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Native Instruments PRO-53 Benutzerhandbuch Seite 32

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FREQUENCY
Der FREQUENCY-Drehregler bestimmt die Geschwindigkeit des LFOs. Bei
Minimaleinstellung läuft der LFO mit 0.0 Hz (ein Durchgang in 25 Sekunden),
bei Maximaleinstellung erreicht die Geschwindigkeit 20 Hz (20 Durchgänge
pro Sekunde).
Ist der MIDI SYNC-Schalter aktiviert, arbeitet der FREQUENCY-Regler in-
nerhalb eines Rasters, im Tempo der Clockrate. Es können so-wohl gerade
Werte (wie z. B. Sechzehntel- und Achtelnoten) als auch Triolische Werte
eingestellt werden.
Wellenform (Sägezahn-, Dreieck- und Rechteck-Schalter)
Die Schalter für die verschiedenen Wellenformen bestimmen die
Ausganswellenform des LFOs. Die Sägezahn-Wellenform läßt sich in Situationen
einsetzen , in denen man nur eine steigende Modulation mit Rücksprung
benötigt. Die Dreiecks-Wellenform, wahrscheinlich die gebräuchlichste
Wellenform für einen LFO, liefert ein Signal, das abwechselnd steigt und
fällt. Die Rechteckwelle schließlich springt zwischen zwei Zuständen hin und
her (Beispiel: Polizeisirene).
Wenn alle Schalter aus sind, gibt der LFO einfach einen konstanten Wert
aus. Damit kann man z. B. mit dem Modulationsrad direkt einen Filter-Sweep
steuern.
Sample & Hold Modus
Wenn alle drei Wellenform-Schalter angeschaltet sind, geht der LFO in den
Sample&Hold Modus über. Die Ausganswellenform ist dann eine Schrittfolge,
wobei der Wert einmal pro LFO-Zyklus auf einen neuen Zufallswert springt.
Damit kann man Leben in den Klang bringen, denn das zufällige LFO-Signal
wiederholt sich nie.
Diese Funktion ist besonders effektiv, wenn sie mit dem LFO ENV TRIG-Modus
kombiniert wird, so dass sie jedes Mal, wenn eine Note neu angeschlagen
wird, eine andere Filter-Cutoff-Frequenz erhalten.
32 – PRO-53
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