Im HPF-Modus läßt er nur Frequenzen oberhalb der eingestellten Grenzfrequenz
unverändert passieren.
RESONANCE
Die Einstellmöglichkeit der Resonanz bereichert den Klangcharakter eines
Filters ungemein. Es tritt mit zunehmender Resonanz eine Anhebung im Bereich
der Grenzfrequenz ein. Bei moderatem Gebrauch der Resonanz läßt sich somit
die Grenzfrequenz betonen. Stellt man die Resonanz jedoch sehr hoch ein
(RESONANCE-Regler sehr weit rechts), tritt eine sogenannte "Selbstoszillation"
innerhalb des Filters auf, so daß ein hörbarer Ton im Bereich der Grenzfrequenz
erzeugt wird. In Verbindung mit dem KEYB-Schalter können Sie den Filter
sogar wie einen Oszillator benutzen und tonale Klänge erzeugen.
ENV AMOUNT (Envelope Amount)
Dieser Drehregler legt fest, wie stark der Einfluß der Filterhüllkurve auf
die Grenzfrequenz (CUTOFF) sein soll. Steht der Regler ganz links, hat die
Hüllkurve gar keinen Effekt. Steht er ganz rechts, beeinflußt die Hüllkurve die
Grenzfrequenz des Filters sehr stark. Eine solche Hüllkurven- Modulation wird
häufig dazu verwandt, um den Anschlag von Bässen oder die Attack-Phase
bei synthetischen "Brass"-Klängen zu betonen.
KEYBOARD
Der KEYB-Regler legt fest, ob die Tonhöhe einer eingehenden MIDI-Note bei
der Festlegung der Grenzfrequenz mit berücksichtigt werden soll. Steht der
Regler rechts, variiert die Grenzfrequenz mit jeder neu gesendeten Note. Steht
der KEYB-Schalter ganz links, ändert sich die Grenzfrequenz nicht mit der
Tonhöhe. Diese Funktion wird häufig auch "Key Tracking" genannt. Key Tracking
braucht man besonders dann, wenn Klänge über die ganze Tastatur hinweg
spielbar sein sollen (z.B. bei Streichern, Bläsern oder Flächensounds).
Envelope Regler (ATTACK, DECAY, SUSTAIN, RELEASE)
Die vier Drehregler der Filterhüllkurve bestimmen die genaue Form der
Grenzfrequenzmodulation. Folgende Abbildung zeigt die Arbeitsweise der
einzelnen Parameter:
PRO-53 – 25