Inhaltsverzeichnis EINLEITUNG ........................................5 1.1. VERWENDETE SYMBOLE ..................................5 1.2. AUF DEM GERÄT ZU FINDENDE SYMBOLE ............................5 1.3. ANWENDBARE EUROPÄISCHE RICHTLINIEN ............................5 1.4. KLASSIFIZIERUNG ....................................5 1.5. EINSATZBESTIMMUNG .....................................6 1.5.1. WICHTIGE HINWEISE ..................................6 1.6. ALLGEMEINE HINWEISE ...................................6 1.7. RESTRISIKEN ......................................7 1.8. INFORMATIONEN ZUR MINDERUNG DER RESTRISIKEN ........................7 PACKUNGSINHALT ......................................
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10. ANLEITUNG ........................................50 11. SERVICE ........................................51 12. VORBEREITUNG DES MATERIALS ................................52 12.1. BEHANDLUNG DES MATERIALS VOR DER STERILISATION ........................ 52 12.2. ANORDNUNG DER LADUNG ................................... 53 12.3. POSITIONIERUNG UND VERWENDUNG DES TABLETTHALTERS ....................... 55 13. STERILISATIONS- ZYKLEN ..................................57 13.1.
EINLEITUNG In dieser Anleitung wird der korrekte Gebrauch der Vorrichtung beschrieben. Es wird darum gebeten, dieses Handbuch vor Gebrauch der Vorrichtung aufmerksam durchzulesen. Die Vervielfältigung, Speicherung, sowie Versendung dieser Veröffentlichung auf jede beliebige Weise (elektronisch, mechanisch, mittels Fotokopie, Übersetzung oder anderer Hilfsmittel) ohne vorherige schriftliche Genehmigung seitens des Herstellers ist verboten. Die Politik des Herstellers zielt auf eine ständige Verbesserung der eigenen Produkte ab.
1.5. EINSATZBESTIMMUNG Das in diesem Handbuch behandelte Produkt ist ausschließlich für die Sterilisierung von wiederverwendbaren chirurgischen Instrumenten und Materialien bestimmt. GERÄT FÜR DEN PROFESSIONELLEN GEBRAUCH Die Verwendung des Gerätes ist ausschließlich qualifiziertem Personal vorbehalten. Es darf in keinem Fall von unerfahrenen und/oder unbefugten Personen verwendet oder gehandhabt werden.
1.7. RESTRISIKEN FÜR DEN BENUTZER • Kontamination aufgrund einer unangemessenen Handhabung des Inhalts. • Verbrennung aufgrund des Kontakts mit heißen Oberflächen oder Fluiden. FÜR DEN PATIENTEN • Kontamination durch nicht sterilisiertes Material aufgrund falscher Reinigung vor der Sterilisierung. • Kontamination aufgrund der Anwendung eines unsachgemäßen Wiederverwendungsverfahrens. •...
PACKUNGSINHALT Bei Erhalt des Produktes die komplette Unversehrtheit der Verpackung überprüfen. 2.1. MASSE UND GEWICHT Nach dem Öffnen der Verpackung überprüfen, dass: • die Lieferung den Angaben der Bestellung (siehe Lieferschein) entspricht; • keine erkennbaren Schäden am Produkt vorliegen. Abmessungen und Gewicht A Höhe 600 mm B Breite...
2.2. BESCHREIBUNG DES INHALTS Außer dem Sterilisator ist in der Verpackung Folgendes enthalten: Instrumententrays: Inbusschlüssel (für manuelle Türentriegelung); - 5 Stk. für 17 und 22 - 6 Stk. für 28; Trayhalter; Kunststoffschlauch für direkten Ablass des Wassers, mit Befestigungsklemme; Dokumentation für den Bediener und EG-Konformitätserklärung des hintere Distanzstücke;...
2.3. BEWEGUNG DES PRODUKTS Das verpackte Produkt muss nach Möglichkeit mit angemessenen mechanischen Mitteln (Hubstapler, Palettenhubwagen etc.) und unter Einhaltung der Anweisungen auf der Verpackung befördert werden. Im Fall einer manuellen Beförderung muss das Produkt von zwei Personen unter Verwendung von angemessenen Mitteln angehoben werden. Der Sterilisator muss nach dem Herausnehmen aus der Schachtel von zwei Personen unter Verwendung von angemessenen Mitteln angehoben und möglichst mit einem Hubwagen oder einem gleichwertigen Fahrzeug befördert werden.
ALLGEMEINE BESCHREIBUNG - VORSTELLUNG DES PRODUKTS 3.1. ALLGEMEINE EIGENSCHAFTEN Das Gerät besteht in einem Wasserdampfsterilisator mit elektronischer Steuerung. Er wird vollständig über einen Mikroprozessor gesteuert und verfügt über eine großzügig angelegte Sterilisierungskammer aus Edelstahlguss. Er verfügt über ein fortschrittliches, fraktioniertes Vakuumsystem, das eine vollständige Absaugung der Luft auch aus hohlen und porösen Materialien ermöglicht.
3.2. TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN 3.2.1. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE WASSERDAMPF-STERILISATOR Gerät Klasse (gemäß der Richtlinie 93/42/EWG und nachfolgende Änderungen) CEFLA s.c. Hersteller Rechts- und Verwaltungssitz / Headquarter Via Selice Provinciale 23/A – 40026 Imola (BO) IT 220 V - 240 V~ 50 Hz Netzspannung 220 V - 240 V~ 60 Hz 120 V~ 60 Hz...
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WASSERDAMPF-STERILISATOR Gerät USB-Sticks mit weniger oder gleich 2 GB: Formatierung FAT mit 16 K/Sektor USB-Anschluss USB-Stick mit mehr als 2 GB: Formatierung FAT32 mit 16 K/Sektor Anschluss des Druckers Seriell RS232 (Druckerkabellänge max. 2,5 m) Isolationsklasse des Druckers: Klasse I oder Klasse II Entspricht der Norm EN 60950.
3.3. SICHERHEITSVORRICHTUNGEN Der Sterilisator ist mit folgenden Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet. Wir liefern eine Kurzbeschreibung ihrer Funktion: • Netzsicherung (siehe Daten in der zusammenfassenden Tabelle) Schutz des gesamten Gerätes vor eventuellen Defekten der Heizwiderstände. Wirkung: Unterbrechung der Stromversorgung. • Sicherungen zum Schutz der elektronischen Schaltkreise (siehe Daten in der zusammenfassenden Tabelle) Schutz vor eventuellen Defekten des primären Stromkreises des Transformators und der Niederspannungsabnehmer.
