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Samson TROVIS 3793 Einbau- Und Bedienungsanleitung

Samson TROVIS 3793 Einbau- Und Bedienungsanleitung

Intelligenter stellungsregler
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Inhaltsverzeichnis
EB 8493
Originalanleitung
Bauart 3793
Intelligenter Stellungsregler TROVIS 3793 (HART
)
®
Firmwareversion 1.00.05
Ausgabe August 2021
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Samson TROVIS 3793

  • Seite 1 EB 8493 Originalanleitung Bauart 3793 Intelligenter Stellungsregler TROVIS 3793 (HART ® Firmwareversion 1.00.05 Ausgabe August 2021...
  • Seite 2 Î Für die sichere und sachgerechte Anwendung diese EB vor Gebrauch sorgfältig lesen und für späteres Nachschlagen aufbewahren. Î Bei Fragen, die über den Inhalt dieser EB hinausgehen, After Sales Service von SAMSON kontaktieren (aftersalesservice@samson.de). Die gerätebezogenen Einbau- und Bedienungsanleitungen liegen den Geräten bei.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen ...........7 Hinweise zu möglichen schweren Personenschäden ........10 Hinweise zu möglichen Personenschäden ............10 Hinweise zu möglichen Sachschäden .............11 Kennzeichnungen am Gerät .................13 Typenschild ....................13 Optionsmodule ....................14 Elektronikmodul ...................14 Artikelcode ....................15 Aufbau und Wirkungsweise .................18 Ausführungen ....................20 Anbauvarianten ...................20 3.3 Konfiguration mit TROVIS-VIEW ..............20 Geräteübersicht und Bedienelemente .............21...
  • Seite 4 Inhalt Pneumatische Anschlüsse ................56 Pneumatische Hilfsenergie anschließen ............59 5.9.1 Stelldruckanschluss ..................59 5.9.2 Stelldruckanzeige ..................59 5.9.3 Zuluftdruck ....................60 5.10 Standardanwendungen und Hook-ups ............61 5.10.1 Standard einfachwirkend ................61 5.10.2 Standard doppeltwirkend ................62 5.10.3 Einfachwirkend mit Federraumbelüftung ............63 5.10.4 Groß-/Kleinsignalverhalten ................64 5.11 Elektrische Anschlüsse ..................65 5.11.1 Leitungseinführung mit Kabelverschraubung ...........66 5.11.2...
  • Seite 5 Inhalt Betrieb des Stellungsreglers .................97 Erstinbetriebnahme ..................97 Inbetriebnahme-Einstellungen................98 8.3 Konfigurationsfreigabe aktivieren ..............98 Inbetriebnahme-Menü ..................99 8.4.1 Antriebsart einstellen ..................99 8.4.2 Stiftposition einstellen ...................99 8.4.3 Nennbereich einstellen ................100 8.4.4 Initialisierungsart wählen ................100 8.4.5 Initialisierungsart einstellen .................101 8.4.6 Sicherheitsstellung zuordnen ...............104 8.4.7 Pneumatischen Primärausgang zuweisen .............105 8.4.8 Softwaredrossel einstellen ................105 8.4.9...
  • Seite 6 EB 8493...
  • Seite 7: Sicherheitshinweise Und Schutzmaßnahmen

    Falls der Betreiber den Stellungsregler in anderen Anwendungen oder Umge- bungen einsetzen möchte, muss er hierfür Rücksprache mit SAMSON halten. SAMSON haftet nicht für Schäden, die aus Nichtbeachtung der bestimmungsgemäßen Ver- wendung resultieren sowie für Schäden, die durch äußere Kräfte oder andere äußere Einwir- kungen entstehen.
  • Seite 8 Î Persönliche Schutzausrüstung aus der zugehörigen Ventildokumentation beachten. Î Weitere Schutzausrüstung beim Anlagenbetreiber erfragen. Änderungen und sonstige Modifikationen Änderungen, Umbauten und sonstige Modifikationen des Produkts sind durch SAMSON nicht autorisiert. Sie erfolgen ausschließlich auf eigene Gefahr und können unter anderem zu Sicherheitsrisiken führen sowie dazu, dass das Produkt nicht mehr den für seine Verwendung erforderlichen Voraussetzungen entspricht.
  • Seite 9 Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen Sorgfaltspflicht des Anwenders Der Anwender muss mit der vorliegenden Einbau- und Bedienungsanleitung vertraut sein und sich an die darin aufgeführten Gefahrenhinweise, Warnhinweise und Hinweise halten. Darüber hinaus muss der Anwender mit den geltenden Vorschriften bezüglich Arbeitssicher- heit und Unfallverhütung vertraut sein und diese einhalten. Instandsetzung von Ex-Geräten Wird das Betriebsmittel in einem Teil, von dem der Explosionsschutz abhängt, instand ge- setzt, so darf dieser erst wieder in Betrieb genommen werden, wenn ein Sachverständiger...
  • Seite 10: Hinweise Zu Möglichen Schweren Personenschäden

    Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen Mitgeltende Dokumente Folgende Dokumente gelten in Ergänzung zu dieser Einbau- und Bedienungsanleitung: − Bedienungsanleitung für Ventildiagnose: u EB 8389-2 − Einbau- und Bedienungsanleitungen der Komponenten, an die der Stellungsregler ange- baut wurde (Ventil, Antrieb, Stellventilzubehör ...) 1.1 Hinweise zu möglichen schweren Personenschäden GEFAHR Lebensgefahr durch Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre! Unsachgemäßes Installieren, Betreiben oder Warten des Stellungsreglers in explosions-...
  • Seite 11: Hinweise Zu Möglichen Sachschäden

    Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen 1.3 Hinweise zu möglichen Sachschäden HINWEIS Beschädigung des Stellungsreglers durch unzulässige Einbaulage! Î Stellungsregler nicht mit der Rückseite nach oben montieren. Î Abluftöffnung bauseits nicht verschließen oder drosseln. Fehlfunktion durch falsche Reihenfolge bei der Inbetriebnahme! Die einwandfreie Funktion des Stellungsreglers ist nur gewährleistet, wenn Montage und Inbetriebnahme nach vorgegebener Reihenfolge durchgeführt werden.
  • Seite 12 Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen Fehlfunktion durch fehlende Initialisierung! Durch die Initialisierung wird der Stellungsregler mit der Anbausituation abgeglichen. Erst nach erfolgreich durchgeführter Initialisierung ist der Stellungsregler betriebsbereit. Î Stellungsregler bei der Erstinbetriebnahme initialisieren. Î Stellungsregler nach Änderung der Anbausituation initialisieren. Î Stellungsregler nach Austausch/Ergänzung von Pneumatik-/Optionsmodulen initiali- sieren.
  • Seite 13: Typenschild

    Kennzeichnungen am Gerät 2 Kennzeichnungen am Gerät 2.1 Typenschild Ex-Ausführung Nicht-Ex-Ausführung SAMSON TROVIS 3793 SAMSON TROVIS 3793 HART Positioner HART Positioner 0044 Supply Supply Input 4 ... 20 mA DC Input 4 ... 20 mA DC Pneumatic Pneumatic Single or double acting...
  • Seite 14: Optionsmodule

    Kennzeichnungen am Gerät 2.2 Optionsmodule Sind in den Stellungsregler TROVIS 3793 Optionsmodule (vgl. Kapitel 6.2) eingebaut, befin- det sich auf dem Gerät für jedes Modul ein kennzeichnendes Schild. SAMSON Z3799 Option module [ ] Inductive limit switch 1 / 2, NO Forced venting Kennbuchstabe des Optionsmoduls Funktion des Optionsmoduls Î vgl. Tabelle 16, Seite 76 2.3 Elektronikmodul...
  • Seite 15: Artikelcode

    Kennzeichnungen am Gerät 2.4 Artikelcode Stellungsregler TROVIS 3793- x x x 0 x x x x x x x x 0 0 0 x 0 x 0 x 0 0 9 9 x x mit LCD, Autotune, HART -Kommunikation ® Ex-Schutz ohne 0 0 0 II 2 G Ex ia IIC T4/T6 Gb...
  • Seite 16 Kennzeichnungen am Gerät Stellungsregler TROVIS 3793- x x x 0 x x x x x x x x 0 0 0 x 0 x 0 x 0 0 9 9 x x Optionsmodul 1 (Steckplatz C) ohne/Blindmodul Software-Grenzkontakte + Binärausgang (NAMUR), [N] Software-Grenzkontakte + Binärausgang (SPS), [X]  1) Stellungsmelder + Binärein-/ausgang (NAMUR), [T]...
  • Seite 17 Kennzeichnungen am Gerät Stellungsregler TROVIS 3793- x x x 0 x x x x x x x x 0 0 0 x 0 x 0 x 0 0 9 9 x x Besondere Ausführung ohne Gerätedeckel ohne Deckelfenster Hardwareversion 1.00.00 Firmwareversion 1.00.05 Das Optionsmodul Software-Grenzkontakte + Binärausgang (SPS), [X] ist nicht in der Ex-Schutz-Version verfügbar.
  • Seite 18: Aufbau Und Wirkungsweise

    Aufbau und Wirkungsweise 3 Aufbau und Wirkungsweise den Wegaufnehmer (2) übertragen und dem Mikrocontroller (4) zugeführt. Der im Cont- Î vgl. Bild 1 roller enthaltene PID-Algorithmus vergleicht den Istwert des Wegaufnehmers (2) mit dem Der elektropneumatische Stellungsregler TROVIS 3793 wird an pneumatische Stell- von der Regeleinrichtung kommenden ventile angebaut und dient der Zuordnung Gleichstromstellsignal von 4 bis 20 mA, von Ventilstellung (Regelgröße x) und Stell-...
  • Seite 19 Aufbau und Wirkungsweise Serial Interface µC & Steckplatz Pneumatikmodul A Steckplatz Pneumatikmodul B Steckplatz Optionsmodul C Steckplatz Optionsmodul D Stellventil Verfügbare Optionsmodule, vgl. Kapitel 6.2, Seite 74 Wegaufnehmer Software-Grenzkontakte mit Binärausgang (NAMUR) A/D-Wandler Software-Grenzkontakte mit Binärausgang (SPS) Mikrocontroller Induktive Grenzkontakte mit Binärausgang (NAMUR) Drucksensoren Mechanische Grenzkontakte Kommunikationsschnittstelle Stellungsmelder mit Binärein- und Ausgang HART...
  • Seite 20: Ausführungen

