Festlegung der Eingangsmodi eines F-DI Funktionsbeschreibung Die F-DI-Konfiguration ermöglicht das Zuordnen von Safety Integrated Functions zum F-DI. Nach der F-DI-Konfiguration funktioniert die An‑...
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration Bild 7-29 Dauerhafte Diskrepanz Die folgende Abbildung erläutert die Grenzen für eine sinnvolle Einstellung von p10002 (F-DI-Umschaltung Diskrepanzzeit): • Damit der Umrichter nicht auf eine Diskrepanz reagiert, muss p10002 größer sein als die Diskrepanzzeit T am F-DI.
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration 7.9.3.7 Selbsttest des fehlersicheren Digitaleingangs (F-DI) Übersicht Für eine rechtzeitige Fehlererkennung testet der Umrichter kontinuierlich seine Abschaltpfade, Funktionen und Schnittstellen. Für den Test eines fehlersicheren Digitaleingangs (F-DI) stehen verschiedene Modi zur Verfügung: • Selbsttest mit internen Testsignalen •...
Seite 204
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration Bild 7-31 Dunkelpulse durch schaltbare Stromversorgung Hinsichtlich der Entprellzeit gilt: • p10017 > Dunkelpulslänge (p10018) + 2 ms Der Selbsttest durch vorgegebene Dunkelpulse erfüllt die folgenden Anforderungen: • Safety Integrity Level (SIL) 3 nach IEC 61800-5-2 •...
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration 7.9.4 Abnahme - Abschluss der Inbetriebnahme Übersicht Ein Maschinenhersteller ist für die einwandfreie Funktion seiner Maschine oder Anlage verantwortlich. Nach dem Inbetriebnehmen muss der Maschinenhersteller daher die Funktionen prüfen oder durch Fachpersonal prüfen lassen, die ein erhöhtes Risiko für Sach‑ oder Personenschäden beinhalten.
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration Abnahmeberechtigte Personen Zur Abnahme des Umrichters und des Motors sind vom Maschinenhersteller befugte Personen berechtigt, die mit ihrer fachlichen Ausbildung und Kenntnis der sicherheitsrelevanten Funktionen die Abnahme in angemessener Weise durchführen können. 7.9.4.1 Abnahmetest für Umrichter Übersicht Einen Abnahmetest muss in folgenden Fällen durchlaufen werden:...
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration Die zu testende Funktion ist nicht aktiv. Funktionsbeschreibung Der Abnahmetest für einzelne Funktionen umfasst die Schritte: • Einschalten des Motors • Anwahl der Safety Integrated Function • Abwahl der Safety Integrated Function Beispiele Abnahmetest STO •...
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration Abnahmetest SS1-t • Einschalten des Motors: Eingabe von Drehzahlsollwerten ≠ 0 + Einschalten des Motors + Test, ob der Motor wie gewünscht läuft • Anwahl von SS1-t, während der Motor läuft Test, ob jede konfigurierte Ansteuerung, z. B. über F-DI und über PROFIsafe funktioniert Test, ob die folgenden Punkte zutreffen: –...
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration Funktionsbeschreibung Um den Bremsenausgang des Umrichters zu testen, muss die Funktion SBC (sichere Bremsenansteuerung) innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls aktiviert werden. Das Zeitintervall hängt vom erforderlichen Safety Integrity Level (SIL) und von der gewünschten Kategorie des Performance Levels (PL) ab: •...
Safety Integrated Functions 7.9 Safety Integrated-Inbetriebnahme und -Konfiguration 7.9.4.5 Hinweise zum Komponententausch Übersicht Nach Änderungen an der Maschine ist ein erneuter Abnahmetest mit Dokumentation notwendig. Voraussetzung WARNUNG Unerwartete Bewegung durch fehlerhaften Komponententausch Nach einem Komponententausch können Anschlüsse oder Funktionen fehlerhaft sein. Dadurch können unerwartete Bewegungen von Motoren auftreten, die zu Tod oder schweren Verletzungen führen können.
Safety Integrated Functions 7.10 Status und Diagnose der Safety Integrated Functions gelöscht. Wird zusätzlich der Fehler F01646 gemeldet, kann dieser durch eine Standard Quittierung oder einen Power On gelöscht werden. Ein reduzierter Abnahmetest der Safety Integrated Functions ist erforderlich: • Genereller Test der Istwerterfassung durch Einschalten und kurzen Betrieb mit Verfahren in beiden Richtungen nach dem Komponententausch.
Seite 212
Safety Integrated Functions 7.10 Status und Diagnose der Safety Integrated Functions Funktionsbeschreibung Der Funktionsstatus / Diagnose zeigt den Status der freigegebenen Safety Integrated Functions. Wenn eine Funktion aktiv ist, zeigt der Status "aktiv" an (r9722). Wenn STO und SS1 aktiv sind, ist der NOT-HALT ausgelöst.
Safety Integrated Functions 7.11 Reaktionen auf Safety-Störungen und -Warnungen auf mehrere Geräte müssen Sie prüfen, ob das Gerät im Kommunikationsverband korrekt zugeordnet ist. Weitere Informationen Weitere Informationen zu den Prüfsummen sind in der Parameterliste enthalten. 7.11 Reaktionen auf Safety-Störungen und -Warnungen 7.11.1 Stoppreaktionen Funktionsbeschreibung...
Safety Integrated Functions 7.11 Reaktionen auf Safety-Störungen und -Warnungen Bild 7-33 Stoppreaktionen 7.11.2 Safety-Meldungen fehlersicher quittieren Übersicht Bei Safety-Meldungen, z. B. aufgrund von Grenzwertverletzungen des Motors bei aktiven Safety Integrated Functions, erkennt der Umrichter ein internes Ereignis. Eine Safety-Meldung erfordert eine fehlersichere Quittierung. Voraussetzung Sie haben die Ursache für das interne Ereignis geprüft und beseitigt.
Safety Integrated Functions 7.12 Priorität der Stoppreaktionen und Stoppfunktionen Über Aus- und Einschalten der Versorgungsspannung Schalten Sie die Spannungsversorgung des Umrichters vorübergehend aus und wieder ein. Hinweis Zusätzliche Quittierung über das "Standard"-Quittiersignal Safety Integrated verwendet standardmäßig einen eigenen Meldungstyp (C). Sie haben die Möglichkeit, Safety-Meldungen über p3117 als Warnung (A) noch Störung (F) umzuparametrieren.
Safety Integrated Functions 7.13 Reaktionszeiten Beispiel Beispiele für das Verhalten des Motors bei einer Stoppreaktion oder bei der Anwahl einer Stoppfunktion: • Safely-Limited Speed (SLS) ist aktiv und Safe Stop1 (SS1) wird angewählt. Ergebnis: Der Umrichter bremst den Motor, weil die Stoppfunktion Safe Stop1 (SS1) eine höhere Priorität hat als Safely-Limited Speed (SLS).
Safety Integrated Functions 7.13 Reaktionszeiten • Watchdog Time (WDTime): Zeit zwischen dem Empfangen des letzten gültigen PROFIsafe- Telegramms bis zum Auslösen einer Stoppfunktion nach Ablauf der PROFIsafe- Überwachungszeit • Device Acknowledgement Time (DAT): Zeit zwischen dem Empfangen eines PROFIsafe- Telegramms bis zum Senden einer Antwort auf dieses Telegramm •...
Safety Integrated Functions 7.13 Reaktionszeiten 7.13.3 Reaktionszeiten bei Ansteuerung über Klemmen Technische Daten Die folgenden Reaktionszeiten gelten für Stoppfunktionen bei der Ansteuerung über Klemmen des fehlersicheren Digitaleingangs (F-DI). Die Reaktionszeit einer Stoppfunktion ist die Zeit zwischen der Anwahl der Stoppfunktion und dem Einleiten einer Stoppreaktion. Die angegebenen Reaktionszeiten gelten sowohl bei fehlerfreiem Antriebssystem als auch bei Vorhandensein eines Fehlers im System.
Safety Integrated Functions 7.14 Funktionale Sicherheit p9500: Überwachungstakt (Werkseinstellung: 4 ms) t_R: t_R ist abhängig von der jeweiligen Stoppreaktion, die nach der Grenzwertverletzung eingeleitet wird: • STO: 0,5 ms • SS1: 2 ms p9545: SSM-Filterzeit Zeit für die interne Kommunikation des Umrichters beim Senden eines PROFIsafe- Telegramms •...
Safety Integrated Functions 7.15 Maschinenrichtlinie 7.15 Maschinenrichtlinie Übersicht Die Erfüllung der grundlegenden Sicherheits‑ und Gesundheitsanforderungen im Anhang I der Richtlinie ist für die Sicherheit von Maschinen zwingend notwendig. Beschreibung Die Schutzziele müssen verantwortungsbewusst umgesetzt werden, um die Forderung nach Konformität mit der Richtlinie zu erfüllen. Der Hersteller einer Maschine muss den Nachweis über die Übereinstimmung mit den grundlegenden Anforderungen erbringen.
Der zuverlässige und störungsfreie Betrieb ist nur bei EMV-gerechter Installation gewährleistet. Weitere Informationen Weitere Informationen zur EMV-gerechten Installation finden Sie im Internet: • EMV-Aufbaurichtlinie (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/60612658) Motor montieren WARNUNG Brand wegen unzureichender Kühlung Unzureichende Kühlung kann wegen Überhitzung des Motors zu Rauchentwicklung und Brand führen.
Seite 222
Installieren 8.2 Motor montieren Tabelle 8-2 Checkliste zum Kontrollieren der Mechanik Kontrolle Kontrolle der Mechanik Ist der Motor frei von sichtbaren Beschädigungen? Wurden die Anbauflächen (z. B. Flansch, Welle) an der Kundenmaschine und am Motor gereinigt? Sind die Anbauflächen frei von Korrosion? ...
Installieren 8.2 Motor montieren 8.2.1 Montagehinweise für den Motor ACHTUNG Beschädigung der Wellendichtringe durch Lösungsmittel Wenn Wellendichtringe beim Entkonservieren mit Lösungsmitteln in Berührung kommen, können die Wellendichtringe beschädigt werden. • Vermeiden Sie den Kontakt von Lösungsmitteln mit Wellendichtringen. ACHTUNG Schäden am Motor durch Rundlauffehler am Wellenende Rundlauffehler und Axialkräfte am Wellenende können den Motor beschädigen.
Installieren 8.2 Motor montieren 8.2.2 Montagehinweise für den Motoreinsatz im Lebensmittelbereich (EHEDG- Konformität) 8.2.2.1 Voraussetzungen für die EHEDG-Konformität Voraussetzung Wenn Sie den Motor 1FS2 im Lebensmittelbereich EHEDG-konform verwenden möchten, müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen: • Verwenden Sie nur Bauteile, die EHEDG-konform sind. •...
Installieren 8.2 Motor montieren 8.2.2.2 Einbaulagen Voraussetzung Hinweis Bei den zulässigen Einbaulagen IM B5 und IM V3 muss der Motor-Anbauflansch abgedeckt sein. EHEDG-konforme Einbaulagen Zum Einhalten der EHEDG-Konformität sind folgende Einbaulagen zulässig und empfohlen: Bild 8-1 Einbaulage B5 Bild 8-2 Einbaulage IM V3 Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Installieren 8.2 Motor montieren EHEDG-unzulässige Einbaulage Die EHEDG-Konformität gilt nicht für die Einbaulage IM V1, da sich auf den horizontalen Flächen Flüssigkeiten sammeln können. Bild 8-3 EHEDG-unzulässige Einbaulage IM V1 8.2.2.3 Anbauflansch und Abtriebselement abdichten Voraussetzung Hinweis Montage unter hygienischen Bedingungen Stellen Sie hier, dass Sie beim Montieren hygienische Bedingungen einhalten. Montieren Sie nur hygienisch saubere Oberflächen.
Installieren 8.2 Motor montieren Vorgehensweise • Verwenden Sie beim Montieren des Motors ausschließlich folgende Bauteile: ① – EHEDG-zertifizierte Edelstahlschrauben Hygienic Design ② – mitgelieferte Flachdichtung • Halten Sie die zulässigen Anziehdrehmomente ein. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Maßzeichnungen (Seite 519)". 8.2.3 Anziehdrehmomente für Befestigungsschrauben Anziehdrehmomente für Befestigungsschrauben Die allgemeine Toleranz für das Anziehdrehmoment beträgt 10 %.
Seite 228
Installieren 8.2 Motor montieren Montieren Sie die Abtriebselemente möglichst nahe an der Motorlagerung. optimal ungünstig kleine Wellen- und Lagerbelastung große Wellen- und Lagerbelastung Montieren oder demontieren Sie die Abtriebselemente (z. B. Kupplungen, Zahnräder, Riemenscheiben) nur mit geeigneten Vorrichtungen (siehe Bild). • Benutzen Sie die Gewindebohrung im Wellenende. •...
Installieren 8.3 Umrichter montieren Umrichter montieren 8.3.1 Einbaubedingungen Um sicheren, dauerhaften und störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, beachten Sie bei der Installation des Umrichters die nachfolgend aufgeführten Bedingungen. • Der Umrichter ist für den Einbau in einen Schaltschrank ausgelegt. • Der Umrichter ist in Umgebungen mit Verschmutzungsgrad 2 ohne Betauung zugelassen; d. h.
Abstände zu Schrankwänden und anderen Komponenten Lassen Sie oben und unten einen Abstand von mindestens 100 mm zu anderen Geräten. Ein seitlicher Abstand zwischen mehreren SINAMICS S210-Umrichtern ist nicht erforderlich. Halten Sie zu anderen Geräten einen seitlichen Abstand von mindestens 10 mm ein.
Installieren 8.3 Umrichter montieren 8.3.2 Abmessungen und Bohrmaße Maßbilder und Bohrmaße für Umrichter mit Netzanschluss 1 AC Bild 8-8 Maßbild und Bohrmaße Tabelle 8-3 Abmessungen und Befestigung Baugröße Breite Höhe Tiefe Gewicht Befestigung 45 mm 170 mm 172,4 mm 1,1 kg 2 x M5 / 4 Nm 55 mm 170 mm 172,4 mm...
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen Maßbilder und Bohrmaße für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC Bild 8-9 Maßbild und Bohrmaße Tabelle 8-4 Abmessungen und Befestigung Baugröße Breite Höhe 1 Höhe 2 Tiefe Gewicht Befestigung 50 mm 272,9 mm 231 mm 223,3 mm 2,1 kg 3 x M5 / 4 Nm 70 mm 322 mm 280 mm...
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen 8.4.1 Leitungslängen Leitungslängen für die Umrichteranschlüsse Anschlussart Anschluss über Zulässige Leitungslänge Steuerspannung DC 24 V X124 30 m externer Bremswiderstand bei Umrichtern mit X1 (R1, DCP) 10 m Netzanschluss 1 AC externer Bremswiderstand bei Umrichtern mit X4 (R1, DCP) 10 m Netzanschluss 3 AC Service-Schnittstelle...
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen 8.4.2 MOTION-CONNECT-Leitung am Motor anschließen Voraussetzung ACHTUNG Zerstören des Motors durch direkten Anschluss an das Drehstromnetz Der direkte Anschluss an das Drehstromnetz führt zur Zerstörung des Motors. • Betreiben Sie Motoren nur mit den zugelassenen Umrichtern. Stellen Sie sicher, dass die zugehörigen Warnschilder in der jeweiligen Landessprache angebracht sind.
SIEMENS IX-Stecker für Signalleitung Bild 8-11 MOTION CONNECT-Leitung am 1FS2 mit freien Leitungsenden • Verwenden Sie konfektionierte MOTION-CONNECT OCC-Leitungen von SIEMENS. Damit verringern Sie den Montageaufwand und erhöhen die Betriebssicherheit des Antriebs. Zulässiger minimaler Biegeradius der OCC-Motoranschlussleitung und Abstand Leitungsanschluss - NDE Hinweis Zum Gewährleisten der Wärmeabfuhr benötigt der Motor einen allseitigen Freiraum von...
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen Biegeradius Abstand Leitungsanschluss - NDE Bild 8-12 Minimal zulässige Biegeradien Motor Steckergröße für den Abstand vom Leitungs‐ Minimaler Biegeradi‐ Anschluss an den Um‐ anschluss bis zum NDE us, statisch richter, wenn vorhan‐ des Motors MC400 / mm / mm statisch...
Seite 237
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen 1. Stellen Sie sicher, dass die Überwurfmutter des SPEED-CONNECT-Steckers bis zum Anschlag in Pfeilrichtung "open" gedreht ist. 2. Richten Sie den SPEED-CONNECT-Stecker so aus, dass sich die Dreiecke auf der Steckeroberseite und der Kupplungsoberseite gegenüberstehen. ①...
Seite 238
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen ① Stecker der MOTION-CONNECT-Leitung vom Umrichter ② Kupplung der Motoranschlussleitung 1. Drehen Sie die Überwurfmutter des SPEED-CONNECT-Steckers bis zum Anschlag in Richtung "open". Die Dreiecke auf der Steckeroberseite und der Kupplungsoberseite müssen sich gegenüberstehen. 2. Ziehen Sie den Stecker aus der Kupplung. Hinweis Ziehen Sie am Stecker und der Kupplung, nicht an der Leitung.
Beachten Sie die folgende Produktmitteilung zum Schutz gegen elektrischen Schlag: Sicherstellung des Schutzes gegen elektrischen Schlag im Motorstromkreis eines Frequenzumrichters nach IEC/EN 61800-5-1 durch automatische Abschaltung im Fehlerfall gemäß IEC/EN 60364-4-41 (VDE 0100-410) (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ view/103474993) Hinweise zum Anschließen des Umrichters Betriebsanzeigen für den Umrichterbetrieb Wenn beim Umschalten einer Funktion von EIN nach AUS eine LED oder ähnliche Anzeige...
ACHTUNG Beschädigung/Störung durch Anschluss mehrerer Verbraucher am selben Netzeinspeisepunkt Achten Sie bei Verbrauchern, die nicht zum Antriebssystem SINAMICS S210 gehören, auf eine hinreichende EMV-Entstörung. Wenn mehrere solcher Verbraucher am selben Netzeinspeisepunkt angeschlossen werden, kann es zu Beschädigungen oder Störungen kommen.
Seite 241
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen ① OCC-Anschlussleitung zum Motor ② Anschlussleitung für den externen Bremswiderstand ③ Anschlussleitung für die Digitaleingänge Bild 8-14 Schirmauflage mit dem Schirmblech und den Schirmklemmen für die vorkonfektionierte OCC-Leitung am Beispiel eines Umrichters mit Netzanschluss 1 AC Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen Anschlüsse und Bedienelemente des Umrichters mit Netzanschluss 1 AC Bild 8-15 Anschlüsse und Bedienelemente des Umrichters mit Netzanschluss 1 AC Die Stecker X1, X2, X107, X124 und X130 gehören zum Lieferumfang des Umrichters. Der Geberstecker X100 ist Teil der OCC-Leitung. Für den Anschluss der Service-Schnittstelle X127 sowie für die PROFINET-Ports X150 P1 und X150 P2 benötigen Sie Ethernet-Leitungen mit RJ45-Steckern.
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen Anschlüsse und Bedienelemente des Umrichters mit Netzanschluss 3 AC Bild 8-16 Anschlüsse und Bedienelemente des Umrichters mit Netzanschluss 3 AC Die Stecker X1 Standard, X2, X4, X107, X124 und X130 gehören zum Lieferumfang des Umrichters. Der Geberstecker X100 ist Teil der OCC-Leitung. Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Das Anschließen von anderen Geräten (Motoren, Geber) kann den Umrichter oder das angeschlossene Gerät zerstören. • Schließen Sie nur 1FK2‑, 1FT2- und 1FS2-Motoren an den Umrichter an. • Verwenden Sie nur MOTION-CONNECT-Leitungen von SIEMENS oder selbstkonfektionierte Leitungen mit der korrekten Pinbelegung. Motorleitung am Umrichter anschließen Schließen Sie die Adern U, V, W der MOTION-CONNECT-Leitung wie nachfolgend dargestellt an...
Geber am Umrichter anschließen Die Leitungen und der Stecker für den Geberanschluss sind Bestandteil der MOTION-CONNECT- Leitung vom Motor zum Umrichter. Stecken Sie den Siemens IX-Stecker wie nachfolgend dargestellt in die Steckerbuchse X100. Bild 8-18 X100 - Geberanschluss (Motorgeber) An den Anschluss X101 kann ein 2. Geber als Direktes Messsystem angeschlossen werden.
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen Zulässige Anschlussquerschnitte: • Für eindrähtige Leitungen oder für flexible Leitungen mit Aderendhülsen ohne Schutzkragen oder langen Aderendhülsen mit Schutzkragen: – 0,25 mm … 1,5 mm – AWG: 24 … 16 • Für flexible Leitungen mit Aderendhülsen mit Schutzkragen: – 0,25 mm … 0,75 mm –...
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen 8.4.5.3 Einsatz mehrerer einphasiger Umrichter in Maschinen und Anlagen Überblick Bewerten Sie in Ihrer Maschine oder Anlage die Eingangsströme einphasiger Umrichter hinsichtlich Oberschwingungen und Unsymmetrie. Beschreibung In ungünstigen Fällen addieren sich die Oberschwingungsströme mehrerer Umrichter im Neutralleiter (N) zu einem Wert, der größer ist als die Ströme der Außenleiter (L1, L2, L3).
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen 8.4.5.4 Bremswiderstand anschließen Sie können entweder den internen Bremswiderstand einsetzen oder einen externen Bremswiderstand anschließen. Einsatz des internen Bremswiderstands Wenn Sie den internen Bremswiderstand nutzen, müssen am Stecker X1 die Klemmen DCP und R2 gebrückt sein. Die Brücke ist im Lieferumfang des Umrichters enthalten.
Das Anschließen von anderen Geräten (Motoren, Geber) kann den Umrichter oder das angeschlossene Gerät zerstören. • Schließen Sie nur 1FK2‑, 1FT2- und 1FS2-Motoren an den Umrichter an. • Verwenden Sie nur MOTION-CONNECT-Leitungen von SIEMENS oder selbstkonfektionierte Leitungen mit der korrekten Pinbelegung. Motorleitung am Umrichter anschließen Schließen Sie die Adern U, V, W der MOTION-CONNECT-Leitung wie nachfolgend dargestellt an...
Seite 250
Geber am Umrichter anschließen Die Leitungen und der Stecker für den Geberanschluss sind Bestandteil der MOTION-CONNECT- Leitung vom Motor zum Umrichter. Stecken Sie den Siemens IX-Stecker wie nachfolgend dargestellt in die Steckerbuchse X100. Bild 8-24 X100 - Geberanschluss (Motorgeber) An den Anschluss X101 kann ein 2. Geber als Direktes Messsystem angeschlossen werden.
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen ohne Funktion, für zukünftige Verwendung Bild 8-25 X107 - Anschluss der Motorhaltebremse Zulässige Anschlussquerschnitte: • Für eindrähtige Leitungen oder für flexible Leitungen mit Aderendhülsen ohne Schutzkragen oder langen Aderendhülsen mit Schutzkragen: – 0,25 mm … 1,5 mm – AWG: 24 … 16 •...
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen Umrichter mit Standardklemmen anschließen Die Klemmen sind als Federzugklemmen ausgeführt. L1, L2, L3 Adern des Netzanschlusskabels ① Schraube M4x10 zum Befestigen des Schutzleiters und des Schirmblechs ② Schirmblech Bild 8-26 X1 - Netzanschluss mit Standardklemmen (Beispiel für Baugröße FSA) Die Befestigung des Schirmblechs für Baugröße FSA erfolgt mit zwei M4x10-Schrauben mit einem Anziehdrehmoment von 1,8 Nm.
Seite 253
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen Die zulässigen Leitungen zur AC-Kopplung sowie eine Installationsanleitung finden Sie im Kapitel: • "AC-Kopplung und Zwischenkreiskopplung herstellen (Seite 253)" ① M4 für Baugrößen FSA und FSB M5 für Baugröße FSC Bild 8-27 X1 - Netzanschluss mit AC-Kopplung Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen 8.4.6.3 Zwischenkreiskopplung Die Stecker für die Zwischenkreiskopplung gehören nicht zum Lieferumfang des Umrichters. Bestelldaten: • "Stecker und Leitungen für AC-Kopplung und Zwischenkreiskopplung (Seite 531)" Die zulässigen Leitungen für die Zwischenkreiskopplung sowie eine Installationsanleitung finden Sie im Kapitel: •...
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen 8.4.6.4 AC-Kopplung und Zwischenkreiskopplung herstellen Die Verbindung der einzelnen Umrichter für die AC-Kopplung und die Zwischenkreiskopplung erfolgt, indem Leitungen mit ihrer Isolation durch die Öffnungen der jeweiligen Stecker der Reihe nach durchgesteckt werden. Beim Anziehen der Verschraubungen der einzelnen Stecker mit dem vorgegebenen Drehmoment erfolgt der elektrische Kontakt.
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen Kopplung herstellen 1. Fädeln Sie die isolierten Leitungen durch die Stecker, lassen Sie die Leitung an den Endsteckern 3 mm … 5 mm überstehen. Auf den Endkappen sind Markierungen für den zulässigen Überstand. Legen Sie dazu die Endkappe wie im Bild dargestellt an den jeweiligen Stecker und kürzen die Leitungen entsprechend.
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen 8.4.6.5 Bremswiderstand anschließen Sie können entweder den internen Bremswiderstand einsetzen oder einen externen Bremswiderstand anschließen. Einsatz des internen Bremswiderstands Wenn Sie den internen Bremswiderstand nutzen, müssen am Stecker X4 die Klemmen DCP und R2 gebrückt sein. Die Brücke ist im Lieferumfang des Umrichters enthalten.
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen Zulässige Anschlussquerschnitte für eindrähtigen Anschluss oder für den Anschluss flexibler Leitungen mit oder ohne Aderendhülsen: • 0,75 mm … 6 mm • AWG: 18 … 10 • Abisolierlänge: 18 mm 8.4.7 Weitere Anschlüsse am Umrichter 1 AC / 3 AC 8.4.7.1 Digitaleingänge und externe 24-V-Versorgung anschließen Externe 24-V-Versorgung anschließen Schließen Sie an den Umrichter eine 24-V-Spannungsversorgung an.
Seite 259
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen An den Digitaleingang DI 4 können Sie die Temperaturüberwachung eines externen Bremswiderstands anschließen. Wenn Sie die Temperaturüberwachung nutzen, schaltet der Umrichter den Motor ab, wenn die Temperatur des externen Bremswiderstands zu hoch wird. Die Klemmen sind als Federzugklemmen ausgeführt. Zulässige Leitungslänge: 30 m DI2+ DI2-...
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen 8.4.7.2 Service-Schnittstelle und PROFINET anschließen Schließen Sie Ihre Bedieneinheit, z B. einen PC, über eine Ethernet-Leitung an die Service- Schnittstelle (Buchse X127) an. Die Übertragungsraten betragen 10 Mbit/s oder 100 Mbit/s. Binden Sie den Umrichter mit PROFINET-Leitungen mit RJ45 FastConnect-Steckern oder mittels PROFINET-Patchkabeln (siehe Zubehör) über die Buchsen X150 P1 und X150 P2 ins PROFINET-Netz ein.
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen 8.4.8 Anschlussbeispiele Anschlussbeispiel für Umrichter mit Netzanschluss 1 AC Bild 8-35 Anschlussbeispiel für Umrichter mit Netzanschluss 1 AC Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen Anschlussbeispiel für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC Bild 8-36 Anschlussbeispiel für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen 8.4.9 Anschlussbeispiele für den fehlersicheren Digitaleingang Verschaltung für einen NOT-HALT-Taster mit 24 V intern Bild 8-37 Verschaltung für einen NOT-HALT-Taster mit 24 V intern Nutzen der Verschaltung: • Selbsttest durch vorgegebene Dunkelpulse über Klemme VS+ • Kategorie 4 nach ISO 13849‑1 erreichbar (lokale Verwendung, z. B. NOT-HALT) •...
Installieren 8.4 Umrichter und Motor anschließen Verschaltung des fehlersicheren Digitaleingangs mit einem fehlersicheren Digitalausgang Bild 8-39 Verschaltung des fehlersicheren Digitaleingangs mit einem fehlersicheren Digitalausgang Nutzen der Verschaltung: • Selbsttest durch F-DQ vorgegebene Dunkelpulse • Kategorie 4 nach ISO 13849‑1 erreichbar (lokale Verwendung, z. B. NOT-HALT) Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Weitere Informationen Weitere Informationen zur Industrial Cybersecurity-Funktionalität erhalten Sie im Internet: Projektierungshandbuch Industrial Cybersecurity (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) Voraussetzungen für die Inbetriebnahme Beschreibung • Sie haben den Umrichter und den Motor fachgerecht installiert. • Sie haben den Motor inklusive eines möglicherweise benötigten Gebers an die Mechanik angebaut.
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.3 Grundlagen Grundlagen 9.3.1 Unterstützte Bedieneinheiten Beschreibung Für die Verbindung mit dem Webserver werden folgende Bedieneinheiten unterstützt: • Programmiergerät, PC, Notebook • Tablet, Smartphone Mobile Endgeräte werden über SINAMICS Smart Adapter mit dem Umrichter verbunden. Weitere Informationen zum SINAMICS Smart Adapter finden Sie im Kapitel "SINAMICS Smart Adapter (Seite 530)".
Konfigurierte IP-Adressen sind im SINAMICS SDI Standard hinterlegt: Menü "Support" > "Scan IP Address". Weitere Informationen Weitere Informationen zu den unterstützten Protokollen finden Sie im Internet: Projektierungshandbuch Industrial Cybersecurity (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.4 Erste Schritte Erste Schritte 9.4.1 Webserver aufrufen Übersicht Die Inbetriebnahme des Umrichters erfolgt über die Bedienoberfläche des Webservers. Voraussetzung Voraussetzungen: • Sie haben den Umrichter und die Bedieneinheit über die Service-Schnittstelle X127 miteinander verbunden. • Der Gastzugriff auf den Webserver ist gestattet. Wenn der Gastzugriff nicht gestattet ist, müssen Sie sich beim Aufruf des Webservers mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.4 Erste Schritte Funktionsbeschreibung Wenn der Webserver aufgerufen wurde, startet automatisch eine Weiterleitung zur Festlegung der Basiseinstellungen. Dabei werden mehrere Funktionssichten durchlaufen. Die Funktionssichten beinhalten folgende Einstellungen: • Grundeinstellungen (Seite 267) • Security-Einstellungen (Seite 267) 9.4.3 Grundeinstellungen Übersicht In der Funktionssicht werden erste Grundeinstellungen definiert. Voraussetzung Der Webserver wird das erste Mal aufgerufen.
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.4 Erste Schritte Voraussetzung ACHTUNG Datenmanipulation durch unzureichenden Schutz Ein unzureichend geschützter Antrieb erleichtert den Zugriff auf die Antriebsdaten durch potenzielle Angreifer. Durch Datenmanipulation kann der Antrieb gestört oder beschädigt werden. • Verwenden Sie die niedrigen Security-Einstellungen nur im Ausnahmefall, und wenn dies nach einer Informationssicherheits-Risikoanalyse vertretbar ist.
• "Zusammenfassung" Prüfen Sie die konfigurierten Einstellungen. Weitere Informationen Weitere Informationen zu der "Verschlüsselung der Antriebsdaten" finden Sie im Internet: Security Handbuch (https://support.industry.siemens.com/cs/document/109810578/sinamics- industrial-security?dti=0&lc=de-WW) 9.4.5 Startseite Beschreibung Die Oberfläche des Webservers kann vom unteren Bild abweichen, da der Webserver die Darstellung an die Display-Größe der Bedieneinheit anpasst.
Seite 272
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.4 Erste Schritte ① Navigationsleiste Die Navigationsleiste bietet den Zugriff auf die Funktionen und Menüs des Umrichters. ② Statusleiste Die Statusleiste zeigt den Produktnamen des Umrichters und den Umrichterstatus. Über die Statusleiste melden Sie sich an und wählen die Oberflächensprache. ③...
Um die Produktdokumentation für das Webserver-Informationssystem bereitzustellen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Laden Sie die Produktdokumentation auf ihren PC. Die Produktdokumentation für das Webserver-Informationssystem finden Sie im Internet: Download über Siemens Industry Online Support (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109818069) Unter "Anhang zu diesem Beitrag" liegt die Datei "product_manual_edition_Webserver.zip".
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.4 Erste Schritte 5. Kopieren Sie den entpackten Ordner, z. B. "product_manual_edition_en-US", in das Verzeichnis "DOC" auf der SD-Karte. Abhängig vom verfügbaren Speicherplatz auf der SD-Karte können Sie Dateien in weiteren Sprachen auf die SD-Karte kopieren. Entpacken Sie dazu die entsprechende Sprachdatei und kopieren Sie den entpackten Ordner auf die SD-Karte.
Seite 275
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.4 Erste Schritte Beschreibung Produktspezifische Informationen und Einstellungen sind in den folgenden Bildern abgedeckt. ① Ein Klick oder Tipp auf die Überschrift oder auf das zugehörige Symbol blendet allgemeine Informa‐ tionen zur Funktion der aktuellen Ansicht ein oder aus. ②...
Seite 276
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.4 Erste Schritte Ein Klick oder Tipp auf die Überschrift oder das zugehörige Symbol bewirkt Folgendes: ① Allgemeine Informationen zur Bedeutung oder Funktion der Einstellung ein und wieder ausblenden. ② Erweiterte Informationen zum Parameter ein und wieder ausblenden. ③ Links auf die Betriebsanleitung ein und wieder ausblenden.
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs 9.4.8 Seiten neu laden Vorgehensweise Wenn der Webserver nicht reagiert oder wenn Schaltflächen inaktiv oder nicht beschriftet sind, obwohl der Umrichter nicht mit internen Berechnungen ausgelastet ist, laden Sie die Seiten des Webserver wie folgt neu: •...
Seite 278
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Funktionsbeschreibung Bild 9-4 Ablauf der Inbetriebnahme mit Webserver Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 279
• Menü "Sichern und Wiederherstellen" Wir empfehlen ein Backup der Antriebseinstellungen. Weitere Informationen Detaillierte Informationen zur Benutzerverwaltung und den Security-Einstellungen erhalten Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578). Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs 9.5.1.2 Schnellinbetriebnahme Übersicht Generell ist der Betrieb des Umrichters ohne weitere Einstellungen über die Schnellinbetriebnahme möglich. Wir empfehlen die Schnellinbetriebnahme für einfache Anwendungen. Hiermit stellen Sie Grenzwerte und die E/A-Konfiguration passend zur Zielanwendung ein. Voraussetzung •...
Seite 281
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Funktionsbeschreibung ① Menü und Navigation für die Schnellinbetriebnahme ② Anzeige der einzelnen Schritte der Schnellinbetriebnahme ③ Alternative Navigation ④ Steuerleiste zum Abbruch oder Abschluss der Schnellinbetriebnahme Bild 9-5 Schnellinbetriebnahme mit dem Webserver Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 282
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs In der Schnellinbetriebnahme werden nur die wichtigsten Eigenschaften des Umrichters konfiguriert. Motor und Geber werden durch die DRIVE-CLiQ-Verbindung direkt beim Hochlauf erkannt. Die Daten werden übernommen und in den Schritten "Motor" und "Geber" dargestellt. Diese Daten sind nur zur Information und lassen sich während der Schnellinbetriebnahme nicht ändern.
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Konfigurationsmöglichkeiten: • In der Tabelle kann jedem digitalen Eingang der Klemme eine Funktion zugewiesen werden. Dabei stehen fest vorgegebene Funktionen zur Auswahl. Die gewählte Auswahl wird in der Grafik angezeigt. • DI 2, 3 ist für Safety Integrated reserviert. Wenn DI 2,3 als FDI 0 über die Safety Integrated konfiguriert wurde, wird in der Tabelle das gelbe Symbol F-DI angezeigt.
Seite 284
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Mit dem Start der Inbetriebnahme legt der Umrichter einen Wiederherstellungspunkt an. Nach jedem Schritt der Inbetriebnahme speichert der Umrichter die Änderungen. Wenn Sie die Inbetriebnahme abbrechen, wird der Umrichter auf den Wiederherstellungspunkt zurückgesetzt. Inbetriebnahme im Lesemodus starten Um die Antriebsoptionen und Funktionen zuerst kennen zu lernen, kann die Inbetriebnahme im Lesemodus gestartet und durchlaufen werden.
