Baxi Luna3 Handbuch

Inhalt

ANLEITUNG VOR DER INSTALLATION

Dieser Heizkessel ist dafür ausgelegt, Wasser unterhalb des Siedepunktes bei atmosphärischem Druck zu erwärmen. Der Heizkessel muss an ein Zentralheizungssystem und an ein Warmwasserversorgungssystem angeschlossen werden, in Übereinstimmung mit seinen Leistungen und seiner Ausgangsleistung.
Lassen Sie den Heizkessel von einem qualifizierten Servicetechniker installieren und stellen Sie sicher, dass die folgenden Vorgänge ausgeführt werden:

  1. sorgfältige Überprüfung, ob der Heizkessel für den Betrieb mit der verfügbaren Gasart geeignet ist. Weitere Einzelheiten finden Sie auf dem Hinweis auf der Verpackung und dem Etikett am Gerät selbst.
  2. sorgfältige Überprüfung, dass der Zug des Abgasanschlusses ausreichend ist; dass der Anschluss nicht verstopft ist und dass keine Abgase anderer Geräte durch denselben Abgaskanal abgeführt werden, es sei denn, der Abzug ist speziell dafür ausgelegt, die Abgase von mehr als einem Gerät zu sammeln, in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften.
  3. sorgfältige Überprüfung, dass, falls der Abzug an bereits bestehende Abzugskanäle angeschlossen wurde, eine gründliche Reinigung durchgeführt wurde, da während des Betriebs des Heizkessels Rückstände von Verbrennungsprodukten freigesetzt werden und den Abzugskanal verstopfen können.
  4. Um den korrekten Betrieb des Gerätes zu gewährleisten und das Erlöschen der Garantie zu vermeiden, beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen:
    1. Warmwasserkreislauf:
      1. Wenn die Wasserhärte größer als 20°F ist (1°F = 10 mg Calciumcarbonat pro Liter Wasser), ein Polyphosphat- oder vergleichbares Aufbereitungssystem gemäß den geltenden Vorschriften.
      2. Der Brauchwarmwasserkreislauf muss nach der Installation des Gerätes und vor dessen Gebrauch gründlich gespült werden.
      3. Die für den Brauchwarmwasserkreislauf des Produkts verwendeten Materialien entsprechen der Richtlinie 98/83/EG.
    2. Heizkreislauf
      1. Neues System
        Vor der Installation des Heizkessels muss das System gründlich gereinigt und gespült werden, um eventuelle Rückstände von Gewindespänen, Lot und Lösungsmitteln mit geeigneten Spezialprodukten zu entfernen. Um Schäden an Metall-, Kunststoff- und Gummiteilen zu vermeiden, verwenden Sie nur neutrale Reiniger, d.h. nicht-säurehaltige und nicht-alkalische. Die empfohlenen Produkte für die Reinigung sind: SENTINEL X300 oder X400 und FERNOX heating circuit restore. Verwenden Sie dieses Produkt streng nach den Anweisungen des Herstellers.
      2. Bestehendes System
        Vor der Installation des Heizkessels muss das System gereinigt und gespült werden, um Schlamm und Verunreinigungen zu entfernen, unter Verwendung geeigneter Spezialprodukte, wie oben beschrieben. Um Schäden an Metall-, Kunststoff- und Gummiteilen zu vermeiden, verwenden Sie nur neutrale Reiniger, d.h. nicht-säurehaltige und nicht-alkalische, wie SENTINEL X100 und FERNOX heating circuit protective. Verwenden Sie dieses Produkt streng nach den Anweisungen des Herstellers. Denken Sie daran, dass das Vorhandensein von Fremdstoffen im Heizsystem den Betrieb des Heizkessels beeinträchtigen kann (z.B. Überhitzung und lauter Betrieb des Wärmetauschers).

Die Nichtbeachtung des oben Genannten führt zum Erlöschen der Garantie.

ANLEITUNG VOR DER INBETRIEBNAHME

Die erstmalige Inbetriebnahme des Heizkessels muss von einem zugelassenen Techniker durchgeführt werden. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Vorgänge ausgeführt werden:

  1. Übereinstimmung der Kesselparameter mit den Einstellungen der Versorgungsysteme (Strom, Wasser, Gas).
  2. Übereinstimmung der Installation mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften.
  3. ordnungsgemäßer Anschluss an die Stromversorgung und Erdung des Gerätes.

Die Nichtbeachtung des oben Genannten führt zum Erlöschen der Garantie.
Entfernen Sie vor der Inbetriebnahme die schützende Kunststoffbeschichtung vom Gerät. Verwenden Sie keine Werkzeuge oder scheuernden Reinigungsmittel, da Sie sonst die lackierten Oberflächen beschädigen könnten.

Die Anweisungen müssen den folgenden Inhalt enthalten:
Dieses Gerät ist nicht dazu bestimmt, von Personen (einschließlich Kindern) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder mangelnder Erfahrung und Kenntnis benutzt zu werden, es sei denn, sie wurden von einer für ihre Sicherheit verantwortlichen Person beaufsichtigt oder bezüglich der Benutzung des Gerätes unterwiesen.
Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.

INBETRIEBNAHME DES PRODUKTS

Um den Heizkessel korrekt in Betrieb zu nehmen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Stromversorgung zum Heizkessel herstellen.
  • Gashahn öffnen;
  • Drücken Sie die Taste für mindestens zwei Sekunden, um den Betriebsmodus des Heizkessels einzustellen (siehe Abschnitt "DESCRIPTION OF THE POWER BUTTON" (BESCHREIBUNG DER EIN/AUS-TASTE))
    Hinweis: Wenn der Sommermodus eingestellt ist, zündet der Heizkessel nur bei Warmwasserbedarf.
  • Um die CH- und D.H.W.-Temperatur einzustellen, drücken Sie die entsprechenden +/- Tasten, wie im Abschnitt "CENTRAL HEATING AND DOMESTIC HOT WATER TEMPERATURE ADJUSTMENT" (EINSTELLUNG DER ZENTRALHEIZUNGS- UND BRAUCHWARMWASSERTEMPERATUR) beschrieben.


Während der ersten Zündung kann es, solange die Luft in den Gasleitungen nicht abgelassen ist, vorkommen, dass der Brenner nicht sofort zündet, was zu einer 'blockage' (Blockierung) des Heizkessels führen kann. Unter solchen Umständen empfehlen wir Ihnen, den Zündvorgang zu wiederholen, bis das Gas zum Brenner gelangt, und die R Taste für mindestens 2 Sekunden zu drücken.

DISPLAY-ÜBERSICHT
Abbildung 1
Siehe Abbildung 1

ANZEIGELEGENDENDE:
Betrieb im Zentralheizungsmodus (CH)
Betrieb im Brauchwarmwassermodus (D.H.W.)
Flamme vorhanden - Leistungsstufe = 25% (Brenner eingeschaltet)
Heizkesselleistungsstufen (3 Leistungsstufen)
Generischer FEHLER
RESET (ZURÜCKSETZEN)
Wasserdruck NIEDRIG
Numerische Anzeige (Temperatur, Fehlercodes, etc.)
FUNKTION AKTIVIERT
TASTENLEGENDENDE
D.H.W.-Temperaturregelung
Zentralheizung (CH) Temperaturregelung
RESET (ZURÜCKSETZEN)
ECO - COMFORT (ÖKO - KOMFORT)
MODE BUTTON (MODUS-TASTE) (siehe Abschnitt "DESCRIPTION OF THE POWER BUTTON" (BESCHREIBUNG DER EIN/AUS-TASTE))

Wenn das optionale Fernbedienungsgerät angeschlossen ist, stellen Sie den Heizkessel mit diesem Gerät ein. Beachten Sie die Anweisungen, die diesem Zubehör beiliegen.

BEDEUTUNG DES SYMBOLS FÜR DIE LEISTUNGSSTUFE

Es gibt 4 Leistungsstufen, die während des Heizkesselbetriebs bezüglich der Gasboiler-Modulation angezeigt werden, wie in Abbildung 2 gezeigt:
BEDEUTUNG DES SYMBOLS FÜR DIE LEISTUNGSSTUFE

BESCHREIBUNG DER EIN/AUS-TASTE

(SUMMER (SOMMER) - WINTER (WINTER) - HEATING ONLY (NUR HEIZUNG) - OFF (AUS))

Drücken Sie diese Taste, um die folgenden Heizkessel-Betriebsmodi einzustellen:

  • SUMMER (SOMMER)
  • WINTER (WINTER)
  • HEATING ONLY (NUR HEIZUNG)
  • OFF (AUS)

Im SUMMER (SOMMER) Modus zeigt das Display ( ) an. Der Heizkessel erfüllt nur Warmwasseranforderungen, während die Zentralheizung NICHT aktiviert ist (Umgebungsschutzfunktion gegen Frost aktiv).
Im WINTER (WINTER) Modus zeigt das Display ( und ) an. Der Heizkessel erfüllt sowohl Warmwasser- als auch Zentralheizungsanforderungen (Umgebungsschutzfunktion gegen Frost aktiv).
Im HEATING ONLY (NUR HEIZUNG) Modus zeigt das Display ( ) an. Der Heizkessel erfüllt nur Zentralheizungsanforderungen (Umgebungsschutzfunktion gegen Frost aktiv).
Im OFF (AUS) Modus zeigt das Display keines der beiden oben genannten Symbole ( ) ( ) an. In diesem Modus ist nur die Umgebungsschutzfunktion gegen Frost aktiviert, alle anderen Anforderungen für Warmwasser oder Heizung werden nicht erfüllt.

