POLY-MOD
Die POLY-MOD Sektion bietet ein Modulations-System, welches einzigartig ist.
Das POLY-MOD System kann sowohl die Filterhüllkurve als auch das Signal
des Oszillator B als Modulationsquelle einsetzen und auf drei mögliche Ziele
schalten: die Frequenz von Oszillator A, die Pulsbreite von Oszillators A und
die Grenzfrequenz des Filters.
FILT ENV (Filter Envelope Eingang)
Der FILT ENV-Drehregler bestimmt die Stärke der Wirkung, die die Filterhüllkurve
auf die gewählten Modulationsziele hat. Steht der Regler ganz links, wird die
Filterhüllkurve nicht für die Modulation genutzt. Steht er ganz rechts, hat die
Hüllkurve einen sehr großen Einfluß.
OSC B (Oszillator B)
Benutzt man einen Oszillator als Modulationsquelle, kann man typische FM-
und LFO-Effekte erzeugen. Der OSC B-Drehregler legt fest, wie stark der
Oszillator B an der Modulation der gewählten Modulationsziele beteiligt ist.
Modulationsziele (FREQ A, PW A und FILT Schalter)
Diese Schalter dienen zur Auswahl der Signale, die von vom POLY-MOD
System beeinflußt werden sollen. Ist der Schalter FREQ A aktiviert, wird die
Frequenz des Oszillators A moduliert. Abhängig von den Einstellungen von
FILT ENV und OSC B lassen sich dadurch Tonhöhenhüllkurven, FM oder wilde
LFO Effekte realisieren.
Ist der Schalter PW A aktiviert, moduliert das POLY-MOD System die Pulsbreite
des Oszillators (wenn die Pulswellenform in OSC A angeschaltet ist). Diese
Pulsbreitenmodulation wird meist dazu benutzt, den Klang zu verbreitern,
ähnlich wie ein Chorus-Effekt.
Der FILT-Schalter schließlich aktiviert den POLY-MOD Effekt für die
Grenzfrequenz des PRO-53 Filters. Die Modulation der Filterfrequenz er-
möglicht LFO- und FM-basierte Filtereffekte oder einfach nur eine Verstärkung
der Filterhüllkurve.
PRO-53 – 33