3
Inbetriebnahme
Montieren Sie die Waage in der nachfolgenden Reinfolge:
Legen Sie zunächst den Hitzeschutz ein, dann den Windschutz und zuletzt das
Probeschalenstativ. Verbinden Sie anschließend das Kaltgerätekabel mit dem Messgerät und der
Steckdose.
Lassen Sie das Gerät sich nach dem Auspacken mindestens 30 min an die
neue Umgebung akklimatisieren.
Stellen Sie die Höhe der Standfüße vorne am Gerät so ein, dass die Waage
gerade ausgerichtet steht.
Schließen Sie die Waage ans Stromnetz an, indem Sie das Stromkabel auf
der einen Seite mit dem Stromanschluss der Waage und auf der anderen
Seite mit einer Steckdose verbinden.
Die Wiegezellen von Analysewaagen unterliegen Temperaturschwankungen.
Achten Sie daher darauf, dass die Waage immer unter relativ konstanten
Umgebungsbedingungen (Temperatur und Luftfeuchte) steht.
4
Probenvorbereitung
Bereiten Sie immer nur eine Probe für die Messung vor. Dadurch wird vermieden, dass die Probe
Feuchtigkeit mit der Umgebung austauschen kann. Müssen mehrere Proben gleichzeitig
entnommen werden, so sollten diese in luftdichte Behälter verpackt werden, damit deren
Eigenschaften sich während der Lagerung nicht verändern. Verteilen Sie die Probe gleichmäßig
und dünn auf der Probenschale, um reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten. Durch
ungleichmäßiges Aufbringen kommt es zu einer inhomogenen Wärmeverteilung in der zu
trocknenden Probe, was eine unvollständige Trocknung oder eine Verlängerung der
Trocknungszeit zur Folge hat. Durch eine Anhäufung der Probe erfolgt eine stärkere Erwärmung
an den oberen Schichten, was folglich zu Verbrennungen oder Verkrustungen führt. Eine zu
große Schichtdicke oder eventuell entstehende Verkrustung verhindert das Entweichen der
Feuchtigkeit aus der Probe. Diese Restfeuchte hat zur Folge, dass so ermittelte Messergebnisse
nicht nachvollziehbar und reproduzierbar sind.
4.1
Werkzeuge für die Probenvorbereitung
Bei der Probenvorbereitung angewandte Werkzeuge und Instrumente sind für die Genauigkeit
und Zuverlässigkeit der Messung ausschlaggebend. Gemieden werden sollten Werkzeuge, die
in ihren Eigenschaften wärmeleitend sind, d. h. sie können Wärme an die Probe abgeben. Durch
die unsachgemäße Handhabung und Vorbereitung der Probe wird das Endergebnis der Messung
verfälscht.
4.2
Alu-Einwegprobenschale
Um den Feuchteanteil der Probe messen zu können, sollte die Probe gleichmäßig auf der
Probenschale
verteilt
Feuchtebestimmer eingesetzt werden. Das Wiederverwenden einer Probenschale kann durch die
anhaftenden Rückstände das Endergebnis der Messung verfälschen.
werden
und
anschließend
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in
die
4
Trocknungskammer
vom