    Der Stellungsregler wird am Joch mon- folgen. Der Stellungsregler wird hierfür mit tiert, der Stelldruck wird über einen Ver- seiner digitalen Schnittstelle SAMSON SERI- bindungsblock auf den Antrieb geführt, AL INTERFACE (SSP) über ein Adapterkabel bei Sicherheitsstellung „Antriebsstange mit der USB-Schnittstelle des PCs verbunden.
  • Seite 21: Geräteübersicht Und Bedienelemente

    Aufbau und Wirkungsweise 3.4 Geräteübersicht und Bedienelemente PE-Anschluss SSP-Schnittstelle Anschlussklemme Signaleingang Drehschalter Zwangsentlüftung Display Dreh-/Druckknopf Initialisierungstaster (INIT) Arretierung der Welle Bild 2: Bedienelemente EB 8493...
  • Seite 22: Zubehör

    Edelstahl 1400-7114 Hebel M 0510-0510 Hebel L 0510-0511 Hebel XL 0510-0512 Hebel XXL 0510-0525 TROVIS-VIEW 6661 Isolated-USB-Interface-Adapter (SAMSON-SSP-Schnittstelle – USB-Schnittstelle (PC)) ein- 1400-9740 schl. TROVIS-VIEW-CD Ersatzteil-Set, bestehend aus: − 2x Formdichtung Pneumatik-Schnittstelle 1402-1582 − 4x Sieb − 2x Deckelhalter-Clip EB 8493...
  • Seite 23 Aufbau und Wirkungsweise Tabelle 2: Direktanbau Typ 3277 (vgl. Kapitel 5.3) Anbauteile/Zubehör Bestell-Nr. Standardanbausatz für Direktanbau an Antriebe 240, 350, 355, 700, 750 cm² 1400-7453 G ¼ 1400-8819 Verbindungsblock mit Dichtungen und Schraube ¼ NPT 1402-0901 Edelstahl/Messing 1402-0938 Manometeranbausatz bis max. 6 bar (Output/Supply) Edelstahl/Edelstahl 1402-0939 Rohrverbindung mit Verschraubung Bestell-Nr.  1) G ¼/G  1400-6444 Antrieb 240 cm², Stahl ¼ NPT/  NPT 1402-0911 1400-6445 G ¼/G  Antrieb 240 cm², Edelstahl ¼ NPT/  NPT 1402-0912 G ¼/G ...
  • Seite 24 Aufbau und Wirkungsweise Tabelle 3: Anbau an NAMUR-Rippe/Stangenanbau nach IEC 60534-6 (vgl. Kapitel 5.4)  1) Hub in mm Hebel für Antrieb Bestell-Nr. 5 bis 50 Fremdantriebe und Typ 3271 mit 240 bis 750 cm² 1400-7454  2) 14 bis 100 Fremdantriebe und Typ 3271, Ausführung 1000 und 1400-60 cm² 1400-7455 Typ 3271, Ausführungen 1400-120 und 2800 cm² bei 30/60 mm Hub 1400-7466 Anbauwinkel für Emerson und Masoneilan Hubantriebe; zusätzlich wird je nach 30 oder 60 1400-6771 Hub ein Anbausatz nach IEC 60534-6 benötigt, Auswahl vgl. Zeilen oben.
  • Seite 25 Aufbau und Wirkungsweise Tabelle 4: Anbau nach VDI/VDE 3847 Anbauteile Bestell-Nr. Schnittstellenadapter VDI/VDE 3847 für TROVIS 3793 1402-1527 Manometeranbausatz, dreifach bis 10 bar 1402-1528 Schnittstellenadapter VDI/VDE 3847 für Typ 3730 1402-0257  1) Anbausatz zum Anbau an SAMSON-Typ 3277 mit 175 bis 750 cm² 1402-0868 Anbausatz zum Anbau an SAMSON-Typ 3271 oder Fremdantriebe 1402-0869 Hubabgriff für Ventilhübe bis 100 mm 1402-0177 Hubabgriff für Ventilhübe von 100 bis 200 mm (nur SAMSON-Typ 3271) 1402-0178 keine Federraumbelüftung, nur einfachwirkende Funktion EB 8493...
  • Seite 26 Aufbau und Wirkungsweise Tabelle 5: Anbau an Schwenkantriebe (vgl. Kapitel 5.5) Anbauteile/Zubehör Bestell-Nr. Anbau nach VDI/VDE 3845 (September 2010), Antriebsoberfläche entspricht Befestigungsebene 1. Größe AA1 bis AA4, schwere Ausführung 1400-9244 Größe AA5, schwere Ausführung (z. B. Air Torque 10 000) 1400-9542 Konsolenoberfläche entspricht Befestigungsebene 2, schwere Ausführung. 1400-9526 Anbau an SAMSON-Typ 3278 160 cm² und VETEC-Typen S160, R und M, schwere Ausführung 1400-9245 Anbau an SAMSON-Typ 3278 mit 320 cm² und VETEC-Typ S320, schwere Ausführung 1400-5891 1400-9526 Anbau an Camflex II 1400-9120 G ¼ 1402-1434 Anschlussplatte, Aluminium ¼ NPT 1402-1435 G ¼ 1402-1436 Anschlussplatte, Edelstahl ¼ NPT...
  • Seite 27: Hubtabellen

    Erforderlicher Zugeordnete [cm²] [mm] Hub [mm] Hebel Stiftposition 240/350 7,0 bis 35,0 355/700/750 10,0 bis 50,0 Tabelle 7: Anbau nach IEC 60534-6 (NAMUR-Anbau) SAMSON-Stellventile Einstellbereich Stellungsregler mit Antrieb Typ 3271 andere Stellventile Antriebsgröße Nennhub min. Hub max. Hub Erforderlicher Zugeordnete Hebel Stiftposition [cm²]...
  • Seite 28: Technische Daten

    Aufbau und Wirkungsweise 3.7 Technische Daten Tabelle 9: Elektropneumatischer Stellungsregler TROVIS 3793 einstellbarer Hub bei Direktanbau an Typ 3277: 3,6 bis 30 mm Anbau nach IEC 60534-6 (NAMUR): 5 bis 300 mm Anbau nach VDI/VDE 3847 5 bis 300 mm Anbau an Schwenkantriebe: 24 bis 100° (170°  1) Sollwert w Signalbereich 4 bis 20 mA Zweileitergerät, verpolsicher, Split-Range-Betrieb (beliebig konfigurierbar, minimale Spanne 4 mA) Zerstörgrenze 40 V, interne Strombegrenzung ca. 40 mA Mindeststrom 3,75 mA für Anzeige/Betrieb (HART -Kommunikation und Konfiguration) ® 3,90 mA für pneumatische Funktion Bürdenspannung ≤9,9 V (entspricht 495 Ω bei 20 mA)
  • Seite 29 Aufbau und Wirkungsweise Luftlieferung (bei ∆p = 6 bar) Antrieb Belüften 32 m ³/h mit einem Pneumatikmodul (K = 0,34) V max (20 °C) 60 m ³/h mit zwei gleichen Pneumatikmodulen (K = 0,64) V max (20 °C) Antrieb Entlüften 37 m ³/h mit einem Pneumatikmodul (K = 0,40) V max (20 °C) 70 m ³/h mit zwei gleichen Pneumatikmodulen (K = 0,75) V max (20 °C) Umweltbedingungen und zulässige Temperaturen...
  • Seite 30 Aufbau und Wirkungsweise Anforderungen Anforderungen nach EN 61000-6-2, EN 61000-6-3, EN 61326-1 und NE 21 werden erfüllt. Schutzart IP 66 · Konformität Elektrische Anschlüsse Kabelverschraubungen bis zu 4 Stück, M20 x 1,5 oder ½ NPT Klemmen Schraubklemmen für Drahtquerschnitte von 0,2 bis 2,5 mm² (bis 1,5 mm² bei den Optionsmodulen) Explosionsschutz vgl. Tabelle 10 Werkstoffe Gehäuse und Deckel Aluminium-Druckguss EN AC-AlSi12 (Fe) (EN AC-44300) nach DIN EN 1706, chromatiert und pulverlackbeschichtet Sichtscheibe Makrolon 2807 ® Kabelverschraubungen Polyamid, Messing vernickelt, Edelstahl 1.4305 sonstige außenliegende...
  • Seite 31 Aufbau und Wirkungsweise Tabelle 10:  Zusammenstellung der erteilten Ex-Zulassungen Zulassung Zündschutzart TROVIS 3793 Nummer BVS 16 ATEX E117 II 2 G Ex ia IIC T4/T6 Gb -110 II 2 D Ex ia IIIC T 85 °C Db Datum 01.12.2016 Nummer BVS 16 ATEX E117 -510 II 2 D Ex tb IIIC T 85 °C Db Datum...
  • Seite 32 Aufbau und Wirkungsweise Tabelle 11: Optionale Zusatzfunktionen (vgl. Kap. 6.2, Seite 74) Analoger Stellungsmelder Ausführung Zweileiter, galvanisch getrennt, verpolsicher, Wirkrichtung umkehrbar Hilfsenergie 10 bis 30 V DC Ausgangssignal 4 bis 20 mA Fehlersignalisierung 2,4 oder 21,6 mA Ruhestrom 1,4 mA Zerstörgrenze 38 V DC · 30 V AC Software-Grenzkontakte NAMUR Ausführung galvanisch getrennt, verpolsicher, galvanisch getrennt, verpolsicher, Schaltausgang nach Binäreingang einer SPS nach EN 60947-5-6 EN 61131-2, P  = 400 mW...
  • Seite 33 Aufbau und Wirkungsweise Zwangsentlüftung Ausführung galvanisch getrennt, verpolsicher Spannungseingang 0 bis 24 V DC Eingangswiderstand ≥7 kΩ aktiv Ue <11 V Signalzustand inaktiv Ue >15 V Zerstörgrenze 38 V DC / 30 V AC Induktive Grenzkontakte Ausführung zum Anschluss an Schaltverstärker nach EN 60947-5-6, Schlitzinitiatoren Typ SJ2-SN, verpolsicher Messplatte nicht erfasst ≥3 mA Messplatte erfasst ≤1 mA Zerstörgrenze 20 V DC Zulässige –50 bis +85 °C Umgebungstemperatur Mechanische Grenzkontakte Potentialfreier Kontakt Öffner/Schließer Zerstörgrenze 38 V DC · 30 V AC · 0,2 A...
  • Seite 34: Maße In Mm