EINSTELLUNG DER ZENTRALHEIZUNGS- UND BRAUCHWARMWASSERTEMPERATUR

Die CH- ( ) und D.H.W.- ( ) Temperatureinstellung erfolgt durch Drücken der entsprechenden +/- Tasten (Abbildung 1). Wenn der Brenner gezündet ist, zeigt das Display das Symbol ( ) an.

ZENTRALHEIZUNG (CH)
Das System muss mit einem Raumthermostat ausgestattet sein (siehe die einschlägigen Vorschriften), um die Temperatur in den Räumen zu regeln. Im CH-Modus zeigt das Display ein blinkendes CH-Symbol () und den CH-Vorlauftemperaturwert (°C) an.

BRAUCHWARMWASSER (D.H.W.)
Bei Warmwasserbedarf zeigt das Display ein blinkendes D.H.W.-Symbol () und den D.H.W.-Vorlauftemperaturwert (°C) an.
Es gibt zwei verschiedene Sollwerte, die schnell eingestellt werden können: ECO (ÖKO) und COMFORT (KOMFORT). Um die Temperaturwerte einzustellen, gehen Sie wie folgt vor:

ECO (ÖKO)
Der ECO (ÖKO) Temperatursollwert ermöglicht es dem Benutzer, die relative Brauchwarmwassertemperatur schnell durch Drücken der P Taste einzustellen. In der Öko-Funktion zeigt das Display "eco" (Öko) an. Um den ECO (ÖKO) Temperatursollwert einzustellen, drücken Sie die +/- Tasten.

COMFORT (KOMFORT)
Der COMFORT (KOMFORT) Temperatursollwert ermöglicht es dem Benutzer, die relative Brauchwarmwassertemperatur schnell durch Drücken der P Taste einzustellen. Um den COMFORT (KOMFORT) Temperatursollwert einzustellen, drücken Sie die +/- Tasten.
Hinweis: Bei Warmwasserbedarf und einem an den Gaskessel angeschlossenen Brauchwarmwasserspeicher zeigt das Display das ( ) Symbol und den Vorlauftemperaturwert des Speichers an.

BEFÜLLUNG DES GERÄTS


Überprüfen Sie regelmäßig, dass der vom Pressostat (Abbildung 3) angezeigte Druck bei nicht in Betrieb befindlichem Heizkessel 0,7 bis 1,5 bar beträgt. Im Falle von Überdruck öffnen Sie das Heizkessel-Ablassventil (Abbildung 3).
Ist der Druck niedriger, öffnen Sie den Heizkessel-Füllhahn (Abbildung 3).
Wir empfehlen Ihnen, den Hahn sehr langsam zu öffnen, um die Luft abzulassen.
Während dieses Vorgangs muss der Gaskessel im "OFF" (AUS) Modus sein (drücken Sie die Taste - Siehe Abschnitt "DESCRIPTION OF THE POWER BUTTON" (BESCHREIBUNG DER EIN/AUS-TASTE)).
HINWEIS: Falls häufige Druckabfälle auftreten, lassen Sie den Heizkessel von einem qualifizierten Servicetechniker überprüfen.
BEFÜLLUNG DES GERÄTS

ABSCHALTEN DES GERÄTS

Die Stromversorgung zum Heizkessel muss unterbrochen werden, um ihn OFF (AUS) zu schalten.
Wenn der Gaskessel im "OFF" (AUS) Modus ist (Abschnitt "DESCRIPTION OF THE POWER BUTTON" (BESCHREIBUNG DER EIN/AUS-TASTE)), zeigt das Display "OFF" (AUS) an, aber die Hauptplatine wird weiterhin versorgt.

GASWECHSEL

Diese für Erdgas eingestellten Heizkessel können für den Betrieb mit LPG umgerüstet werden. Jeder Gaswechsel muss von einem qualifizierten Servicetechniker durchgeführt werden.

LÄNGERER STILLSTAND DES SYSTEMS UND FROSTSCHUTZ

Wir empfehlen, das gesamte System nicht zu entleeren, da Wasserwechsel unnötige und schädliche Kalkablagerungen im Heizkessel und auf den Heizelementen hervorrufen. Falls der Heizkessel im Winter nicht betrieben wird und somit Frostgefahr besteht, empfehlen wir Ihnen, dem im System enthaltenen Wasser ein spezielles Frostschutzmittel hinzuzufügen (z.B. Propylenglykol in Verbindung mit Korrosions- und Ablagerungshemmern).
Die elektronische Steuerung der Heizkessel beinhaltet eine "frost protection" (Frostschutz)-Funktion im Zentralheizungssystem, die den Brenner betreibt, um eine Heizungsvorlauftemperatur von 30°C zu erreichen, wenn die Heizungsvorlauftemperatur des Systems unter 5°C fällt.

Die Frostschutzfunktion ist aktiviert, wenn:

  • die Stromversorgung des Heizkessels eingeschaltet ist;
  • der Gasabsperrhahn geöffnet ist;
  • der Systemdruck wie erforderlich ist;
  • der Heizkessel nicht blockiert ist.

FEHLERMELDUNGEN UND FEHLERTABELLE

Die Störungen werden auf dem Display mit einem Fehlercode angezeigt (z. B. E01).
Die vom Benutzer rücksetzbaren Störungen werden mit dem Symbol (z. B. Abbildung 4) angezeigt.
Die nicht rücksetzbaren Störungen werden mit dem Symbol (z. B. Abbildung 4.1) angezeigt.
Zum ZURÜCKSETZEN des Gaskessels drücken Sie die Taste für mindestens 2 Sekunden.
ANZEIGE VON FEHLERMELDUNGEN

FEHLERCODE FEHLERBESCHREIBUNG KORREKTURMAẞNAHME
E01 Gasversorgungsstörung Drücken Sie die Taste (Abbildung 1) für mindestens 2 Sekunden. Bleibt dieser Fehler bestehen, rufen Sie ein autorisiertes Servicezentrum an.
E02 Sicherheitsthermostat-Sensor ausgelöst Drücken Sie die Taste (Abbildung 1) für mindestens 2 Sekunden. Bleibt dieser Fehler bestehen, rufen Sie ein autorisiertes Servicezentrum an.
E03 Abgasthermostat-Sensor ausgelöst / Abgasdruckschalter ausgelöst Rufen Sie ein autorisiertes Servicezentrum an.
E04 Sicherheitsfehler aufgrund häufiger Flammenverluste Rufen Sie ein autorisiertes Servicezentrum an.
E05 NTC-Sensorfehler Heizung Rufen Sie ein autorisiertes Servicezentrum an.
E06 NTC-Sensorfehler Brauchwarmwasser Rufen Sie ein autorisiertes Servicezentrum an.
E10 Wasserdruck NIEDRIG Überprüfen Sie, ob der Systemdruck den Vorgaben entspricht. Siehe Abschnitt "FILLING THE UNIT" (BEFÜLLEN DES GERÄTES). Bleibt dieser Fehler bestehen, rufen Sie ein autorisiertes Servicezentrum an.
E11 Sicherheitsthermostat für Niedertemperatursystem schaltet ein (falls angeschlossen) Rufen Sie ein autorisiertes Servicezentrum an.
E25 Maximale Kesseltemperatur überschritten (wahrscheinlich Pumpe blockiert) Rufen Sie ein autorisiertes Servicezentrum an.
E35 Flammenfehler (parasitäre Flamme) Drücken Sie die Taste (Abbildung 1) für mindestens 2 Sekunden. Bleibt dieser Fehler bestehen, rufen Sie ein autorisiertes Servicezentrum an.
E97 Eingangsfrequenz (Hz) der Elektronikplatine falsch eingestellt Ändern Sie die Frequenzeinstellung (Hz)
E98 Interner Kartenfehler Rufen Sie ein autorisiertes Servicezentrum an.
E99 Interner Kartenfehler Rufen Sie ein autorisiertes Servicezentrum an.

Hinweis: Wenn eine Störung auftritt, blinkt der Displayhintergrund mit dem Fehlercode.

WARTUNGSANLEITUNG

Um einen effizienten und sicheren Betrieb Ihres Kessels zu gewährleisten, lassen Sie ihn am Ende jeder Betriebsperiode von einem qualifizierten Servicetechniker überprüfen.
Eine sorgfältige Wartung gewährleistet einen wirtschaftlichen Betrieb des Systems.
Reinigen Sie das Außengehäuse des Gerätes nicht mit scheuernden, aggressiven und/oder leicht entflammbaren Reinigern (d.h. Benzin, Alkohol usw.). Trennen Sie vor der Reinigung immer die elektrische Versorgung des Gerätes (siehe Abschnitt "TURNING OFF THE UNIT" (GERÄT ABSCHALTEN)).

