Prüfung 1: Vorbereitung und Verfahren
Abbildung 3. TPS54160-Buck-Platine: Jumperkonfiguration für Prüfung 1
Vorbereitung (die Jumperkonfiguration wird in Abbildung 3 gezeigt):
überbrücken → um Induktor L
•
J
-J
(Ferritkern, 18 mH) zu verbinden
13
15
2
überbrücken → um den Ausgangskondensator C
•
J
17
•
J
öffnen → um das interne Signal zu aktivieren
14
öffnen → um das interne Softstartsignal zu aktivieren
•
J
20
•
J
öffnen → um die Ausgangskondensatoren mit den Spannungssensoren R
21
öffnen → um die Eingangskondensatoren C
•
J
12
öffnen → um Ausgangskondensator C
•
J
16
•
J
öffnen → um die Schaltfrequenz
f
= 250 kHz
22
s
öffnen → um das Power-Good-Signal zu aktivieren
•
J
25
•
J
UND
J
öffnen → um die Kompensation für Ausgangskondensator C
23
24
Prüfverfahren:
1) Die MULTIMETER einschalten und das EINGANGSSTROM-MULTIMETER auf GLEICHSTROMMO-
DUS, das AUSGANGSSTROM-MULTIMETER auf GLEICHSTROMMODUS, das EINGANGSSPAN-
(220 mF) zu verbinden
16
–R
zu verbinden
6
8
-C
(4x4.7 mF) zu trennen
9
12
(10 mF) zu trennen
17
einzustellen
(220 mF)
16
NUNGS-MULTIMETER
auf
GLEICHSPANNUNGSMODUS
NUNGS-MULTIMETER auf GLEICHSPANNUNGSMODUS einstellen.
2) Das OSZILLOSKOP einschalten, KANAL 1 auf DC 50 W-Kopplungsmodus einstellen, KANAL 2
auf DC 1 MW-Kopplungsmodus einstellen, KANAL 2 als Trigger-Quelle auswählen und den Strom-
tastkopf entmagnetisieren (dadurch wird möglicherweise vorhandene Gleichstrom-Vorspannung im
Stromtastkopf beseitigt).
3) Das Netzgerät einschalten (die Taste "AUSGANG EIN" muss in der Stellung OFF sein), dann die
Spannung auf den Anfangswert 6 V und die STROMBEGRENZUNG auf 1 A einstellen.
4) Die elektronische Last einschalten (die Taste "LAST EIN" muss in der Stellung OFF sein), den KON-
STANTSTROMMODUS für die ELEKTRONISCHE LAST konfigurieren und den Strom auf 1 A ein-
stellen.
5) Die Taste "AUSGANG EIN" des NETZGERÄTS in die Stellung ON bringen. Unter diesen Bedingun-
gen sollten auf dem EINGANGSSPANNUNGS-MULTIMETER ca. 6 V, auf dem AUSGANGSSPAN-
NUNGS-MULTIMETER ca. 3.3 V, auf dem AUSGANGSSTROM-MULTIMETER 0 A und auf dem
EINGANGSSTROM-MULTIMETER 0 A angezeigt werden. Die Kurve von KANAL 1 (Laststrom) des
OSZILLOSKOPS sollte als flache horizontale Linie bei 0 A und die Kurve von KANAL 2 als Rechteck-
welle, die zwischen der Eingangsspannung und einer geringen negativen Spannung schwingt, an-
gezeigt werden (wenn die angezeigten Werte von diesen Angaben abweichen, die Taste "AUS-
GANG EIN" des NETZGERÄTS in die Stellung OFF bringen und die vorherigen Schritte überprüfen).
6) Die Taste "LAST EIN" der ELEKTRONISCHEN LAST in die Stellung ON bringen. Nun sollten auf dem
EINGANGSSPANNUNGS-MULTIMETER ca. 6 V, auf dem AUSGANGSSPANNUNGS-MULTIME-
TER ca. 3.3 V, auf dem AUSGANGSSTROM-MULTIMETER 1 A, auf dem EINGANGSSTROM-MUL-
TIMETER ca. 600 mA und auf KANAL 1 des OSZILLOSKOPS eine dreieckförmige Wellenform mit
1 A Durchschnittswert angezeigt werden (wenn die angezeigten Werte stark von diesen Angaben
abweichen, die Taste "LAST EIN" der ELEKTRONISCHEN LAST und die Taste "AUSGANG EIN" des
NETZGERÄTS in die Stellung OFF bringen und den Versuchsaufbau überprüfen).
7) Die Ausgangsspannung und den Eingangsstrom auf den entsprechenden Multimetern ablesen,
die Welligkeit des Induktorstroms auf KANAL 1 des Oszilloskops messen sowie die Frequenz und
Einschaltdauer der Schaltknotenspannung auf KANAL 2 des OSZILLOSKOPS messen. Diese
Werte werden für die Berechnungen in Tabelle 1 benötigt. Diesen Schritt für alle Laststrom- und
Eingangsspannungswerte in Tabelle 1 wiederholen (die Taste "AUSGANG EIN" des NETZGERÄTS
und die Taste "LAST EIN" der ELEKTRONISCHEN LAST müssen während der Änderung von Ein-
gangsspannung und Laststrom nicht in die Stellung OFF gebracht werden).
8) Nach den Messungen die Taste "LAST EIN" der ELEKTRONISCHEN LAST und die Taste "AUS-
GANG EIN" des GLEICHSPANNUNGSNETZGERÄTS in die Stellung OFF bringen und alle Geräte
ausschalten.
und
das
AUSGANGSSPAN-