    Aufbau und Wirkungsweise 3.8 Maße in mm Anbau nach IEC 60534-6 (NAMUR) EB 8493...
  • Seite 35 Aufbau und Wirkungsweise Manometerhalter, zweifach Manometerhalter, dreifach Anschlussplatte EB 8493...
  • Seite 36 Aufbau und Wirkungsweise Anbau nach VDI/VDE 3847 an Antrieb Typ 3277 Anbau nach VDI/VDE 3847 an NAMUR-Rippe EB 8493...
  • Seite 37 Aufbau und Wirkungsweise Anbau an Schwenkantriebe nach VDI/VDE 3845 Befestigungsebene 1, Größe AA1 bis AA4, vgl. Kapitel 3.9 Ø101 Hebel Hebel 25 mm 50 mm 66 mm 70 mm 100 mm 116 mm 100 mm 200 mm 216 mm 200 mm 300 mm 316 mm EB 8493...
  • Seite 38: Befestigungsebenen Nach Vdi/Vde 3845 (September 2010)

    Aufbau und Wirkungsweise 3.9 Befestigungsebenen nach VDI/VDE 3845 (September 2010) Befestigungsebene 2 (Konsolenoberfläche) Befestigungsebene 1 (Antriebsoberfläche) Antrieb Maße in mm Größe Ød 5,5 für M5 5,5 für M5 5,5 für M5 ØD 5,5 für M5 5,5 für M5 6,5 für M6 Flanschtyp F05 nach DIN EN ISO 5211 EB 8493...
  • Seite 39: Vorbereitende Maßnahmen

    − Lagerbedingungen einhalten. 2. Lieferung auf Schäden durch Transport − Längere Lagerung vermeiden. prüfen. Transportschäden melden. − Bei abweichenden Lagerbedingungen und längerer Lagerung Rücksprache mit 4.1 Auspacken SAMSON halten. HINWEIS Lagerbedingungen Beschädigung des Stellungsreglers durch − Stellungsregler vor äußeren Einflüssen eindringende Fremdkörper! wie z. B. Stößen, Schlägen und Vibratio- Verpackung und Schutzfolien/Schutzkappen nen schützen.
  • Seite 40: Montage Und Inbetriebnahme

    Montage und Inbetriebnahme 5 Montage und Inbetriebnahme 5.2 Hebel und Stiftposition Über den Hebel an der Stellungsregler-Rück- HINWEIS seite und den am Hebel angebrachten Stift Fehlfunktion durch falsche Reihenfolge bei wird der Stellungsregler an den verwendeten Anbau, Installation und Inbetriebnahme! Antrieb und an den Nennhub angepasst.
  • Seite 41 Montage und Inbetriebnahme Abluftöffnung Bild 3: Abluftöffnung (Stellungsreglerrückseite) Bild 4: Zulässige Einbaulagen Bild 5: Hebel M mit Stiftposition 50 Hebel Mutter Tellerfeder Abtaststift Bild 6: Montage von Hebel und Abtaststift EB 8493...
  • Seite 42: Antrieb Typ 3277

    Montage und Inbetriebnahme 5.3 Antrieb Typ 3277 Den Stellungsregler mit seinen drei Befes- tigungsschrauben an der Abdeckplatte Î Antriebe mit 240 bis 750 cm² (Bild 7) (10) festschrauben. Î Erforderliche Anbauteile und Zubehör: 8. Kontrollieren, ob die Zunge der Dichtung vgl. Tabelle 2, Seite 23. (16) seitlich am Verbindungsblock so Î Hubtabellen auf Seite 27 beachten! ausgerichtet ist, dass das Antriebssymbol für „Antriebsstange ausfahrend“...
  • Seite 43 Montage und Inbetriebnahme Hebel 12.2 Blindstopfen bzw. Anschluss für externe Rohrverbindung Mutter Flachdichtung Tellerfeder Formdichtung Abtaststift Dichtung Mitnehmer Abdeckplatte Deckel 11.1 Entlüftungsstopfen Verbindungsblock 11.1 12.1 Schraube Ausbruch der Abdeckplatte (10) 1.1/1.2 Ansicht A Ansicht B 12.1 12.2 Antriebsstange einfahrend ausfahrend Position 2 Position 1 Betätigung der Arretierung...
  • Seite 44: Anbau Nach Iec 60534-6

    Montage und Inbetriebnahme − Bei Stangenventilen mit zwei Bü- Info geln (15), die um die Stange gelegt − Werden zwei Pneumatikmodule benötigt, werden. Den NAMUR-Winkel (10) Anschlüsse wie beim Anbau nach nach der aufgeprägten Skala so aus- IEC 60534-6 vornehmen (vgl. Kap. 5.4). richten, dass die Mitnehmerplatte (3) −...
  • Seite 45 Montage und Inbetriebnahme Stangenanbau Stangen-Ø20 bis 35 mm Anbau an NAMUR-Rippe Zusätzlicher Winkel bei Antrieb 2800 cm², Hub ≥60 mm Hebel XL und L Hebel 14.1 Mutter Tellerfeder Abtaststift Mitnehmerplatte Mitnehmerplatte Anschlussplatte Dichtringe Manometerhalter Manometer Kupplung Winkel NAMUR-Winkel Schraube Bolzen 14.1 Schrauben Bügel Winkel oder Bild 8: Anbau nach IEC 60534-6 (NAMUR) EB 8493...
  • Seite 46: Schwenkantriebe (Schwere Ausführung)

    Antrieb linksdrehend Einzelheiten und Maße zu den Befesti- gungsebenen bei VDI/VDE 3845 vgl. Kapitel 3.9, Seite 38. 2. Bei SAMSON-Schwenkantrieb Typ 3278 und VETEC S160 den Adapter (5) am freien Wellenende des Schwenkantriebs verschrauben, bei VETEC R den Adapter (5.1) aufstecken. Bei Typ 3278, VE- TEC S160 und VETEC R Adapter (3) auf-...
  • Seite 47 Adapter Adaptergehäuse Kupplung 10.1 Schrauben 4.1 Schraube Distanzstück 4.2 Tellerfeder 4.3 Klebeschild 10.1 10.1 Anbau nach VDI/VDE 3845 (Sept. 2010) Befestigungsebene 1, SAMSON-Typ 3278, Größe AA1 bis AA4 VETEC S160, VETEC R Bild 10: Anbau an Schwenkantriebe, schwere Ausführung EB 8493...
  • Seite 48: Federraumbelüftung Bei Einfachwirkenden Antrieben

    Montage und Inbetriebnahme 5.6 Federraumbelüftung bei ein- 5.6.2 Anbau nach IEC 60534-6 fachwirkenden Antrieben (NAMUR/Stangen- anbau), Schwenkantriebe Die abgeblasene Instrumentenluft vom Stel- lungsregler kann dazu benutzt werden, den 1. Anschlussplatte montieren und Anschluss Federraum des Antriebs vor Korrosion zu 79 mit Federraum verbinden. schützen.
  • Seite 49: Anbau Nach Vdi/Vde 3847

    Montage und Inbetriebnahme 5.7 Anbau nach Tipp VDI/VDE 3847 SAMSON empfiehlt für die Kontrolle von Zu- luft und Stelldruck den Anbau von Manome- Der Anbau nach VDI/VDE 3847 ermöglicht tern (vgl. Zubehör, Kap. 3.5). einen schnellen Stellungsreglerwechsel im laufenden Betrieb durch pneumatische Ver- blockung des Antriebs. Vorgehensweise zum Verblocken des An- triebs (vgl.
  • Seite 50: Stellungsregler Für Den Anbau Vorbereiten

    Montage und Inbetriebnahme 5.7.1 Stellungsregler für den Anbau vorbereiten 1. Wendeplatte (7) vom Adapterwinkel (6) Double acting Single acting Reverse acting abschrauben. 138 238 138 238 138 238 2. Adapterwinkel (6) auf den Stellungsreg- ler setzen und mit den Schrauben (6.1) montieren.
  • Seite 51 Montage und Inbetriebnahme Hebel Mutter Tellerfeder Abtaststift Adapterwinkel Schrauben Formdichtung Schrauben Schrauben Wendeplatte Blindstopfen O-Ringe Bild 13: Montage des Adapterwinkels an den Stellungsregler EB 8493...
  • Seite 52: Anbau An Antrieb Typ 3277