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Die folgenden Hinweise und Anweisungen richten sich an Servicetechniker, um ihnen eine fehlerfreie Installation zu ermöglichen. Anweisungen zur Inbetriebnahme und zum Betrieb des Kessels sind im Abschnitt 'Instructions pertaining to the user' (Anweisungen für den Benutzer) enthalten. Beachten Sie, dass die Installation, Wartung und der Betrieb von Haushaltsgasgeräten ausschließlich von qualifiziertem Personal gemäß den aktuellen Normen durchgeführt werden dürfen. Bitte beachten Sie Folgendes:

  • Dieser Kessel kann an jede Art von Doppel- oder Einrohrsystem mit Konvektorplatten, Heizkörpern, Thermokonvektoren angeschlossen werden. Gestalten Sie die Systemabschnitte wie gewohnt, berücksichtigen Sie dabei jedoch die verfügbare Leistung / Pumpenförderhöhe, wie im Abschnitt "OUTPUT/PUMP HEAD PERFORMANCES" (LEISTUNG / PUMPEFÖRDERHÖHE) beschrieben.
  • Lassen Sie keine Verpackungskomponenten (Plastiktüten, Styropor usw.) in Reichweite von Kindern liegen, da diese eine potenzielle Gefahrenquelle darstellen.
  • Die Erstinbetriebnahme des Kessels muss von einem qualifizierten Servicetechniker durchgeführt werden.

Die Nichtbeachtung der oben genannten Punkte führt zum Erlöschen der Garantie.

ANWEISUNGEN VOR DER INSTALLATION

Dieser Kessel ist dafür ausgelegt, Wasser bei einer Temperatur unterhalb des Siedepunkts bei atmosphärischem Druck zu erwärmen. Der Kessel muss an ein Zentralheizungssystem und an ein Brauchwarmwassersystem angeschlossen werden, das seinen Leistungen und seiner Ausgangsleistung entspricht.
Lassen Sie den Kessel von einem qualifizierten Servicetechniker installieren und stellen Sie sicher, dass die folgenden Vorgänge ausgeführt werden:

  1. sorgfältige Überprüfung, ob der Kessel für den Betrieb mit der verfügbaren Gasart geeignet ist. Weitere Details finden Sie auf dem Hinweis auf der Verpackung und auf dem Etikett des Gerätes selbst.
  2. sorgfältige Überprüfung, ob der Zug des Abgasanschlusses angemessen ist; dass der Anschluss nicht verstopft ist und dass keine Abgase anderer Geräte durch denselben Abgaskanal abgeführt werden, es sei denn, der Abgaskanal ist speziell dafür ausgelegt, die Abgase mehrerer Geräte zu sammeln, in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften.
  3. sorgfältige Überprüfung, dass bei Anschluss des Abgaskanals an bereits bestehende Abgasleitungen eine gründliche Reinigung durchgeführt wurde, da während des Betriebs des Kessels restliche Verbrennungsprodukte austreten und den Abgaskanal verstopfen können.

Um den korrekten Betrieb des Gerätes zu gewährleisten und das Erlöschen der Garantie zu vermeiden, beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

  1. Warmwasserkreislauf:
    1. Wenn die Wasserhärte größer als 20°F ist (1°F = 10 mg Kalziumkarbonat pro Liter Wasser), ist ein Polyphosphat- oder vergleichbares Behandlungssystem gemäß den aktuellen Vorschriften zu verwenden.
    2. Der Brauchwarmwasserkreislauf muss nach der Installation des Gerätes und vor dessen Inbetriebnahme gründlich gespült werden.
    3. Die für den Brauchwarmwasserkreislauf des Produkts verwendeten Materialien entsprechen der Richtlinie 98/83/EG.
  2. Heizkreislauf
    1. Neues System
      Vor der Installation des Kessels muss das System gründlich gereinigt und gespült werden, um eventuelle Gewindespäne, Lötmittel und Lösungsmittel mit geeigneten Spezialprodukten zu entfernen.
      Um Beschädigungen an Metall-, Kunststoff- und Gummiteilen zu vermeiden, verwenden Sie nur neutrale Reiniger, d.h. nicht-säurehaltige und nicht-alkalische. Die empfohlenen Reinigungsprodukte sind:
      SENTINEL X300 oder X400 und FERNOX Heizkreislaufwiederherstellung. Befolgen Sie bei der Anwendung dieses Produkts strikt die Anweisungen des Herstellers.
    2. Bestehendes System
      Vor der Installation des Kessels muss das System gereinigt und gespült werden, um Schlamm und Verunreinigungen zu entfernen, wobei geeignete Spezialprodukte wie oben beschrieben zu verwenden sind.
      Um Beschädigungen an Metall-, Kunststoff- und Gummiteilen zu vermeiden, verwenden Sie nur neutrale Reiniger, d.h. nicht-säurehaltige und nicht-alkalische wie SENTINEL X100 und FERNOX Heizkreislaufschutz. Befolgen Sie bei der Anwendung dieses Produkts strikt die Anweisungen des Herstellers.
      Beachten Sie, dass das Vorhandensein von Fremdstoffen im Heizsystem den Betrieb des Kessels negativ beeinflussen kann (z. B. Überhitzung und lauter Betrieb des Wärmetauschers).

Die Nichtbeachtung der oben genannten Punkte führt zum Erlöschen der Garantie.

PRODUKTINSTALLATION

PRODUKTINSTALLATION
Siehe Abbildung 5.
Bestimmen Sie den Standort des Kessels und kleben Sie dann die Schablone an die Wand. Schließen Sie die Verrohrung an die an der unteren Leiste der Schablone vorgesehenen Gas- und Wasseranschlüsse an. Wir empfehlen Ihnen, zwei G3/4 Absperrhähne (auf Anfrage erhältlich) an den Vor- und Rücklaufleitungen des Zentralheizungssystems anzubringen; die Hähne ermöglichen wichtige Wartungsarbeiten am System, ohne es vollständig entleeren zu müssen. Wenn Sie den Kessel in ein bereits bestehendes System einbauen oder ihn ersetzen, empfehlen wir Ihnen, auch einen Schlammabscheider an der Systemrücklaufleitung und unter dem Kessel anzubringen, um Ablagerungen und Verkrustungen zu sammeln, die nach der Spülung im System verbleiben und zirkulieren könnten.
Wenn der Kessel an der Schablone befestigt ist, schließen Sie die Abgas- und Luftkanäle (Armaturen vom Hersteller geliefert) gemäß den Anweisungen in den folgenden Abschnitten an.
Bei der Installation des Modells **240 i** (Kessel mit Naturzug) stellen Sie die Verbindung zum Abgaskanal mit einem Metallrohr her, das über die Zeit Beständigkeit gegen normale mechanische Belastungen, Hitze und die Auswirkungen der Verbrennungsprodukte sowie jegliche Kondensation bietet, die diese bilden können.

PRODUKTABMESSUNGEN

PRODUKTABMESSUNGEN
Siehe Abbildung 6

INSTALLATION VON ABGAS- UND LUFTLEITUNGEN

Modelle 240 Fi - 280 Fi - 310 Fi - 1.310 Fi
Wir garantieren eine einfache und flexible Installation für einen gasbefeuerten Heizkessel mit Gebläsebrenner dank der mitgelieferten (unten beschriebenen) Armaturen und Anschlüsse.
Der Heizkessel ist speziell für den Anschluss an eine Abgas-/Luftleitung konzipiert, entweder mit koaxialem, vertikalem oder horizontalem Anschluss. Mittels eines Trennbausatzes kann auch ein Zweirohrsystem installiert werden.

Installieren Sie ausschließlich vom Hersteller gelieferte Anschlüsse.


Zur Erhöhung der Betriebssicherheit stellen Sie sicher, dass die Abgasleitungen mit geeigneten Halterungen fest an der Wand befestigt sind.

KOAXIALES ABGAS- UND LUFTROHR (KONZENTRISCH)
Dieser Rohrtyp ermöglicht die Ableitung von Abgasen und die Ansaugung von Verbrennungsluft sowohl außerhalb des Gebäudes als auch im Falle einer installierten LAS-Abgasanlage.
Der 90°-Koaxialbogen ermöglicht den Anschluss des Heizkessels an eine Abgas-Luftleitung in jede Richtung, da er um 360° drehbar ist. Er kann darüber hinaus als zusätzlicher Bogen verwendet und mit einer Koaxialleitung oder einem 45°-Bogen gekoppelt werden.
Wenn der Abgasauslass außen liegt, muss die Abgas-Luftleitung mindestens 18 mm aus der Wand herausragen, damit eine Aluminium-Wetterkappe angebracht und abgedichtet werden kann, um Wasseraustritte zu vermeiden. Achten Sie auf ein Mindestgefälle von 1 cm pro Meter Rohrlänge nach außen.