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Voraussetzung Um die Mechanik zu schonen, kann vor dem OBT die Momentengrenze herabgesetzt und nach dem OBT wieder auf den vorherigen Wert eingestellt werden. ACHTUNG Sachschaden durch unzulässige Bewegungsrichtung des Motors One Button Tuning bewegt den Motor in beide Richtungen. Unzulässige Bewegungsrichtungen können die Maschine oder Anlage beschädigen.
Seite 287
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Funktionsbeschreibung Bild 9-7 One Button Tuning Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Die optimalen Reglereinstellungen werden mit folgenden Einstellungen ermittelt: • Steuerung übernehmen und zurückgeben: Übernehmen Sie vor Beginn der Regleroptimierung die Steuerungshoheit. Übergeben Sie am Ende der Regleroptimierung die Steuerungshoheit wieder an den Umrichter. • Dynamikeinstellungen wählen: –...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Bild 9-8 Konfiguration des Umrichters über die Steuertafel testen Weitere Informationen Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Steuertafel (Seite 321)". 9.5.1.6 Safety Integrated Inbetriebnahme Übersicht Die Inbetriebnahme der Safety Integrated Functions des Umrichters umfasst Folgendes: • Auswahl der Funktionen •...
Seite 290
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Funktionsbeschreibung ① Schrittanzeige des Safety Integrated-Inbetriebnahme-Assistenten ② Ansteuerart ③ Funktionsauswahl ④ Navigation Bild 9-9 Safety Integrated-Inbetriebnahme mit dem Webserver (Beispiel) Änderungen an Safety Integrated-Einstellungen sind nur im Modus "Safety Integrated- Inbetriebnahme" möglich. Solange der Inbetriebnahmemodus aktiv ist, befindet sich der Antrieb im sicheren Zustand.
Seite 291
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Die Inbetriebnahme von Safety Integrated muss vollständig durchlaufen werden. Bei einem Abbruch während der Inbetriebnahme werden keine Einstellungen übernommen. Die aktivierte Benutzerverwaltung schützt vor unbefugten Änderungen an Safety Integrated- Einstellungen. Die Anmeldung findet beim Start des Webservers statt. Danach haben nur autorisierte Anwender die nötigen Rechte, Safety Integrated-Einstellungen zu ändern.
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Weitere Informationen Detaillierte Informationen finden Sie im Kapitel "Safety Integrated Functions (Seite 141)". 9.5.2 Bedienen und Beobachten 9.5.2.1 Antriebsstatus Übersicht Die Funktionssicht "Antriebsstatus" zeigt den aktuellen Status des Umrichters. Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 293
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Funktionsbeschreibung Produktspezifische Informationen und Einstellungen sind im Bild abgedeckt. Bild 9-10 Antriebsstatus Die angezeigten Antriebsinformationen sind in der Werkseinstellung voreingestellt und können bedarfsgerecht über das Symbol angepasst werden. Für Anpassungen ist bei einer aktiven Benutzerverwaltung das Recht "Webserver-Konfiguration bearbeiten" notwendig. Werte werden wie folgt angezeigt: •...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Der Antriebsstatus wird wie folgt dargestellt: • : Kontinuierliche Anzeige von Einzelwerten • : Kontinuierliche Anzeige von Einzelwerten und Trendgrafik 9.5.2.2 Ein-/Ausgänge Übersicht Die Funktionssicht "Ein-/Ausgänge" zeigt den Status der vom Umrichter angebotenen digitalen Eingänge. Funktionsbeschreibung Bild 9-11 Ein-Ausgänge...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs 9.5.3 Diagnose 9.5.3.1 Meldungen Übersicht Die Funktionssicht "Meldungen" zeigt aktive und gegangene Meldungen an. Funktionsbeschreibung Bild 9-12 Meldungen Über die Such‑ und Filteroptionen lassen sich Warnungen und Störungen eingrenzen. Optional ist die Meldungshistorie einsehbar. Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Auswahl von Meldungen Suchen Eingabe eines Stichworts Filtern nach Datum Auswahl eines Datums oder Zeitraums Meldungstypen Auswahl des Meldungstyps, der angezeigt werden soll: • Alle • Fehler • Warnungen Anzeige von Meldungen Anzeige des Meldungstyps: •...
Seite 297
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Funktionsbeschreibung Bild 9-13 Diagnosepuffer Das Auslesen des Diagnosepuffers ermöglicht die Diagnose des Umrichters und unterstützt bei der Fehleranalyse. Die Suche nach Stichworten und die Filterfunktion nach Datum grenzen die Auswahl ein. Der Diagnosepuffer kann nur durch ein manuelles Zurücksetzen auf Werkseinstellungen mit einer Speicherkarte gelöscht werden.
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Folgende Inhalte werden angezeigt: • "Funktionsstatus Safety Integrated" Anzeige des Status der freigegebenen Safety Integrated Functions • "Status" Anzeige der internen Ereignisse (Grenzwertverletzungen, Systemfehler) • "Prüfsummen" – "Prüfsumme" Anzeige der funktionalen Prüfsumme des Umrichters zur Änderungsverfolgung (Safety- Logbuch) –...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Funktionsbeschreibung Produktspezifische Informationen und Einstellungen sind im Bild abgedeckt. Bild 9-15 Verbindungsübersicht In der Verbindungsübersicht werden die einzelnen Komponenten mit IP-Adresse und weiteren Details grafisch dargestellt. 9.5.3.5 Kommunikation Übersicht Die Funktionssicht "Kommunikation" liefert Informationen zum aktivierten Feldbus-Protokoll. Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 301
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Funktionsbeschreibung Produktspezifische Informationen und Einstellungen sind im Bild abgedeckt. Bild 9-16 Kommunikation Abhängig vom gewählten Feldbus werden folgende Telegramme angezeigt: • PROFINET – PROFIdrive-Telegramme – PROFIsafe-Telegramme • EtherNet/IP – PROFIdrive-Telegramme Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Die Telegramme enthalten folgende Inhalte: • PROFIdrive-Telegramm: Prozessdaten des eingestellten Telegramms in Sende‑ und Empfangsrichtung PROFIdrive-Telegramme werden während der Inbetriebnahme des Umrichters über die erweiterte Inbetriebnahme von Benutzern mit entsprechenden Funktionsrechten ausgewählt. • PROFIsafe-Telegramm: Prozessdaten des eingestellten Telegramms in Sende‑ und Empfangsrichtung.
Seite 303
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Funktionsbeschreibung Bild 9-17 Steuer- und Zustandswort Steuer‑ und Zustandswort zeigen alle Zustände der Ablaufsteuerung. Dazu gehören auch nicht verfügbare Zustände, die das Ein‑ und Ausschalten des Motors verhindern. Die Diagnose unterstützt bei der Fehleranalyse. Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs 9.5.4 Parameter 9.5.4.1 Parameterliste Übersicht Die Parameterliste enthält die Parameter des Umrichters und ermöglicht das gezielte Ändern einzelner Parameterwerte. Funktionsbeschreibung Bild 9-18 Parameterliste in der erweiterten Ansicht Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 305
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Die Funktionssicht zeigt Folgendes: • Parameterliste Die Parameterliste zeigt je nach Einstellung im Menü "System" > Einstellungen entweder alle oder nur die Standard-Parameter. • Anwenderdefinierte Parameterliste (optional) – Die anwenderdefinierte Parameterliste enthält ausgewählte Parameter und wird über den Reiter "+ Liste erstellen"...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs 9.5.4.2 Anwenderdefinierte Parameterliste Übersicht Eine anwenderdefinierte Parameterliste ist eine Zusammenstellung von spezifischen Parametern aus der Standard-Parameterliste des Umrichters. Diese können z. B. zur Konfiguration häufig verwendeter Anwenderfunktionen verwendet werden. Funktionsbeschreibung Der Webserver bietet mit den anwenderdefinierten Parameterlisten folgende Funktionen: •...
Seite 307
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Funktionsbeschreibung Bild 9-19 Sichern und Wiederherstellen Für das Sichern und Wiederherstellen von Daten und Einstellungen stehen folgende Funktionen zur Verfügung: • Antriebsdaten in Backup-Datei sichern Sichern Sie die Einstellungen nach der Inbetriebnahme in einer Datei. Wenn die Funktion "Verschlüsselung der Antriebsdaten" im Security-Assistenten aktiviert und ein Antriebspasswort konfiguriert ist, werden die Antriebsdaten in der Backup-Datei verschlüsselt.
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs • Zurücksetzen auf Werkseinstellung Sie löschen die anwenderspezifische Parametrierung des Umrichters. • Safety Integrated auf Werkseinstellung zurücksetzen Der Umrichter setzt nur die Einstellungen der Safety Integrated Functions auf Werkeinstellung zurück. Alle anderen Einstellungen bleiben unverändert. Weitere Informationen Wenn Sie den Umrichter auf die Werkseinstellungen mit der Speicherkarte zurücksetzen wollen, finden Sie die Informationen im Kapitel "Umrichter auf Werkseinstellungen zurücksetzen...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Verschlüsselung der Antriebsdaten: • Wenn Sie die Funktion "Verschlüsselung der Antriebsdaten" im Security-Assistenten deaktiviert haben, werden die Antriebsdaten in der Backup-Datei nicht verschlüsselt. • Wenn die Funktion "Verschlüsselung der Antriebsdaten" im Security-Assistenten aktiviert ist und Sie ein Antriebspasswort konfiguriert haben, werden die Antriebsdaten in der Backup- Datei verschlüsselt.
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Voraussetzung • Sie verfügen über eine Backup-Datei auf Ihrer Bedieneinheit. • Die Bemessungsleistung des Ziel-Umrichters stimmt mit der gesicherten Bemessungsleistung überein. • Firmware-Version des Ziel-Umrichters ist ≥ der Firmware-Version des Umrichters, von dem die gesicherten Antriebsdaten stammen. •...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Voraussetzung Voraussetzungen: • Sichern Sie die Antriebsdaten vor dem Zurücksetzen in einer Backup-Datei, um auf die Einstellungen zurückgreifen zu können. • Erforderliche Rechte bei aktiver Benutzerverwaltung (UMAC): – "Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten" – Wenn Safety Integrated im Backup-File enthalten ist, dann ist auch das Recht "Safety Integrated-Anwendung bearbeiten"...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Voraussetzung Voraussetzungen: • Sichern Sie die Antriebsdaten vor dem Zurücksetzen in einer Backup-Datei, um auf die Einstellungen zurückgreifen zu können. • Erforderliche Funktionsrechte bei aktiver Benutzerverwaltung (UMAC): – Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten – Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Vorgehensweise 1.
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Funktionsbeschreibung Bild 9-20 Einstellungen Webserver Unter "Webserver" bietet der Webserver Optionen zum Speichern von Änderungen und zur Parameteranzeige. Schnittstellen Unter "Schnittstellen" liefert der Webserver Informationen zum Status und zu den Einstellungen der Schnittstellen des Umrichters: • Die IP-Adresse der Service-Schnittstelle X-127 ist konfigurierbar. •...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Nach dem Lüftertausch wird die Verschleißberechnung manuell zurückgesetzt. Danach startet die Bechnung von vorn. Support-Einstellungen Unter "Support-Einstellungen" bietet der Webserver die Möglichkeit, zusätzliche Support‑ und Hotline-Daten zu hinterlegen. Diese Daten werden vom Webserver in der Funktionssicht "Support"...
Seite 315
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Funktionsbeschreibung Bild 9-21 Benutzerverwaltung Benutzer Unter "Benutzer" liefert der Webserver eine Übersicht zu den angelegten Benutzern und bietet folgende Funktionen: • Neue Benutzerkonten anlegen • Bestehende Benutzerkonten ändern • Deaktivieren oder Aktivieren von Benutzerkonten Die Zuordnung von Rollen erlaubt den Benutzern lesenden oder schreibenden Zugriff auf bestimmte Funktionen.
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Weitere Informationen Weitere Informationen zur Benutzerverwaltung und den Einstellungen finden Sie im Internet: Projektierungshandbuch Industrial Cybersecurity (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) 9.5.6.3 Schutz & Security Übersicht In "Schutz & Security" konfigurieren Sie grundlegende Security-Einstellungen mithilfe des Security-Assistenten. Voraussetzung •...
Weitere Informationen Weitere Informationen zur Konfiguration der geschützten Kommunikation finden Sie im Internet: Projektierungshandbuch Industrial Cybersecurity (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) 9.5.6.4 Lizenzen Übersicht Für Zusatzfunktionen bzw. Optionen müssen Sie Lizenzen erwerben. Über die Funktionssicht "Lizenzen" verwalten Sie die Lizenzen für Funktionen und Optionen des Antriebs.
Seite 318
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Funktionsbeschreibung Bild 9-23 Lizenzen Die Funktionssicht "Lizenzen" bietet folgende Funktionen: • Anzeige der installierten lizenzpflichtigen Funktionen • Auslesen und Kopieren der Seriennummer der im Umrichter gesteckten SD-Karte • Laden und aktivieren erworbener Lizenzen Lizenzen laden und aktivieren Unter "Trial License-Modus und Lizenzen"...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Weitere Informationen • Weitere Informationen zur Erstellung und Verwaltung von Lizenz-Dateien erhalten Sie im Kapitel "Lizenzierungspflichtige Funktionen (Seite 90)". • Weitere Informationen zum Lizenzierungsprozess oder zum Trial License-Modus erhalten Sie im Informationssystem des TIA Portals. Suchen Sie dort nach dem Stichwort "Lizenzpflichtige Zusatzfunktionen verwalten".
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Mit weiteren Links bekommen Sie Informationen über: • Cookie-Richtlinien • Industrial Industrial Cybersecurity • Datenschutzhinweise 9.5.7 Support 9.5.7.1 Support Übersicht Die Aktionsleiste des Webservers enthält einen Support-Dialog Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Funktionsbeschreibung Der Support-Dialog enthält Links zu weiterführenden Informationen für den Umrichter. ① Anzeige von zusätzlichen Support- und Hotline-Daten Weitere Informationen zur Konfiguration siehe Kapitel: "Einstellungen (Seite 310)". Bild 9-24 Support Informationen 9.5.7.2 Diagnosebericht Übersicht Die Aktionsleiste des Webservers enthält einen Diagnosebericht. Funktionsbeschreibung Der Diagnosebericht unterstützt den Support mit Basisinformationen zum aktuellen Zustand des Umrichters, zum Beispiel im Stör- und Fehlerfall.
Seite 322
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Berichts entsprechen der lokalen Zeit am Bediengerät beim Support und der lokalen Zeit am Umrichter. Der Diagnosebericht wird als Zip-File zum Download und Versand im Download-Ordner der jeweiligen Bedieneinheit bereitgestellt. Die Auswahl des Optionskästchens "E-Mail verfassen an" generiert zusätzlich eine E-Mail mit einem Standardtext.
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Bild 9-26 Diagnosebericht Ausdruck Siehe auch Einstellungen (Seite 310) 9.5.8 Steuertafel Übersicht Die Steuertafel bewegt den Motor über die Bedieneinheit unter Umgehung der übergeordneten Steuerung, z. B. um die Einstellungen des Umrichters nach der Inbetriebnahme zu testen. Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 324
Inbetriebnehmen (Webserver) 9.5 Funktionen und Menüs Voraussetzung WARNUNG Unerwartete Bewegung des Motors durch Fehlbedienung Bei aktiver Steuertafel sind die Sicherheitsabschaltungen der übergeordneten Steuerung unwirksam. Die Funktion "Stopp mit Leertaste" wird nicht in allen Betriebszuständen garantiert. Fehlbedienung durch ungeschultes Personal kann zu unerwarteter Bewegung des Motors und dadurch zu Tod oder schweren Verletzungen führen.
• Auf Ihrer Bedieneinheit ist Startdrive mit der Version V19 oder höher installiert. Die Download-Seite finden Sie unter folgendem Link (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109821373). • Im Umrichter ist die Firmware-Version V6.1 oder höher installiert. • Sie verfügen über alle erforderlichen Lizenzen, um das TIA Portal ohne Einschränkungen zu nutzen.
Konfigurierte IP-Adressen sind im SINAMICS SDI Standard hinterlegt: Menü "Support" > "Scan IP Address". Weitere Informationen Weitere Informationen zu den unterstützten Protokollen finden Sie im Internet: Projektierungshandbuch Industrial Cybersecurity (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Das Funktionsrecht "Backup erzeugen oder Antriebsdaten nach Startdrive laden" ist für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security-Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Abhängig davon, welche Daten auf den Umrichter geladen werden, benötigen Sie die entsprechenden Funktionsrechte für Ihr Benutzerkonto. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security-Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
– "Antriebsanwendungen bearbeiten" – "Safety Integrated-Anwendung des Antriebs bearbeiten" – "Benutzer und Rollen verwalten" Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise Klicken Sie in der Symbolleiste auf das Symbol ODER Wählen Sie das Menü...
Die Funktionsrechte für das Bearbeiten der Antriebsdaten sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Online-Daten nichtflüchtig speichern Sind Sie online mit dem Antrieb verbunden, speichern Sie Ihre Konfiguration folgendermaßen: 1.
• Bei aktivierter Benutzerverwaltung (UMAC): Die Funktionsrechte für das Bearbeiten der Antriebsdaten sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Parameterliste Folgende Funktionen stehen zur Verfügung: •...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.4 Abläufe bei der Gerätekonfiguration und Inbetriebnahme Parameterlisten im Webserver öffnen und lesen Parameterlisten werden im json-Format exportiert. Wenn Sie mit dem Webserver auf den Umrichter zugreifen, können Sie Listen importieren, öffnen und die Parameterwerte einsehen. Beispiel Im folgenden Anwendungsfall erstellen Sie eine benutzerdefinierte Liste mit dem Ziel, Parameterwerte für einen weiteren Antrieb zu übernehmen.
• Für den Online-Zugriff auf einen geschützten Antrieb benötigen Sie IMMER die entsprechenden Zugriffsrechte. Dies gilt auch für den Fall, dass für das Startdrive-Projekt kein Projektschutz aktiviert ist. Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security-Einstellungen in Startdrive". Hinweis Bearbeitungsmodus bei Online-Inbetriebnahme notwendig Wollen Sie wichtige Einstellungen online durchführen, ist ein aktivierter Bearbeitungsmodus...
5. Online-Verbindung zwischen Startdrive und Zielgerät herstellen. 6. Inbetriebnahmeoptimierung durchführen. Ergebnis Der Motor dreht. Weitere Informationen Detaillierte Informationen finden Sie im Informationssystem des TIA Portals im Kapitel "SINAMICS S210-Antriebe konfigurieren". 10.4.3 Einfache Grundparametrierung (online) Übersicht Die Grundparametrierung kann alternativ zum Offline‑ auch im Online-Modus vorgenommen werden.
– Inbetriebnahmeoptimierung durchführen. Ergebnis Der Motor dreht. Weitere Informationen Detaillierte Informationen finden Sie im Informationssystem des TIA Portals im Kapitel "SINAMICS S210-Antriebe konfigurieren". 10.4.4 Grundparametrierung zusammen mit einer SIMATIC-Steuerung Übersicht SINAMICS-Antriebe werden oft zusammen mit SIMATIC‑ oder SINUMERIK-Steuerungen betrieben. Um die Inbetriebnahme der einzelnen Komponenten zu beschleunigen, können Antrieb und Steuerung in einem Startdrive-Projekt auch zusammen in Betrieb genommen werden.
– Grundeinstellungen in den Schnelleinrichtungs-Schritten vornehmen. – Inbetriebnahmeoptimierung vornehmen. Ergebnis Der Motor dreht. Weitere Informationen Detaillierte Informationen finden Sie im Informationssystem des TIA Portals im Kapitel "SINAMICS S210-Antriebe konfigurieren". 10.5 Geräte im Projekt zusammenstellen und konfigurieren 10.5.1 Umrichter 10.5.1.1 Umrichter in das Projekt einfügen Übersicht...
Seite 337
Die Funktionsrechte für das Bearbeiten der Antriebsdaten sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Der gewählte S210-Umrichter wird mit der entsprechenden Artikelnummer angezeigt. 5. Klicken Sie auf den gewünschten SINAMICS S210-Umrichter. ④ Beim Anlegen eines SINAMICS S210-Umrichters wird stets die aktuelle Firmware-Version vorgeschlagen. 6. Wenn die Firmware-Version auf der Speicherkarte des Umrichters von der angezeigten Firmware-Version abweicht, ändern Sie die Firmware-Version über die Klappliste...
Seite 339
Die Funktionsrechte für das Bearbeiten der Antriebsdaten sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.5 Geräte im Projekt zusammenstellen und konfigurieren Gerätetausch über die Projektnavigation durchführen 1. Wählen Sie in der Projektnavigation den zu tauschenden Antrieb. Rufen Sie das Kontextmenü "Gerät tauschen" auf. Der Dialog "Gerät tauschen - S210" wird geöffnet: Bild 10-1 Gerät tauschen über Projektnavigation Links oben werden die Daten des aktuellen Antriebs angezeigt.
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.5 Geräte im Projekt zusammenstellen und konfigurieren Gerätetausch über den Hardware-Katalog durchführen 1. Wählen Sie im Hardware-Katalog den neuen S210-Antrieb. Ziehen Sie den Antrieb in der Gerätesicht auf den Platzhalter für den aktuellen Antrieb. Der Dialog "Gerät tauschen" wird geöffnet: Bild 10-2 Gerät tauschen über Hardware-Katalog Im Dialog werden der vorhandene und der neue Antrieb mit den wichtigsten Daten...
Sind beide Antriebe nicht vollständig kompatibel, so wird in der Gerätenavigation der Platzhalter für den Motor unspezifiziert angezeigt. Sie müssen eine passende Motorleistung neu zuweisen. 10.5.1.3 Detaileinstellungen des Umrichters vornehmen Übersicht Für den SINAMICS S210-Antrieb können Sie folgende Details konfigurieren: Gruppe Einstellungen Allgemein • Produktinformationen Namensangaben •...
Die Funktionsrechte für das Bearbeiten der Antriebsdaten sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Markieren Sie den S210-Antrieb in der Gerätesicht und öffnen Sie das Inspektorfenster.
Voraussetzung • Ein neues Projekt ist angelegt. ODER Ein bestehendes Projekt ist geöffnet. • Ein SINAMICS S210-Antrieb ist im Projekt angelegt. • Bei aktivierter Benutzerverwaltung (UMAC): Die Funktionsrechte für das Bearbeiten der Antriebsdaten sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security-...
Die Funktionsrechte für das Bearbeiten der Antriebsdaten und das Konfigurieren im Inspektorfenster sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Doppelklicken Sie auf den weißen Motorplatzhalter (MOT) im Antrieb. Das Inspektorfenster wird eingeblendet.
Seite 346
• Ein Motor ist eingefügt. • Bei aktiviertem Schutz (UMAC): Entsprechende Funktionsrechte Ihres Benutzerkontos (siehe Projektierungshandbuch Industrial Cybersecurity (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/ 109810578)) Vorgehensweise 1. Öffnen Sie im Hardware-Katalog den Eintrag "Messsysteme". 2. Ziehen Sie den nicht spezifizierten "DRIVE-CLiQ-Geber" in den hellgrauen Rahmenbereich der Control Unit in der Gerätesicht.
Seite 347
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.5 Geräte im Projekt zusammenstellen und konfigurieren 3. Klicken Sie in der Gerätesicht auf den nicht spezifizierten Geber. Bild 10-4 Geber spezifizieren 4. Wählen Sie in der Sekundärnavigation des Inspektorfensters den Eintrag "Messsystem - Auswahl...". Solange noch kein Geber ausgewählt ist, ist diese Pflichteingabe mit dem Symbol gekennzeichnet.
Die Funktionsrechte für das Bearbeiten der Antriebsdaten und das Konfigurieren im Inspektorfenster sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.5 Geräte im Projekt zusammenstellen und konfigurieren Motortausch über den Hardware-Katalog durchführen 1. Wählen Sie im Hardware-Katalog den gewünschten Motortyp. Ziehen Sie den entsprechenden Platzhalter in der Gerätesicht auf den Platzhalter für den aktuell verwendeten Motorentyp. Der Dialog "Gerät tauschen - XYZ-Motor" wird geöffnet: Bild 10-5 Motorplatzhalter über Hardwareauswahl tauschen Im Dialog werden verwendete und der neue Motortyp mit den wichtigsten Daten...
Seite 350
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.5 Geräte im Projekt zusammenstellen und konfigurieren 4. Wählen Sie ggf. in der Sekundärnavigation im Inspektorfenster den Eintrag "Motor - Auswahl". 5. Wählen Sie in der Liste anhand der Artikelnummer Ihren Motor. Dem Motor-Platzhalter werden die Daten des ausgewählten Motors zugewiesen. Der weiße Bereich wird grau.
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.5 Geräte im Projekt zusammenstellen und konfigurieren Motortausch über das Kontextmenü durchführen 1. Wählen Sie in der Gerätekonfiguration den Motorplatzhalter des Antriebs. Rufen Sie das Kontextmenü "Gerät tauschen" auf. Der Dialog "Gerät tauschen - XYZ-Motor" wird geöffnet: Bild 10-6 Motorplatzhalter manuell tauschen Links oben werden die Daten des aktuellen Motortyps angezeigt.
Die Funktionsrechte für das Bearbeiten von Antriebs‑ und Steuerungsdaten sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 353
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.5 Geräte im Projekt zusammenstellen und konfigurieren Vorgehensweise 1. Doppelklicken Sie in der Projektnavigation auf "Neues Gerät hinzufügen". Der entsprechende Dialog öffnet sich. ① Eingabefeld "Gerätename" (Standard: PLC_xx) ② Schaltfläche "Controller" ③ Option "Gerätesicht öffnen" aktivieren / deaktivieren ④ Klappliste Firmware-Version 2.
Die Funktionsrechte für das Bearbeiten von Antriebs‑ und Steuerungsdaten sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 355
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.5 Geräte im Projekt zusammenstellen und konfigurieren Vorgehensweise 1. Öffnen Sie die Netzsicht per Doppelklick auf "Geräte & Netze" in der Projektnavigation. 2. Ziehen Sie eine Verbindung zwischen der PROFINET-Schnittstelle der Steuerung und der PROFINET-Schnittstelle X150 des Umrichters. Die PROFINET-Verbindung wird hergestellt und der Umrichter wird der Steuerung zugeordnet.
8. Wechseln Sie in die Topologiesicht. 9. Ziehen Sie eine Verbindung zwischen Port_1 [X1.P1] der Steuerung und Port_1 [X150.P1] des Umrichters. Ergebnis Die SIMATIC S7-Steuerung und der SINAMICS S210-Umrichter sind in der Netz‑ und Topologiesicht miteinander vernetzt. 10.5.2.3 Technologieobjekt in die SIMATIC S7-Steuerung einfügen Übersicht...
Seite 357
Die Funktionsrechte für das Bearbeiten von Antriebs- und Steuerungsdaten sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Klappen Sie in der Projektnavigation das Menü für die SIMATIC S7-Steuerung auf.
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.5 Geräte im Projekt zusammenstellen und konfigurieren 3. Öffnen Sie das Menü "Neues Objekt hinzufügen" per Doppelklick. Der entsprechende Dialog öffnet sich. ① Eingabefeld "Objektname" ② Schaltfläche "Motion Control" ③ Option "Neu hinzufügen und öffnen" aktivieren / deaktivieren ② 4. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Motion Control" 5.
Seite 359
Die Funktionsrechte für das Bearbeiten von Antriebs- und Steuerungsdaten sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Doppelklicken Sie in der Projektnavigation unter dem angelegten Technologieobjekt den Eintrag "Konfiguration".
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.6 Geführte Schnelleinrichtung durchführen 5. Klicken Sie auf den angezeigten Umrichter (hier: "Antriebsgerät_1"). Das Telegramm 105 ist automatisch voreingestellt. 6. Um die Auswahl zu bestätigen, klicken Sie auf das Hakensymbol Die Einstelloption "Gerätekonfiguration" wird aktiviert. Zusätzlich wird die Einstelloption "Konfiguration Antrieb"...
Die Funktionsrechte für die Konfiguration in der Schnelleinrichtung sind für Ihre Benutzerrolle aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Schnelleinrichtungsbereiche Folgende Grundeinstellungen können Sie in den gleichnamigen Schritten festlegen: •...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.6 Geführte Schnelleinrichtung durchführen • Drehen & Optimieren Mit diesem Schritt optimieren Sie den Motor im Online-Betrieb. Dazu stehen Ihnen das "One Button Tuning" zur Verfügung. • Übersicht Hier finden Sie nach dem Beenden der Konfiguration in der geführten Schnelleinrichtung eine Zusammenstellung aller vorgenommenen Einstellungen. –...
Seite 363
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.6 Geführte Schnelleinrichtung durchführen Aufbau ① Symbol: Speichert Daten netzausfallsicher (im Online-Modus) ② Symbol: Stellt die Werkseinstellungen wieder her (im Online-Modus) ③ Schaltflächen: Starten oder beenden den Bearbeitungsmodus (im Online-Modus) ④ Schaltflächen: Springen zum nächsten oder zum vorherigen Schritt. ⑤...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.6 Geführte Schnelleinrichtung durchführen Statusanzeige nach Änderungen Änderungen an einzelnen Einstellungen können sich auf Einstellungen in der geführten Schnelleinrichtung auswirken. Statussymbole zeigen den Änderungsstatus des jeweiligen Schritts an: Symbol Bedeutung Die Voreinstellungen des Systems in diesem Schritt sind valide. Die vorgenommenen Einstellungen in diesem Schritt sind valide.
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.6 Geführte Schnelleinrichtung durchführen Wiederherstellungspunkte werden automatisch mit dem Aktivieren oder Beenden des Bearbeitungsmodus angelegt und zudem beim Wechsel von einem Schritt in den nächsten Schritt der Schnelleinrichtung. Hinweis Verhalten bei Abbruch der Online-Verbindung Wird nach einem Abbruch der Online-Verbindung die Verbindung zum Antrieb wieder aufgebaut, greift das Programm auf die gespeicherten Daten des letzten Wiederherstellungspunktes zurück.
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.6 Geführte Schnelleinrichtung durchführen Hinweis Meldung bei Mehrfachzugriff Der Bearbeitungsmodus kann nur dann aktiviert werden, wenn nicht gleichzeitig von einem anderen PC über Startdrive oder Webserver auf den Antrieb zugegriffen wird. Ist ein anderer Zugriff aktiv, wird die Aktivierung des Bearbeitungsmodus verweigert. Sie erhalten eine entsprechende Meldung.
Die Funktionsrechte für die Konfiguration in der Schnelleinrichtung sind für Ihre Benutzerrolle aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Geben Sie an, ob der Antrieb mit einer Steuerung (PLC) verbunden ist. Klicken Sie dazu auf den weißen Teil des Schalters (...
Seite 368
• Bei aktiviertem Schutz (UMAC): Entsprechende Funktionsrechte Ihres Benutzerkontos. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise Sobald der S210-Antrieb als Motion Control agiert (Voreinstellung), ist keine Drehzahlregelung mehr möglich, sondern nur noch die Regelungsart "Positionieren".
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.6 Geführte Schnelleinrichtung durchführen 3. Nehmen Sie für die Lageregelung die Gebereinstellungen für den verwendeten Motorgeber vor: – Erfassen Sie die Anzahl der Motorumdrehungen (p2504) und der Lastumdrehungen (p2505). 4. Falls Sie eine Modulokorrektur einsetzen wollen: – Aktivieren Sie dazu die Option "Modulokorrektur Aktivierung" (c2577). –...
Die Funktionsrechte für die Konfiguration in der Schnelleinrichtung sind für Ihre Benutzerrolle aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Passen Sie bei Bedarf die vorgegebenen Standardwerte an (siehe Tabelle oben).
Bei aktivierter "Drehzahlregelung" werden andere Einstellungen angezeigt. • Bei aktiviertem Schutz (UMAC): Entsprechende Funktionsrechte Ihres Benutzerkontos (siehe Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/ 109810578) im Kapitel "Security-Einstellungen in Startdrive"). Maximale Verfahrprofilbegrenzung festlegen 1. Korrigieren Sie im Feld "Max. Geschwindigkeit" (p2571) den vorgegebenen Wert in LU für die maximale Geschwindigkeit.
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.6 Geführte Schnelleinrichtung durchführen 3. Korrigieren Sie unter "Max. Verzögerung" (p2573) den vorgegebenen Wert in LU für die Verzögerung. Das Feld "Entspricht ... Rücklaufzeit" zeigt die umgerechnete Rücklaufzeit an. Über die Maximalbeschleunigung und Maximalverzögerung legen Sie die maximale Beschleunigung beim Geschwindigkeitsaufbau und die maximale Verzögerung beim Geschwindigkeitsabbau fest.
• Im Schnelleinrichtungs-Schritt "Anwendung" ist als Regelungsart "Positionieren" festgelegt. • Bei aktiviertem Schutz (UMAC): Entsprechende Funktionsrechte Ihres Benutzerkontos (siehe Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/ 109810578) im Kapitel "Security-Einstellungen in Startdrive"). Übersicht Im Schnelleinrichtungs-Schritt "Anwendungseinstellungen" nehmen Sie Positionierungseinstellungen für EPOS vor. Die angebotenen Positionierungseinstellungen sind abhängig vom festgelegten Anwendungsgebiet.
• Im Schnelleinrichtungs-Schritt "Anwendung" ist als Regelungsart "Positionieren" festgelegt. • Bei aktiviertem Schutz (UMAC): Entsprechende Funktionsrechte Ihres Benutzerkontos (siehe Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/ 109810578) im Kapitel "Security-Einstellungen in Startdrive"). Vorgehensweise Im Schnelleinrichtungs-Schritt "Anwendungseinstellungen" sind die Detaileinstellungen für den Referenziermodus "Aktives Referenzieren" aufgeklappt.
• Es besteht eine Online-Verbindung zum Antrieb. • Bei aktiviertem Schutz (UMAC): Entsprechende Funktionsrechte Ihres Benutzerkontos (siehe Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/ 109810578) im Kapitel "Security-Einstellungen in Startdrive"). Referenzpunkt-Koordinate setzen 1. Klappen Sie im Schnelleinrichtungs-Schritt "Anwendungseinstellungen" die Detaileinstellungen für den Referenziermodus "Absolutwertgeberjustage" auf.
Die Funktionsrechte für die Konfiguration in der Schnelleinrichtung sind für Ihre Benutzerrolle aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Die Funktionsrechte für die Konfiguration in der Schnelleinrichtung sind für Ihre Benutzerrolle aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.6 Geführte Schnelleinrichtung durchführen Vorgehensweise Die voreingestellten Telegramme werden im Schnelleinrichtungs-Bereich "Telegramme" angezeigt. 1. Wählen Sie in der Klappliste "Telegramm" das gewünschte Standard-Telegramm aus. 2. Falls Sie im Schnelleinrichtungs-Bereich "Verbindung zur PLC" noch kein PROFIsafe- Telegramm aktiviert haben, können Sie hier ein PROFIsafe-Telegramm aktivieren. Aktivieren Sie dazu die Option "Verwenden Sie Safety Integrated Functions über PROFIsafe".
Seite 379
Die Funktionsrechte für die Konfiguration in der Schnelleinrichtung und der Nutzung der Steuertafel sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise Die Optimierungseinstellungen können Sie sowohl offline als auch online vornehmen. Gehen Sie wie folgt vor: 1.
Die Funktionsrechte für die Konfiguration in der Schnelleinrichtung sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Die Funktionsrechte für die Konfiguration in der Schnelleinrichtung sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Optional: Projektdaten von Gerät laden 1. Falls Sie nach abgeschlossener Online-Inbetriebnahme die aktuellen Projektdaten in das TIA- Projekt Ihrer Bedieneinheit übertragen wollen, klicken Sie auf die Schaltfläche "Fertigstellen".