    Montage und Inbetriebnahme 5.7.2 Anbau an Antrieb 4. Schrauben (13.1) durch die mittigen Bohrlöcher des Adapterblocks (13) füh- Typ 3277 ren. Î Erforderliche Anbauteile und Zubehör: 5. Anschlussplatte (12) zusammen mit Dich- vgl. Tabelle 4, Seite 25. tung (12.1) entsprechend der Sicher- heitsstellung „Antriebsstange ausfah- Der Stellungsregler wird wie in Bild 14 dar- gestellt am Joch montiert.
  • Seite 53 Montage und Inbetriebnahme Exh. 11.1 13.1 Hebel Mutter 17.2 Tellerfeder 17.1 18.1 Abtaststift Mitnehmer Deckel 11.1 Entlüftungsstopfen Anschlussplatte 12.1 Dichtung Adapterblock 13.1 Schrauben Wendeplatte 17.1 Formdichtung 17.2 Schrauben Antriebsstange Blindplatte ausfahrend einfahrend 18.1 Schrauben Hahn Sicherungsschraube 12.1 Bild 14: Anbau an Antrieb Typ 3277 nach VDI/VDE 3847 EB 8493...
  • Seite 54: Anbau Nach Iec 60534-6 (Namur)

    Montage und Inbetriebnahme 12. Deckel (11) auf der Gegenseite montie- bindungsblock auf der mit 1 gekenn- ren. Darauf achten, dass im eingebauten zeichneten Seite auf 50 % Hub ausrich- Zustand des Stellventils der Entlüftungs- ten. stopfen nach unten zeigt, damit evtl. an- Bei Stangenventilen mit der Winkelplatte gesammeltes Kondenswasser abfließen (15), die um die Stange gelegt wird: Die kann.
  • Seite 55 Montage und Inbetriebnahme Exh. 17.1 17.2 13.1 18.1 14.1 Abtaststift 13.1 Schrauben 17.1 Formdichtung Mitnehmerplatte Bolzen 17.2 Schrauben Mitnehmerplatte 14.1 Schrauben Blindplatte NAMUR-Verbindungsblock Winkelplatte 18.1 Schrauben Schraube mit Zahnscheibe Winkel Hahn Adapterblock Wendeplatte Sicherungsschraube Bild 15: Anbau nach IEC 60534-6 (NAMUR) und VDI/VDE 3847 EB 8493...
  • Seite 56: Pneumatische Anschlüsse

    Montage und Inbetriebnahme 5.8 Pneumatische Anschlüsse 7. Stellungsregler am Adapterblock (13) so aufsetzen, dass der Abtaststift (2) in den Schlitz der Mitnehmerplatte (3, 3.1) zu WARNUNG liegen kommt. Hebel (1) entsprechend Verletzungen durch mögliche Bewegungen verstellen. freiliegender Teile an Stellungsregler, Antrieb 8.
  • Seite 57 Montage und Inbetriebnahme Exhaust 79 Output 238 Output 138 Supply 9 Exhaust 79 Output 238 Supply 9 Output 138 Bild 16: Pneumatische Anschlüsse Exhaust 79 Output 238 Output 138 Supply 9 Bild 17: Ausgang 238 und Entlüftung 79 mit Blindplatte verschlossen EB 8493...
  • Seite 58 Rohre, Anbauplatten ...) einen In- nendurchmesser von mindestens 7 mm ha- ben. Da die Luftleistung durch Umlenkungen und Knicke in der Luftstrecke weiter verringert wird, empfiehlt SAMSON die Verwendung größerer Innendurchmesser. HINWEIS Fehlfunktion durch Nichtbeachten der gefor- derten Luftqualität! Nur trockene, öl- und staubfreie Zuluft ver- wenden! Wartungsvorschriften für vorgeschaltete Re-...
  • Seite 59: Pneumatische Hilfsenergie Anschließen

    Anschlüssen entfernen. 2. Stellungsregler am Ventil anbauen. 3. Pneum. Hilfsenergie anschließen. Tipp 4. Elektrische Hilfsenergie anschließen. SAMSON empfiehlt für die Kontrolle von Zu- 5. Einstellungen vornehmen. luft und Stelldruck den Anbau von Manome- tern, vgl. Zubehör, Kapitel 3.5. Die Luftanschlüsse an Anschlussplatte, Ma-...
  • Seite 60: Zuluftdruck

    Montage und Inbetriebnahme 5.9.3 Zuluftdruck Sind keine Angaben gemacht, folgender- maßen vorgehen: Der erforderliche Zuluftdruck richtet sich nach Î Erforderlicher Zuluftdruck = Nennsignal- dem Nennsignalbereich und der Wirkrich- bereichsendwert + 1 bar, mindestens tung (Sicherheitsstellung) des Antriebs. 2,5 bar Der Nennsignalbereich ist je nach Antrieb als Federbereich oder Stelldruckbereich auf dem Typenschild eingetragen, die Wirkrichtung ist mit FA oder FE oder mit einem Symbol ge-...
  • Seite 61: Standardanwendungen Und Hook-Ups

    Montage und Inbetriebnahme 5.10 Standardanwendungen und Hook-ups Im Folgenden werden typische Anwendungsfälle und Verschaltungen des Stellungsreglers TROVIS 3793 aufgeführt. Neben dem Anschluss des Stellungsreglers an den pneumatischen Antrieb ist jeweils die entsprechende Kombination der Pneumatikmodule zu beachten. Hier gelten grundsätzlich die zulässigen Kombinationsmöglichkeiten nach Tabelle 14, Seite 71. 5.10.1 Standard einfachwirkend Ein einfachwirkender pneumatischer Antrieb wird über den Ausgang 138 angesteuert. Die Ausgänge 238 und 79 werden dazu verschlossen (vgl. Bild 17, Seite 57). Die Luftleistung kann durch die Verwendung von zwei Pneumatikmodulen verdoppelt werden.
  • Seite 62: Standard Doppeltwirkend

    Montage und Inbetriebnahme 5.10.2 Standard doppeltwirkend Ein doppeltwirkender pneumatischer Antrieb wird über beide Ausgänge des Stellungsreglers angesteuert. Der Ausgang 79 wird durch einen Blindstopfen verschlossen. In der Sicherheits- stellung ist der Ausgang 138 entlüftet und der Ausgang 238 belüftet. Die Luftleistung kann durch die Verwendung von zwei Pneumatikmodulen verdoppelt werden. Der Stellungsregler wird dazu folgendermaßen mit Pneumatikmodulen bestückt: Steckplatz A Steckplatz B Luftleistung...
  • Seite 63: Einfachwirkend Mit Federraumbelüftung

    Montage und Inbetriebnahme 5.10.3 Einfachwirkend mit Federraumbelüftung Ein einfachwirkender pneumatischer Antrieb wird über den Ausgang 138 angesteuert. Die Federkammer des Antriebs wird zudem mit Instrumentenluft über Ausgang 79 (Exhaust) des Stellungsreglers beströmt, um den Innenraum des Antriebs vor Korrosion zu schützen. Aus- gang 238 muss mit einem Blindstopfen verschlossen werden.
  • Seite 64: Groß-/Kleinsignalverhalten

    Montage und Inbetriebnahme 5.10.4 Groß-/Kleinsignalverhalten Werden hohe Stellzeiten bei gleichzeitig hoher Regelgüte gefordert, kann das Groß-/Kleinsi- gnalverhalten angewendet werden. Dabei wird das Kleinsignal über Ausgang 138 direkt auf den Antrieb geführt. Für große Sprünge werden über den Ausgang 238 des Stellungsreglers ein oder mehrere Anbaugeräte (z. B. Volumenstromverstärker, Schnellentlüfter...) angesteuert.
  • Seite 65: Elektrische Anschlüsse

    Montage und Inbetriebnahme 5.11 Elektrische Anschlüsse GEFAHR Lebensgefahr durch Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre! Bei der Montage und Installation in explosionsgefährdeten Bereichen die einschlägige Norm des Bestimmungslandes beachten! Gültige Norm in Deutschland: EN 60079-14, VDE 0165-1: „Explosionsfähige Atmosphäre: Projektierung, Auswahl und Errichtung elektrischer Anlagen.“ WARNUNG Aufheben des Explosionsschutzes durch Fehler beim elektrischen Anschluss! −...
  • Seite 66: Leitungseinführung Mit Kabelverschraubung

    Montage und Inbetriebnahme bunden, getrennt oder unter Spannung ge- Î Maximal eine Stromquelle anschließen! schaltet werden dürfen. Ein genereller Anschluss an einen Potential- Ein Öffnen des Gehäusedeckels während ausgleichsleiter ist nicht erforderlich. Muss des Betriebs in staubexplosionsgefährdeten dennoch ein Anschluss erfolgen, so kann der Bereichen kann zum Aufheben des Explosi- Potentialausgleichsleiter außen oder innen onsschutzes führen!
  • Seite 67: Verbindungsaufbau Für Die Kommunikation

    Montage und Inbetriebnahme 5.11.3 Verbindungsaufbau für Zubehör die Kommunikation Kabelverschraubungen M20 x 1,5 Bestell-Nr. Kunststoff schwarz Der Aufbau der Kommunikation zwischen (Klemmbereich 6 bis 12 mm) 8808-1011 PC mit FSK-Modem oder Handterminal, ggf. Kunststoff blau mit einem Trennverstärker, und Stellungsreg- (Klemmbereich 6 bis 12 mm) 8808-1012 ler erfolgt nach dem HART -Protokoll.
  • Seite 68: Schaltverstärker Nach En 60947-5-6

    Montage und Inbetriebnahme 5.11.4 Schaltverstärker nach Für den Einsatz des Stellungsreglers im Ex-gefährdeten Bereich muss ein Trennver- EN 60947-5-6 stärker in Ex-geschützter Ausführung einge- setzt werden. Für den Betrieb der Grenzkontakte sind in den Ausgangsstromkreis Schaltverstärker Über das HART -Protokoll sind die angekop- ®...
  • Seite 69: Optionale Module