  • Ein 90°-Bogen reduziert die Gesamtrohrlänge um 1 Meter.
  • Ein 45°-Bogen reduziert die Gesamtrohrlänge um 0,5 Meter.
Kesselmodell Länge (m) Luftansaug-
DROSSEL

Abgas-
DROSSEL

240 Fi 0 ÷ 1 Ja Ja
1 ÷ 2 Nein
2 ÷ 5 Nein Nein
280 Fi
310 Fi
1.310 Fi
0 ÷ 1 Nein Ja
1 ÷ 2 Ja Nein
2 ÷ 4 Nein Nein

(*) Der erste 90°-Bogen ist nicht in der maximalen verfügbaren Länge enthalten.

OPTIONEN ZUR INSTALLATION HORIZONTALER ABGASANSCHLÜSSE


L max = 5 m 240 Fi Ø 60/100 mm - 9 m Ø 80/125 mm


L max = 4 m 280-310-1.310 Fi Ø 60/100 mm - 8 m Ø 80/125 mm


L max = 4 m 240 Fi Ø 60/100 mm - 8 m Ø 80/125 mm


L max = 3 m 280-310-1.310 Fi Ø 60/100 mm - 7 m Ø 80/125 mm

OPTIONEN ZUR INSTALLATION DES LAS-ABGASROHRS

Optionen zur Installation des LAS-Abgasrohrs
L max = 5 m 240 Fi Ø 60/100 mm - 9 m Ø 80/125 mm
L max = 4 m 280-310-1.310 Fi Ø 60/100 mm - 8 m Ø 80/125 mm

OPTIONEN ZUR INSTALLATION VERTIKALER ABGASANSCHLÜSSE

Diese Art der Installation kann sowohl auf einem Flach- als auch auf einem Steildach durch Anbringen eines Anschlusses, einer geeigneten Dacheinfassung und Manschette erfolgen (Zusatzarmaturen auf Anfrage erhältlich).
Detaillierte Anweisungen zur Installation der Anschlüsse entnehmen Sie bitte den technischen Daten, die den Anschlüssen beiliegen.


L max = 4 m Ø 60/100 mm 10 m Ø 80/125 mm


L max = 2 m Ø 60/100 mm 8 m Ø 80/125 mm


L max = 3 m Ø 60/100 mm 9 m Ø 80/125 mm

GETRENNTES ABGAS-LUFTROHR
Diese Art der Verrohrung ermöglicht die Ableitung von Abgasen sowohl außerhalb des Gebäudes als auch in einzelne Abgasleitungen.
Die Verbrennungsluft kann an einem anderen Ort angesaugt werden als der Abgasanschluss.
Das Trennbausatz besteht aus einem Abgasrohradapter (100/80) und einem Luftrohradapter.
Für den Luftrohradapter montieren Sie die zuvor von der Kappe entfernten Schrauben und Dichtungen.

Die Drossel muss in folgenden Fällen entfernt werden

Kesselmodell (L1+L2) Position der Luftansaugkupplung Abgas-
DROSSEL

CO2 %
G20 G31
240 Fi 0 ÷ 4 3 Ja 6,4 7,3
4 ÷ 15 1 Nein
15 ÷ 25 2
25 ÷ 40 3
280 Fi
310 Fi
1.310 Fi
0 ÷ 2 1 Nein 7,4 8,4
2 ÷ 8 2
8 ÷ 25 3

(*) Der erste 90°-Bogen ist nicht in der maximalen verfügbaren Länge enthalten.

Der 90°-Bogen ermöglicht den Anschluss des Heizkessels an eine Abgas-Luftleitung unabhängig von der Richtung, da er um 360° drehbar ist. Er kann darüber hinaus als zusätzlicher Bogen verwendet und mit dem Rohr oder einem 45°-Bogen gekoppelt werden.

  • Ein 90°-Bogen reduziert die Gesamtrohrlänge um 0,5 Meter.
  • Ein 45°-Bogen reduziert die Gesamtrohrlänge um 0,25 Meter.

Einstellung der geteilten Abgas-Luftregelung
Einstellung der geteilten Abgas-Luftregelung
Die Einstellung dieser Regelung ist erforderlich, um Leistung und Verbrennungsparameter zu optimieren. Die Luftansaugkupplung kann gedreht werden, um den Luftüberschuss entsprechend der Gesamtlänge der Abgas- und Ansaugkanäle für die Verbrennungsluft einzustellen. Drehen Sie diese Regelung, um den Verbrennungsluftüberschuss zu erhöhen oder zu verringern (Abbildung 9):
Zur Verbesserung der Optimierung kann ein Abgasanalysator verwendet werden, um den CO2-Gehalt des Abgases bei maximaler Heizleistung zu messen und die Luft schrittweise so einzustellen, dass der CO2-Wert in der untenstehenden Tabelle erreicht wird, falls die Analyse einen niedrigeren Wert ergibt.
Für die korrekte Installation dieses Geräts beachten Sie auch die technischen Daten, die dem Anschluss beiliegen.

GESAMTABMESSUNGEN DES GETEILTEN ABGASROHRS

GESAMTABMESSUNGEN DES GETEILTEN ABGASROHRS

OPTIONEN ZUR INSTALLATION GETRENNTER HORIZONTALER ABGASANSCHLÜSSE


Achten Sie auf ein Mindestgefälle von 1 cm pro Meter Rohrlänge nach außen.
Im Falle der Installation des Kondensatsammel-Kits muss der Winkel des Ablaufrohrs zum Heizkessel hin ausgerichtet sein.


L max = 10 m 240 Fi
L max = 8 m 280 Fi - 310 Fi - 1.310 Fi


(L1 + L2) max = 40 m 240 Fi
(L1 + L2) max = 25 m 280 Fi - 310 Fi - 1.310 Fi

HINWEIS: Bei Typen C52 dürfen Anschlüsse für die Verbrennungsluftansaugung und die Abgasableitung niemals an gegenüberliegenden Gebäudewänden angebracht werden.

Die maximale Länge des Ansaugrohrs beträgt 10 Meter. Überschreitet das Abgasrohr 6 m, muss das Kondensatsammel-Kit (als Zubehör geliefert) in der Nähe des Heizkessels angebracht werden.

OPTIONEN ZUR INSTALLATION GETRENNTER VERTIKALER ABGASANSCHLÜSSE


L max = 15 m 240 Fi
L max = 12 m 280 Fi - 310 Fi - 1.310 Fi


L max = 14 m 240 Fi
L max = 10 m 280 Fi - 310 Fi - 1.310 Fi


Wenn ein einzelnes Abgasrohr installiert wird, ist sicherzustellen, dass es überall dort, wo es durch Gebäudewände führt, ausreichend isoliert ist (z.B. mit Glaswolle).
Detaillierte Anweisungen zur Installation der Anschlüsse entnehmen Sie bitte den technischen Daten, die den Anschlüssen beiliegen.

ANSCHLUSS DER NETZVERSORGUNG

Die elektrische Sicherheit des Geräts ist nur durch eine korrekte Erdung gemäß den geltenden Gesetzen und Vorschriften gewährleistet.
Schließen Sie den Heizkessel mit dem mitgelieferten dreipoligen Kabel an eine 230V einphasige + Erdungs-Stromversorgung an und achten Sie auf die korrekte Polung.
Verwenden Sie einen zweipoligen Schalter mit einer Kontaktöffnung von mindestens 3 mm an beiden Polen.
Falls Sie das Netzkabel ersetzen, verwenden Sie ein HAR H05 VV-F' 3x0.75mm² Kabel mit einem maximalen Durchmesser von 8 mm.

Zugang zum Netzanschlussklemmenblock

  • Unterbrechen Sie die Stromversorgung zum Heizkessel mit dem zweipoligen Schalter;
  • Schrauben Sie die beiden Schrauben heraus, die die Steuerplatine am Heizkessel befestigen;
  • Drehen Sie die Steuerplatine;
  • Schrauben Sie den Deckel ab und erhalten Sie Zugang zur Verdrahtung (Abbildung 10).
    Zugang zum Netzanschlussklemmenblock

Die flinken 2A Sicherungen sind im Netzanschlussklemmenblock integriert (um die Sicherung zu überprüfen oder zu ersetzen, ziehen Sie den schwarzen Sicherungshalter heraus).


Achten Sie darauf, die Polaritäten korrekt anzuschließen L (PHASE) - N (NEUTRALLEITER).
(L) = Phase (braun)
(N) = Neutralleiter (blau)
= Erde (gelb/grün)
(1) (2) = Raumthermostatanschluss


Wenn das Gerät direkt an ein Fußbodenheizungssystem angeschlossen ist, muss der Installateur einen Sicherheitsthermostat anbringen, um eine Überhitzung zu verhindern.

