MIDI
Die MIDI-Anzeige leuchtet immer, wenn MIDI-Daten den PRO-53 erreichen.
Die Anzeige kann nützlich sein, um zu überprüfen, ob die MIDI-Einstellungen
richtig sind und die MIDI-Verbindung zum PRO-53 funktioniert.
Modulations-Routing
Vor der Beschreibung der einzelnen Modulations-Regler (in LFO, POLY-MOD
und WHEEL-MOD), ist eine kurze Darstellung der Modulations-Verbindungen im
PRO-53 angebracht. Modulation im Allgemeinen erlaubt bestimmten Signalen,
die Funktionsweise anderer Signale zu beeinflussen. Das Modulations-Routing
im PRO-53 ist äußerst komplex. Das Kapitel the chapter "Beispielprogramme"
auf Seite 0 wird Ihnen dabei helfen, die ver-schiedenen Möglichkeiten
der Modulation zu verstehen. Die folgenden Abschnitte enthalten jeweils
eine Abbildung, welche die verschiedenen Modultionswege zum besseren
Verständnis illustrieren.
LFO
Der LFO des PRO-53 bietet ein Modulationssignal, welches über das
Modulationsrad (WHEEL-MOD)wirkt. Ein LFO (Low Frequency Oscillator) ist
ein Oszillator, der Unterhalb der Audiofrequenzen läuft (unter 20 Durchgänge
pro Sekunde). Zusätzlich zu dieser Standard-Funktionalität läßt sich der LFO
des PRO-53 auch zur MIDI-Clock synchronisieren.
ENV-TRIG
Wenn ENV-TRIG aktiviert ist, werden gehaltene Noten bei jedem LFO-Durchgang
automatisch neu angeschlagen. Wenn zusätzlich HOLD an ist, ist es nicht
nötig, eine Taste gedrückt zu halten. Indem Sie den MIDI Sync-Modus akti-
vieren, passen die automatisch gespielten Noten immer zum Songtempo. In
der ersten Hälfte jedes LFO-Durchgangs befinden sich die Hüllkurven in den
Attack- und Decayphasen, in der zweiten Hälfte in der Releasephase. Danach
wird der Durchgang wiederholt.
MIDI SYNC
Ist der Schalter MIDI SYNC aktiviert und werden MIDI Clock Informationen
vom PRO-53 empfangen, arbeitet der Drehregler LFO FREQUENCY im quan-
tisierten Modus (siehe Kommentar zum LFO FREQUENCY-Regler).
PRO-53 – 31