3.4. BESCHREIBUNG DER WASSERQUALITÄT Der Sterilisator ist mit einem in den Ladebehälter eingebauten Entmineralisierungsfilter versehen, der die Speisung des Gerätes mit normalem Leitungswasser ermöglicht. Die Qualität des vom integrierten Filter behandelten Wassers wird automatisch anhand eines Leitfähigkeitssensors überprüft. Sollte kein Entmineralisierungsfilter vorhanden sein, darf für die Speisung des Sterilisators AUSSCHLIESSLICH entmineralisiertes/destilliertes Wasser mit folgenden Merkmalen verwendet werden.
3.5. VORDERANSICHT Bedienfeld LCD-Touchscreen Türklappe Schalter zum Einschalten Staubfilter USB-Anschluss NFC-Lesegerät Sterilisationskammer Bakteriologischer Filter Türschließsystem Dampfdiffusor Wasserablassfilter Schnell-Anschluss für das Befüllen mit Wasser Schnell-Anschluss für Ablass des Wassers Schnell-Anschluss für Ablass des verbrauchten Wassers Türklappe...
3.6. RÜCKANSICHT Befestigungslanglöcher für hintere Abstandhalter Wärmetauscher Anschluss für direkten Wasserablass Anschluss für automatisches Füllen mit destilliertem Wasser (nur für PURE 100 / 500, Kit EV AUX und Kit externe Pumpe) Typenschild ETIKETTE SERIENNUMMER (Siehe Bild *) Anschluss Ethernet-Kabel (max. Kabellänge 29 m) Anschluss serielles Kabel Stromanschluss für automatisches Füllen (nur für PURE 100 / 500, Kit EV AUX und Kit externe Pumpe)
3.7. DISPLAYSYMBOLE Die Bilder der Displays geben die Farben und Form nur ungefähr wieder, geben aber die Inhalte, die auf dem Display des Sterilisators gezeigt werden, getreu wieder. A Klappenöffnung B Einstellungen C Informationen über den Sterilisator D Verzeichnis der durchgeführten Zyklen Sterilisationszyklen Testzyklen G Custom-Zyklen (kundenspezifisch einstellbar)
3.8. BEISPIEL EINES BETRIEBSZYKLUS Das Sterilisationsprogramm der Sterilisatoren kann effizient als Abfolge von Phasen beschrieben werden, die jeweils einen präzisen Zweck haben. Das Universalprogramm (Zyklus B, 134 °C - 4’) zum Beispiel liefert nach dem Laden des Materials in die Kammer, dem Schließen der Klappe, der Auswahl des Programms und dem Zyklusstart (nach der Sperre des Türöffnungsmechanismus) folgende Abfolge (siehe nachstehendes Diagramm): Vorheizung des Generators und der Sterilisierungskammer.
INSTALLIERUNG Für die Sicherheit alle Systeme, in die das Gerät eingebaut wird, ist der Monteur des Systems verantwortlich. Der erste und grundlegende Schritt für den korrekten Betrieb, die lange Lebensdauer und die effiziente Nutzung der Leistung des Sterilisators besteht in der sachgemäßen und richtigen Installation des Geräts.
4.2. ABMESSUNGEN DES EINBAUFACHS Um den Sterilisator in einem Möbel einzubauen, muss ein angemessener Abstand rund um das Gerät vorgesehen werden, um eine effiziente Lüftung sowie eine große Öffnung im hinteren Teil (180 cm ), die neben der Durchführung des Netzkabels einen ausreichenden Luftdurchsatz und in Folge eine optimale Kühlung des Wärmetauschers ermöglicht, zu gewährleisten.
4.5. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Der Sterilisator muss gemäß den geltenden Gesetzen und/oder Normen an die Steckdose einer angemessenen elektrischen Anlage angeschlossen werden, die für die Stromaufnahme des Geräts geeignet und mit einer Erdung ausgestattet ist. Die Steckdose muss sachgerecht mit Leistungsschutz- und Differenzialschaltern geschützt werden, die über die folgenden Eigenschaften verfügen: •...
ERSTMALIGES EINSCHALTEN Das Starten des Sterilisators dauert ungefähr 30 Sekunden. 5.1. ANSCHALTEN Nach der korrekten Installation des Sterilisators ihn mit Hilfe des Hauptschalters auf der rechten Seite der Maschine einschalten. Den Sterilisator nicht mit eingestecktem USB-Stick einschalten. Beim ersten Einschalten erscheint auf dem Display die Möglichkeit der Einstellungen SPRACHE, DATUM und UHRZEIT.
5.2. HAUPTMENÜ Am Ende der Startprozedur erscheint auf dem Display seitlich das Hauptmenü. 5.3. ÖFFNUNG OBERE KLAPPE Die obere Platte abnehmen, indem sie angehoben und nach vorne gezogen wird.
5.4. ENTMINERALISIERUNGS- UND ABWASSERAUFBEREITUNGSSYSTEM Das Entmineralisierungs- und Rückführungssystem des Abwassers ist ein innovatives, für die Aufbereitung des Leitungswassers und die Rückgewinnung des vom Sterilisator abgelassenen Kondenswassers gedachtes Instrument. Die Filter sind aus bakteriostatischem Material gefertigt, um das Bakterienwachstum auf ihren Oberflächen zu vermeiden. Das System besteht aus zwei Filtern, die sich im Befüllbehälter und im Ablassbehälter befinden: ENTMINERALISIERUNGSFILTER BEFÜLLBEHÄLTER RÜCKFÜHRUNGSFILTER BEFÜLLBEHÄLTER...
5.4.1. MONTAGE DES RÜCKFÜHRUNGSFILTERS IM BEHÄLTER Den Rückführungsfilter aus der Verpackung nehmen und dann so fortfahren: Den Sterilisator ausschalten. Den Blockierhebel (1) des Filters nach hinten schieben. Den Rückführungsfilter (2) auf dem Loch in den oberen Teil des Ablassbehälters stecken. Den Blockierhebel (1) bis zum oberen Teil des Filters nach vorne schieben.