ANSCHLUSS EINES RAUMTHERMOSTATS

Um den Raumthermostat an den Kesselklemmenblock anzuschließen, gehen Sie wie folgt vor:

  • zum Netzanschlussklemmenblock gelangen (Abbildung 10);
  • schließen Sie den Raumthermostat an die Klemmen (1) - (2) an und entfernen Sie die Brücke.

GASWECHSEL-MODALITÄTEN

Ein qualifizierter Servicetechniker darf diesen Heizkessel für den Betrieb mit Erdgas (G. 20) oder Flüssiggas (G. 31) anpassen.
Das Verfahren zur Kalibrierung des Druckreglers kann je nach Art des eingebauten Gasventils (HONEY WELL oder SIT; siehe Abbildung 11) variieren.
Typen der eingebauten Gasventile

Führen Sie die folgenden Schritte in der angegebenen Reihenfolge aus:

  1. die Hauptbrennerdüsen ersetzen;
  2. die Modulatorspannung ändern;
  3. eine neue max. und min. Einstellung des Druckregelgeräts vornehmen.
  1. Die Hauptbrennerdüsen ersetzen
    • den Hauptbrenner vorsichtig aus seinem Sitz ziehen;
    • die Hauptbrennerdüsen ersetzen und sicherstellen, dass sie fest angezogen sind, um Undichtigkeiten zu vermeiden. Die Düsendurchmesser sind in Tabelle 1 angegeben.
  2. Die Modulatorspannung ändern
    • Parameter F02 entsprechend dem verwendeten Gas einstellen, wie im Abschnitt "PARAMETER SETTING" (PARAMETEREINSTELLUNG) beschrieben.
  3. Einstellung des Druckregelgeräts
    • den positiven Druckmesspunkt eines Differenzmanometers (eventuell wasserbetrieben) an den Druckmesspunkt (Pb) des Gasventils anschließen (Abbildung 11); nur bei geschlossenen Brennraummodellen den negativen Druckmesspunkt des Manometers an ein "T" (T-Stück) anschließen, um den Kesseleinstellanschluss, den Gasventileinstellanschluss (Pc) und das Manometer zu verbinden. (Die gleiche Messung kann durchgeführt werden, indem das Manometer an den Druckmesspunkt (Pb) angeschlossen wird, nachdem die Frontplatte des geschlossenen Brennraums entfernt wurde);
      Wenn Sie den Brennerdruck auf andere Weise messen, können Sie ein verfälschtes Ergebnis erhalten, da der im geschlossenen Brennraum durch den Ventilator erzeugte Unterdruck nicht berücksichtigt würde.
    1. Einstellung auf Nennwärmeleistung
      • den Gashahn öffnen;
      • die Taste (Abbildung 1) drücken und den Heizkessel in den Wintermodus versetzen (Abschnitt "DESCRIPTION OF THE POWER BUTTON" (BESCHREIBUNG DER EIN/AUS-TASTE));
      • einen Warmwasserhahn öffnen, um einen Mindestdurchfluss von 10 l/min zu erreichen, oder sicherstellen, dass die maximalen Heizanforderungen eingestellt sind;
      • die Modulatorabdeckung entfernen;
      • die Messingschraube (a) in Abb. 12 einstellen, um die in Tabelle 1 gezeigten Druckeinstellungen zu erhalten;
      • überprüfen, ob der dynamische Kesselversorgungsdruck, gemessen am Eingangsdruckmesspunkt des Gasventils (Pa) (Abbildung 11), korrekt ist (37 mbar für Propangas G.31, 20 mbar für Erdgas G20);
    2. Einstellung auf reduzierte Wärmeleistung
      • das Modulator-Versorgungskabel trennen und die Schraube (b) in Abb. 11 lösen, um die Druckeinstellung für die reduzierte Wärmeleistung (siehe Tabelle 1) zu erreichen;
      • das Kabel wieder anschließen;
      • die Modulatorabdeckung anbringen und abdichten.
    3. Abschließende Prüfungen
      • die zusätzliche Datenplatte anbringen, auf der die Gasart und die vorgenommenen Einstellungen angegeben sind.
Tabelle der Brennerdrücke
240 Fi 240 i 280 Fi 310 Fi - 1.310 Fi
Verwendetes Gas G20 G31 G20 G31 G20 G31 G20 G31
Düsendurchmesser (mm) 1,18 0,74 1,18 0,74 1,28 0,77 1,28 0,77
Brennerdruck (mbar*)
REDUZIERTE WÄRMELEISTUNG
1,9 4,9 1,9 4,7 1,8 4,9 1,8 4,9
Brennerdruck (mbar*)
NENNWÄRMELEISTUNG
11,3 29,4 10,0 26,0 11,3 31,0 13,0 35,5
Anzahl der Düsen 15

* 1 mbar = 10,197 mm H2O

Tabelle 1
240 Fi 240 i
Gasverbrauch bei 15°C - 1013 mbar G20 G31 G20 G31
Nennwärmeleistung 2,84 m3/h 2,09 kg/h 2,78 m3/h 2,04 kg/h
Reduzierte Wärmeleistung 1,12 m3/h 0,82 kg/h 1,12 m3/h 0,82 kg/h
p.c.i. 34,02 MJ/m3 46,3 MJ/kg 34,02 MJ/m3 46,3 MJ/kg
Tabelle 2
280 Fi 310 Fi - 1.310 Fi
Gasverbrauch bei 15°C - 1013 mbar G20 G31 G20 G31
Nennwärmeleistung 3,18 m3/h 2,34 kg/h 3,52 m 3 /h 2,59 kg/h
Reduzierte Wärmeleistung 1,26 m3/h 0,92 kg/h 1,26 m 3 /h 0,92 kg/h
p.c.i. 34,02 MJ/m 3 46,3 MJ/kg 34,02 MJ/m3 46,3 MJ/kg

INFORMATIONSDISPLAY

ERSTE ANGEZEIGTE INFORMATIONEN

Um den Heizkessel korrekt in Betrieb zu nehmen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Die Stromversorgung des Heizkessels herstellen.
    Wenn der Gaskessel mit Strom versorgt wird, zeigt das Display die folgenden Informationen an:
    1. alle Symbole leuchten auf;
    2. Herstellerinformationen;
    3. Herstellerinformationen;
    4. Herstellerinformationen;
    5. Kesseltyp und verwendetes Gas (z.B. ).
      Die angezeigten Buchstaben bedeuten Folgendes:
      = offener Brennraum
      = geschlossener Brennraum
      = Erdgas METANE
      = LPG Gas
    6. Hydrauliksystem;
    7. Softwareversion (zwei Zahlen x.x);
  • den Gashahn öffnen;
  • die Taste, für mindestens zwei Sekunden, drücken, um den Betriebsmodus des Heizkessels einzustellen (siehe Abschnitt "DESCRIPTION OF THE POWER BUTTON" (BESCHREIBUNG DER EIN/AUS-TASTE)).

BETRIEBSINFORMATIONEN

Um nützliche Informationen während des Heizkesselbetriebs anzuzeigen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Drücken Sie die ( ) Taste mindestens 6 Sekunden lang, bis das Display "A00" (..."A07") (A00 bis A07) abwechselnd mit dem entsprechenden Wert anzeigt (z.B. Abbildung 12);
    Anzeige nützlicher Informationen während des Betriebs
  • Drücken Sie die +/- Warmwasser-Tasten, um die folgenden momentanen Informationen anzuzeigen:
A00: Warmwassertemperaturwert (°C);
A01: Außentemperatur (bei angeschlossenem externen Fühler);
A02: Modulationsstromwert (100% = 230 mA METAN - 100% = 310 mA GPL);
A03: Leistungsbereichswert (%) - siehe Parameter F13 (Abschnitt "PARAMETER SETTING" (PARAMETEREINSTELLUNG));
A04: Solltemperaturwert (°C);
A05: Vorlauftemperaturwert der Zentralheizung (°C);
A06: Durchflusswert (l/min x 10);
A07: Flammensignalwert (8-100%).

Hinweis: die Zeilen A08 und A09 werden nicht verwendet.

  • Diese Funktion ist für 3 Minuten aktiv. Um die Funktion zu beenden, drücken Sie die Taste, wie im Abschnitt "DESCRIPTION OF THE POWER BUTTON" (BESCHREIBUNG DER EIN/AUS-TASTE) beschrieben.

ANZEIGE VON ANOMALIEN

Hinweis: der Rücksetzvorgang ist nur für 5 aufeinanderfolgende Versuche verfügbar, danach wird die RESET-Funktion deaktiviert und der Gaskessel bleibt blockiert.
Um einen neuen RESET-Versuch durchzuführen, gehen Sie wie folgt vor:

  • die Taste mindestens 2 Sekunden lang drücken;
  • den Heizkessel zurücksetzen, indem die Taste mindestens 2 Sekunden lang drücken, das Display zeigt "OFF" (AUS) an;.
  • die Taste mindestens 2 Sekunden lang drücken, wie im Abschnitt "DESCRIPTION OF THE POWER BUTTON" (BESCHREIBUNG DER EIN/AUS-TASTE) beschrieben.