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren 10.7 Umrichter konfigurieren 10.7.1 Grundlagen Übersicht Im Anschluss an die Grundkonfiguration der Geräte im Projekt nehmen Sie die erweiterten Einstellungen für die Inbetriebnahme vor. Im Anzeigebereich "Parametrierung" finden Sie dazu folgende Bereiche: • Grundparametrierung Hier sehen Sie die vorbelegten Grundparameter des Umrichters ein und haben bei Bedarf die Möglichkeit, einzelne Werte zu ändern.
Seite 383
Die für das Lesen von Antriebsdaten erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Die Geräte-Anschlussspannung ist voreingestellt und hängt von der ausgewählten Ausprägung des Antriebs ab.
Grundparametrierung nicht angezeigt. • Bei aktiviertem Schutz (UMAC): Entsprechende Funktionsrechte Ihres Benutzerkontos (siehe Projektierungshandbuch Industrial Cybersecurity (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/ 109810578)) Vorgehensweise 1. Die positive und negative Drehzahlgrenze ist vorbelegt. Falls Sie diese Vorbelegung ändern wollen, korrigieren Sie die Werte in den Feldern "Drehzahlgrenze positiv"...
Die für das Bearbeiten der Antriebsdaten notwendigen Funktionsrechte sind für Ihre Benutzerrolle aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren Vorgehensweise Falls Sie keine Messtaster verwenden, können Sie diese Messtaster manuell über die entsprechenden Klapplisten deaktivieren. In der Regel sind die Messtaster aber vorhanden. Die Voreinstellung ist in diesen Fällen korrekt. 1. Wählen Sie in der Klappliste "Äquivalente Nullmarke aktivieren" aus, ob Sie einen Nullmarkenersatz verwenden wollen und ob dieser Nullmarkenersatz für DI 0 oder DI 1 gelten soll.
Seite 387
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren Vorgehensweise Falls Sie die Messtaster für die Digitaleingänge des Antriebs über Technologieobjekte konfigurieren wollen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Klappen Sie in der Projektnavigation folgende Einträge in der unten vorgegebenen Reihenfolge auf: – Technologieobjekte – PositioningAxis_1 –...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren Ergebnis Ein Messtaster des Typs "Messen über PROFIdrive Telegramm (Antrieb oder Externer Geber)" ist angelegt und kann verwendet werden. 10.7.5 Safety Integrated 10.7.5.1 Grundlagen für die Safety Integrated-Inbetriebnahme Übersicht Die Inbetriebnahme der Safety Integrated Functions des Umrichters beinhaltet folgende Konfigurationen: •...
Seite 389
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren Änderungen an Safety Integrated-Einstellungen sind nur im Safety Integrated- Bearbeitungsmodus möglich. Die aktivierte Benutzerverwaltung schützt vor unbefugten Änderungen an Safety Integrated-Einstellungen. Beim Start des Bearbeitungsmodus prüft Startdrive, ob die notwendigen Security-Rechte vorliegen. Inbetriebnahmeschritte • Funktionsauswahl: – Auswahl der Safety Integrated-Ansteuerart –...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren • Parametrierung der gewählten Ansteuerart Die Parametrierung der Ansteuerart legt Einstellungen für PROFIsafe und den fehlersicheren Digitaleingang (F-DI) fest. • Funktionsstatus Der Funktionsstatus zeigt folgende Werte: – Funktionsstatus der freigegebenen Funktionen Anzeige Funktionsstatus Funktion ist aktiv Funktion ist nicht aktiv Anzeige Funktionsstatus einer freigegeben Funktion –...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren Vorgehensweise 1. Um den Bearbeitungsmodus zu aktivieren, klicken Sie auf Wenn Sie online arbeiten: Wenn die aktuellen Safety Integrated-Einstellungen von den Werkseinstellungen abweichen, erscheint die Abfrage, auf welcher Basis Sie die Konfiguration vornehmen wollen: – Auf Basis aktueller Einstellungen –...
Vor jeder Änderung von Safety Integrated-Einstellungen prüft das System den UMAC-Status. Bei nicht vorhandenen Funktionsrechten oder fehlender Authentifizierungsmöglichkeit erscheint eine Fehlermeldung. Weitere Informationen Detaillierte Informationen finden Sie im Projektierungshandbuch "SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578)" im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren 10.7.5.5 Abnahmetest durchführen Abnahmetest - Hinweise Hinweis Bedingungen für den Abnahmetest Die Abnahmetests sollen so weit wie möglich bei den maximalen Geschwindigkeiten und Beschleunigungen erfolgen, die an der Maschine möglich sind, um die zu erwartenden maximalen Bremswege und Bremszeiten zu ermitteln. Hinweis Abnahmetest für Safety Integrated Functions Der Safety Integrated-Abnahmetest bietet Ihnen in der Funktionsauswahl die testbaren...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren Hinweis Konsistenz zwischen Offline-Projekt und Antrieb Der Abnahmetest wird nach Abschluss der Inbetriebnahme durchgeführt. Anschließend dürfen keine Parameteränderungen mehr im Antrieb durchgeführt werden. Wenn der S210 online in Betrieb genommen wurde: Führen Sie vor dem Abnahmetest einen Upload des Antriebs durch, um Konsistenz zwischen Offline-Projekt und Antrieb herzustellen.
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren Funktionsbeschreibung Der Assistent unterstützt folgendermaßen: • Der Assistent leitet Sie Schritt für Schritt durch die Abnahmetests für einzelne Safety Integrated Functions. • Der Assistent verlangt von Ihnen explizit die Eingaben und Handlungen, die Sie durchlaufen müssen. •...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren Abnahmetest durchlaufen (Beispiel) Übersicht Nach der Übernahme der Funktionsauswahl im Schritt "Abnahmetest vorbereiten" werden die zu testenden Funktionen in der Sekundärnavigation angezeigt. Arbeiten Sie die Tests von oben nach unten oder in beliebiger Reihenfolge ab. Der Status der einzelnen Tests ist wie folgt dargestellt: •...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren 5. Befolgen Sie die Sicherheitshinweise und Hinweise auf den Seiten der Funktionssicht des Abnahmetestassistenten, bis der Test (erfolgreich) durchlaufen wurde. 6. Befolgen Sie die jeweiligen Anweisungen und klicken auf "Weiter". 7. Beenden Sie den Abnahmetest über "Fertigstellen". Ergebnis Sie sehen den Teststatus in der Sekundärnavigation.
Seite 398
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren Vorgehensweise Um ein Abnahmeprotokoll zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Wählen Sie in der Maske "Abschluss" die Antriebe, für die Sie das Protokoll erstellen möchten. Die Antriebsinstanzen, auf die Ergebnisse übertragen wurden, werden in der Auflistung als aufklappbare Untereinträge mit angezeigt.
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren • Antrieb_x - Funktionstest: Dokumentation aller Testdaten und Traces für diesen Antrieb Farbliche Kennzeichnung des Teststatus: – Rot: Fehlgeschlagen – Gelb: Nicht getestet – Grün: Erfolgreicher Test • Abschluss: Zusammenfassung und Unterschriften Hinweis Korrekte Darstellung des Abnahmeprotokolls Die Darstellung des Abnahmeprotokolls ist abhängig von Microsoft Windows und dem jeweiligen Tabellenverarbeitungsprogramm.
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren 3. Wählen Sie die Antriebe, auf die Sie die Ergebnisse übertragen wollen. Die ausgewählten Antriebe werden zur Instanz des getesteten Antriebs. 4. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Übernehmen". Der Transferstatus wird in der Seite der Funktionssicht angezeigt. 5.
Die für die Projektierung der Telegramme im Inspektorfenster notwendigen Funktionsrechte sind für Ihre Benutzerrolle aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.7 Umrichter konfigurieren Vorgehensweise 1. Öffnen Sie den Antrieb in der Projektnavigation und doppelklicken Sie auf den Eintrag "Gerätekonfiguration". Die Gerätekonfiguration öffnet sich. 2. Wählen Sie den S210-Antrieb in der Gerätekonfiguration. 3. Wählen Sie im Inspektorfenster im Register "Eigenschaften" den Eintrag "Telegramm Projektierung".
Die für die Projektierung der Telegramme im Inspektorfenster notwendigen Funktionsrechte sind für Ihre Benutzerrolle aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise Um ein Telegramm hinzuzufügen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
Die für das Bearbeiten von Antriebsdaten erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.8 Inbetriebnahmeoptimierung vornehmen Vorgehensweise 1. Doppelklicken Sie in der Projektnavigation unter dem S210-Antrieb auf den Eintrag ① "Online & Diagnose" Die Funktionssicht "Online-Zugänge" wird angezeigt. 2. Wählen Sie in der Klappliste "Verbindung mit Schnittstelle/Subnetz" das PROFINET-Netzwerk aus. 3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Online verbinden". Ergebnis Die Online-Verbindung zum Antrieb wird hergestellt.
Seite 406
Die für das Bearbeiten der Antriebsdaten und die Nutzung der Steuertafel erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise Sie können den Antrieb sowohl über die Steuertafel des Technologieobjekts als auch über die Steuertafel des Antriebs verfahren.
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.8 Inbetriebnahmeoptimierung vornehmen Um den Antrieb über die Steuertafel des Antriebs zu verfahren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Wählen Sie in der Sekundärnavigation die Funktion "Steuertafel". Die entsprechende Funktionssicht wird angezeigt. 2. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Aktivieren", um die Steuerungshoheit für den Antrieb zu aktivieren.
Seite 408
Die für das Bearbeiten der Antriebsdaten und die Nutzung der Steuertafel erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Wählen Sie in der Sekundärnavigation die Funktion "One Button Tuning".
Die für das Bearbeiten von Antriebsdaten erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Klicken Sie in der Projektnavigation auf den S210-Antrieb.
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.9 Online-Diagnosefunktionen nutzen 10.9 Online-Diagnosefunktionen nutzen 10.9.1 Diagnose-Symbole Übersicht Störungen, Warnungen oder Wartungsbedarf werden im Projekt über Diagnose-Symbole angezeigt. Funktionsbeschreibung Die Symbole werden in folgenden Bereichen des TIA Portals angezeigt: • Projektnavigation • Gerätesicht • Geräteübersicht Die Symbole werden sowohl in der Netz- als auch in der Topologiesicht angezeigt. Symbol Bedeutung Keine Störung oder Wartungsbedarf...
• Bei aktivierter Benutzerverwaltung (UMAC): Die für das Lesen von Antriebsdaten erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Doppelklicken Sie auf ein Diagnose-Symbol, z. B.
Die für das Lesen von Antriebsdaten erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Die für das Lesen von Antriebsdaten erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Funktionsbeschreibung Die einzelnen Diagnose-Informationen rufen Sie über die Sekundärnavigation der Diagnose- Ansicht auf.
Seite 414
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.9 Online-Diagnosefunktionen nutzen • Aktive Meldungen: Informationen zu aktiven Warnungen und Störungen werden angezeigt. – Bei einer Störung wird das Zustandssignal ZSW1.3 gesendet. Störungen müssen nach Beseitigung der Ursache quittiert werden. Dazu nutzen Sie das Funktionssymbol oben in der Funktionssicht ( / ). –...
Die für das Lesen von Antriebsdaten erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Funktionsbeschreibung In der Diagnose-Ansicht "Security" wird eine Zusammenfassung der aktiven Sicherheitseinstellungen des angeschlossenen Umrichters angezeigt.
Die für das Lesen von Antriebsdaten erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Funktionsbeschreibung Standardmäßig werden in dieser Funktionssicht die Bestandteile und Verschaltungen der PROFIdrive-Telegramme in Empfangsrichtung für den Umrichter angezeigt (z.
Die für das Lesen von Antriebsdaten erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Funktionsbeschreibung Standardmäßig werden in dieser Funktionssicht die Bestandteile und Verschaltungen der PROFIdrive-Telegramme in Senderichtung für den Umrichter angezeigt (z. B.
• Es besteht eine aktive Online-Verbindung zwischen Antrieb und dem Bediengerät. Diagnoseinformationen können nur im Online-Modus ausgelesen werden. • Bei aktiviertem Schutz (UMAC): Entsprechende Funktionsrechte Ihres Benutzerkontos (siehe SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/document/109810578/sinamics-industrial- security?dti=0&lc=de-WW)) Vorgehensweise 1. Falls Sie alle Energieanzeigen zurücksetzen wollen, klicken Sie auf "Alle Anzeigen zurücksetzen".
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.9 Online-Diagnosefunktionen nutzen Vorgehensweise 1. Schalten Sie den Antrieb aus und ersetzen Sie den Lüfter des Kühlkörpers. 2. Schalten Sie den Antrieb wieder ein. Kontrollieren Sie, dass eine aktive Onlineverbindung besteht. 3. Rufen Sie in Startdrive-Projekt die Funktionssicht "Leistungsteil Lüfter" wieder auf. Im Feld "Verschleißzähler"...
Die für das Bearbeiten von Antriebsdaten erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Klappen Sie in der Sekundärnavigation das Menü "Funktionen" auf.
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.9 Online-Diagnosefunktionen nutzen Die Uhrzeit des Antriebs stellen Sie in der Diagnose-Ansicht als Direktfunktion ein. Ist bereits eine Uhrzeit eingestellt, wird sie im Bereich "Aktuelle Antriebszeit" angezeigt. Falls es sich um eine synchronisierte Uhrzeit handelt, wird zudem im Feld "Uhrzeit-Quelle" der verwendete NTP-Server angezeigt.
Die eingestellte Uhrzeit wird direkt in den Antrieb übernommen. Die aktuellen Zeiteinstellungen werden im Bereich "Aktuelle Antriebszeit" angezeigt. Siehe auch Bibliothek zur SNTP-Server-Funktionalität in SIMATIC S7-CPUs (https:// support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/82203451) 10.9.8.4 Uhrzeit unsynchronisiert erfassen Übersicht Eine unsynchronisierte Uhrzeit des Antriebs wird dann verwendet, wenn der Antrieb ohne NTP- Synchronisation betrieben wird.
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.9 Online-Diagnosefunktionen nutzen Vorgehensweise 1. Aktivieren Sie die Option "Keine Synchronisation, Uhrzeit manuell setzen". Anschließend können Sie wählen, ob Sie die Uhrzeit Ihrer Bedieneinheit übernehmen oder ob Sie die Uhrzeit manuell erfassen wollen. 2. Falls Sie Uhrzeit der Bedieneinheit verwenden wollen, aktivieren Sie die Option "Zeit aus PG/PC verwenden".
Die für das Bearbeiten von Antriebsdaten erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Klicken Sie in der Sekundärnavigation auf das Menü "Sichern/Wiederherstellen".
Die erforderlichen Funktionsrechte für "Werkseinstellung wiederherstellen" sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Klicken Sie in der Sekundärnavigation auf das Menü "Sichern/Wiederherstellen".
Die für das Bearbeiten von Antriebseinstellungen und Safety Integrated-Einstellungen erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise Um die Safety Integrated-Werkseinstellungen wiederherzustellen, gehen Sie wie folgt vor: 1.
Voraussetzung • Bei aktivierter Benutzerverwaltung (UMAC): Die für das Bearbeiten von Antriebsdaten erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Funktionsbeschreibung Element Beschreibung Genereller Lizenzstatus Zeigt den aktuellen Lizenzstatus an, z. B.
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.9 Online-Diagnosefunktionen nutzen Element Beschreibung Lizenzstatus Zeigt den aktuellen Status der lizenzierungspflichtigen Funktion an. Verbleibende Betriebszeit Zeigt die verbleibende Betriebszeit einer Trial-Periode an. Trial License Modus Lizenzen für lizenzierungspflichtige Funktionen können entweder zusammen mit einer SD- Karte für einen S210-Antrieb bestellt oder bei einer nachträglichen Bestellung über den Web License Manager einer bereits vorhandenen SD-Karte zugeordnet werden.
Seite 429
• Bei aktivierter Benutzerverwaltung (UMAC): Die für das Firmware-Update erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Öffnen Sie in der Projektnavigation den Eintrag 2.
14.Optional: Rufen Sie die Kataloginformation über die Sekundärnavigation im Inspektorfenster auf. Prüfen Sie, ob die neue Firmware-Version installiert ist. Weitere Informationen Weitere Informationen zu den verfügbaren Firmware-Versionen finden Sie auf dieser Internet- Seite: (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109812303) 10.10 Mit Trace-Funktion prüfen Übersicht In einer Tracekonfiguration legen Sie abhängig vom eingesetzten SINAMICS S-Antrieb Folgendes fest: •...
Seite 431
Die für die Tracekonfiguration erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Funktionsbeschreibung Die Tracekonfiguration für S210-Antriebe zeichnet sich durch folgende Besonderheiten und antriebsspezifischen Voreinstellungen aus: •...
Die für die Tracekonfiguration erforderlichen Funktionsrechte sind für Ihr Benutzerkonto aktiviert. Details zu diesem Thema finden Sie im Projektierungshandbuch SINAMICS Industrial Security (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578) im Kapitel "Security- Einstellungen in Startdrive". Vorgehensweise 1. Legen Sie über die Klappliste "Triggermodus" einen Triggermodus (z. B. "Trigger auf Variable") fest.
Seite 433
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.10 Mit Trace-Funktion prüfen 5. Wählen Sie das gewünschte Bit aus. ③ Das ausgewählte Bit wird im Eingabefeld "Triggervariable" angezeigt 6. Um das Eingabefeld "Ereignis" einzublenden, drücken Sie "Enter". ④ Das Eingabefeld "Ereignis" wird mit einem vorbelegten Trigger-Ereignis eingeblendet 7.
Seite 434
Inbetriebnehmen (Startdrive) 10.10 Mit Trace-Funktion prüfen Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Serieninbetriebnahme Übersicht Bei einer Serieninbetriebnahme übertragen Sie die Daten und Einstellungen eines Umrichters 1 auf einen Umrichter 2 oder weitere Umrichter. Voraussetzung Der Umrichter 2 muss folgende Voraussetzungen erfüllen: • Die Bemessungsleistung des Umrichters 2 entspricht der Bemessungsleistung des Umrichters 1. •...
Serieninbetriebnahme 11.2 Serieninbetriebnahme ohne Passwort-Abfrage (Fall 2) Vorgehensweise Um eine Serieninbetriebnahme mit einer Speicherkarte durchzuführen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Schalten Sie die Versorgungsspannung des Umrichters 1 aus. 2. Stecken Sie eine leere SD-Karte mit maximal 32 GB (z. B.: 6SL5970‑0AA00‑0AA0) in den Kartenslot des Umrichters 1.
Seite 437
Serieninbetriebnahme 11.2 Serieninbetriebnahme ohne Passwort-Abfrage (Fall 2) Vorgehensweise Um eine Serieninbetriebnahme über den Webserver durchzuführen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Schalten Sie die Versorgungsspannung des Umrichters ein und führen Sie mit Ihrer Bedieneinheit, z. B. einem PC, eine Inbetriebnahme durch. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Inbetriebnehmen (Webserver) (Seite 263)". 2.
Seite 438
Serieninbetriebnahme 11.2 Serieninbetriebnahme ohne Passwort-Abfrage (Fall 2) Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
• Zustandsanzeige über die dreistellige Anzeige Im Normalfall ist die Anzeige dunkel. Beim Hochlauf erscheint die Anzeige "210" als Hinweis auf den Umrichter SINAMICS S210. Störungen werden entsprechend der in PROFIdrive definierten Meldungsklassen dargestellt. Wenn die PROFIdrive-Diagnose aktiv ist, werden die Störungen gleichzeitig an die Steuerung übertragen.
Systemmeldungen 12.1 LED 12.1.2 Symbolerläuterungen Verhalten der LEDs Die Tabelle erläutert die LED-Symbole der nachfolgenden Tabellen. Symbol Beschreibung LED ist an LED ist aus LED blinkt langsam LED blinkt in abwechselnder Folge 3 mal schnell - 2 s Pause - ... LED blinkt kurz in Abstand von 3 s LED blinkt schnell LED blinkt mit variabler Frequenz 12.1.3...
Systemmeldungen 12.1 LED 12.1.4 LED RDY und LED COM Verhalten der LEDs Beschreibung Abhilfe Nicht rele‐ Umrichter ist betriebsbereit und fehlerfrei. vant grün Nicht rele‐ Zyklische Kommunikation läuft. vant grün Mögliche Ursachen • Firmware-Update läuft. • Alle benutzerdefinierten Einstellungen wer‐ grün grün den auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.
Systemmeldungen 12.2 Meldungsklassen nach PROFIdrive Beschreibung Abhilfe Mögliche Ursachen Entsprechende Abhilfen: • Umrichter meldet eine Störung. • Meldungsanzeige prüfen, Störursache be‐ heben • Firmware-Fehler • Erforderliche Lizenz aktivieren • Fehlende Lizenz Keine Feldbus-Verbindung: Mögliche Abhilfen: • Kein Datenaustausch oder Konfigurationsfeh‐ • Meldungsanzeige prüfen und Störursache ...
Seite 443
Systemmeldungen 12.2 Meldungsklassen nach PROFIdrive Beispiel: Meldungsklasse 4: F04 Meldungs‐ Erläuterung der Meldungsklasse nach PROFIdrive - klasse (hex) Ursache und Abhilfe. 9000 Hardware-/Softwarefehler Ein Fehlverhalten der Hardware oder der Software wurde erkannt. • POWER ON der betroffenen Komponente durchführen. • Bei wiederholtem Auftreten Gerät tauschen. 9001 Netzfehler Ein Fehler in der Netzversorgung ist aufgetreten (Phasenausfall, Spannungs‐...
Seite 444
Systemmeldungen 12.2 Meldungsklassen nach PROFIdrive Meldungs‐ Erläuterung der Meldungsklasse nach PROFIdrive - klasse (hex) Ursache und Abhilfe. 9008 Kommunikation zur überlagerten Steuerung gestört Die Kommunikation zur überlagerten Steuerung ist gestört oder unterbro‐ chen. • Zustand der überlagerten Steuerung prüfen. • Kommunikationsverbindung/ ‑verdrahtung überprüfen. •...
Seite 445
Systemmeldungen 12.2 Meldungsklassen nach PROFIdrive Meldungs‐ Erläuterung der Meldungsklasse nach PROFIdrive - klasse (hex) Ursache und Abhilfe. 9010 Anwendung/Technologische Funktion gestört Die Anwendung/Technologische Funktion hat eine (eingestellte) Begren‐ zung überschritten (Position, Geschwindigkeit, Drehmoment, …). • Betroffene Begrenzung ermitteln und überprüfen. • Sollwertvorgabe der überlagerten Steuerung überprüfen.
Systemmeldungen 12.3 Warnungen 12.3 Warnungen Warnungen Warnungen besitzen die folgenden Eigenschaften: • Warnungen haben keine direkte Auswirkung im Antrieb. • Warnungen verschwinden wieder, wenn die Ursache beseitigt ist. • Warnungen können nicht quittiert werden. • Warnungen werden folgendermaßen angezeigt: – In der PLC entsprechend der PROFIdrive-Meldungsklasse –...
Systemmeldungen 12.4 Störungen 12.4 Störungen Störungen Störungen besitzen die folgenden Eigenschaften: • Eine Störung kann zum Ausschalten des Motors führen. • Störungen müssen quittiert werden. • Störungen werden folgendermaßen angezeigt: – In der PLC entsprechend der PROFIdrive-Meldungsklasse – Am Antrieb über LEDs –...
Seite 448
Systemmeldungen 12.4 Störungen Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Instandhalten und Warten 13.1 Instandhalten und Warten beim Motor 13.1.1 Reinigen des Motors Hinweise zum Reinigen • Der Wartungsplan bzw. Reinigungsplan muss Maßnahmen enthalten, die sicherstellen, dass der erforderliche Hygienestatus bei Nahrungsmittelmaschinen innerhalb festgelegter Zeitabstände aufrechterhalten wird. • Reinigen Sie den Motor nur bei spannungslos geschaltetem Antrieb. •...
Instandhalten und Warten 13.1 Instandhalten und Warten beim Motor Reinigungsmittel Konzentration in demineralisiertem Wasser TFC-Reiniger Topactive 500 5 % Topactive 200 5 % Topaz MD5 5 % Desinfektionsreiniger Topactive OKTO 3 % Topax 990 5 % Topactive DES 3 % Andere Hydrogen Peroxid H 35 % Demineralisiertes Wasser Voraussetzung WARNUNG Körperverletzung durch deinstallierte Schutzeinrichtungen...
Instandhalten und Warten 13.1 Instandhalten und Warten beim Motor Vorgehensweise Bei Veränderungen gegenüber dem normalen Betrieb oder bei Störungen gehen Sie wie folgt vor. 1. Identifizieren Sie die Störung anhand der folgenden Tabelle. Beachten Sie hierzu auch die Meldungen des Umrichters. Störung Störungsursache (siehe Schlüsseltabelle "Störungs‐...
Unruhe vom Getriebe Getriebe in Ordnung bringen Falls Sie trotz der oben genannten Maßnahmen den Fehler nicht beheben können, wenden Sie sich an den Hersteller bzw. an das Siemens Service Center. 13.1.2 Motorlager wechseln Motorlager sind Verschleißteile. Sie müssen nach Erreichen einer bestimmten Betriebsstundenzahl erneuert werden.
Instandhalten und Warten 13.1 Instandhalten und Warten beim Motor Vorgehensweise 1. Schalten Sie den Umrichter spannungsfrei. WARNUNG Lebensgefahr durch das unbeabsichtigte Anlaufen des Antriebsaggregats Unbeabsichtigtes Anlaufen des Antriebsaggregats kann den Tod oder schwere Verletzungen verursachen. • Sichern Sie das Antriebsaggregat gegen unbeabsichtigtes Inbetriebnehmen. •...
Seite 454
Instandhalten und Warten 13.1 Instandhalten und Warten beim Motor Vorgehensweise 1. Schalten Sie den Umrichter spannungsfrei. WARNUNG Lebensgefahr durch das unbeabsichtigte Anlaufen des Antriebsaggregats Unbeabsichtigtes Anlaufen des Antriebsaggregats kann den Tod oder schwere Verletzungen verursachen. • Sichern Sie das Antriebsaggregat gegen unbeabsichtigtes Inbetriebnehmen. •...
Instandhalten und Warten 13.2 Instandhalten und Warten beim Umrichter 13.2 Instandhalten und Warten beim Umrichter 13.2.1 Umrichter auf Werkseinstellungen zurücksetzen 13.2.1.1 Zurücksetzen auf Werkseinstellungen über ein Inbetriebnahme-Tool Beschreibung Das Zurücksetzen auf Werkseinstellung über ein Inbetriebnahme-Tool (Webserver, Startdrive) löscht ausschließlich die anwenderspezifische Parametrierung des Umrichters, z. B. Motordaten. Folgende Einstellungen bleiben beim Zurücksetzen erhalten: •...
Seite 456
Instandhalten und Warten 13.2 Instandhalten und Warten beim Umrichter In den folgenden Fällen kann es notwendig sein, alle benutzerdefinierten Einstellungen des Umrichters auf die Werkseinstellung zurückzusetzen: • Die vorhandenen Anmeldedaten lassen die notwendige Konfiguration des Umrichters nicht zu (z. B. Passwort nicht vorhanden). •...
Instandhalten und Warten 13.2 Instandhalten und Warten beim Umrichter Ergebnis Alle benutzerdefinierten Einstellungen des Umrichters sind gelöscht. Die Firmware des Umrichters ist unverändert. Der Zugriff auf den Webserver ist nach dem manuellen Zurücksetzen auf Werkseinstellung über die Service-Schnittstelle (X127) und über die PROFINET-Schnittstelle (X150) möglich.
• Sie haben eine leere SD-Karte mit maximal 32 GB Speicherkapazität (z. B. 6SL5970-0AA00-0AA0), auf die Sie die Firmware aufspielen können. Die verfügbaren Firmware-Versionen finden Sie unter folgendem Link: "Firmware-Versionen (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109812303)". Vorgehensweise Um ein Firmware-Update mithilfe der SD-Karte durchzuführen, gehen Sie wie folgt vor: 1.
Instandhalten und Warten 13.2 Instandhalten und Warten beim Umrichter 7. Schalten Sie die Versorgungsspannung des Umrichters ein. Falls erforderlich, wird die Firmware der angeschlossenen DRIVE-CLiQ-Komponenten aktualisiert. Dazu kann ein Neustart erforderlich sein (siehe anstehende Warnungen im Webserver). Erläuterung zu den LED-Anzeigen Firmware-Update der angeschlossenen DRIVE-CLiQ-Komponenten läuft: •...
Instandhalten und Warten 13.2 Instandhalten und Warten beim Umrichter Lüfter tauschen VORSICHT Verletzungen durch laufenden Lüfter Das Berühren des laufenden Lüfters kann Verletzungen verursachen. • Schalten Sie die Versorgungsspannung des Umrichters aus. • Warten Sie, bis der Lüfter steht, bevor Sie daran arbeiten. Um die Lüftereinheit auszubauen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
Instandhalten und Warten 13.2 Instandhalten und Warten beim Umrichter 13.2.5 Formieren der Zwischenkreiskondensatoren Voraussetzung Erfolgt die Inbetriebnahme innerhalb von zwei Jahren nach der Herstellung, ist kein erneutes Formieren der Zwischenkreiskondensatoren erforderlich. Der Zeitpunkt der Herstellung kann aus der Seriennummer auf dem Typenschild entnommen werden. ACHTUNG Beschädigung durch Versorgungsspannung nach langer Lagerungszeit Nach einer Lagerungszeit von mehr als zwei Jahren kann der Umrichter beim Einschalten der...
Seite 462
Instandhalten und Warten 13.2 Instandhalten und Warten beim Umrichter Formierschaltung für Umrichter mit Netzanschluss 1 AC Benötigte Bauteile zum Formieren außerhalb des Antriebsverbands: • 1 Sicherungsschalter 2-polig 230 V / 10 A • Leitung 1,5 mm (AWG 16) • 2 Widerstände je 1 kΩ / 100 W (z. B. GWK150J1001KLX000, Fa. Vishay) Netzspannung Sicherungsschalter Widerstände...
Instandhalten und Warten 13.2 Instandhalten und Warten beim Umrichter Netzspannung Sicherungsschalter Widerstände → → → ϑ ϑ ϑ → → → Umrichter Motor- anschluss zu formierendes Gerät Bild 13-2 Formierschaltung für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC Vorgehensweise Um die Zwischenkreiskondensatoren neu zu formieren, gehen Sie wie folgt vor: 1.
Instandhalten und Warten 13.2 Instandhalten und Warten beim Umrichter 13.2.6 Umrichter im Ersatzteilfall tauschen 13.2.6.1 Übersicht Voraussetzung Der neue Umrichter muss dem Umrichtertyp und der Leistung des zu tauschenden Umrichters entsprechen. Betrieb mit Speicherkarte Wenn der zu tauschende Umrichter mit einer Speicherkarte betrieben wurde, haben Sie im Ersatzteilfall folgende Möglichkeiten: •...
Instandhalten und Warten 13.2 Instandhalten und Warten beim Umrichter Voraussetzung • Der zu tauschende Umrichter wurde mit einer Speicherkarte betrieben. • Die Speicherkarte enthält die Firmware-Dateien und die Projektierungsdaten des zu tauschenden Umrichters. • Die Bemessungsleistung des Ersatzgeräts stimmt mit der Bemessungsleistung des zu tauschenden Umrichters überein.
Seite 466
Instandhalten und Warten 13.2 Instandhalten und Warten beim Umrichter • Die Bemessungsleistung des Ersatzgeräts stimmt mit der Bemessungsleistung des zu tauschenden Umrichters überein. • Das Ersatzgerät ist unbenutzt oder wurde auf Werkseinstellung zurückgesetzt. Vorgehensweise 1. Schalten Sie die Versorgungsspannung des Umrichters aus. 2.
– "Umrichter anschließen (Seite 237)" • Informationen zu allen Optionen beim Firmware-Update finden Sie im Kapitel "Firmware- Update des Umrichters (Seite 455)". • Informationen zu verfügbaren Firmware-Versionen finden Sie auf dieser Internet-Seite (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109812303). 13.2.6.4 Umrichter tauschen mit Sicherungsdatei (ohne Speicherkarte) Übersicht Wenn Sie die Projektierung des zu tauschenden Umrichters nach dem Inbetriebnehmen netzausfallsicher gespeichert und eine Backup-Datei erstellt haben, sind alle Projektierungsdaten in der Backup-Datei gespeichert.
Seite 468
Instandhalten und Warten 13.2 Instandhalten und Warten beim Umrichter 5. Verbinden Sie Ihre Bedieneinheit über die Service-Schnittstelle X127 mit dem Umrichter. 6. Geben Sie die IP-Adresse des Umrichters, z. B. https://169.254.11.22, in den Browser ein. Wenn der Webserver zum ersten Mal aufgerufen wird, wird die Funktionssicht mit den Grundeinstellungen angezeigt.
Seite 469
– "Umrichter anschließen (Seite 237)" • Informationen zu allen Optionen beim Firmware-Update finden Sie im Kapitel "Firmware- Update des Umrichters (Seite 455)". • Informationen zu verfügbaren Firmware-Versionen finden Sie auf dieser Internet-Seite (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109812303). Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Instandhalten und Warten 13.2 Instandhalten und Warten beim Umrichter 13.2.6.5 Umrichter tauschen ohne Datensicherung (ohne Speicherkarte, ohne Sicherungsdatei) Voraussetzung Das Ersatzgerät ist unbenutzt oder wurde auf Werkseinstellung zurückgesetzt. Vorgehensweise 1. Schalten Sie die Versorgungsspannung des Umrichters aus. 2. Prüfen Sie die allseitige Spannungsfreiheit des Geräts. 3.
Technische Daten 14.1 Bedingungen für den Netzanschluss für das System Umrichter S210 mit den Motoren 1FS2 Beschreibung Das Antriebssystem ist für den Anschluss an geerdete TN‑, TT-Netze und ungeerdete IT-Netze vorgesehen. Abhängig von der Motor-Umrichter-Kombination und der vorgesehenen Aufstellhöhe sind die nachfolgenden Randbedingungen bezüglich des Netzanschlusses zu beachten.
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors 14.2.1 Technische Merkmale Eigenschaft Ausprägung Motorart Permanentmagneterregter Synchronmotor Rotorträgheit 1FS21 - High Dynamic - Motor mit geringer Rotorträgheit 1FS22 - Compact - Motor mit mittlerer Rotorträgheit Kühlung Selbstkühlung Isolierung der Statorwicklung nach...
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Bauteile Materialien Lagerfett Lebensmittelfett mit NSF H1-Zulassung, FDA 21 CFR §178.3570 Typenschild Gehäuse laserbeschriftet Kabelverschraubung Gehäuse: Edelstahl 1.4404, Rauheit < 0,8 µm Dichtung: Silikon Kabel Mantelmaterial: Perfluoroethylene propylene (FEP) Deckelschrauben Gehäuse: Edelstahl 1.4404, Rauheit < 0,8 µm Dichtung: EPDM 14.2.3 Zulässige Umweltbedingungen für den Motor...
Seite 474
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Umweltbedingungen im Betrieb gemäß 3K4 nach DIN EN 60721-3-3:1995-09 (historisch) mit Ausnahme der Umwelt‐ einflussgrößen "niedrige Lufttemperatur", "Betauung" und "niedriger Luftdruck" Aufstellhöhe bis 1000 m über NN ohne Einschränkungen Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Deratingfaktoren (Seite 475)". Klimatische Umweltbedin‐...
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors 14.2.4 Schutz vor elektromagnetischen Feldern (Motor) Beeinflussung von aktiven Implantaten durch elektromagnetische Felder WARNUNG Funktionsstörungen aktiver Implantate durch magnetische und elektrische Felder Elektromotoren gefährden Personen mit aktiven Implantaten, z. B. Herzschrittmachern, die sich in unmittelbarer Nähe der Motoren aufhalten. •...
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Bei selbstgekühlten Motoren müssen Sie die S1-Kennlinie wie folgt reduzieren: • Reduzieren Sie das Motorstillstandsdrehmoment um 20 % bis 30 %. • Reduzieren Sie das Drehmoment bei 3000 /min um 40 % bis 50 %. Thermischer Motorschutz Der Umrichter überwacht die Motortemperatur anhand eines thermischen Motormodells und gibt, bevor der Motor die Maximaltemperatur erreicht, die Warnung "Motorübertemperatur"...
