Allgemeine Hinweise zur CE-Kennzeichnung HAMEG Meßgeräte erfüllen die Bestimmungen der EMV Richtlinie. Bei der Konformitäts- prüfung werden von HAMEG die gültigen Fachgrund- bzw. Produktnormen zu Grunde gelegt. In Fällen wo unterschiedliche Grenzwerte möglich sind, werden von HAMEG die härteren Prüfbedingungen angewendet. Für die Störaussendung werden die Grenzwerte für den Geschäfts- und Gewerbebereich sowie für Kleinbetriebe angewandt (Klasse 1B).
® Instruments KONFORMITÄTSERKLÄRUNG DECLARATION OF CONFORMITY DECLARATION DE CONFORMITE Herstellers HAMEG GmbH Manufacturer Kelsterbacherstraße 15-19 Fabricant D - 60528 Frankfurt Bezeichnung / Product name / Designation: Multifunktions Interface/Multifunction-Bus/Interface Multifonctions HO79- Typ / Type / Type: mit / with / avec: HM305-2, HM1507, HM407, HM507 Optionen / Options / Options: - mit den folgenden Bestimmungen / with applicable regulations / avec les directives suivantes EMV Richtlinie 89/336/EWG ergänzt durch 91/263/EWG, 92/31/EWG...
Sicherheitshinweise Ihr HAMEG-Interface HO79-6 wurde gemäß den Bestimmungen VDE 0411 Teil 1, Sicherheitsbestimmungen für elektrische Meß-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte, gebaut und geprüft. Damit entspricht es auch den Bestimmungen der europäischen Norm EN61010 bzw. der internationalen Norm IEC 1010-1. Es hat das Werk in sicherheitstech- nisch einwandfreiem Zustand verlassen.
Die direkte Einsendung von defekten Geräten an diese Anschrift ist empfehlenswert. Beschreibung des Interface HO79-6 Das Interface HO79-6 ist extern an HAMEG Analog-/Digital -Oszilloskope, die mit 9poligem D-SUB Steckverbinder ausgerüstet sind, anschließbar. Die Beschreibung der elektrischen Eigenschaften dieser seriellen Schnittstelle (RS-232) ist Teil der dem Oszilloskop beiliegenden Bedienungsanleitung.
1.2 Device-Betrieb In Verbindung mit einem IEEE-488 Controller (PC mit Steckkarte wie z.B. HO80-2 ausgerüstet), kann das Interface HO79-6 und damit das Oszilloskop, im Device-Betrieb zusammen mit anderen Geräten am IEEE-488-Bus betrieben werden. Das Interface kann dabei mit Schalter SW2 auf eine von 14 möglichen Adressen (1 Hex bis E Hex) geschaltet werden und unter dieser Adresse Befehle vom Controller erhalten.
1.4.1 Hardware konfiguriert Ist Schalter SW1 wirksam (nicht durch Softwarekonfiguration überschrieben) und auf Stellung 4, 5, 6 oder 7 geschaltet, kann über den RS-232-Anschluß eine Dokumentation erfolgen. Der Datentransfer ist unabhängig von der Hardwarekonfiguration. 1.4.2 Software konfiguriert Die Einstellungen von Schalter SW1 können überschrieben werden. Dazu muß der entspre- chende Befehl an den IEEE-488- oder RS-232-Anschluß...
Wie im Abschnitt „Software“ erläutert, empfängt und sendet das Interface HO79-6 Befehle nach dem SCPI-Standard. Die serielle Schnittstelle des Oszilloskops ist nach der Befestigung des Interface HO79-6 am Oszilloskop nicht mehr zugänglich. Der RS-232 Durchschleif-Betrieb ermöglicht es, das Oszilloskop mit einer Software zu betreiben, die den Befehlssatz des Oszilloskops benutzt.
HPGL (für HPGL-Plotter und -Drucker) PCL (für PCL Tintenstrahl- und Laserdrucker mit mindestens 300dpi Auflösung) EPSON (für Matrixdrucker mit 9 oder 24 Nadeln) 2.1 Ausgabeformat- und Schnittstellen-Einstellung Mit SW1 werden Schnittstelle und Ausgabeformat (Sprache) bestimmt: 0: IEEE, Post Script 1: IEEE, HPGL 2: IEEE, PCL 3: IEEE, EPSON 4: RS-232, Post Script...