Siehe Abschnitt "ERROR MESSAGES AND TABLE OF FAULTS" (FEHLERMELDUNGEN UND FEHLERTABELLE) für Fehlercodes und Beschreibungen von Anomalien.

ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

Für detailliertere technische Informationen konsultieren Sie bitte die "SERVICE INSTRUCTIONS" (SERVICEANLEITUNG).

PARAMETER EINSTELLUNG


Um die Kesselparameter einzustellen, drücken Sie die Tasten R (R) und - (Minus) gleichzeitig für mindestens 6 Sekunden. Wenn die Funktion aktiviert ist, zeigt das Display "F01" (F01) abwechselnd mit dem Wert des Parameters an.

Parametereinstellung

  • Drücken Sie die Tasten +/- (Plus/Minus) , um durch die Parameter zu blättern;
  • Drücken Sie die Tasten +/- (Plus/Minus) , um den Wert des einzelnen Parameters zu ändern;
  • Drücken Sie die Taste P (P), um Änderungen zu speichern, das Display zeigt "MEM" (MEM) an;
  • Drücken Sie die Taste , um die Funktion ohne Speichern zu verlassen, das Display zeigt "ESC" (ESC) an;
Beschreibung des Parameters Standardwert
240 Fi 240 i 280 Fi - 310 Fi 1.310 Fi
F01 Gaskesseltyp
10 = geschlossene Brennkammer
20 = offene Brennkammer
10 20 10
F02 Gasart
00 = Erdgas (Methan) - 01 = Flüssiggas
00 o 01
F03 Hydrauliksystem
00 = Durchlauferhitzer
05 = Gerät mit externem Speicher 0
8 = Gerät nur für Heizung
00 00 00 08
F04 Einstellung programmierbares Relais 1
2 = Zonensystem (Siehe SERVICE-Anleitung)
02
F05 Einstellung programmierbares Relais 2
13 = "cool" (Kühlen) Funktion für externes Klimaanlagensystem (Siehe SERVICE-Anleitung)
04
F06 Einstellung programmierbarer Eingang externer Sensor
(Siehe SERVICE-Anleitung)
00
F07...F12 Herstellerinformationen 00
F13 CH max. Heizleistung (0-100%) 100
F14 WW max. Heizleistung (0-100%) 100
F15 CH min. Heizleistung (0-100%) 00
F16 Einstellung des maximalen Solltemperaturwerts
00 = 85°C - 01 = 45°C
00
F17 Pumpennachlaufzeit
(01-240 Minuten)
03
F18 Minimale Brennerpause im Heizbetrieb - 00=10 Sekunden 03
F19 Herstellerinformationen 07
F20 Herstellerinformationen --
F21 Anti-Legionellen-Funktion
00 = Deaktiviert
01 = Aktiviert
00
F22 Herstellerinformationen 00
F23 Maximaler WW-Sollwert 60
F24 Herstellerinformationen 35
F25 Wassermangelsicherung 00
F26...F29 Herstellerinformationen (schreibgeschützte Parameter) --
F30 Herstellerinformationen 10
F31 Herstellerinformationen 30
F34...F41 Diagnose (Siehe SERVICE-Anleitung) --
Letzter Parameter Aktivierung der Kalibrierfunktion (Siehe SERVICE-Anleitung) 00


Ändern Sie nicht die Werte der Parameter "Manufacturer information" (Herstellerinformationen).

REGEL- UND BEDIENEINRICHTUNGEN

Der Heizkessel wurde in voller Übereinstimmung mit den europäischen Referenznormen entwickelt und ist insbesondere mit Folgendem ausgestattet:

  • Luftdruckschalter für Modelle mit Gebläse (240 Fi - 280 Fi - 310 Fi - 1.310 Fi)
    Dieser Schalter ermöglicht das Einschalten des Brenners, vorausgesetzt, die Effizienz des Abgasrohrs ist perfekt. Im Falle eines der folgenden Fehler:
    • die Abgasleitung ist verstopft;
    • das Venturi ist verstopft;
    • der Lüfter ist blockiert;
    • die Verbindung zwischen Venturi und Luftdruckschalter ist unterbrochen;

Der Heizkessel bleibt im Stand-by-Modus und das Display zeigt den Fehlercode E03 an (siehe Abschnitt "ERROR MESSAGES AND TABLE OF FAULTS" (FEHLERMELDUNGEN UND FEHLERTABELLE)).

  • Abgasthermostat für Naturzug (Modell 240 i)
    Dieses Gerät verfügt über einen Sensor, der am linken Abschnitt der Abgashaube positioniert ist und den Gasfluss zum Brenner abschaltet, wenn der Abgaskanal verstopft ist oder bei Zugausfall.
    Unter solchen Bedingungen ist der Heizkessel blockiert und das Display zeigt den Fehler E03 an (siehe Abschnitt "ERROR MESSAGES AND TABLE OF FAULTS" (FEHLERMELDUNGEN UND FEHLERTABELLE)).
    Um den Hauptbrenner sofort wieder zu zünden, siehe Abschnitt "ERROR MESSAGES AND TABLE OF FAULTS" (FEHLERMELDUNGEN UND FEHLERTABELLE).

Es ist verboten, diese Sicherheitseinrichtung zu deaktivieren.

  • Überhitzungsschutzthermostat
    Dank eines am Heizungsvorlauf platzierten Sensors unterbricht dieser Thermostat den Gasfluss zum Brenner, falls das im Primärkreislauf enthaltene Wasser überhitzt wurde. Unter solchen Bedingungen ist der Heizkessel blockiert und eine Wiederzündung ist erst möglich, nachdem die Ursache der Störung behoben wurde.

Es ist verboten, diese Sicherheitseinrichtung zu deaktivieren.

  • Flammenionisationsdetektor
    Die Flammenüberwachungselektrode, rechts vom Brenner platziert, gewährleistet die Betriebssicherheit bei Gasausfall oder unvollständiger Zündung des Brenners. Der Heizkessel wird nach 3 Zündversuchen blockiert.
    Siehe Abschnitt "ERROR MESSAGES AND TABLE OF FAULTS" (FEHLERMELDUNGEN UND FEHLERTABELLE), um die normalen Betriebsbedingungen RESET (ZURÜCKZUSETZEN).
  • Hydraulischer Drucksensor
    Dieses Gerät (3 - Abbildung 24/25) ermöglicht das Einschalten des Hauptbrenners nur, wenn der Systemdruck über 0,5 bar liegt.
  • Pumpennachlauf für Heizkreis
    Der elektronisch gesteuerte zusätzliche Pumpennachlauf dauert 3 Minuten (F17 - Abschnitt "PARAMETER SETTING" (PARAMETER EINSTELLUNG)), wenn der Heizkessel im Heizbetrieb ist, nachdem der Brenner aufgrund eines Raumthermostats oder eines Eingriffs abgeschaltet wurde.
  • Pumpennachlauf für Warmwasserkreis
    Die elektronische Steuerung hält die Pumpe 30 Sekunden lang im Warmwasserbetrieb in Betrieb, nachdem der WW-Sensor den Brenner abgeschaltet hat.
  • Frostschutzvorrichtung (Zentralheizungs- und Warmwassersysteme)
    Die elektronische Kesselsteuerung umfasst eine "Frostschutzfunktion" im Heizsystem, die den Brenner in Betrieb nimmt, um eine Heizungsvorlauftemperatur von 30°C zu erreichen, wenn die Systemheizungsvorlauftemperatur unter 5°C fällt.
    Diese Funktion ist aktiviert, wenn der Heizkessel an die Stromversorgung angeschlossen, die Gasversorgung eingeschaltet und der Systemdruck wie erforderlich ist.
  • Wassermangel (wahrscheinlich blockierte Pumpe)
    Wenn das Wasser im Primärkreislauf nicht zirkuliert, zeigt das Display den Fehler E25 an (siehe Abschnitt "ERROR MESSAGES AND TABLE OF FAULTS" (FEHLERMELDUNGEN UND FEHLERTABELLE)).
  • Anti-Blockier-Pumpenfunktion
    Falls keine Wärme benötigt wird, startet die Pumpe innerhalb der nächsten 24 Stunden automatisch und läuft eine Minute lang. Diese Funktion ist aktiv, wenn der Heizkessel mit Strom versorgt wird.
  • Dreiwege-Anti-Blockier-Ventil
    Falls über einen Zeitraum von 24 Stunden keine Wärme angefordert wird, führt das Dreiwegeventil eine vollständige Umschaltung durch. Diese Funktion ist aktiv, wenn der Heizkessel mit Strom versorgt wird.
  • Hydraulisches Sicherheitsventil (Heizkreis)
    Dieses Gerät ist auf 3 bar eingestellt und wird für den Heizkreis verwendet.

Das Sicherheitsventil sollte an einen Siphonabfluss angeschlossen werden. Die Verwendung als Entleerungsmöglichkeit des Heizkreises ist strengstens untersagt.