    Optionale Module 6 Optionale Module Der Stellungsregler TROVIS 3793 kann durch den modularen Aufbau an spezifische Anfor- derungen angepasst werden. Luftleistung und Wirkungsart können durch Pneumatikmodule variiert werden (vgl. Kapitel 6.1), optionale Zusatzfunktionen stehen in Form von Optionsmo- dulen zur Verfügung (vgl. Kapitel 6.2). Wird der Stellungsregler mit zusätzlichen Pneumatikmodulen (Bild 21) und/oder Optionsmo- dulen (Bild 22, Bild 23) bestellt, sind diese bei Auslieferung bereits eingesetzt und ange- schlossen. Bild 21: Pneumatikmodul Bild 22: Optionsmodul Bild 23: Optionsmodul mit Hardware-Grenzkontakten (über Signalleitungen miteinander verbunden) EB 8493...
  • Seite 70: Pneumatikmodule

    Optionale Module 6.1 Pneumatikmodule Luftleistung und Wirkungsart können beim Stellungsregler TROVIS 3793 durch die Verwen- dung und Kombination von Pneumatikmodulen variiert werden. Maximal zwei Pneumatikmo- dule können in den Stellungsregler eingesetzt werden. Tabelle 13: Verfügbare Pneumatikmodule für den Stellungsregler TROVIS 3793 Artikelcode Funktion des Pneumatikmoduls P3799-0000 Blindmodul (verschließt die Anschlüsse des Steckplatzes und muss verwendet werden, wenn nur ein Pneumatikmodul eingesetzt wird) P3799-0001 Modul Output 138 und Output 238 (einfach- und doppeltwirkend)
  • Seite 71: Pneumatikmodule/Blindmodule Ein- Und Ausbauen

    Optionale Module Tabelle 14: Kombinationsmöglichkeiten der Pneumatikmodule Sicherheitsstellung Steckplatz A Steckplatz B Funktion Luftleistung Output 138 Output 238 P3799-0001 P3799-0000 einfach-/doppeltwirkend 0,35 entlüftet belüftet VS  P3799-0001 P3799-0001 einfach-/doppeltwirkend 0,70 entlüftet belüftet VS  P3799-0002 P3799-0003 einfachwirkend, 2x unabhängig 0,35 entlüftet entlüftet VS  Tabelle 15: Empfohlene Verwendung Antriebsfläche Typ 3271/3277 Anzahl Pneumatikmodule...
  • Seite 72 Optionale Module Pneumatikmodul Beschriftung in Steckplatz A Steckplatz „A“ Beschriftung Blindmodul Steckplatz „B“ in Steckplatz B Bild 25: Pneumatikmodulsteckplätze 2. Korrekten Sitz der Dichtung am Modul Info prüfen (vgl. Bild 27): die Dichtung darf Es müssen immer zwei Pneumatikmodule nicht aus der Nut hervorstehen! oder ein Pneumatikmodul plus Blindmodul 3.
  • Seite 73 Optionale Module Befestigungsschraube Dichtung Klemmkeil Bild 26: Klemmkeil zur Befestigung Bild 27: Dichtung des Pneumatikmoduls Bild 28: Einsetzen/Tauschen des Pneumatikmoduls EB 8493...
  • Seite 74: Optionale Zusatzfunktionen

    Optionale Module 6.2 Optionale Zusatzfunkti- Analoger Stellungsmelder onen Der Stellungsmelder arbeitet als Zweileiter- Messumformer und gibt das über den Mikro- Der Stellungsregler TROVIS 3793 bietet opti- controller aufbereitete Wegaufnehmersignal onale Zusatzfunktionen, die in Form von Op- als 4-bis-20-mA-Signal aus. Diese Meldung tionsmodulen nachgerüstet werden können: erfolgt unabhängig vom Eingangssignal des Stellungsreglers.
  • Seite 75 Optionale Module − PST (Sprungantworttest): Testfunktion, die die Beweglichkeit überprüft und das dynamische Stellverhalten bewertet (PST: Teilhubtest/FST: Vollhubtest). – PST starten: Sprungantworttest in ei- nem einstellbaren Bereich durchfüh- ren. FST starten: Sprungantworttest über – den gesamten Hubbereich nach kon- figurierbaren Vorgaben durchführen. −...
  • Seite 76: Optionsmodule

    Optionale Module 6.2.1 Optionsmodule Eine Übersicht über verfügbare Optionsmodule mit den Kombinationen von Zusatzfunktionen zeigt Tabelle 16. Tabelle 16: Verfügbare Optionsmodule für den Stellungsregler TROVIS 3793 Funktion Induktive Grenzkontakte Mechanische Grenzkontakte Software-Grenzkontakte (NAMUR) Software-Grenzkontakte (SPS) Analoger Stellungsmelder Zwangsentlüftung Optionsmodul Binäreingang Artikelcode Kennung Binärausgang Beschreibung Z3799-00000 Kap.
  • Seite 77: Steckplätze Für Optionsmodule

    Beschädigung des Stellungsreglers durch unzulässiges Einsetzen der Optionsmodule! Hardware-Grenzkontakte nicht in Steckplatz C einsetzen! Optionsmodul eingesetzt in Steckplatz C Optionsmodul eingesetzt in Steckplatz D seitliche Beschriftung: SERIAL INTERFACE -12 +11 SAMSON Module 3793 E3793-000 Var.-ID Serial no. Bild 29: Steckplätze für Optionsmodule EB 8493...
  • Seite 78: Blind-Optionsmodul

    Optionale Module 6.2.3 Blind-Optionsmodul Bei Auslieferung des Stellungsreglers ohne Optionsmodule befindet sich in Steckplatz D ein Blindmodul, das die Kontakte der Steck- plätze schützt. HINWEIS Beschädigung der Elektronik durch unge- schützte Kontakte! Leere Steckplätze durch Blindmodul ver- schließen! Je nach dem, welcher Steckplatz frei bleibt, muss das Blindmodul durch Abbrechen ent- sprechender Kanten angepasst werden.
  • Seite 79 Optionale Module Rastnase Lasche Sollbruch- stellen Bild 30: Blindmodul im Auslieferungszustand, einsetzen in Steckplatz D, beide Steckplätze werden verschlossen. Bild 31: Blindmodul angepasst, obere und untere Kante abgebrochen, einsetzen in Steckplatz C, Steckplatz C wird verschlossen. Bild 32: Blindmodul angepasst, obere Kante abgebrochen, einsetzen in Steckplatz D, Steckplatz D wird verschlossen.
  • Seite 80: Optionsmodule Einsetzen/Herausnehmen

    Optionale Module 6.2.4 Optionsmodule ein- Optionsmodul einsetzen setzen/herausnehmen 1. Steckplatz für das Optionsmodul nach Tabelle 18 auswählen. 2. Optionsmodul an den Laschen greifen. GEFAHR 3. Laschen zusammendrücken und Options- Lebensgefahr durch Aufhebung des Explo- modul vorsichtig in den Steckplatz schie- sionsschutzes bei unzulässiger Verwendung ben, bis die Rastnasen in die vorgesehe- der Optionsmodule! nen Aussparungen greifen.
  • Seite 81 Optionale Module ESD-Schutz beachten! Lasche Lasche Rastnase Bild 33: Einsetzen des Optionsmoduls EB 8493...
  • Seite 82 Optionale Module Tabelle 18: Steckplatzposition und Anschlussbelegung der Optionsmodule Z3799-xxx10 [N] · Software-Grenzkontakte mit Binärausgang (NAMUR) Steckplatz Klemmenbelegung C oder D Beschreibung Klemme Software-Grenzkontakt NAMUR 1 –46 Software-Grenzkontakt NAMUR 2 –56 Binärausgang NAMUR –84 Z3799-xxx11 [X] · Software-Grenzkontakte mit Binärausgang (SPS) Steckplatz Klemmenbelegung C oder D...
  • Seite 83 Optionale Module Z3799-xxx30 [M] · Mechanische Grenzkontakte Steckplatz Klemmenbelegung HINWEIS! Beschreibung Schaltfunktion Klemme Beschädigung des Optionsmoduls! Mechanischer Grenzkontakt 1 Montage in (Wechselkontakt) Steckplatz C nicht möglich! Mechanischer Grenzkontakt 2 (Wechselkontakt) Z3799-xxx40 [T] · Stellungsmelder mit Binäreingang (24 V) und Binärausgang (NAMUR) Steckplatz Klemmenbelegung C oder D Beschreibung Klemme Stellungsmelder 4 bis 20 mA –32...
  • Seite 84: Hardware-Grenzkontakte

    Optionale Module 6.3 Hardware-Grenzkontakte ben, bis die Rastnasen in die vorgesehe- nen Aussparungen greifen. Bei den Hardware-Grenzkontakten muss ne- 4. Laschen loslassen, damit die Rastnasen ben dem Optionsmodul auch die mechani- hörbar einrasten können. sche Baugruppe eingebaut werden (Grenz- 5. Korrekten Sitz des Optionsmoduls kon- kontakte und Optionsmodul sind über Sig- trollieren.
  • Seite 85 Optionale Module ESD-Schutz beachten! Bild 34: Einbau der Hardware-Grenzkontakte EB 8493...
  • Seite 86 Optionale Module 9. Die beiden Anschlussleitungen jeweils 10. Elektrischen Anschluss nach Tabelle 18 zwischen Elektronikmodul und Stellungs- vornehmen. reglergehäuse klemmen und nach unten 11. Schaltpunkte nach Kapitel 6.3.2 einstel- drücken, vgl. Bild 35. len. Î Darauf achten, dass die Leitungen nicht hervorstehen und beim Schließen des Gehäusedeckels eingeklemmt werden. Elektronikmodul Anschlussleitung Anschlussleitung Bild 35: Verlegen der Anschlussleitungen EB 8493...
  • Seite 87: Schaltpunkte Einstellen

    Optionale Module 6.3.2 Schaltpunkte einstellen 3. Einstellschraube in Gegenrichtung dre- hen, um die Schaltpunktverschiebung Die Schaltpunkte der Grenzkontakte werden durch Temperaturänderungen auszuglei- in der Regel so eingestellt, dass in Hub-/ chen. Anzahl von Schraubenumdrehun- Drehwinkelendlagen ein Signal ansteht. Der gen folgender Tabelle entnehmen: Schaltpunkt ist aber auch beliebig innerhalb Schaltpunktverschiebung des Hub-/Drehwinkelbereichs einstellbar,...
  • Seite 88: Zwangsentlüftung