5.4.2. MONTAGE DES ENTMINERALISIERUNGSFILTERS IM BEHÄLTER Dieses Gerät wurde für die Entmineralisierung des Trinkwassers aus dem Netz entwickelt, sodass dieses für die Speisung des Dampfsterilisators verwendbar wird. DER INTEGRIERTE ENTMINERALISIERUNGSFILTER ist ein in den Ladebehälter des Autoklavs integriertes Wasseraufbereitungssystem mit Ionentauscher.
5.4.4. TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN Betriebstemperatur +15 °C ÷ +35 °C Einlagerungstemperatur +5°C ÷ +30°C Gesamtgewicht 1,2 kg Gebrauch Innenbereich Einlaufendes Wasser Trinkwasser aus dem Netz Leitfähigkeit < 15μS/cm Ausgehende Wasserqualität Produktion von entmineralisiertem Wasser ungefähr 170 Liter Leistungen des Entmineralisierungsfilters Leitfähigkeit h 20 am Filterausgang Behandelte Wasserliter 5.5.
5.6. AUFFÜLLEN DES DESTILLIERTEN WASSERS Der Sterilisator ist mit einem in den Ladebehälter eingebauten Entmineralisierungsfilter versehen, der die Speisung des Gerätes mit normalem Leitungswasser ermöglicht. Die Qualität des vom integrierten Filter behandelten Wassers wird automatisch anhand eines Leitfähigkeitssensors überprüft. Sollte kein Entmineralisierungsfilter vorhanden sein, darf für die Speisung des Sterilisators AUSSCHLIESSLICH entmineralisiertes/destilliertes Wasser mit folgenden Merkmalen verwendet werden.
KONFIGURATION Die Sterilisatoren bieten umfassende Personalisierungsmöglichkeiten. Der Benutzer kann das Gerät in Abhängigkeit seiner spezifischen Anforderungen konfigurieren, indem er die Leistungen beispielsweise an die durchzuführenden Tätigkeiten, an die Art des zu sterilisierenden Materials und an die Häufigkeit des Gebrauchs anpasst. Über das Konfigurationsprogramm kann der Benutzer eine Reihe von Optionen einstellen, die in benutzerfreundlichen und unmittelbar verständlichen Menüs abrufbar sind.
6.1.2. DATUM UND UHRZEIT Die Option DATUM UND UHRZEIT wählen. Das zu bearbeitende Feld wählen. DATUM und UHRZEIT einstellen und zur Bestätigung auf BESTÄTIGEN drücken.
6.1.3. MASSEINHEITEN MASSEINHEITEN wählen, um das Ablesen der Temperatur- und Druckwerte einzustellen. Zur Bestätigung auf BESTÄTIGEN drücken 6.1.4. BILDSCHIRM UND TON BILDSCHIRM UND TON wählen, um die Parameter bezüglich des Bildschirmschoners, der Lautstärke sowie der Helligkeit des Bildschirms und der LED-Leisten einzustellen. Mit dem Befehl Screensaver kann die entsprechende Aktivierungszeit geregelt werden.
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Mit dem Befehl Personalisieren kann einer der verfügbaren Screensaver gewählt oder ein auf einen am vorderen USB-Port angeschlossenen USB-Stick gespeichertes Bild wählen. Mit dem Befehl TON kann die Lautstärke der Meldungen geregelt werden. Mit dem Befehl HELLIGKEIT kann die Leuchtkraft des Bildschirms geregelt werden.
Der Befehl LED-Helligkeit wirkt sich auf die interne LED-Leiste aus, die bei der Klappenöffnung leuchtet. Bei Einstellung der LED-Helligkeitsregulierung auf 00 bleiben beiden Leisten ausgeschaltet. 6.1.5. VORWÄRMUNG VORWÄRMUNG wählen, VORWÄRMUNG Sterilisationskammer zu aktivieren. AKTIV wählen, VORWÄRMUNG aktivieren, AUSGESCHALTET, um sie zu deaktivieren. Es ist möglich, die maximale Betriebszeit, nach deren Ablauf sich die Heizung ausschaltet, einzustellen.
6.1.6. WASSERBEFÜLLUNG BEFÜLLEN MIT WASSER wählen, um die Art der Wasserbefüllung auszuwählen. Folgende Optionen stehen zur Verfügung: Nach dem Anschluss des automatischen Befüllsystems fordert der Sterilisator an, den Typ des effektiv angeschlossenen Gerätes durch Drücken der entsprechenden Taste zu identifizieren. Sollte der Anschluss des Befüllsystems bei ausgeschaltetem Sterilisator durchgeführt werden, über das Konfigurationsprogramm auf das Menü...
6.1.7. DRUCKER DRUCKER wählen, um zu wählen, welches Druckmedium zum Drucken verwendet wird. Durch die Wahl von FREIGEGEBENER DRUCKER kann das Verzeichnis der Drucker gezeigt werden, die über den Port RS232 oder Wi-Fi angeschlossen sind und vom Gerät gesteuert werden können. Durch die Wahl von AUTOMATISCH DRUCKEN gelangt man in das Menü...
6.1.7.1. ETIKETTEN DRUCKEN Wird die Option Etiketten gewählt, wird beim Öffnen der Tür am Zyklusende das spezielle Menü gezeigt, in dem folgendes eingestellt werden kann: • Anzahl an Etiketten; • Haltbarkeitsdauer der Verpackung in Tagen. Das Datum, das gedruckt wird, wird unten angezeigt.
ZYKLENLISTE Von der Homepage aus die ZYKLUSLISTE öffnen, ein Menü, das der Anzeige, Verwaltung und dem Herunterladen der im internen Gerätspeicher gespeicherten Zyklusberichte dient. Nach dem Zugriff auf die ZYKLUSLISTE wird ein Verzeichnis aller vom Gerät ausgeführten Zyklen mit jeweils dem Endergebnis gezeigt. Mit dem gezeigten Befehl kann der einzelne Zyklusbericht auf dem Bildschirm angezeigt werden.
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Der Befehl setzt das Herunterladen der Berichte in Gang. Diese werden auf der Grundlage der aktivierten Filter im Format PDF heruntergeladen. Der Befehl setzt das Ausdrucken der Zyklusberichte je nach der gewählten Modalität in Gang.