In den Schalterstellungen von 0 bis 7 erfolgt eine Dokumentation, wenn die Start-Taste betätigt wird (manuell). Es kann aber auch ein Datentransfer erfolgen. 9600 Baud 4800 Baud 2400 Baud 1200 Baud 4: 19200 Baud 5: 38400 Baud 6: 57600 Baud 7: 115200 Baud In den folgenden Stellungen (8 bis F) erfolgt eine automatische Dokumentation (siehe Punkt 1.4.3.2)
4.3 Die rechts von der 9poligen D-Sub Buchse befindliche und die unterhalb der Netzsteckerbuchse befindliche Hutmutter abschrauben. Achtung! Ein Teil der Anlog-/Digital-Oszilloskope HM305-2 und HM1507 ist nicht mit einer Hutmutter unterhalb der Netzsteckerbuchse ausgerüstet. Dem Interface sind die erforderlichen Teile beigepackt, um diesen Befestigungspunkt nach- rüsten zu können.
5.1 Mechanische Betriebsparametereinstellung Bei jedem Einschalten des Oszilloskops und damit des Interfaces, stellt sich das Interface erst auf die Defaultwerte (IEEE-488 (GPIB) = Adresse 1, RS-232 = 38400 Baud und CENTRONICS = Standard) ein. Anschließend werden die von den Schaltern SW1 und SW2 vorgegeben Betriebsparameter, innerhalb des mit SW1 gewählten Bereichs übernommen.
Defaultwert für IEEE-488 (GPIB) die Adresse “1” ist, also nicht “Talk Only” (SW2=0). 6. Software Das Interface HO79-6 empfängt Befehle in der Programmiersprache SCPI; diese Abkürzung steht für “Standard Commands for Programmable Instruments” (Standard Befehle für programmierbare Test- und Meßgeräte). Dieser Standard wird auch von anderen Meßgeräteherstellern benutzt und bedeutet daher eine wesentliche Erleichte-...
Die in der Befehlsbeschreibung verwendeten Zeichen und Klammer haben folgende Be- deutung: 6.3 Oszilloskop-Parameter Datenaktualisierung Beim Einschalten des Oszilloskops übernimmt das Interface HO79-6 alle Parameter vom Oszilloskop, für die es SCPI Befehle gibt (Parameterbefehle); sie sind unter 7.2 INPut, 7.3 SENSe, 7.4 SELect und 7.5 TRIGger aufgeführt. Die diesbezüglichen Kommandoerläute- rungen sind unter 8.2 INPut, 8.3 SENSe, 8.4 SELect und 8.5 TRIGger zu finden.
Parameter: ASCii, BINary, HEXadecimal, INTeger, UINTeger, OCTal *RST Wert: ASCii Beispiel: „:form int,16;“ // wählt „short integer“ als Datenformat. „:form uint,32;“ // schaltet auf das Datenformat „unsigned long integer“. 8.1.2 :FORMat:BORDer < NORMal | SWAPped> FORMat:BORDer; :FORMat:BORDer < NORMal | SWAPped> FORMat:BORDer?; Beschreibung: Die Byte ORDer Einstellungen wirken nur auf die Parameter des Subsystems „Trace“...
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Beschreibung: Schaltet die Mittelwertbildung (AVERAGE) am Oszilloskop ein oder aus. Siehe auch Oszilloskop-Bedienungsanleitung. Anwendung: Befehl, Abfrage. Parameter: ON, OFF. *RST Wert: nicht anwendbar (bedingt durch Oszilloskop) 8.3.2 :SENSe:AVERrage:COUNt <f | MAXimum | MINimum>; :SENSe:AVERrage:COUNt [MAXimum | MINimum] ?; Beschreibung: Setzt oder fragt ab, mit welchem Anteil jede einzelne Signalerfassung in die Mittelwertbildung eingeht (Auflösung).
reich für den zweiten Kanal zu setzen bzw. abzufragen, muß VOLTage um die Ziffer 2 ergänzt werden. Parameter ist eine Fließkommazahl, die durch eine optionelle Einheiten- angabe (V, mV, µV, ...) ergänzt werden kann, bzw. durch MAXimum oder MINimum. Letzeres bewirkt, daß der größte oder kleinste Ablenkkoeffizient gewählt bzw.