    Optionale Module 6.4 Zwangsentlüftung Bei Auslieferung des Stellungsreglers TROVIS 3793 ist der Drehschalter für die Zwangsentlüf- tung (vgl. Bild 37) werksseitig auf die erforderliche Schalterstellung eingestellt. Wird ein Op- tionsmodul mit der Funktion Zwangsentlüftung nachgerüstet oder entfernt, muss der Dreh- schalter nach Tabelle 19 eingestellt werden. Drehschalter für Zwangsentlüftung Bild 37: Drehschalter für die Zwangsentlüftung Î Drehschalter nach Tabelle 19 mit einem Schlitzschraubendreher einstellen. Tabelle 19: Schalterstellung Optionsmodul mit der Funktion Zwangsentlüftung Steckplatz C nicht eingesetzt eingesetzt nicht eingesetzt eingesetzt Steckplatz D...
  • Seite 89: Bedienung

    Bedienung 7 Bedienung SSP-Anschluss Display Dreh-/Druckknopf Schalter Zwangsentlüftung Initialisierungstaster (INIT) Bild 38: Bedienelemente des Stellungsreglers TROVIS 3793 7.1 Dreh-/Druckknopf Der Dreh-/Druckknopf für die Vor-Ort-Bedienung befindet sich neben dem Display (rechts oder links, je nach Anbaulage). drehen: Menüpunkt, Parameter oder Werte auswählen. drücken: Auswahl bestätigen. gedrückt halten (2 Sekunden): eine Menüebene zurückgehen (ESC mit Fortschrittsbalken wird angezeigt). EB 8493...
  • Seite 90: Initialisierungstaster (Init)

    Bedienung 7.2 Initialisierungstaster (INIT) WARNUNG Verletzungen durch freiliegende bewegliche Teile an Stellungsregler, Antrieb und Ventil! Freiliegende bewegliche Teile nicht berühren und nicht blockieren! HINWEIS Störung des Prozessablaufs durch unzulässiges Verfahren des Antriebs/Ventils! Initialisierung nicht bei laufendem Prozess und nur bei geschlossenen Absperreinrichtungen vornehmen! Für den Normalbetrieb ist es nach Anbau des Stellungsreglers am Ventil ausreichend, den In- itialisierungstaster (INIT) zu betätigen.
  • Seite 91: Display

    Bedienung 7.4 Display Info Der Arbeitsbereich des Displays liegt bei Temperaturen von –30 bis +65 °C. Außerhalb die- ses Temperaturbereichs hat das Display nur eine eingeschränkte Lesbarkeit. Sobald die elektrische Hilfsenergie (mA-Stellsignal) angeschlossen wird, zeigt der Stellungs- regler bei der Erstinbetriebnahme den Assistenten (vgl. Kap. 8.1) und andernfalls die Hauptansicht (Bild 39, links), die durch die Ansichtsnummerierung 0-0 bis 0-10 (im Display rechts oben) gekennzeichnet ist. Eingeblendete Symbole geben u. a. Auskunft über Betriebs- art, Status usw. (vgl. Kap. 7.4.2). Durch Drücken der...
  • Seite 92: Menüstruktur

    Bedienung 7.4.1 Menüstruktur Hauptansicht Startbild: Ventilposition in % vgl. Kap. 7.4 Ventilposition in Winkelgrad vgl. Kap. 7.4 Sollwert in % vgl. Kap. 7.4 Regelabweichung in % vgl. Kap. 7.4 Zuluftdruck in bar vgl. Kap. 7.4 Status Pneumatikmodul Steckplatz A vgl. Kap. 7.4  1) Status Pneumatikmodul Steckplatz B vgl. Kap. 7.4  1) Status Optionsmodul Steckplatz C vgl. Kap. 7.4  1) Status Optionsmodul Steckplatz D vgl. Kap. 7.4  1) Meldungen...
  • Seite 93: Displaysymbole

    Bedienung Regelparameter vgl. Seite 124 Optionen Slots vgl. Seite 125 Pneumatikmodule vgl. Seite 125 Prozesswerte vgl. Seite 127 Diagnose/Wartung vgl. Seite 128 Rücksetzfunktionen vgl. Kap. 8.7 Assistent (Wizard) vgl. Kap. 8.1 Anzeige nur im Fall eines Fehlerzustands Einige Meldungen können quittiert werden: dazu Meldung aufrufen und  drücken (nur bei aktivierter Konfigurationsfreigabe möglich, vgl. Kapitel 8.3). 7.4.2 Displaysymbole Tabelle 20: Betriebsarten Symbol Betriebsart Beschreibung Der Stellungsregler befindet sich im Regelbetrieb und folgt dem Automatikbetrieb...
  • Seite 94: Leserichtung Des Displays Ändern

    Bedienung Tabelle 21: NAMUR-Status Symbol Bedeutung Ausfall Funktionskontrolle außerhalb der Spezifikation Wartungsanforderung OK (keine Meldung) Tabelle 22: Weitere Symbole Symbol Bedeutung Konfigurationsfreigabe (Vor-Ort-Schreibzugriff ist freigegeben) Schreibschutz Optionsmodul in Steckplatz C Optionsmodul in Steckplatz D Binärkontakt 1 aktiv Binärkontakt 2 aktiv Binärkontakt 3 aktiv 7.4.3 Leserichtung des Displays ändern Die Leserichtung des Displays kann jederzeit an die Anbausituation angepasst (um 180°...
  • Seite 95: Hart ® -Kommunikation

    Bedienung 7.5 HART -Kommunikation ® Bedingungen für die HART -Kommunikation: ® Î Stellungsregler mit mindestens 3,6 mA versorgen. Î FSK-Modem parallel zur Stromschleife anschließen. Für die Kommunikation steht eine DTM-Datei (Device Type Manager) nach Spezifikation 1.2 zur Verfügung. Damit kann das Gerät z. B. mit der Bedienoberfläche PACTware in Betrieb ge- nommen werden. Alle Geräteparameter sind über DTM und die Bedienoberfläche erreichbar. Î Zur Inbetriebnahme zunächst nach Kapitel 8 vorgehen. Info Werden im Stellungsregler aufwändige Funktionen gestartet, die eine längere Berechnungs- zeit benötigen oder größere Datenmengen in den flüchtigen Speicher des Stellungsreglers speichern, wird über die DTM-Datei „Gerät beschäftigt/busy“...
  • Seite 96: Dynamische Hart ® -Variablen

    Bedienung 7.5.1 Dynamische HART -Variablen ® Die HART®-Spezifikation definiert vier dynamische Variablen, bestehend aus einem Wert und einer Einheit. Diesen Variablen können individuell Geräteparameter zugeordnet werden. Das universelle HART®-Kommando 3 (Universal Command #3) liest die dynamischen Varia- blen aus dem Gerät. Damit können auch herstellerspezifische Parameter mit einem universel- len Kommando übertragen werden. Beim Stellungsregler TROVIS 3793 können die dynamischen Variablen unter [Konfiguration > HART-Kommunikation] wie folgt zugeordnet werden: Tabelle 23: Zuordnung dynamische HART -Variablen ®...
  • Seite 97: Betrieb Des Stellungsreglers

    Betrieb des Stellungsreglers 8 Betrieb des Stellungsreglers HINWEIS Fehlfunktion durch falsche Reihenfolge bei Anbau, Installation und Inbetriebnahme! Folgende Reihenfolge beachten! 1. Schutzkappe von den pneumatischen Anschlüssen entfernen. 2. Stellungsregler am Ventil anbauen. 3. Pneumatische Hilfsenergie anschließen. 4. Elektrische Hilfsenergie anschließen. 5.
  • Seite 98: Inbetriebnahme-Einstellungen

    Betrieb des Stellungsreglers 8.2 Inbetriebnahme-Einstellungen Î Die Einstellungen zur Inbetriebnahme nach folgender Reihenfolge vornehmen: Handlungsschritt Kapitel 1. Konfigurationsfreigabe aktivieren 2. Menü „Inbetriebnahme“ aufrufen 3. Antriebsart einstellen 8.4.1 4. Stiftposition einstellen 8.4.2 5. Nennbereich einstellen 8.4.3 6. Initialisierungsart wählen 8.4.4 7. Initialisierungsart einstellen 8.4.5 8.
  • Seite 99: Inbetriebnahme-Menü

    Betrieb des Stellungsreglers 8.4 Inbetriebnahme-Menü drücken (bei angezeigtem Startbildschirm), um ins Hauptmenü zu wechseln. drehen, bis Inbetriebnahme [7] erscheint. drücken, um ins Menü Inbetriebnahme zu gelangen. 8.4.1 Antriebsart einstellen Es kann zwischen drei Parametern gewählt werden: − Hubantrieb − Schwenkantrieb −...
  • Seite 100: Nennbereich Einstellen

    Betrieb des Stellungsreglers Info Für die Initialisierungsarten NOM und SUB ist die Eingabe einer Stiftposition erforderlich, vgl. Kapitel 8.4.5. 8.4.3 Nennbereich einstellen Der mögliche Einstellbereich ist abhängig von der eingestellten Stiftposition. drehen (innerhalb des Menüs Inbetriebnahme [7]), bis Nennbereich [7.5/7.6/7.7] erscheint. drücken, dann drehen und Nennbereich einstellen.
  • Seite 101: Initialisierungsart Einstellen