  • Anti-Legionellen-Funktion (Modelle 1.310 Fi mit WW-Speicher)
    Die Anti-Legionellen-Funktion ist NICHT aktiviert.
    Um die Funktion zu aktivieren, setzen Sie den Parameter F21=01 (wie im Abschnitt "PARAMETER SETTING" (PARAMETER EINSTELLUNG) beschrieben). Wenn die Funktion aktiviert ist, bringt die elektronische Steuerung des Heizkessels das Wasser im Warmwasserspeicher in wöchentlichen Intervallen auf eine Temperatur über 60°C (die Funktion ist nur in Betrieb, wenn das Wasser in den letzten 7 Tagen nie 60°C überschritten hat).
    Hinweis: Warmwasser ist auch bei Beschädigung des NTC-Sensors gewährleistet. In diesem Fall erfolgt die Temperaturregelung über die Kesselvorlauftemperatur.

POSITIONIERUNG DER ZÜND- UND FLAMMENÜBERWACHUNGSELEKTRODE

POSITIONIERUNG DER ZÜND- UND FLAMMENÜBERWACHUNGSELEKTRODE
Siehe Abbildung 16.

PRÜFUNG DER VERBRENNUNGSPARAMETER

Der Heizkessel verfügt über zwei speziell entwickelte Anschlusspunkte, die es Technikern ermöglichen, die Verbrennungseffizienz nach der Installation zu messen und sicherzustellen, dass die Verbrennungsprodukte kein Gesundheitsrisiko darstellen.
Ein Anschlusspunkt ist an den Abgasableitungskreislauf angeschlossen und ermöglicht die Überwachung der Qualität der Verbrennungsprodukte und der Verbrennungseffizienz.
Der andere ist an den Verbrennungsluftansaugkreis angeschlossen und ermöglicht die Überprüfung einer etwaigen Rezirkulation der Verbrennungsprodukte bei Koaxialleitungen.
Am Anschlusspunkt des Abgaskreises können folgende Parameter gemessen werden:

  • Temperatur der Verbrennungsprodukte;
  • Sauerstoff (O2) oder Kohlendioxid (CO2) Konzentration;
  • Kohlenmonoxid (CO) Konzentration.

Die Verbrennungslufttemperatur muss am Anschlusspunkt des Lufteintrittskreises gemessen werden, wobei die Messsonde etwa 3 cm tief eingeführt werden muss.
Bei Heizkesselmodellen mit Naturzug muss ein Loch in das Abgasrohr in einem Abstand zum Heizkessel gebohrt werden, der dem zweifachen Innendurchmesser des Rohres selbst entspricht.
Durch dieses Loch können folgende Parameter gemessen werden:

  • Temperatur der Verbrennungsprodukte;
  • Sauerstoff (O2) oder Kohlendioxid (CO2) Konzentration;
  • Kohlenmonoxid (CO) Konzentration.

Die Verbrennungslufttemperatur muss nahe dem Punkt gemessen werden, an dem die Luft in den Heizkessel eintritt.
Das Loch, das von der für den Betrieb des Systems bei der Inbetriebnahme verantwortlichen Person gebohrt werden muss, muss so verschlossen werden, dass das Abgasrohr während des normalen Betriebs luftdicht ist.

LEISTUNGS-/PUMPENFÖRDERHÖHENKURVEN

Dies ist eine Pumpe mit hoher statischer Förderhöhe, geeignet für die Installation in jeder Art von Ein- oder Zweirohrheizsystemen. Das in der Pumpe integrierte Entlüftungsventil ermöglicht eine schnelle Entlüftung des Heizsystems.
LEISTUNGS-/PUMPENFÖRDERHÖHENKURVEN

ANSCHLUSS DES AUSSENTEMPERATURFÜHLERS

Der Heizkessel ist für den Anschluss eines externen Fühlers vorbereitet (als Zubehör geliefert).
Für den Anschluss siehe Abbildung 17 unten und die mit dem Fühler gelieferte Anleitung.
ANSCHLUSS DES AUSSENTEMPERATURFÜHLERS

Einstellung der Kt-Kurven
Wenn der externe Fühler angeschlossen ist, regelt die Temperaturregelung des Heizkreises den Dispersionskoeffizienten Kt. Um die Kurven (0...90) einzustellen, drücken Sie die Tasten +/- (Plus/Minus) .
HINWEIS: Der Maximalwert der Vorlauftemperatur TM hängt von der Einstellung des Parameters F16 ab (siehe Abschnitt "PARAMETER SETTING" (PARAMETER EINSTELLUNG)). Die maximale Vorlauftemperatur kann 85° oder 45°C betragen.

ANSCHLUSS EINES EXTERNEN WARMWASSERSPEICHERS

ANSCHLUSS DES WARMWASSERSPEICHERFÜHLERS

Legende
UB Warmwasserspeichereinheit
UR Heizeinheit
M Motor des 3-Wege-Ventils
M2 Anschlussklemmenblock
SB WW-Prioritätsspeicherfühler
MR Heizungsvorlauf
MB Warmwasserspeicher-Vorlauf
RR Heizungs-/Warmwasserspeicher-Rücklauf

Modelle 1.310 Fi
ANSCHLUSS DES WARMWASSERSPEICHERFÜHLERS
Der Heizkessel ist für den Anschluss eines externen WW-Speichers vorbereitet.
Schließen Sie die WW-Speicherleitungen gemäß Abbildung 18 an.
Schließen Sie den WW-Prioritäts-NTC-Sensor an die Klemmen 5-6 des Klemmenblocks M2 an, nachdem Sie das vorhandene Heizelement entfernt haben. Führen Sie die NTC-Sensorfühler in das spezielle Loch am WW-Speicher ein.
Die Warmwassertemperatur (35°...65°C) wird durch Betätigen der Tasten

HINWEISE Stellen Sie sicher, dass Parameter F03 = 05 ist (Abschnitt "PARAMETER SETTING" (PARAMETER EINSTELLUNG)).

ELEKTRISCHER ANSCHLUSS AN DIE FERNBEDIENUNG

ELEKTRISCHER ANSCHLUSS AN DIE FERNBEDIENUNG
(ALS ZUBEHÖR GELIEFERT)
Die Fernbedienung ist kein Standardbestandteil des Heizkessels, da sie als Zubehör geliefert wird. Öffnen Sie die Elektronikplatine und verbinden Sie das Kabel (im Lieferumfang des zweipoligen Klemmenblocks enthalten) mit dem Stecker CN7 auf der elektronischen Kesselplatine. Verbinden Sie die Klemmen der Fernbedienung mit dem zweipoligen Klemmenblock (Abbildung 19).
Hinweis: Für Modell 1.310 Fi schließen Sie die Fernbedienung wie im Absatz "CONNECTING THE RELAY BOARD" (ANSCHLUSS DER RELAISPLATINE) (Abbildung 20) beschrieben an.

ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE AN EIN ZONENHEIZSYSTEM

ANSCHLUSS DER RELAISPLATINE

ANSCHLUSS DER RELAISPLATINE DES ZONENHEIZSYSTEMS
Die Relaisplatine ist kein serienmäßiges Kesselbauteil, da sie als Zubehör geliefert wird. Schließen Sie die Klemmen 1-2-3 (gemeinsam - normalerweise geschlossen - normalerweise offen) des Steckers Cn1 an der Relaisplatine an die entsprechenden Klemmen 10-9-8 an der Kesselklemmleiste M2 an (Abbildung 21).

ANSCHLUSS DER ZONEN

ANSCHLUSS DER ZONEN DES ZONENHEIZSYSTEMS
Schließen Sie den Kontakt für Heizanforderungen in Zonen, die nicht vom Fernbedienungsgerät gesteuert werden, parallel zu den Klemmen 1-2 "TA" an der Klemmleiste M1 an. Entfernen Sie den Jumper.
Die durch das Fernbedienungsgerät gesteuerte Zone wird vom Magnetventil der Zone 1 verwaltet, wie in Abbildung 22 dargestellt.

ENTKALKEN DES WARMWASSERSYSTEMS

Nicht bei Modellen 1.310 Fi vorhanden
Zur Reinigung des Warmwassersystems ist es nicht notwendig, den Warmwasserwärmetauscher auszubauen, wenn die Baugruppe mit den entsprechenden Hähnen (auf Anfrage lieferbar) am Warmwasserauslass und -einlass ausgestattet ist.

Zur Durchführung der Entkalkung ist Folgendes erforderlich:

  • Kaltwasserzulauf schließen
  • Warmwassersystem mittels eines Warmwasserhahns vom darin enthaltenen Wasser entleeren
  • Warmwasserauslass schließen
  • die beiden Kappen der Absperrhähne abschrauben
  • die Filter entfernen.