KONNEKTIVITÄT KONNEKTIVITÄT wählen, um die Verbindung über Wi-Fi, ETHERNET oder NFC-Verbindung einzustellen. 8.1. WI-FI Durch Betätigung des Schalters kann die Wi-Fi-Verbindung freigegeben bzw. gesperrt werden. Durch die Wahl von Wi-Fi kann der Sterilisator an ein lokales Wi-Fi-Netz angeschlossen werden. Nach Wahl des gewünschten Netzwerks (SSID) muss für den entsprechenden Zugriff ein Passwort (PSW) eingegeben werden.
Folgende DHCP-Einstellungen sind möglich: automatisch oder manuell. Wird automatisch gewählt, werden die Konfigurationsparameter des Netzes automatisch zugewiesen. Wird der manuelle Modus gewählt, müssen die Konfigurationsparameter des Netzes manuell eingestellt werden. Sicherstellen, dass die automatische DHCP-Konfiguration eingestellt ist. Mit dieser Wahl sind alle numerischen Felder auf dem Bildschirm deaktiviert (sie sind grau gefärbt). Mit dieser Einstellung fordert der Sterilisator die Konfiguration unter Verwendung des DHCP-Protokolls beim DHCP-Server an.
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Der Befehl ermöglicht die Aktivierung des NFC-Magnetkartenscanners am vorderen Display.
BENUTZERMANAGEMENT BENUTZERMANAGEMENT wählen, um die Benutzer einzustellen. Bei der ersten Verwendung den Administrator-Benutzer “ADMIN” (mit einem * gekennzeichnet) unter Befolgung der Anweisungen in der nachstehenden Abbildung anlegen. erste eingegebene Benutzer erhält Administratorenrechte. Nach 3 falschen Eingabeversuchen des Pins seitens des Benutzers ist die IM ANHANG –...
9.1. NEUEN ERSTELLEN Diese Funktion ermöglicht das Hinzufügen neuer Benutzer durch die Eingabe des Namens und des Identifikations-PINs. In das Verzeichnis können bis zu 30 Benutzer eingefügt werden. 9.2. ÄNDERUNG Diese dem ADMIN vorbehaltene Funktion ermöglicht es, jedem Benutzer einen oder mehrere unter...
9.4. NFC ZUWEISEN Mit dieser dem ADMIN vorbehaltenen Funktion kann jedem Benutzer eine NFC-Karte zugewiesen werden. Um den Benutzer mit der NFC-Karte zu verbinden, muss in EINSTELLUNGEN der NFC-Magnetkartenleser aktiviert werden. 9.5. ANFRAGE NACH BENUTZER-PIN Mit dieser dem ADMIN vorbehaltenen Funktion kann die Anfrage nach der Identifizierung des Benutzers aktiviert werden: •...
9.6. LÖSCHEN VON BENUTZERN Mit dieser dem ADMIN vorbehaltenen Funktion kann ein im Verzeichnis enthaltener Benutzer gelöscht werden. Das Löschen eines Benutzers kann nicht rückgängig gemacht werden. Der Name des gelöschten Benutzers scheint weiterhin in eventuellen mit dem gelöschten Konto verbundenen Zyklusberichten auf. Durch Auswahl des ADMIN-Benutzers kann eine Zusammenfassung der auf den Benutzer bezogenen Daten eingesehen werden.
9.7. BENUTZERLISTE Den gewünschten Benutzer wählen und sich mit dem persönlichen PIN- Code ausweisen. Der Zugriff auf den Bildschirm mit den entsprechenden Daten des ausgewählten Benutzers wird ermöglicht. Nach dem Zugriff kann ein NICHT-ADMIN-Benutzer nur eine Zusammenfassung seiner Daten einsehen oder den eigenen PIN ändern (siehe Eingabe PIN - es wird der Reihe nach angefordert: aktueller PIN, neuer PIN, Bestätigung des neuen PIN).
10. ANLEITUNG ANLEITUNGEN wählen, um auf die Anweisungen und Video-Tutorials für den Benutzer zuzugreifen. Durch Drucken auf das gewünschte Video wird das gewählte Tutorial auf dem Bildschirm des Sterilisators gezeigt.
12. VORBEREITUNG DES MATERIALS Stets die persönliche Schutzausrüstung verwenden. Zu allererst wird daran erinnert, dass bei der Handhabung und Beförderung von kontaminiertem Material folgende Vorkehrungen getroffen werden sollten: • Angemessen dicke Gummihandschuhe und einen angemessenen Mundschutz tragen. • Die bereits durch die Handschuhe geschützten Hände mit einem keimtötenden Reinigungsmittel reinigen. •...
12.2. ANORDNUNG DER LADUNG Stets die persönliche Schutzausrüstung verwenden. Zum Erhalt der besten Wirkung des Sterilisierungsprozesses und den langwährenden Schutz des Materials, in Sinne einer längeren Haltbarkeit desselben, sind die nachstehenden Angaben zu befolgen. Allgemeine Angaben zur Anordnung auf den Trays: •...
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Hinweise zu in Beuteln verpacktem Material: • Die Instrumente einzeln verpacken oder, wenn mehrere Instrumente in dieselbe Verpackung gefügt werden, sicherstellen, dass sie aus demselben Metall gefertigt sind. • Die Hülle mit einem Thermoschweißgerät oder Klebeband für Autoklav versiegeln. • Keine Metallspitzen, Nadeln oder anderweitiges Material verwenden, da dies die Aufrechterhaltung der Sterilität beeinträchtigen würde.
12.3. POSITIONIERUNG UND VERWENDUNG DES TABLETTHALTERS Der Trayhalter kann in der Version „Trays“ (5/6 Bereiche je nach Sterilisatormodell) verwendet werden. Zieht man den Trayhalter hingegen heraus und dreht ihn um 90°, kann Unterbringen „Kästen“ (3/4 Bereiche nach Sterilisatormodell) verwendet werden. Die Kästen (3 oder 4 je nach Sterilisatormodell) können in jedem Fall vertikal untergebracht werden.
13. STERILISATIONS- ZYKLEN Der Sterilisierungszyklus untergliedert sich in die Abfolge vordefinierter Phasen. Die Anzahl und die Dauer der Phasen können zwischen den unterschiedlichen Zyklen variieren, dies in Abhängigkeit von der Art der Luftabsaugung, dem Sterilisierungsprozess und der Trocknungsart. Die verfügbaren Zyklen sin folgende: •...
Falls der Zyklus gerade läuft, erscheint folgende Bildschirmansicht: Auf die Taste INFO drücken, um die Informationen zu den Parametern des Zyklus und das Diagramm anzuzeigen. 13.1. STARTVERZÖGERUNG Durch diesen Befehl erhält man Zugriff auf die Einstellung der Startverzögerung in Stunden. In der Mitte werden das Datum und die Uhrzeit des verzögerten Starts angegeben.
