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Wartung; Drehzahl, Schnittgeschwindigkeit, Vorschub; Schmierung - Ferm Tdm1027 Originalbetriebsanleitung

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  • DEUTSCH, seite 10
Tischverstellung
Der Bohrtisch ist an der Bohrsäule befestigt
und kann nach Lösen des Klemmhebels (6) in
der Höhe verstellt werden. Stellen Sie den Tisch
so ein, daß zwischen Werkstückoberkante und
Bohrerspitze genügend Abstand bleibt. Den Tisch
können Sie auch zur Seite ausschwenken, wenn
Sie ein Werkstück direkt auf die Grundplatte
spannen wollen.
Abb. I
Für schräge Bohrungen und bei schräger
Auflagefläche des Werkstückes kann der Tisch
(19) geschwenkt werden. Lösen Sie dazu die
Sechskantschraube (20) am Drehgelenk des
Tisches und entfernen Sie die Zentrierung.
Schwenken Sie den Tisch in die gewünschte
Lage. Nun wird mit einem Gabelschlüssel die
Sechskantschraube (20) wieder fest angezogen.
Beim Zurückstellen des Tisches (19) wird die
Arretie-rungsmutter mit dem Bolzen (20) zur
waagerechten Zentrierung wieder eingesetzt.

Drehzahl, Schnittgeschwindigkeit, Vorschub

Der Vorschub - die Zustellung des Bohres -
erfolgt von Hand am 3-armigen Bohrhebel. Die
Schnittgeschwindigkeit wird durch die Drehzahl
der Bohrspindel und durch den Bohrdurchmesser
bestimmt. Die richtige Wahl des Vorschubes
und Spindeldrehzahl sind für die Standzeit des
Bohrers ausschlaggebenden. Als Grundregel
gilt: bei zunehmendem Bohrerdurchmesser muß
die Drehzahl herabgesetzt werden; je größer die
Festigkeit des Werkstückes ist, umso größer
muß auch der Schneiddruck sein. Damit sich der
Bohrer dabei nicht übermaßig erwärmt, müssen
gleichzeitig Vorschub und Schnittgeschwindigkeit
herabgesetzt werden. Außerdem sollte der Bohrer
mit Bohröl gekühlt werden. Bei Feinblechen
müssen größere Bohrungen vorsichtig mit
geringem Vorschub und Schneiddruck ausgeführt
werden, damit der Bohrer nicht "hackt" und die
Bohrung maßhaltig bleibt. Bei tiefen Bohrungen
(größer als 2x Bohrerdurchmesser) ist die
Spanabfuhr beschwert und die Erwärmung des
Bohrers größer. Setzen Sie auch hier Vorschub
und Drehzahl herab und sorgen Sie durch
wiederholtes Zurückziehen des Bohrers für eine
bessere Spanabfuhr. Bei Bohrungen über 8 mm
Durchmesser sollte vorgebohrt werden, damit die
vorzeitige Abnützung der Bohrer-Haupt-schneide
14
vermieden wird und die Bohrspitze nicht zu stark
belastet wird.

5. WARTUNG

Trennen Sie die Maschine vom Netz,
wenn Sie am Mechanismus
Wartungsarbeiten ausführen müssen.
Diese Maschinen sind so konzipiert, dass sie
lange Zeit bei minimalem Wartungsaufwand
problemlos funktionieren. Durch regelmäßiges
Reinigen und sachgerechte Behandlung
verlängern Sie die Lebensdauer Ihrer Maschine.
Reinigen
Reinigen Sie das Maschinengehäuse regelmäßig
mit einem weichen Tuch, vorzugsweise nach
jedem Einsatz. Halten Sie die Lüfterschlitze frei
von Staub und Schmutz.
Entfernen Sie hartnäckigen Schmutz mit einem
weichen Tuch, angefeuchtet mit Seifenwasser.
Verwenden Sie keine Lösungsmittel wie Benzin,
Alkohol, Ammonia, usw. Derartige Stoffe
beschädigen die Kunststoffteile.

Schmierung

Jedes Lager der Bohrmaschine wurde im
Herstellerwerk vorgeschmiert. Weiteres
Schmieren ist nicht erforderlich. Von Zeit zu Zeit
sollten Sie die Zahnräder und Zahnstangen, den
Hebemechanismus des Bohrtisches, die Spindel
und die Verzahnung der Hohlspindel schmieren.
Öffnen Sie die Antriebsriemen-Abdeckung und
geben Sie etwas Öl auf die Spindelwelle. Es darf
kein Öl auf den Antriebsriemen kommen!
Störungen
Sollte beispielsweise nach Abnutzung eines
Teils ein Fehler auftreten, dann setzen Sie sich
bitte mit der auf der Garantiekarte angegebenen
Service-adresse in Verbindung. Im hinteren Teil
dieser Anleitung befindet sich eine ausführliche
Übersicht über die Teile, die bestellt werden
können.
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