Mit reduzierter Drehzahl und reduziertem Drehmoment können Sie den Motor bis zu 80°C Umgebungstemperatur betreiben. Die vereinfachte Umrechnungsvorschrift oben können Sie nicht verwenden. • Berechnen Sie die reduzierte Kennlinie mit dem TIA Selection Tool (https:// www.siemens.com/tst). Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Grafische Darstellung der Deratingfaktoren Bild 14-1 Beispiel für einen Deratingfaktor Faktoren zum Reduzieren der Zwischenkreisspannung in Abhängigkeit der Aufstellhöhe Bei Aufstellhöhen ab 2000 m über NN ist die Spannungsfestigkeit der Motorisolation reduziert. Prüfen Sie, ob eine Begrenzung der Zwischenkreisspannung nötig ist. Reduzieren Sie die zulässige Zwischenkreisspannung mit zunehmender Aufstellhöhe wegen des sinkenden Luftdrucks.
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Netz Einspeisung Zwischenkreisspannung in V 3 AC 400 V ungeregelt 3 AC 480 V ungeregelt Mit dem Reduzieren der Zwischenkreisspannung nimmt die Umrichterausgangsspannung ab. Dadurch verringert sich der Arbeitsbereich im M-n-Diagramm. Die M-n-Diagramme finden Sie in den folgenden Kapiteln: •...
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors ① Radialwellendichtring Hinweis Der Trockenlauf des Radialwellendichtrings ist zulässig. Stehende Flüssigkeit am Flansch ist nicht zulässig. Die Lebensdauer des Radialwellendichtrings beträgt ca. 25000 Betriebsstunden. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Wellenende (Seite 481)". 14.2.8 Anschlusstechnik Die Motoranschlussleitung des 1FS2 ermöglicht einen Druckausgleich im Motor.
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Anschlussvariante Q0☐: Druckausgleich über die Motoranschlussleitung mit freien Leitungsenden Die Motoranschlussleitung MC400 enthält einen dünnen Schlauch, der den Druckausgleich im Motor gewährleistet. Bild 14-2 Direktanschluss Anschlussvariante Q1☐: Druckausgleich über die Motoranschlussleitung mit SPEED-CONNECT- Kupplung M17 oder M23 Die Motoranschlussleitung MC400 enthält einen dünnen Schlauch, der den Druckausgleich im Motor gewährleistet.
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors 14.2.9 Wuchten Beschreibung Die Motoren sind nach EN 60034-14 gewuchtet. Motoren mit Passfeder in der Welle sind halbkeilgewuchtet. • Berücksichtigen Sie den Massenausgleich der vorstehenden Passfederhälfte bei den Abtriebselementen. 14.2.10 Schwingungsverhalten Schwinggrößenstufe Motoren mit Passfedernut werden vom Hersteller mit einem Halbkeil gewuchtet.
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Zulässige Schwingungen im Betrieb Um die einwandfreie Funktion des Motors zu gewährleisten und um die Lebensdauer des Lagers nicht zu beeinträchtigen, müssen im Betrieb die nachfolgenden Schwingungswerte eingehalten werden. • Schwinggeschwindigkeit nach ISO 10816 max.
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Motor Wellenende mit IP64 Wellenende mit IP65 Passfeder Zentriergewin‐ Durchmesser x Länge Durchmesser x Länge Breite x Höhe x in mm in mm Länge in mm 1F☐2☐05 19 (k6) × 40 6 × 6 × 32 1F☐2☐06 24 (k6) × 50 8 ×...
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Koaxialitäts‑ und Planlauftoleranz der Flanschfläche zur Wellenachse (bezogen auf den Zentrierdurchmesser des Befestigungsflansches) Motor Standard (Klasse Normal) 1F☐2☐02 1F☐2☐03 0,08 mm 1F☐2☐04 1F☐2☐05 1F☐2☐06 1F☐2☐08 0,1 mm 1F☐2☐10 ① Prüfung auf Koaxialität Motor ②...
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Beschreibung Aufgrund der Lageranordnung ist der 1F☐2 für gerichtete Kräfte ausgelegt. Solche Kräfte treten z. B. bei einem Riemenantrieb auf. Alle Radialkräfte beziehen sich auf gerichtete Kräfte. ACHTUNG Motorschäden durch umlaufende Kräfte Umlaufende Kräfte können Lagerbewegungen hervorrufen und dadurch Motorschäden verursachen.
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Radialkraftdiagramm 1FS2104-6 Radialkraft Abstand vom Angriffspunkt der Radialkraft bis zur Wellenschulter Bild 14-7 Radialkraft 1FS2104-6 Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 488
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Radialkraftdiagramm 1FS2105-6 Radialkraft Abstand vom Angriffspunkt der Radialkraft bis zur Wellenschulter Bild 14-8 Radialkraft 1FS2105-6 Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 489
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Radialkraftdiagramm 1FS2106-6 Radialkraft Abstand vom Angriffspunkt der Radialkraft bis zur Wellenschulter Bild 14-9 Radialkraft 1FS2106-6 Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Radialkraftdiagramm 1FS2208-5 Radialkraft Abstand vom Angriffspunkt der Radialkraft bis zur Wellenschulter Bild 14-10 Radialkraft 1FS2208-5 14.2.14 Verfügbare Geber Die Motoren haben einen integrierten Absolutwertgeber mit einer Auflösung von 22 Bit je Umdrehung und einer Absolutlageerfassung über 4096 Umdrehungen. ...
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors Ein begrenzter NOT-HALT-Betrieb ist zulässig. Berücksichtigen Sie die maximal zulässige Einzelschaltarbeit sowie die Lebensdauer-Gesamtschaltarbeit der Bremse. WARNUNG Unvorhersehbare Bewegungen durch unzureichende Bremswirkung Wenn Sie die Haltebremse unsachgemäß z. B. als Arbeitsbremse einsetzen oder wenn Sie die zulässigen Schaltarbeiten der Bremse missachten, verschleißt die Bremse unzulässig.
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors ④ ⑤ Öffnungszeit t Schließzeit t Die auftretenden Verzögerungszeiten beim Schalten der Bremse t und t sind im Motor gespeichert und werden automatisch berücksichtigt. Nach dem Ansteuern der Haltebremse (Öffnen) bleibt während der Öffnungszeit t Drehzahl-/Geschwindigkeitssollwert auf "Null"...
14.2.16 Technische Daten und Kennlinien 1FS2 an 1 AC 230 V, 3 AC 240 V 14.2.16.1 1FS2104-6AF an 1 AC 230 V / 3 AC 240 V 1FS2104-6AF☐☐ Technische Daten im System SINAMICS S210 Zeichen Einheit Wert Stillstandsdrehmoment Stillstandsstrom 2,75 Maximal zul.
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors 14.2.16.2 1FS2105-6AF an 3 AC 240 V 1FS2105-6AF☐☐ Technische Daten im System SINAMICS S210 Zeichen Einheit Wert Stillstandsdrehmoment Stillstandsstrom Maximal zul. Drehzahl 3850 Maximales Drehmoment Maximalstrom Thermische Zeitkonstante Trägheitsmoment kg cm 2,75 Trägheitsmoment (mit Bremse)
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors 14.2.16.3 1FS2106-6AE an 3 AC 240 V 1FS2106-6AE1☐ Technische Daten im System SINAMICS S210 Zeichen Einheit Wert Stillstandsdrehmoment Stillstandsstrom 12,4 Maximal zul. Drehzahl 4200 Maximales Drehmoment Maximalstrom Thermische Zeitkonstante Trägheitsmoment kg cm Trägheitsmoment (mit Bremse)
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors 14.2.16.4 1FS2106-6AF an 3 AC 240 V 1FS2106-6AF0☐ Technische Daten im System SINAMICS S210 Zeichen Einheit Wert Stillstandsdrehmoment Stillstandsstrom 12,4 Maximal zul. Drehzahl 4200 Maximales Drehmoment Maximalstrom Thermische Zeitkonstante Trägheitsmoment kg cm 9,03 Trägheitsmoment (mit Bremse)
14.2.17 Technische Daten und Kennlinien 1FS2 an 3 AC 400 V, 3 AC 480 V 14.2.17.1 1FS2104-6AF an 3 AC 400 V / 3 AC 480 V 1FS2104-6AF☐☐ Technische Daten im System SINAMICS S210 Zeichen Einheit Wert Stillstandsdrehmoment Stillstandsstrom 2,75 Maximal zul.
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors 14.2.17.2 1FS2105-6AF an 3 AC 400 V / 3 AC 480 V 1FS2105-6AF☐☐ Technische Daten im System SINAMICS S210 Zeichen Einheit Wert Stillstandsdrehmoment Stillstandsstrom Maximal zul. Drehzahl 6000 Maximales Drehmoment Maximalstrom Thermische Zeitkonstante Trägheitsmoment...
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors 14.2.17.3 1FS2106-6AE an 3 AC 400 V / 3 AC 480 V 1FS2106-6AE1☐ Technische Daten im System SINAMICS S210 Zeichen Einheit Wert Stillstandsdrehmoment Stillstandsstrom 12,4 Maximal zul. Drehzahl 6000 Maximales Drehmoment...
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors 14.2.17.4 1FS2106-6AF an 3 AC 400 V / 3 AC 480 V 1FS2106-6AF0☐ Technische Daten im System SINAMICS S210 Zeichen Einheit Wert Stillstandsdrehmoment Stillstandsstrom 12,4 Maximal zul. Drehzahl 6000 Maximales Drehmoment...
Technische Daten 14.2 Technische Daten und Eigenschaften des Motors 14.2.17.5 1FS2208-5AC an 3 AC 400 V / 3 AC 480 V 1FS2208-5AC☐☐ Technische Daten im System SINAMICS S210 Zeichen Einheit Wert Stillstandsdrehmoment 23,5 Stillstandsstrom 12,8 Maximal zul. Drehzahl 4750 Maximales Drehmoment...
Technische Daten 14.3 Technische Daten des Umrichters 14.3 Technische Daten des Umrichters 14.3.1 Überlastfähigkeit Überlastfähigkeit und Abschaltverhalten des Umrichters Der Umrichter hat einen integrierten Überlastschutz für den angeschlossenen Motor. Im Auslieferungszustand beträgt die Auslöseschwelle 115 % des parametrierten Motorstroms. Kurzfristige Überlasten bis über 300 % des Motorstroms sind möglich. Bei einer Belastung höher als der Bemessungsstrom des Motors startet der thermische Schutz im Umrichter und schaltet den Motor gemäß...
Seite 504
Technische Daten 14.3 Technische Daten des Umrichters Überlast I/I N Bild 14-13 Überlastkennlinie für das Abschalten des Umrichters mit Netzanschluss 3 AC Bild 14-14 Zulässiger Ausgangsstrom bei kleinen Frequenzen Hinweis Verwendung des TIA Selection Tools (TST) Auf Grund der Kombinations-Möglichkeiten (kleinerer Motor am größeren Umrichter und umgekehrt) lässt sich das Verhalten nicht alleine über das Diagramm abdecken.
Seite 505
Sie das TIA Selection Tool (TST). Mit diesem ist eine genauere Prüfung des Lastprofils für eine gewählte Antriebskonfiguration möglich, auch mit komplexeren Profilen. • "TIA Selection Tool (https://www.siemens.com/tst)" Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Die beschriebenen Umrichter sind für den Betrieb in der Zweiten Umgebung vorgesehen. In dieser erfüllen sie alle Vorschriften hinsichtlich der Störfestigkeit. Beachten Sie für eine EMV-gerechte Installation das Projektierungshandbuch: EMV- Aufbaurichtlinie (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/60612658). Maximal zulässige Leitungslängen für die jeweiligen EMV-Kategorien Tabelle 14-4 Umrichter mit Netzanschluss 1 AC ...
Felder. Installieren und betreiben Sie die Komponenten gemäß Dokumentation innerhalb von metallischen Schaltschränken und verwenden Sie geschirmte Motorleitungen (siehe "EMV- Aufbaurichtlinie (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/60612658)"). Bewertung des Umrichters Die Umrichter werden üblicherweise in Maschinen eingesetzt. Die Bewertung und Prüfung basiert auf DIN EN 12198‑1 und IEC 62311.
Seite 508
Technische Daten 14.3 Technische Daten des Umrichters Die Einhaltung der Grenzwerte wurde für die folgenden Frequenzen bewertet: • Netzfrequenz 47 ... 63 Hz • Pulsfrequenz 8 kHz Die angegebenen Mindestabstände gelten für den Kopf und kompletten Rumpf des menschlichen Körpers. Für Gliedmaßen sind kleinere Abstände möglich. Tabelle 14-6 Mindestabstände zum Umrichter Personen ohne aktive Implantate Personen mit aktiven Implantaten...
Technische Daten 14.3 Technische Daten des Umrichters 14.3.4 Zulässige Umgebungsbedingungen für den Umrichter Eigenschaft Ausprägung Umgebungsbedingungen für den Transport in der Transportverpackung Klimatische Umgebungsbe‐ ‑40 °C … +70 °C, gemäß Klasse 2K4 nach IEC 60721‑3‑2:1997 dingungen maximale Luftfeuchtigkeit 95 % bei 40 °C Mechanische Umgebungsbe‐ Stöße und Schwingungen zulässig gemäß 3M2 nach IEC 60721‑3‑2:1997 dingungen Schutz gegen chemische Sub‐...
Technische Daten 14.3 Technische Daten des Umrichters Tabelle 14-7 Maximal zulässiger Ausgangsstrom in Abhängigkeit von Aufstellhöhe und Umgebungstemperatur Umgebungstemperatur in °C Aufstellhöhe Ausgangsstrom in % bis 1000 m bis 2000 m bis 3000 m bis 4000 m Für CSA-Konformität sind maximal 2000 m zulässig. Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
8 kHz Bemessungs-Kurzschluss‐ ≤ 65 kA rms strom (SCCR) und Ab‐ Abzweigschutz und Kurzschlussfestigkeit nach UL und IEC zweigschutz Protective Devices for SINAMICS S210 (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/ 109815356) Minimaler prospektiver Um im Fehlerfall Brand zu verhindern, muss ein Mindestwert für den unbeeinflussten Kurzschluss‐ Netzkurzschlussstrom strom sichergestellt werden, damit das vorgeschaltete Schutzorgan ausreichend schnell auslöst.
Seite 512
Technische Daten 14.3 Technische Daten des Umrichters Eigenschaft Ausprägung Elektronikversorgung 24 V DC, -15 % … +20 %, (PELV oder SELV) Bei PELV-Systemen ist die Erdung an der externen Stromversorgung durchzuführen. Strombedarf aus der Elektronik-Stromversorgung bei 24 VDC (Motor ohne Bremse) Baugröße Strombedarf [A] 1 AC Geräte FSA - FSC ...
Seite 513
Technische Daten 14.3 Technische Daten des Umrichters Beim Betrieb der 3 AC Geräte an einer Spannung von 3 AC 200 V ... 240 V werden die 3 ms je nach Betriebsbedingungen unter Umständen nicht erreicht. Zur Einhaltung der zulässigen Netzrückwirkungen können je nach Netzanschlussbedingungen abweichende Werte notwendig sein.
Technische Daten 14.3 Technische Daten des Umrichters 14.3.6 Spezifische Daten der Umrichter mit Netzanschluss 1 AC Tabelle 14-9 Baugröße FSA, 1 AC Artikelnummer 6SL5310-1BB10-1CF0 6SL5310-1BB10-2CF0 Bemessungs-Ausgangsstrom 0,8 A 1,4 A Maximaler Ausgangsstrom 3,1 A 4,8 A Bemessungs-Leistung 100 W 200 W Bemessungs-Eingangsstrom 1,4 A 2,7 A Einschaltstrom 10 A 2,6 A Maximaler Bremsstrom am Stecker X1 2 A...
Seite 515
Technische Daten 14.3 Technische Daten des Umrichters Artikelnummer 6SL5310-1BB10-8CF0 Sicherung gemäß IEC 3NA3 805 (16 A) Sicherung gemäß UL, Class J 20 A Kühlung Konvektionskühlung ohne Lüfter Gewicht 1,9 kg Bei Verwendung von externen Bremswiderständen können die Einschaltströme deutlich abweichen: Einschaltstrom = (Anschlussspannung × √2)/R Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Technische Daten 14.3 Technische Daten des Umrichters 14.3.7 Spezifische Daten der Umrichter mit Netzanschluss 3 AC Tabelle 14-12 Baugröße FSA, 3 AC Artikelnummer 6SL5310-1BE10-4DF0 6SL5310-1BE10-8DF0 Bemessungs-Ausgangsstrom 1,2 A 2,3 A Maximaler Ausgangsstrom 4,2 A 7,6 A Bemessungsleistung 0,4 kW 0,75 kW Bemessungs-Eingangsstrom 1,6 A 2,8 A Einschaltstrom 4,3 A...
Seite 517
Technische Daten 14.3 Technische Daten des Umrichters Artikelnummer 6SL5310-1BE11-5DF0 6SL5310-1BE12-0DF0 Sicherung gemäß IEC 3NA3 812 (32 A) 3NA3 812 (32 A) Sicherung gemäß UL, Class J 30 A 30 A Kühlung integrierter Lüfter integrierter Lüfter Gewicht 3,3 kg 3,3 kg Tabelle 14-15 Baugröße FSC, 3 AC Artikelnummer 6SL5310-1BE13-5DF0 6SL5310-1BE15-0DF0...
Technische Daten 14.4 Technische Daten und Eigenschaften der Verbindungstechnik 14.4 Technische Daten und Eigenschaften der Verbindungstechnik MOTION-CONNECT-Anschlussleitungen zwischen Motor und Umrichter Für die MOTION-CONNECT OCC-Leitungen gelten folgende technische Daten. Tabelle 14-17 MOTION-CONNECT OCC-Leitung mit SPEED-CONNECT Stecker Bezeichnung Stecker‐ Außen‐ Minimaler Biegera‐ Für An‐...
Seite 519
Technische Daten 14.4 Technische Daten und Eigenschaften der Verbindungstechnik Bezeichnung Stecker‐ Außen‐ Minimaler Biegera‐ Für An‐ Artikelnummer und Verwen‐ größe durchmesser dius schluss dung an Motor statisch dyna‐ misch / mm R / mm R / mm Motoran‐ 10,5 48,5 / 97² 1FS2☐04 6FX4002-8QN08- schlussleitung...
Seite 520
Technische Daten 14.4 Technische Daten und Eigenschaften der Verbindungstechnik • Verlegen Sie die Leitungen lose in der Kette. Sie müssen frei beweglich sein. Insbeson‐ dere in den Krümmungsradien der Kette müssen die Leitungen frei beweglich sein. Beachten Sie die vorgegebenen minimalen Biegeradien.
• Achten Sie auf das sichere Entfernen aller benutzerdefinierten Zertifikate. Weitere Informationen finden Sie im Projektierungshandbuch "Industrial Security (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109810578)". Gerät aus der Maschine ausbauen 1. Prüfen Sie die allseitige Spannungsfreiheit des Geräts. 2. Lassen Sie das Gerät so weit abkühlen, dass Sie sich nicht verbrennen.
Seite 530
Außerbetriebnehmen und Entsorgen 16.1 Geräteentsorgung Für ein umweltverträgliches Recycling und die Entsorgung Ihres Altgeräts wenden Sie sich an einen zertifizierten Entsorgungsbetrieb für Elektro- und Elektronik-Altgeräte und entsorgen Sie das Altgerät entsprechend den jeweiligen Vorschriften in Ihrem Land. Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör 17.1.1 Speicherkarten Die Speicherkarte ist zur Datensicherung, Serieninbetriebnahme und für lizenzpflichtige Funktionen erforderlich. Der Umrichter kann aber auch ohne Speicherkarte betrieben werden. Speicherkarte zur Datensicherung und zur Serieninbetriebnahme Verwenden Sie zur Datensicherung, Lizenzierung und Serieninbetriebnahme die folgenden Speicherkarten.
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör 17.1.2 SINAMICS Smart Adapter 17.1.2.1 SINAMICS Smart Adapter Beschreibung Bild 17-1 SINAMICS Smart Adapter Der SINAMICS Smart Adapter stellt eine WLAN-Verbindung her zwischen der Service- Schnittstelle X127 des Umrichters und einer Bedieneinheit, z. B. Tablet, Smartphone, Panel oder PC. Der SINAMICS Smart Adapter ist nach dem Stecken auf den Umrichter einsatzbereit.
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör 17.1.3 Stecker und Leitungen für AC-Kopplung und Zwischenkreiskopplung Für die Stecker sind folgende Pakete bestellbar: Artikelnummer Ersatzteil 6SL3260-2DC00-0AA0 Steckerpaket für AC-Kopplung und Zwischenkreiskopplung 6SL3260-2DC10-0AA0 Steckerpaket für AC-Kopplung Inhalt 6SL3260-2DC00-0AA0 6SL3260-2DC10-0AA0 Stecker für die AC-Kopplung Stecker für die Zwischenkreiskopplung Endkappe Beschreibung/Datenblatt Die Stecker sind vertauschungssicher ausgeführt.
Grenzwerte gemäß IEC 61800‑3 bzw. den Anforderungen der Klasse A gemäß EN 55011. Die SINAMICS S210 Netzfilter sind passive Komponenten, um die EMV-Eigenschaften des S210-Systems zu erweitern. Mit ihnen sind die EMV-Kategorien C2 oder C3 mit längeren Leitungslängen möglich (siehe Kapitel "Elektromagnetische Verträglichkeit gemäß...
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör Bild 17-2 3 AC Netzfilter und Umrichter In einem 3 AC Antriebsverband ist das zugehörige Netzfilter immer links von den Umrichtern zu montieren. Die Summe der Bemessungsströme der Umrichter an einer gemeinsamen AC-Kopplung darf den Bemessungsstrom des Netzfilters nicht überschreiten. 17.1.5.1 Sicherheitshinweise ACHTUNG...
Zerstörung des Netzfilters bei ungeeignetem Schutzorgan Bei einem falsch dimensionierten Schutzorgan kann es zu thermischer Überlastung oder Zerstörung des Netzfilters kommen. • Setzen Sie die vorgesehenen Schutzorgane ein (siehe Produktinformation "Protective Devices for SINAMICS S210 (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/ 109815356)"). Hinweis Netzfilter für Hochspannungsprüfung abklemmen Wird eine Hochspannungsprüfung im System mit Wechselspannung durchgeführt, müssen die...
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör WARNUNG Brand durch Überlastung des Neutralleiters (N) Der Neutralleiter kann sich durch die Belastung mit Oberschwingungsströmen erhitzen und einen Brand verursachen. • Berücksichtigen Sie bei der Dimensionierung des Neutralleiters die Oberschwingungsströme. Sicherheitshinweise für 3 AC Netzfilter ACHTUNG Beschädigung des Netzfilters durch Anschluss an ein unzulässiges Netz Die Netzfilter sind nur für den direkten Anschluss an Netze mit geerdetem Sternpunkt geeignet.
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör Netzfilter für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC Bild 17-4 Schnittstellen der Netzfilter für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC, 35 A und 65 A Anschlussklemmen bei Netzfiltern für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC: • X5: Netzanschluss • X6: Lastanschluss Herstellungsdatum ①...
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör 17.1.5.3 Maßzeichnungen Netzfilter für Umrichter mit Netzanschluss 1 AC Bild 17-5 Maßzeichnung zum Netzfilter für Umrichter mit Netzanschluss 1 AC • Anziehdrehmoment der Befestigungsschrauben (M4): 1,2 ... 1,8 Nm • Anziehdrehmoment des Schutzleiter-Befestigungsbolzens (M5): 2,0 ... 2,2 Nm • Anziehdrehmoment der Netz‑ und Lastverschraubung: 0,7 ... 0,8 Nm Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 540
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör Netzfilter für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC ① Anschlussklemme 10 mm , Anziehdrehmoment 1,5 ... 1,8 Nm ② Anschlussklemme 16 mm , Anziehdrehmoment 2,5 ... 3 Nm ③ Schutzleiter M4x6, Anziehdrehmoment 1,8 Nm Bild 17-6 Maßzeichnung zum Netzfilter für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC, 35 A Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 541
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör ① Anschlussklemme 25 mm , Anziehdrehmoment 4 ... 4,5 Nm ② Anschlussklemme 16 mm , Anziehdrehmoment 2,5 ... 3 Nm ③ Schutzleiter M5x8, Anziehdrehmoment 3 Nm Bild 17-7 Maßzeichnung zum Netzfilter für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC, 65 A Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör 17.1.5.4 Montage Hinweis Berücksichtigen Sie bei der Montage von externen Netzfiltern die Vorgaben zur Leitungsverlegung im Schaltschrank nach EMV-Richtlinie. Netzfilter für Umrichter mit Netzanschluss 1 AC Bild 17-8 Montage der Netzfilter für Umrichter mit Netzanschluss 1 AC Hinweis Halten Sie bei der Montage des Netzfilters einen seitlichen Mindestabstand von 20 mm (0,79 inch) zum Umrichter ein.
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör Das Netzfilter muss dann von links nur noch "angefädelt" und angeschraubt werden. Diese einfachere Variante erfordert entsprechenden Montageplatz links neben den Umrichtern. ① Schrauben Sie die Umrichter im Schaltschrank fest. ② Schieben Sie die Leitung für AC-Kopplung durch die AC-Stecker und versehen Sie sie mit Aderend‐ hülsen (mit oder ohne Schutzkragen).
Seite 544
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör ① Schrauben Sie die Geräte an der Schaltschrankwand bzw. auf der Montageplatte fest. ② Versehen Sie die Leitungen für die AC-Kopplung mit Aderendhülsen ohne Schutzkragen und schie‐ ben Sie sie durch die AC-Stecker in den Lastanschluss X6 des Netzfilters. ③...
Externe Bremswiderstände für 1/3 AC 200 ... 240 V Die folgenden externen Bremswiderstände der Firma Michael Koch GmbH können mit den unten stehenden Artikelnummern direkt über Siemens bezogen werden. Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 546
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör Der passende Einsatz (bei 1/3 AC 200 ... 240 V) kann der Tabelle "Beispiele für geeignete Bremswiderstände eines Fremdanbieters (Seite 83)" entnommen werden. • GXK:BWG250047TS-190: 100 W, 47 Ohm • GXK:BWG600014TS-190: 240 W, 14 Ohm Der Widerstand hat für UL nur 240 W Bremsleistung. Gemäß CE sind auch 400 W Bremsleistung möglich.
Seite 547
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör Nicht im Lieferumfang des Bremswiderstandes enthalten Bild 17-12 Anschluss Bremswiderstand Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör 17.1.7 Schrankdurchführung über Montageflansch Montagezubehör für Anschlusstechnik Zubehör Abbildung für Stecker‐ für Motor Artikelnummer größe Montageflansch als 1F☐2☐02 6FX2003-7JX00 Schrankdurchführung (mit 1F☐2☐03 Montageanleitung) 1F☐2☐04 6FX2003-7HX00 Verpackungseinheit 1 Stück 1F☐2☐05 1F☐2☐06 6FX2003-7BX00 1F☐2☐08 1F☐2☐10 Der Montageflansch wird an die Außenwand des Schaltschranks montiert und gewährleistet die Schutzart des Schaltschranks.
Zubehör und Ersatzteile 17.1 Zubehör OCC MOTION-CONNECT-Leitung mit SPEED-CONNECT Stecker Informationen und Daten zur Auswahl der passenden Anschlussleitung und Verlängerungsleitung zwischen Motor und Umrichter finden Sie im Kapitel "Bestelldaten der Verbindungstechnik (Seite 560)". 17.1.9 Geberleitung für ein direktes Messsystem (2. Geberanschluss) Beschreibung An dem bewegten Teil der Maschine kann ein direktes Messsystem zusätzlich zum Motorgeber angeschlossen werden.
Für den Umrichter sind folgende Komponenten als Ersatzteile lieferbar: • Steckersatz für Umrichter mit Netzanschluss 1 AC 6SL3260-2DB00-0AA0 • Steckersatz für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC 6SL3260-2DB10-0AA0 • Siemens IX-Stecker für den Geberanschluss 6FX2003-0DE01 für Umrichter mit Netzanschluss 1 AC / 3 AC • Lüfter für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC, FSA 6SL3260-0AA00-0AA0 •...
Zulässige Anschlussquerschnitte für eindrähtigen Anschluss oder für den Anschluss flexibler Leitungen mit Aderendhülsen: • 0,2 mm … 2,5 mm • AWG: 26 … 12 • Abisolierlänge: 10 mm X2: Stecker für den Motoranschluss Steckerbelegung Farbcodierung für Siemens-OCC-Leitungen Motor Phase U braun Motor Phase V schwarz Motor Phase W grau Schutzerde grün-gelb Weidmüller: BLF 5.08HC/04/180F SN BK BX, Artikelnummer 1012660000...
Zubehör und Ersatzteile 17.2 Ersatzteile Schließen Sie die Adern für die Motorhaltebremse auch dann an den Stecker an X107 an, wenn Sie einen Motor ohne Haltebremse einsetzen. X124: Stecker für die externe Steuerspannung DC 24 V Steckerbelegung Erläuterung 0 V Spannungsversorgung für die Umrichterelektronik Maximaler Strom für das Durchschleifen über die in‐...
Seite 553
Zubehör und Ersatzteile 17.2 Ersatzteile Zulässige Anschlussquerschnitte: • für eindrähtigen Anschluss: – 0,2 mm … 1,5 mm – AWG: 24 … 16 • für flexible Leitungen mit Aderendhülsen: – 0,25 mm … 1,5 mm – AWG: 24 ... 16 • für flexible Leitungen mit Aderendhülsen mit Schutzkragen: – 0,25 mm … 0,75 mm – AWG: 24 ... 19 •...
Zubehör und Ersatzteile 17.2 Ersatzteile 17.2.2 Steckersatz für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC - 6SL3260-2DB10-0AA0 Unter dieser Artikelnummer erhalten Sie ein Ersatzteilpaket für die Baugrößen FSA, FSB und FSC mit folgendem Inhalt: • Stecker – X1: Standardstecker für den Netzanschluss – X2: Stecker für den Motoranschluss –...
Zubehör und Ersatzteile 17.2 Ersatzteile X2: Stecker für den Motoranschluss Steckerbelegung Farbcodierung für Siemens-OCC-Leitungen Motor Phase U braun Motor Phase V schwarz Motor Phase W grau Schutzerde grün-gelb Phoenix, Artikelnummer 1060242 Die Klemmen sind als Federzugklemmen ausgeführt. Zulässige Anschlussquerschnitte für eindrähtigen Anschluss oder für den Anschluss flexibler Leitungen mit oder ohne Aderendhülsen:...
Seite 556
Zubehör und Ersatzteile 17.2 Ersatzteile X107: Stecker für die Motorhaltebremse (PTC ohne Funktion, für zukünftige Verwendung) Steckerbelegung Steckerbelegung B+: Spannung für Motorhaltebrem‐ Reserviert, nicht belegen PTC+ se, 24 V (schwarz-türkis) B-: Spannung für Motorhaltebrem‐ Reserviert, nicht belegen PTC- se, 0 V (weiß-türkis) Phoenix DFMC 1,5/ 2-ST-3,81 BK, Artikelnummer 1864707 Die Klemmen sind als Federzugklemmen ausgeführt.
Seite 557
Zubehör und Ersatzteile 17.2 Ersatzteile X130: Stecker für die Digitaleingänge Steckerbelegung Steckerbelegung +24 V Versorgung DI2+ schneller DI, Messtaster DI2- Fehlersicherer Digitaleingang Masse DI3+ +24 V Versorgung DI3- schneller DI, Messtaster +24 V Versorgung Masse Digitaleingang Phoenix DFMC 1,5/ 6-ST-3,5, Artikelnummer 1790140 Die Klemmen sind als Federzugklemmen ausgeführt. Die drei Klemmen mit der Bezeichnung "+"...
Seite 558
Zubehör und Ersatzteile 17.2 Ersatzteile Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Bestelldaten 18.1 Bestelldaten des Motors Die Artikelnummer besteht aus einer Kombination von Ziffern und Buchstaben. Sie ist in drei Blöcke aufgeteilt, die durch Bindestriche verbunden sind. Aufbau der Artikelnummer Beachten Sie, dass nicht jede theoretisch mögliche Kombination verfügbar ist. Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 560
Bestelldaten 18.1 Bestelldaten des Motors Zulässige Kombinationen finden Sie im Kapitel "Motor-Umrichter-Kombinationen (Seite 49)", im Katalog "D 32 SINAMICS S210 und SIMOTICS S-1FS2" oder SIEMENS Product Configurator (www.siemens.com/SPC). Beschreibung Datenstelle der Artikelnummer 7 - 8 9 10 11 12 - 13 14 15 16 Synchron-Servomotoren SIMOTICS S-1FS2...
Bestelldaten 18.1 Bestelldaten des Motors Position der Kurzangaben auf dem Leistungsschild ① Position des Kennbuchstabens Z für die Kurzangaben ② Kurzangaben für die Anschlusstechnik Bild 18-1 Leistungsschild mit den Positionen der Kurzangaben Längenschlüssel für die Motoranschlussleitung vom 1FS2 Mit dem ☐ in der Kurzangabe Q0☐ bzw. Q1☐ wählen die bestellbare Länge der Motoranschlussleitung.
Bestelldaten 18.3 Bestelldaten der Verbindungstechnik 18.2 Bestelldaten des Umrichters 18.2.1 Bestelldaten für Umrichter mit Netzanschluss 1 AC Umrichter mit Netzanschluss 1 AC Artikelnummer Baugröße Bemessungsleistung 6SL5310-1BB10-1CF0 100 W 6SL5310-1BB10-2CF0 200 W 6SL5310-1BB10-4CF0 400 W 6SL5310-1BB10-8CF0 750 W 18.2.2 Bestelldaten für Umrichter mit Netzanschluss 3 AC Umrichter mit Netzanschluss 3 AC Artikelnummer Baugröße Bemessungsleistung...
Seite 563
Bestelldaten 18.3 Bestelldaten der Verbindungstechnik Zulässig sind maximal 3 Trennstellen ohne Verkürzung der gesamten zulässigen Länge. OCC MOTION-CONNECT-Leitung mit SPEED-CONNECT Stecker Bezeichnung und Verwen‐ Für Anschluss Stecker‐ Artikelnummer dung an Motor größe Motoranschlussleitung 1FS2☐04 6FX4002-8QN08-☐☐☐☐ MC400 für den Einsatz im 1FS2☐05 Lebensmittelbereich inkl.
Bestelldaten 18.3 Bestelldaten der Verbindungstechnik 18.3.2 Artikelnummer einer konfektionierten OCC MOTION-CONNECT-Leitung ermitteln Übersicht Bild 18-2 Längen einer OCC MOTION-CONNECT-Leitung Vorgehensweise 1. Ermitteln Sie die benötigte Leitungslänge l **. Berücksichtigen Sie eine Leitungsreserve für ein zugfreies Verlegen. 2. Ermitteln Sie den Längenschlüssel für die benötigte Länge l ** entsprechend der nachfolgenden Übersicht.
Seite 565
Bestelldaten 18.3 Bestelldaten der Verbindungstechnik 3. Wählen Sie für die Artikelnummer auch den Leitungstyp, die gewünschte Leitungsvariante und den benötigten Stecker. Bild 18-3 Längenschlüssel OCC 4. Bestellen Sie die benötigte Leitung mit der ermittelten Artikelnummer. ❒ Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 566
Bestelldaten 18.3 Bestelldaten der Verbindungstechnik Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Parameter 19.1 Erklärungen zur Liste der Parameter Beschreibung Die Parameter werden gemäß dem folgenden Muster dargestellt. Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 568
Parameter 19.1 Erklärungen zur Liste der Parameter Die Darstellung eines Parameters besteht maximal aus den unten aufgelisteten Informationen. Je nach Parameter entfallen einige der aufgelisteten Informationen. • Parameternummer (rxxxx) Die Parameternummer setzt sich aus einem vorangestellten "p", "r" oder "c", mehreren Ziffern und optional dem Index und optional dem Bitfeld zusammen.