13.2. EXTRA-TROCKNUNG Durch diesen Befehl erhält man Zugriff auf die Einstellung der Zusatz- Trocknungszeit in Minuten. In der Mitte wird die Gesamt-Trocknungszeit angegeben. Nach der Bestätigung wird der Zyklusstartbildschirm mit der Angabe der eingestellten Extra-Trocknungszeit gezeigt. Die Extra-Trocknung kann aktiviert/deaktiviert werden, ohne die Einstellung zu ändern.
13.5. KLAPPENÖFFUNG AM ZYKLUSENDE Zum Öffnen der Klappe des Sterilisators auf das in der Abbildung gezeigte Symbol drücken: In dieser Phase wird verlangt, dass sich der Benutzer identifiziert (falls aktiviert). Nach Öffnen Klappe wird Bildschirmseite Etikettendruckverwaltung gezeigt (falls aktiviert).
13.6. BENUTZERDEFINIERTER ZYKLUS Für die Einstellung der Parameter auf CUSTOM drücken. Die Art des Vorvakuums, die Prozesstemperatur, die Aussetzungsdauer und die eventuelle Extra-Trocknung wählen. Nach der Tätigung aller Auswahlen werden durch Betätigen der Taste BESTÄTIGEN alle Einstellungen gespeichert. Auf die Taste INFO drücken, um die Informationen zu den Parametern des Zyklus anzuzeigen.
14. AUFBEWAHRUNG DES MATERIALS Das sterilisierte Material muss angemessen behandelt und aufbewahrt werden, um die Sterilität auch mit der Zeit bis zum Einsatz beizubehalten. Eine unangemessene Aufbewahrung kann eine schnelle erneute Kontamination bewirken. Dies führt zu einer negativen Situation, da die Alternativen bestehen, das (meist unbewusst) wieder kontaminierte Material zu verwenden und den Benutzer und Patienten einer Gefahr auszusetzen oder aber es erneut zu sterilisieren und so unvermeidlich Zeit und Ressourcen zu verschwenden.
15. TEST-PROGRAMME Zum Schutz der Sicherheit der Benutzer und Patienten müssen sowohl die Funktionsfähigkeit als auch die Effizienz eines grundlegenden Verfahrens wie der Sterilisierung der Medizinprodukte periodisch überprüft werden. Das Gerät bietet diesbezüglich die Möglichkeit, zwei verschiedene Testzyklen einfach automatisch auszuführen: •...
15.2. TEST HELIX / BOWIE DICK Der Bowie&Dick/HELIX-TEST ist ein Zyklus bei 134 °C, dessen Merkmal eine besondere Dauer der Sterilisationsphase ist (3,5 Minuten); der Zyklus umfasst die gleichen Phasen des fraktionierten Vakuums, die in den Sterilisationszyklen verwendet wird. Mit einem angemessenen Gerät kann das korrekte Eindringen des Dampfes in hohle Inhalte bewertet werden (Test Helix). Der Zyklus eignet sich auch für die Messung des Eindringens des Dampfes in poröse Inhalte (Bowie-Dick-Prüfpaket).
15.4. TEST-MERKER Dank dieser Funktion kann im gewählten Intervall eine Meldung gezeigt werden, die auf die Ausführung des entsprechenden Tests hinweist. Einstellen, ob und wann das Memo der Tests (Vakuumtest - Helix/Bowie&Dick-Test - Vacuum + Helix/Bowie&Dick-Test) je nach den verfügbaren Optionen aktiviert werden soll. Nach der Eingabe der Felder das Memo mit BESTÄTIGEN aktivieren.
15.5. H2O-TEST Durch die Auswahl dieser Option kann die Wasserqualität überprüft werden. Die Messung der Leitfähigkeit des Wassers erfolgt automatisch bei jedem Start eines Sterilisations- oder Testzyklus.
15.6. KLAPPENÖFFNUNG Um die Klappe des Sterilisators am Zyklusende zu öffnen, muss auf das gezeigte Symbol gedrückt werden. Die Klappe wird geöffnet und bleibt angelehnt. Nun kann die Klappe manuell geöffnet werden. 15.7. MANUELLE UNTERBRECHUNG Der Zyklus kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt manuell vom Bediener unterbrochen werden, indem er das abgebildete Symbol ungefähr drei Sekunden lang gedrückt hält.
16. ABLASS DES VERBRAUCHTEN WASSERS Dieser Vorgang ist nur erforderlich, wenn der Sterilisator ohne einen gebrauchten Wasserumlauffilter betrieben wird. Beim Erreichen des maximalen Füllstands des gebrauchten Wassers wird eine spezifische Meldung gezeigt. Die Tür öffnen und wie folgt vorgehen: Entfernen des Schlauchs eine Schale mit mindestens 4 Litern Fassungsvermögen in der Nähe des Sterilisators aufstellen.
18. DATENVERWALTUNG Für den Zugriff auf den Abschnitt DATENVERWALTUNG auf das entsprechende Symbol drücken. Siehe auch das Kapitel ZYKLUSVERZEICHNIS. 18.1. DOWNLOAD ZYKLEN Vor der Durchführung der im Folgenden beschriebenen Tätigkeiten muss zunächst der USB-Stick eingesteckt werden. Die im internen Speicher des Sterilisators gespeicherten Zyklusdaten können auf einen USB-Stick kopiert werden.
19. ANHANG – PROGRAMME Die Sterilisierung ist für nahezu alle Materialien und Instrumente geeignet, unter der Voraussetzung, dass diese einer Temperatur von 121 °C schadlos standhalten (sollte dies nicht der Fall sein, müssen andere Sterilisierungssysteme mit niedrigeren Temperaturen verwendet werden). Folgendes Material kann normalerweise mit Wasserdampf sterilisiert werden: •...
19.1. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER ZYKLEN 17 220 V - 240 V BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBU NG DES ZYKLUS Unverpackte poröse 1,00 0,30 0,30 Materialien Poröse Materialien in 0,75 0,25 0,25 Einzelpackung Poröse Materialien in 0,60 0,20 0,20 Doppelpackung 134°C...