    Betrieb des Stellungsreglers MAN: Manuell gewählte Endlagen · Initialisierungsart für Durchgangsventile Vor Auslösen der Initialisierung ist das Stellventil von Hand in die Endlagen zu fahren. Der Stellungsregler errechnet aus den beiden angefahrenen Stellungen den Differenzweg/-winkel und übernimmt ihn als Arbeitsbereich. Diese Initialisierungsart kann nur gestartet werden, wenn sich die Ventilposition in den Endlagen unterscheidet und der Stellungsregler noch nicht initialisiert ist.
  • Seite 102 Betrieb des Stellungsreglers Info Für die Initialisierungsart NOM und SUB ist die Eingabe einer Stiftposition erforderlich, vgl. 8.4.2. Einstellen der Initialisierungsart MAN: Info Bei der Einstellung MAN kann die Initialisierung nur gestartet werden, wenn sich die Ventil- position in den Endlagen unterscheidet und der Stellungsregler noch nicht initialisiert ist. drehen (innerhalb des Menüs Inbetriebnahme [7]), bis Initialisierungsart [7.10] er- scheint.
  • Seite 103 Betrieb des Stellungsreglers Einstellen der Initialisierungsart SUB Info Die Initialisierungsart SUB ist ein Ersatzabgleich, der gewählt werden kann, um einen Stel- lungsregler im laufenden Anlagenbetrieb auszutauschen. Hierbei werden die Regelparame- ter geschätzt und nicht durch den Initialisierungslauf ermittelt, sodass keine hohe stationäre Genauigkeit zu erwarten ist.
  • Seite 104: Sicherheitsstellung Zuordnen

    Betrieb des Stellungsreglers drücken, dann drehen und die Drehrichtung so einstellen, dass die Drehrichtung des Hebels mit der Schließrichtung des Ventils übereinstimmt. Beispiel: Das Ventil schließt, wenn die Kegelstange nach unten fährt, der Hebel des Stellungsreg- lers dreht sich bei dieser Bewegung gegen den Uhrzeigersinn (Blickrichtung auf das Dis- play).
  • Seite 105: Pneumatischen Primärausgang Zuweisen

    Auswahl zu bestätigen. Info Werden nach der Initialisierung die Einstellungen der Softwaredrossel verändert, ist eine er- neute Initialisierung erforderlich. Tipp SAMSON empfiehlt, die Softwaredrossel bei Antrieben mit einer Membranfläche ≤ 240 cm² für Be- und Entlüften gemäß Tabelle 24 einzustellen. EB 8493...
  • Seite 106: Initialisierung Mit Ventilsignatur

    Betrieb des Stellungsreglers Tabelle 24: Empfohlene Einstellwerte für das Be- und Entlüften bei Antriebsflächen ≤240 cm² Antriebsfläche 175 cm² 240 cm² Anzahl Pneumatikmodule Wert für Softwaredrossel 25 % 50 % 8.4.9 Initialisierung mit Ventilsignatur Während der Initialisierung mit Ventilsignatur wird der Stelldruck in Abhängigkeit zur Ventil- stellung aufgezeichnet und als Referenzwert im Stellungsregler gespeichert.
  • Seite 107: Stellungsregler Initialisieren

    Betrieb des Stellungsreglers 8.5 Stellungsregler initialisieren Sind alle Einstellungen gemäß Kapitel 8.4 vorgenommen worden, kann der Stellungsregler initialisiert werden. WARNUNG Verletzungen durch freiliegende bewegliche Teile an Stellungsregler, Antrieb und Ventil! Freiliegende bewegliche Teile nicht berühren und nicht blockieren! HINWEIS Störung des Prozessablaufs durch unzulässiges Verfahren des Antriebs/Ventils! Initialisierung nicht bei laufendem Prozess und nur bei geschlossenen Absperreinrichtungen vornehmen! Info...
  • Seite 108: Nullpunktabgleich Durchführen

    Betrieb des Stellungsreglers Tipp Die Initialisierung kann auch durch Betätigen des Initialisierungstasters (INIT) gestartet wer- den (vgl. Kapitel 7.2). 8.6 Nullpunktabgleich durchführen Bei Unstimmigkeiten in der Schließstellung, z. B. bei weich dichtenden Kegeln, kann es erfor- derlich werden, den Nullpunkt neu zu justieren. Beim Nullpunktabgleich fährt das Ventil ein- mal in die Schließstellung. WARNUNG Verletzungen durch freiliegende bewegliche Teile an Stellungsregler, Antrieb und Ventil! Freiliegende bewegliche Teile nicht berühren und nicht blockieren! HINWEIS Störung des Prozessablaufs durch unzulässiges Verfahren des Antriebs/Ventils!
  • Seite 109: Stellungsregler Zurücksetzen (Reset)

    Betrieb des Stellungsreglers 8.7 Stellungsregler zurücksetzen (Reset) Mit einem Reset besteht die Möglichkeit, den Stellungsregler auf die Standardeinstellung zu- rückzusetzen. Für das Zurücksetzen stehen im Stellungsregler TROVIS 3793 folgende Mög- lichkeiten zur Verfügung: Rücksetzfunktion Beschreibung Anwendungsbeispiel Diagnose rücksetzen Rücksetzen von allen Diagnose- Diagnoseauswertungen der ver- funktionen inkl. der Diagramme gangenen Betriebsstunden sind und Histogramme.
  • Seite 110: Instandhaltung

    Instandhaltung 9 Instandhaltung 9.2 Für den Rückversand vorbereiten Info Defekte Stellungsregler können zur Repara- Der Stellungsregler wurde von SAMSON vor tur an SAMSON gesendet werden. Auslieferung geprüft. Beim Rückversand an SAMSON wie folgt − Mit der Durchführung nicht beschriebener vorgehen: Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten 1.
  • Seite 111: Update Der Firmware

    9.3 Update der Firmware Ein Firmware-Update des Stellungsreglers kann über das zuständige Verkaufsbüro bzw. die zuständige Niederlassung beauf- tragt werden (u www.samsongroup.com > über SAMSON > Vertriebsbüros). Notwendige Angaben Bei einer Anfrage zum Firmware-Update fol- gende Informationen angeben: − Typ − Seriennummer −...
  • Seite 112: Störungen

    Störungen werden im Display durch Fehlermeldungen in Verbindung mit einem Symbol zur Statusklassifizierung (vgl. Tabelle 25) und einer Fehler-ID angezeigt. Tabelle 26 listet mögli- che Fehlermeldungen und Maßnahmen zur Abhilfe auf. Info − Bei Störungen, die nicht in der Tabelle aufgeführt sind, After Sales Service von SAMSON kontaktieren. − Die Statusklassifizierung der Fehlermeldungen kann über die SAMSON-Bedienoberfläche TROVIS-VIEW geändert werden.
  • Seite 113 Störungen Fehler-ID Status Meldung Abhilfe P3799: Kombination Î Konfiguration überprüfen, korrekte Pneu- matikmodule einbauen. kein Pneumatikmodul eingebaut Î Pneumatikmodul einbauen (mind. ein Pneumatikmodul muss eingebaut sein). minimale Temperatur Î Umgebungstemperatur prüfen unterschritten maximale Temperatur Î Umgebungstemperatur prüfen. unterschritten Funktionskontrolle aktiv Der Stellungsregler befindet sich gerade im Testbetrieb (z. B. Initialisierungsvorgang, Sprungantworttest ...). Î...
  • Seite 114 Störungen Fehler-ID Status Meldung Abhilfe Zuluftdruck >10 bar Î Zuluftdruck kontrollieren. Drucksensoren ausgefallen Î Zuluftdruck kontrollieren. Î Stromversorgung/elektrische Hilfsener- gie überprüfen. Notlauf aktiv Î Wegmessung prüfen. Reibungsänderung (Mitte) Die Reibungsverhältnisse haben sich geän- dert. Reibungsänderung (AUF) Î Mechanische Funktion und Aufbau des Stellventils überprüfen.
  • Seite 115: Notfallmaßnahmen Durchführen

    Außerbetriebnahme und Demontage 10.1 Notfallmaßnahmen durch- 11 Außerbetriebnahme und führen Demontage Bei Ausfall der pneumatischen Hilfsenergie GEFAHR entlüftet der Stellungsregler den Antrieb und das Stellventil geht in die vom Antrieb vorge- Lebensgefahr durch Aufhebung des Explosi- gebene Sicherheitsstellung. Bei Ausfall der onsschutzes! elektrischen Hilfsenergie be- oder entlüften Bei geöffnetem Gehäusedeckel des Stellungs-...
  • Seite 116: Stellungsregler Demontieren

    (stiftung ear), WEEE-Reg.-Nr.: DE 62194439 Î Bei der Entsorgung lokale, nationale und internationale Vorschriften beachten. Î Alte Bauteile, Schmiermittel und Gefah- renstoffe nicht dem Hausmüll zuführen. Tipp SAMSON kann auf Kundenwunsch einen Dienstleister mit Zerlegung und Recycling be- auftragen. EB 8493...
  • Seite 117: Anhang

    Anhang 12 Anhang Adressen der SAMSON AG und deren Tochtergesellschaften Die Adressen der SAMSON AG und deren 12.1 Service Tochtergesellschaften sowie von Vertretungen Für Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten und Servicestellen stehen im Internet unter sowie bei Auftreten von Funktionsstörungen www.samsongroup.com oder in einem oder Defekten kann der After Sales Service SAMSON-Produktkatalog zur Verfügung.
  • Seite 118: Menüstruktur Und Parameter (Menüansicht)