Parameter 19.1 Erklärungen zur Liste der Parameter • Sichtbar in Die Menge der angezeigten Parameter verändern Sie in den Inbetriebnahme-Tools über: – Standard-Anzeige Nur die Basisparameter werden angezeigt. – Erweiterte Anzeige Der volle Umfang der Parameter wird angezeigt. • Rechte Die Benutzer- und Rechteverwaltung (UMAC) regelt den Zugriff auf die Parameter. Zum Lesen und Einstellen der Parameter benötigen Sie Runtime-Funktionsrechte.
Parameter 19.1 Erklärungen zur Liste der Parameter • Min, Max, Werkseinstellung Der Parameterwert bei Werksauslieferung wird unter "Werkseinstellung" mit der dazugehörigen Einheit in eckigen Klammern angegeben. Der Wert kann in dem durch "Min" und "Max" festgelegten Bereich verändert werden. Bei Beobachtungsparametern entfällt diese Information. Minimalwert des Parameters [Einheit] Maximalwert des Parameters [Einheit] Werkseinstellung...
– Informationen, die für den Anwender hilfreich sein können. • Hinweis Weiterführende Erklärungen zum Parameter 19.2 Liste der Parameter Parameter Die folgende Liste enthält die Parameter des Produkts S210. Product: SINAMICS S210, Version: 603018000, Language: deu Objects: S210 r0002 Betriebsanzeige / Betr_anzeige Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Standard-Anzeige ...
Seite 572
Parameter 19.2 Liste der Parameter Einschaltsperre - IBN-Modus beenden Antrieb deaktiviert/nicht betriebsfähig Initialisierung 200: Hochlauf/Teilhochlauf abwarten 250: Gerät meldet Topologiefehler Abhängigkeit: Siehe auch: r0046 ACHTUNG Bei einer Anzeige ungleich 0 befindet sich der Antrieb im Hochlauf oder es fehlt eine Freigabe. Freigaben werden von der Steuerung gesendet.
Seite 577
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Der Wert r0046 = 0 zeigt an, dass alle Freigaben für diesen Antrieb vorhanden sind. Bit 00 = 1 (Freigabe fehlt), wenn: - AUS1 von der PROFINET-Schnittstelle fehlt. - Die Einschaltsperre vorliegt. Bit 01 = 1 (Freigabe fehlt), wenn: - AUS2 von der PROFINET-Schnittstelle fehlt.
Seite 578
Parameter 19.2 Liste der Parameter Bit 30 = 1 (Drehzahlregler gesperrt), wenn einer der folgenden Gründe vorliegt: - Impulsfreigabe fehlt - Der Funktionsgenerator mit Stromvorgabe ist aktiv. - Die Messfunktion "Stromregler Führungsfrequenzgang" ist aktiv. - Die Pollageidentifikation ist aktiv. - Die Motordatenidentifikation ist aktiv (nur bestimmte Schritte). r0060 Drehzahlsollwert vor Sollwertfilter / n_soll vor Filter ...
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Die mechanische Wirkleistung steht geglättet (r0032 mit 100 ms, r0082[1] mit 1 ms) und ungeglättet (r0082[0]) zur Verfügung. Zu Index [3]: Glättungszeitkonstante = 0,25 ms p0140 Geberdatensätze (EDS) Anzahl / EDS Anzahl Datentyp: Unsigned8 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige ...
Seite 583
Parameter 19.2 Liste der Parameter Einheit: - Einheitengruppe: - Einheitenwahl: - Min: Max: Werkseinstellung: Beschreibung: Ordnet einem Antriebsdatensatz (= Index) den zugehörigen Geberdatensatz (Encoder Data Set, EDS) für Geber 2 zu. Der Wert entspricht der Nummer des zugeordneten Geberdatensatzes. Beispiel: Geber 2 im Antriebsdatensatz 2 soll Geberdatensatz 1 zugeordnet werden.
Parameter 19.2 Liste der Parameter Keine Überwachung (ext. Bremswiderstand) Abhängigkeit: Siehe auch: p0216, p0218, p0219 Hinweis p0215 = 3: Ein extern angeschlossener Bremswiderstand wird angesteuert und zusätzlich über Software thermisch überwacht. Damit die Überwachung funktioniert, müssen die Parameter p0216, p0218 und p0219[0] und p0219[1] eingestellt werden.
Parameter 19.2 Liste der Parameter Min: Max: Werkseinstellung: 10000 Beschreibung: Auswahl des Motortyps oder Start zum Einlesen der Motorparameter bei einem Motor mit DRIVE-CLiQ (p0300 = 10000). Bei p0300 < 10000 gilt: Die erste Ziffer des Parameterwertes beschreibt immer den generellen Motortyp und entspricht dem zu einer Motorliste gehörigen Fremdmotor: 2 = Synchronmotor rotatorisch Wert:...
Seite 588
Parameter 19.2 Liste der Parameter r0304[0] Motor-Bemessungsspannung / Mot U_Bemes Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Motordaten, Schnellinbetriebnahme Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: Veff Einheitengruppe: - Einheitenwahl: - Beschreibung:...
Seite 589
Parameter 19.2 Liste der Parameter r0312[0] Motor-Bemessungsdrehmoment / Mot M_Bemes Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Motordaten Nicht relevant für Motortyp: Asynchronmotor, Fremderregter Synchronmotor, Synchron- oder Reluktanzmotor mit Anlaufkäfig, Synchron-Reluktanzmotor Dyn.
Seite 590
Parameter 19.2 Liste der Parameter r0322[0] Motor-Maximaldrehzahl / Mot n_max Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Motordaten, Schnellinbetriebnahme Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: 1/min Einheitengruppe: - Einheitenwahl: -...
Seite 591
Parameter 19.2 Liste der Parameter 242: DRIVE-CLiQ-Geber AS24, Singleturn 244: DRIVE-CLiQ-Geber AM24, Multiturn 4096 262: DRIVE-CLiQ-Geber AS26, Singleturn 264: DRIVE-CLiQ-Geber AM26, Multiturn 4096 10100: Geber identifizieren (wartend) ACHTUNG Ein Gebertyp mit p0400 < 9999 beschreibt Geber, für die eine Geberparameterliste vorhanden ist. Bei Auswahl eines Listengebers (p0400 <...
Parameter 19.2 Liste der Parameter p0408[0...n] Rotatorischer Geber Strichzahl / Rot Geb Strichzahl Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme Parametergruppe: Motorgeber Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 593
Parameter 19.2 Liste der Parameter ACHTUNG Bei Gebern aus der Geberliste und bei "Gebertyp Auswahl" (p0400) wird dieser Parameter automatisch vorbelegt. Bei Auswahl eines Listengebers kann dieser Parameter nicht verändert werden (Schreibschutz). Zum Aufheben des Schreibschutzes sind die Informationen in p0400 zu beachten. r0479[0...2] Diagnose Geberlageistwert Gn_XIST1 / Diag Gn_XIST1 ...
Seite 594
Parameter 19.2 Liste der Parameter p0489[0...2] Messtaster 2 aktivieren / Messtaster 2 akt Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Messtaster Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis DI: Digital Input (Digitaleingang) Siehe Geberschnittstelle bei PROFIdrive. p0490.0...1 Messtaster invertieren / Messtaster inv Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Messtaster...
Seite 596
Parameter 19.2 Liste der Parameter r0550[0] Bremse Status / Bremse Stat Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Motorhaltebremse, Schnellinbetriebnahme Nicht relevant für Motortyp: Fremderregter Synchronmotor, Synchron- oder Reluktanzmotor mit Anlaufkäfig Dyn.
Parameter 19.2 Liste der Parameter p0613[0] Motortemperaturmodell Umgebungstemperatur / Temp_mod Umg_temp Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Motortemperatur Nicht relevant für Motortyp: Asynchronmotor, Fremderregter Synchronmotor, Synchron- oder Reluktanzmotor mit Anlaufkäfig Dyn.
Seite 598
Parameter 19.2 Liste der Parameter r0898.0...14 Steuerwort Ablaufsteuerung / STW Abl_strg Datentyp: Unsigned16 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Steuer-/Zustandsworte Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: - Einheitenwahl: - ...
Seite 599
Standard Telegramm 3, PZD-5/9 Standard Telegramm 4, PZD-6/14 Standard Telegramm 5, PZD-9/9 Standard Telegramm 6, PZD-10/14 102: SIEMENS Telegramm 102, PZD-6/10 103: SIEMENS Telegramm 103, PZD-7/15 105: SIEMENS Telegramm 105, PZD-10/10 106: SIEMENS Telegramm 106, PZD-11/15 Hinweis Das Telegramm wird im Inbetriebnahme-Tool oder durch die Steuerung eingestellt.
Parameter 19.2 Liste der Parameter r0924[0...1] ZSW-Bit Impulse freigegeben / ZSW Imp freigege Datentyp: Unsigned16 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Konfiguration Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 601
Parameter 19.2 Liste der Parameter Typ der Signalverschaltung: Quelle numerisch Normierung: - Beschreibung: Anzeige des Zählers der Änderungen des Störpuffers. Empfehlung: Verwendung zur Prüfung, ob der Störpuffer konsistent ausgelesen wurde. Abhängigkeit: Siehe auch: r0945, r0947, r0948, r0949, r2109 r0945[0...63] Störcode / Störcode ...
Seite 605
Anzeige der Identifikation des Umrichters. Der Antrieb besteht intern aus den Komponenten Gerät und Umrichter. Für beide Komponenten sind nach PROFIdrive eigene Identifikationsparameter erforderlich. Index: [0] = Firma (Siemens = 42) [1] = Umrichtertyp [2] = Firmware Version [3] = Firmware Datum (Jahr)
Seite 606
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Beispiel: r0975[0] = 42 --> SIEMENS r0975[1] = 311 --> Umrichtertyp SERVO r0975[2] = 602 --> Erster Teil Firmware-Version V06.02 (Zweiter Teil siehe bei Index 10) r0975[3] = 2023 --> Jahr 2023 r0975[4] = 1706 --> 17. Juni r0975[5] = 1 -->...
Seite 607
Parameter 19.2 Liste der Parameter ACHTUNG Die Spannungsversorgung des Antriebs darf erst nach dem Beenden des Speichervorgangs ausgeschaltet werden (d. h. nach dem Start zum Speichern warten, bis der Parameter wieder den Wert 0 hat). Während des Speichervorgangs ist das Parameterschreiben gesperrt. r0979[0...30] PROFIdrive Geberformat / PD Geberformat ...
Seite 608
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1082[0] Maximaldrehzahl / n_max Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betriebsbereit Parametergruppe: Motorpotenziometer, Drehzahlbegrenzung, U/f-Steuerung, Drehzahlregler, Schnellinbetriebnahme Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 609
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1121[0] AUS1 Rücklaufzeit / AUS1 t_Rücklauf Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Schnellinbetriebnahme Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - ...
Seite 610
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1215[0] Motorhaltebremse Konfiguration / Bremse Konfig Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betriebsbereit Parametergruppe: Motorhaltebremse Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - ...
Seite 611
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1226[0] Stillstandserkennung Drehzahlschwelle / n_still n_schw Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Motorhaltebremse, Abschaltfunktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1228[0] Impulslöschung Verzögerungszeit / Impulslösch t_Ver Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Motorhaltebremse, Abschaltfunktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 613
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Anzeige des Zustandswortes des Drehzahlreglers. Bitfeld: Signalname 1-Signal 0-Signal reserviert Nein reserviert Nein Drehmomentregelung aktiv Nein Drehzahlsollwert von DSC Nein Drehzahlregler I-Anteil angehalten Nein ...
Seite 614
Parameter 19.2 Liste der Parameter Empfehlung: Wenn nur ein Filter benötigt wird, sollte Filter 1 aktiviert und Filter 2 deaktiviert werden, da sonst unnötig Rechenzeit verbraucht wird. Bitfeld: Signalname 1-Signal 0-Signal Filter 1 aktivieren Nein Filter 2 aktivieren Nein ...
Seite 615
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1417[0] Drehzahlsollwertfilter 1 Nenner-Eigenfrequenz / n_soll_filt 1 fn_n Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Drehzahlsollwertfilter Nicht relevant für Motortyp: Synchron- oder Reluktanzmotor mit Anlaufkäfig Dyn.
Seite 616
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Dieser Parameter ist nur wirksam, wenn das Drehzahlfilter als allgemeines Filter eingestellt ist. Das Filter ist nur wirksam, wenn die Eigenfrequenz kleiner als die halbe Abtastfrequenz ist. p1420[0] Drehzahlsollwertfilter 1 Zähler-Dämpfung / n_soll_filt 1 D_z ...
Seite 617
Parameter 19.2 Liste der Parameter Min: Max: Werkseinstellung: 0.00 [ms] 5000.00 [ms] 0.00 [ms] Beschreibung: Einstellung der Zeitkonstante für Drehzahlsollwertfilter 2 (PT1). Abhängigkeit: Siehe auch: p1414, p1421 Hinweis Dieser Parameter ist nur wirksam, wenn das Drehzahlfilter als PT1-Tiefpass eingestellt ist. p1423[0] Drehzahlsollwertfilter 2 Nenner-Eigenfrequenz / n_soll_filt 2 fn_n ...
Seite 618
Parameter 19.2 Liste der Parameter Einheit: Hz Einheitengruppe: - Einheitenwahl: - Min: Max: Werkseinstellung: 0.5 [Hz] 16000.0 [Hz] 2000.0 [Hz] Beschreibung: Einstellung der Zähler-Eigenfrequenz für Drehzahlsollwertfilter 2 (allgemeines Filter). Abhängigkeit: Siehe auch: p1414, p1421 Hinweis Dieser Parameter ist nur wirksam, wenn das Drehzahlfilter als allgemeines Filter eingestellt ist. Das Filter ist nur wirksam, wenn die Eigenfrequenz kleiner als die halbe Abtastfrequenz ist.
Seite 619
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Anzeige des Drehzahlsollwerts nach der Sollwertbegrenzung für den P-Anteil des Drehzahlreglers. p1441[0] Drehzahlistwert Glättungszeit / n_ist T_Glättung Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe:...
Seite 620
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Je kürzer die Nachstellzeit ist, desto schneller und instabiler wird die Regelung. p1498[0] Last Trägheitsmoment / Last M_Trägh Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe:...
Seite 621
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1532[0] Drehmomentgrenze Offset / M_max Offset Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Momentenbegrenzung Nicht relevant für Motortyp: Synchron- oder Reluktanzmotor mit Anlaufkäfig Dyn.
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1558 Hängende Achse Gewichtskraft messen/vorsteuern / Gewicht mes/vorst Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Motordatenidentifikation Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 623
Parameter 19.2 Liste der Parameter Filter 1 Aktiv Inaktiv Filter 2 Aktiv Inaktiv Filter 3 Aktiv Inaktiv Filter 4 Aktiv Inaktiv Abhängigkeit: Die einzelnen Stromsollwertfilter werden ab p1657 parametriert. Hinweis Wenn nicht alle Filter benötigt werden, sollten die Filter lückenlos von Filter 1 an verwendet werden. p1657[0] Stromsollwertfilter 1 Typ / I_soll_filt 1 Typ ...
Seite 624
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1659[0] Stromsollwertfilter 1 Nenner-Dämpfung / I_soll_filt 1 D_n Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Stromsollwertfilter Nicht relevant für Motortyp: Synchron- oder Reluktanzmotor mit Anlaufkäfig Dyn.
Seite 625
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1662[0] Stromsollwertfilter 2 Typ / I_soll_filt 2 Typ Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Stromsollwertfilter Nicht relevant für Motortyp: Synchron- oder Reluktanzmotor mit Anlaufkäfig Dyn.
Seite 626
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1665[0] Stromsollwertfilter 2 Zähler-Eigenfrequenz / I_soll_filt 2 fn_z Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Stromsollwertfilter Nicht relevant für Motortyp: Synchron- oder Reluktanzmotor mit Anlaufkäfig Dyn.
Seite 627
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1668[0] Stromsollwertfilter 3 Nenner-Eigenfrequenz / I_soll_filt 3 fn_n Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Stromsollwertfilter Nicht relevant für Motortyp: Synchron- oder Reluktanzmotor mit Anlaufkäfig Dyn.
Seite 628
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1671[0] Stromsollwertfilter 3 Zähler-Dämpfung / I_soll_filt 3 D_z Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Stromsollwertfilter Nicht relevant für Motortyp: Synchron- oder Reluktanzmotor mit Anlaufkäfig Dyn.
Seite 629
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1674[0] Stromsollwertfilter 4 Nenner-Dämpfung / I_soll_filt 4 D_n Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Stromsollwertfilter Nicht relevant für Motortyp: Synchron- oder Reluktanzmotor mit Anlaufkäfig Dyn.
Seite 630
Parameter 19.2 Liste der Parameter p1703[0] Isq-Stromreglervorsteuerung Skalierung / Isq_reg_vorst Skal Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Stromregler Nicht relevant für Motortyp: Synchron- oder Reluktanzmotor mit Anlaufkäfig Dyn.
Seite 631
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2002 Bezugsstrom / I_Bezug Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betriebsbereit Parametergruppe: Bezugsgrößen Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: automatisch ...
Seite 632
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2050[0...21].0...15 PROFIdrive PZD empfangen Wort / PZD empf Wort Datentyp: Unsigned16 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Empfangsrichtung Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Anzeige der Zusatzinformation der aufgetretenen Warnung (als Ganzzahl). Abhängigkeit: Siehe auch: r2122, r2123, r2125, r2134, r2145, r2146, r3123 Hinweis Die Pufferparameter werden zyklisch im Hintergrund aktualisiert. Der Aufbau des Warnpuffers sowie die Belegung der Indizes sind in r2122 dargestellt. r2125[0...63] Warnung behoben in Millisekunden / Warn behob ms ...
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis 0: Keine Störung liegt an. r2132 Warnnummer aktuell / Warnnummer akt Datentyp: Unsigned16 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Störungen/Warnungen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2136[0...63] Störung behoben in Tagen / Stör behob Tage Datentyp: Unsigned16 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Störungen/Warnungen Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 641
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2145[0...63] Warnung gekommen in Tagen / Warn gek Tage Datentyp: Unsigned16 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Störungen/Warnungen Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2199.0...11 Zustandswort Überwachungen 3 / ZSW Überw 3 Datentyp: Unsigned16 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Drehzahlmeldungen, Steuer-/Zustandsworte Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 643
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2496 LR Maßsystem Längeneinheit physikalisch / Maßsys Einheit phy S210 (EPOS Lastseite Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Standard-Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme Parametergruppe: Lageregelung Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 644
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2497 LR Maßsystem Geschwindigkeit physikalisch / Maßsys v phy S210 (EPOS Lastseite Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Standard-Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme Parametergruppe: Lageregelung, Mechanik Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 645
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2499 LR Maßsystem Ruck physikalisch / Maßsys Ruck phy Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme Parametergruppe: Lageregelung, Mechanik Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Parameter 19.2 Liste der Parameter ACHTUNG Bei der Einstellung p2502 = 0 (Kein Geber) ist keine Lageregelung möglich. Diese Einstellung ist lediglich als Abhilfemöglichkeit zum geberlosen drehzahlgeregelten Verfahren sinnvoll (z. B. bei defektem Motorgeber). Hinweis Dem zugeordneten Geber (p2502 = 1, 2, 3) muss ein Geberdatensatz zugewiesen sein. p2503[0] LR Längeneinheit MU pro 10 mm / MU pro 10 mm ...
Seite 647
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2504[0] LR Motor/Last Motorumdrehungen / Mot/Last Motorumdr Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme Parametergruppe: Lageregelung, Mechanik Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 648
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Einstellung der vom Anwender ausgewählten Längeneinheit MU pro Lastweg. Dadurch wird beim rotatorischen Geber ein Bezug zwischen physikalischer Gegebenheit und der anwenderspezifischen Längeneinheit MU hergestellt. Beispiel: Rotatorischer Geber, Kugelrollspindel mit 10 mm/Umdrehung, 10 mm sollen auf µm aufgelöst werden. Längeneinheit LU (p2496 = 0) -->...
Seite 649
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Aktivierung der Justage und Anzeige des Status der Justage beim Absolutwertgeber. Zu p2507 = 2: Damit wird die Geberjustage angestoßen. Der Status wird über die anderen Werte angezeigt. Zu p2507 = 4: Damit kann der Offset der Geberjustage (p2525) nach erneuter Inbetriebnahme direkt übernommen werden, ohne den Justagepunkt anzufahren.
Seite 650
Parameter 19.2 Liste der Parameter c2511[0...3] LR Messtasterauswertung Flanke / MT_ausw Flanke Datentyp: Unsigned8 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Referenzieren, Verfahrsätze, Lageregelung Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 651
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2521[0...3] LR Lageistwert / s_ist S210 (EPOS Lastseite Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Tippen, Referenzieren, Verfahrsätze, Sollwertdirektvorgabe (MDI), Lageistwertaufbereitung Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 652
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2522[0...3] LR Geschwindigkeitsistwert / v_ist S210 (EPOS Lastseite Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Tippen, Referenzieren, Verfahrsätze, Sollwertdirektvorgabe (MDI), Lageistwertaufbereitung Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 653
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2523[0...3] LR Messwert / Messwert S210 (EPOS Lastseite Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Lageregelung Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: °...
Seite 654
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Zu Bit 04: Das Signal wird über p2634 beeinflusst. Zu Bit 05: Das Signal wird über p2635 beeinflusst. c2530 LR Lagesollwert / s_soll Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe:...
Seite 655
Parameter 19.2 Liste der Parameter c2531 LR Geschwindigkeitssollwert / v_soll S210 (EPOS Lastseite Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Lageregler Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: °/s Einheitengruppe: 11_4 Einheitenwahl: p2497...
Seite 656
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2535[0] LR Drehzahlvorsteuerung Symmetrierfilter Totzeit / n_vorst Filt t_tot Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Lageregler Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 657
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2538[0] LR Proportionalverstärkung / Kp Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Lageregler Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - ...
Seite 658
Parameter 19.2 Liste der Parameter Abhängigkeit: Siehe auch: c2541 c2541 LR Lagereglerausgang Drehzahlgrenze Signal / LR_ausg n_gr Sig Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Lageregler Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 659
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Einstellung des Stillstandsfensters für die Stillstandsüberwachung. Nach Ablauf der Stillstandsüberwachungszeit wird zyklisch geprüft, ob sich die Differenz zwischen Soll- und Istposition innerhalb des Stillstandsfensters befindet und gegebenenfalls eine entsprechende Störung ausgegeben. Wert = 0 --> Die Stillstandsüberwachung ist deaktiviert. Abhängigkeit: Siehe auch: p2543, p2544 Hinweis...
Seite 660
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2544 LR Positionierfenster / Pos_fenster S210 (EPOS Lastseite Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Lageregler Überwachung Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 661
Parameter 19.2 Liste der Parameter Min: Max: Werkseinstellung: 0.0000 [mm] 2.1474839e+09 [mm] 1.0000 [mm] Beschreibung: Einstellung der Toleranz für die dynamische Schleppabstandsüberwachung. Überschreitet der dynamische Schleppabstand (r2563) die eingestellte Toleranz, so wird eine entsprechende Störung ausgegeben. Wert = 0 --> Die dynamische Schleppabstandsüberwachung ist deaktiviert. Abhängigkeit: Siehe auch: r2563, r2684 Hinweis...
Seite 662
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2556 LR Lagesollwert nach Sollwertglättung / s_soll nach Interp S210 (EPOS Lastseite Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Lageregler Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 663
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2559 LR Lagereglerausgang I-Anteil / LR_ausg I-Anteil Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Lageregler Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: 1/min Einheitengruppe: 3_1 Einheitenwahl: p0505...
Seite 664
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2563 LR Schleppabstand dynamisches Modell / Schleppabstand dyn Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Tippen, Referenzieren, Verfahrsätze, Sollwertdirektvorgabe (MDI), Lageregler Überwachung Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 665
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Anzeige des Momentenvorsteuerwertes. Hinweis Der Momentenvorsteuerwert ist die zeitliche Ableitung des Drehzahlvorsteuerwertes und bezieht sich auf ein Trägheitsmoment von 1 kgm^2/2 PI. Bei Nutzung der Vorsteuerung ist dies entsprechend des tatsächlichen Trägheitsmomentes zu bewerten. r2565 LR Schleppabstand aktuell / Schleppabstand akt ...
Parameter 19.2 Liste der Parameter Min: Max: Werkseinstellung: 0.000000 [kgm²] 100000.000000 [kgm²] 0.000000 [kgm²] Beschreibung: Einstellung des Trägheitsmoments für die Momentenvorsteuerung. Abhängigkeit: Siehe auch: p2534, r2564 Hinweis Bei der Berechnung des Momentenvorsteuerwertes (c2654) wird die zeitliche Ableitung des Drehzahlvorsteuerwertes mit 2 PI * p2567 multipliziert. Aus Kompatibilität zu früheren Firmware-Versionen ist die Werkseinstellung für p2567 = 1 kgm^2/2 PI.
Seite 667
Parameter 19.2 Liste der Parameter VORSICHT Der Hardware-Endschalter ist low-aktiv. Einstellung der Meldung 07491 als Störung (F07491): Bei 0-Signal wird mit der AUS3-Rücklaufzeit (p1135) angehalten, das Zustandssignal r2684.13 = 1 gesetzt, gespeichert und die entsprechende Störung ausgegeben. Nach der Quittierung der Störung werden nur noch Bewegungen aus dem Hardware-Endschalter heraus zugelassen.
Seite 668
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Die Maximalgeschwindigkeit ist in allen Betriebsarten des Einfachpositionierers aktiv. Die Maximalgeschwindigkeit für den Einfachpositionierer ist mit der Maximaldrehzahl/-geschwindigkeit des Drehzahl-/ Geschwindigkeitsreglers abzugleichen: Rotatorischer Geber: p2571[1000 LU/min] = min(p1082, p1083, |p1086|)[1/min] x p2505/p2504 x p2506/1000 Linearer Geber: p2571[1000 LU/min] = min(p1082, p1083, |p1086|)[m/min] x p2503/10[m] p2571 EPOS Maximalgeschwindigkeit / v_Max...
Seite 669
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Die Maximalbeschleunigung wirkt sprunghaft (ohne Ruck). Betriebsart "Verfahrsätze": Auf die Maximalbeschleunigung wirkt der programmierte Beschleunigungsoverride (p2619). Betriebsart "Sollwertdirektvorgabe/MDI": Es wirkt der Beschleunigungsoverride (c2644, 4000 hex = 100 %). Betriebsart "Tippen" und "Aktives Referenzieren": Es wirkt kein Beschleunigungsoverride. Es wird mit Maximalbeschleunigung gestartet. p2572 EPOS Maximalbeschleunigung / a_Max S210 (EPOS Lastseite...
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Die Maximalverzögerung wirkt sprunghaft (ohne Ruck). Betriebsart "Verfahrsätze": Auf die Maximalverzögerung wirkt der programmierte Verzögerungsoverride (p2620). Betriebsart "Sollwertdirektvorgabe/MDI": Es wirkt der Verzögerungsoverride (c2645, 4000 hex = 100 %). Betriebsart "Tippen" und "Aktives Referenzieren": Es wirkt kein Verzögerungsoverride. Es wird mit Maximalverzögerung abgebremst. p2573 EPOS Maximalverzögerung / -a_Max S210 (EPOS Lastseite...
Seite 671
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Die Ruckbegrenzung wird intern in eine Ruckzeit wie folgt umgerechnet: Ruckzeit Tr = max(p2572, p2573) / p2574 Die Ruckzeit wird intern auf 1000 ms begrenzt und auf ein ganzzahliges Vielfaches der Abtastzeit des Taktes des Einfachpositionierers aufgerundet.
Parameter 19.2 Liste der Parameter c2577 EPOS Modulokorrektur Aktivierung / Modulokorr Akt Datentyp: Unsigned8 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Einfachpositionierer, Mechanik, Lageistwertaufbereitung Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 674
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Signal für den negativen Software-Endschalter. Abhängigkeit: Siehe auch: c2579, p2580, p2581, c2582 ACHTUNG Eine Änderung des Software-Endschalters wirkt sofort. Eine Änderung eines Software-Endschalters führt zur Überprüfung der Positionen in den Verfahrsätzen. Hinweis Für die Einstellung der Software-Endschalter gilt: negativer Software-Endschalter <...
Seite 675
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2580 EPOS Negativer Software-Endschalter / neg SW-Endsch Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Begrenzung Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - ...
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2581 EPOS Positiver Software-Endschalter / pos SW-Endsch S210 (EPOS Lastseite Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Begrenzung Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 677
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2583 EPOS Umkehrlosekompensation / Umkehrlosekomp Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Einfachpositionierer Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - ...
Seite 678
Parameter 19.2 Liste der Parameter Abhängigkeit: Wird eine stehende Achse durch "Referenzpunkt setzen" referenziert bzw. eine justierte Achse mit Absolutwertgeber eingeschaltet, so ist die Einstellung von c2604 für die Aufschaltung des Kompensationswertes relevant. c2604 = 1: Positiv fahren -> Es wird sofort ein Kompensationswert aufgeschaltet. Negativ fahren ->...
Seite 679
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2585 EPOS Tippen 1 Sollgeschwindigkeit / Tippen 1 v_Soll Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Tippen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 680
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2586 EPOS Tippen 2 Sollgeschwindigkeit / Tippen 2 v_Soll S210 (EPOS Lastseite Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Tippen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 681
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2588 EPOS Tippen 2 Verfahrweg / Tippen 2 Weg Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Tippen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 682
Parameter 19.2 Liste der Parameter Abhängigkeit: Bei Tippen wird mit der Maximalbeschleunigung/-verzögerung (p2572/p2573) angefahren bzw. abgebremst. c2591 = 0-Signal Es wird mit der Sollgeschwindigkeit Tippen 1 (p2585) endlos verfahren. c2591 = 1-Signal Es wird mit der Sollgeschwindigkeit Tippen 1 (p2585) um einen parametrierten Weg (p2587) verfahren. Siehe auch: p2572, p2573, p2585, p2587, c2591 ACHTUNG Der Parameter ist eventuell aufgrund r0922 geschützt und kann nicht verändert werden.
Parameter 19.2 Liste der Parameter c2595 EPOS Referenzieren Start / Ref Start Datentyp: Unsigned8 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Referenzieren Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: - Einheitenwahl: -...
Seite 684
Parameter 19.2 Liste der Parameter c2597 EPOS Referenzierart Anwahl / Ref_art Anwahl Datentyp: Unsigned8 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Referenzieren Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: - Einheitenwahl: -...
Seite 685
Parameter 19.2 Liste der Parameter c2598[0...3] EPOS Referenzpunktposition Signal / Ref_pkt_pos Signal S210 (EPOS Lastseite Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Referenzieren Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: °...
Seite 686
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2599 EPOS Referenzpunktposition Wert / Ref_pkt_pos Wert S210 (EPOS Lastseite Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Referenzieren Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 687
Parameter 19.2 Liste der Parameter c2604 EPOS Aktives Referenzieren Startrichtung / Akt Referenz Richt Datentyp: Unsigned8 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Referenzieren Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 688
Parameter 19.2 Liste der Parameter Abhängigkeit: Aktives Referenzieren startet nur mit der Anfahrgeschwindigkeit zum Referenznocken bei vorhandenem Referenznocken (p2607 = 1). Siehe auch: c2595, c2597, c2604, p2606, p2607 Hinweis Beim Fahren zum Referenznocken ist der Geschwindigkeitsoverride wirksam. Befindet sich die Achse beim Starten des aktiven Referenzierens bereits auf dem Referenznocken, so wird sofort mit dem Fahren zur Nullmarke begonnen.
Seite 689
Parameter 19.2 Liste der Parameter Min: Max: Werkseinstellung: Beschreibung: Einstellung, ob beim aktiven Referenzieren ein Referenznocken vorhanden ist oder nicht. Wert = 1: Referenznocken vorhanden. Wert = 0: Kein Referenznocken vorhanden. Abhängigkeit: Siehe auch: c2595, c2597, c2604, p2605, p2606 p2608 EPOS Aktives Referenzieren Anfahrgeschwindigkeit Nullmarke / v_Anfahr Ref_NM ...
Seite 690
Parameter 19.2 Liste der Parameter VORSICHT Wird der Referenznocken nicht so justiert, dass bei jedem aktiven Referenzieren die gleiche Nullmarke zur Synchronisation erkannt wird, so ergibt sich ein "falscher" Bezugspunkt der Achse. Nach dem Verlassen des Referenznockens wird das Suchen der Nullmarke aufgrund von internen Faktoren zeitverzögert aktiviert.
Seite 691
Parameter 19.2 Liste der Parameter Min: Max: Werkseinstellung: 0.001 [mm/s] 4e+07 [mm/s] 25.000 [mm/s] Beschreibung: Einstellung der Anfahrgeschwindigkeit nach dem Erkennen der Nullmarke zum Fahren auf den Referenzpunkt. Abhängigkeit: Siehe auch: c2595, c2597, c2604, p2607, p2609 Hinweis Beim Fahren zum Referenzpunkt ist der Geschwindigkeitsoverride nicht wirksam. p2611 EPOS Aktives Referenzieren Anfahrgeschwindigkeit Referenzpunkt / v_Anfahr Ref_pkt S210 (EPOS Lastseite...
Parameter 19.2 Liste der Parameter c2613 EPOS Aktives Referenzieren negative Umkehrnocken / Neg Umkehrnocken Datentyp: Unsigned8 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Referenzieren Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 693
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2616[0...n] EPOS Verfahrsatz Satznummer / Ver_satz Satznr Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Verfahrsätze Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - ...
Seite 694
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Die Zielposition wird abhängig von p2623 relativ oder absolut angefahren. p2618[0...n] EPOS Verfahrsatz Geschwindigkeit / Ver_satz v Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe:...
Seite 695
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Einstellung des Beschleunigungsoverrides für den Verfahrsatz. Der Override bezieht sich auf die Maximalbeschleunigung (p2572). Abhängigkeit: Die Anzahl der Indizes ist abhängig von p2615. Siehe auch: p2572, p2615, p2616, p2617, p2618, p2620, p2621, p2622, p2623 p2620[0...n] EPOS Verfahrsatz Verzögerungsoverride / Ver_satz -a_over ...
Seite 696
Parameter 19.2 Liste der Parameter p2622[0...n] EPOS Verfahrsatz Auftragsparameter / Ver_satz Auftr_par Datentyp: Integer32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betrieb Parametergruppe: Verfahrsätze Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - ...
Seite 697
Parameter 19.2 Liste der Parameter Abhängigkeit: Die Anzahl der Indizes ist abhängig von p2615. Siehe auch: p2615, p2616, p2617, p2618, p2619, p2620, p2621, p2622 c2625 EPOS Verfahrsatz Anwahl Bit 0 / Ver_satz Anw Bit 0 Datentyp: Unsigned8 Sichtbar in: Standard-Anzeige ...
Seite 698
Parameter 19.2 Liste der Parameter c2628 EPOS Verfahrsatz Anwahl Bit 3 / Ver_satz Anw Bit 3 Datentyp: Unsigned8 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Verfahrsätze Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Zum Starten eines Verfahrsatzes muss die Achse referenziert sein (r2684.11 = 1). Die Quittierung erfolgt über das Zustandssignal r2684.12 = 0/1-Signal. Ein Verfahrauftrag kann über folgende Signale beeinflusst werden: - Zwischenhalt über c2640. - Verfahrauftrag verwerfen über c2641. p2632 EPOS Externer Satzwechsel Auswertung / Ext Satzw Ausw ...
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Eine 0/1-Flanke löst einen fliegenden Satzwechsel in den nachfolgenden Verfahrsatz aus. Beim Erkennen des externen Satzwechsels wird die Istposition in r2678 gespeichert. Ein Verfahrauftrag kann über folgende Signale beeinflusst werden: - Zwischenhalt über c2640. - Verfahrauftrag verwerfen über c2641. p2634[0] EPOS Festanschlag Schleppabstand maximal / Schleppabstand max ...
Seite 701
Parameter 19.2 Liste der Parameter Einheit: mm Einheitengruppe: 10_3 Einheitenwahl: p2496 Min: Max: Werkseinstellung: 0.0000 [mm] 2.1474828e+09 [mm] 0.1250 [mm] Beschreibung: Einstellung des Überwachungsfensters der Lageistposition nach Erreichen des Festanschlags. Abhängigkeit: Siehe auch: r2526, r2683 Hinweis Verschiebt sich der Anschlag nach Erreichen des Festanschlags in positive oder negative Richtung um mehr als den hier eingestellten Wert, so wird r2526.5 = 1 gesetzt und eine entsprechende Meldung ausgegeben.