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BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBU NG DES ZYKLUS Massive und hohle Instrumente in 1,50 0,50 0,25 Doppelpackung Unverpackte hohle 2,00 1,20 0,50 Instrumente 134°C 4(*) 0,65 VELOCE Unverpackte massive 2,00 1,20 0,50 Instrumente Es wird die Massive und hohle Verwendung der Instrumente „B“...
19.2. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER ZYKLEN 17 120 V BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUNG DES ZYKLUS Unverpackte poröse 1,00 0,30 0,30 Materialien Poröse Materialien im 0,75 0,25 0,25 Einzelpack Für Materialien Poröse Materialien im 0,60 0,20 0,20 und Instrumente in Doppelpack (Einzel- und 135°C HOLLOW...
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BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUNG DES ZYKLUS Unverpackte massive Variable 4÷30 Instrumente (je nach Parameter in XXX°C BENUTZER 135- 2,2- n.v. 5÷30 n.v. n.v. n.v. Benutzereinstellung n.v. n.v. n.v. Abhängigkeit der (siehe Anmerkung) 20÷30 sind weitere erfolgten Ladungsarten möglich) Einstellungen Nur Testvorrichtung...
19.3. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER ZYKLEN 22 220 V - 240 V BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBU NG DES ZYKLUS Unverpackte poröse 1,20 0,40 0,30 Materialien Poröse Materialien in 1,00 0,30 0,25 Einzelpackung Poröse Materialien in 0,75 0,25 0,20 Doppelpackung 134°C...
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BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBU NG DES ZYKLUS Unverpackte massive 2,00 1,50 0,50 Instrumente Es wird die Massive und hohle Verwendung der Instrumente „B“ im 134 °C 4,00 1,00 0,25 Konfiguration mit 3 MASSIV, Einzelpack 4(*) Trays empfohlen VERPACKT Unverpackte massive 7,50...
19.4. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER ZYKLEN 22 120 V BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUNG DES ZYKLUS Unverpackte poröse 1,20 0,40 0,30 Materialien Poröse Materialien im 1,00 0,30 0,25 Einzelpack Für Materialien Poröse Materialien im 0,75 0,25 0,20 und Instrumente in Doppelpack (Einzel- und 135°C HOLLOW...
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BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUNG DES ZYKLUS Unverpackte massive Variable 4÷30 Instrumente (je nach Parameter in XXX°C BENUTZER 135- 2,2- n.v. 5÷30 n.v. n.v. n.v. Benutzereinstellung n.v. n.v. n.v. Abhängigkeit der (siehe Anmerkung) 20÷30 sind weitere erfolgten Ladungsarten möglich) Einstellungen Nur Testvorrichtung...
19.5. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER ZYKLEN 28 220 V - 240 V BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBU NG DES ZYKLUS Unverpackte poröse 1,50 0,50 0,50 Materialien Poröse Materialien in 1,25 0,35 0,35 Einzelpackung Poröse Materialien in 0,90 0,30 0,30 Doppelpackung 134°C...
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BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBU NG DES ZYKLUS Unverpackte massive 2,00 1,50 0,50 Instrumente Es wird die Massive und hohle Verwendung der Instrumente „B“ im 5,00 1,00 0,25 134 °C Konfiguration mit 3 Einzelpack MASSIV, 4(*) Trays empfohlen VERPACKT Unverpackte massive und 9,00...
19.6. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER ZYKLEN 28 120 V BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUNG DES ZYKLUS Unverpackte poröse 1,50 0,50 0,50 Materialien Poröse Materialien im 1,25 0,35 0,35 Einzelpack Für Materialien Poröse Materialien im und Instrumente in 0,90 0,30 0,30 Doppelpack...
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BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUNG DES ZYKLUS Unverpackte massive Variable 4÷30 Instrumente (je nach Parameter in XXX°C BENUTZER 135- 2,2- n.v. 5÷30 n.v. n.v. n.v. Benutzereinstellung sind n.v. n.v. n.v. Abhängigkeit der (siehe Anmerkung) 20÷30 weitere Ladungsarten erfolgten möglich) Einstellungen...
DRUCK, ZEIT UND TEMPERATUR In Übereinstimmung mit EN 13060: 2014 für die Betriebszyklen Zyklen bei 134 °C EN 13060:2014 Zeit (Minuten) Min. Temperatur Max. Temperatur Min. Druck (bar) Max. Druck (bar) ---- ---- ---- ---- ---- -0,81 -0,79 ---- ---- ---- * (-0,76) * (-0,74)
19.7. DARSTELLUNGEN DER STERILISATIONSPROGRAMME PROGRAMM A DRUCK (BAR) 134°C UNIVERSAL B VERFAHREN 134°C – 4’ 00’’ C ZEIT (MIN) D FRAKTIONIERTES VAKUUM PROGRAMM VAKUUMTROCKNUNG 134°C PRION 134°C – 18’ 00’’ PROGRAMM A DRUCK (BAR) 121°C UNIVERSAL B VERFAHREN 121°C – 20’ 00’’ C ZEIT (MIN) FRAKTIONIERTES VORVAKUUM G LANGE TROCKNUNG...
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PROGRAMM A DRUCK (BAR) 134°C VELOCE B VERFAHREN 134°C – 4’00’’ C ZEIT (MIN) FRAKTIONIERTES VORVAKUUM H KURZE TROCKNUNG PROGRAMM A DRUCK (BAR) 134 °C MASSIV, VERPACKT B VERFAHREN 134°C – 4’00’’ C ZEIT (MIN) VORVAKUUM IN EINEM G LANGE TROCKNUNG...
19.8. DARSTELLUNGEN DER TESTPROGRAMME PROGRAMM DRUCK (BAR) HELIX B&D TEST VERFAHREN 134°C – 3’0’’ ZEIT (MIN) FRAKTIONIERTES VORVAKUUM KURZE TROCKNUNG PROGRAMM DRUCK (BAR) VAKUUMTEST ZEIT (MIN) -0,80 bar ZWISCHENBEDINGUNG FÜR DIE FORTSETZUNG DES TESTS ENDBEDINGUNG FÜR DAS BESTEHEN DES TESTS VAKUUMPHASE WARTEZEIT MESSUNG DES VERLUSTS...