    Außerbetriebnahme und Demontage 12.3 Menüstruktur und Parameter (Menüansicht) Info Die Verfügbarkeit der aufgeführten Menüpunkte und Parameter hängt von der Konfiguration des Stellungsreglers sowie von den verwendeten Optionsmodulen ab. 12.3.1 Parameterübersicht der Vor-Ort-Bedienung Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Hauptmenü Gewünschte Betriebsart [AUTO]: Automatikbetrieb SAFE: Sicherheitsstellung MAN:...
  • Seite 119 Außerbetriebnahme und Demontage Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Inbetriebnahme [Hubantrieb] Antrieb Schwenkantrieb Hubantrieb (Experte) Wahl der Antriebsart, Hubantrieb (Experte) mit weiteren Ein- stellmöglichkeiten für Stiftposition und Nennbereich. Stiftposition Der Abtaststift muss je nach Ventilhub/-winkel in die richtige Stiftposition eingesetzt werden (vgl. Kap. 3.6, Seite 27.) Stiftposition bei [keine]/17/25/35/50/70/100/200/300 mm Hubantrieb Stiftposition [90°]/kein Hebel bei Schwenkantrieb...
  • Seite 120 Außerbetriebnahme und Demontage Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Sicherheitsstellung 7.11 [ATO]: AIR TO OPEN Î Stelldruck öffnet, z. B. für Ventil mit Sicherheitsstellung „Ventil geschlossen“. ATC: AIR TO CLOSE Î Stelldruck schließt, z. B. für Ventil mit Sicherheitsstellung „Ventil geöffnet“. Unter Berücksichtigung des Ventiltyps und der Wirkrichtung des Antriebs ist die Sicherheitsstellung zuzuordnen: Sollwert (Steuerung) 7.12 –90,0 bis 90,0°...
  • Seite 121 Außerbetriebnahme und Demontage Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Initialisierung mit 7.23 [ja]/nein Ventilsignatur Während der Initialisierung mit Ventilsignatur wird der Stell- druck in Abhängigkeit zur Ventilstellung aufgezeichnet und als Referenzwert im Stellungsregler gespeichert. Initialisierung starten 7.24 Bestätigen zum Starten Nullpunktabgleich starten 7.25 Bestätigen zum Starten Konfiguration Sollwertverarbeitung...
  • Seite 122 Außerbetriebnahme und Demontage Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Kennlinie 8.1.4 Auswahl aus folgenden Kennlinien: [linear] gleichprozentig gleichprozentig invers Stellklappe linear Stellklappe gleichprozentig Drehkegel linear Drehkegel gleichprozentig Kugelsegment linear Kugelsegment gleichprozentig benutzerdefiniert x-Bereich Anfang 8.1.5 [0,0] bis 99,0 % Anfangswert für den Hub/Drehwinkel im Nenn- oder Arbeits- bereich Der Arbeitsbereich ist der tatsächliche Weg/Winkel des Stell- ventils und wird vom x-Bereich Anfang und x-Bereich Ende be-...
  • Seite 123 Außerbetriebnahme und Demontage Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Rampenzeit steigend 8.1.7 [0,0] bis 10000,0 s Zeit, um den Arbeitsbereich beim Öffnen des Stellventils zu durchfahren. Bei manchen Anwendungen ist es ratsam, die Laufzeit des An- triebs zu begrenzen, um einen zu schnellen Eingriff in den lau- fenden Prozess zu vermeiden.
  • Seite 124 Außerbetriebnahme und Demontage Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung HART-Kommunikation ja/[nein] gesperrt 8.3.1 Festwert (Kommunikation) 8.3.2 aktiv/[nicht aktiv] Festwert (Kommunikation) 8.3.3 1,0 bis [100,0 %] [0] bis 63 Polling address 8.3.4 Loop current value 8.3.5 8.3.6 8 Zeichen zur Eingabe TAG (lang) 8.3.7 32 Zeichen zur Eingabe [5] bis 20 Präambeln 8.3.8...
  • Seite 125: Parameter Der Optionsmodule

    Außerbetriebnahme und Demontage Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Optionen Slots Schalter ZWE 8.5.1 nur Anzeige Status Z3799 C 8.5.2 nur Anzeige Identifikation 8.5.3 nur Anzeige Parameter für C.1/C.2/C.3 (vgl. Kapitel 12.3.2) Slot C 8.5.4 Status Z3799 D 8.5.5 nur Anzeige Identifikation 8.5.6 nur Anzeige Slot D 8.5.7 Parameter für D.1/D.2/D.3 (vgl.
  • Seite 126 Außerbetriebnahme und Demontage Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Aktion bei aktivem ..4 Schaltzustand Binäreingang Vor-Ort-Schreibschutz PST starten FST starten Festwert anfahren Festwert über ..5 0,0 bis 100,0 % Binäreingang Flankensteuerung ..6 aktiv = Schalter zu aktiv = Schalter auf Funktion ..7 Anzeige Software-Grenzkontakt Störmeldeausgang...
  • Seite 127: Aufrufbare Prozesswerte

    Außerbetriebnahme und Demontage 12.3.3 Aufrufbare Prozesswerte Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Prozesswerte Aktuelle Betriebsart Anzeige der aktuellen Betriebsart Grund für Anzeige Grund für Sicherheitsstellung Sicherheitsstellung Sollwert Anzeige Wert in % Hand-Sollwert (MAN) Anzeige des eingestellten Sollwerts Sollwert nach Vorfilter Anzeige des eingestellten Sollwerts nach der Sollwertverarbei- tung (Split-Range, Dichtschließfunktion ...) Ventilposition Anzeige Wert in % Ventilposition...
  • Seite 128 Außerbetriebnahme und Demontage Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Diagnose/Wartung Gerätezustand 10.1 Statusmeldungen 10.1.1 Sammelstatus 10.1.1.1 Inbetriebnahme 10.1.1.2 Konfiguration 10.1.1.25 Meldungen, die angezeigt werden können: vgl. Kapitel 12.3.4 Prozesswerte 10.1.1.38 Diagnose 10.1.1.44 Drucksensoren 10.1.2 Anzeige ja/nein vorhanden OUTPUT 138: Druck 10.1.3 Anzeige Wert in bar OUTPUT 238: Druck 10.1.4 Anzeige Wert in bar...
  • Seite 129: Diagnose: Statusmeldungen

    Außerbetriebnahme und Demontage Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Sprungantworttest (FST) 10.2.2 Test starten 10.2.2.1 Test starten Teststatus 10.2.2.3 Anzeige in Form eines Fortschrittsbalkens Der angezeigte Wert ist rein informativ. Bei über- oder unterschreiten der zulässigen Umge- bungstemperaturen (vgl. Kap. 3.7, Seite 28) erscheint keine Fehlermeldung. 12.3.4 Diagnose: Statusmeldungen Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Diagnose/Wartung Gerätezustand 10.1...
  • Seite 130 Außerbetriebnahme und Demontage Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Externer Abbruch 10.1.1.19 Initialisierung wurde z. B. wegen Zwangsentlüftung oder Initialisierung IP Shutdown abgebrochen. 10.1.1.20 Bestätigen, um Nachricht zu löschen. Drehwinkelbegrenzung 10.1.1.21 Der maximal zulässige Drehwinkel (±30°) wurde über- schritten. 10.1.1.22 Bestätigen, um Nachricht zu löschen. Zeitüberschreitung 10.1.1.23 Die Initialisierung dauert zu lange. Mögliche Ursache: Ventilblockade. 10.1.1.24 Bestätigen, um Nachricht zu löschen.
  • Seite 131 Außerbetriebnahme und Demontage Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Betriebsart ungleich 10.1.1.39 Aktuelle Betriebsart ist nicht AUTO. AUTO Zwangsentlüftung ZWE 10.1.1.40 Zwangsentlüftung ist aktiv. Testlauf aktiv 10.1.1.41 Eine Testfunktion wird ausgeführt. Notlauf aktiv 10.1.1.42 Notlauf ist aktiv, mögliche Ursache: Wegmessung funkti- oniert nicht. 10.1.1.43 Bestätigen, um Nachricht zu löschen.
  • Seite 132 Außerbetriebnahme und Demontage Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung P3799: Bewegung 10.1.1.62 Mögliche Ursache: kein Zuluftdruck, interner Fehler, De- beeinträchtigt fekt. 10.1.1.63 Bestätigen, um Nachricht zu löschen. P3799: Wartungsbedarf 10.1.1.64 Mögliche Ursache: Reibungsverhältnisse haben sich ge- ändert. 10.1.1.65 Bestätigen, um Nachricht zu löschen. P3799: 10.1.1.66 Bedingungen für Initialisierung nicht erfüllt.
  • Seite 133 Außerbetriebnahme und Demontage Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Dyn. Belastungsfaktor 10.1.1.85 Grenzwert ist überschritten, evtl. Packungswechsel am überschritten Ventil erforderlich. Regelabweichung 10.1.1.86 Regelkreis gestört, das Stellventil folgt nicht mehr in den tolerierbaren Zeiten der Regelgröße. Brownout 10.1.1.87 Kurzzeitige Stromunterbrechung, Stellungsregler bleibt betriebsbereit. 10.1.1.88 Bestätigen, um Nachricht zu löschen.
  • Seite 134: Rücksetzfunktionen

    Außerbetriebnahme und Demontage 12.3.5 Rücksetzfunktionen Menü Einstellbereich/Werte [Werkseinstellung]/Beschreibung Rücksetzfunktionen Diagnose rücksetzen 11.1 Rücksetzen von allen Diagnosefunktionen inkl. der Dia- gramme und Histogramme. Rücksetzen (Standard) 11.2 Rücksetzen des Stellungsreglers auf Auslieferungszu- stand, antriebs- und ventilspezifische Einstellungen blei- ben erhalten. Rücksetzen (erweitert) 11.3 Alle Parameter werden auf den Auslieferungszustand zu- rückgesetzt.
  • Seite 135 EMC 2014/30/EU +A1:2011, EN 61326-1:2013 RoHS 2011/65/EU EN 50581:2012 Hersteller / Manufacturer / Fabricant: SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT Weismüllerstraße 3 D-60314 Frankfurt am Main Deutschland/Germany/Allemagne Frankfurt / Francfort, 2017-07-29 Im Namen des Herstellers/ On behalf of the Manufacturer/ Au nom du fabricant.
  • Seite 136 EB 8493...
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  • Seite 147 EB 8493...
  • Seite 148 EB 8493...
  • Seite 149 EB 8493...
  • Seite 152 EB 8493 SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT Weismüllerstraße 3 · 60314 Frankfurt am Main Telefon: +49 69 4009-0 · Telefax: +49 69 4009-1507 E-Mail: samson@samsongroup.com · Internet: www.samsongroup.com...

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