Seite 702
Parameter 19.2 Liste der Parameter c2641 EPOS Verfahrauftrag verwerfen (0-Signal) / Ver_auftr verwerf Datentyp: Unsigned8 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Verfahrsätze, Sollwertdirektvorgabe (MDI) Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 703
Parameter 19.2 Liste der Parameter c2642 EPOS Sollwertdirektvorgabe/MDI Positionssollwert / MDI s_soll S210 (EPOS Lastseite Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Sollwertdirektvorgabe (MDI) Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: °...
Seite 704
Parameter 19.2 Liste der Parameter Abhängigkeit: Siehe auch: c2649, c2650 ACHTUNG Der Parameter ist eventuell aufgrund r0922 geschützt und kann nicht verändert werden. Hinweis Der Geschwindigkeitssollwert wird abhängig von c2649 stetig oder flankengetriggert übernommen. Die Vorgabe des Geschwindigkeitssollwerts wird als [1000 LU/min] interpretiert. c2644 EPOS Sollwertdirektvorgabe/MDI Beschleunigungsoverride / MDI a_over ...
Seite 705
Parameter 19.2 Liste der Parameter c2646 EPOS Geschwindigkeitsoverride / v_over Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Tippen, Referenzieren, Verfahrsätze, Sollwertdirektvorgabe (MDI) Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: % Einheitengruppe: -...
Seite 706
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Signal für den Positioniertyp in der Betriebsart "Sollwertdirektvorgabe/MDI". 1-Signal: Absolute Positionierung ist angewählt. 0-Signal: Relative Positionierung ist angewählt. Abhängigkeit: Siehe auch: c2649, c2650, c2654 ACHTUNG Absolute Positionierung: Zum Verfahren muss der Referenzpunkt gesetzt sein (r2684.11 = 1). Relative Positionierung: Zum Verfahren ist "Referenzpunkt gesetzt"...
Seite 707
Parameter 19.2 Liste der Parameter ACHTUNG Der Parameter ist eventuell aufgrund r0922 geschützt und kann nicht verändert werden. Hinweis Die Quittierung erfolgt über das Zustandssignal r2684.12 = 0/1-Signal. Die Betriebsart "Sollwertdirektvorgabe/MDI" kann über folgende Signale beeinflusst werden: - Zwischenhalt über c2640. - Verfahrauftrag verwerfen über c2641.
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Für "Einrichten" (c2653 = 1-Signal) gilt: - Die Verfahrrichtung wird über dieses Signal vorgegeben. - Werden beide Richtungen (c2651, c2652) angewählt, so bleibt die Achse stehen. - Werden beide Richtungen (c2651, c2652) abgewählt, so bleibt die Achse stehen. Für "Positionieren"...
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Signal des MDI-Mode über PROFIBUS-Telegramm 110 in der Betriebsart "Sollwertdirektvorgabe/MDI". c2654 = 0: Signale werden ausgewertet. c2654 > 0: Signale werden nicht ausgewertet. Die Auswertung betrifft folgende Signale: - c2648 (Positioniertyp) - c2651 (Richtungsanwahl positiv) - c2652 (Richtungsanwahl negativ) In diesem Fall gelten folgende Festlegungen: Signal über c2654 = xx0x hex ->...
Seite 710
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Standardmäßig wird c2530 mit r2665 verschalten. r2665 EPOS Lagesollwert / s_soll S210 (EPOS Lastseite Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Tippen, Referenzieren, Verfahrsätze, Sollwertdirektvorgabe (MDI) Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 711
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2669.0...5 EPOS Betriebsart aktuell / Betriebsart akt Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Tippen, Referenzieren, Verfahrsätze, Sollwertdirektvorgabe (MDI) Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 712
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2671 EPOS Positionssollwert aktuell / s_soll akt Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Tippen, Verfahrsätze, Sollwertdirektvorgabe (MDI) Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: mm Einheitengruppe: 10_3...
Seite 713
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2673 EPOS Beschleunigungsoverride aktuell / a_over akt Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Tippen, Verfahrsätze, Sollwertdirektvorgabe (MDI) Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: % Einheitengruppe: -...
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2676 EPOS Auftragsparameter aktuell / Auftragspar akt Datentyp: Integer32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Verfahrsätze Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: - Einheitenwahl: -...
Seite 715
Parameter 19.2 Liste der Parameter r2678 EPOS Externer Satzwechsel Istposition / Ext Satzw s_ist S210 (EPOS Lastseite Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige rotierend) Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Verfahrsätze, Sollwertdirektvorgabe (MDI) Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 716
Parameter 19.2 Liste der Parameter Abhängigkeit: Siehe auch: p2571, c2646 Hinweis Der wirksame Override kann sich aufgrund von Begrenzungen (z. B. p2571, Maximalgeschwindigkeit) vom vorgegebenen Override unterscheiden. r2682 EPOS Restweg / Restweg Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe:...
Seite 717
Parameter 19.2 Liste der Parameter Negativen Software-Endschalter angefahren Nein Positiven Software-Endschalter angefahren Nein Lageistwert <= Nockenschaltposition 1 Nein Lageistwert <= Nockenschaltposition 2 Nein Direktausgabe 1 über Verfahrsatz Nein Direktausgabe 2 über Verfahrsatz Nein ...
Seite 718
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Zu Bit 02: Das Signal "Referenzieren aktiv" ist eine OR-Verknüpfung von "Aktives Referenzieren aktiv" und "Passives Referenzieren aktiv". Zu Bit 00 ... 07 und 11 ... 14: Zu Bit 08: Das Signal wird in der Funktion "Lageregelung" erzeugt. r2685 EPOS Korrekturwert / Korrekturwert ...
Seite 719
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Anzeige der wirksamen Momentenbegrenzung. r2686[0]: Anzeige der wirksamen oberen Momentenbegrenzung beim Fahren auf Festanschlag. r2686[1]: Anzeige der wirksamen unteren Momentenbegrenzung beim Fahren auf Festanschlag. Index: [0] = Oben [1] = Unten Abhängigkeit: Siehe auch: p1520, p1521, r2676 r2687 EPOS Momentensollwert / M_soll ...
Seite 720
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Einstellung des Toleranzfensters zur Positionsrückmeldung. Befindet sich die Istposition (r2521) bei einem Positioniervorgang innerhalb dieses Toleranzfensters der Zielposition, so wird die Verfahrsatznummer im Konnektorausgang r2689 angezeigt. Abhängigkeit: Dieser Parameter wirkt nur bei aktivierter Funktion "Positionsrückmeldung" (p2584.0 = 1). Siehe auch: p2584, r2689 r2689[0...1] EPOS Positionsrückmeldung Anzeige / Pos_rückm Anz...
Seite 721
Parameter 19.2 Liste der Parameter Min: Max: Werkseinstellung: Beschreibung: Einstellung zum Umparametrieren aller Safety-Meldungen auf Störungen und Warnungen. Der jeweilige Meldungstyp während der Umschaltung wird von der Firmware entschieden. 0: Safety-Meldungen sind nicht umparametriert (Safety-Meldungspuffer) 1: Safety-Meldungen sind umparametriert (kein Safety-Meldungspuffer) Hinweis Eine Änderung führt beim Abschluss der Online-Safety-Inbetriebnahme zu einem automatischen Neustart.
Seite 722
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Die Pufferparameter werden zyklisch im Hintergrund aktualisiert (siehe Zustandssignal in r2139). Der Aufbau des Störpuffers sowie die Belegung der Indizes ist in r0945 dargestellt. Zu Bit 20 ... 16: Bit 20, 19, 18, 17, 16 = 0, 0, 0, 0, 0 --> PROFIdrive Meldungsklasse 0: Nicht belegt Bit 20, 19, 18, 17, 16 = 0, 0, 0, 0, 1 -->...
Seite 723
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Die Pufferparameter werden zyklisch im Hintergrund aktualisiert (siehe Zustandssignal in r2139). Der Aufbau des Warnpuffers sowie die Belegung der Indizes ist in r2122 dargestellt. Zu Bit 12, 11: Diese Zustandsbits dienen zur Einteilung in interne Warnungsklassen und dienen ausschließlich zu Diagnosezwecken bei einigen Automatisierungssystemen mit integrierter SINAMICS-Funktionalität.
Seite 724
Parameter 19.2 Liste der Parameter r3988 Hochlaufendzustand / Hochl_zust Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Systemidentifikation Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: - Einheitenwahl: - Beschreibung:...
Parameter 19.2 Liste der Parameter r5274 One Button Tuning Dynamik geschätzt / OBT Dyn geschätzt Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Nicht relevant für Motortyp: Synchron- oder Reluktanzmotor mit Anlaufkäfig Dyn.
Seite 726
Parameter 19.2 Liste der Parameter Min: Max: Werkseinstellung: 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0011 1001 bin Beschreibung: Einstellung der Konfiguration für die Funktion "FFT Tuning". Diese Funktion wird beim One Button Tuning verwendet (p5300 = 1). Bitfeld: Signalname 1-Signal 0-Signal ...
Seite 727
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis HF: High Frequency (Hochfrequenz) LF: Low Frequency (Niederfrequenz) Zu Bit 00: Zur besseren Identifikation der mechanischen Strecke wird dem Stromsollwert ein PRBS-Signal (Pseudo Random Binary Signal) überlagert. Zu Bit 01: Die identifizierten mechanischen Resonanzen werden mit Hilfe von Stromsollwertfiltern unterdrückt. Zu Bit 02: Aus der identifizierten mechanischen Strecke wird die maximale Drehzahlreglerverstärkung ermittelt.
Seite 728
Parameter 19.2 Liste der Parameter Min: Max: Werkseinstellung: 25.0 [%] 125.0 [%] 80.0 [%] Beschreibung: Einstellung des Dynamikfaktors für die Optimierung des Drehzahlreglers bei aktiviertem One Button Tuning (p5300 = Abhängigkeit: Je größer der Wert in p5292, desto kleiner wird der Wert in r5274. Siehe auch: p5291 Hinweis Je größer der Dynamikfaktor, desto schneller und instabiler wird die Regelung.
Seite 729
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Einstellung zur Aktivierung/Deaktivierung der Funktion One Button Tuning. Zu p5300 = 1: Die Funktion One Button Tuning wird über p5271 und p5301 konfiguriert. Wert: Reglerparameter zurücksetzen Inaktiv One Button Tuning Abhängigkeit: Die Inbetriebnahme des Motors muss bereits erfolgt sein, damit One Button Tuning fehlerfrei funktioniert. Mit p5271 und p5301 wird die Funktion One Button Tuning konfiguriert.
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Zu Bit 00: Die Drehzahlreglerverstärkung wird mit Hilfe eines Rauschsignals ermittelt und eingestellt. Zu Bit 01: Eventuell notwendige Stromsollwertfilter werden mit Hilfe eines Rauschsignals ermittelt und eingestellt. Dadurch kann eine höhere Dynamik im Drehzahlregelkreis erreicht werden. Zu Bit 02: Mit diesem Bit wird das Trägheitsmoment mit Hilfe eines Testsignals ermittelt.
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Der Wert 360 Grad entspricht einer Motorumdrehung. Als Nullpunkt wird die Lage vor der Impulsfreigabe genommen. p5309[0] One Button Tuning Dauer / OBT Dauer Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand:...
Seite 732
Parameter 19.2 Liste der Parameter r5600 PROFIenergy Energiesparmodus ID / Pe Mod ID Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 733
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Bit 0 und Bit 1 sind invers zueinander. r8400[0...2] Datum / Datum Datentyp: Unsigned16 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Diagnose allgemein Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 734
Parameter 19.2 Liste der Parameter r8600[0...20] PROFIdrive PZD empfangen Float32 / PZD empf F32 Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Konfiguration Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Parameter 19.2 Liste der Parameter Aufgebaut Controller RUN Index: [0] = Controller 1 [1] = Controller 2 Abhängigkeit: Siehe auch: r8961 Hinweis Der Parameter ist bei Protokollauswahl "PROFINET Device" wirksam. Bei zwei Verbindungen (Shared Device) ist die Anzeige im Index abhängig von der Reihenfolge des Verbindungsaufbaus. Zu Wert = 10: Wenn die Verbindung in diesem Zustand bleibt, dann kann bei Verwendung von PROFINET IRT folgendes vorliegen: - Topologiefehler (falsche Belegung der Ports).
Seite 737
Parameter 19.2 Liste der Parameter c8995[0...3] Ethernet X127 Freigabe / Eth X127 Freig Datentyp: Unsigned8 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Konfiguration Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 738
Parameter 19.2 Liste der Parameter p9500 SI Überwachungstakt / SI Takt Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Parameter 19.2 Liste der Parameter Abhängigkeit: Siehe auch: C01711 Hinweis Zu Bit 08: Bei aktivierter Funktion wird kein STO nach einem Geberfehler bei 1-Geber-Safety und einer angewählten Safety Funktion getriggert. SCF: Safety Channel Failed (Sicherheitskanal ausgefallen) Zu Bit 09: Bei aktivierter Funktion wird SSM Status Signal im Hochlauf auf "0" initialisiert. Bei deaktivierter Funktion wird SSM Status Signal im Hochlauf auf "1"...
Seite 740
Parameter 19.2 Liste der Parameter Abhängigkeit: Siehe auch: p0404 Siehe auch: C01671 Hinweis Im Standardfall sollte p9516.1 gleich p0410.1 eingestellt sein. p9520 SI Spindelsteigung / SI Sp_steig Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated)
Seite 741
Parameter 19.2 Liste der Parameter Einheit: - Einheitengruppe: - Einheitenwahl: - Min: Max: Werkseinstellung: 2147000000 Beschreibung: Einstellung des Zählers für das ausgewählte Getriebe zwischen SI-Geber 1 und Last. Index: [0] = Getriebe 1 [1...7] = reserviert Abhängigkeit: Siehe auch: p9521 Hinweis Die Getriebeübersetzung ergibt sich aus p9522 / p9521.
Seite 742
Parameter 19.2 Liste der Parameter p9531[0...3] SI SLS Grenzwerte / SI SLS Gr Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 743
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Einstellung des Bewertungsfaktors zur Bestimmung der Sollwertgrenze aus der angewählten Istgeschwindigkeitsgrenze. Der aktive SLS (Safely-Limited Speed) Grenzwert wird mit diesem Faktor bewertet und als Sollwertgrenze in r9733 zur Verfügung gestellt. Der Wert 0 hat die Bedeutung Sollgeschwindigkeitsbegrenzung inaktiv. Abhängigkeit: r9733[0] = p9531[x] x p9533 (von Lastseite auf Geberseite umgerechnet) r9733[1] = - p9531[x] x p9533 (von Lastseite auf Geberseite umgerechnet)
Seite 744
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Die Filterzeit ist erst bei freigegebener Funktion wirksam (p9604.12 = 1). SSM: Safe Speed Monitor (Sichere Rückmeldung der Geschwindigkeitsüberwachung) p9546 SI SSM Geschwindigkeitsgrenze / SI SSM v_gr Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten...
Seite 745
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Einstellung der Geschwindigkeitshysterese für die SSM-Rückmeldung zur Erkennung des Stillstands (n < nx). Abhängigkeit: Siehe auch: C01711 Hinweis Zur Parametrierung der Hysterese gilt: - Parameter p9546 und p9547 nach folgender Regel einstellen: p9546 * 0.75 >= p9547 SSM: Safe Speed Monitor (Sichere Rückmeldung der Geschwindigkeitsüberwachung) p9547 SI SSM Geschwindigkeitshysterese / SI SSM Hyst...
Seite 746
Parameter 19.2 Liste der Parameter p9548 SI SAM Geschwindigkeitstoleranz / SI SAM GeschTol S210 (Safety rot) Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 747
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Die eingestellte Zeit wird intern auf ein ganzzahliges Vielfaches des Überwachungstaktes gerundet. SS2: Safe Stop 2 (Sicherer Stopp 2) SOS: Safe Operating Stop (Sicherer Betriebshalt) p9553 SI Übergangszeit SS2E zu SOS / SI t SS2E->SOS ...
Seite 748
Parameter 19.2 Liste der Parameter Min: Max: Werkseinstellung: 0.00 [ms] 3.6e+06 [ms] 100.00 [ms] Beschreibung: Einstellung der Übergangszeit von SS1 (Safe Stop 1) zu STO (Safe Torque Off) . Bei Bewegungsüberwachungsfunktionen mit sicherer Bremsrampenüberwachung (p9606 = 2) ist der Parameter wirkungslos.
Seite 749
Parameter 19.2 Liste der Parameter p9561 SI SCF Stoppreaktion / SI SCF Stop Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 750
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis SI: Safety Integrated SLS: Safely-Limited Speed (Sicher begrenzte Geschwindigkeit) SS1: Safe Stop 1 (Sicherer Stopp 1) SS1E: Safe Stop 1 External (Sicherer Stopp 1 mit externem Stopp) SS2: Safe Stop 2 (Sicherer Stopp 2) SS2E: Safe Stop 2 External (Sicherer Stopp 2 mit externem Stopp) STO: Safe Torque Off (Sicher abgeschaltetes Moment) p9564 SI SDI Toleranz / SI SDI Tol...
Seite 751
Parameter 19.2 Liste der Parameter p9565 SI SDI Verzögerungszeit / SI SDI t Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 752
Parameter 19.2 Liste der Parameter Min: Max: Werkseinstellung: 0.00 [mm/min] 1000.00 [mm/min] 0.00 [mm/min] Beschreibung: Einstellung der Geschwindigkeitsgrenze für die Funktion "SAM (Safe Acceleration Monitor)". Der SAM-Grenzwert wird nach unten auf diesen Wert begrenzt. p9568 SI SAM Geschwindigkeitsgrenze / SI SAM v_gr S210 (Safety rot) Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige...
Seite 753
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis SLA: Safely-Limited Acceleration (Sicher begrenzte Beschleunigung) p9578 SI SLA Beschleunigungsgrenze / SI SLA Begr S210 (Safety rot) Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Erweiterte Funktionen...
Seite 754
Parameter 19.2 Liste der Parameter p9581 SI SBR Referenzgeschwindigkeit für SS1 und SS2 / SI SBR vRef Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 755
Parameter 19.2 Liste der Parameter p9583 SI SBR Referenzzeit für SS1 und SS2 / SI SBR tRef Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 756
Parameter 19.2 Liste der Parameter p9591 SI SBR Referenzgeschwindigkeit für SS1E und SS2E / SI SBR vRef E Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp:...
Seite 757
Parameter 19.2 Liste der Parameter p9593 SI SBR Referenzzeit für SS1E und SS2E / SI SBR tRef E Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp:...
Seite 758
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Die eingestellte Zeit wird intern auf ein ganzzahliges Vielfaches des Überwachungstaktes gerundet. p9596 SI SOS Verzögerungszeit / SI SOS t_Verz Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe:...
Seite 759
Parameter 19.2 Liste der Parameter Einheit: - Einheitengruppe: - Einheitenwahl: - Min: Max: Werkseinstellung: 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 bin Beschreibung: Einstellung der Freigabe für die antriebsintegrierten sicheren Funktionen. Bitfeld: Signalname 1-Signal 0-Signal Freigabe STO Freigeben Sperren ...
Seite 760
Parameter 19.2 Liste der Parameter Wert: SSX-t zeitgesteuert SSX-a beschleunigungsüberwacht SSX-r rampenüberwacht p9608 SI SS2 Funktionsspezifikation / SI SS2 FktSpez Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Safety Integrated...
Seite 761
Einstellung der PROFIsafe-Telegrammnummer. Wert: Kein PROFIsafe-Telegramm ausgewählt PROFIsafe-Standardtelegramm 30, PZD-1/1 901: PROFIsafe SIEMENS-Telegramm 901, PZD-3/5 Abhängigkeit: Siehe auch: r60022 p9612 SI Stoppreaktion bei Ausfall oder Fehler der Ansteuerung / SI Anstg Ausfall Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Standard-Anzeige ...
Seite 762
Parameter 19.2 Liste der Parameter Einheit: - Einheitengruppe: - Einheitenwahl: - Min: Max: Werkseinstellung: 65534 Beschreibung: Einstellung der PROFIsafe-Quelladresse (F_Source_Add). Hinweis Eine Änderung führt beim Abschluss der Online-Safety-Inbetriebnahme zu einem automatischen Neustart. p9614 SI PROFIsafe F_Watchdog-Zeit / SI PROFIsafe WD ...
Parameter 19.2 Liste der Parameter p9677 SI Offset POS1 POS2 Geber / SI Offs POS1/2 Datentyp: Integer32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Betriebsbereit Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 767
Parameter 19.2 Liste der Parameter r9708 SI Diagnose sichere Position / SI sichere Pos S210 (Safety rot) Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 768
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Anzeige von aktuellen Geschwindigkeitswerten für die Bewegungsüberwachungen. Index: [0] = Lastseitiger Geschwindigkeitsistwert [1] = SS1: Aktuelle SAM/SBR-Geschwindigkeitsgrenze [2] = Aktuelle SLS-Geschwindigkeitsgrenze [3] = Aktuelle SLA-Geschwindigkeitsgrenze [4] = Lastseitiger gefilterter Geschwindigkeitsistwert [5] = SS2: Aktuelle SAM/SBR-Geschwindigkeitsgrenze [6] = SS1E: Aktuelle SAM/SBR-Geschwindigkeitsgrenze [7] = SS2E: Aktuelle SAM/SBR-Geschwindigkeitsgrenze Abhängigkeit:...
Seite 769
Parameter 19.2 Liste der Parameter r9722.0...28 SI Statussignale / SI Statussignale Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: - Einheitenwahl: -...
Seite 770
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Anzeige der Diagnose des kreuzweisen Datenvergleichs. Zu Index [0] Nummer des Datums, das beim kreuzweisen Datenvergleich zwischen den beiden Überwachungskanälen zum SCF (Safety Channel Failure) auf dem Antrieb geführt hat. Zu Index [1]: Anzeige des Wertes vom Kanal A, bei einem KDV-Fehler. Zu Index [2]: Anzeige des Wertes vom Kanal B, bei einem KDV-Fehler.
Seite 771
Parameter 19.2 Liste der Parameter r9730 SI Sichere Maximalgeschwindigkeit / SI Sich v_Max Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: mm/min Einheitengruppe: -...
Seite 772
Parameter 19.2 Liste der Parameter r9731 SI Sichere Positionsgenauigkeit / SI Pos_genau S210 (Safety rot) Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: °...
Seite 773
Parameter 19.2 Liste der Parameter r9732[0...1] SI Geschwindigkeitsauflösung / SI v_auflösung S210 (Safety rot) Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: 1/min Einheitengruppe: -...
Seite 774
Parameter 19.2 Liste der Parameter Abhängigkeit: Bei SLS: r9733[0] = p9531[x] x p9533 (von Lastseite auf Motorseite umgerechnet) Bei SDI negativ: r9733[0] = 0 Bei SLS: r9733[1] = - p9531[x] x p9533 (von Lastseite auf Motorseite umgerechnet) Bei SDI positiv: r9733[1] = 0 [x] = Angewählter SLS-Grenzwert Umrechnungsfaktor von Lastseite auf Motorseite: - Motortyp = rotatorisch und Achstyp = linear: p9522 / (p9521 x p9520)
Seite 775
Parameter 19.2 Liste der Parameter r9743.3...9 SI Safety Info Channel Zustandswort S_ZSW2B / SIC S_ZSW2B Datentyp: Unsigned16 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 776
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Die Pufferparameter werden zyklisch im Hintergrund aktualisiert (siehe Zustandssignal in r2139). Der Aufbau des Safety-Meldungspuffers sowie die Belegung der Indizes ist in r60045 dargestellt. Zu Bit 20 ... 16: Bit 20, 19, 18, 17, 16 = 0, 0, 0, 0, 0 --> PROFIdrive Meldungsklasse 0: Nicht belegt Bit 20, 19, 18, 17, 16 = 0, 0, 0, 0, 1 -->...
Seite 777
Parameter 19.2 Liste der Parameter r9755[0...63] SI Meldungszeit behoben in Millisekunden / SI t_Meld beh ms Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 778
Parameter 19.2 Liste der Parameter r9769[0...8] SI PROFIsafe Statusworte senden / SI Ps PZD send Datentyp: Unsigned16 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Safety Integrated Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 779
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Diagnosedaten bei CRC-Fehler in der zyklischen PROFIsafe-Kommunikation. Angezeigt wird immer die Information zum zuletzt gemeldeten CRC-Fehler. Aufbau der Diagnoseinformation: Byte 0 bis 1: Version der Diagnosedatenstruktur Byte 2 bis 9: IncNr_1: verwendet im V2.6.1-Modus Byte 10 bis 17: IncNr_2: verwendet im V2.6.1-Modus Byte 18 bis 21: Empfangene Telegramm-CRC Byte 22 bis 25: Erwartete Telegramm-CRC...
Seite 780
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Anzeige der Prüfsumme zur Änderungsverfolgung bei Safety Integrated. Dies sind zusätzliche Prüfsummen, die zur Änderungsverfolgung von relevanten Safety-Parametern gebildet werden (Fingerprint bei der Funktionalität "Safety-Logbuch"). Index: [0] = SI-Änderungsverfolgung Prüfsumme funktional [1] = SI-Änderungsverfolgung Prüfsumme hardware-abhängig Abhängigkeit: Siehe auch: p9729, p9797 r9781[0...1]...
Seite 781
Parameter 19.2 Liste der Parameter r9789[0...2] SI SLA Beschleunigung Diagnose / SI SLA a Diag Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: m/s²...
Seite 782
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Anzeige der Beschleunigungsauflösung (lastseitig) für die Funktion SLA. Vorgaben von Beschleunigungsgrenzen oder Parameteränderungen für Beschleunigungen unterhalb dieser Schwelle sind wirkungslos. Index: [0] = Auflösung grob [1] = Auflösung fein Hinweis Dieser Parameter liefert keine Aussage über die tatsächliche Genauigkeit der Beschleunigungserfassung. Diese ist von der Art der Istwerterfassung, den Getriebefaktoren sowie der Qualität der verwendeten Geber abhängig.
Seite 783
Parameter 19.2 Liste der Parameter p9795 SI Soll-Prüfsumme Safety Freigabe / SI Soll CRC ENA Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Basisfunktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 784
Parameter 19.2 Liste der Parameter Abhängigkeit: Siehe auch: p9799 p9799 SI Soll-Prüfsumme über Konfiguration des Antriebs / SI Soll CRC DOKfg Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Basisfunktionen...
Seite 785
Parameter 19.2 Liste der Parameter r9894 SI Ist-Prüfsumme Safety Freigabe Kanal B / SI Ist CRC ENA B Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 786
Parameter 19.2 Liste der Parameter Abhängigkeit: Siehe auch: r9896 r9898 SI Ist-Prüfsumme Konfiguration des Antriebs Kanal B / SI Ist CRC DOKfg B Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Basisfunktionen Nicht relevant für Motortyp:...
Seite 787
Parameter 19.2 Liste der Parameter p10002 SI F-DI-Umschaltung Diskrepanzzeit / SI F-DI-Um t Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Safety Integrated Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 788
Parameter 19.2 Liste der Parameter p10018 SI F-DI Selbsttest Länge Dunkelpulse VS+ / SI F-DI Puls Länge Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Safety Integrated Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 789
Parameter 19.2 Liste der Parameter c10023 SI SS1 Eingangsklemme / SI SS1 F-DI Datentyp: Unsigned8 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Parametergruppe: Safety Integrated Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: - Einheitenwahl: -...
Seite 790
Parameter 19.2 Liste der Parameter Index: [0] = F-DI 0 [1] = reserviert [2] = reserviert Hinweis Modus 1: Es wird geprüft, ob p10017 > p10018 + 2 ms ist, und ob p10018 > 0 eingestellt ist. c10050[0...2] SI Zustand der F-DI über PROFIsafe / SI F-DI über PS ...
Seite 791
Parameter 19.2 Liste der Parameter c10060 SI SS1E Eingangsklemme / SI SS1E F-DI Datentyp: Unsigned8 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Parametergruppe: Safety Integrated Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: - Einheitenwahl: -...
Seite 792
Parameter 19.2 Liste der Parameter Quittierung Flanke aktiv Nein Abwahl SLA Nein Auswahl SLS Bit 0 Gesetzt Nicht gesetzt Auswahl SLS Bit 1 Gesetzt Nicht gesetzt Abwahl SDI positiv Nein Abwahl SDI negativ Nein ...
Seite 793
Parameter 19.2 Liste der Parameter SS1E aktiv Nein SS2E aktiv Nein ACHTUNG Zu Bit 07: Ein internes Ereignis wird angezeigt, wenn eine Stopp-Funktion aktiv ist. Der Signalzustand verhält sich gegensätzlich zur PROFIsafe-Norm. Hinweis Nur die Statussignale der verfügbaren und freigegebenen Funktionen (siehe p9604) werden aktualisiert. Alle anderen sind durchgehend 0.
Seite 794
Parameter 19.2 Liste der Parameter Abhängigkeit: Siehe auch: p10017, p10040 Hinweis Der Zusammenhang zwischen dem logischen Pegel und dem externen Spannungspegel am Eingang ist abhängig von der Parametrierung (siehe p10040) des Einganges als Öffner oder Schließer und ist ausgerichtet auf die Verwendung einer Sicherheitsfunktion: Öffner besitzen bei 24 V am Eingang den Pegel Logisch "1", bei 0 V am Eingang den Pegel Logisch "0".
Seite 795
Parameter 19.2 Liste der Parameter Abwahl SDI positiv Nein Abwahl SDI negativ Nein Abwahl SSM Nein Abwahl SS1E Nein Abwahl SS2E Nein r10176 SI PROFIsafe S_SLS_LIMIT_A Kanal B / SI S_SLS_LIM B ...
Seite 796
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Nur die Funktions-Statussignale der verfügbaren und freigegebenen Funktionen (siehe p9604) werden aktualisiert. Alle anderen sind durchgehend 0. r10198 SI Ist-Prüfsumme über gerätespezifische Parameter Kanal B / SI Ist CRC DOKfg B Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige ...
Seite 797
Parameter 19.2 Liste der Parameter p10208[0...1] SI SBT Testmoment Rampenzeit / SBT M_Test t_Rampe Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 798
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Einstellung des Faktors für das Testmoment der Sequenz 1 beim sicheren Bremsentest. Der Faktor ist bezogen auf das Haltemoment der Bremse (p10209). Index: [0] = Bremse 1 [1] = Reserviert Abhängigkeit: Siehe auch: p10209, c10235 Hinweis Die Auswahl der Testsequenz erfolgt über p10235.4.
Seite 799
Parameter 19.2 Liste der Parameter p10212[0...1] SI SBT Positionstoleranz Sequenz 1 / SBT Pos_tol Seq 1 S210 (Safety rot) Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Safety Integrated-Anwendung bearbeiten Änderbar im Betriebszustand: Inbetriebnahme (Safety Integrated) Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp:...
Seite 800
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Einstellung der Testdauer für Sequenz 2 beim sicheren Bremsentest. Das Testmoment steht für diese Zeit an der geschlossenen Bremse an. Index: [0] = Bremse 1 [1] = Reserviert Abhängigkeit: Siehe auch: c10235 Hinweis Die Auswahl der Testsequenz erfolgt über p10235.4. Die eingestellte Zeit wird intern auf ein ganzzahliges Vielfaches des Überwachungstaktes gerundet.
Seite 801
Parameter 19.2 Liste der Parameter r10231.0...4 SI SBT Steuerwort Diagnose / SBT STW Diag Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 802
Parameter 19.2 Liste der Parameter c10235 SI Safety Control Channel Steuerwort S_STW3B / SCC S_STW3B Datentyp: Unsigned16 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Safety Integrated Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 803
Parameter 19.2 Liste der Parameter r10242 SI Motion SBT Zustand Diagnose / SBT Zustand Diag Datentyp: Integer16 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 804
Parameter 19.2 Liste der Parameter r10251.13 SI Safety Control Channel Steuerwort S_STW1B Diagnose / SCC S_STW1B Diag Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Safety Integrated Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 805
Parameter 19.2 Liste der Parameter Bitfeld: Signalname 1-Signal 0-Signal Anwahl über F-DI High Anwahl über PROFIsafe High Stoppreaktion High Anwahl im Übergang zur Folgefunktion High Keine Kommunikation über PROFIsafe High r10354.0...13 SI SS2 Anwahlursache / SI SS2 AnwUrsache ...
Seite 806
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Anwahlursache für die Funktion SLS (Safely-Limited Speed). Bitfeld: Signalname 1-Signal 0-Signal Anwahl über F-DI High Anwahl über PROFIsafe High r10360.0...1 SI SDI positiv Anwahlursache / SI SDI pos AnwUrs Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Standard-Anzeige ...
Seite 807
Parameter 19.2 Liste der Parameter r10366.0...1 SI SLA Anwahlursache / SI SLA AnwUrsache Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Safety Integrated Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 808
Parameter 19.2 Liste der Parameter r10372.0...13 SI SS2E Anwahlursache / SI SS2E AnwUrsache Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Safety Integrated Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Seite 809
Parameter 19.2 Liste der Parameter Bitfeld: Signalname 1-Signal 0-Signal Anwahl über F-DI High Anwahl über PROFIsafe High Stoppreaktion High Anwahl im Übergang zur Folgefunktion High Keine Kommunikation über PROFIsafe High r10454.0...13 SI SS2 Anwahlursache Kanal B / SI SS2 AnwUrsacheB ...
Seite 810
Parameter 19.2 Liste der Parameter Anwahl über PROFIsafe High r10460.0...1 SI SDI positiv Anwahlursache Kanal B / SI SDI pos AnwUrsB Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Safety Integrated Nicht relevant für Motortyp:...
Seite 811
Parameter 19.2 Liste der Parameter r10466.0...1 SI SLA Anwahlursache Kanal B / SI SLA AnwUrsacheB Datentyp: Unsigned32 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Safety Integrated Nicht relevant für Motortyp: Dyn.
Seite 812
Parameter 19.2 Liste der Parameter Beschreibung: Anwahlursache für die Funktion SS2E (Safe Stop 2 External) auf dem Kanal B. Bitfeld: Signalname 1-Signal 0-Signal Anwahl über F-DI High Anwahl über PROFIsafe High Stoppreaktion High Anwahl im Übergang zur Folgefunktion High ...
Seite 813
Parameter 19.2 Liste der Parameter Min: Max: Werkseinstellung: Beschreibung: Signal zur Auswertung von "Aktives Referenzieren Referenznocken". Wert: Referenznocken Auswahl 1 Referenznocken Auswahl 2 Abhängigkeit: Siehe auch: p2607, c2612 c11560 EPOS Sollwertdirektvorgabe/MDI Beschleunigungssollwert / MDI a_soll Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige ...
Seite 814
Parameter 19.2 Liste der Parameter c11561 EPOS Sollwertdirektvorgabe/MDI Verzögerungssollwert / MDI -a_soll Datentyp: FloatingPoint32 Sichtbar in: Standard-Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Verfahrsätze Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: mm/s²...
Seite 815
Parameter 19.2 Liste der Parameter Typ der Signalverschaltung: Quelle numerisch Normierung: - Beschreibung: Anzeige des aktuell in Bearbeitung befindlichen Beschleunigungswertes. Abhängigkeit: Siehe auch: p2572 Hinweis In der Betriebsart "Tippen" und " Aktives Referenzieren" wirkt die maximale Beschleunigung aus p2572. r11570 EPOS Beschleunigung aktuell / a akt S210 (EPOS Lastseite Datentyp: FloatingPoint32...
Seite 816
Wert: Kein PROFIsafe-Telegramm ausgewählt PROFIsafe-Standardtelegramm 30, PZD-1/1 901: PROFIsafe SIEMENS-Telegramm 901, PZD-3/5 Abhängigkeit: Siehe auch: p9611 Hinweis Beim Lesen des Parameters über PROFIdrive gilt für "Kein PROFIsafe-Telegramm" der Wert 65534. r60044 SI Meldungspuffer Zähler Änderungen / SI Meld_pufferänd ...
Seite 817
Parameter 19.2 Liste der Parameter r60045[0...63] SI Meldungscode / SI Meld_code Datentyp: Unsigned16 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Erweiterte Funktionen Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: - Einheitenwahl: -...