20. ANHANG – WARTUNG Um einen sicheren, effizienten Betrieb im Lauf des gesamten Lebens des Gerätes zu garantieren, ist neben einem korrekten Gebrauch eine regelmäßige Wartung seitens des Benutzers notwendig. Stets die persönliche Schutzausrüstung verwenden. Für eine bessere Qualität der Wartung die laufenden Kontrollen mit periodischen Untersuchungen ergänzen, die vom Technischen Kundendienst auszuführen sind (siehe Daten im Anhang).
20.2. MELDUNGEN DER PROGRAMMIERTEN WARTUNG Der Sterilisator weist den Anwender durch Meldungen regelmäßig auf die „routinemäßig“ durchzuführenden Wartungsmaßnahmen hin, die notwendig sind, um die gute Betriebsfunktion des Geräts zu gewährleisten. Auf die Taste OK drücken, um zu bestätigen, dass die vorgesehene Wartung ausgeführt wurde. Die Taste "ICH MÖCHTE ERINNERT WERDEN"...
20.3. BESCHREIBUNG DER WARTUNGSARBEITEN Nun werden die im Rahmen der verschiedenen Eingriffe auszuführenden Vorgänge zusammengefasst. 20.3.1. REINIGUNG DER DICHTUNG UND DES KONTROLLFENSTERS Um eventuelle Kalkspuren zu beseitigen, die Dichtung der Kammer und das Bullauge der Tür mit einem mit einer schwachen Wasser-Essig-Lösung (oder einem gleichwertigen Produkt nach Überprüfung des Inhalts auf der Etikette) getränkten sauberen Baumwolltuch reinigen.
20.3.5. SCHMIERUNG DER TÜRVERRIEGELUNG Mit einem sauberen Tuch eventuelle Rückstände von den Buchsen und Schrauben entfernen. Das Innere der Buchse auf der Klappe des Sterilisators mit einer dünnen Schicht des mitgelieferten Schmierfettes auf Silikonbasis (siehe Abbildung) schmieren. Für die Anwendung Einweghandschuhe verwenden. Das Schmiermittel ist im Wesentlichen nicht reizend für die Haut.
20.3.9. ERSETZEN DER KARTUSCHE DES ENTMINERALISIERUNGSSYSTEMS Der mit integriertem Entmineralisierungssystem ausgestattete Sterilisator führt eine automatische Kontrolle des Leitfähigkeitswertes des Wassers durch und sorgt für eine Reihe von Meldungen. Falls die Leitfähigkeit 20 μS/cm überschreitet, wird die Meldung E008 - "FILTER FAST AUFGEBRAUCHT" gezeigt. Das Gerät kann ohne weitere Maßnahmen weiterhin verwendet werden.
20.4. REGELMÄSSIGE VALIDIERUNG DES STERILISATORS Wie bei allen Geräten kann es vorkommen und ist es für einige Anwendungen unvermeidlich, dass die Leistungen und Komponenten im Lauf des Lebens je nach der Art und Häufigkeit der Verwendung nachlassen. Um auch mit der Zeit eine konstante Sicherheit des Verfahrens zu garantieren, müssen periodisch (wenn möglich jährlich) die thermodynamischen Prozessparameter (Druck und Temperatur) überprüft werden, um sicherzustellen, dass die zugelassenen Grenzwerte weiterhin eingehalten werden.
21. ANHANG - ALLGEMEINE PROBLEME Sollte während der Verwendung des Gerätes ein Problem oder eine Alarmmeldung auftreten, ist das KEIN Grund zur unmittelbaren Sorge. Der Grund könnte nicht bei einem Defekt liegen, sondern hängt wahrscheinlich von einer anomalen Situation, die oft nur vorübergehend ist (zum Beispiel Stromausfall), oder einer falschen Benutzung ab.
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PROBLEM MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Den Behälter entleeren und mit destilliertem Wasser von hoher Qualität anfüllen. Destilliertes Wasser von unangemessener Qualität. (Siehe Eigenschaften des Speisungswassers im Anhang “Technische Eigenschaften”). Das Material sorgfältig reinigen, bevor es dem Organische oder anorganische Rückstände auf den Sterilisationszyklus ausgesetzt wird.
22. ANHANG – ALARMMELDUNGEN Falls das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich bitte an den technischen Kundendienst (siehe ANHANG) und teilen Sie diesem das Sterilisatormodell und die Seriennummer mit. Diese Daten finden Sie auf dem Typenschild im hinteren Teil des Geräts und in der Konformitätserklärung sowie anhand des Befehls “Informationen zum Sterilisator”.
23. RESET DES SYSTEMS Die Rücksetzung des Systems kann auf zwei alternative Arten erfolgen, je nach der Art des aufgetretenen Alarms (siehe Verzeichnis der Alarmcodes in diesem Anhang): Durch Drücken auf die Taste OK. Durch die Befolgung der Anweisungen auf dem Bildschirm und Drücken der Taste RESET ungefähr 3 Sekunden lang. Um zum Hauptmenü...
24. ALARMCODES Die Liste der Alarmcodes mit den entsprechenden Meldungen auf dem LCD und den RESET-Modalitäten, sieht folgendermaßen aus: 24.1. FEHLER (KATEGORIE E) Die aufgelisteten Alarmcodes könnten sich auf nicht an den in diesem Handbuch behandelten Modellen vorhandene Funktionen beziehen CODE BESCHREIBUNG DES ALARMS MELDUNG AM DISPLAY...
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CODE BESCHREIBUNG DES ALARMS MELDUNG AM DISPLAY RESET-MODUS KONFIG. FEHLER Wi-Fi E061 Der Sterilisator ist nicht in der Lage, sich mit Wi-Fi zu verbinden EINSTELLUNGEN ÜBERPRÜFEN VORWÄRMUNG AKTIVIERT E070 Vorwärmung bei geöffneter Klappe aktivieren ES WIRD EMPFOHLEN, DIE KLAPPE ZU SCHLIESSEN Der gewählte Benutzer hat keine Befugnis den Zyklus zu starten oder E131 BENUTZER NICHT BEFUGT...
24.2. ALARME (KATEGORIE A) CODE BESCHREIBUNG DES ALARMS MELDUNG AM DISPLAY RESET-MODUS PROBLEM SENSOREN A032 Problem am Sensor der Füllstände des Befüllbehälters WASSERSTAND BEFÜLLUNG TECHN. KUNDEND. KONTAKTIEREN PROBLEM SENSOREN A033 Problem am Sensor der Füllstände des Ablassbehälters WASSERSTAND IM ABLASS TECHN.