Falls der entsprechende Hahn nicht vorhanden ist, muss der Warmwasserwärmetauscher, wie im folgenden Abschnitt beschrieben, demontiert und die Entkalkung separat durchgeführt werden. Wir empfehlen, auch den Sitz des Warmwasserwärmetauschers und den am Warmwassersystem angebrachten NTC-Sensor von Kalkablagerungen zu befreien.
Zur Entkalkung des Wärmetauschers und/oder des Warmwassersystems empfehlen wir die Verwendung von Cillit FFW-AL oder Beckinser HF-AL.

AUSBAU DES WARMWASSERWÄRMETAUSCHERS

Nicht bei Modellen 1.310 Fi vorhanden
Der Edelstahl-Platten-Warmwasserwärmetauscher lässt sich mit einem Schraubendreher leicht demontieren, indem wie folgt vorgegangen wird:

  • wenn möglich, nur das Kesselsystem entleeren, über den Entleerungshahn;
  • das Warmwassersystem entleeren;
  • die beiden Schrauben (direkt vor Ihnen) lösen, die den Warmwasserwärmetauscher sichern, und ihn aus seinem Sitz ziehen (Abbildung 23).
    AUSBAU DES WARMWASSERWÄRMETAUSCHERS

REINIGUNG DES KALTWASSERFILTERS

Nicht bei Modellen 1.310 Fi vorhanden
Der Heizkessel ist mit einem Kaltwasserfilter an der Hydraulikbaugruppe ausgestattet.
Zur Reinigung gehen Sie wie folgt vor:

  • das Warmwassersystem entleeren;
  • die Mutter an der Durchflusssensorbaugruppe abschrauben (Abbildung 23);
  • den Durchflusssensor und seinen Filter herausziehen;
  • die Verunreinigungen entfernen.


Bei Austausch und/oder Reinigung der O-Ringe an der Hydraulikeinheit keine Öle oder Fette als Schmiermittel verwenden, sondern ausschließlich Molykote 111.

SCHEMATISCHE DARSTELLUNG DES GERÄTS

SCHEMATISCHE DARSTELLUNG DES GERÄTS - 240 Fi/280 Fi/310 Fi
240 Fi - 280 Fi - 310 Fi (Abbildung 24)

Legende:

  1. Warmwasser-Prioritätssensor
  2. Wasserdruckschalter
  3. Dreiwegeventil
  4. Warmwasser NTC-Sensor
  5. Durchflusssensor mit Filter und Wasserdurchflussbegrenzer
  6. Dreiwegeventilmotor
  7. Gasventil
  8. Ausdehnungsgefäß
  9. Zündelektrode
  10. Heizung NTC-Sensor
  11. Überhitzungssicherheitsthermostat
  12. Abgas-Wasser-Wärmetauscher
  13. Abzugshaube
  14. Ventilator
  15. Positiver Druckpunkt
    (für Modelle 280 Fi - 310 Fi muss der positive Punkt geschlossen sein)
  16. Luftdruckschalter
  17. Negativer Druckpunkt
  18. Flammenwächterelektrode
  19. Brenner
  20. Brennerdüsen
  21. Warmwasser-Plattenwärmetauscher (automatischer Bypass)
  22. Pumpe und Luftabscheider
  23. Systemfüllhahn
  24. Kesselentleerungspunkt
  25. Manometer
  26. Druckbegrenzungsventil

SCHEMATISCHE DARSTELLUNG DES GERÄTS - 1.310 Fi
1.310 Fi (Abbildung 25)

Legende:

  1. Automatischer Bypass
  2. Wasserdruckschalter
  3. Dreiwegeventil
  4. Gasventil
  5. Ausdehnungsgefäß
  6. Zündelektrode
  7. Heizung NTC-Sensor
  8. Überhitzungssicherheitsthermostat
  9. Abgas-Wasser-Wärmetauscher
  10. Abzugshaube
  11. Ventilator
  12. Positiver Druckpunkt
    (für Modell 1.310 Fi muss der positive Punkt geschlossen sein)
  13. Luftdruckschalter
  14. Negativer Druckpunkt
  15. Flammenwächterelektrode
  16. Brenner
  17. Brennerdüsen
  18. Automatischer Entlüfter
  19. Pumpe und Luftabscheider
  20. Kesselentleerungspunkt
  21. Manometer
  22. Druckbegrenzungsventil
  23. Dreiwegeventilmotor

SCHEMATISCHE DARSTELLUNG DES GERÄTS - 240 i
240 i (Abbildung 26)

Legende:

  1. Warmwasser-Prioritätssensor
  2. Wasserdruckschalter
  3. Dreiwegeventil
  4. Warmwasser NTC-Sensor
  5. Durchflusssensor mit Filter und Wasserdurchflussbegrenzer
  6. Dreiwegeventilmotor
  7. Gasventil
  8. Ausdehnungsgefäß
  9. Zündelektrode
  10. Heizung NTC-Sensor
  11. Überhitzungssicherheitsthermostat
  12. Abgas-Wasser-Wärmetauscher
  13. Abzugshaube
  14. Abgasthermostat
  15. Flammenwächterelektrode
  16. Brenner
  17. Brennerdüsen
  18. Warmwasser-Plattenwärmetauscher (automatischer Bypass)
  19. Pumpe und Luftabscheider
  20. Systemfüllhahn
  21. Kesselentleerungspunkt
  22. Manometer
  23. Druckbegrenzungsventil

BEBILDERTER SCHALTPLAN

BEBILDERTER SCHALTPLAN - 240 Fi/280 Fi/310 Fi
240 Fi - 280 Fi - 310 Fi

KABELFARBEN
C = HELLBLAU
M = BRAUN
N = SCHWARZ
R = ROT
G/V = GELB/GRÜN
B = WEISS
V= GRÜN

BEBILDERTER SCHALTPLAN - 1.310 Fi
1.310 Fi

KABELFARBEN
C = HELLBLAU
M = BRAUN
N = SCHWARZ
R = ROT
G/V = GELB/GRÜN
B = WEISS
V= GRÜN

BEBILDERTER SCHALTPLAN - 240 i
240 i

KABELFARBEN
C = HELLBLAU
M = BRAUN
N = SCHWARZ
R = ROT
G/V = GELB/GRÜN
B = WEISS
V= GRÜN

TECHNISCHE DATEN

Modell LUNA 3 240 i 240 Fi 280 Fi 310 Fi 1.310 Fi
Kategorie II2H3P II2H3P II2H3P II2H3P II2H3P
Maximale Wärmezufuhr kW 26,3 26,9 30,1 33,3 33,3
Reduzierte Wärmezufuhr kW 10,6 10,6 11,9 11,9 11,9
Maximale Wärmeleistung kW
kcal/h
24
20.600
25
21.500
28
24.080
31
26.700
31
26.700
Reduzierte Wärmeleistung kW
kcal/h
9,3
8.000
9,3
8.000
10,4
8.900
10,4
8.900
10,4
8.900
Max. Druck Heizungssystem bar 3 3 3 3 3
Ausdehnungsgefäßinhalt l 8 8 10 10 10
Ausdehnungsgefäßdruck bar 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5
Max. Druck Warmwassersystem bar 8 8 8 8
Min. dynamischer Druck Warmwassersystem bar 0,15 0,15 0,5 0,15
Min. Warmwasserleistung l/min 2,0 2,0 2 2,0
Warmwasserproduktion bei ∆T=25°C l/min 13,7 14,3 16 17,8
Warmwasserproduktion bei ∆T=35°C l/min 9,8 10,2 11,4 12,7
Spezifische Leistung l/min 10,7 11,5 12,5 13,7
Typ B11BS C12 - C32 - C42 - C52 - C82 - B22
Konzentrischer Abgasrohrdurchmesser mm 60 60 60 60
Konzentrischer Luftrohrdurchmesser mm 100 100 100 100
Durchmesser des 2-Rohr-Abgaszugs mm 80 80 80 80
Durchmesser des 2-Rohr-Luftzugs mm 80 80 80 80
Abgasrohrdurchmesser mm 120
Max. Abgasmassenstrom (G20) kg/s 0,019 0,017 0,017 0,018 0,018
Min. Abgasmassenstrom (G20) kg/s 0,017 0,017 0,017 0,019 0,019
Max. Abgastemperatur °C 110 135 140 145 145
Min. Abgastemperatur °C 85 100 110 110 110
NOx Klasse 3 3 3 3 3
Verwendete Gasart G20-G31 G20-G31 G20-G31 G20-G31 G20-G31
Erdgasversorgungsdruck 2H (G20) mbar 20 20 20 20 20
Propangasversorgungsdruck 3P (G31) mbar 37 37 37 37 37
Versorgungsspannung V 230 230 230 230 230
Netzfrequenz Hz 50 50 50 50 50
Leistungsaufnahme W 80 135 165 165 165
Nettogewicht kg 33 38 40 40 38
Abmessungen Höhe mm 763 763 763 763 763
Breite mm 450 450 450 450 450
Tiefe mm 345 345 345 345 345
Schutzart gegen Feuchtigkeit und Wasseraustritt (**) IP X5D IP X5D IP X5D IP X5D IP X5D

(**) gemäß EN 60529

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