8.6.2 :TRAce:CATalog?; Beschreibung: Auf diese Abfrage wird mit einer durch Kommas getrennten Zeichenfolge geantwortet, welche alle Strahlnamen enthält. Anwendung: Abfrage. 8.6.3 :TRAce:COPY<trace_name>,<trace_name>; Beschreibung:Mit diesem Befehl lassen sich Signaldaten von Kanal 1 oder 2 in einen Referenzspeicher kopieren. Es kann auch innerhalb der Referenzspeicher kopiert werden.
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HCOPy: LANGuage HPGL HCOPy ermöglicht einen HPGL-Ausdruck mit einem HPIII Anwendung: Befehl, Abfrage. *RST Wert: leer 8.7.5 :HCOPy:LANGuage:END (<block> | <numeric_values>); :HCOPy:LANGuage:END ?; Beschreibung:Diese Daten werden unmittelbar nach dem Drucken gesendet. Siehe auch HCOPy:LANGuage:STArt Anwendung: Befehl, Abfrage. *RST Wert: leer 8.7.6 :HCOPy:PORt <CENTronics | RS-232 | GPIB | SOURce>;...
8.7.11 :HCOPy:EDGEs <OFF | ON>; :HCOPy:EDGEs ?; Beschreibung:Schaltet den Ausdruck von vier Symbolen ein oder aus, mit denen der Platzbedarf für einen Ausdruck angezeigt wird. Anwendung: Befehl, Abfrage. Parameter: OFF, ON *RST Wert: OFF. 8.7.12 :HCOPy:COLor <OFF | ON>; :HCOPy:COLor ?; Beschreibung: Schaltet die Farbe im Ausdruck aus oder an.
auf der Fehlerliste gelöscht. Die nächste Abfrage zeigt den nächsten Feh- ler an, wenn ein Fehler vorhanden war. Anwendung: Abfrage. Parameter: keine. 8.9.3 :SYSTem:ELISt?; Beschreibung: Diese Abfrage ist eine Erweiterung von „:SYSTem:ERRor?;“. Die Abfrage bewirkt die Anzeige einer Fehlerliste, die - falls vorhanden - mehrere Fehler gleichzeitig anzeigt und gleichzeitig auf der Fehlerliste löscht.
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*IDN? Beschreibung: Identifikations-Abfrage. Die Antwort auf *IDN? identifiziert ein einzelnes Gerät und besteht aus einer Zeichenfolge, die sich aus vier Datenfeldern zusammensetzt, die durch Komma getrennt sind. Die Bedeutung der Datenfelder lautet: <Hersteller>,<Type>,<Seriennummer>,<Version>. <Version> ist un- terteilt in <Interfaceversion (Hardware) Oszilloskopversion (Software)>. Anwendung: Abfrage.
Sie können über die GPIB-Schnittstelle oder über die RS-232 zum HO79 gesendet werden. 10.1 RS-232 Es wird davon ausgegangen, daß HO79-6 über ein 1:1 Kabel (d.h. OHNE Leitungskreuzun- gen) mit dem PC verbunden und eine Windowsversion mit installierten HyperTerminal vorhanden ist.
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falls mit installiert. Im Folgenden ist ein kleines Script aufgelistet, um den Einstieg zu erleichtern. Die Interruptnummer der GPIB-Karte erfahren Sie aus dem Windows-Gerätemanager. Markieren Sie die GPIB-Karte und klicken Sie auf „Eigenschaften“. Wählen Sie dann die Karteikarte „Ressourcen“. Script: init 704, 0, 3, 0 set #1, 1000, 1010, 1010 remote #1...