24.5. ANALYSE UND BEHEBUNG DER PROBLEME Auf der Grundlage des ausgelösten Alarmtyps werden nachstehend die Anweisungen für das Ermitteln der möglichen Ursachen sowie die Rücksetzung des korrekten Betriebs angegeben. 24.5.1. FEHLER (KATEGORIE E) Die aufgelisteten Alarmcodes könnten sich auf nicht an den in diesem Handbuch behandelten Modellen vorhandene Funktionen beziehen. CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG...
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CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Den Technischen Kundendienst kontaktieren Mikroschalter für die Türposition defekt. (siehe Anhang). Das RESET den Anleitungen gemäß vornehmen. Beide Behälter SOFORT Die Qualität des Wassers im Ablassbehälter des E011 entleeren, die Filterelemente auswechseln und den Befüllbehälter wieder Sterilisators ist sehr schlecht.
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CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Die FW-Version „Console“ ist für die Version des Firmware Process nicht die richtige. Bei der Die Firmware Console oder Firmware Process aktualisieren, um die beiden Bedienung über die grafische Benutzeroberfläche Firmwares der richtigen Version anzupassen. E142 oder bei der Ausgabe von Daten nach außen (z.
24.5.2. ALARME (KATEGORIE A) CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Steckverbindung der Wasserfüllstandsensoren im A032 Ladebehälter nicht angeschlossen. Den Technischen Kundendienst kontaktieren (siehe Anhang). Wasserfüllstandsensor(en) im Ladebehälter defekt. Das RESET den Anleitungen gemäß vornehmen. Kein Wasser im externen Tank (automatische Befüllung) Den Tank mit einer ausreichenden Menge Wasser füllen (daran denken, den Füllstand regelmäßig zu überprüfen).
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CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Das RESET den Anleitungen gemäß vornehmen. Die Dichtung sorgfältig mit einem mit Wasser getränkten Baumwolltuch Luftaustritt durch die Dichtung. reinigen. Den Zyklus erneut starten. Vakuumpumpe defekt. Den Technischen Kundendienst kontaktieren (siehe Anhang). Problem im Hydraulikkreislauf. Betriebsstörung der Wassereinspritzpumpe. Problem im Hydraulikkreislauf.
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CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Das RESET den Anleitungen gemäß vornehmen. Überprüfen, dass die Ladung nicht die maximal zulässigen Werte Überladung. überschreitet. (Siehe Zusammenfassende Tabelle im Anhang „Technische Daten“). Problem im Hydraulikkreislauf. Ansprechen des Sicherheitsthermostats des Den Technischen Kundendienst kontaktieren (siehe Anhang). Dampfgenerators.
24.5.3. GEFAHREN (KATEGORIE H) CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Drucksensor defekt H150 (MPX). Falscher Anschluss des Drucksensors (MPX) an der Steckverbindung. H160 Kurzschluss des Drucksensors (MPX). H400 Problem im Hydraulikkreislauf. H401 Problem im Hydraulikkreislauf. Betriebsstörung des Dampfgenerators. H402 Problem im Hydraulikkreislauf. Betriebsstörung des Dampfgenerators.
24.5.4. SYSTEMFEHLER (KATEGORIE S) CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Fehler Flash-Speicher 1 auf Prozess-Platine S001 Den Technischen Kundendienst kontaktieren (siehe Anhang). Flash-Speicher 1 auf defekter Prozess-Platine Fehler Flash-Speicher 2 auf Prozess-Platine S002 Den Technischen Kundendienst kontaktieren (siehe Anhang). Flash-Speicher 2 auf defekter Prozess-Platine Die korrekte Formatierung des USB-Sticks (FAT32) überprüfen.
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CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Das RESET den Anleitungen gemäß vornehmen. Funktionsstörung Kontrollsoftware Versuchen, das Programm ein zweites Mal zu starten. S035 Verwaltung der Magnetventile Sollte das Problem weiterhin vorliegen, den Technischen Kundendienst kontaktieren (siehe Anhang). Das RESET den Anleitungen gemäß vornehmen. Versuchen, das Programm ein zweites Mal zu starten.
25. RESET BENUTZER-PIN Nach 3 falschen Eingabeversuchen des Pins seitens des Benutzers muss bei der folgenden Anfrage um die Eingabe des Pin vier Mal hintereinander der folgende Freigabecode eingegeben werden: 9999...
26. ANHANG - ZUBEHÖR Ausschließlich Ersatzteile und Zubehör verwenden, die den Spezifikationen des Herstellers entsprechen. DESTILLIERGERÄT PURE 100 DESTILLIERGERÄT PURE 500 TWIN PURE 500 AUTOMATISCHE BEFÜLLUNG FRONTALES LADEN ZUSÄTZLICHES H O-MAGNETVENTIL Zusätzliches EV-Kit, welches Folgendes beinhaltet: 2-Wege-Magnetventil für das Wasser, NC - 24 V DC Halter aus Stahl und Befestigungsschrauben Verbindungskabel mit Stecker Silikonschlauch mit Steckverbindung...
27. VERBINDUNG LOKALER DRUCKER Den Drucker an den seriellen Port RS232 im oberen Teil des Autoklavs anschließen (siehe Abbildung). Die gewünschte Papierart einfügen und den Drucker einschalten. Die eingefügte Papierart einstellen (siehe Abschnitt MANAGEMENT AUSDRUCKE). Bezüglich des Einschaltens und Einsetzens des Papiers wird auf das Handbuch des Druckers verwiesen. 27.1.
29. ANHANG – TECHNISCHER KUNDENDIENST FÜR ALLE ANFRAGEN UM EINEN TECHNISCHEN EINGRIFF AM PRODUKT SOWOHL INNERHALB ALS AUCH AUSSERHALB DER GARANTIE WENDEN SIE SICH BITTE DIREKT AN DEN HÄNDLER, DER IHNEN DAS PRODUKT GELIEFERT HAT. Wir stehen unseren Kunden jederzeit für umfassende Informationen über das Produkt zur Verfügung und liefern gerne nützliche Hinweise und Ratschläge für die Verfahren im Bereich der Wasserdampfsterilisation.
30. ANHANG - WARNHINWEISE UND LOKALE VERORDNUNGEN Für eine Liste der autorisierten Vertreter die Webseite des Herstellers konsultieren. Vor den technischen Eingriffen muss Einsicht in das Servicehandbuch mit den oben genannten Angaben genommen werden.