Seite 818
Parameter 19.2 Liste der Parameter Hinweis Im Safety-Meldungspuffer werden die Meldungen vom Typ "Safety-Meldung" (Cxxxxx) eingetragen. Aufbau Meldungspuffer (prinzipiell): r60045[0], r60048[0], r60049[0], r9753[0], r9754[0], r9755[0], r9756[0] --> Safety-Meldung 1 (älteste aktive Meldung) des aktuellen Meldungsfalls. r60045[7], r60048[7], r60049[7], r9753[7], r9754[7], r9755[7], r9756[7] --> Safety-Meldung 8 (neuste aktive Meldung) des aktuellen Meldungsfalls, Gegangene Safety-Meldungen werden automatisch quittiert.
Seite 820
Parameter 19.2 Liste der Parameter r61000[0...239] PROFINET Name of Station / PN Name of Station Datentyp: Unsigned8 Sichtbar in: Erweiterte Anzeige Leserecht: Antriebsdaten lesen oder Meldungen quittieren Schreibrecht: Gerätekonfiguration oder Antriebsanwendungen bearbeiten Parametergruppe: Konfiguration Nicht relevant für Motortyp: Dyn. Index [0…n]: Berechnet: - Einheit: - Einheitengruppe: -...
Störungen und Warnungen 20.1 Übersicht zu den Störungen und Warnungen 20.1.1 Anzeige von Störungen/Warnungen (Meldungen) Beschreibung Der Umrichter zeigt einen Fehlerfall durch Melden der entsprechenden Störung(en) und/oder Warnung(en) an. Die Texte zu Störungen und Warnungen werden über folgende Schnittstellen angezeigt: •...
Störungen und Warnungen 20.1 Übersicht zu den Störungen und Warnungen Funktionsbeschreibung Die Störungen und Warnungen haben folgende Unterschiede: Meldungstyp Reaktion auf eine Meldung und Beseitigung der Meldung Störung Was macht der Umrichter beim Auftreten einer Störung? • Die entsprechende Störreaktion einleiten •...
Störungen und Warnungen 20.1 Übersicht zu den Störungen und Warnungen 20.1.3 Erklärungen zur Liste der Störungen und Warnungen Beschreibung Die Meldungen werden gemäß dem folgenden Muster dargestellt. Die Darstellung einer Meldung besteht maximal aus den unten aufgelisteten Informationen. Je nach Meldung können einige Informationen entfallen. •...
Seite 824
Störungen und Warnungen 20.1 Übersicht zu den Störungen und Warnungen • Meldungsklasse Jede Meldung ist einer Meldungsklasse über folgende Struktur zugeordnet: Text der Meldungsklasse (Nummer nach PROFIdrive) Die Meldungsklassen werden auf unterschiedlichen Schnittstellen zur überlagerten Steuerung und deren Anzeige- und Bedieneinheiten übertragen. Die verfügbaren Meldungsklassen sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
Seite 825
Störungen und Warnungen 20.1 Übersicht zu den Störungen und Warnungen Text der Meldungsklasse Nummer Diagnose- nach PROFI‐ Schnittstelle drive Ursache und Abhilfe (hex) (dez) Leistungselektronik gestört 9004 Ein unzulässiger Betriebszustand der Leistungselektronik (Überstrom, Übertemperatur, IGBT-Ausfall, …) wurde erkannt. • Einhaltung der zulässigen Lastspiele prüfen. •...
Seite 826
Störungen und Warnungen 20.1 Übersicht zu den Störungen und Warnungen Text der Meldungsklasse Nummer Diagnose- nach PROFI‐ Schnittstelle drive Ursache und Abhilfe (hex) (dez) Einspeisung gestört 900C Die Einspeisung ist gestört oder ausgefallen. • Einspeisung und Umfeld (Netz, Filter, Drosseln, Sicherun‐ gen, …) überprüfen.
Seite 827
Störungen und Warnungen 20.1 Übersicht zu den Störungen und Warnungen • Meldungswert Gibt Aufschluss über die Zusammensetzung des Stör-/Warnwertes. Beispiel: Meldungswert: Komponentennummer: %1, Fehlerursache: %2 In diesem Beispiel enthält der Meldungswert Informationen zu Komponentennummer und Fehlerursache. Die Angaben %1 und %2 sind Platzhalter. Ist die Inbetriebnahme-Software mit dem Umrichter verbunden, so werden diese Platzhalter mit den passenden Werten befüllt.
Erklärt allgemein mögliche Vorgehensweisen zur Behebung der Ursache für diese anstehende Störung oder Warnung. 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Störungen und Warnungen Die folgende Liste enthält die Störungen und Warnungen des Produkts S210. Product: SINAMICS S210, Version: 603018000, Language: deu Objects: S210 F01000 Softwarefehler intern Meldungsklasse: Hardware-/Softwarefehler (1)
Bei einer Operation mit dem Datentyp FloatingPoint ist eine Ausnahme aufgetreten. Der Fehler kann durch das Grundsystem oder eine Technologiefunktion verursacht werden. Störwert (r0949, hexadezimal interpretieren): Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - POWER ON durchführen (Aus-/Einschalten). - Firmware auf neuere Version hochrüsten.
Seite 830
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Meldungswert: Komponentennummer: %1, Fehlerursache: %2 Komponente: Keine Reaktion: KEINE Quittierung: SOFORT Erklärung zum Zu %2 Meldungswert: Wert Ursache Abhilfe DRIVE-CLiQ-Komponente hat Checksummenfehler Nach erneutem POWER ON der DRIVE-CLiQ-Komponente erkannt. den Firmware-Download wiederholen. Inhalt der Firmware-Datei wird von angewählter DRIVE- Geeignete Firmware-Version verwenden CLiQ-Komponente nicht akzeptiert.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen A01006 Firmware-Update bei DRIVE-CLiQ-Komponente erforderlich Meldungsklasse: Allgemeiner Antriebsfehler (19) Meldungswert: Komponentennummer: %1 Komponente: Keine Reaktion: KEINE Quittierung: KEINE Erklärung zum Zu %1 Meldungswert: Komponente in Solltopologie Ursache: Der Firmware-Update einer DRIVE-CLiQ-Komponente ist erforderlich, da für den Betrieb mit dem Umrichter keine geeignete Firmware oder Firmware-Version in der Komponente vorhanden ist.
AUS2 Quittierung: POWER ON Ursache: Ein interner Softwarefehler ist aufgetreten. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - POWER ON bei allen Komponenten durchführen (Aus-/Einschalten). - Firmware auf neuere Version hochrüsten. - Technical Support kontaktieren. A01016 Firmware verändert...
KEINE Quittierung: SOFORT Ursache: Ein interner Software Timeout ist aufgetreten. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - POWER ON bei allen Komponenten durchführen (Aus-/Einschalten). - Firmware auf neuere Version hochrüsten. - Technical Support kontaktieren. F01030 Lebenszeichenausfall bei Steuerungshoheit Meldungsklasse: Kommunikation zur überlagerten Steuerung gestört (9)
Es liegt eine unvollständige Datensicherung vor. Die teilweise gespeicherten Parameter werden beim nächsten Hochlauf nicht geladen. Für einen erfolgreichen Hochlauf muss eine vollständige Sicherung aller Parameter vorliegen. Warnwert (r2124, dezimal interpretieren): Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: Alle Parameter speichern. Siehe auch: p0977 (Alle Parameter speichern) F01033 Einheitenumschaltung: Bezugsparameterwert ungültig...
Seite 835
= 02 hex: Es wurde der letzte verfügbare Backup-Datensatz geladen. Die Parametrierung muss überprüft werden. Ein erneuter Download der Parametrierung wird empfohlen. dd, cc, bb: Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Siehe auch: p0977 (Alle Parameter speichern) Abhilfe: - Projekt-Download mit Inbetriebnahme-Tool erneut durchführen.
Seite 836
2: Quell-Datei lässt sich nicht lesen. 3: Ziel-Verzeichnis lässt sich nicht anlegen. 4: Ziel-Datei lässt sich nicht anlegen/öffnen. 5: Ziel-Datei lässt sich nicht beschreiben. Weitere Werte: Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 837
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Abhilfe: - Parameter sichern durchführen. - Das Projekt erneut in das Antriebsgerät laden. - Firmware-Update durchführen. - Gegebenenfalls Umrichter und/oder Speicherkarte tauschen. F01042 Parameterfehler beim Projekt-Download Meldungsklasse: Fehler in Parametrierung/Konfiguration/Inbetriebnahmeablauf (18) Meldungswert: Parameter: %1, Index: %2, Fehlerursache: %3 Komponente: Keine...
Seite 838
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Bei einem Projekt-Download über das Inbetriebnahme-Tool wurde ein Fehler erkannt (z. B. falscher Parameterwert). Die Parametergrenzen können eventuell von anderen Parametern abhängig sein. Die detaillierte Fehlerursache ist über den Störwert ermittelbar. Störwert (r0949, hexadezimal interpretieren): ccbbaaaa hex aaaa = Parameter...
Seite 839
22: Software-interner Download-Fehler. 24: Download nicht möglich, während ein Teilhochlauf nach dem Stecken einer Komponente durchgeführt wird. Weitere Werte: Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - Aktuelle Version des Inbetriebnahme-Tools verwenden. - Offline-Projekt verändern und erneuten Download durchführen (z. B. Anzahl von Drive Object, Motor, Geber, Leistungsteil im Offline-Projekt und am Antrieb vergleichen).
CAxxxyyy.ACX oder CCxxxyyy.ACX wurde ein Fehler erkannt. Unter Umständen wurden einige darin gespeicherte Parameterwerte nicht übernommen. Warnwert (r2124, hexadezimal interpretieren): Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - Stellen Sie die Werkseinstellung her (p0976 = 1) und laden Sie das Projekt erneut in den Umrichter.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Meldungswert: Komponente: Control Unit (CU) Reaktion: KEINE Quittierung: KEINE Ursache: Die Parametersicherung auf der Speicherkarte und das Antriebsgerät passen nicht zusammen. Es erfolgt ein Hochlauf der Baugruppe mit Werkseinstellungen. Beispiel: Gerät A und B sind nicht kompatibel und eine Speicherkarte mit Parametersicherung für Gerät A steckt in Gerät B. Abhilfe: - Speicherkarte mit kompatibler Parametersicherung stecken und POWER ON durchführen.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Die Parametrierung auf der sichtbaren Partition der Speicherkarte hat sich geändert. Damit die Sicherungskopie auf der nicht sichtbaren Partition aktualisiert wird, ist ein POWER ON oder ein Hardware-Reset (p0972) des Umrichters erforderlich. Hinweis: Gegebenenfalls wird ein erneuter POWER ON über diese Warnung angefordert.
Seite 843
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Es wurden Fehler in der Parametrierung erkannt (z. B. falscher Parameterwert). Die Parametergrenzen können eventuell von anderen Parametern abhängig sein. Die detaillierte Fehlerursache ist über den Störwert ermittelbar. Störwert (r0949, hexadezimal interpretieren): ccbbaaaa hex aaaa = Parameter bb = Index...
Zu viele Zeitscheiben wurden durch Technologiefunktionen belegt (z. B. DCC). 999: Zu viele Zeitscheiben wurden durch das Grundsystem belegt. Eventuell wurden zu viele unterschiedliche Abtastzeiten eingestellt. Weitere Werte: Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - Technical Support kontaktieren. F01250 EEPROM Read-Only-Daten fehlerhaft...
Reaktion: KEINE Quittierung: POWER ON Ursache: Fehler beim Lesen der Read-Only-Daten des EEPROM auf dem Umrichter. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - POWER ON durchführen (Aus-/Einschalten). - Umrichter austauschen. A01251 CU: CU-EEPROM Read-Write-Daten fehlerhaft Meldungsklasse: Hardware-/Softwarefehler (1)
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen A01330 Topologie: Inbetriebnahme nicht möglich Meldungsklasse: Fehler in Parametrierung/Konfiguration/Inbetriebnahmeablauf (18) Meldungswert: Komponente: Keine Reaktion: KEINE Quittierung: KEINE Ursache: Eine Inbetriebnahme kann nicht durchgeführt werden. Die aktuelle Topologie erfüllt nicht die notwendigen Anforderungen. Abhilfe: - OCC-Leitung zwischen Umrichter und Motor/Geber überprüfen.
Seite 847
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Quittierung: KEINE Erklärung zum Zu %1, %3 Meldungswert: Komponente in Solltopologie Erklärung zum Zu %2 Meldungswert: Wert Ursache Abhilfe Komponente unbekannt Control Unit Motor Module Line Module ...
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen X205 X400 X401 X402 X500 X501 X502 X503 X504 X505 X506 X507 Ursache: Beim Topologievergleich wurde in der Isttopologie ein zur Solltopologie nicht vorhandenes Sensor Module festgestellt. Warnwert (r2124, hexadezimal interpretieren): ddccbbaa hex: dd = Anschlussnummer (%4)
Seite 849
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Quittierung: KEINE Erklärung zum Zu %1, %3 Meldungswert: Komponente in Solltopologie Erklärung zum Zu %2 Meldungswert: Wert Ursache Abhilfe Komponente unbekannt Control Unit Motor Module Line Module ...
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen X205 X400 X401 X402 X500 X501 X502 X503 X504 X505 X506 X507 Ursache: Beim Topologievergleich wurde in der Isttopologie ein zur Solltopologie nicht vorhandenes DRIVE-CLiQ Hub Module festgestellt.
Seite 851
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Quittierung: KEINE Erklärung zum Zu %1, %3 Meldungswert: Komponente in Solltopologie Erklärung zum Zu %2 Meldungswert: Wert Ursache Abhilfe Komponente unbekannt Control Unit Motor Module Line Module ...
Seite 852
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen X205 X400 X401 X402 X500 X501 X502 X503 X504 X505 X506 X507 Ursache: Beim Topologievergleich wurde in der Isttopologie ein zur Solltopologie nicht vorhandener Motor mit DRIVE-CLiQ festgestellt.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Abhilfe: Um die Datensicherung von der SD-Karte wiederherstellen zu können, muss das DDE-Passwort dem Passwort entsprechen, das bei der Datensicherung im ursprünglichen Umrichter konfiguriert war: - Im Security-Assistenten des Webservers, mit gesteckter SD-Karte, das korrekte DDE-Passwort eingeben und den Umrichter neu starten.
Quittierung: POWER ON Ursache: Safety relevante EEPROM Daten sind nicht korrekt. Diese Meldung führt zu STO (Safe Torque Off). Meldungswert (r0949, dezimal interpretieren): Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: Baugruppe austauschen. A01605 SI: Prüfsummenfehler aufgetreten Meldungsklasse: Sicherer Überwachungskanal hat Fehler erkannt (10)
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Die antriebsintegrierte Funktion "Safety Integrated" hat einen Fehler bei der Bremsenansteuerung erkannt und STO ausgelöst. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): Fehler im Zustand "Bremse öffnen". - Parameter p1278 falsch eingestellt. - Bremse nicht angeschlossen oder Leitungsbruch (prüfen ob bei p1278 = 1 und p9604 Bit 1 = 0 (SBC ausgeschaltet) die Bremse öffnet).
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Quittierung: KEINE Ursache: Safety Konfiguration ist nicht mittels UMAC (User Management and Access Control) geschützt. Abhilfe: UMAC aktivieren und die Rechte für die Änderung der Safety Konfiguration "Safety Integrated-Anwendung bearbeiten" einem spezifischen Nutzer zuweisen, der mit Nutzername und Passwort hinterlegt ist. A01641 SI: Komponententausch erkannt und Speichern notwendig Meldungsklasse:...
Seite 857
Aus- und Einschalten des Systems oder nach dem Stecken der PROFINET-Leitung ein inkonsistentes oder veraltetes PROFIsafe-Telegramm empfangen wurde. 6166: Beim Empfangen des PROFIsafe-Telegramms wurde ein Zeitüberwachungsfehler festgestellt. >65535: Ein schwerwiegender Fehler in der PROFIsafe-Kommunikation ist aufgetreten (Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose). Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2...
Seite 858
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Abhilfe: Zu Meldungswert = 6064: - Einstellung des Wertes im F-Parameter F_Dest_Add am PROFIsafe-Device prüfen. - Einstellung der PROFIsafe-Adresse (p9610) prüfen. Zu Meldungswert = 6065: - Einstellung des Wertes im F-Parameter F_Dest_Add am PROFIsafe-Device prüfen. Die Ziel-Adresse darf nicht 0 oder FFFF sein.
Ein interner Fehler in der Safety Integrated Software ist aufgetreten. Hinweis: Diese Meldung führt zu einem nicht quittierbaren STO (Safe Torque Off). Meldungswert (r60049, hexadezimal interpretieren): Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - POWER ON bei allen Komponenten durchführen (Aus-/Einschalten). - Inbetriebnahme der Funktion "Safety Integrated" wiederholen und POWER ON durchführen.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Abhilfe: Bei freigegebener Bewegungsüberwachung (p9603 > 0): - Firmware auf neuere Version hochrüsten. - Überwachungstakt korrigieren (p9500) und POWER ON durchführen. Zu Meldungswert = 100: Den Überwachungstakt in p9500 als ein ganzzahliges Vielfaches der Abtastzeit des Stromreglers (p9500 / 2 = n * Stromreglertakt) einstellen.
Seite 861
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Die Projektierung eines PROFIsafe-Telegramms in der übergeordneten Steuerung (F-PLC) passt nicht zur Parametrierung im Antrieb. Hinweis: Diese Meldung führt zu keiner Safety-Stoppreaktion. Warnwert (r2124, dezimal interpretieren): In der übergeordneten Steuerung ist ein PROFIsafe-Telegramm projektiert, aber im Antrieb ist PROFIsafe nicht freigegeben (p9603.1).
Maschinenabnahme gespeicherten Soll-Prüfsumme in p10099 überein. Es wurden sicherheitsrelevante Parameter geändert oder es liegt ein Fehler vor. Hinweis: Diese Meldung führt zu STO (Safe Torque Off). Meldungswert (r60049, nur für Siemens-interne Diagnose) Abhilfe: - Safety Inbetriebnahme durchführen. - Abnahmetest durchführen.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Die Konfiguration eines für Safety Integrated verwendeten Sensor Modules ist unzulässig. Hinweis: Diese Meldung führt zu STO (Safe Torque Off) . Meldungswert (r60049, dezimal interpretieren): 1: Der für Safety Integrated angewählte Geberdatensatz ist nicht gültig oder der Geber ist keinem Geberdatensatz zugeordnet.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Reaktion: AUS2 Quittierung: SOFORT Ursache: Die Parametrierung der Istwerterfassung für Safety Integrated ist fehlerhaft. Hinweis: Diese Meldung führt zu STO (Safe Torque Off). Meldungswert (r60049, interpretieren dezimal ): yyyyxxxx dez: yyyy = Zusatzinformation, xxxx = Parameter yyyy = 0: Keine weitere Zusatzinformation.
Seite 865
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Bei Ansteuerung über Klemme (p9603.0 = 1) - darf nur der fehlersichere Digitaleingang F-DI 0 (r10071.0) gewählt werden - darf nur STO (c10022) / SS1 (c10023) / SS1E (c10060) verschaltet sein ...
Seite 866
Maschinenabnahme gespeicherten Soll-Prüfsumme überein. Es wurden sicherheitsrelevante Parameter geändert oder es liegt ein Fehler vor. Hinweis: Diese Meldung führt zu STO (Safe Torque Off). Meldungswert (r60049, nur für Siemens-interne Diagnose) Abhilfe: - Sicherheitsrelevante Parameter überprüfen und gegebenenfalls korrigieren. - Parameter remanent speichern.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Der Parameter kann mit diesem Wert nicht parametriert werden. Hinweis: Diese Meldung führt zu STO (Safe Torque Off). Meldungswert (r60049, dezimal interpretieren): yyyyxxxx dez: yyyy = Zusatzinformation, xxxx = Parameter yyyy = 0: Keine weiteren Informationen vorhanden.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen C01690 SI: Datensicherungsproblem beim NVRAM Meldungsklasse: Hardware-/Softwarefehler (1) Meldungswert: Komponente: Control Unit (CU) Reaktion: AUS2 Quittierung: POWER ON Ursache: Bei der Speicherung der Parameter r9780, r9781 und r9782 (Safety-Logbuch) ist ein Fehler im Zusammenhang mit dem NVRAM aufgetreten.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Quittierung: SOFORT Ursache: Der Antrieb wird über SS1 (Safe Stop 1) stillgesetzt (Abbremsen an der AUS3-Rücklauframpe). Als Folge dieser Störung wird, nach Ablauf der in p9556 parametrierten Zeit oder Unterschreiten der in p9560 parametrierten Drehzahlschwelle, STO (Safe Torque Off) ausgelöst.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Abhilfe: - Prüfen, ob weitere Safety-Störungen anstehen und gegebenenfalls Diagnose bei den betreffenden Störungen durchführen. - Überprüfen ob die Stillstandstoleranz zur Genauigkeit und Regeldynamik der Achse passt. - POWER ON durchführen. Diese Meldung kann ohne POWER ON über PROFIsafe quittiert werden (sichere Quittierung). Hinweis: SI: Safety Integrated SOS: Safe Operating Stop (Sicherer Betriebshalt)
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen C01711 SI: SCF (Safety Channel Failure) ausgelöst Meldungsklasse: Sicherer Überwachungskanal hat Fehler erkannt (10) Meldungswert: Komponente: Keine Reaktion: KEINE Quittierung: SOFORT Ursache: Der Antrieb hat bei einer sicheren Überwachungsfunktion Fehler festgestellt und SCF (Safety Channel Failure) ausgelöst. Überwachungen funktionieren nicht mehr zuverlässig.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Abhilfe: - Verfahrprogramm auf der Steuerung überprüfen. - Toleranz für die Funktion SDI überprüfen und gegebenenfalls anpassen (p9564). Diese Meldung kann ohne POWER ON mit einem sicheren Quittierungsmechanismus quittiert werden (z.B. über PROFIsafe). Voraussetzung: - Funktion SDI abwählen und gegebenenfalls wieder anwählen.
Seite 873
Wirksamkeitstests, die zyklisch von der SAFETY SW auf Ablauf überwacht werden. Hinweis: Diese Meldung führt zu SCF (Safety Channel Failure) . Meldungswert (r60049, dezimal interpretieren): Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - Anschluss des Gebers überprüfen. - Geber tauschen. Diese Meldung kann ohne POWER ON mit einem sicheren Quittierungsmechanismus quittiert werden (z.B. über PROFIsafe).
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Abhilfe: - Anschluss des Gebers überprüfen. - Geber tauschen. Diese Meldung kann ohne POWER ON mit einem sicheren Quittierungsmechanismus quittiert werden (z.B. über PROFIsafe). Zu Meldungswert = 1021, 1024: - Prüfen der Kommunikationsverbindung. - Überwachungstakte größer einstellen (p9500, p9511).
Die Safety-Meldung C01711 wird wegen der Auslösung des SCF (Safety Channel Failure) zusätzlich angezeigt. Ist mindestens eine Überwachungsfunktion aktiv, so wird nach Ablauf der parametrierten Zeitstufe die Safety-Meldung C01701 ausgegeben. Meldungswert (r60049, hexadezimal interpretieren): Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - POWER ON bei allen Komponenten durchführen (Aus-/Einschalten).
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Quittierung: SOFORT Erklärung zum Zu %1 Meldungswert: Wert Ursache Abhilfe Diskrepanzfehler (Zustand zu lange unterschiedlich Verdrahtung der F-DI überprüfen zwischen beiden Überwachungskanälen) Zu viele Schaltvorgänge Schaltfrequenz reduzieren Testpulsfehler Verdrahtung der F-DI überprüfen Interner Softwarefehler ...
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Reaktion: KEINE Quittierung: SOFORT Ursache: Bei Anwahl des Bremsentests oder Start des Bremsentests waren nicht alle Bremsen offen. Meldungswert (r60049, binär interpretieren): Bit 0 = 1: Die interne Bremse ist geschlossen. Hinweis: Die Meldung erscheint mit Meldungswert 0, wenn in p10202 keine Bremsen konfiguriert sind.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Abhilfe: - Parametrierung des Bremsentests überprüfen (p10202). - Sichere Quittierung durchführen. - Bremsentest gegebenenfalls erneut starten. C01783 SBT Schließzeit der Bremse überschritten Meldungsklasse: Sicherer Überwachungskanal hat Fehler erkannt (10) Meldungswert: Fehlerursache: %1 bin Komponente: Keine Reaktion:...
Seite 879
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Quittierung: SOFORT Erklärung zum Zu %1 Meldungswert: Ursache Abhilfe Betrieb bei Anwahl des Bremsentests nicht freigegeben Betrieb bei Anwahl des Bremsentests freigeben (r0899.2 = 0) Externer Fehler aufgetreten (z. B. gestarteter Bremsentest nicht abbrechen Bremsentest durch Anwender abgebrochen) Eine Bremse ist bei Anwahl des Bremsentests...
Seite 880
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Der sichere Bremsentest wurde aufgrund eines Fehlers abgebrochen. Meldungswert (r60049, binär interpretieren): Bit 17 = 1: Fehler im Ablauf des Bremsentests (Ursache siehe Bit 0 ... 10). Bit 20 = 1: Die Bremse ist nicht geöffnet (p10202). Bit 21 = 1: Achsposition während des Bremsentests aufgrund parkender Achse ungültig.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Quittierung: SOFORT Ursache: Es sind zu viele Safety Meldungen innerhalb kurzer Zeit aufgetreten, so dass einige nicht zur Anzeige gebracht werden konnten. Abhilfe: Keine Abhilfe notwendig A01796 SI: Warten auf Kommunikation Meldungsklasse: Kommunikation zur überlagerten Steuerung gestört (9) Meldungswert: Komponente:...
Seite 882
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Es ist ein Fehler bei der DRIVE-CLiQ-Verbindung aufgetreten. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): 100 ... 107: Die Kommunikation über DRIVE-CLiQ-Buchse X100 ... X107 ist nicht in den zyklischen Betrieb gewechselt. Die Ursache kann ein fehlerhafter Aufbau oder eine Konfiguration sein, die zu unmöglichem Bustiming führt.
PN Shared Device: Zu viele PZD Datenworte für Output oder Input im gesamten Gerät. 501: PROFIsafe Parameter fehlerhaft (z. B. F_Source_Add, F_Dest_Add). 502: PROFIsafe Telegramm nicht passend. Weitere Werte: Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: Busprojektierung auf der Controller- und Device-Seite überprüfen. A01902 PN: Taktsynchroner Betrieb Parametrierung unzulässig Meldungsklasse:...
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Abhilfe: - Busparametrierung Tdp, Ti, To anpassen. - Abtastzeit für Stromregler bzw. Drehzahlregler anpassen. Zu Warnwert = 10: - Tdx reduzieren durch weniger Busteilnehmer oder kürzere Telegramme. Hinweis: PB: PROFIBUS PN: PROFINET A01904 PN: Controller Einstellung des PZD Telegramms abgelehnt Meldungsklasse:...
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Reaktion: AUS1 Quittierung: SOFORT Ursache: Das Telegramm zur Synchronisierung der Takte ist mehrere Bustakte nacheinander ausgefallen oder hat in mehreren Bustakten nacheinander das vorgegebene Zeitraster verletzt (siehe Buszykluszeit Tdp und Tpllw). Abhilfe: - Prüfen der Busphysik (Leitung, Stecker, usw.).
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen A01940 PN: Taktsynchronität nicht erreicht Meldungsklasse: Kommunikation zur überlagerten Steuerung gestört (9) Meldungswert: Komponente: Keine Reaktion: KEINE Quittierung: KEINE Ursache: Der Bus befindet sich im Zustand Datenaustausch (Data Exchange) und über das Parametriertelegramm wurde der taktsynchrone Betrieb angewählt.
Quittierung: SOFORT Ursache: Die Synchronisation des internen Taktes auf den Controller-Takt ist fehlgeschlagen. Der interne Takt weist eine unerwartete Verschiebung auf. Abhilfe: Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Hinweis: PN: PROFINET A01980 PN: Zyklische Verbindung unterbrochen Meldungsklasse: Kommunikation zur überlagerten Steuerung gestört (9)
Reaktion: KEINE Quittierung: KEINE Ursache: Die zyklischen Istwerte und/oder Sollwerte wurden nicht rechtzeitig innerhalb der projektierten Zeitpunkte übertragen. Warnwert (r2124, hexadezimal interpretieren): Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: T_io_input bzw. T_io_output korrekt einstellen. F03001 NVRAM Prüfsumme fehlerhaft Meldungsklasse: Hardware-/Softwarefehler (1) Meldungswert:...
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen F07011 Antrieb: Motor Übertemperatur Meldungsklasse: Überlastung Motor (8) Meldungswert: Komponente: Motor Reaktion: AUS2 Quittierung: SOFORT Ursache: Die berechnete Motortemperatur ist zu hoch. Mögliche Ursachen: - Motor überlastet. - Motor Umgebungstemperatur zu hoch. - Sensor Drahtbruch.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen F07085 Antrieb: Parameter der Steuerung/Regelung geändert Meldungsklasse: Fehler in Parametrierung/Konfiguration/Inbetriebnahmeablauf (18) Meldungswert: Parameter: %1 Komponente: Keine Reaktion: KEINE Quittierung: SOFORT Ursache: Es wurden Parameter der Steuerung/Regelung zwangsweise geändert. Mögliche Ursachen: 1. Aufgrund anderer Parameter haben sie dynamische Grenzen überschritten. 2.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Der Trägheitsschätzer hat noch keine gültigen Werte ermittelt. Die Berechnung der Beschleunigung kann nicht durchgeführt werden. Der Trägheitsschätzer ist eingeschwungen, wenn die Reibwerte sowie der Trägheitswert ermittelt wurden und das entsprechende Zustandssignal gesetzt ist. Abhilfe: Die Achse solange verfahren, bis der Trägheitsschätzer eingeschwungen ist.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen A07095 Antrieb: One Button Tuning aktiviert Meldungsklasse: Fehler in Parametrierung/Konfiguration/Inbetriebnahmeablauf (18) Meldungswert: Komponente: Keine Reaktion: KEINE Quittierung: KEINE Ursache: Die Funktion One Button Tuning ist aktiviert. Mit dem nächsten Einschaltbefehl wird One Button Tuning durchgeführt. Siehe auch: p5300 (One Button Tuning Auswahl) Abhilfe: Keine notwendig.
Seite 893
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Das Signal "Führung durch PLC" fehlt während des Betriebs. - Die überlagerte Steuerung hat das Signal "Führung durch PLC" weggenommen. - Die Datenübertragung über den Feldbus (Controller/Antrieb) wurde unterbrochen. Abhilfe: - Das Signal "Führung durch PLC" überprüfen und eventuell einschalten. - Die Datenübertragung über den Feldbus (Controller/Antrieb) überprüfen.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Eine der Filtereigenfrequenzen ist größer als die Shannon-Frequenz. Die Shannon-Frequenz berechnet sich nach folgender Formel: 0.5 / Stromreglerabtastzeit Störwert (r0949, binär interpretieren): Bit 0: Filter 1 (p1658, p1660) Bit 1: Filter 2 (p1663, p1665) Bit 2: Filter 3 (p1668, p1670) Bit 3: Filter 4 (p1673, p1675) Abhilfe:...
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen F07434 Antrieb: Drehrichtung ändern unter Impulsfreigabe nicht möglich Meldungsklasse: Anwendung/Technologische Funktion gestört (17) Meldungswert: Komponente: Keine Reaktion: AUS2 Quittierung: SOFORT Ursache: Es wurde unter Impulsfreigabe auf einen Antriebsdatensatz umgeschaltet, der eine andere Drehrichtung parametriert hat (p1821).
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen A07565 Antrieb: Geberfehler PROFIdrive-Geberschnittstelle 1 Meldungsklasse: Lage-/Drehzahlistwert fehlerhaft oder nicht verfügbar (11) Meldungswert: Komponente: Sensor Module Geber 1 Reaktion: KEINE Quittierung: KEINE Ursache: Über die PROFIdrive-Geberschnittstelle für Geber 1 wird ein Geberfehler gemeldet (G1_ZSW.15). Warnwert (r2124, dezimal interpretieren): Fehlercode aus G1_XIST2.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Reaktion: KEINE Quittierung: KEINE Ursache: Bei der Lageistwertaufbereitung ist ein Fehler aufgetreten. Abhilfe: Den Geber für die Lageistwertaufbereitung kontrollieren. Siehe auch: p2502 (LR Geberzuordnung) A07582 Geber 2: Lageistwertaufbereitung fehlerhaft Meldungsklasse: Lage-/Drehzahlistwert fehlerhaft oder nicht verfügbar (11) Meldungswert: Komponente: Geber 2...
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Der Wertebereich (-2147483648 ... 2147483647) für die Lageistwertdarstellung wurde überschritten. Mit dem Überlauf wird der Status "Referenziert" bzw. "Absolutwertgeber justiert" zurückgesetzt. Warnwert (r2124, dezimal interpretieren): 1: Der Lageistwert (r2521) hat den Wertebereich überschritten. 2: Der Geberlageistwert Gn_XIST2 hat den Wertebereich überschritten.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Quittierung: KEINE Ursache: Eine aktivierte Referenzfunktion (Referenzmarkensuche oder Messtasterauswertung) wurde abgebrochen. - Ein Geberfehler ist aufgetreten (Gn_ZSW.15 = 1). - Lageistwert während aktivierter Referenzfunktion gesetzt. - Referenzmarkensuche und Messtasterauswertung gleichzeitig aktiviert (c2508 und c2509 = 1-Signal). - Aktivierte Referenzfunktion (Referenzmarkensuche oder Messtasterauswertung) wurde deaktiviert (c2508 und c2509 = 0-Signal).
Die Codenummer des aktuellen Leistungsteils stimmt nicht mit der gespeicherten Nummer überein. Dies tritt auf, wenn eine gespeicherte Projektierung (SD-Karte, Backup-/Sicherungsdatei) eines Umrichters mit anderer Leistung verwendet wird. Störwert nur für Siemens-interne Diagnose. Siehe auch: p0201 (Leistungsteil Codenummer) Abhilfe: - Zurücksetzen auf Werkseinstellungen durchführen, was einer Neuinbetriebnahme des Umrichters entspricht.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen F07930 Antrieb: Bremsenansteuerung fehlerhaft Meldungsklasse: Anwendung/Technologische Funktion gestört (17) Meldungswert: Komponente: Motor Reaktion: AUS1 Quittierung: SOFORT Ursache: Der Umrichter hat einen Fehler bei der Bremsenansteuerung erkannt. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): 1, 2: - Schirmung der Motorleitung ist nicht korrekt aufgelegt.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Abhilfe: Zu Störwert = 0: - Keine Abhilfe notwendig. Zu Störwert = 1: - Die Konfiguration der Motorhaltebremse gegebenenfalls ändern (p1215 = 1, 2). - Bei unerwartetem Auftreten dieses Störwertes sind die Motoranschlüsse zu überprüfen, um ein Vertauschen auszuschließen.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Beim Aktivieren der Konfiguration für die PROFINET-Schnittstelle (X150) wurde ein Konsistenzfehler erkannt. Warnwert (r2124, dezimal interpretieren): 0: Allgemeiner Konsistenzfehler. 1: Fehler in der IP-Konfiguration (IP-Adresse, Subnetzmaske oder Standard-Gateway). 2: Fehler im Stationsnamen. 3: DHCP konnte nicht aktiviert werden, da bereits eine zyklische PROFINET-Verbindung besteht.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Komponente: Keine Reaktion: KEINE Quittierung: KEINE Ursache: Der PROFIenergy Energiesparmodus ist aktiv. Warnwert (r2124, dezimal interpretieren): Mode ID des aktiven PROFIenergy Energiesparmodus. Siehe auch: r5600 (PROFIenergy Energiesparmodus ID) Abhilfe: Die Warnung wird automatisch mit Verlassen des Energiesparmodus zurückgenommen. Hinweis: Der Energiesparmodus wird nach folgenden Ereignissen verlassen: - Das PROFIenergy Kommando End_Pause wird von der übergeordneten Steuerung empfangen.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen A13002 Lizenzierung nicht ausreichend im Betrieb Meldungsklasse: Fehler in Parametrierung/Konfiguration/Inbetriebnahmeablauf (18) Meldungswert: Komponente: Control Unit (CU) Reaktion: KEINE Quittierung: KEINE Ursache: - Bei dem Umrichter werden lizenzierungspflichtige Optionen eingesetzt und die Lizenzierung ist nicht ausreichend. - Bei der Überprüfung der vorhandenen Lizenzierung trat ein Fehler auf.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Quittierung: KEINE Ursache: Eine der verfügbaren Perioden der Funktion "Trial License" ist abgelaufen. Abhilfe: - Gegebenenfalls eine weitere Periode starten. - Die lizenzierungspflichtige Funktionalität deaktivieren. - Entsprechende Lizenzierung auf dem Antriebsgerät durchführen. Hinweis: Eine nicht ausreichende Lizenzierung wird erst nach dem nächsten Hochlauf wirksam.
Der Antrieb hat eine Überspannung im Zwischenkreis erkannt. - Motor speist zu viel Energie zurück. - Geräte-Anschlussspannung zu hoch. - Netzphase unterbrochen. Störwert nur für Siemens-interne Diagnose. Abhilfe: - Rücklaufzeit erhöhen. - Bremswiderstand einsetzen. - Antrieb mit größerer Leistung einsetzen.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Leistungsteil hat Unterspannung im Zwischenkreis erkannt. - Netzausfall. - Netzspannung unterhalb des zulässigen Wertes. - Ausfall oder Störung der Netzeinspeisung. - Netzphase unterbrochen. Abhilfe: - Netzspannung prüfen. - Netzeinspeisung prüfen und gegebenenfalls Fehlermeldungen der Netzeinspeisung beachten. - Netzphasen prüfen.
Seite 909
- Die Sicherung einer Phase des Hauptstromkreises ist ausgefallen. - Eine Motorphase ist ausgefallen. - Bei einphasig betriebenen Leistungsteilen wurde die zulässige Wirkleistung überschritten. Störwert nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - Sicherungen des Hauptstromkreises prüfen. - Prüfen, ob ein einphasiger Verbraucher die Netzspannungen verzerrt.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Ein Temperaturfühler im Leistungsteil ist kurzgeschlossen. Störwert (r0949, binär interpretieren): Bit 1: Zuluft Bit 2: Wechselrichter 1 Bit 3: Wechselrichter 2 Bit 4: Wechselrichter 3 Bit 5: Wechselrichter 4 Bit 6: Wechselrichter 5 Bit 7: Wechselrichter 6 Bit 8: Gleichrichter Bit 10: Feuchtigkeit Ext.
Es wird eine Konfiguration angefordert, die vom Leistungsteil nicht unterstützt wird. Störwert (r0949, hexadezimal interpretieren): yyyyxxxx hex: xxxx = Fehlerursache, yyyy = Zusatzinformation (Siemens-intern) xxxx = 1: Das angeforderte DRIVE-CLiQ-Timing ist nicht zulässig. xxxx = 3: Die Initialisierung konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Eventuell wurde der Umrichter vor oder während des Hochlaufs abgezogen.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Der Antrieb hat einen Erdschluss erkannt. Mögliche Ursachen: - Erdschluss in den Leistungsleitungen. - Erdschluss am Motor. - Schließende Bremse führt zum Ansprechen der Hardware-Gleichstromüberwachung. - Kurzschluss am Bremswiderstand. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): - Die Hardware-Gleichstromüberwachung hat angesprochen.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Die Chip-Temperatur des betroffenen Leistungshalbleiters hat die zulässige Störschwelle überschritten. - Das zulässige Lastspiel wurde nicht eingehalten. - Unzureichende Lüftung, Lüfterausfall. - Überlast. - Umgebungstemperatur zu hoch. - Pulsfrequenz zu hoch. ...
Seite 914
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Der Zwischenkreis des Leistungsteils konnte nicht innerhalb der erwarteten Zeit vorgeladen werden. Mögliche Ursachen: 1) Es liegt keine Netzspannung an. 2) Netzschütz/Netzschalter ist nicht geschlossen. 3) Die Netzspannung ist zu gering. 4) Netzspannung falsch eingestellt (p0210).
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Abhilfe: Allgemein: - Netzspannung an den Eingangsklemmen prüfen. - Einstellung der Netzspannung überprüfen (p0210). Zu 5): - Die zulässige Vorladehäufigkeit beachten (siehe Produktdokumentation). Zu 6): - Gesamtkapazität des Zwischenkreises prüfen und gegebenenfalls entsprechend der maximal zulässigen Zwischenkreiskapazität verringern (siehe Produktdokumentation).
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Die Hardware Strombegrenzung der Phase V hat angesprochen. Die Pulsung in dieser Phase wird für eine Pulsperiode gesperrt. - Regelung ist fehlerhaft parametriert. - Fehler im Motor oder in den Leistungsleitungen. - Leistungsleitungen überschreiten die maximal zulässige Länge.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Abhilfe: - Umgebungstemperatur prüfen. - Lüfter für Innenraum prüfen. F30036 Leistungsteil: Übertemperatur Innenraum Meldungsklasse: Leistungselektronik gestört (5) Meldungswert: Komponente: Leistungsteil Reaktion: AUS2 Quittierung: SOFORT Ursache: Die Temperatur im Innenraum des Umrichters hat den zulässigen Grenzwert überschritten. - Unzureichende Lüftung, Lüfterausfall.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Bei der Spannungsversorgung für das Leistungsteil wurde die untere Schwelle unterschritten. Warnwert (r2124, hexadezimal interpretieren): yyxxxx hex: yy = Kanal, xxxx = Spannung [0.1 V] yy = 0: 24-V-Spannungsversorgung yy = 1: 48-V-Spannungsversorgung Abhilfe: - Spannungsversorgung des Leistungsteils prüfen.
Bit 1 = 1: Innenraum-Lüfter 1 Bit 2 = 1: Innenraum-Lüfter 2 Bit 4 = 1: interner Kommunikationsfehler zu einem oder mehreren Lüftern Die Bits 16 bis 31 sind nur für Siemens-interne Diagnose. Abhilfe: - Betroffenen Lüfter prüfen. - Lüfter gegebenenfalls tauschen.
Möglicherweise kann es sich auch um den Ausfall einer Motorphase handeln. Treten diese Frequenzen weiterhin mit gleicher oder sogar größerer Amplitude auf, wird nach Ablauf einer gerätespezifischen Zeit die Störung F30011 ausgegeben. Warnwert nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - Anschluss der Netzphasen prüfen.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen F30062 Überbrückungsschütz unter Strom geöffnet Meldungsklasse: Einspeisung gestört (13) Meldungswert: Komponente: Leistungsteil Reaktion: AUS2 Quittierung: SOFORT Ursache: Das Überbrückungsschütz der Vorladeeinheit wurde unter Strom geöffnet. Mögliche Ursachen: - Ein Defekt am Überbrückungsschütz Abhilfe: Um eine schwerwiegende Beschädigung des gesamten Umrichterverbands zu vermeiden, wird dringend der Austausch der betroffenen Komponente empfohlen.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Der Bremswiderstand ist thermisch überlastet. Daher wurde seine Verwendung gesperrt. Warnwert (r2124, dezimal interpretieren): Aufgenommene Energie des Bremswiderstands [Ws]. Abhilfe: Die generatorische Leistung reduzieren. Hinweis: - Die Sperre des Bremswiderstands wird aufgehoben, sobald er sich thermisch erholt hat. - Bei Zwischenkreiskopplung ist die generatorische Leistung aller verkoppelten Leistungsteile zu berücksichtigen.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Reaktion: KEINE Quittierung: KEINE Ursache: Die Temperaturdifferenz zwischen betroffenem Leistungshalbleiter und Kühlkörper hat die zulässige Warnschwelle überschritten. Eine Reduktion des maximalen Ausgangsstroms wird als Überlastreaktion ausgeführt. Warnwert (r2124, hexadezimal interpretieren): yyyyxxxx hex: yyyy= Leistungshalbleiter, xxxx = Temperatur in 0.01°C Abhilfe: Keine notwendig.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Abhilfe: - Dauerlast verringern. - Lastspiel anpassen. Siehe auch: r0307 (Motor-Bemessungsleistung) A30259 Bremswiderstandswert zu gering Meldungsklasse: Bremssteller/Braking Module gestört (14) Meldungswert: Komponente: Leistungsteil Reaktion: KEINE Quittierung: KEINE Ursache: Der verwendete Bremswiderstandswert in p0216 ist zu gering. Dies kann zu einem zu hohen Bremsstrom führen.
Die geforderte Modulator-Einstellung konnte nicht umgesetzt werden. Dies kann unerwünschte Effekte mit sich bringen, z. B. können unerwartet hohe Schaltverluste entstehen oder die Bandbreite des Stromreglers kann reduziert sein. Warnwert (r2124, hexadezimal interpretieren): Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - POWER ON durchführen (Aus-/Einschalten). A30267 Leistungsteil: Überlast Wirkleistung...
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen F30268 Leistungsteil: Überlastung Wirkleistung Meldungsklasse: Leistungselektronik gestört (5) Meldungswert: Komponente: Leistungsteil Reaktion: AUS2 Quittierung: SOFORT Ursache: Die Störschwelle für die Wirkleistungsüberlast des Leistungsteils ist überschritten. Das zulässige Lastspiel oder die Dauerlast wurde nicht eingehalten. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): Wirkleistung [100 % = 16384] Abhilfe:...
Seite 928
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Safety relevante EEPROM Daten sind nicht korrekt. Diese Meldung führt zu STO (Safe Torque Off). Meldungswert (r60049, dezimal interpretieren): Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: Baugruppe austauschen A30605 SI: Prüfsummenfehler aufgetreten Meldungsklasse: Sicherer Überwachungskanal hat Fehler erkannt (10)
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Eine Projekt-Datei wird geladen, die mit FW-Version V5.2 erstellt wurde. Der Download konnte nicht komplett durchgeführt werden. Störwert (r0949, binär interpretieren): Bit 0 = 1: Eine Projekt-Datei ist beschädigt. Die tatsächlichen Prüfsummen und Referenz-CRC-Prüfsummen unterscheiden sich. Bit 1 = 1: p9523 <...
Leistungsteil: Softwarefehler intern Meldungsklasse: Hardware-/Softwarefehler (1) Meldungswert: Komponente: Leistungsteil Reaktion: AUS1 Quittierung: POWER ON Ursache: Es ist ein interner Softwarefehler im Leistungsteil aufgetreten. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 931
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Abhilfe: - Leistungsteil tauschen. - Gegebenenfalls Firmware im Leistungsteil hochrüsten. - Technical Support kontaktieren. A30853 Leistungsteil: Lebenszeichenfehler zyklische Daten Meldungsklasse: Allgemeiner Antriebsfehler (19) Meldungswert: Komponente: Control Unit (CU) Reaktion: KEINE Quittierung: KEINE Ursache: Die zyklischen Sollwerttelegramme des Leistungsteils wurden nicht rechtzeitig aktualisiert.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Die interne Kommunikation im Leistungsteil ist fehlerhaft. Fehlerursache: 1 (= 01 hex): Prüfsummenfehler (CRC-Fehler). 2 (= 02 hex): Telegramm ist kürzer als im Längenbyte bzw. in der Empfangsliste angegeben. 3 (= 03 hex): Telegramm ist länger als im Längenbyte bzw.
POWER ON Ursache: Es ist ein interner Softwarefehler aufgetreten. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): Informationen über die Fehlerquelle. Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - Gegebenenfalls die Firmware im Leistungsteil auf neuere Version hochrüsten. - Technical Support kontaktieren. A30999 Leistungsteil: Unbekannte Warnung Meldungsklasse: Leistungselektronik gestört (5)
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Auf dem Leistungsteil ist eine Warnung aufgetreten, welche von der Firmware des Umrichters nicht interpretiert werden kann. Dies kann auftreten, wenn die Firmware auf dieser Komponente neuer ist als die Firmware auf dem Umrichter. Warnwert (r2124, dezimal interpretieren): Nummer der Warnung.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Meldungswert: Fehlerursache: %1 bin Komponente: Geber 1 Reaktion: GEBER Quittierung: IMPULSSPERRE Ursache: Der Geber hat einen Fehler bei der Lagebestimmung (Singleturn) erkannt und liefert bitweise Zustandsinformationen in einem internen Status-/Fehlerwort. Ein Teil dieser Bits führt zur Auslösung dieser Störung. Andere Bits sind Statusanzeigen. Das Status-/Fehlerwort wird im Störwert angezeigt.
Seite 936
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Komponente: Geber 1 Reaktion: GEBER Quittierung: IMPULSSPERRE Ursache: Der Geber hat einen Fehler bei der Lagebestimmung (Multiturn) erkannt und liefert bitweise Zustandsinformationen in einem internen Status-/Fehlerwort. Ein Teil dieser Bits führt zur Auslösung dieser Störung. Andere Bits sind Statusanzeigen. Das Status-/Fehlerwort wird im Störwert angezeigt.
Seite 937
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Reaktion: GEBER Quittierung: IMPULSSPERRE Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 938
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Im DRIVE-CLiQ-Geber ist ein Fehler bei der Lagebestimmung aufgetreten. Störwert (r0949, binär interpretieren): yyxxxxxx hex: yy = Gebervariante, xxxxxx = Bitcodierung der Fehlerursache ---------- Bei yy = 8 (0000 1000 bin) gilt: Bit 1: Signalüberwachung (sin/cos).
Seite 939
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Bit 18: Lagewort 2 FPGA-Fehler. Bit 19: Lagewort 2 Geschwindigkeitsfehler. Bit 20: Lagewort 2 Kommunikationsfehler zwischen FPGAs. Bit 21: Lagewort 2 Fehler bei der Lagebestimmung (Singleturn). Bit 22: Lagewort 2 Interner Hardwarefehler (Clock/Power Monitor IC/Power). Bit 23: Lagewort 2 Interner Fehler (Selbsttest/Software).
Seite 940
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Im DRIVE-CLiQ-Geber ist ein Fehler bei der Lagebestimmung aufgetreten. Störwert (r0949, binär interpretieren): yyxxxxxx hex: yy = Gebervariante, xxxxxx = Bitcodierung der Fehlerursache ---------- Bei yy = 8 (0000 1000 bin) gilt: Bit 1: Signalüberwachung (sin/cos).
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Bit 23: Lagewort 2 Interner Fehler (Selbsttest/Software). ---------- Hinweis: Bei einer hier nicht beschriebenen Gebervariante wenden Sie sich für nähere Informationen zur Bitcodierung an den Hersteller des Gebers. Abhilfe: - Detaillierte Fehlerursache mit Hilfe des Störwertes bestimmen. - Gegebenenfalls den DRIVE-CLiQ-Geber tauschen.
Quittierung: SOFORT Ursache: Es ist ein Zeitscheibenüberlauf beim Motorgeber aufgetreten. Störwert (r0949, hexadezimal interpretieren): yx hex: y = Betroffene Funktion (Siemens-interne Fehlerdiagnose), x = Betroffene Zeitscheibe x = 9: Zeitscheibenüberlauf der schnellen (Stromreglertakt)-Zeitscheibe. x = A: Zeitscheibenüberlauf der mittleren Zeitscheibe.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Komponente: Sensor Module Geber 1 Reaktion: GEBER Quittierung: POWER ON Ursache: Beim Auslesen des Programmspeichers auf dem Sensor Module ist ein Prüfsummenfehler aufgetreten. Störwert (r0949, hexadezimal interpretieren): yyyyxxxx hex yyyy: Betroffener Speicherbereich. xxxx: Differenz zwischen der Prüfsumme bei POWER ON und der aktuellen Prüfsumme.
Seite 944
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Die DRIVE-CLiQ-Kommunikation vom Umrichter zum betroffenen Geber ist fehlerhaft. Störwert (r0949 hexadezimal interpretieren): 0000yyxx hex: yy = Komponentennummer, xx = Fehlerursache Fehlerursache: 1 (= 01 hex): Checksummenfehler (CRC-Fehler). 2 (= 02 hex): Telegramm ist kürzer als im Längenbyte bzw.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Die DRIVE-CLiQ-Kommunikation vom Umrichter zum betroffenen Geber ist fehlerhaft. Die Teilnehmer senden und empfangen nicht synchron. Störwert (r0949 hexadezimal interpretieren): 0000yyxx hex: yy = Komponentennummer, xx = Fehlerursache Fehlerursache: 33 (= 21 hex): Das zyklische Telegramm ist noch nicht eingetroffen.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Auf der betroffenen DRIVE-CLiQ-Komponente wurde ein Fehler erkannt. Eine fehlerhafte Hardware kann nicht ausgeschlossen werden. Störwert (r0949 hexadezimal interpretieren): 0000yyxx hex: yy = Komponentennummer, xx = Fehlerursache Fehlerursache: 32 (= 20 hex): Fehler im Header des Telegramms.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Es ist ein interner Softwarefehler im Sensor Module vom Motorgeber aufgetreten. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): 1: Hintergrund-Zeitscheibe ist blockiert. 2: Prüfsumme über den Code-Speicher stimmt nicht. 10000: OEM-Speicher des EnDat-Gebers enthält unverständliche Daten. 11000 ...
Seite 948
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Die DRIVE-CLiQ-Kommunikation von dem betroffenen Sensor Module (Geber 1) zum Umrichter ist fehlerhaft. Störwert (r0949 hexadezimal interpretieren): 0000yyxx hex: yy = Komponentennummer, xx = Fehlerursache Fehlerursache: 1 (= 01 hex): Checksummenfehler (CRC-Fehler).
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Die betroffene Komponente hat einen Ausfall der 24V-Versorgung gemeldet. Fehlerursache: 9 (= 09 hex): Die Versorgungsspannung der Komponente ist ausgefallen. Hinweis zum Meldungswert: Die einzelnen Informationen sind im Meldungswert (r0949/r2124) wie folgt verschlüsselt: 0000yyxx hex: yy = Komponentennummer, xx = Fehlerursache Abhilfe: - Verdrahtung der Versorgungsspannung überprüfen (Leitungsbruch, Kontakte, ...).
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Die DRIVE-CLiQ-Kommunikation von dem betroffenen Sensor Module (Geber 1) zum Umrichter ist fehlerhaft. Die Daten konnten nicht gesendet werden. Störwert (r0949 hexadezimal interpretieren): 0000yyxx hex: yy = Komponentennummer, xx = Fehlerursache ...
POWER ON Ursache: Es ist ein interner Softwarefehler aufgetreten. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): Der Störwert enthält Informationen über die Fehlerquelle. Nur für Siemens-interne Fehlerdiagnose. Abhilfe: - Gegebenenfalls die Firmware im Sensor Module auf neuere Version hochrüsten. - Technical Support kontaktieren. A31999...
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Auf dem Sensor Module für Geber 1 ist eine Warnung aufgetreten, welche von der Firmware des Umrichters nicht interpretiert werden kann. Dies kann auftreten, wenn die Firmware auf dieser Komponente neuer ist als die Firmware des Umrichters. Warnwert (r2124, dezimal interpretieren): Nummer der Warnung.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Meldungswert: Fehlerursache: %1 bin Komponente: Geber 2 Reaktion: AUS1 Quittierung: IMPULSSPERRE Ursache: Der Geber hat einen Fehler bei der Lagebestimmung (Singleturn) erkannt und liefert bitweise Zustandsinformationen in einem internen Status-/Fehlerwort. Ein Teil dieser Bits führt zur Auslösung dieser Störung. Andere Bits sind Statusanzeigen. Das Status-/Fehlerwort wird im Störwert angezeigt.
Seite 954
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Komponente: Geber 2 Reaktion: AUS1 Quittierung: IMPULSSPERRE Ursache: Der Geber hat einen Fehler bei der Lagebestimmung (Multiturn) erkannt und liefert bitweise Zustandsinformationen in einem internen Status-/Fehlerwort. Ein Teil dieser Bits führt zur Auslösung dieser Störung. Andere Bits sind Statusanzeigen. Das Status-/Fehlerwort wird im Störwert angezeigt.
Seite 955
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Reaktion: AUS1 Quittierung: IMPULSSPERRE Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Seite 956
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Im DRIVE-CLiQ-Geber ist ein Fehler bei der Lagebestimmung aufgetreten. Störwert (r0949, binär interpretieren): yyxxxxxx hex: yy = Gebervariante, xxxxxx = Bitcodierung der Fehlerursache ---------- Bei yy = 8 (0000 1000 bin) gilt: Bit 1: Signalüberwachung (sin/cos).
Seite 957
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Bit 18: Lagewort 2 FPGA-Fehler. Bit 19: Lagewort 2 Geschwindigkeitsfehler. Bit 20: Lagewort 2 Kommunikationsfehler zwischen FPGAs. Bit 21: Lagewort 2 Fehler bei der Lagebestimmung (Singleturn). Bit 22: Lagewort 2 Interner Hardwarefehler (Clock/Power Monitor IC/Power). Bit 23: Lagewort 2 Interner Fehler (Selbsttest/Software).
Seite 958
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Im DRIVE-CLiQ-Geber ist ein Fehler bei der Lagebestimmung aufgetreten. Störwert (r0949, binär interpretieren): yyxxxxxx hex: yy = Gebervariante, xxxxxx = Bitcodierung der Fehlerursache ---------- Bei yy = 8 (0000 1000 bin) gilt: Bit 1: Signalüberwachung (sin/cos).
SOFORT Ursache: Es ist ein Zeitscheibenüberlauf bei Geber 2 aufgetreten. Störwert (r0949, hexadezimal interpretieren): yx hex: y = Betroffene Funktion (Siemens-interne Fehlerdiagnose), x = Betroffene Zeitscheibe x = 9: Zeitscheibenüberlauf der schnellen (Stromreglertakt)-Zeitscheibe. x = A: Zeitscheibenüberlauf der mittleren Zeitscheibe.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Ursache: Beim Auslesen des Programmspeichers auf dem Sensor Module ist ein Prüfsummenfehler aufgetreten. Störwert (r0949, hexadezimal interpretieren): yyyyxxxx hex yyyy: Betroffener Speicherbereich. xxxx: Differenz zwischen der Prüfsumme bei POWER ON und der aktuellen Prüfsumme. Abhilfe: - POWER ON durchführen (Aus-/Einschalten).
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Reaktion: AUS1 Quittierung: SOFORT Ursache: Auf dem Sensor Module für Geber 2 ist eine Störung aufgetreten, welche von der Firmware der Control Unit nicht interpretiert werden kann. Dies kann auftreten, wenn die Firmware auf dieser Komponente neuer ist als die Firmware auf der Control Unit. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): Nummer der Störung.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Reaktion: KEINE Quittierung: KEINE Ursache: Auf dem Sensor Module für Geber 3 ist eine Warnung aufgetreten, welche von der Firmware des Umrichters nicht interpretiert werden kann. Dies kann auftreten, wenn die Firmware auf dieser Komponente neuer ist als die Firmware des Umrichters. Warnwert (r2124, dezimal interpretieren): Nummer der Warnung.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen F36216 Hub: Unterspannungsfehler 24-V-Versorgung Meldungsklasse: Fehler Versorgungsspannung (Unterspannung) (3) Meldungswert: Komponente: Terminal Board (TB) Reaktion: KEINE Quittierung: SOFORT Ursache: Die 24-V-Spannungsversorgung auf dem DRIVE-CLiQ Hub Module hat die Störschwelle unterschritten. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): Aktuelle Betriebsspannung in 0.1 V Auflösung.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Meldungswert: Komponente: Terminal Board (TB) Reaktion: KEINE Quittierung: SOFORT Ursache: Beim Auslesen des Programmspeichers auf dem DRIVE-CLiQ Hub Module ist ein Prüfsummenfehler aufgetreten. Störwert (r0949, hexadezimal interpretieren): Differenz zwischen der Prüfsumme bei POWER ON und der aktuellen Prüfsumme. Abhilfe: - Überprüfen, ob die zulässige Umgebungstemperatur für die Komponente eingehalten wird.
Störungen und Warnungen 20.2 Liste der Störungen und Warnungen Meldungswert: Neue Meldung: %1 Komponente: Terminal Board (TB) Reaktion: KEINE Quittierung: SOFORT Ursache: Auf dem DRIVE-CLiQ Hub Module ist eine Störung aufgetreten, welche von der Firmware nicht interpretiert werden kann. Dies kann auftreten, wenn die Firmware auf dieser Komponente neuer ist als die Firmware auf dem Umrichter. Störwert (r0949, dezimal interpretieren): Nummer der Störung.
Störungen und Warnungen 20.3 Störungen beim Motor 20.3 Störungen beim Motor Beschreibung Informationen über das Erkennen von Störungen beim Motor und deren Behebung finden Sie im Kapitel " Reinigen des Motors (Seite 447)". Servo-Antriebssystem SINAMICS S210 mit SIMOTICS S-1FS2 Betriebsanleitung, 04/2024, FW V6.3 HF3, A5E50832027A AH...
Anhang Kommunikationstelegramme A.1.1 Standardtelegramme und herstellerspezifische Telegramme für Drehzahlregelung A.1.1.1 Telegramm 3 Übersicht Das Telegramm ist für die Drehzahlregelung eines Antriebs und die Ansteuerung von 1 Lagegeber geeignet. Funktionsbeschreibung Prozessda‐ Telegramm 3 Steuerung → Umrichter Umrichter → Steuerung Signal Erläuterung Signal Erläuterung PZD01...
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Prozessda‐ Telegramm 5 Steuerung → Umrichter Umrichter → Steuerung Signal Erläuterung Signal Erläuterung PZD08 Verstärkungsfaktor für den G1_XIST2 Lageistwert 2 von Geber 1 Lageregler PZD09 A.1.1.4 Telegramm 6 Übersicht Das Telegramm ist für die Drehzahlregelung mit DSC und Lageregelung eines Antriebs und für die Ansteuerung von 2 Lagegebern geeignet.
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme A.1.1.7 Telegramm 105 Übersicht Das Telegramm ist für die Drehzahlregelung mit DSC und Lageregelung eines Antriebs und für die Ansteuerung von 1 Lagegeber geeignet. Voraussetzung Taktsynchroner Betrieb mit PROFINET IRT (Isochronous Real-Time) Funktionsbeschreibung Prozessda‐ Telegramm 105 Steuerung → Umrichter Umrichter →...
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Prozessdaten Telegramm 112 Steuerung → Umrichter Umrichter → Steuerung Signal Erläuterung Signal Erläuterung PZD14 Reserviert PZD15 PZD16 REF_COORDI‐ Referenzpunktposition in NATE Float32 PZD17 A.1.3 Zusatztelegramme A.1.3.1 Telegramm 700 Übersicht Das Zusatztelegramm 700 überträgt den Status der Safety Integrated Functions unabhängig von PROFIsafe an die übergeordnete Steuerung.
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Funktionsbeschreibung Der Umrichter erhält zyklisch Empfangsdaten von der übergeordneten fehlersicheren Steuerung und schickt seine Sendedaten zyklisch an die fehlersichere Steuerung zurück. Prozessda‐ Telegramm 30 Fehlersichere Steuerung → Umrichter Umrichter → Fehlersichere Steuerung Signal Erläuterung Signal Erläuterung PZD01 S_STW1 Safety-Steuerwort 1 S_ZSW1 Safety-Zustandswort 1...
Seite 978
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Das Zustandswort 1 (ZSW1) meldet den Zustand des Umrichters an die übergeordnete Steuerung. Hinweis Das STW1.10 muss gesetzt sein, damit das Antriebsobjekt die Prozessdaten (PZD) annimmt. Hinweis Wenn Telegramm 5, 6,105 oder 106 ausgewählt ist, müssen STW1.4 und STW1.6 auf 1 eingestellt sein.
Seite 979
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Steuerwort 1 (STW1) Steuerung → Umrichter Antriebsfunktion Erläuterung 0 → 1 = Störungen quittieren Störung quittieren. Falls der EIN-Befehl noch ansteht, geht der Umrichter in den Zustand "Einschaltsperre". Reserviert Reserviert 0 = Keine Führung durch PLC Umrichter ignoriert die Prozessdaten vom Feldbus.
Seite 980
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Zustandswort 1 (ZSW1) Umrichter → Steuerung Zustand Erläuterung 1 = Führung gefordert Das Automatisierungssystem ist aufge‐ fordert, die Steuerung des Umrichters zu übernehmen. 1 = Vergleichsdrehzahl erreicht oder überschritten Drehzahl ist größer oder gleich der ent‐ sprechenden Vergleichsdrehzahl von 5 1/ min.
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Zustandswort 2 (ZSW2) Umrichter → Steuerung Zustand Reserviert Telegramme 102, 105 Telegramme 3, 5 Reserviert 1 = Impulse frei gegeben Reserviert Device-Lebenszeichen Bit 0 Device-Lebenszeichen Bit 1 Device-Lebenszeichen Bit 2 Device-Lebenszeichen Bit 3 A.1.5.3 Geber-Steuerwort und Geber-Zustandswort Übersicht Das Geber-1-Steuerwort (G1_STW) aktiviert die Funktionen des Gebers. Das Geber-1-Zustandswort (G1_ZSW) meldet den Zustand des Gebers an die übergeordnete Steuerung.
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme A.1.5.4 Safety-Steuerwort 1 und Safety-Zustandswort 1 Übersicht Über das Safety-Steuerwort 1 (S_STW1) aktiviert die übergeordnete Steuerung die Safety Integrated Functions des Umrichters. Über das Safety-Zustandswort 1 (S_ZSW1) meldet der Umrichter den Zustand der Safety Integrated Functions an die übergeordnete Steuerung. Funktionsbeschreibung Safety-Steuerwort 1 (S_STW1) Fehlersichere Steuerung →...
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Safety-Zustandswort 1 (S_ZSW1) Umrichter → Fehlersichere Steuerung Safety-Zustand Erläuterung STO aktiv STO ist aktiv STO ist nicht aktiv SS1 aktiv SS1 ist aktiv SS1 ist nicht aktiv SS2 aktiv SOS aktiv SLS aktiv SLS ist aktiv SLS ist nicht aktiv 05, 06 Reserviert Internes Ereignis Der Umrichter meldet ein "internes Ereignis"...
Seite 985
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Funktionsbeschreibung Safety-Steuerwort 2 (S_STW2) Fehlersichere Steuerung → Umrichter Safety-Funktion Erläuterung STO abwählen STO anwählen SS1 abwählen SS1 anwählen SS2 abwählen SS2 anwählen SOS abwählen SOS anwählen SLS abwählen SLS anwählen 05, 06 Reserviert – – Fehlersichere Quit‐ – tierung 1 → 0 "Internes Ereignis"...
Seite 986
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Safety-Zustandswort 2 (S_ZSW2) Umrichter → Fehlersichere Steuerung Safety-Zustand Erläuterung STO aktiv STO ist aktiv STO ist nicht aktiv SS1 aktiv SS1 ist aktiv SS1 ist nicht aktiv SS2 aktiv SS2 ist aktiv SS2 ist nicht aktiv SOS aktiv SOS ist aktiv SOS ist nicht aktiv SLS aktiv...
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Safety-Zustandswort 2 (S_ZSW2) Umrichter → Fehlersichere Steuerung Safety-Zustand Erläuterung SOS angewählt SOS ist angewählt SOS ist abgewählt 30, 31 Reserviert – – A.1.5.6 Safety Info Channel-Zustandswort 1B Übersicht Über das Safety Info Channel-Zustandswort 1B (S_ZSW1B) meldet der Umrichter den Zustand der Safety Integrated Functions an die übergeordnete Steuerung.
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Bedeutung Anmerkungen 0 = Zwischenhalt Achse bremst mit vorgegebenem Verzögerungs-Override bis zum Stillstand. Umrichter bleibt im aktuellen Verfahr‐ auftrag. 1 = Kein Zwischenhalt Start der Achse möglich oder Fahrt zu Sollposition fortset‐ zen. 0 → 1: Verfahrauftrag aktivieren Der Umrichter startet die Fahrt der Achse zur Sollposition. 0 → 1: Sollwertübernahme MDI 0 → 1: = Störungen quittieren Störung im Umrichter quittieren.
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme A.1.6.3 Steuer- und Zustandswort 1 für Positionierer Positionierer-Steuerwort 1 (POS_STW1) Tabelle A-4 POS_STW1 und Verschaltung im Umrichter Bedeutung Anmerkungen Verfahrsatz Anwahl Bit 0 Wahl des Verfahrsatzes. Verfahrsatz Anwahl Bit 1 Verfahrsatz Anwahl Bit 2 Verfahrsatz Anwahl Bit 3 Verfahrsatz Anwahl Bit 4 Verfahrsatz Anwahl Bit 5 6, 7 Reserviert 0 = Relative Positionierung ist angewählt...
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Positionierer-Zustandswort 1 (POS_ZSW1) Tabelle A-5 POS_ZSW1 und Verschaltung im Umrichter Bedeutung Anmerkungen Aktiver Verfahrsatz Bit 0 (2 Nummer des aktuell gewählten Verfahrsatzes. Aktiver Verfahrsatz Bit 1 (2 Aktiver Verfahrsatz Bit 2 (2 Aktiver Verfahrsatz Bit 3 (2 Aktiver Verfahrsatz Bit 4 (2 Aktiver Verfahrsatz Bit 5 (2 Reserviert 1 = STOP-Nocken Minus aktiv Die Achse befindet sich aktuell auf einem STOP-Nocken.
Seite 996
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Bedeutung Anmerkungen 1 = Anwahl Referenzieren über fliegendes Re‐ Art des Referenzierens wählen. ferenzieren 0 = Anwahl Referenzieren über Referenz‐ punktfahrt 1 = Start Referenzpunktfahrt in negativer Startrichtung für automatisches Referenzieren wählen. Richtung 0 = Start Referenzpunktfahrt in positiver Rich‐ tung 1 = Anwahl Messtaster 2 Flanke des Messtaster-Eingangs, mit welcher der Umrichter seinen La‐...
Anhang A.1 Kommunikationstelegramme Bedeutung Anmerkungen 1 = Verfahrbefehl aktiv Rückmeldung, ob der Umrichter die Achse aktuell verfährt. 0 = Achse steht A.1.6.5 Steuerwort Satzanwahl Satzanwahl Tabelle A-8 Satzanwahl und Verschaltung im Umrichter Bedeutung Anmerkungen Verfahrsatz Anwahl Bit 0 Beispiel für Wahl des Verfahrsat‐ zes Nummer 5: Verfahrsatz Anwahl Bit 1 Verfahrsatz Anwahl Bit 2...
Anhang A.2 Richtlinien und Normen A.1.6.6 Steuerwort MDI Modus MDI-Modus Tabelle A-10 Wahl des MDI-Modus und Verschaltung mit Parametern im Umrichter Bedeutung Anmerkungen 0 = Relative Positionierung ist angewählt Der Umrichter interpretiert den Lagesollwert als Sollposition rela‐ tiv zur Startposition. 1 = Absolute Positionierung ist angewählt Der Umrichter interpretiert den Lagesollwert als absolute Sollposi‐...
(https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/ 109755363) • Zertifikate zu relevanten Richtlinien, Baumusterprüfbescheinigungen, Herstellererklärungen und Prüfbescheinigungen für Funktionen der funktionalen Sicherheit ("Safety Integrated"): (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/24672/cert) • Zertifikate zu Produkten, die von UL zertifiziert wurden: (https://iq.ulprospector.com) Nicht relevante Normen China Compulsory Certification Der Umrichter fällt nicht in den Anwendungsbereich der China Compulsory Certification (CCC).
Anhang A.2 Richtlinien und Normen Eingehaltene Normen Hinweis Die in diesem Handbuch aufgeführten Normen haben keine Datierungen. Die aktuell relevanten und gültigen Datierungen entnehmen Sie der Konformitätserklärung. Die Motoren der Baureihen SIMOTICS S, SIMOTICS M, SIMOTICS L, SIMOTICS T, SIMOTICS A, nachfolgend "Motorenreihe SIMOTICS" genannt, erfüllen die Anforderungen der nachfolgend aufgeführten Richtlinien und Normen: •...
Der Umrichter erfüllt die Anforderungen für den britischen Markt (England, Wales und Schottland). Qualitätssysteme Siemens setzt ein Qualitätsmanagementsystem ein, das die Anforderungen von ISO 9001 und ISO 14001 erfüllt. Zertifikate zur Motorenreihe SIMOTICS können unter folgendem Link aus dem Internet heruntergeladen werden: Zertifikate für SIMOTICS-Motoren...